In seinem Roman „Sakrileg“ begründet der US-Autor Dan Brown seine Diffamierungen gegen die Katholische Kirche mit völlig verdrehten historischen Behauptungen und falschen Verknüpfungen, die er sich buchstäblich aus der Rippe geschnitten hat. Von Hubert Hecker.
(kreuz.net) In dem Roman „Sakrileg“ von Dan Brown begeht ein Opus-Dei-Mitglied vier kaltblütige Morde,
die vom bischöflichen Leiter dieser religiösen Gemeinschaft angeordnet werden.
Der Schriftsteller und
Kirchenverleumder Dan Brown rechtfertigt diese böswillige Unterstellung mit der furchtbaren Behauptung:
„Gegen die Feinde Gottes waren immer schon Greueltaten verübt worden“ (S. 23).
Die gesuchten Greueltaten
findet der US-Autor schließlich in der europäischen Hexenverfolgung und hebt sogleich zum Rundumschlag
gegen die Katholische Kirche an:
„Es wimmelte in der Geschichte der katholischen Kirche von Betrug und
Gewalttaten. Der blutige Kreuzzug zur ‘Bekehrung’ der Anhänger der alten heidnischen, das Weibliche verehrenden
Religionen währte drei Jahrhunderte, wobei die Kirche mit ebenso wirksamen wie grausamen Methoden vorgegangen
war.
Die katholische Inquisition hatte ein Buch veröffentlich, das man vielleicht als das blutrünstigste
Druckwerk der Menschheitsgeschichte bezeichnen könnte.
Die vom Volksmund ‘Hexenhammer’ genannte lateinische
Schrift Malleus Maleficorum beschwor vor der Welt die ‘Gefahr durch freidenkerische Frauen’ herauf und
leitete den Klerus an, wie diese gefährlichen Frauen ausfindig zu machen, durch Folter zum Geständnis
zu bringen und anschließend unschädlich zu machen seien.
Zu dem von der katholischen Kirche als ‘Hexen’
bezeichneten Personenkreis gehörten die gelehrten Frauen, die Priesterinnen, Zigeunerinnen, Mystikerinnen,
Naturliebhaberinnen, Kräutersammlerinnen und überhaupt alle Frauen, die sich ‘in verdächtiger Weise
im Einklang mit der Natur befinden’.
Auch Hebammen fielen den Schergen der Inquisition zum Opfer und
wurden getötet, weil sie in gotteslästerlicher Weise durch den Einsatz von Kräutern die Pein der Gebärenden
zu lindern wußten – war diese Pein doch, wie die Kirche behauptete, Gottes gerechte Strafe dafür, daß
Eva vom Apfel der Erkenntnis gegessen und damit die Erbsünde über die Menschheit gebracht hatte.
In
den drei Jahrhunderten der Hexenjagd hatte die Kirche die erschütternde Zahl von fünf Millionen Frauen
auf den Scheiterhaufen gebracht und grausam verbrannt.“(S. 172f).
Dieser Text zu der europäischen Hexenverfolgung
kommt einem unheimlich bekannt vor: Richtig! Das lernt jedes Kind in der Schule.
Tatsächlich aber ist
diese Passage in jeder Weise und Wendung falsch und verdreht.
Beginnen wir mit der Zahl von fünf Millionen
Hexenopfer.
Seit 1784 ist die Zahl von 9 Millionen Opfer der Hexenverfolgung in jeder Hexenschrift eine
fixe Größe. Damals fand der Quedlinburger Stadtsyndikus Christian Voigt im Stadtarchiv für den Zeitraum
von 1570 bis 1600 ungefähr 30 Hinrichtungen.
Diese Zahl rechnete er auf Deutschland und alle anderen
europäischen Länder hoch und auf elf Jahrhunderte breit. Auf diese Weise kam er auf die exakte Zahl
von „neunmillionen vierhundertzweiundvierzigtausend neunhundert vierundneunzig Menschen“.
Die heutige
wissenschaftliche Forschung ist sich weitgehend einig, daß in Europa zwischen dem 15. und 18. Jahrhundert
etwa 40.000 bis 60.000 „Hexen“ hingerichtet wurden.
Brown übertreibt also um das Hundertfache.
Naturliebhaberinnen,
Kräutersammlerinnen und Hebammen mit ihrer Kräutermedizin wären bevorzugt den Hexenjägern zum Opfer
gefallen, behauptet Brown.
Im Spätmittelalter und der frühen Neuzeit war nichts bekannter und öffentlicher
als die Kräutermedizin.
Jeder große Drucker des 16. Jahrhunderts hat ein dickes „Kreutterbuch“ aufgelegt,
in denen bis zu 500 Kräuterrezepte und ihre Anwendungsgebiete beschrieben waren, selbstverständlich
auch für die Wehen und die „Heimlichkeiten der Frauen“, so ein Buchtitel des naturkundlich orientierten
großen Theologen Albert des Großen im 13. Jahrhundert.
Die Geschichte vom kirchlichen Verbot der Wehenschmerzen
lindernden Kräutermittel – wegen ‘Evas Apfel’ und so – hat sich Dan Brown buchstäblich aus der Rippe
geschnitten.
Die Frauen-Hexen seien den Schergen der katholischen Inquisition zum Opfer gefallen und
getötet worden, erzählt Dan Brown schaudernd.
Doch er hätte wissen müssen, daß die Hexenjäger von
Salem im US-Bundesstaat Massachusetts – also vor Browns Haustür – honorige calvinistische Kirchenobere
waren.
In Europa sind mehr als 90% der Hexen vor staatlichen Gerichten, von staatlichen Anklägern, Richtern
und Folterknechten sowie nach staatlichen Gesetzen und gegen den ausdrücklichen Willen der Kirche verfolgt
worden.
In dem ersten deutschen allgemeinen Rechtsbuch von 1532 heißt es: „Item so jemand den Leuten
durch Zauberey Schaden zufügt, soll man ihn strafen vom Leben zum Tod durch Feuer“ (Carolina Artikel
109). Dieses erste gesamtstaatliche Rechtsbuch war eine Zusammenfassung von verschiedenen deutschen Stadt-
und Landrechten. Es wurde nach dem damaligen Kaiser Karl V. ‘Carolina’ genannt.
Auch der Anstoß und
Antrieb zur Hexenverfolgung kam nicht von Inquisitoren, Juristen oder Fürsten, resümiert ein bekannter
Hexenforscher, sondern in der Regel vom lieben Nachbarn. Hexendenunziation war damals modern und beliebt.
Die Untertanen forderten von der Obrigkeit energische Maßnahmen. Die Bevölkerung war die treibende
Kraft. Die große Hexenverfolgung in Deutschland zwischen 1570 und 1630 war Ergebnis einer frühbürgerlichen
Bewegung, ziemlich gleichmäßig verteilt auf protestantische und katholische Fürstentümer (so Wolfgang
Behringer, dtv-Buch, S. 188ff).
Es scheint, daß hinter den stetig wiederholten falschen Beschuldigungen
gegen die Kirche für deren vermeintliche Hexenverfolgungen ein eigener Schuldverdrängungsmechanismus
des Bürgertums steht.
Aber der Hexenhammer von 1485, ist der nicht von „der Inquisition veröffentlicht“
worden? Antwort: Nein.
Das Buch wurde von zwei übereifrigen Dominikanern geschrieben, deren Wirken und
Werke aber von vielen katholischen Bischöfen als zelotisch und kindisch abgewiesen wurde, so zum Beispiel
vom Bischof von Bozen.
Im katholischen Kernland Italien hat es nur eine vergleichsweise kleine Zahl von
Hexenprozessen gegeben. Von der Spanischen Inquisition wurden Hexendenunziationen seit 1526 aktiv bekämpft.
Im streng katholischen Irland hat es Hexenverbrennungen überhaupt nie gegeben.
Browns Vorwürfe und
die Beschuldigungen aller antikirchlichen Dunkelmänner seit 200 Jahren, die von blutigen Hexenverfolgung
durch die Inquisition phantasieren, entpuppen sich als gezielte Verleumdung oder böswilliges Falsch-
und Vorurteil, das letztlich wie ein Bumerang auf das fingerzeigende Bürgertum zurückfällt – abgesehen
davon, daß solche Diffamierungen dazu dienen, Haß und Gewalt gegen die Kirche zu säen.
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Unabhängigkeit existiert nicht Jeder Historiker bewertet Fakten indem sie in einem größeren Gesamtzusammenhang
stellt. Wenn er sie dann noch in einem Buch veröffentlicht so läßt er erst Recht seine persönlichen
Ansichten und Meinungen mit einfließen. Was ich damit sagen will: es gibt eben rechte und linke Historiker,
es gibt welche die sich der Aufklärung verpflichtet fühlen und welche die das Mittelalter als Goldenes
Zeitalter betrachten und je nach dem werden dann die Fakten eben zurecht interpretiert. Und weil hier
ein Journalist im Spiegel (der von kreuz.net konsequent als „Boulevardmagazin“ abqualifizert wird) dieses
und jenes schreibt, heißt das wohl nicht dass dieser jemand eben die Autorität verköpert vor der alle
anderen Historiker, Journalisten und Archäologen die etwas anderes behauptet haben und behaupten verblassen
müssen. Wenn der linksliberale Spiegel meint die SPD sein besser als die Union werden Sie als Reaktionär
ja auch nicht die SPD wählen. Nehme ich mal an.
@ Parzifal Weder noch. Lesen Sie einfach diesen Spiegel-Artikel: www.spiegel.de/…,1518,381627,00.html
Dort erfahren Sie auch, dass diese Erde = Scheibe-Story eine spätere Lüge einiger Aufklärer gewesen
ist.
selbsternannte Hobby Historiker Es war auch die „gesamte Literatur“ und sie ist es noch, die fortwährend
behauptet, die Kirche hätte im Mittelalter gelehrt, dass die Erde eine Scheibe ist. Erwiesenermaßen
gelogen. Aha. Und wer hat das erwiesen? Wenn die „gesamte Literatur“ das behauptet, dann heißt das ja
wohl die Gesamtzahl seriöser Historiker vertritt diese Position. Und wer soll da nun eine solche Autorität
verköpern dass er deren gesamte jahrzehntelange Forschung einfach so für null und nichtig erklären
könnte? der Heilige Geist oder der Weltgeist oder wer hat das erwiesen?
@ Arnulf Jursa Warum sich die Kirche, resp. deren Sprecher, heute um die Verantwortung drücken will,
frage ich mich schon. Es wäre ein schlechtes Bild gewesen, wenn ein Papst vor 40 Jahren die Verantwortung
für neun Millionen verbrannte Hexen übernommen hätte, und sich später herausgestellt hätte, dass
es „nur“ 60.000 waren, oder? Zumal nicht mal die Verantwortung für diese Opfer abschließend geklärt
werden kann. Verantwortung für etwas, was man nicht zu verantworten hat, kann man nicht übernehmen.
Es wäre auch noch anzuführen, daß in der gesamten Literatur die Kirche als die Institution dargestellt
wird, die hinter den Gräueltaten der Inquisition stand. Haben denn alle nur Unsinn geschrieben ?? Es
war auch die „gesamte Literatur“ und sie ist es noch, die fortwährend behauptet, die Kirche hätte im
Mittelalter gelehrt, dass die Erde eine Scheibe ist. Erwiesenermaßen gelogen. Logische Frage: Was ist
sonst noch alles erlogen? Auf welche dieser Quellen kann man vertrauen (s. auch die abenteuerliche Berechnungsart
im obigen Artikel)? Allgemein: Haben Sie eigentlich schon vom Mea Culpa von Johannes Paul II. gehört?
Darin hat er genau das getan, was Sie fordern. Aber das wird offenbar ignoriert.
@Arnulf Jursa: Hexensabbat gegen die Kirche Ich denke, daß es letztlich nicht darum geht, ob jetzt 1
Million, 5 Millionen, oder nur 60.000 Hexen verbrannt wurden, Es ist schon ein Unterschied. Denn wer die
Zahl von 6 Millionen ermordeter Juden anzweifelt, sieht sich leicht vor Gericht gezogen. sondern um die
Tatsache, daß so etwas überhaupt passieren durfte. „Passieren“ „dürfen“ tut so was natürlich überhaupt
nicht, aber, wie man weiß, werden Verbrechen verübt, seit es Menschen gibt. Warum sich die Kirche, resp.
deren Sprecher, heute um die Verantwortung drücken will, Wer drückt sich und vor welcher Verantwortung?
Es wäre auch noch anzuführen, daß in der gesamten Literatur die Kirche als die Institution dargestellt
wird, die hinter den Gräueltaten der Inquisition stand. Haben denn alle nur Unsinn geschrieben ?? Die
verschiedenen Inquisitionen sind nun ein anderes Thema. Ich wiederhole: In den Ländern (Länder der spanischen
Krone, Kirchenstaat), in denen es eine wohlorganisierte Inquisition gab, fand keine Hexenverfolgung statt.
Im übrigen wird eine Masse dummes Zeug über diese Einrichtungen geschrieben. Ich wüßte zum Beispiel
nicht, wieso die katholische Kirche „hinter den Greueltaten“ der elisabethanischen Inquisition in England
„gestanden“ haben soll. MfG Christoph Heger
Hexensabbat gegen die Kirche Ich denke, daß es letztlich nicht darum geht, ob jetzt 1 Million, 5 Millionen,
oder nur 60.000 Hexen verbrannt wurden, sondern um die Tatsache, daß so etwas überhaupt passieren durfte.
Warum sich die Kirche, resp. deren Sprecher, heute um die Verantwortung drücken will, frage ich mich
schon. Wir haben ja auch nach dem Holocaust die Verantwortung dafür übernommen, wiewohl unsere Generation,
ich bin Jahrgang 1940, nichts, aber auch gar nichts damit zu tun hatte. Wir diskutieren auch nicht die
Zahl der damaligen Opfer des Hitlerregims. Es wäre auch noch anzuführen, daß in der gesamten Literatur
die Kirche als die Institution dargestellt wird, die hinter den Gräueltaten der Inquisition stand. Haben
denn alle nur Unsinn geschrieben ?? Zu erwähnen wären da auch noch viele andere Gräueltaten, welche
im Namen der Kirche, im Namen Jesu, oder der Jungfrau Maria begangen wurden. Auch dazu sollte man heute
endlich stehen. Das Motto sollte also nicht Verteidigung sein, sondern Aufklärung und Eingeständnis
von Schuld, wo eben nötig. In einer Zeit, wo der Standpunkt der kath. Kirche, resp. Roms, in vielen Bereichen
des täglichen Lebens der Gläubigen mehr als fragwürdig ist, sollte langsam ein Umdenkprozeß beginnen.
Dies hätte sicher auch zur Folge, daß sich in Hinkunft weniger Gläubige von der Kirche abwenden. Ein
Tend, der ja in Europa unübersehbar ist. Arnulf Jursa
@Hrodgar: Ja, so kann man sich irren! Wenn ich nicht irre, sind die theoretischen Grundlagen wie der „Hexenhammer“
und die Verfolgungsmechanismen der Inquisition rein kirchlichen Ursprungs. Du irrst eben gewaltig. Der
„Hexenhammer“ hatte keinen „kirchlichen Ursprung“, sondern war das Produkt eines einzelnen, der noch dazu
einem berühmten Professor der Theologie ohnen dessen Wissen die Mitautorenschaft unterschob – um seinem
Buch mehr Verkaufserfolg zu verschaffen. Auch hatten weder die mittelalterliche noch die frühneuzeitliche
Inquisitionen (Spanien, Portugal, England usw.) einen kirchlichen Ursprung: Erstere ist von dem (bei allen
Freigeistern doch so beliebten Friedrich II. von Hohenstaufen) in seine Reform des Justizwesens eingefügt
worden, und letztere waren von deren Regierungen eingeführt und hatten ebenfalls klare Gründe der Staatsräson
für sich. Ein erheblicher Vorteil dieser organisierten Inquisition war es, daß sie den unter den Intellektuellen
seinerzeit beliebten Hexenwahn nicht mitmachte. Im übrigen irrst Du auch insofern, als die Leugnung anderer
Massenverbrechen als der seitens der National-Sozialisten von der heutigen Inquisition („Volksverhetzung“)
nicht verfolgt wird. MfG Christoph Heger
@ Ansgar Da haben Sie recht. Ich ersetze meinen Satz in: „Der Mensch hat gedanklich entwickelt, wobei
dies nicht automatisch und in jedem Fall eine Fortentwicklung sein muss.“
Weiterentwicklung Nun, Ich muß Ansgar in einer Sache zustimmen. Die mittelalterliche Gesellschaft hatte
sehr fein gegliederte Diplomatiegepflogenheiten zur Beilegung von Konflikten. Wir sind heute oft nicht
deutlich weiter. Die Fremdsprachen waren auch kein größéres Problem als heute. Interventionen seitens
Rom waren durchaus möglich und wären möglich gewesen zur Verhinderung der Greuel. Und wie gesagt, es
geht nicht nur um die Hexen. Sondern um die Gewaltanwendung durch die Kirche und unter Billigung der Kirche
insgesamt. Dazu gehören die ethnischen Säuberungen und die Massaker durch Karl den „Großen“ genauso
wie die Verfolgung der „Ketzer“, sprich Leute aus den eigenen Reihen, die einfach über manches anders
dachten. Die Frage der Neun Bischöfe: Welche Rolle hat die „Polizei“ Inquisition bei der Großzahl der
Hexenprozesse gespielt? Nicht die, für die sie gegründet worden war. Vielmehr wurde durch sie die Begrenzung
der „Peinlichen Befragung“ auf 3 mal eine Stunde für Hexerei und Ketzerei aufgehoben. Die Anfangs von
der Kirche selbst bestrafte „Hexenprobe“ im Wasser wurde nunmehr durch die Kirche angewandt. Natürlich
war die Inquisition für was anderes gedacht. Aber sie hat die Verbrechen verübt, die sie bekämpfen
sollte.
@ Benedikt Sie schireben: „Der Mensch hat sich nicht nur technisch, sondern auch gedanklich fortentwickelt „
Lieber, geschätzter Benedikt, dem möchten ich widersprechen. Nicht nur, weil Hrodgar uns in puncto gedanklicher
Entwicklung das Gegenteil beweist. Der Mensch von heute denkt nur, er sei gedanklich seinen Vorgängern
überlegen. Falsch! Die Kriege heute sind keine Spur humaner als der 30-Jährige. Gottesferne, Kindstötungen
im Mutterleib und absurde Sprach- und Denkverbote lassen sogar auf eine gedankliche Rückentwicklung schließen.
Die heutige Diplomatie würde ich persönlich auch der dynastischen Diplomatie des Feudalismus als unterlegen
bezeichnen. Aus dem Glauben, der heutige Mensch sei überlegen, entspringen dann solche Machwerke wie
„Sakrileg“, bei denen sich vollkommen Ungebildete wohlig gruselnd vormachen können, viel aufgeklärter
zu sein als „die Katholiken“.
@ Hrodgar Die anderen Verunglimpfungen und polemischen „Späßchen“ über defekte Telefonleitungen lasse
ich besser unkommentiert. Schade, mich hätte es interessiert, wie Päpste in den Wirren den dreißigjährigen
Krieges so hätten vorgehen können. Der Grund meiner Polemik war schon ein ernster: Man muss die Dinge
aus ihrem damaligen Blickwinkel betrachten. Der Mensch hat sich nicht nur technisch, sondern auch gedanklich
fortentwickelt und beides zusammen bedingt, dass man heute andere Lösungen finden kann als damals. Heute
kann man verhandeln, anstatt gleich Truppen zu schicken. Damals konnte man den Gegenüber oft nicht mal
verstehen, da gings eben nur mit Truppen. Ich will damit sagen, dass man sich doch die Zeitumstände klar
machen muss. 9 Bischöfe auf die Zeit der Hexenverfolgung hochgerechnet ist nicht allzu viel. Einzige
Verständigungsmöglichkeit: Boten. Und das in Kriegs- oder Pestzeiten. Alles nicht so einfach, wie man
meint.
Null belege? Nun ja: Bis in diese Tage sagen Katholiken noch vereinzelt, daß sie selbst ihre eigenen
Kinder der Folter übergeben würden, so sie sich mir ?Dämonen“ einließen.“ Der hier ist hier im Forum
nachzulesen, stammt von „Stimme aus dem Tradiland“. Die anderen Verunglimpfungen und polemischen „Späßchen“
über defekte Telefonleitungen lasse ich besser unkommentiert.
@ Hrodgar Eine Rückgabe Heidnischer Kultplätze, die Gründung einer Stiftung zur historischen Aufarbeitung
wären das geringste. Na, dann warten Sie mal. Hinweis: Nicht mal die Enteigneten des DDR Regimes sind
entschädigt worden. Und das ist ein etwas näherer Vergangenheit gewesen als verlorene Kultplätze einer
längst vergangenen Kultur. Frage: Wie viele Leute in Deutschland teilen Ihren Kult? Der Vertreter Jesu
auf dem Petri-Stuhl hatte keine Macht, sie zu stoppen? Ich glaube nicht, dass sie ihm extra davon Meldung
gemacht haben. Und die Telefonleitungen waren gerade defekt. Der Vatikan hat sofort die Inquisition aufgelöst,
nachdem diese böse Kunde Rom erreichte? ?? Mit diesen Vorgängen hat die Inquisition nichts zu tun. Es
handelt sich einfach um neun Bischöfe, die dem Hexenwahn erlegen waren. Fordern Sie übrigens die Auflösung
der Polizei, wenn Sie von Fällen der Selbstjustiz Kenntnis erhalten? Müssten Sie bei dieser Logik eigentlich
machen. Ich muß gestehen, ich habe davon nie etwas gehört. Natürlich nicht. Wie auch. Zum Rest hat
Ansgar schon das passende gesagt. Einfach Humbug.
@ Hrodgar Auf die Gefahr hin, daß Sie wieder die beleidigte Leberwurst spielen: Ihr Diskussionsniveau
ist unterirdisch. Sie wissen definitiv nichts von der Materie, plappern aber betroffen weiter. Daß Sie
damit Gläubige beleidigen, kommt Ihnen nicht in den Sinn. Zur Sache: Zitat: „ Bis in diese Tage sagen
Katholiken noch vereinzelt, daß sie selbst ihre eigenen Kinder der Folter übergeben würden, so sie
sich mir ?Dämonen“ einließen.“ Ungeheuerliche Behauptung, null Belege. Zitat: „Die Priester, Inquisitoren,
Folterknechte, Schergen, Richter…sie alle wurden von der Kirche unterrichtet, daß ihr tun schwere Schuld
war?“ Nennen Sie Hexenproese, in die die Inquisition involviert war. Nennen Sie weltliche Richter, die
kirchliche Gerichtsbarkeit zur Verantwortung ziehen konnte. Vergeben Sie mir: Aber ich muss es sagen.
Sie schwafeln.
Entschuldigung Man kann aber Historisch eine Abkehr von diesem Wege markieren. Eine Rückgabe Heidnischer
Kultplätze, die Gründung einer Stiftung zur historischen Aufarbeitung wären das geringste. Und vor
allem: Einstellung jedweder Missionstätigkeit außer mit der einladung der Betroffenen.
„Mea culpa“ von JoPaII. @ Hrodgar: Und letzten Endes ist das kleine „mea culpa“ des P. Johannes Paul II
bei genauerem Hinsehen ein Abschieben der organisatorischen Verantwortung auf einzelne. Das „mea culpa“
JoPaII. ist sowieso verfehlt und scheinheilig. Denn für seine eigenen Verfehlungen, die ebenfalls schwerwiegend
waren, hat er sich nicht entschuldigt. Für fremde Sünden und Verhaltensweisen kann man sich leicht entschuldigen,
vor allem Jahrhunderte später, wenn man nicht in der gleichen Situation steht.
nur 9 Bischöfe? Nun ja, 1) Es ging hier nicht mur um die Hexenprozesse. Ich hatte diese als Beispiele
für Religiös motivierte Ritualmorde genannt. Die Arianer, die Hussiten…alle möglichen verketzerten
Freidenker… sie gehören auch zu den Opfern. 2) So, nur neun Einzelpersonen. das heißt: – Der Vertreter
Jesu auf dem Petri-Stuhl hatte keine Macht, sie zu stoppen? – Die Geistige Vorarbeit, wie der berüchtigte
Hexenhammer wurden von der Amtskirche sofort aufs schärfste bekämpft? – Die Priester, Inquisitoren,
Folterknechte, Schergen, Richter…sie alle wurden von der Kirche unterrichtet, daß ihr tun schwere Schuld
war? – Der Vatikan hat sofort die Inquisition aufgelöst, nachdem diese böse Kunde Rom erreichte? Ich
muß gestehen, ich habe davon nie etwas gehört. Im Gegenteil: Bis in diese Tage sagen Katholiken noch
vereinzelt, daß sie selbst ihre eigenen Kinder der Folter übergeben würden, so sie sich mir „Dämonen“
einließen. Und war es nicht so, daß man die Christenheit an ihren Früchten erkennen solle? Nun ja.
Schauen wir mal.
@ Hrodgar Und bis heute behauptet die Kirche, daß seien die „bedauerlichen Taten einiger ihrer Schäfchen“.
Für mich ist das das gleiche wie die Leugnung des Holocaust. Och nö, das entspricht der historischen
Wahrheit, wissen Sie. Es ist nämlich „nur“ die Teilnahme von 9 Bischöfen an der Hexenverfolgung bekannt.
Das kann man durchaus als „einige“ bezeichnen.
Nochmals: Herr Ansgar, möchten Sie zu einer normalen Diskussion zurückkehren oder zielt Ihre ausfallende
Redeweise darauf ab, mich hier „rauszuekeln“. Zu Ihrer Frage: Diesen Autor habe ich noch nicht gelesen.
Tut mir leid. Die durchaus vorhandenen Widerstände einiger Kirchlicher Kreise, vor allem zu beginn der
Hexenverfolgung, das ursprüngliche Verbot, Hexerei überhaupt als Real anzusehen (Übrigens bei Androhung
eines Verfahrens wegen Ketzerei), das alles ist mir durchaus bewußt. Aber am Ende hat sich dieses (leider)
nicht durchgesetzt. Am Ende haben die „Hardliner“ gesiegt. Sicher gab es gerade in Klöstern auch Kleriker,
die den Wahnsinn erkannten und Menschen beschützten. Ds will ich nicht in Abrede stellen. Doch letzten
Endes waren es nicht die Maßgeblichen. Und letzten Endes ist das kleine „mea culpa“ des P. Johannes Paul
II bei genauerem Hinsehen ein Abschieben der organisatorischen Verantwortung auf einzelne.
@ Rodgar Um die „Feuerzangenbowle“ zu zitieren: „Sie faseln!“ Wofür soll ich Verantwortung übernehmen?
Für die Hexenverbrennungen? Ich habe doch lediglich einige Dutzend verbrannt, und da war ich noch jung
und wußte es nicht besser. Hrodgar, statt zu schwafeln und ihre angeblichen akademischen Meriten zu bejubeln,
sollten Sie antworten: Kennen Sie Friedrich Spee? Wie paßt das irische/spanische Kirchenverhalten in
Ihre Vorurteile? Was ist mit der Hexenfolter-Verurteilung des Pastes? So, jetzt eiern Sie mal schön rum.
Ihre Wortwahl …zeugt vom sturen Festhalten an Vorurteilen. Nein, erstens bin ich antialkoholiker, zweitens
habe ich den Vorzug, lesen zu können, drittens den, einige Semester Katholische Theologie studiert zu
haben. Aber es scheint mir bezeichnend zu sein, und doch bejammernswert, daß Sie an der Stelle von Verantwortung
lieber Vorurteile übernehmen. Sehr interessant…wirklich.
Danke Herr Tradilader, Sie haben eben geäußert, daß sie die [ergänzung: grausame] Hinrichtung als
Förderlich für die „Bekehrung“ befürworten. Ich sehe das mit Interesse. Ihre Ansicht von Bekehrung
ist also diese, daß sie durch Androhung einer Hinrichtung „gefördert“ werden darf. Wenn ich nicht irre,
sind die theoretischen Grundlagen wie der „Hexenhammer“ und die Verfolgungsmechanismen der Inquisition
rein kirchlichen Ursprungs. Um sich nicht die „Hände schmutzig zu machen“ wurde rein die Durchführung
der Hinrichtung der Staatlichen Gewalt überlassen. Aber selbst wenn Ihre Argumentation richtig wäre,
würde sie bedeuten: Die Kirche hat NICHT für die Liebe, die Freiheit und das Leben gestanden, hat NICHT
den Bedrohten beigestanden, sondern hat sich die Gewaltanwendung zu Nutze gemacht, um aus der Angst der
Gequälten zu profitieren. Damit hat sie das befürwortet in einer Machtposition, in der sie das ohne
eigenes Risiko hätte stoppen können. Das nennt man zumindest Mittäterschaft. Fazit, welbst wenn Ihre
hahnebüchene Geschichtsklitterung wahr wäre, wäre die Kirche immernocht nutznießender Mittäter.
@ Hrodegar Die sogenannten „hinrichtungen“ auf grund der Religiösen Anklagen „Ketzerei“ und „Hexerei“
wurden jedoch genau so begründet: Daß es nötig sei, um Gottes Willen zu erfüllen. Nein, es war ganze
einfach nach dem damaligen – staatlichen – Strafrecht eine todeswürdige Straftat. Theologisch hat die
Hinrichtung den Vorteil, dass sie eine vorherige Bekehrung des Angeklagten begünstigt.
Zurück zum Pudels Kern Hej Zusammen! Wenn ein Mensch gefesselt, zur Schau gestellt und in einer fest
vorgegebenen Art Mittels eines vorbereiteten Rituals getötet wird, um eine Verpflichtung gegenüber einer
Gottheit eizuhalten oder deren Wohlwollen zu erlangen oder dieser Dank anzutragen, dann sprechen wir im
Allgemeinen von „Menschenopfer“. Die sogenannten „hinrichtungen“ auf grund der Religiösen Anklagen „Ketzerei“
und „Hexerei“ wurden jedoch genau so begründet: Daß es nötig sei, um Gottes Willen zu erfüllen. Insofern
schaut die Kirche auf eine lange Tradition der Menschenopfer zurück. Diese Opfer waren Organisiert und
in einem langen theoretischen Disput immer wieder begründet und bejat worden. Aber statt einer rigorosen
Aufarbeitung und der Einrichtung eines Gedenkfonds wird auf die „Barbarischen Heiden“ verwiesen, die Menschenopfer
gebracht hätten… Historiker reden hier von ausnahmen in großer Not. Auf keinen fall von einem breiten
Konsenz. Neueren Forschungen und Hochrechnungen zufolge haben wir es mit vielleicht 500 solcher Fälle
in 2000 jahren zu tun. eines ist mir wichtig: Die Kirche hat das – systematisch, – unter vollem Konsenz
der Leitung, – in großer Zahl – mit wiederkehrender theoretischer Begründung – und vor allem ohne Not
betrieben. Also aus voller Überzeugung. Und bis heute behauptet die Kirche, daß seien die „bedauerlichen
Taten einiger ihrer Schäfchen“. Für mich ist das das gleiche wie die Leugnung des Holocaust.
Die Diskussion hat sich mehr als weit vom Artikel entfernt Dan Browns Buch läßt zwar kaum eine Lüge
gegen die Kirche aus, die Vernichtungslager des Nazistaates unterschiebt er aber freundlicher Weise nicht
der kath. Kirche. Braucht also hier kein Thema zu sein. @ Irenäus: Meines Wissens führt Egon v. Petersdorff
Belege der Kirchenväter zum Thema Hexen an, auch wenn sich sein Buch auf die Daemonen bezieht. Ich müßte
da noch einmal nachschauen.
Ist ja auch gar nicht das Thema Es ging doch darum dass eben jemand bezweifelt hat, dass 9 Millionen Frauen
und Männer als Hexen verbrannt wurden… es waren wohl 40.000-60.000
@richard wenn es bei diesen Prozessen zu einer Beweisaufnahme käme, würde eine der beiden Säulen der
Weltherrschaft zusammenbrechen. Darum darf man dies nicht zulassen und muß die Eingesperrten als Verhetzer,
Verunglimpfer, Beleidiger und Spinner hinstellen. Warum eine Zulassung von Beweisen unchristlich sein
soll, wie manche sich hier äußern, kann ich mir nur als Verhetzung von Jugend an erklären. Auch Lügen,
die man ständig wiederholt, bleiben Lügen.
@heilige Inquisition bitte vergebt mir. Ich wollte bestimmt niemanden beleidigen. Bin bloß ein Technik-freak.
Die Royal Airforce hat ja auch Rechnungen angestellt um möglichst hohe Verbrennungstemparaturen zu erzeugen.
Also ich finde diese Warnungen vor Paragraph soundso und weiteren 1000 § in einem freien Land ziemlich
ärger- bzw. lächerlich. NIEMAND, absolut NIEMAND, vor allem nicht in diesem Forum, mag die Zeiten eines
faschistischen Führerstaates zurückhaben. Und ich denke, auch NIEMAND will ernsthaft das Andenken an
Verstobene oder Gemordete herabsetzen. „Die Würde des Menschen ist unantastbar“! Dies ist Leitsatz! Chris,
wovor haben Sie tatsächlich Angst? Ihre Rechenbeispiele zielten doch ebenso wie die von pero auf die
Schlüsselfrage, wegen der im April John Gudenus in Wien, Irving in Wien, Walendy usw. vor Gericht stehen.
In der antifaschistischen und führenden österr. Zeitung „Der Standard“ wird jetzt auf 2 Seiten offen
dafür eingetreten, diese Frage- und Denkverbotsgesetze endgültig zu liquidieren. Weil diese Verbote
der Nährboden für das Wachsen von echtem Antisemitismus und Nazis sind. Führende Rabbiner haben dies
erkannt und auch klar ausgesprochen. Ich kann diesen Herren in dieser Frage nicht widersprechen.
Strafbar Ist gans klar eine strafbare Aussage von Pero:„Chris, bitte rechnen sie mir aus, wieviel Kohle
(höherer Heizwert als Holz) man benötigte, um- sagen wir mal- die Hälfte aller KZ Opfer zu Asche zu
verbrennen. Das interessiert mich deswegen so sehr, da man aus Kohle, dank dem „Fischer-Tropsch“ Verfahren
hochwertiges, dringenst benötigtes Flugbenzin hydrieren konnte.“ Gilt als Diffamierung des Andenkens
Verstorberner und zwar nicht irgendwelcher Verstorberner!
@ onan Meine Kirche hat das nun wahrlich nicht ermöglicht … im Gegenteil: weil sich die Verantwortlichen
vom Evangelium getrennt haben, konnte dieses Schreckliche passieren. Es gibt halt immer einige Idioten,
die das Schreckliche nicht wahrhaben wollen… auch hier in diesem Forum.
die korrekte schreibweise in diesem Forum muß lauten RECHTE Christen. ihr könnt ruhig nachrechnen wie
lange es dauern würde so viele menschen zu verbrennen, aber allein die tatsache, dass eure kirche so
etwas ermöglicht hat, bzw. sich noch immer nicht davon mit aller kraft distanziert… mir fehlen die
worte …
Pero & Co Ich verweise alle Forum Teilnehmer aus StGB 130 hin. Jeder der mein Kommentar in Zusammenhang
mit Holocaust und KZ bringt mach sich strafbar, da scih mein Kommentar definitiv nicht darauf bezieht.
Also seien sie vorsichtig meine Herren und Damen. Außerdem versuchen einige mich mit ihren Bemerkungen
zur Verletzung des §130 zu veranlassen, auch der oder die macht sich mit strafbar.
@Chris In Varanasi, der heiligen Stadt am Ganges fuhr ich eines Tages mit einem Ruderboot im Morgengrauen
zu der für Touristen verbotenen Zone der Verbrennungsplätze und habe das alles heimlich fotografiert.
Zum Einäschern eines Leichnams wird dort etwa ein dreiviertel Kubikmeter bestes Brennholz benötigt.
Es dauert einen halben Tag bis der Haufen verglüht ist. Die Leichname sind dann aber keineswegs Asche.
Schädel, Schultergürtel, Beckenknochen und die großen Gelenke sind noch erhalten und werden nach erkalten
in die heiligen Fluten geworfen. Ganz Indien leidet deswegen unter gravierendem Holzmangel, obwohl nur
die Reichen sich solch eine Verbrennung leisten können. Ich nehme an, die deutschen Krematorien wurden
mit Kohle befeuert, sonst gäbe es keinen Wald mehr. Chris, bitte rechnen sie mir aus, wieviel Kohle (höherer
Heizwert als Holz) man benötigte, um- sagen wir mal- die Hälfte aller KZ Opfer zu Asche zu verbrennen.
Das interessiert mich deswegen so sehr, da man aus Kohle, dank dem „Fischer-Tropsch“ Verfahren hochwertiges,
dringenst benötigtes Flugbenzin hydrieren konnte.
Die Zahl ist! Also da keiner auf das Rechenbeispiel eingehen will, muss ich es sagen: Es dauert mehr als
76 Jahre, 5 Millionen Menschen in 3 Öfen zu verbrennen. Das ist mathematisch korrekt oder?
@ Chris Zum (ziemlich widerlichen Thema!) Zahlen: 1. man geht davon aus, daß insgesamt ca. 5-6 Millionen
Juden während der Shoah umgekommen sind. Diese Zahl bezieht sich nicht auf Auschwitz, sondern auch auf
die Ermordungen durch Sonderkommandos, SS, die Umstände in den KZs! 2. in Auschwitz wurde nicht nur in
den Krematorien verbrannt, sodern auch unter freiem Himmel. Im übrigen mache ich Dich auf § 130 StGB
aufmerksam! Und was haben Hexenverbrennungen mit der Shoah zu tun? Solche Vergleiche finde ich ziemlich
absurd!
@Chris: es wurden ja bei weitem nicht alle Menschen die in den Konzentrationslagern ermordet wurden, verbrannt;
viele Menschen (etwa die Hälfte aller Ermordeten) wurden durch systematische Quälerei zu Tode gebracht
oder starben durch die schrecklichen hygienischen Verhältnisse – alles bewußt zugelassen und gefördert;
abgesehen davon gab es hunderte Vernichtungslager und tausende solcher Verbrennungsöfen;
Wieviel Leichname Wieviel Leichname beherbergte das größte je gefundene Massengrab? Es sind alle Massngräber
ausgehoben worden, ist historisch Faktum? Also bitte die Zahl, wie lange brauchst du für 5 Millionen?
Der Tod Der Tod hat mich immer sehr interessiert. Je nach Religion herrschen andere Bestattungsriten.
Bei einer bestimmten indischen Religion wird der Leichnam immer verbrannt. Dazu meinte ein englischer
Arbeiter in einem Krematorium, das in ihrem hochmodernen mit Gas geheizten Ofen die Verbrennung eines
Erwaschenen Menschen ca. 1,5-2 Std. dauert. Der Ofen wird dabei fast auf 1000 C erhitzt. Am längsten
brauchen lange, dürre Männer, bis sie vollständig verbrannt sind. Das heißt, du kannst in 24 Std.
12 Leichname verbrennen. Wenn du drei Öfen hast und diese Tag und Nacht beheizt, kannst du in einem Jahr
4380, in 6 Jahren 26280 Menschen einäschern. Nehmen wir an, wir besitzen ein 3 Hochleistungsöfen, die
jeweils 5 Menschen in 2 Std. verbrennen können (gibt es nicht), dann schaffst du 6 in Jahren, wenn du
Tag und Nacht heizt, 394200 Menschen zu verbrennen. Wie lange brauchst du um 5 Millionen Leichname zu
verbrennen? Ich bin nur ein schlechter Mathematiker, mehr nicht!
Dan Browns Irrwege Zu dem von der katholischen Kirche als ‘Hexen’ bezeichneten Personenkreis gehörten
die gelehrten Frauen, (…) Mystikerinnen, Naturliebhaberinnen Hihi, ja die Hl. Hildegard von Bingen,
Katharina von Siena waren schon arm dran und wurden bös verfolgt. Und Theophanu hat man noch schlimmer
mitgespielt, die durfte zur Strafe jahrelang das Heilige Römische Reich regieren… Das Buch scheint
eine Komödie zu sein, ich werd es bei Gelegenheit mal lesen.
Rolle des Opus Dei Mal was anderes: Das Opus Dei kommt ja in dieser Schund-Literatur nicht besonders gut
weg und auch im zu erwartenden Film. Deshalb wurde jetzt vom OD eine Charme-Offensive gestartet. Was haltet
Ihr eigentlich vom OD? Was soll die Geheimnistuerei des OD? Klickst Du hier! www.opusdei.org/art.php?w=19&p=11840
@ ansgar: ich korrigiere Sie ungern: David Irving hat seinen angeblichen „Widerruf“ bereits widerrufen
und klargestellt, daß er seine zentralen Thesen betreff Holocaust aufrecht erhält. Das nächste Opfer
der modernen Inquisituion in dieser Angelegenheit wird Ende April der hohe Offizier des österreichischen
Bundesheeres und frei gewählter Abgeordneter JOHN GUDENUS werden. Gudenus, sehr enger Freund des orthodoxen
Wiener Rabbiners Friedmann, erwarten bis zu 10 Jahre Haft, weil er (Zitat) „die Vergasung von Juden leugnet“.
Besagter Rabbiner Friedmann steht den Ansichten von Gudenus, wie man hört, sehr nahe – und vertritt diese
auch öffentlich (bisher unverfolgt).
Inquisition heute und gestern 1. Der „Hexenhammer“ hatte nur einen Autor, der dem anderen, einem hochangesehenen
Theologieprofessor, die Autorenschaft unterschoben hat. 2. In den Ländern, die eine organisierte Inquisition
hatten (Länder der spanischen Krone, Kirchenstaat) gab es keine Hexenverfolgung. 3. Der unsinnigen Verknüpfung
beider historischer Erscheinungen liegt eine Verwechslung zugrunde: Auf der einen Seite gibt es seit dem
hohen Mittelalter bis heute strafprozessual das jüngere Inquisitionsverfahren im Unterschied zu dem älteren
Akkusationsverfahren. Auf der anderen Seite gibt es die verschiedenen „Inquisitionen“ zur Erzwingung der
verschiedenen Rechtgläubigkeiten 4. Die heutige Inquisition erzwingt mit dem passend konstruierten Straftatbestand
der „Volksverhetzung“ die Rechtgläubigkeit in Sachen „Holocaust“. 4. Die Anzahl von angeblich 9 Millionen
Opfern der Hexenverfolgung ist völliger Blödsinn. Die Anzahl von Opfern beiderlei Geschlechts dürfte
bei 50.000 höchstens 90.000 liegen. 4. Von einem Genozid kann nicht mit Blick auf die südamerikanischen
Indios, wohl aber auf die Indianer in den USA gesprochen werden. MfG Christoph Heger
Hexen Wie deutlich und sinnlos die Hexenverfolgung und die Hexenverbrennung in der frühen Neuzeit (15.-17.
Jahrhundert) waren sieht man besonders am Beispiel der Hl. Jeanne D’Arc… Hexenverfolgungen fanden fast
ausschließlich in Mitteleuropa während der Frühen Neuzeit statt. Grundlage für die massenhafte Verfolgung
von Frauen (teilweise auch Kindern und Männern) durch die kirchliche und vor allem die weltliche Justiz
war die von Theologen und Juristen verbreitete Vorstellung von einer vom Teufel geleiteten Verschwörung
gegen das Christentum, deren meist weibliche Mitglieder man schließlich Hexen nannte. Hexenverbennung
war die gängigste und zugleich grausamste Methode Männer und Frauen, denen man vorwarf, mit dem Teufel
im Bunde zu stehen, hinzurichten (vermutlich 40.000-60.000 Opfer).
Hexen Die Kirche lehrt zwar eindeutig, daß es den Teufel gibt, aber über Hexen lehrt sie nichts. Wer
mich eines anderen belehren will, soll mir einen Kirchenvater nennen, ansonsten glaube ich ihm nicht.
@Beobachterin Sie haben sicher Recht; jedoch ist die Kirche viel besser als ihr Ruf. Ich las heute eine
bemerkenswerte Kolumne von Prof. Zehm. Zum Fall des auf so einem modernen Scheiterhaufen placierten englischen
Historikers David Irving erinnerte Zehm an den Fall Siger von Brabant 1268. Der Dominikaner hatte die
Endlichkeit der Erde und die Schöpfung geleugnet. In einem öffentlichen Disput widerlegtre Thomas von
Aquin ihn. Siger widerrief seine Meinung und entschuldigte sich. Damit war die Sache abgetan, er behielt
sogar seinen Lehrstuhl. Genau wie Galilei nach dem Widerruf. Auch Irving widerrief. Doch die Zeit, die
so auf das „finstere Mittelalter“ spuckt, schickt ihn in den Knast und auf den – virtuellen – Scheiterhaufen.
Scheiterhaufen Es gab und gibt zu jeder Zeit Scheiterhaufen. Wer darauf verbrannt wird und ob das Brennen
tatsächlich oder im übertragenen Sinn erfolgt, ist eine Sache der jeweiligen Möglichkeiten und wie
es mit dem Machtkampf gerade steht. Das lehrt uns die Geschichte, und ich fürchte, es wird nicht aufhören,
solange die Menschheit besteht, genauso wie es das von Anfang an gab. Von der Hexenjagd auf sie ist auch
die katholische Kirche nicht ausgenommen.
Definition zum Begriff Hexe Hexen haben sich vom wahren Glauben abgewandt und sind ein Bündnis mit dem
Teufel eingegangen. Zum Ausgleich für die Zauberkräfte, die er ihnen verliehen hat, müssen sie sich
ihm durch die „Teufelsbuhlschaft“ unterwerfen. Der Glaube an den Teufel ist ein fester Bestandteil des
katholischen Glaubens. Im zweiten Abschnitt des Hexenhammers setzt sich Kramer mit der Art des Hexenwirkens
auseinander. Kramer zufolge betrieben Hexen alle Arten von Schadenszaubern. Der Dominikaner äußert sich
zur Durchführung von Prozessen. Nach Kramer ist ein mutmaßlichen Ketzer zu überführen und zu verurteilen
durch die: „Die Evidenz der Tat“, was schlichtweg bedeutet, daß die Tat dem Gericht bekannt sein muß
und ein mehrmaliger dringender Tatverdacht vorhanden sein muß. Die Auslegung des Hexenhammers, der im
Vergleich zur Realität der Hexenprozesse gemäßigt erscheint. In leichteren Fällen sieht er Buße oder
Haft vor, statt des Todesurteils durch weltliche Gerichte.
„Was ist Wahrheit?“ liest man bei Johannes 18, 38. Und weiter: „Die Wahrheit wird Euch frei machen.“ Der
erste „Ketzer“, den man ans Kreuz nagelte, war Christus. „Da zerriß sich der oberste der Hohenpriester
die Kleider und sprach: Er hat Gott gelästert! Was brauchen wir noch Zeugen…Er ist des Todes schuldig“.
Ja, immer schon gab es die Inquisition, in jeder Epoche, bei allen Völkern dieser Erde. Die Wahrheit:
das sind Goldsplitter im reißenden Gebirgsbach und die werden nur von den Mutigen und Hartnäckigen,
Ausdauernden gefunden. Wahr dürfte sein, daß manche Päpste, manche Bischöfe, manche Priester Blutschuld
auf sich luden. Kanon 1325, § 3 des Codex Juris Canonici, bestimmte: „Wenn jemand nach Empfang der Taufe
zwar den Namen eines Christen beibehält, aber hartnäckig eine aus den Wahrheiten, die nach göttlichem
und katholischem Glauben geglaubt werden MÜSSEN, verneint oder an ihr zweifelt, dann ist dieser ein Ketzer…“
Nach katholischer Auffassung kann die Kirche als Ganzes nicht aus der Wahrheit herausfallen, Teile der
Kirche jedoch sehr wohl. Deshalb: Die Hexenverfolgungen und Verbrennungen, ob an einer oder hunderttausend
von Frauen, waren ein gräßliches Verbrechen, an dem einzelne Glieder der Kirche mitwirkten. Genauso
ein Verbrechen, als es gleichgültig war, ob man einem Juden und zehntausend wegen seiner Herkunft das
Leben nahm. Die heutige Inquisition jeoch bestraft den mit Existenzvernichtung/Lebenslang, der nicht an
vorgegebene, verordnete Zahlen glaubt.
@ k_c Die überaus blutigen Schilderungen aus Primärquellen, z.B. den Tagebüchern der Conquistadores,
beschreiben Kriegshandlungen gegen die herrschenden Aristokratien Südamerikas. Zahlenmäßig waren das
nicht sehr viele. Angerissen sei die Frage der morlaischen Legitimation: Die Azteken bspw. (wie die Inkas
auch) herrschten sehr brutal über die anderen Indio-Völker. Daher fehlte es beim Angriff auf sie auch
an Unterstützung. Die Indios verbündeten sich nicht selten mit den Iberern. Natürlich erging es den
Indio-Völkern danach schlecht; sie wurden oft versklavt. Aber nicht vernichtet. Schon gar nicht zu Millionen.
Noch einmal: Auch, weil die Kirche!!! das verhinderte – u.a. durch die segensreiche Arbeit der Jesuiten-Missionare.
@Gatte der Evelin auch k_c beteiligt sich am fortgesetzten Plappern Einer ernsthaften Diskussion geht
man am besten mit Polemik aus dem Weg, nicht wahr? Wie kommen Sie überhaupt auf die Idee, dass sie getötet
worden sind. Ließ ein Geschichtsbuch. Und noch eins, wenn du willst. Sollte dir das nicht reichen, ließ
die historischen Quellen, die stammen mit Sicherheit von vor 1968. Was glauben Sie, warum Mexikaner, Peruaner
usw. mehr indianisch als europäisch ausschauen? Zum Beispiel, weil Südamerika nicht in dem Stil kolonialisiert
wurde, wie es mit Nordamerika geschehen ist.
9 Millionen Verbrannte Es scheint sich dabei wohl wie mit der Offenkundigkeit des Holocaust zu verhalten,
nur mit dem Unterschied, daß man bei Infragestellung dieser Zahl (noch) nicht gerichtlich belangt wird
und in den Knast muß. Aber vielleicht gibt es bei uns bald auch noch den Straftatbestand der Scheiterhaufenleugnung
nach § 130 StGb. In der B(ananen)R(epublik)D(eutschland) kann mit jeder Überraschung gerechnet werden.
auch k_c beteiligt sich am fortgesetzten Plappern Die Einwohner Südamerikas mögen vorrangig durch macht-
und geldgierige Könige und ihre Vasallen getötet… Wie kommen Sie überhaupt auf die Idee, dass sie
getötet worden sind. Was glauben Sie, warum Mexikaner, Peruaner usw. mehr indianisch als europäisch
ausschauen? Der Gatte der Evelin
@Gatte der Evelin Zum Unterschied von den nordamerikanischen Indianern, deren wenige Nachfahren (die meisten
Stämme wurden ausgerottet), haben die südamerikanischen Indianer überlebt. Die Nachfahren der Azteken
leben in den Mexikanern, der Mayas u. a. in den Guatemalteken, der Inkas in den Peruanern, Ecuadorianern,
Kolumbianern usw. fort. Abgesehen davon, dass die katholische Kirche wohl nur teilweise an den Vorgängen
bei der Eroberung Südamerikas beteiligt war, eine Hauptschuld also Unsinn ist: Argumente wie „da haben
aber mehr überlebt als woanders“ sind menschenverachtend. Die „Millionen Geschlachtete im Zeichen des
Kreuzes“ ist nichts als ein böswillige Verleudmung von Lohengrin (antiklerikales Nachplappern der zeitgeistigen
Geschichtsfälschungen!)! Dieses Nachgeplapper enthält mehr Wahrheit als dir lieb ist. Die Einwohner
Südamerikas mögen vorrangig durch macht- und geldgierige Könige und ihre Vasallen getötet und misshandelt
worden sein, die katholische Kirche hatte jedoch durch den Vertrag von Tordesillas 1494 (übrigens auf
Betreiben des Papstes hin zustande gekommen) der Aufteilung des Kontinents unter Spanien und Portugal
ihren Segen gegeben. Und allein Pizzaro brachte bei seinem Zug gegen das Inkareich Zehntausende Menschen
um.
@ Lohengrin Das war es, was ich meinte! Evelin hat Recht: Sie plappern das ungeprüft nach, was Ihnen
Ihr 68er-Lehrer beigebracht hat. Indio-Meuchelei ist ebenso ein Stereoptyp wie Hexenverfolgung etc. Der
Geist, der hinter den Übergriffen in Südamerika stand, war nicht „das Kreuz“, sondern die Gier nach
Gold und Land. Katholische Missionare schützten die Ureinwohner, indem sie sie massenweise tauften. Aber
egal, dieser Betreff könnte interessant werden. Mal sehen, was noch alles an dümmlichen, ahistorischen
Vorwürfen kommt. Dann könnten wir einen putzigen Katalog erstellen, Gatte der Evelin.
Noch eine Verleumdung diesmal von @ Lohengrin: Im übrigen mag die Zahl der Opfer der Hexenverfolgung
in der Tat gar nicht besonders hoch sein (und ist sie meines Wissens auch nicht) – die Opfer, die im Zeichen
des Kreuzes v. a. in Lateinamerika geschlachtet wurden, gehen aber mit Sicherheit in die Millionen. Zum
Unterschied von den nordamerikanischen Indianern, deren wenige Nachfahren (die meisten Stämme wurden
ausgerottet), haben die südamerikanischen Indianer überlebt. Die Nachfahren der Azteken leben in den
Mexikanern, der Mayas u. a. in den Guatemalteken, der Inkas in den Peruanern, Ecuadorianern, Kolumbianern
usw. fort. Die „Millionen Geschlachtete im Zeichen des Kreuzes“ ist nichts als ein böswillige Verleudmung
von Lohengrin (antiklerikales Nachplappern der zeitgeistigen Geschichtsfälschungen!)! Der Gatte Der Evelin
Hexen und andere Feinde Dieser Artikel offenbart eine sehr menschenverachtende Haltung. Nicht die Zahl
der Opfer ist das entscheidende, sondern der Geist, der aus einer solchen Verfolgung spicht! D. h. Menschen
zu töten, weil sie den Verdacht erregen, mit den Lehrmeinungen der Religion nicht konform zu sein. Ob
das 1.000 oder 10.000 oder mehrere Millionen Opfer sind, ist dann bloß noch eine Frage des Umfanges,
aber nicht mehr der grundsätzlich intoleranten Haltung, die bis zur Vernichtung des Gegners geht. Im
übrigen mag die Zahl der Opfer der Hexenverfolgung in der Tat gar nicht besonders hoch sein (und ist
sie meines Wissens auch nicht) – die Opfer, die im Zeichen des Kreuzes v. a. in Lateinamerika geschlachtet
wurden, gehen aber mit Sicherheit in die Millionen.
Hexenhammer Aber der Hexenhammer von 1485, ist der nicht von „der Inquisition veröffentlicht“ worden?
Antwort: Nein. Das Buch wurde von zwei übereifrigen Dominikanern geschrieben, deren Wirken und Werke
aber von vielen katholischen Bischöfen als zelotisch und kindisch abgewiesen wurde, so zum Beispiel vom
Bischof von Bozen. Nicht einmal das ist richtig: Egon v. Petersdorff schreibt in seiner Daemonlogie, dass
der Hexenhammer die Lehre der Kirche über Hexen richtig zusammenfaßt. Den Hexenhammer zu verurteilen –
ohne sich mit ihm befaßt zu haben – ist nur eine Anbiederung an den Zeitgeist, so wie das Nachplappern
der „Millionen Hexenverbrennungen“. Der Gatte der Evelin
Abgesehen davon… … daß der Dualismus „Kirche – Bürgertum“ problematisch ist, ist dem Autor zuzustimmen.
Ich befürchte, man muß diese Fakten genauso gebetsmühleartig wiederholen, wie die Kirchenkritiker es
mit ihren Märchen über die Hexenverbrennung tun. Ähnliches wäre über andere antikirchliche Stereotype
zu sagen. Kondomverbot fördert AIDS in Afrika, wegen „Pillenezyklika“ gibt es Überbevölkerung, „die
Kirche“ hat in den bösen Kreuzzügen die menschfreundlichen Muselmanen gemeuchelt. Und der Papst ist
sowieso ein schlimmer Finger.