Kinderschlachtung
Ein Frauenrecht, das sich an Frauen rächt
Welches ist der weltweit häufigste medizinische Eingriff, den Frauen über sich ergehen lassen?
(kreuz.net, Münster) „Der weltweit häufigste medizinische Eingriff, den Frauen über sich ergehen lassen, ist leider die Abtreibung“, berichtete die Bundesvorsitzende der ‘Christdemokraten für das Leben’, Mechthild Löhr, gestern in Münster anläßlich des Weltfrauentages am 8. März.

Aktuelle Berechnungen der UN-Organisation gehen von 46 Millionen Abtreibungen jährlich aus.

„Gegenwärtig beobachten wir außerdem eine breit angelegte, internationale Kampagne für ein sogenanntes Menschen- und Frauenrecht auf legale Abtreibung, die auch von Organisationen betrieben wird, die sich für aktive Bevölkerungsentwicklungskontrolle einsetzen.“

Länder wie China und Indien machten aus dem „Recht abzutreiben“ eine Pflicht für Mütter. Sie bekennen sich öffentlich zu ihrem Zwangsabtreibungs- und Sterilisierungsprogramm.

Auch in weiteren Ländern werden Mütter gerade in sozial schwierigen Lagen mehr und mehr gedrängt oder gezwungen, Schwangerschaften durch Abtreibungen zu beenden.
Mechthild Löhr:
Fast jede zweite Frau unter 25 entwickelt nach einer vorgeburtlichen Kindstötung schwere Depressionen.
Oft geht dabei die Entscheidung und Initiative vom Umfeld der Mutter und seinen Interessen aus.

In der Regel werden Mütter nicht über die psychischen und physischen Folgen nach einer Abtreibung aufgeklärt.

Internationale Untersuchungen, wie sie an der Universität Oslo und in Australien veröffentlicht wurden, belegen den engen Zusammenhang zwischen psychischen Erkrankungen – wie posttraumatischen Störungen – und Abtreibungen.

Fast jede zweite Frau unter 25 entwickelt nach einer vorgeburtlichen Kindstötung schwere Depressionen.

Ebenso können bleibende gesundheitliche Folgen auftreten, wie höhere Quoten bei Entzündungen und Fehlgeburten oder Sterilität – bei ungefähr 4% der abtreibungsgeschädigten Mütter.

Allein diese negativen medizinischen Konsequenzen, unter denen Millionen Mütter leiden, müßten Anlaß genug sein, Abtreibungen nicht als „positives Frauenrecht“ zu deklarieren und einzufordern.

„Gleich unter welchen konkreten Bedingungen sie durchgeführt wird, für eine Frau ist eine Abtreibung immer ein Risiko und insofern auch keine »frauenfreundliche« Entscheidung, wie von vielen Abtreibungsbefürwortern behauptet wird.“

„Wer die Lebenswirklichkeit von Frauen verbessern will, muß am Weltfrauentag auch die Schattenseiten eines sogenannten »Fortschritts« in der Entwicklung der Frauenrechte thematisieren“, so Frau Löhr.

Die ‘Christdemokraten für das Leben’ (CDL) sind eine Lebensrechtsinitiative innerhalb der CDU/CSU.
      
9 Lesermeinungen
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#9   methusalix †   17:48:02 | Mittwoch, 8. März 2006
Ich frage mich einerseits,
ob sich die niedrige Geburtenrate, die ja nicht nur durch Abbrüche, sondern vielmehr durch „nicht-gewollte-Kinder“ (es sei dahingestellt, wie dieses „nicht-wollen“ erzielt und wodurch es ausgelöst wird) erreicht wird, eines Tages an uns allen „rächt“.
Andererseits fahren die Skandinavier, speziell die Schweden, ein sozialistisches Programm, das es ihnen erlaubt mit zehnmal kleinerer Bevölkerung ein Land voranzubringen, das 100.000 Qudratkilometer grösser ist als Deutschland.
Die Schweden betrachten allerdings auch Steuern, nicht als Wurzel allen Übels, wie dies bei uns getan wird. Möglicherweise liegt es einfach an mehr Gemeinsinn (auf katholisch: Nächstenliebe) der dort existiert. Man ist sich einfach näher und betrachtet den Nachbarn weniger als Konkurrenten, denn als „seinen Nächsten“.
Mehr Liebe braucht das Land (und mehr Steuern???)!
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#8   Frl.Ilse   15:47:34 | Mittwoch, 8. März 2006
Fragen
Bei den vielen Fragen der Vor-Poster hätte ich noch eine hinzuzufügen:
Warum reduziert man nicht die hohe Zahl der Abtreibungen durch die kostenlose Ausgabe von Verhütungsmitteln? Da vermindert die gesundheitlichen Risiken und psychischen Folgen erheblich. Aber das kostet ja wieder mehr Geld und mit der Pharmaindustrie will man sich nicht anlegen.
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#7   Laurentius2   13:12:26 | Mittwoch, 8. März 2006
Fragen an die CDU:
Bonifatius’Fragen kann man leicht ergänzen:
Warum verließ Helmut Kohl beim Thema Abtreibung immer den Sitzungssaal ?
Warum änderte die CDU das Strafrecht nach der Wiedervereinigung ausgerechnet beim Schutz der Ungeborenen, nicht aber bspw. bei der Verwendung stattsfeindlicher (linker !) Symbole (Hammer und Sichel etc.) ?
Warum reagierte niemand, als der letzte Überlebende der Männer des 20.Juli 1944, Baron von Boeselager, wegen der Massenabtreibung unserer Zukunft aus der CDU austrat ?
Warum setzt die CDU aktuell auf die berufstätigen Frauen, die ja soviel in ihre Ausbildung investiert haben, daß es ihnen einfach nicht zuzumuten sei, „nur noch“ Kinder zu bekommen ?
Wann hört die CDU endlich mit dem C-Geheuchel auf, so wie das der Erzbischof von Köln seit langem fordert ?
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#6   georg   12:49:24 | Mittwoch, 8. März 2006
Ich stimme richard absolut zu!
Filip Jovic: Wissen Sie, seit wann es diesen „Sauhaufen“ gibt und ist Ihnen aufgefallen, daß sich die Opportunisten/Schmidchen Schleicher irgendwann vertschüßt hätten? Ist es nicht Tatsache, daß diese Sorte Deutscher in dieser Partei immer die absolute Mehrheit hatte? Fallen ist an sich für eine Partei keine Schande. Aber noch im Liegen ständig umzufallen, schafft nur die CDU seit Jahrzehnten. Ich bedaure Frau Löhr und manche anderen idealistischen Träumer sehr.
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#5   Filip Jovic   21:48:20 | Dienstag, 7. März 2006
@richard
richard: „Was tut diese Frau Löhr noch in diesem Sauhaufen?“
Sie versucht, den Sauhaufen zu beseitigen oder zumindest kleiner zu machen. Das kann man nur vor Ort!
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#4   Dr. Christoph Heger   21:45:59 | Dienstag, 7. März 2006
Tatbestand des „Völkermords“ erfüllt?
Länder wie China und Indien machten aus dem „Recht abzutreiben“ eine Pflicht für Mütter. Sie bekennen sich öffentlich zu ihrem Zwangsabtreibungs- und Sterilisierungsprogramm.
Ich wundere mich seit langem, daß niemand zu bemerken scheint, daß ein solches Verhalten leicht dem zur Vorbereitung der Nürnberger Prozeßfarce definierten und dort mit rückwirkender Geltung angewendeten Völkerrechtsstraftatbestand des „Völkermords“ unterfallen kann.
MfG
Christoph Heger
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#3   richard   20:41:35 | Dienstag, 7. März 2006
Wir haben doch das Thema
CDU und unsägliches Verhalten schon so oft hier in diesem Forum abgehandelt, es gibt darüber nichts mehr zu sagen. Mir sind ehrliche Marxisten bei irgendeinem Körperteil lieber, als diese verschwimmelten Schein-Christen. Was tut diese Frau Löhr noch in diesem Sauhaufen?
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#2   Benedikt   13:58:15 | Dienstag, 7. März 2006
Antwort
Aus politischem Opportunismus. Denn im Gegensatz zu anderen Parteien gibt es in der CDU noch Abtreibungsgegner. Fragt sich nur, was schlimmer ist: Grundsätzlich dafür zu sein oder nicht dafür zu sein, aber nichts dagegen zu tun.
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#1   bonifatius   13:43:34 | Dienstag, 7. März 2006
Glaubwürdigkeit?
Warum hat die CDU/CSU die gesetzliche Regelegung über die Abtreibung toleriert – auch heute noch?!
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