Frauen auf der kirchlichen Karriereleiter + Plötzlich fehlen die Worte + Heiliger Krieg? + Weniger Aids-Tote + Vorauseilender Gehorsam
Frauen auf der kirchlichen Karriereleiter
Vatikan. Papst Benedikt XVI. beantwortete am Donnerstag die
Frage eines jungen Kaplans, der sich nach Frauen in kirchlichen Leitungspositionen erkundigte. Der Heilige
Vater traf am Donnerstag mittag den Klerus der römischen Diözese im Apostolischen Palast für das traditionelle
Fastenzeitstreffen. Der Heilige Vater unterstrich dabei die Bedeutung der Frauen für die Kirche. Er verwies
auf die Beispiele heiliger Frauengestalten wie Hildegard von Bingen, Katharina von Siena, Theresa von
Avila oder die Selige Mutter Teresa. Auch wenn diese Frauen auf einer charismatischen und nicht auf einer
Führungsebene wirkten, handle es sich um eine echte und tiefe Teilnahme an der Leitung der Kirche. Die
Priesterweihe habe Christus dagegen Männern vorbehalten.
Plötzlich fehlen die Worte
Spanien. Während
führende spanische Politiker im Karikaturenstreit zu mehr Sensibilität im Umgang mit dem Islam gemahnt
haben, finden sie bei Attacken gegen das Christentum keine passenden Worte. Das bemängelte der Bischof
von Jerez de la Frontera in Südspanien, Mons. Juan del Río Martin (58), in einem Zeitungskommentar unter
dem Titel ‘Pressefreiheit und Respekt von Religionen’. Der Bischof nannte konkrete Beispiele aus Fernsehen
und Theater, wo Christen als rückständige Höhlenmenschen bezeichnet oder das Heiligste Herz Jesus mit
einer Rakete dargestellt wurden.
Heiliger Krieg?
Großbritannien. Der britische Premierminister Tony
Blair hat erklärt, daß Gott und die Geschichte über seine Entscheidung, Krieg gegen den Irak zu führen,
richten werde. Blair äußerte sich in einem am Samstag ausgestrahlten Fernsehinterview. Gleichzeitig
behauptete der Politiker, daß er in seinem Gewissen über die Entscheidung gehadert habe. Die Äußerungen
Blairs riefen sowohl bei der politischen Opposition als auch bei Eltern von im Irak getöteten Soldaten
Empörung hervor.
Weniger Aids-Tote
„Der Apostolische Nuntius in Ghana hat mir erzählt, daß die Schwestern
von Mutter Teresa, die im Land ein Heim für Aids-Kranke führen, ihm früher jeden Monat 21 Verstorbene
zur Beerdigung brachten. Jetzt gibt es noch einen Todesfall pro Monat, weil die Schwestern antiretrovirale
Medikamente besitzen.“
Javier Kardinal Lozano Barragan (73) – Präsident des Päpstlichen Rates für
die Krankenpastoral – in einem am 1. März auf ‘Catholic News Service’ publizierten Artikel.
Vorauseilender
Gehorsam
Indien. Das Bild aus dem Jahre 1975 zeigt Mutter Theresa von Kalkutta (vorne links auf den Knien)
während einer öffentlichen Anbetung vor einer Buddha-Statue in Indien. Die Schwester, die als „Apostel
der Armen“ bekannt wurde, starb im Jahre 1997. Im Oktober 2003 wurde sie von Papst Johannes Paul II. seliggesprochen.
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@Evelin Wie aus dem nun von kreuz.net veröffentlichten Interview mit Mutter Teresa www.kreuz.net/article.2832.html
hervorgeht, war ihr sehr wohl an der echten Bekehrung der Menschen zu Christus gelegen. Der Wunsch nach
der Taufe muss bei erwachsenen Personen aber diesen selber kommen und kann ihnen weder eingeredet noch
aufgedrängt werden! Sonst gibt es bloß „Scheinbekehrungen“.
Cath & Cath @ Catholicus: Es ist mir nicht bekannt, dass wir miteinander „Bruderschaft“ getrunken hätten
oder dass ich „Dich“ als Interpret für meine Aussagen angestellt hätte … Über diese Äusserung habe
ich wirklich herzhaft gelacht! In der Sache natürlich berechtigt! Besagtes Zitat verstehe ich so, dass
Mutter Teresa nicht einfach einen rein äußeren Konfessionswechsel anzielte, sondern die innere Verwandlung
des Menschen zum Besseren. Was soll denn das sein oder werden? Der „anonyme Christ“ von Karl Rahner? Selbstverständlich
ist die Hl. Taufe auch äußerlich! @ catharina: Die Diskussion regte mich an, ein Buch mit Mutter Theresas
Texten zur Hand zu nehmen. Dann hatte die Diskussion wenigstens ein Gutes… Allerdings ist mir das Wort
„Aus Hindus bessere Hindus machen“ jüngst von einer Bekannten, die selbst bei den Missionarinnen der
Liebe mitgearbeitet hat, bestätigt worden. Interessant! Es fragt sich, ob eine solche Auffassung von
der Heiligen Schrift und der kirchlichen Praxis gedeckt ist. Diese Frage zu stellen, heißt, sie zu verneinen.
Übrigens wird Literatur von nicht fehlerfreien Personen (z.B. falschen „Sehern“) oft theologisch überarbeitet,
sodaß man nicht den eigentlichen Originalwortlaut in Händen hält. Der Gatte der Evelin
@Catharina Besagtes Zitat verstehe ich so, dass Mutter Teresa nicht einfach einen rein äußeren Konfessionswechsel
anzielte, sondern die innere Verwandlung des Menschen zum Besseren. Diese kann nur geschehen durch die
Gnade Jesu Christi. Von daher ist es nicht vorstellbar, dass Mutter Teresa jemanden „definitiv“ als Hindu
sehen wollte; sie war sicher eine gute Mitarbeiterin der göttlichen Vorsehung und tat alles, um den ihr
Anvertrauten den Weg der göttlichen Liebe zu weisen!
Mission der Liebe Die Diskussion regte mich an, ein Buch mit Mutter Theresas Texten zur Hand zu nehmen.
Keine Frage, hier schreibt eine glühende Christin und Katholikin. Nichts Synkretismusverdächtiges. Allerdings
ist mir das Wort „Aus Hindus bessere Hindus machen“ jüngst von einer Bekannten, die selbst bei den Missionarinnen
der Liebe mitgearbeitet hat, bestätigt worden. Mir scheint diese Auffassung entweder zu wenig oder zu
viel reflektiert zu sein: zu wenig reflektiert, so daß Mutter Theresa der Gegensatz zum Missionsauftrag
Jesu nicht zu Bewußtsein kam; oder zu viel, so daß darin der nicht sogleich offenbare Hintersinn liegen
würde, ein „besserer Hindu“ sei eben ein solcher, der sich Christus, dem Licht der Welt, zuwendet. Bei
der immer sehr einfachen und direkten Redeweise Mutter Theresas ist wohl eher die erste Variante zu vermuten.
Sie mag sich gedacht haben: Den Aposteln hat der Herr den Auftrag gegeben, alle Menschen zu Seinen Jüngern
zu machen, wir hingegen sind nicht gesandt, zu predigen und zu taufen, sondern Jesus in den Ärmsten zu
dienen, absichtslos, zweckfrei, nur mit dem Ziel, Seine Liebe auszubreiten – eben Missionarin der Liebe
zu sein. Und wer sich dieser Liebe öffnet, der öffnet sich Ihm. Es fragt sich, ob eine solche Auffassung
von der Heiligen Schrift und der kirchlichen Praxis gedeckt ist. M.W. waren die bisherigen Missionare
und Missionarinnen letztlich von dem Eifer beseelt, den Menschen Jesus Christus zu bringen, und dies nicht
nur implizit, sondern explizit.
Catholicus auch hier: Ein klares „Jein“ Catholicus: Den Synkretismus-Vorwurf gegenüber Mutter Teresa
vermag ich nicht nachzuvollziehen. Das kann nur an der noch nicht durchgeführten Lektüre der von Tradiland
verlinkten Informationen liegen. … Mutter Teresa gerade durch ihr Wirken der christlichen Nächstenliebe
viele Menschen zu Jesus Christus bekehrte, Ist das nur eine Behauptung oder gibt es dafür Belege? Und
wieviele Heiden, Juden, Moslems hat sie davon abgehalten, Christen zu werden? Mutter Teresa hat Christus
nicht verleugnet, sondern ihn durch die Tat der Liebe entschiedener bekannt als viele andere, die zwar
seine Worte im Mund führen, ihn aber durch ihr Handeln verleugnen und so mitschuldig werden am Unglauben
anderer. Ich gehe davon aus, dass man genau das M.T. vorwerfen kann. … sog. Ritualmord durch Juden am
Anderl nicht gegeben hat. D.h. Sie haben genau die Dialektik angewandt, vor welcher ich gewarnt habe:
Anderl v. Rinn theoretisch ja, praktisch nein. Genauso könnte gefordert werden, dass M.T. nur mit der
Klarstellung angerufen und verehrt werden darf, dass es außerhalb der Kirche kein Heil gibt. @ Gotthard:
Ich frage mich, was Mutter Teresa angeblich so verwerfliches gemacht bzw gesagt haben soll Tradi’s Sicht?
Auch für Sie gilt: die verlinkten Berichte lesen! Der Gatte der Evelin
@Gotthard Es ist mir nicht bekannt, dass wir miteinander „Bruderschaft“ getrunken hätten oder dass ich
„Dich“ als Interpret für meine Aussagen angestellt hätte …
Mission Ja, es ist klar, dass sich manche missionarisch ausgerichtete Katholiken ein direkteres, expliziteres
„Werben“ für den christlichen Glauben erwarten würden. Du meinst die auf dieser Site „verbal“ mehr missionarisch
ausgerichteten Menschen (teilweise gehören sie einer Sekte an). Missionarische Handlungsanweisungen bzw
Erfahrungsberichte habe ich noch nicht gelesen.
@Evelins Gatte An der objektiven Heiligkeit des Anderl v. Rinn, die von der Kirche (!) festgestellt wurde,
ist für gläubige Katholiken nicht zu zweifeln. Können Sie den zweiten Satz ebenso unterschreiben wie
den ersten? Ja, tatsächlich unterschreibe ich diesen Satz: Wenn die Kirche die objektive Heiligkeit einer
Person feststellt, dann gilt dies auch wirklich, unbeschadet des historischen Hintergrundes. Im konkreten
Fall gehe ich davon aus, dass es den sog. Ritualmord durch Juden am Anderl nicht gegeben hat. Denn die
„Ritualmordlegende“ diente vielfach als Begründung des mit dem Christentum nicht zu vereinbarenden Antisemitismus,
und gerade auf dem Hintergrund der Schoah steht es uns gut an, auf derartige, historisch nicht haltbare
Behauptungen zu verzichten. – Aber hier reden wir nicht vom seligen Anderl, sondern von der seligen Mutter
Teresa!
Kopfbedeckung Beim christl. Gebet hat man keine Kopfbedeckung auf. klar habe ich in einer Synagoge eine
Kopfbedeckung auf (schließlich weiß ich, was sich gehört) …doch wer will mich hindern, auch mit einer
Kopfbedeckung zu beten? Wer kann mich hindern, in einer Moschee ein Vater unser zu beten oder in einem
Hindu-Tempel mit nacktem Oberkörper (wie ineinem vorgeschrieben) und natürlich ohne Schuhe? Ich frage
mich, was Mutter Teresa angeblich so verwerfliches gemacht bzw gesagt haben soll Tradi’s Sicht? Ich habe
einen Bekannten, einen jungen Moslem. Wir nennen uns „Bruder“. Ich freue mich sehr, wenn er zur Moschee
geht (oder ich ihn hinfahre) und wenn er sehr genau die Ramadan-Vorschriften einhält. Ich freue mich
über sein echtes und ernsthaftes religiöses Engagement. Klar habe ich ihn schon öfter eingeladen, mal
mit mir in einen christlichen Gottesdienst zu kommen …
@Dorothea Den Synkretismus-Vorwurf gegenüber Mutter Teresa vermag ich nicht nachzuvollziehen. Ja, es
ist klar, dass sich manche missionarisch ausgerichtete Katholiken ein direkteres, expliziteres „Werben“
für den christlichen Glauben erwarten würden. Andererseits gilt es zu bedenken, dass Mutter Teresa gerade
durch ihr Wirken der christlichen Nächstenliebe viele Menschen zu Jesus Christus bekehrte, weil ihnen
die Liebe Gottes nicht nur gesagt, sondern erfahrbar gemacht wurde. Und können Eltern bei ihren Kleinkindern
gleich mit der Katechese beginnen? Wichtig ist hier die Atmosphäre der Liebe und des Gebets der Eltern.
Dann kommt irgendwann der Zeitpunkt, wo das Kind eine Ahnung von Gott und vom Gebet erhält und wo man
ihm dann auch etwas in Worten sagen kann. So ähnlich stelle ich es mir auch bei Mutter Teresa und ihren
Schwestern gegenüber den Ärmsten der Armen vor. Solange nicht die erfahrbare Liebe Christi ins Herz
dieser Menschen gedrungen war, konnte ihnen einfach noch nicht gepredigt werden. Gott ist geduldig; sind
wir es auch immer? Mutter Teresa hat Christus nicht verleugnet, sondern ihn durch die Tat der Liebe entschiedener
bekannt als viele andere, die zwar seine Worte im Mund führen, ihn aber durch ihr Handeln verleugnen
und so mitschuldig werden am Unglauben anderer.
Fazit des Fazits Catholicus schrieb: Als Fazit der Diskussionen bleibt: An der objektiven Heiligkeit von
Mutter Teresa, die von der Kirche (!) festgestellt wurde, ist für gläubige Katholiken nicht zu zweifeln.
Hochwürden, das war aber nicht das Fazit der Diskussion, sondern nur das Ihre und das der vom Ökumenismus
geblendeten Konzilskirchenführung. An der objektiven Heiligkeit von Mutter Theresa ist angesichts ihrer
materiell häretischen Bemerkungen und Taten absolut zu zweifeln, an ihrer subjektiven Heiligkeit weniger.
Ich danke der Traditionsstimme für die glasklare Argumentation, die nur jenen sauer aufstößt, die tragischerweise
das Orwell’sche Zwiedenken der Konzilskirchenführung inhaliert haben. Es ist dennoch müßig, über solche
Sprechungen zu plaudern, weil die gesamten nachkonziliaren Schnellsprechungen in Zukunft von der zur ganzen
katholischen Lehre zurückgekehrten Kirchenführung überprüft und korrigiert werden und zwar kurz nachdem
Vaticanum II korrigiert sein wird. Bis dahin leben wir von der ganzen katholischen Lehre, wie sie in
Form der hl. Messe aller Zeiten auf uns (ein-) wirkt.
Jetzt nehme ich Sie aber beim Wort, Catholicus! An der objektiven Heiligkeit von Mutter Teresa, die von
der Kirche (!) festgestellt wurde, ist für gläubige Katholiken nicht zu zweifeln. An der objektiven
Heiligkeit des Anderl v. Rinn, die von der Kirche (!) festgestellt wurde, ist für gläubige Katholiken
nicht zu zweifeln. Können Sie den zweiten Satz ebenso unterschreiben wie den ersten? Falls nämlich nicht,
werden Sie nicht einmal mit einer gehörigen Portion an Dialektik und Rabulistik in die unbeschädigt
„entkommen“…
Zusammenfassendes der Diskussion Als Fazit der Diskussionen bleibt: An der objektiven Heiligkeit von Mutter
Teresa, die von der Kirche (!) festgestellt wurde, ist für gläubige Katholiken nicht zu zweifeln. Dass
bei jedem Heiligen verschiedene Akzente besonders hervortreten und anderes zurücktritt oder weniger klar
konturiert ist (wie dies Catarina aufgezeigt hat), sei unbestritten. Mutter Teresa hat durch ihre in der
Anbetung Gottes verankerte gelebte Nächstenliebe viele Menschen zu Jesus Christus geführt und tut dies
auch weiterhin vom Himmel aus! Beata Teresa de Calcutta, ora pro nobis!
M.T.: Geht hin und tut so als ob ihr bei den Götzendiensten mitfeiert! @ Gotthard: Ich bin schon in manchen
Synagogen, Moscheen und hinduistischen Tempeln … dort zu beten? Beim christl. Gebet hat man keine Kopfbedeckung
auf. Wenn Sie ohne solche in einer Synagoge angetroffen werden, fliegen Sie hinaus. Wenn Sie in einer
Moschee als Christ beim Gebet entdeckt werden, müssen Sie sich warum anziehen, dass Ihnen nicht hernach
ein wichtiger Körperteil fehlt wie z.B. der Kopf… Bei den Hindus könnte es funktionieren. Bei so vielen
Göttern ist ein weiterer auch schon egal. Wird aber auch radikale Hindus geben, die das anders sehen.
@ Höck, Ansgar & Rudolphus: Zwischen Ihren „jetzt-erst-recht-für-M.T.-sein“-Bemerkungen und den Aufdeckungen,
die Tradiland am gestrigen Tage serviert hat, besteht offenkundig kein Zusammenhang. D.h. Sie haben die
Wirklichkeit ausgeblendet und geben sich fortan der Ideologie hin. Wie es ja überhaupt „wahnsinnig missionarisch“
ist, wenn Hindus Hindus bleiben, Moslems Moslems und Zarathustrianer Zarathustrianer usw… Das ist M.T.
Programm, offenkundig aber nicht jenes Christi, welches lautet: „Geht hinaus und tauft sie im Namen des
Vaters, des Sohnes und des Hl. Geistes“ und „Euer ja sei ein ja und euer nein ein nein!“ Er hat weder
gesagt: Euer ja sei ein jein und euer nein ein jein“ genausowenig wie „geht hinaus und tut so, als ob
ihr bei den Götzendiensten mitfeiert“. Für Höck & Co sind derartige Überlegungen vermutlich eine Nummer
zu hoch… Der Gatte der Evelin
Mutter Teresa antimodernistisch Die Selige war rechtgläubig, antimodernistisch, beseelt vom Missionsbefehl
Christi, die Irrgläubigen und Ungläubigen zur Annahme des katholischen Glaubens zu bewegen – des einzig
wahren Glaubens, weil einzig vom wahren Gott – Christus – der Welt offenbart. Die Kirche hat stets neben
den rein kontemplativen Orden auch die caritativen Orden hoch geschätzt – letztere schöpfen ihre tätige
Kraft allein aus dem Gebet und aus der Gnade Gottes: Und dem Gebet gab auch die sel. M. Teresa die Priorität:
vor der tätigen Nächstenliebe, denn sie wußte, daß die Nächstenliebe alleine aus der Gottesliebe
entspringt. Die Selige bestand auf den Vorrang der Kontemplation, sie war keine Caritas-Aktivistin.
@ T. A. Höck Wir müssen auch wahrlich nicht die Rechtgläubigkeit der Seligen verteidigen oder gar belegen.
Tradiland, Marcel, Brandenburgis & Co. müssen ihre Angriffe auf dieselbe rechtfertigen und uns erklären,
was daran katholisch-traditionell sein soll, das Erhabene und die gelebte Menschenliebe mit Dreck zu bewerfen.
Und kreuz.net soll erklären, mit welchen Finstermänner-Quellen es rumkumpelt.
Beten im Tempel Ich bin schon in manchen Synagogen, Moscheen und hinduistischen Tempeln gewesen … was
und wer sollte mich davon abhalten, dort zu beten?
Deo gratias! kreuz.net dürfte fürwahr einmalig im deutschen Sprachraum sein: Es ist Gott, der Kirche
und dem Hl. Vater verpflichtet, ohne auf falsche Privatoffenbarungen oder Charismatiker hereingefallen
zu sein. Die Linie ist einfach katholisch. Gott segne die Redaktion. Sie erfüllt ein wichtiges Apostolat
für die Katholiken deutscher Sprache. Vergelt’s Gott.
Forum Romanum Traditionsstimme schrieb: Es war kein ruhmreiches Kapitel einer kreuz.net-Diskussion…
In der Tat. Es ist eben ein überwiegend unmoderierter – also ungemäßigter – Kommenterbereich. Dieser
eignet sich für größere, konstruktive Diskussionen nur bedingt. Denn auf grobe Klötze (Höck, Ansgar &
Co.) gehört eben ein grober Keil – schnell und dauerhaft. Das war früher so, ist heute so und wird morgen
so sein. Deswegen besteht durchaus Bedarf an einem katholischen Forum; an einer häresiefreien Zone sozusagen,
das sich zur weiterführenden, größeren und moderierten Diskussion interessanter Kreuznet-Beiträge
anbietet. Dennoch macht die kleine Mannschaft der Kreuznet-Redaktion ihre Sache gut – also die Konzentration
auf die Aufgabe eines katholischen Nachrichtenportals. Das darf ruhig einmal in aller Klarheit gesagt
werden: allen konrad’schen und catholicus’schen Unkenrufern zum Trotz. Meckern ist einfach; selber machen
schwieriger. Packen wir es an – zusätzlich zum Teetrinken und Abwarten.
@ Ansgar haben Sie meine Postings vom 6. März 2006 (gestern) von 18.30 Uhr, 19.03 Uhr und 19.30 Uhr noch
nicht gelesen samt den angegebenen Links? Dann würde ich das nachholen. Ich suggeriere nicht, sondern
habe tatsächlich Recht behalten. Lesen Sie besonders die Geschichte von den 18 Religionen der M.T.!
@ Tradiland Ihre Technik, durch Zitatwiederholungen zu suggerieren, daß die Teilnehmer falsch gelegen
und Sie in der Diskussion Recht behalten hätten, mag pfiffig sein. Allein, sie verfängt nicht. Mutter
Theresa war keine Säulenheilige und ist noch viel weniger gestürzt. Es bleibt unklar, was für ein Tempel
das ist und was sie dort tat. Selbst, wenn M.T. im Gebet versunken gewesen wäre, ist das legitim, heilig
und fromm. Achtung, meine Meinung: Das inkriminierte Zitat halte ich für keineswegs der Heiligkeit M.T.s
abträglich. Für einen abendländischen Christen mag es zunächst modernistisch klingen. In der Lebensumwelt
Theresens war es vielleicht sogar angebracht. Nochmals: Wer sind wir, diese vorbildliche Menschentrösterin
angesichts ihrer titanenhaften Verdienste zu verdammen? Tradi, wo ist dein Sieg?
Ehre, wem Ehre gebührt… Nachsatz noch zu Ansgar: Die Unterstellung … daß selbst die sonst klarsichtige
catharina sich hat einwickeln lassen, war durchaus entbehrlich. Diese ist eine der wenigen, die mit „gegnerischen“
Argumenten halbwegs sachlich umgehen kann. Catharinas Ausführungen lassen sich letztlich zusammenfassen:
Keine Liebe ohne Wahrheit und umgekehrt, da sich doch auch beide in Christus personifizieren. Hier sollen –
Ehre, wem Ehre gebührt – auch noch die anderen Heißsporn-Statisten hervorgehoben werden: Catholicus,
der um 14.08 Uhr von „dubios“ spricht und um 17.42 Uhr das anonyme kreuz.net-Projekt diskreditiert sieht;
Breze, welcher um 15.10 Uhr, 17.32 Uhr, 17.51 sein Lieblingswort „Diffamierung“ ins Spiel bringt und um
20.21 Uhr behauptet, jemand möchte JoPaII. „ans Bein pinkeln“; Gotthard, der um 18.26 Uhr mit „Schmierenjournaille“
und „Schmierenattacke“ wütet. Folgende Diskussionsteilnehmer (außer Catharina), die nicht blindlings
„Fähnleinführer“ Höck ins argumentative Abseits gefolgt sind, seien lobend hervorgehoben: Evelins Gatte,
Sulpicius, VirOblationis, Toby und Brandenburgis, zuletzt noch Marcel: Wenig „genug“. Es war kein ruhmreiches
Kapitel einer kreuz.net-Diskussion… Säulenheilige haben eben ihren Preis…
@ Ansgar & eine Säulenheilige wurde gestürzt … sind Sie aber ganz schön empfindlich. Es geht nicht
um meine Empfindlichkeit, sondern mein Bestehen auf wenigstens halbwegs erträglicher Diskussionskultur.
Diese haben Sie am 5. und 6. März 2006 wiederholt vermissen lassen. …kreuz.net ohne Not und aktuellen
Anlaß eine Agitprop-Seite zitiert. kreuz.net hat einen Mix von Meldungen, wie Sie vielleicht schon bemerkt
haben. Durchaus nicht alle sind aktuell. Die Photos fand ich interessant und haben sie ja auch zu interessanten
Erkenntnissen geführt. Bei Motivationsmutmaßungen sollte man Unterstellungen vermeiden. Es kann durchaus
sein, dass die kreuz.net-Redaktion diese Photos einfach interessant fand. Allerdings bitte ich um Nachsicht,…
Gut, unabhängig von den humorist. Ausführungen, gegen welche ich prinzipiell nichts auszuführen habe.
Wie Sie festgestellt haben, bin ich ein Wurm. An eine solche Feststellung erinnere ich mich nicht (?)
(Zitat: „… ist das Tischtuch zwischen dieser angeblichen Seligen und mir zerschnitten.“). Natürlich
war das bildlich gemeint… Zusammengefaßt sieht, was für eine Erregung sich unter Katholiken breit
macht, wenn eine ihre Säulenheiligen wie M.T. vom Sockel gestürzt wird, was m.A. nach gestern abend
geschah. M.T. ist aber offenkundig weniger eine Selige der christl. Barmherzigkeit sonder vielmehr eine
Heilige des Ökumenismus und Interreligiosismus.
Polemik / Mutter Theresa Polemik (in des Wortes negativer Bedeutung, nämlich als Angriff auf die Person
des Gegners anstelle sachbezogener Argumentation) ist niemals gut. Fast immer hat man sie anschließend
zu bereuen. Insofern muß man Ausfälligkeiten von beiden Seiten bedauern. Nehmen wir doch den Mund nicht
so voll, behaupten wir lieber zu wenig als zu viel. Hinzufügen kann man nachher immer noch, aber was
einmal in die Welt gesetzt wurde, holten man selten wieder ganz zurück. In Sachen Mutter Theresa scheint
mir sicher zu sein: Sie lag „in oecumenicis“ auf einer sehr offenen Linie, das sowohl innerchristlich
(Äußerungen über die Bedeutung der verschiedenen Konfessionen) als auch interreligiös. In ihrer Lebensausrichtung
und Frömmigkeit aber war sie eine Christin und Katholikin kat’ exochen. Wenn es den Rittern der absoluten
Wahrheit zuweilen an der Liebe fehlt (ein Eindruck, dessen man sich selbst bei manchen Heiligen kaum erwehren
kann), fehlt es den Helden der Caritas nicht selten am Wahrheitsanspruch. Das Beharren auf der Wahrheit
kann zur Verknöcherung, das Aufgehen in der gelebten Liebe zur Erweichung führen.
@ Tradiland Dafür, daß Sie gerne mal rustikal draufhauen, sind Sie aber ganz schön empfindlich. Es
bleibt doch dabei, daß kreuz.net ohne Not und aktuellen Anlaß eine Agitprop-Seite zitiert. Zu welchem
Behuf das geschah, liebe Stimme, darüber Gedanken zu machen werden Sie mir gütigst erlauben. Allerdings
bitte ich um Nachsicht, wenn ich das Wirken des Teufels in Ihren Postings verortete. Wie Sie festgestellt
haben, bin ich ein Wurm. Elender noch als der „Elendeste Sünder“. Im Gegensatz zu Ihnen, der sogar mit
Seligen zu Tische sitzt (Zitat: „… ist das Tischtuch zwischen dieser angeblichen Seligen und mir zerschnitten.“).
Das Teuflische bei „Tradiland“ war und bleibt allein mein unwesentlicher subjektiver Eindruck. Vergeben
Sie mir und beachten Sie, daß ich es mit so kümmerlichen Talenten immerhin zum „Rädelsführer“ brachte.
Rädelsführer und Heißsporne Wie sich zeigt, bleibt T.A. Höck bei seinen Unterstellungen. Es wird sich
zeigen, was die kreuz.net-Redaktion dazu sagt, wenn sie konkret darauf hingewiesen wird. Hier sei auch
noch der zweite Rädelsführer hervorgehoben: 2. Ansgar: Am 5. März 2006 geht es gegen kreuz.net: 12.28
Uhr „Agitprop pur“, um 15.12 Uhr unterstellt er, auf diese „verschwiemelte Art“ solle JoPaII. wg. der
umstrittenen Assisi-Aktionen „ans Bein gepinkelt werden“. Am 6. März 2006 richtet er sich gegen mich:
11.53 Uhr „pure Streitlust“, „verstockter Traditionalismus“, „knöcherne Denkstrukturen“, um 15.35 Uhr
bezeichnet er mich als „Krawallo“ und wirft mir vor, es den „ungebildetsten, primitivsten Katholiken“
gleichzutun, um 17.03 Uhr behauptet er, der „Deibel“ (Teufel“) habe mich auf seine Seite gezogen. Nicht
vergessen werden soll auf ein paar weitere Heißsporne: Konrad, der am 5. 3. 2006 um 9.45 Uhr den „Reigen“
mit der Behauptung gegenüber der kreuz.net-Redaktion, diese handle aus „purer Boshaftigkeit“ einleitete;
Sirilo, der um 11.00 Uhr von einem „manipulativen Versuch, eine papsttreue Gestalt der Kirche ins Zwielicht
zu bringen“, spricht; Bernieboy, der um 13.48 Uhr behauptet, dass man kreuz.net meiden solle, wenn man
den christl. Glauben kennenlernen wolle; bonifatius, der um 13.56 Uhr kreuz.net „Unglaubwürdigkeit“ attestiert
und Evelines Gatte vorwirft, „Senf“ zu schreiben.
Wie wäre es jetzt mit Klarstellungen und Entschuldigungen? Lassen wir die letzten zwei Tage Diskussion
um M.T. Revue passieren, so sind vor allem zwei Rädelsführer mit unqualifizierten Meinungsäusserungen
hervorzuheben: 1. Thomas A. Höck: Am 5. März 2006 geht es zunächst gegen kreuz.net. Um 12.06 Uhr wirft
er kreuz.net „billige Propagandamethoden, um 13.10 Uhr „plumpe Manipulation“ und „Montage“, um 14.00 Uhr
„Desinformation im Stile der kommunist. Agitprop“, um 14.45 Uhr „ungeheuerliche Behauptungen“, um 15.24
Uhr „infame Insinuation und Unterstellung“ um 16.02 Uhr „Infamie“ vor. Nachdem ich mich am 6. März 2006,
10.22 Uhr gegen die „unten wimmelnde Aufregung“ der Vordiskutanten gewandt habe und das Verhalten von
M.T. als „unwürdig“ bezeichnet hatte, legt er gegen mich los: 11.03 Uhr: „ungeheuerliche Infamie“, unterstellt,
ich möchte, dass M.T. ihre caritative Tätigkeit hätte unterlassen müssen, um nicht von mir kritisiert
zu werden; 12.30 Uhr Stimme verleumdet, 13.50 Uhr spricht Höck „elegant“ von „Stimme aus dem Tradilirium“,
14.45 Uhr behauptet er, ich wäre von „zahlreichen traditionstreuen Christen“ zurechtgewiesen worden und
hätte ein „selbstgezimmertes Verständnis von Tradition“. Wird er sich jetzt bei kreuz.net und mir entschuldigen?
Oder muß wiederholt werden, was Brandenburgis am 6. 3. um 14.2 Uhr schrieb? Was ist jetzt da mit der
„correctio fraternita“?
Schön gesagt,danke! Bei meinem Mann(Peter) darf Ich die leichte Last der Verkündigung in der Welt übernehmen,weil
ich so gut koch:) LIebe Grüße! Wilma(Wilhelmine) Kirchner! Gläubige Christin!
Mir will scheinen… … daß selbst die sonst klarsiichtige catharina sich hat einwickeln lassen. Hier
wird mit schwer eträglicher Hybris ( „…das Tischtuch zwischen mir und M.T. ist zerschnitten…“) eine
ganz Große der Kirche in den Dreck gezogen! Von welchem moralischen Standpunkt aus urtielen die M.T.-kritischen
Diskutanten über eine Person, die ihr Leben lanf nur Gutes tat und eine unglaublich postivie Außenwirkung
für den Katholizismus hatte? Die, imnitten einer heidnischen Welt sicher zu Konzessionen gezwungen, sterbenden
Menschen ihre Würde wiedergab? Wir sind doch alles im Vergleich Zwerge, denen es nicht zusteht, diese
Lebensleistung zu begeifern.
Blinder Gehorsam Konrad schrieb: So verliert kreuz.net viele, die seinen echten Anliegen eigentlich nahe
stehen. … aber sicherlich nicht Sie, auch wenn Sie sich immer wieder mal von hier verabschieden und
dann doch wieder an diesen „garstigen Ort“ zurückkommen. Der Mensch ist eben ein Triebwesen. Wie wir
Katholiken wissen und die vollen Beichtstühle beweisen (jedenfalls in den Gemeinden der FSSPX). Jesus
Christus befreit uns davon. Ihm allein gebührt der absolute Gehorsam. Nach dem Glaubensgehorsam erst
kommt das Kirchenrecht übrigens, denn letzteres hat dem ersten zu dienen, nicht umgekehrt. Denken Sie
einmal darüber nach, wenn Sie wieder Ihr traditionalistisches rotes Toch zu orten glauben.
Toleranz – Respekt – Akzeptanz Es will scheinen, Mutter Theresa habe das bloße Tolerieren anderer Religionen
weit hinter sich gelassen. Auf jeden Fall hat sie deren Vertretern gegenüber Respekt aufgebracht; sie
erblickte in den Äußerungen solcher Religiosität vermutlich etwas Tiefmenschliches, ja letztlich von
Gott in die Seele Gelegtes, das aber noch der Fülle, die uns erst und allein in Christus eröffnet wird,
ermangelt. Der Blick auf die Person des anderen Menschen und das positive Vorurteil, dieser meine es sicher
gut, sei also in seinem religiösen Tun „bona fide“, ließ Mutter Theresa auch der religiösen Praxis
selbst mit einer gewissen Hochachtung begegnen. Und vermutlich war es die Ehrfurcht vor dem so intimen
Geheimnis der persönlichen Religiosität, die in ihr die Befürchtung weckte, explizite Evangelisierung
wirke sich dem gegenüber wie ein Brecheisen aus, solange der Mensch nicht den ausdrücklichen Wunsch
bekunde, Jesus Christus kennenzulernen. Eine formelle Akzeptanz der nichtchristlichen Religion als solcher
ist mit diese Respekt vor der religiösen Person und ihrer Äußerung sicher nicht gegeben. Doch drängt
sich der Verdacht aus, es werde von Mutter Theresa nicht gesehen: a) die objektive Heilsnotwendigkeit
des christlichen Glaubens, b) der eindeutige Missionsauftrag Jesu und c) die besondere Macht der Erbsünde
und des Fürsten dieser Welt in den falschen Religionen. Insofern war sie wirklich ein Kind ihrer Zeit.
Der Widerstand gegen diese Tendenzen war ihre Sache nicht.
„MutterTheresaknieht vor einer Budda-Statue“ Die Kritiker übersehen zwein Dinge: 1. Budda gilt auch bei
den Anhängern seiner Lehre nicht als Gottheit, sondern als Lehrer und geistlicher Meister, in etwa –
bei aller Vorsicht – vergleichbar mit unseren Kirchenlehrern. 2. Der Bericht über die hl. Barlaam und
Joasaph ist, wie wir seit einigen Jahrzehnten wissen, eine christlich gefärbte Budda-Erzählung, die
über Konstantinopel nach Rom gekommen ist und dort Eingang in den Heiligen-Kalender gefunden hat. D.
h. in Gestalt dieser beiden Heiligen wird Budda selbst als Heiliger verehrt! Ob die beiden Heiligen (Barlaam
und Joasaph) im nachkonziliaren reformierten Heiligenkalender noch geführt werden, entzieht sich meiner
Kenntnis. Unter diesen Gesichtspunkten ist das Kniehen von Mutter Theresa vor einer Budda-Statue ganz
anders zu beurteilen!
Fakten und Erklärungsversuche zu M.T. @ Dorothea: Höchst interessante Zusatzinformationen. Ich bin mir
sicher, dass noch weit mehr derartige Begebenheiten in einem korrekten Seligsprechungsprozeß auf den
Tisch gekommen wären und so eine Seligsprechung verhindert hätten. Aber das war kirchenpolitisch von
allerhöchster Stelle – JoPaII. – nicht erwünscht. Es handelte sich nur um Regelabänderungen, sondern
um Regelbrüche, Traditionsbrüche sowieso. JoPaII. hat damit schon seiner eigenen – genauso falschen
und getürkten – Selig-Eiligsprechung vorgearbeitet. M.T. ist eine Figur, die man als Götze in den Eine-Welt-Tempel
stellen könnte. Vielleicht steht sie noch einmal dort, wer weiß. In Wirklichkeit wurde sie deswegen
mit dem Nobelpreis ausgezeichnet. Das Nobelpreiskomitee hatte sicherlich genaue Informationen. Die Seligsprechung
halte ich jedenfalls für ein äußerst bedauerlichen Irrtum. @ catharina: Von allen M.T.-freundlichen
Diskutanten sind Sie bis dato die einzige seriöse. Immerhin bestreiten Sie nicht mehr schwer bestreitbare
Fakten. Warum M.T. so gehandelt hat weiß ich nicht. Ihre Erklärungsversuche sind eine Möglichkeit.
Sicher ist nur, dass derartiges äußerst schädlich ist. Denn sie hat auf diese Weise die Angehörigen
der anderen Religionen in ihrem Irrtum bestärkt. Ein besserer Hindu zu sein, heißt noch nicht Christ
zu sein und das ewige Leben erlangen zu können z.B. Der Gatte der Evelin
@ Gotthard Die Leichenverbrennung ist engstens mit den heidnischen Riten des Hinduismus verbunden: Im
Hinduismus werden die Leichen der Verstorbenen verbrannt. In Indien wird die Verbrennung (Antyesti) auf
eigenen Plätzen durchgeführt. Die Leichname werden auf Holzstöße gelegt wird. Dies erfolgt nach Möglichkeit
an einem Fluss, oft am Ganges, dem heiligen Fluss Indiens. Die Angehörigen und / oder spirituelle Lehrer
führen Opfer und verschiedene andere Riten durch; das Verbrennungszeremoniell kann zwei Tage lang dauern.
Am dritten Tag wird Asche der Verstorbenen wird in den Fluss gestreut oder im Boden vergraben. Einige
Zeit nach der Verbrennung kommen Verwandte und Verstorbene des Toten zu einem Gedenkfest zusammen. Einmal
jährlich führen die Verwandte dann ein jährliches Ahnenritual (Shraddha, „Glaube“) durch. Dabei werden
dem Verstorbenen Opfergaben dargebracht – Speisen und Getränke, die es den Ahnen ermöglichen, im Jenseits
Verdienste anzuhäufen @ alle M.T. Fans: Was ist jetzt, nachdem Stimme aus dem Tradiland nachgewiesen
hat, dass M.T. synkretistisch angehaucht war? Nur peinliches Schweigen „im Walde“? Der Gatte der Evelin
Personalismus Fürwahr, diese Aspekte der Persönlichkeit Mutter Theresas zeigen, wie sehr auch eine große
Gestalt des christlichen Lebens vom Geist ihrer Zeit – in unserem Fall vom Ungeist eines bestimmten interreligiösen
Ökumenismus – angesteckt sein kann. In einem intakten kirchlichen Umfeld wäre es sicher nicht so weit
gekommen. An der tiefen Christusliebe der Seligen ist nicht zu zweifeln, wenn man auch nur einen oberflächlichen
Blick auf ihre gewöhnlichen Äußerungen wirft (anstelle sich auf solche problematischen zu stürzen).
„Für mich ist Jesus mein Gott, mein Bräutigam, mein Leben, meine einzige Liebe, in allem mein Alles,
mein Ein und Alles. Ich liebe Ihn mit meinem ganzen Herzen, meinem ganzen Sein.“ Mutter Theresa wollte
solche und ähnliche Aussagen bestimmt nicht relativieren, doch eine tiefe Ehrfurcht vor der Religiosität
des Nächsten, auch wenn diese objektiv falsch war, führte sie zu den hier angesprochenen Worten und
Taten. Folgen eines nicht unproblematischen Personalismus, wie er auch im Pontifikat Johannes Pauls II.
erkenbar ist.
Leichenverbrennung Seit ich gehört habe, dass M.T. Holz für eine hinduistische Totenverbrennung zur
Verfügung gestellt hat (sich also am Götzenkult beteiligt hat), Was ist denn an einer Leichenverbrennung
Götzen-Dienst?
Hier noch ein Auszug über die Aktivitäten von Mutter Theresa von 1. – 4. Oktober 1975: Besuche bei den
„Gottesdiensten“ der Jain-Sekte, der (pfingstlerischen?) „Church of God“, den Hindus und den Anhängern
Zarathustras, die an einen bösen und an einen guten „Gott“ glauben: On 1 October, the ceremony took place
among another group of Jains; on 2 October in „the church of God“, where Reverend Buntain, assisted by
another pastor, celebrated the merits of Mother Teresa, while a crowd clapped hands and sang at the top
of their voices „Alleluia“, „Amen“, „Praise God“, „Blessed be Mother Teresa!“ On 3 October, they went
to the Hindus, to attend the solemn prayer of Brahmo Samaj. On 4 October, on the feast of St. Francis
of Assisi, the rendezvous was « at the Hindu temple of Shri Lakshmi Narayan. The richest people of Calcutta
were gathered there to listen to Mother Teresa. Everyone touched Mother’s feet and led her into the shrine.
All those present invoked the one hundred names of God with great devotion. Everything was in Sanskrit
and most solemn. « That same evening at 4:30 we were with the Parsis praising the Lord for His goodness.
» The Parsis are Persians who refused to convert to Islam and kept the Zoroastrian religion, according
to which two principles govern the world: the god of good, symbolised by fire, and the god of evil.
Was heist das? Wenn man das gelesen hat, glaubt man nicht mehr, dass M. T. katholisch war. Soll das heisen
Sie meinen MT war nicht Katholisch? Könnte es nicht sein, dass dieser „Brother Bruno of Jesus“ versucht
hat Mutter Teresas Meinung zu manipulieren? Vielleicht wollte auch „Brother Bruno of Jesus“ die Meinung
anderer zur Katholischen Kirche beschmutzen? Ich würde dem Artikel nicht glauben.
@ Toby: Jetzt noch zu den Photos traditioinaction dürfte selbst die Photos kopiert haben. Auf der katholischen
Webseite The Catholic Counter-Reformation in the 21st century www.crc-internet.org/ findet man die Langfassung
der ganzen Geschichte mit den beiden Photos, die auch kreuz.net verwendet hat. Dort schreibt ein „Brother
Bruno of Jesus“ (wer immer das auch sei) im November 2003 im Artikel „The pope, war and peace“ mit folgender
Einleitung zum Thema The eighteen religions of Mother Teresa www.crc-internet.org/…003/november15_1.htm
beginnt: 7 October 1975, the anniversary of the victory at Lepanto obtained by St. Pius V’s prayer in
1571, through the intercession of Our Lady of the Rosary, also marked the twenty-fifth anniversary of
the founding of the Missionaries of Charity by Mother Teresa of Calcutta. On that day she was present
for the prayers of Muslims; then she went to the Buddhist temple (photo supra and infra), where the „head
bonze“, after giving thanks before the statue of Buddha, offered to Mother Teresa « two electric candles
that will burn forever ». The day ended with High Mass at Our Lady of Fatima church. Anmerkung: Die Sache
geht so schlimm weiter, wie sie begonnen hat. Wenn man das gelesen hat, glaubt man nicht mehr, dass M.
T. katholisch war.
Gute Arbeit, Stimme! Danke! Wenn man also über die offizielle Webseite der „Missionaries of charity“
zu dem besagten Zitat kommt, hat es, auch wenn es nur ein Link ist, aber doch einen gewissen offiziösen
Charakter. @ Rudolphus Von einem „populären Irrtum“ wird man hier also wohl nicht mehr sprechen können.
@ Toby Das ist die offizielle Webseite der „Missionaries of Charity“ www.geocities.com/…ens/2960/mothert.htm
Dort ist mit der Bezeichnung „a beautiful Page on Mother Theresa“ die Seite Mother Theresa of Calcutta
www.ewtn.com/motherteresa/ verlinkt. Mit dem auf der ersten Seite leicht zu findenden Link kommt man zur
Seite „Her Words“ www.ewtn.com/…therteresa/words.htm wo sich wiederum auf der ersten Seite folgendes
Zitat findet: „There is only one God and He is God to all; therefore it is important that everyone is
seen as equal before God. I’ve always said we should help a Hindu become a better Hindu, a Muslim become
a better Muslim, a Catholic become a better Catholic. We believe our work should be our example to people.
We have among us 475 souls – 30 families are Catholics and the rest are all Hindus, Muslims, Sikhs-all
different religions. But they all come to our prayers.“ Dazu paßt folgendes weitere Zitat: „There are
so many religions and each one has its different ways of following God“ Es ist daher davon auszugehen,
dass das genannte Zitat authentisch ist.
Authentizität Es muss doch eine offizielle Instanz geben, die bestätigen kann, ob das Mutter Teresa
zugeschriebene Zitat nun authentisch ist oder. Ich denke da beispielsweise an die Kongregation der Missionarinnen
der Nächstenliebe. Die müssten in dieser Angelegenheit doch Auskunft geben können. Das Gleiche gilt
für das Foto mit der Buddha-Statue, an dem sich die ganze Diskussion hier eigentlich entzündet hat.
Also: Wer macht mal eine offizielle Anfrage?
@ Toby Richtig, ich habe auch vorrangig Mutter Theresa als Belegstelle gefunden, das Zitat wird in ähnlicher
Weise auch von Yogis – hier über den Guru Swami Sivananda (+1963) www.yoga-aktuell.de/artikel_ yoga_meister_swami_sivananda.htm
und Reiki-Esoterikern verwendet, z.b. die Welt des Lemurian Tantra www.rainbowreiki.net/…/lemurian-tantra.htm
An dieser Belegstelle wird M.T. sogar damit zitiert, sie hätte das immer so gesagt: Patronin des Raumes
der Stille www.innehalten.com/…stille/mutter_teresa Und in diesem Zitat kommt sie sogar mehrfach darauf
zu sprechen Unity in Variety www.unitheum.de/1Fraueinheit2.htm Im Wortlaut: Wenn wir Gott in unser Leben
aufnehmen, werden wir ein ‘besserer’ Hindu, ein ‘besserer’ Moslem, ein ‘besserer’ Christ, ‘besser’, was
auch immer wir sein mögen, und indem wir ‘besser’ werden, kommen wir Ihm immer näher. Auf welche Weise
ich den Zugang zu Gott suche? Nun, ich versuche es natürlich als Christin, Sie vielleicht als Hindu,
jemand anderer als Buddhist, jeder nach seinem eigenen Gewissen. Was Gott in Ihrem Herzen ist, das müssen
Sie annehmen. … Und was ich habe, das möchte ich mit aller Welt teilen. Aber es liegt an den Menschen.
Wenn sie das Licht sehen, können sie ihm folgen. Ich kann ihnen das Licht nicht geben, ich kann nur den
Weg zeigen.
@Toby Es gibt ganze Bücher an populären Irrtümern („berühmte Zitate“ die von Promis nie getätigt
wurden, verbreitete „Volkswahrheiten“ etc.). Das Zitat ist jedenfalls nicht katholisch.
@ Benedikt Christen haben, wo sie ihren Glauben recht verstehen, »auch die Sorge zu teilen, daß der
Hindu ein besserer Hindu, der Buddhist ein besserer Buddhist, der Moslem ein besserer Moslem werde«.
Hubertus Halbfas: Fundamentalkatechetik. Sprache und Erfahrung im Religionsuntericht (1968). Zitiert nach
der gekürzten Tb-Fassung Düsseldorf 1973, S. 194f. u. 198 Aber beim Googlen (Suchbegiffe „Hindu ein
besserer Hindu“) stößt man immer wieder und vor allem auf Mutter Teresa …
@ Rudolphus >>>Dazu meinte Mutter Teresa: „Es gibt nur einen Gott, und er ist der Gott aller. Wir sollten
einem Hindu helfen, ein besserer Hindu zu werden, einem Muslim, ein besserer Muslim zu werden, und einem
Christen, ein besserer Christ zu werden.“<<< Ob dieses Zitat echt ist, bezweifle ich daher. Die sel. Mutter
Teresa war eine vorbildhafte Missionarin, die unzählige Hindus zum Übertritt zur alleinseligmachenden
katholischen Kirche bewegen konnte. Das kann sein, aber das Zitat kommt mir irgendwie bekannt vor. Ich
hätte es jetzt aber eher dem Teil der irrlichternden dt. Professorenszene zugeschrieben. Es fällt mir
einfach grad nicht ein… Ich könnte schwören ich hätte in Allens Ratzinger-Biographie etwas über
eine Auseinandersetzung zw. Ratzinger und dem Urheber eines solchen Zitats gelesen.
@ Rudolphus Genau meine Rede! Also, woher stammt dieses Mutter Teresa zugeschriebene Zitat, und woher
stammen die Fotos? Das müsste doch im Internetzeitalter herauszufinden sein …
@Toby Das Zitat könnte deswegen eine Fälschung sein, weil es schklicht häretisch ist. Wenn es korrekt
wiedergegeben ist, so reicht nicht die Verbreitung durch Fans oder Gegner der Seligen als Beleg für die
Authentizität, sondern es sollte angeführt werden, welche Quelle belegt, daß es wirklich authentisch
von der sel. Mutter Teresa ist.
Vermischtes zu p.t. Diskutanten… @ catharina: Kompliment – Sie haben wenigstens Humor! Nein, ich bin
nicht der Auffassung, dass die FSSPX die einzige Autorität in der Kirche ist, wie es mir auch neu wäre,
dass jene diese Heiligsprechung in den passenden liturgischen Formen (also nicht in den JoPaII-Formen)
durchgeführt hätte. Sie dürfen M.T. verehren, wenn sie das wollen, um das ausdrücklich klarzustellen.
Für mich wäre M.T. auch ohne meine Zweifel an der Korrektheit der Seligsprechung keine interessante
Figur, weil sie genau in jenem Ghetto tätig war, in welches die masonischen Mächte die Kirche gerne
einsperren möchten: In das Sozialghetto. Dort dürfen sie dann die Gestrandeten und Entrechteten der
Wirtschaftspolitik jener Mächte laben, jegliche gesellschaftpolitische Äusserung aber unterlassen (außer
jene, die der Logenrat gerade beschlossen hat). @ Ansgar: und welchen Beweis für daemonisches oder teuflisches
Wirken in meiner Person können Sie erbringen – außer Ihrer persönl. Befindlichkeit? @ catholicus: Einmal
möchte ich noch erleben, dass Sie nicht mit den papalistischen Wölfen heulen! @ Toby: Ich kann den Beweis
nicht erbringen. Ich erinnere mich nur in der Sache so sicher, weil mich die Sache zu einer Zeit entsetzt
hat, als ich mit Charismatikern und Medjugorianern gemeinsame Sache machte, also noch nicht so katholisch
war wie heute. Dieser Diskussionspunkt und noch ein weiterer führten zu einem Ausscheiden von mir aus
einer Gebetsgruppe.
@ Rudolphus Warum sollte das Mutter Teresa zugeschriebene Zitat („der Hindu ein beserer Hindu …“) falsch
sein? Wer sollte es gefälscht und Mutter Teresa untergeschoben haben? Auch das ist eine Behauptung, die
erst zu beweisen wäre. Das Zitat findet sich im übrigen nicht nur bei Wikipedia, sondern wird auch von
Gläubigen, die Mutter Teresa verehen, verbreitet. Aber all das wäre doch einmal guter Stoff für eine
journalistische Recherche: 1. Woher stammt das Zitat? Bei welcher Gelegenheit und in welchem Zusammenhang
hat es Mutter Teresa gesagt? (Quelle?) 2. Woher stammen die Fotos mit der Buddha-Statue ursprünglich?
Was stellen sie wirklich dar? 3. Ob das zur Verfügungstellen von Holz für eine hinduistische Totenverbrennung
tatsächlich den Tatbestand einer Beteiligung am Götzenkult darstellt, kann ich nicht beurteilen. Gibt
es auch Belege für diese Geschichte, und falls es sich so zugetragen hat, wie ist das theologisch zu
qualifizieren?
@catharina So eilig brauchen es die Traditionalisten mit einer Heiligsprechung nicht zu haben. Früher
hat sich der Papst ja zumeist auch etwas mehr Zeit gelassen als später Johannes Paul II., der Großmeister
der Kanonisationen. Eine Heiligsprechung Lefebvres wird wohl kommen, allerdings erst, wenn in der Kirche
und in der Welt (nach dem göttlichen Strafgericht?) wieder Ordnung hergestellt ist.
@ Stimme „Solange EB Lefebvre nicht heiliggespr. wird, beeindruckt mich in diesem Bereich gar nichts mehr.“
Aber der ist doch schon längst heiliggesprochen! Die einzig kompetente Autorität: die Bischöfe der
Priesterbruderschaft St. Pius X., sowie die vox populi, nämlich die Willensäußerung der letzten Katholiken
(= Anhängerschaft besagter Bruderschaft), hat bereits eine vollgültige Kanonisation bewirkt. Also, werte
Stimme, dürfen Sie sich doch auch Gedanken über Mutter Theresas Beatifizierung machen.
@Ansgar Verfolgen Sie doch die Diskussionen hier im Forum … In diesem Fall meine ich seine Verteidigung
der Massenmördereien der Hussiten, die er auch dann noch lobte, als ich in reichem Maße Dokumentationen
über den tatsächlichen historischen Sachverhalt bereitstellte. Er sprach ekelerregender Weise von einer
„Blutschuld der Katholiken“ in Böhmen. Damit steht er außerhalb der Kirche.
@ Ansgar Sie sind sicher geistreich und gebildet – aber eben auch ein Krawallo. Danke für dieses doppelte
Kompliment! Mit gelebtem Christentum hat das wenig zu tun. Da wird Ihnen der Beweis schwer fallen, wenn
man etwa die Bekämpfung von Irrlehren durch Kirchenväter und andere Heilige in Bertracht zieht. Ist
übrigens Auslegungssache. Z.B. sind die Katholiken, die sich vor den Abtreibungsklinken ohrfeigen lassen
in den Augen der Öffentlichkeit noch mehr „Krawallos“ als ich. Wer die Heiligmäßigkeit von M.T. abwertet
Seit ich gehört habe, dass M.T. Holz für eine hinduistische Totenverbrennung zur Verfügung gestellt
hat (sich also am Götzenkult beteiligt hat), ist das Tischtuch zwischen dieser angeblichen Seligen und
mir zerschnitten. Das bleibt nach den hier zusätzlich erhaltenen Informationen! und an den wirklich schäbigen
Agitprop-Methoden der „traditioninaction“ Dazu werde ich mich nicht äussern, weil ich mich mit dieser
Aktion bisher nicht beschäftigt habe. Ich habe auch nichts dazu gesagt, sondern lediglich zwei Photos
von deren Tätigkeit kommentiert. stößt ins selbe Horn wie die primitivsten, ungebildetsten Anti-Katholiken.
Aha. Wer nicht – vorbeugend – kritisiert, was ich kritisiere, ist primitiv. Freimaurer-Huberei Was ist
das? wer Sie da wohl auf die falsche Seite gezogen hat. Ja, wer denn und was denn?
@T. A. Höck: Auf wikipedia kein Verlaß Dazu meinte Mutter Teresa: „Es gibt nur einen Gott, und er ist
der Gott aller. Wir sollten einem Hindu helfen, ein besserer Hindu zu werden, einem Muslim, ein besserer
Muslim zu werden, und einem Christen, ein besserer Christ zu werden.“ Ob dieses Zitat echt ist, bezweifle
ich daher. Die sel. Mutter Teresa war eine vorbildhafte Missionarin, die unzählige Hindus zum Übertritt
zur alleinseligmachenden katholischen Kirche bewegen konnte.
Buddha-Kult 1. Welche Art des Kultes Buddha zukommt, hängt auch von der Richtung (Konfession) des Buddhismus
ab – es gibt im Buddhismus regional einen regelrechten Buddha-Götzendienst, mit Buddha-Zähneputzen etc.
2. Innerhalb des Katholizismus kommt Buddha keinerlei Kult zu (das glauben höchstens US-Bibelprotestanten).
Das folgende mail ist eine etwas ironische Antwort auf catharinas Punktation 1. Es ist nicht sicher, was
die Statue darstellt, …? Nein, nach Meinung wohlmeinender Papalisten handelt es sich um einen indischen
Steuereintreiber, in dessen Gegenwart M.T. nachdenklich geworden ist. 2. Buddhisten betreiben gegenüber
ihren Buddhastatuen keinen cultus latriae. Sehr richtig. Deswegen ist es gut und gott wohlgefällig, vor
Buddhastatuen zu beten, zu meditieren udgl. Jedem Katholiken seine Buddhastatue! 3. Mutter Theresa ist,
schließt sich dem Kult augenscheinlich nicht an. Vielmehr ist sie ohne Zweifel gerade dabei, den Steuereintreiber
zu ohrfeigen und des Saales zu verweisen. Dies mit erhobenem Kreuz in der Hand. 4. Die Redaktion hätte
dazu vermutlich andere Wege gefunden. Klar: Ein Link zu offiziellen Biographie hätte genügt. kreuz.net
soll vatican.va eingegliedert werden. 5…„Stimme aus dem Tradiland“ …Jesus in Seiner Kirche … zu
dienen So wäre es nach catharinas Auffassung richtig, jegliche Kritik an kirchl. Amtsträgern und Respektpersonen
zu unterlassen und sich auf die tägl. Mediation der vatikanischen Texte ungeachtet dogmatischer oder
übersetzungstechnischer Probleme zu beschränken. dafür bereits seliggesprochen wurden. Solange EB Lefebvre
nicht heiliggespr. wird, beeindruckt mich in diesem Bereich gar nichts mehr.
Konklusives Manches bereits Gesagte zusammenfassend, kann man festhalten: 1. Es ist nicht sicher, was
die Statue darstellt, deren Beine am Rand des Bildes zu sehen sind. Vielleicht zeigt sie tatsächlich
Buddha? 2. Buddhisten betreiben gegenüber ihren Buddhastatuen keinen cultus latriae. Gesetzt den Fall,
es handelt sich um eine Buddhastatue, so wissen wir noch nicht, was die – eher hinduistisch wirkenden –
Gestalten mit gefalteten Händen vor ihr tun. 3. Vorausgesetzt, die Statue stelle Buddha dar und die Personen
im Vordergrund erwiesen ihr tatsächlich eine wie auch immer geartete Verehrung: Die Schwester im Sari,
die im Hintergrund zu sehen ist und die möglicherweise Mutter Theresa ist, schließt sich dem Kult augenscheinlich
nicht an. 4. Gesetzt den Fall, kreuz.net wollte seine Leser in seriöser Weise über Mutter Theresa informieren:
Die Redaktion hätte dazu vermutlich andere Wege gefunden. 5. Angenommen, die „Stimme aus dem Tradiland“
hätte das ehrenwerte Anliegen, Jesus in Seiner Kirche und in den Herzen der Gläubigen zu dienen, so
ließen sich vielleicht noch bessere Mittel zu diesem Ziele ersinnen als die Kritik an Personen, die immerhin
ihr ganzes Leben in den Dienst der Liebe Christi gestellt haben und dafür bereits seliggesprochen wurden.
Aber ach…
@ Tradiland… … Sie sind sicher geistreich und gebildet – aber eben auch ein Krawallo. Mit gelebtem
Christentum hat das wenig zu tun (jaja, bitte jetzt nicht mir dem Rauswurf der Händler aus dem Tempel
kommen). Ad fontes der Diskussion: Wer die Heiligmäßigkeit von M.T. abwertet und an den wirklich schäbigen
Agitprop-Methoden der „traditioninaction“ nichts auszusetzen findet – der stößt ins selbe Horn wie die
primitivsten, ungebildetsten Anti-Katholiken. Seien Sie sich dessen bewußt, und fragen Sie sich bei aller
Freimaurer-Huberei, wer Sie da wohl auf die falsche Seite gezogen hat.
Höck spielt gerne das – freimaurerisch inspirierte – Match Mehrheit gegen Minderheit wobei es als Zusatzgratifikation
den „unabhängigen Schiedsrichter“ Thomas A. Höck gibt. Ich hingegen lebe den täglichen Kampf Christentum
gegen sonstirgendwas. Die Zurechtweisungen haben Sie sich selbst ausgedacht. Ebenso wie den Umstand, dass
es sich um traditionelle Katholiken handle. Gegner der FSSPX können nur vordergründig tradtionell sein,
weil sie über den gegenwärtigen Bestand und die fortdauernde Grundlage der Tradition in der Kirche nicht
Bescheid wissen oder dieses Wissen ignorieren. Tradilirium ist so sachlich, wie wenn ich Sie „Kamel-Höck(er)“
nenne.
Die Medien und die Wahrheit Ohne ein Zugehen auf die Medien hätte sie nie einen solchen weltumspannenden
Bekanntheitsgrad erreichen können. Sie hat damit ohne Zweifel der Ausbreitung des Christentums große
Dienste erweisen dürfen, auch wenn manche ihrer Aussagen, so wie sie von den Massenmedien kolportiert
wurden, problematisch erscheinen. Ihre Werke waren 100%ig katholisch. Verschlimmbessernder Aktionismus
gegen Armut und Krankheit, wie man ihn leider zur Zeit sogar bei katholischen Hilfswerken antrifft, lag
nicht in ihrer Absicht. Sie war in aufopfernder Weise vor allem bestrebt, die Seelen der ihr anvertrauten
Armen und Kranken in die ewige Seligkeit gelangen zu lassen. Es ist klar, daß es viele Menschen gibt,
die verborgen und in größerer Heiligkeit leben; es wäre aber falsch zu behaupten, mit der seligen Theresa
von Kalkutta wäre jemand zu unecht seliggesprochen worden.
Brüderliche Zurechtweisungen sehen – in Form und Inhalt – anders aus, Herr Höck. Vor allem können Sie
nur auf dem Boden der traditionellen Lehre und dem traditionellen Glauben der Kirche stattfinden und nicht
auf Basis irgendwelcher Meinungen, die aus dem Zeitgeist abgeleitet sind.
@ catharina Ihre Ausführungen sind durchaus ehrenwert. Ob und inwieweit sie zutreffend sind, kann ich
nicht sagen. Aber, um das Beispiel fortzuspinnen, auch die moslemische Krankenschwester könnte ihr Leben
Christus aufgeopfert haben und sich heimlich taufen lassen. Äusserlich ist dies nicht erkennbar. Aber
auch die äussere Haltung Mutter Theresas vor der Buddhastatue läßt ihren Glauben nicht erkennen: Äusserlich
übt sie den Götzendienst aus, mindestens billigt sie denjenigen der anderern Anwesenden. Ich finde M.T.
nicht ausreichend vorbildhaft, um sie seligzusprechen. Ob sie tatsächlich selig ist, oder nicht, weiß
ich nicht. Die Seligsprechung ist für mich bestenfalls ein Formalargument. Seit 1983 gibt es den Promotor
Fidei bzw. Advocatus Diaboli nicht mehr, weswegen Argumente gegen die Seligsprechung schlicht nicht berücksicht
wurden (werden konnten).
Credidimus caritatem Der Vergleich Mutter Theresas mit jener fiktiven muslimischen Krankenschwester läßt
große Unterscheide erkennen: – Mutter Theresa war zutiefst von ihrem Glauben an Jesus Christus geprägt
und motiviert. IHM wollte sie in den Kranken dienen. Dafür gab sie alles hin und überstieg alle Schwellen.
Ihr Einsatz ist so spezifisch christlich geprägt wie in nur wenigen anderen Fällen. – Die gesamte Kraft
für solches Tun erwartete sie von Jesus. Daher führte sie in ihrer Gemeinschaft – entgegen aller menschlichen
Logik, die angesichts der immer mehr werdenden Beanspruchung längere Arbeitszeiten nahegelegt hätte –
die tägliche Anbetung des eucharistischen Herrn ein. – Die tiefe Jesusliebe und das Vertrauen in Seine
Hilfe könnten bei Mutter Theresa wie bei kaum jemandem sonst das berühmte Pauluswort als Leitspruch
rechtfertigen: „Credidimus caritatem“: Übrigens war Mutter Theresa auch sehr mutig. Die fatalen Zustände
in der Welt, insbesondere im kindermordenen reichen Westen, prangerte sie deutlich an. Daß ihr dennoch
der Nobelpreis verliehen wurde, spricht nicht gegen sie, sondern für den gesunden Funken, der in jedem
Herzen, auch in dem der Entscheidungsträger für die Preisverleihung, vorhanden ist. Das Echte überzeugt
eben doch: Glaubhaft ist die Liebe.
@ Toby & Höck Das Zitat ist mit und ohne Zusammenhang inakzeptabel. Denn das Seelenheil hat auch Vorrang
vor der Herstellung „menschenwürdiger Verhältnisse“. Menschenunwürdige Verhältnisse rühren vielfach
aus der falschen Vorstellung des Hinduismus von der Seelenwanderung sogar zu Tieren her. Stirbt man auf
der Straße, ist die Chance besser, wieder als Mensch denn als Kröte wiedergeboren zu werden. Oder man
löst sich überhaupt im Nirwana auf…
@tradiland Schön zu sehen, dass Sie alle(s) angreifen, was nicht in ihr ganz eigenes Weltbild hineinpasst.
Schön zu sehen, dass Sie auch innerhalb (und nicht nur außerhalb) der heiligen Kirche Rundumschläge
austeilen. Schön zu sehen, dass Sie der einzige sind, der Recht hat. Schön zu sehen, dass andere das
nicht sehen. Es gibt Hoffnung.
@ „offenbarung“ Eine Frau, der weltweit Respekt … Genau darin liegt auch schon das Problem. Glauben
Sie ernsthaft, dass das freimaurerisch dominierte Nobelpreiskomitee M.T. ausgezeichnet hätte, wenn es
nicht einen gewaltigen Haken an der Sache hätte? Ich „folge“ zur Abwechslung meinen Vorrednern und behaupte,
dass die Seligsprechung folgender moslemischer Krankenschwester mindestens genauso gerechtfertigt sein
sollte. Es gibt nur ein Photo von ihr, welches sie in Gebetshaltung in der Moschee zeigt. Zu wem sie da
gebetet hat, wissen wir nicht. Neben ihrer Krankenschwestertätigkeit hat sie drei oder vier Kinder großgezogen.
Außerdem durfte sie ihren gewalttätigen Mann betreuen, der die ersten fünf Jahresgehälter von ihr
für einen nagelneuen BMW und die nächsten 10 Jahresgehälter für das Haus der Schwiegereltern in Ostanatolien
verwendet hat. Weitere Jahresgehälter in unbekanntem Ausmaß wurde zur Alimentation gewisser „Freundinnen“
des Ehegatten herangezogen. Nach Nachtdiensten konnte sie i.d.R. deswegen nicht schlafen, weil sie ihren
Gatten „unterhalten“ mußte, der sie gut ausgeruht zu Hause erwartete. Bei ihrer Arbeit im Pflegeheim
hat sie immer ein vorbildliches Arbeitsethos an den Tag gelegt und sich kaum jemals – wenn dann verschlüsselt –
beklagt. Eines ihrer Kinder hat sie trotz Schlägen vor der Abtreibung gerettet, indem sie ihre Schwangerschaft
solange vor dem Gatten verheimlichte, bis die Frist für eine Abtreibung schon vorbei war.
Mutter Teresa Ich denke, dass niemand die Verdienste Mutter Teresas und ihren Einsatz im Dienst an den
Ärmsten der Armen schmälern wollte. Aber man darf nicht die ebenen verwechseln. Sicher war sie, was
ihr geistliches Leben und die praktizierte Nächstenliebe betrifft, absolut vorbildlich. Allerdings wird
sie kaum – und das wird wohl niemand ernsthaft bestreiten können – als große Theologin oder gar Kirchenlehrerin
in die Geshcichte eingehen. Vorbildlich praktizierte Nächstenliebe schließt im Einzelfall fragwürdiges
Verhalten oder missverständliche Aussagen nicht aus. Was ist beispielsweise von folgendem Zitat (gefunden
bei Wikipedia) zu halten? „Es gibt nur einen Gott, und er ist der Gott aller. Wir sollten einem Hindu
helfen, ein besserer Hindu zu werden, einem Muslim, ein besserer Muslim zu werden, und einem Christen,
ein besserer Christ zu werden.“ Quelle: [link]de.wikiquote.org/…i/Mutter_Teresa[link]
Kopfschütteln Wenn schon Mutter Theresa auf kreuz.net „zerlegt“ wird, dann wundert mich der Rest auch
nicht mehr. Eine Frau, der weltweit Respekt für ihr Engagement und ihren Dienst an der Menschheit, entgegengebracht
wird, ist so manchem guten Christen hier nicht gut genug. Eine Frau, die ihren Mitmenschen gedient hat,
wird von Christen verurteilt. Danke, dass es Christen vom Schlage Mutter Theresias gibt!
@ Ansgar Mutter Theresa – ja, sie mag oft „unwürdige“ Haltungen angenommen haben. Z.B., wenn sie im Kot
und Erbrochenem herumwatete, um Sterbende einzusammeln. D.h. Sie plädieren für die Seligsprechung des
gesamten Pflegepersonals in den Pflegeheimen Europas, zumindest derjenigen Damen und Herren daselbst,
die katholisch sind. Der Unterschied, der für diese spricht, ist nämlich, dass sich diese nicht in meditativer
Versenkung vor einer Buddhastatue bei einem Götzendienst ablichten lassen (weil sie derartiges nämlich
gar nicht tun). Also dann auf zur massenhaften Seligsprechung von Pflegern, Krankenschwestern und Pflegehelferinnen!
Im Prinzip könnte man die Aktion dann auf das nichtkatholische Pflegepersonal ausweiten, da es nach Höck &
Konsorten ohnedies nicht auf die rechtgläubige Einstellung, sondern nur auf das äusserliche Handeln
ankommt und auch letzteres nur soweit berücksichtigt werden darf, als es für die Seligzusprechenden
spricht. PS.: Ich wende mich nicht gegen die Person der M.T., die durchaus genießbar gewesen sein mag,
sondern deren ausschließlich kirchenpolitisch motivierte Seligsprechung. Dass diese kirchenpol. motiv.
war, läßt sich an der Verkürzung der Fristen ablesen, die nicht einmal bei einem Padre Pio getätigt
wurde (!). Bei manchen wurden die Fristen aus kirchenpol. Gründen gleich um Jahrh. verlängert (z.B.
bei Pius IX., Marco d’ Aviano). Es gibt nur einen zweiten Fall: JoPaII. Zu dem schweige ich jetzt einmal…
@ T. A. Höck Sie haben vollkommen Recht! Tradiland schreibt oft lesenswert, versteigt sich aber ebenso
häufig aus purer Streitlust und einem verstockten Traditionalismus zu knöcherenen Denkkonstrukten! Mutter
Theresa – ja, sie mag oft „unwürdige“ Haltungen angenommen haben. Z.B., wenn sie im Kot und Erbrochenem
herumwatete, um Sterbende einzusammeln. Diese Frau ist durch ihre imitatio iesu schon zu Lebzeiten geheiligt.
Demütiges Beten, ganz gleich wo, ist würdiger als jeder Wortbeitrag auf diesem Forum.
Ich kann die unten wimmelnde Aufregung nicht nachvollziehen Wenn Mutter Theresa – was nach den Photos
(das rechte ist kein Ausschnitt des linken) – vor einer Buddhastatue in Gebetshaltung oder Meditationshaltung
verharrt hat, ist das auf alle Fälle ein unwürdiges Verhalten, ganz gleich, was ihre Absicht oder Motivation
war. Ebenso wie das Verhalten von JoPaII. in Assisi und beim Korankuß ein unwürdiges Verhalten war,
ganz gleich was seine Absicht oder Motivation war. Anderes hat niemand behauptet. Die sehr eilige Seligsprechung
von Mutter Theresa hat eben kirchenpolitisch genau diesen religiösindifferenten, synkretistischen (kirchenamtlich:
„ökumenischen“) Hintergrund, ihr Engagement für Arme und gegen die Abtreibung war es jedenfalls nicht.
Frauen und die Kirche nun kommt ja von allerhöchster Stelle wieder einmal, dass Frauen keine Priester
werden können und Jesus von Nazareth muss wieder einmal herhalten. Aber der Papst sagt nicht, dass das
Diakonatsamt verwehrt ist, und das ist schließlich die Vorstufe zur Priesterweihe, selbst dann, wenn
es inzwischen das ständige Diakonat gibt.
Buddha wird auch von Buddhisten nicht angebetet Wenn nicht einmal Buddhisten Buddha anbeten, wieso sollte
dann Mutter Teresa Buddha angebetet haben? Eine „Anbetung“ gibt es im Buddhismus nicht, da es dort auch
keine Gottheit im christlichen Sinn gibt. Leider wissen wir immer noch nicht, wann und wo und bei welcher
Gelegenheit diese Fotos gemacht wurden. Ohne nähere Informationen über den Event und den Grund der Anwesenheitvon
Mutter Teresa beweisen diese Fotos gar nichts.
„Traditioninaction“ Der von kreuz.net konsultierte Informationsdienst „Tradition in Action“ gibt den Photographien
folgenden Untertitel: „October 7, 1975 – Picture one, in Calcutta, Mother Teresa worships Buddha in a
ceremony of thanksgiving for the 25th anniversary of the Missionaries of Charity. She is the first on
the left, recollected in profound prayer. Picture two, another close-up from the same ceremony.“ Jetzt
wissen wir mehr: – Es handelt sich um zwei Bilder aus ein und derselben Zeremonie. – Mutter Theresa verehrte
die Buddhastatue aus Dankbarkeit für das fünfundzwanzigjährige Bestehen der „Missionaries of Charity“.
Übrigens kann sich jeder Leser von der Ernsthaftigkeit der Seite „www.traditioninaction.org“ überzeugen.
Da werden uns solche Ungeheuerlichkeiten gezeigt wie: Johannes Paul II. erhält eine Lektion von Fidel
Castro; er umarmt eine junge Frau; ja, er tanzt sogar mit jungen australischen Frauen! Da muß die „Tradition“
freilich ich Aktion treten. Und kreuz.net folglich auch.
Ehmm… Irgendwie reden wir aneinander vorbei, ich denke, Salz der Erde, du bist nicht gegen Sulpicius
(was ich hoffe), sondern gegen seine Meinung… Im übrigen sollten wir zum eigentlichen Thema zurückkommen…
Es scheint hier zwei Lager zu geben: Diejenigen, die wünschen, das Pontifikat von JPII hätte nie stattgefunden,
und Benedikt XVI wäre Pius XII direkt gefolgt… Das andere Lager, zu dem ich auch gehöre, das in JPII
einen der wunderbarsten Päpste sieht, die Gott der Kirche geschenkt hat (mir persönlich auch: ihm verdanke
ich, dass ich in der katholischen Kirche bin)
@ Michael M Lieber Michael, ich finde nicht, dass Salz der Erde Supicius angegriffen hat, er hat ihm nur
eine Frage gestellt… Das ist keine Kritik, Michael, sondern nur eine Feststellung und nicht böse gemeint.
Im übrigen finde ich das Gesprächsklima hier ist oft ziemlich „überhitzt“ um es diplomatisch auszudrücken…
@ Salz der Erde Ich habe das Gefühl, dass sich hier einige den Spass machen, JPII posthum ans Bein zu
pinkeln. Gleichzeitig wird Benedikt XVI für traditionalistische Begehren und Wünsche vereinnahmt, denen
er mit Sicherheit nicht entsprechen kann und wird…
Tja,… Mit dieser Aktion werden alle Artikel völlig unglaubwürdig. Manche Seligsprechungen der letzten
Jahre sind auch unglaubwürdig… (Ich spreche nicht von MT!)
Es sind nur 2 Sätze Warum der letzte Satz? . Die Schwester, die als „Apostel der Armen“ bekannt wurde,
starb im Jahre 1997. Im Oktober 2003 wurde sie von Papst Johannes Paul II. seliggesprochen. Antworte bitte
Kruz.net
Schmierenjournaille Alle Umstände sind höchst aufklärungsbedürftig! Nicht die Umstände dieser Veranstaltung
sind aufklärungsbedürftig, sondern die Schmierenattacke von kreuz.net!!!!!!
Diffamierung um zu sehen wes Geistes Kind dieser Artikel ist, braucht man nur auf den Link unter dem Bild
zu klicken… Es scheint in unserer Kirche Kreise zu geben, denen ein paar Schnappschüsse (die nie den
ganzen Kontext wiedergeben können) gerade recht sind, das Wirken einiger Personen, besonders JPII in
ein falsches Licht zu rücken… Das ist übelste Propaganda, und ich habe den Verdacht das kreuz. net
damit einen bestimmten Teil seiner Leserschaft den Bauch pinseln will…
Zu fragen ist … … unter anderem, ob es sich bei der nur halb sichtbaren Statue wirklich um eine Buddhastatue
handelt, wie kreuz.net und die verlinkte englische Quelle behaupten. Es ist definitiv auszuschließen,
dass Mutter Teresa den Götzen Buddha angebetet hätte. Alle Umstände sind höchst aufklärungsbedürftig! –
Der Vorfall als solcher, dass man hier eine Selige „anpatzt“, diskreditiert das anonyme Unternehmen kreuz.net
in beachtlichem Ausmaß!
Wo bleibt die Aufklkärung? Die Redaktion hatt immer noch nicht erkärt, was der Sinn dieses unverschämten
Artikels sein sollte. Mit dieser Aktion werden alle Artikel völlig unglaubwürdig.
Zwei Photos Das Bild aus dem Jahre 1975 zeigt Mutter Theresa von Kalkutta (vorne links auf den Knien)
während einer öffentlichen Anbetung vor einer Buddha-Statue in Indien. Um DAS zu dokumentieren, reichen
diese zwei (!) Photos nicht. Auf dem schmalen Photo der kirchenamtlich sel. Mutter Theresa ist nicht erkenntlich,
wo sie betet. Ich bin kein Mutter Theresa – Fan, aber die Anbetung von Buddha möchte ihr nicht unterstellen.
Ich achte sie sehr für íhr Engagement!
Mutter Teresa … während einer öffentlichen Anbetung vor einer Buddha-Statue … Ein kleiner Hinweis
zur Differenzierung: Es hat niemand behauptet, dass Mutter Teresa eine Buddha-Statue angebetet habe.
????? wie immer man zu mutter theresa stehen mag, wer und was immer auf dem bild zu sehen ist – zu behaupten
sie würde buddha anbeten, gehört wohl zum abstrusesten, was kreuz.net in letzter zeit zu bieten hatte.
da bemühen wir uns immer immer wieder zu erklären, dass wir die gottesgebärein maria nicht anbeten.
wer aber ein foto von marienverehrerInnen irgendwo macht, wird darauf noch ganz andere haltungen sehen,
die mindestens wie anbetung wirken … kreuz.net, warum bringst du dich ins out? noch immer lese ich dich
täglich, weil es hier – manchmal – infos gibt und diskussionen, die in ihrem inhalt so (und das meine
ich positiv) nirgendwo zu finden sind! schade – denn jetzt ist die zeit der gnade ttoni