„Wir haben ihn alle verehrt“ + Ein freies Wort + Kein Herz Jesu für die Fastenzeit + Vatikan erneut verwarnt + Haß gegen Christus ist kein Problem
„Wir haben ihn alle verehrt“
„Die dritte Anfrage war über Pius XII. Danke dafür. Er war der Papst meiner
Jugend. Wir haben ihn alle verehrt. Wie richtig gesagt wurde, hat er das deutsche Volk sehr geliebt. Er
hat es auch im großen Zusammenbruch nach dem Krieg verteidigt. Ich muß hinzufügen, daß er – bevor
er Nuntius in Berlin wurde – zuerst Nuntius in München war, weil die Päpstliche Vertretung ursprünglich
nicht in Berlin war. Er war uns wirklich sehr nahe. Mir scheint das der Ort zu sein, um allen großen
Päpsten des vergangenen Jahrhunderts meinen Dank auszusprechen.“
Papst Benedikt XVI. beim Fastentreffen
mit dem römischen Klerus am 2. März 2006
Ein freies Wort
Vatikan. Papst Benedikt XVI. möchte das
Konsistorium Ende März auch zu einer freien Aussprache der Kardinäle über aktuelle Themen nutzen. Laut
der Mailänder Tageszeitung ‘Corriere della Sera’ soll Kardinalstaatssekretär Angelo Sodano alle Purpurträger
eingeladen haben, freie Beiträge „zu Problemen, welche hauptsächlich Kirche und Welt betreffen“ zu formulieren.
Kein Herz Jesu für die Fastenzeit
USA. Eine Firma in den Vereinigten Staaten verkauft handgemachte
Schokoladen in Form von religiösen – oder heidnischen – Motiven. Unter anderem findet sich dort auch
das Heiligste Herz Jesu. Es ist wahlweise in Milchschokolade, Zartbitter oder weißer Schokolade erhältlich.
Gleichzeitig versendet die Firma eine Karte mit der Geschichte der Herz Jesu Verehrung.
Vatikan erneut
verwarnt
China. Der chinesische Außenminister Li Zhaoxing hat den Vatikan davor gewarnt, sich in die
Politik der Volksrepublik einzumischen. Der Kommunist äußerte sich im Kontext der Ernennung des Bischofs
von Hong Kong, Mons. Joseph Zens, zum Kardinal. Außerdem forderte er den Heiligen Stuhl erneut auf, seine
diplomatischen Beziehungen zu Taiwan abzubrechen.
Haß gegen Christus ist kein Problem
Kanada. Die kanadische
Studentenzeitung ‘The Sheaf’ veröffentlichte am 2. März eine Haß-Karikatur gegen Jesus Christus. Dies
berichtete der kanadische Nachrichtendienst ‘LifeSiteNews’. Die diffamierende Darstellung zeigt Christus
beim Oralverkehr mit einem Schwein. Das Tier erklärt nach einer unerwarteten Störung: „Mach weiter.
Es ist in Ordnung. Es ist koscher, solange du nicht schluckst.“ Die Entscheidung die Haß-Karikatur zu
publizieren, erfolgte knapp zwei Wochen, nachdem sich dieselbe Zeitung gegen die Veröffentlichung der
umstrittenen Mohammed-Karikaturen ausgesprochen hatte.
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25 Lesermeinungen
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Blasphemische Karikaturen in Kreuz-net??!! Was sollen denn solche Bilder in diesem Forum?? Und das nach
den endlosen Diskussionen darüber, ob man alles veröffentlichen soll! Soll man nicht, weder Mohammed-Karikaturen
noch solche Schweinereien, die für jeden Christen eine Zumutung sind. Wenn ich so was nochmal finde,
muss ich mir überlegen, ob ich kreuz-net weiter lesen will!
Abmeldung Soeben komme ich von einem Kurzurlaub zurück und finde dieses Machwerk vor. Wäre die Veröffentlichung
solcher Bilder „passiert“ und umgehend behoben worden, hätte ich Verständnis; ein vernünftiger Grund
für ihre Beibehaltung trotz entsprechender Hinweise kann aber nicht geltend gemacht werden. Ich glaube
nicht, daß es zu den Aufgaben eines katholischen Nachrichtendienstes gehört, dergleichen in die Haushalte
zu bringen.
#22 Catholicus 07:21:11 | Donnerstag, 9. März 2006
Nochmals als dringende Bitte: BLASPHEMISCHE BILDER LÖSCHEN! Es ist sündhaft, derartige bildhafte Ärgernisse
ohne ausreichend schweren Grund zu verbreiten.Dieser Grund dürfte hier nicht gegeben sein, denn über
die „Schweinerei“ weiß man aus der Verbalbeschreibung auch ausreichend Bescheid. Daher nochmals: Bitte
löschen! Oder sind die anonymen Verantwortlichen von kreuz.net wirklich so uneinsichtig?
Es ist nicht zum ersten Mal, daß kreuz.net solche Schweinereien bringt. Ich ziehe die Konsequenz und
nehme den Link zu kreuz.net aus meinem katholischen Internetforum.
Bitte entfernen Bitte Karikatur und auch Beschreibung entfernen. Solchen Schund kann finden und konsumieren
wer das möchte. Hier hat es aber meiner Meinung nach nichts zu suchen!
Pius XII Daß B16 sich so positiv über den großen Papst Pius XII äußert freut mich sehr. Die Diffamierung
Pius XII ist ja nur vor dem Hintergrund des innerkatholischen Kampfes gegen die „vorkonziliare“ Kirche
zu verstehen, für deren beste Seiten Pius steht. Anderenfalls hätte das drittklassige Stück des viertklassigen
Rolf Hochhuth die selbe Anerkennung erfahren wie seine restlichen Werke (etwa „McKinsey kommt“ oder „Wessis
in Weimar“) – keine. Insofern wäre eine Heiligsprechung Pius XII ein wichtiges Zeichen, und es lohnt
sich dafür zu beten. Wohl kein Papst war so beeindruckend und vorbildlich wie Pius XII, keiner (zumindest
der Neuzeit) hatte soviel politischen Einfluß und hat damit die westliche Welt so positiv geprägt. Der
Aufschwung der 50er Jahre, der ja im Gegensatz zu späteren Dekaden moralisch integer ablief, wäre ohne
ihn nicht zu denken. Die Kirche täte gut daran, sich an diese Glanzzeiten zu erinnern und sich auf Pius
XII zu gründen anstatt auf den Katastropheneinleiter J23.
keine Verfolgung So haben wir bildlich vor Augen, mit welchem Haß Christen verfolgt werden. Ich fühle
mich von dumm-dreisten Zeichnungen dumm-dreister Studenten nicht verfolgt.
Gegenargument: Ich finde es eigentlich gut, daß die Karikatur publiziert wird. So haben wir bildlich
vor Augen, mit welchem Haß Christen verfolgt werden. Von jenen, die ironischerweise extremste Toleranz
gegenüber Mohammedanern predigen. Es wäre auch gut, mal die extrem antisemitischen Karikaturen zu zeigen,
welche die friedliebende moslemische Publizistik und ihre linksextremen(!) Kumpels im Westen produzieren.
Man sollte sich wirklich genau ansehen, wie sich Neomarxismus und Islamismus weltweit die Hand zu einem
temporären taktischen Bündnis reichen.
@Aurelius Hat er doch. Die Publilzierung obszöner Karrikaturen ist en Akt GEGEN die Freiheit und als
solcher zu unterbinden. Auch kreuz.net darf keine derartigen Bilder veröffentlichen, auch nicht zur „Information“.
Die Tendenz von kreuz.net die Freiheit zu mißbrauchen verdeutlicht sich doch sehr.
Uni-Blättchen Wen interessieren den solche Nachrichten frisch von der Rotfront wirklich? Ich lese die
immer nur zur persönlichen Erheiterung darüber, wie borniert einige angebliche Freigeister sein können.
Das Vorgehen dieses kanadischen Studentenblättchens wundert mich kein bißchen, ähnliches findet man
wohl wenigstens in jedem zweiten weltweit.
Ansgar Zwobbel hat objektiv recht, wenn er den kanadischen Staat in die Pflicht nehmen will. Spinner gibt
es überall, und es ist Staates Sache, die im Zaum zu halten. Nein, hat er nicht. Es herrscht auch in
Kanada Meinungs-und Pressefreiheit, ob es uns passt oder nicht.
Kein Herz Jesu für die Fastenzeit Die Abbildung zeigt nicht das Herz Jesu sonder eine Votivgabe aus Schokolade.
Bei einem Herz Jesu müsste eine Seitenwunde und/oder Dornenkrone und/oder Kreuz in den Flammen sein.
THE SHEAF KARIKATUR Der Vorstand von THE SHEAF hat inzwischen den Rücktritt des Herausgebers, Will Robbins,
entgegengenommen und sich bei allen Lesern der Zeitung entschuldigt. Eine ausführliche Entschuldigung
folgt in der nächsten Ausgabe. Siehe www.thesheaf.com/
@ Aurelius Zwobbel hat objektiv recht, wenn er den kanadischen Staat in die Pflicht nehmen will. Spinner
gibt es überall, und es ist Staates Sache, die im Zaum zu halten. Allerdings: Ich rate Ihnen, Zwobbel,
solche Schmähungen sich nicht zu Herzen zu nehmen. Pubertäre Klo-Kritzeleien sind das. Wir Christen
sind doch seit 2000 Jahren gewohnt, daß man uns anspuckt. Allerdings gibt es Grenzen, da haben Sie Recht.
Eine provinzielle Studentengazette ist das nicht.
Vize-Christus??? – @Rudolphus Solche Bezeichnungen für den Papst sind nicht nur dumm, sondern gotteslästerlich.
Die Apotheose des Papstes, die sich darin ausdrückt ist unerträglich: Papalismus und Sedisvakantismus
sind nur zwei Spielarten solchen Irrsinns!
an aurelius Indem Sie hier diese Adresse und Telefonnummern posten, unterstellen Sie, daß das Land Kanada
für die Publikation verantwortlich ist Ich habe gar nichts unterstellt. Sie reden etwas herbei ohne auch
nur die Spur einer Kausalkette zu bieten. Wenn Sie dort anrufen fragen Sie doch z.B. was die kanadische
Regierung gegen sowas zu tun gedenkt? Oder fragen Sie warum dieses Land für katholische Touristen noch
attraktiv sein sollte, wenn dort derart eklatante Schmähungen der Religion anzutreffen sind. Oder fragen
Sie z.B. welche Möglichkeiten Sie haben die Täter zu verklagen. Oder oder … Warum suchen Sie denn
nicht die Kontakadresse und Telefonnummer der Redaktion dieser Zeitung heraus? Das wäre jedenfalls angebracht.
Und warum suchen Sie diese Angaben nicht heraus? Es ist Ihr Einfall und Sie halten es für angebracht.
Also bitteschön.
Bekehrungswunder des jüdischen Oberrabbiners Ich möchte die Gelegenheit beim Thema Pius XII. nutzen,
um an das großartige Wunder der Bekehrung des Oberrabbiners von Rom, Rabbi Zolli, zu erinnern, der sich,
beeindruckt durch das Eintreten dieses Vize-Christus für das jüdische Volk zur Hl. Kirche Gottes und
zum Neuen und Ewigen Bund zwischen Jahve und der Menschheit, bekehrte. Er nahm Pius XII. zu Ehren dessen
Taufnamen als seinen Taufnahmen an, Eugenio. Gott würdigte diesen Judenchristen des 20. Jahrhunderts
durch die Gnade einer Christuserscheinung. Deo gratias!
@zwobbel Sie haben sich ja echt reinmgehängt. Sie hätten sich die ganze Mühe aber auch sparen können,
denn es ist nicht die kanadische Regierung der der kanadische Staat, der diesen äußerst dämlichen Comic
(und keine Karikatur) veröffentlicht hat, sondern irgend so ne Studentenzeitschrift. Indem Sie hier diese
Adresse und Telefonnummern posten, unterstellen Sie, daß das Land Kanada für die Publikation verantwortlich
ist und stellen sich somit auf dieselbe Stufe wie all diejenigen, die nicht in der Lage sind, zwischen
den Zeitungen, welche die Mohammed-Karikaturen veröffentlicht haben und die Staaten, in denen jenewelche
Zeitungen publiziert werden. Warum suchen Sie denn nicht die Kontakadresse und Telefonnummer der Redaktion
dieser Zeitung heraus? Das wäre jedenfalls angebracht.
Süßestes Herz Jesu – erbarme Dich unser! Bislang brachte ich diese Anrufung nur mit eher kitschigen
Andachtsbildern aus dem 19. Jahrhundert in Zusammenhang. Daß sie sich Schokolade bezieht, eröffnet geradezu
einen neuen Aspekt (Zartbitter steht dazu allerdings in gewisser Spannung). Um welche Firma handelt es
sich? Nach der Quadragesima könnte man eine Bestellung erwägen! Zumal die Darstellung recht ästhetisch
ist. Ein schöner Nachtisch auch für die Anbeterinnen des Königlichen Herzens Jesu, des weiblichen Zweiges
des Institutes Christus König und Hoherpriester oder für die Seminaristen des Herz-Jesu-Konvents zu
Bayrisch Gmain! Und übrigens: An den Sonntagen der Fastenzeit wird ja gar nicht gefastet!
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