15:41:02 | Montag, 6. März 2006
Am Anfang seiner Tätigkeit an der Römischen Kurie brachte er seinen eigenen tragbaren Computer mit zur Arbeit, weil es im Vatikan keine Computer gab.
(kreuz.net, Vatikan) Bevor er im Jahr 1996 nach Rom berufen wurde, war Javier Kardinal Lozano Barragan
(73) der Bischof von Zacatecas in Mexiko. Die Stadt Zacatecas befindet sich befindet sich im Herzen von
Mexiko.
Jetzt ist der Prälat Präsident des Päpstlichen Rates für die Krankenpastoral. Ihm unterstehen
Tausende von katholischen Spitälern auf der ganzen Welt.
In den ersten Tagen seiner römischen Tätigkeit
brachte er seinen eigenen Laptop zur Arbeit, weil die vatikanischen Büros keine Computer besaßen, erzählte
der Kardinal kürzlich der Nachrichtenagentur ‘Catholic News Service’.
Schon Ende der 80er Jahre gestaltete
er eigenhändig eine Homepage für seine damalige mexikanische Diözese. Damals habe jeder geglaubt, daß
er herumspiele und seine Zeit vergeude.
Das nötige Handwerkszeug brachte sich der damalige Diözesanbischof
selber bei.
Es überrascht darum nicht, daß der Päpstliche Rat für die Krankenpastoral eine der ersten
vatikanischen Institutionen war, die eine
eigene Webseite einrichtete.
Diese Webauftritt funktioniert
noch heute unabhängig von der großen Homepage des Vatikan.
Eine große Herausforderung war Kardinal
Lozano auch die notwendige Einarbeitung in sein neues Arbeitsgebiet, die Krankenpastoral. Dazu studierte
er viele medizinische Publikationen und Handbücher und ließ sich von vielen Beratern und Assistenten
informieren.
„Ich war verpflichtet zu studieren und viele Dinge zu lernen. Diese Verpflichtung dauert
auch heute noch an“, erklärt der Kardinal:
„Was könnte ich ohne eine solide Sachkenntnis in meiner
gegenwärtigen Tätigkeit an Vernünftigem tun? Der Päpstliche Rat für die Krankenpastoral ist keine
Institution, die sich mit Märchen beschäftigt, sondern mit Fragen, die Leben und Tod der Menschen betreffen.“
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Bernado 16:46:48 | Montag, 6. März 2006