Geliebter Papst + Ein „Freund der Laien“ + Werbegebühren + Eine neue Wunderkategorie + Irlands klerikale
Kinderschänder
Geliebter Papst
Deutschland. Papst Benedikt XVI. beschert den bayerischen Schülern einen zusätzlichen
Ferientag. Das gab das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus bekannt. Statt am 12. September
werden die Schulen in Bayern erst am 13. mit dem Unterricht beginnen. Grund: Der Heilige Vater wird vom
10. bis zum 15. September mehrer Städte seiner ehemaligen Heimat besuchen, darunter München, Regensburg,
Altötting und seinen Geburtsort Marktl am Inn.
Ein „Freund der Laien“
Österreich. Kürzlich verstarb
der ehemalige Apostolische Nuntius in Wien, Mons. Donato Squicciarini. Die Homepage der Erzdiözese bezeichnete
den Verstorbenen mit Verweis auf den Präsidenten der ‘Arbeitsgemeinschaft Katholischer Verbände’ als
„Freund der Laien“. Seine Sicht der Laien sei die des Zweiten Vatikanischen Konzils gewesen. Wörtlich
stellte der Präsident der ‘Arbeitsgemeinschaft’ fest: „Nicht die Belehrung oder der juristische Ordnungsruf
haben die Gespräche mit Squicciarini ausgezeichnet, sondern die Ermutigung zum engagierten Einsatz für
das Reich Gottes.“
Werbegebühren
Großbritannien. Ein methodistischer Prediger im südwestenglischen
Ort Dudley Wood soll Werbegebühren bezahlen, weil er neben seiner Kirche unter freiem Himmel ein Holzkreuz
aufstellen will. Der örtliche Stadtrat glaubt, daß das Kreuz nach kommunalem Recht eine Reklame darstellt.
Doch der Prediger hält den Behördenbescheid für lächerlich: Das Kreuz sei ein Zeichen des Glaubens
und keine Werbung.
Eine neue Wunderkategorie
Frankreich. Im Marienwallfahrtsort Lourdes wird überlegt,
eine neue Regelung für die Anerkennung unerklärlicher Spontanheilungen einzuführen. In einem Gespräch
mit der Nachrichtenagentur ‘Reuters’ erklärte der Bischof von Tarbes und Lourdes, Mons. Jacques Perrier,
daß immer weniger Ärzte bereit seien, Krankheiten oder Gebrechen grundsätzlich als unheilbar einzustufen.
Eine solche Einschätzung ist aber nach den geltenden Regeln notwendig, damit eine Spontanheiligung von
der Kirche als Wunder anerkannt werden kann. Deswegen bittet der Bischof den Vatikan, eine neue Wunderkategorie
für „authentischer Heilungen“ einzuführen. An der alten Definition für Wunder solle jedoch nicht gerüttelt
werden.
Irlands klerikale Kinderschänder
Irland. Die Erzdiözese Dublin hat in einem gestern veröffentlichten
Bericht eingeräumt, daß sich 102 ihrer Priester seit 1940 an Kindern vergangen haben sollen. Dabei seien
350 Kinder zu Schaden gekommen. Das Erzbistum erklärte, daß diese Zahlen auf einer zweijährigen Untersuchung
der Akten von mehr als 2800 Priestern beruhten. Die Schadenersatzzahlungen belaufen sich gegenwärtig
auf 5,8 Millionen Euro. Das Erzbistum kündigte an, für noch offene Verfahren kirchliche Besitztümer
verkaufen zu müssen.
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7 Lesermeinungen
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@ottaviani, Benedikt Also ich würde das nicht so vollmundig behaupten. Heute wird das Thema nicht mehr
als „schande für die Familie“ betrachtet die Gesellschaft ist sensibler dafür. Aber weil wir schon mal
bei Irland sind, dort kann man das wunderbar durch die Akten der ehmaligen „Magdalenenheime“ belegen die
ja bis 1996 dort existierten. Und besonders dort kam es oft zu übergriffen durch Priester. LG Fiore
Wunderkategorie Für Gott ist jede Krankheit heilbar, für Menschen jedoch nicht. Binsenweisheit. Jedoch
möchten Menschen gerne sein wie Gott.(siehe Aufklärung, Heinrich Heine etc.)
Verfall? Natürlich war die Apostasie, der Verfall und die Desintegration des Römischen-katholischen
Priesterstandes bereits vor 1940 begonnen. Das Problem ist aber mit diesen Mißbrauchsfällen, daß 95 %
der Fälle Mißbrauch von Jungen zwischen 13 bis 16 betrifft ‘Nach 1940’ wird hier angegeben, aber bekannt
ist vor allem, daß die größte Welle des Mißbrauchs von Jungen geschehen ist in den 1970er Jahren,
als die Priester zwar noch überall waren, aber auch die sexuelle Revolution miterlebt hatten und damit
indoktriniert worden waren, daß „ jeder Mensch“ „auch Kinder“ sexuelle Taten nachstrebe. Das Problem
ist der moralische Verfall und die Unterwanderung der Seminarien seit etwa 1960 mit Homosexuellen. Die
Fälle die hier bekannt wurden, wurden 1920 noch etwa damit bestraft, daß diözesane Priester für den
Rest ihres Lebens in ein Kloster, vor allem Ruheklöster für alte Patres, verschickt wurden. Bis 1960
war Sodomie noch immer Anlass zur Verweigerung, nachher in der „freien sexuellen“ ‘Spiritualität’, sogar
Grund für Aufstieg Übrigens hat der Mißbrauch mit dem Zölibat nichts zu tun, da Homosexualität schon
ohne Ehe betrieben wurde. Und Pedophilie kommt ja in ‘normalen’ Familien und SportVereinen auch recht
viel vor. Nur ist es in der Kirche um so schlimmer weil es der Heiligkeit und dem Vertrauen der Gläubigen
schädet. Dazu missbrauchen bestimmte liberale Gruppen Missbrauchsfälle gegen den Zölibat, obwohl sie
homosexuelle Kleriker (95 % der Mbrf homosexueller Art) gerade fördern wollen!
Also doch… Sittlichen Zerfall im Klerus hat es also doch schon vor dem Zweiten Vatikanischen Konzil
gegeben. Manche wollten das bis jetzt ja nicht wahrhaben. Und machen wir uns nichts vor: „Schwarze Schafe“
gab es wohl auch schon vor 1940. Die Kirchengeschichte ist voll von solchen Geschichten. Gott sei Dank
aber nicht nur. Die Kirche ist eben beides, eine Kirche der Heiligen und eine Kirche der Sünder. Beten
wir für die Sünder und freuen wir uns über die Heiligen!
Böses V2 Ach ja? Da haben Sie wohl die genaueren Angaben wann was passiert ist. Lassen Sie uns an Ihrer
Weisheit teilhaben. Ich kann nur ersehen, dass von 1940 an gezählt wird. Wie viele es vor und wie viele
es nach dem Konzil waren, steht nirgends! So wie Sie schreiben, müsste man meinen alle Übergriffe seien
vor dem Konzil passiert.
das böse V2 hats 1940 noch nicht gegeben und trotzdem Die Erzdiözese Dublin hat in einem gestern veröffentlichten
Bericht eingeräumt, daß sich 102 ihrer Priester seit 1940 an Kindern vergangen haben sollen. LG Fiore