Kirchenverkauf
Das Hotel Collegium Leoninum lädt zum Schmause
In Bonn gibt es einen Ort, wo die nachkonziliäre Communio- Ekklesiologie und die eucharistische Mahl-Theologie in einer vollendeten Form zur Blüte gebracht wurden. Bilder.
(kreuz.net, Bonn) Das Vierstern-Hotel Collegium Leoninum mit 67 Zimmern liegt nur wenige Gehminuten vom Bahnhof in Bonn.

Das stattliche, neugotische Gebäude war bis zum Jahre 1999 das Theologenkonvikt der Diözese Aachen. Es vereint historische Bausubstanz mit neuen Bauelementen.

Die zentrale Lage des Hauses in der Bonner Innenstadt ist besonders für Kunden aus dem Businessbereich vorteilhaft.

Die Kulturstadt Bonn ist mit ihren Museen, Galerien, der Beethovenhalle und einer abwechslungsreichen Theaterszene immer einen Besuch wert.

Die teilweise historischen Räume des Collegium Leoninum können auch für Veranstaltungen aller Art angemietet werden.

Modernste Tagungstechnik, ein ausgezeichnetes Catering sowie ein kompetentes Team sorgen für perfekte Tagungen und Feiern in unvergleichlichem Ambiente.

Die moderne Ausstattung des Vierstern-Hotels verspricht Kurz- wie Langzeitgästen ein Höchstmaß an Komfort.

Es stehen 31 Superior-Hotelzimmer, 16 Standard-Hotelzimmer sowie 20 Boardingappartements zur Verfügung.

Alle Zimmer und Appartements verfügen über Durchwahltelefon und Internetzugang. Parkmöglichkeiten bietet die hauseigene Tiefgarage.

Interessant sind auch die günstigen Wochenend-Arrangements.

Ein großzügiges Schwimmbad mit Sauna und eine Physiotherapie mit Massagen auf Anfrage machen den Aufenthalt im Hotel Collegium Leoninum besonders angenehm und entspannend.

Das bei Gästen und Bonnern beliebte „Leo’s Bistro“ bietet hervorragende Frühstücksbuffets und ein abwechslungsreiches Angebot an Speisen und Getränken.

„Sie suchen einen außergewöhnlichen Veranstaltungsraum mit Flair? Lassen Sie sich inspirieren!“- heißt es auf der Webseite des Hotels.

Das historische Collegium Leoninum bietet verschiedene Räumlichkeiten zum Tagen und Feiern für bis zu 200 Personen.

Speisen und Getränke nach Wahl liefert der ausgezeichnete hauseigene Cateringservice.

Die Preise für die Zimmer liegen zwischen 100 Euro für ein Einzelzimmer am Wochenende und bis zu 168 Euro für ein Doppelzimmer unter der Woche.
Kinder bis 12 Jahre wohnen im Zimmer der Eltern kostenfrei.

Im Preis inbegriffen sind Schwimmbad und Sauna, sowie ein ausgiebiges Frühstück in „Leo’s Bistro“.

Leo’s Bistro bietet ein modernes Ambiente in historischen Mauern. Das Lokal ist nach Papst Leo XIII. († 1903) benannt und wochentags und samstags von 7 bis 23 Uhr geöffnet.
      
16 Lesermeinungen
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#16   Sulpicius   14:12:24 | Donnerstag, 13. April 2006
Selbstverständlich?
dass das aachener theologenkonvikt selbstverständlich weiter besteht
Johoho, mit 4 Männeken drin…
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#15   Aurelius   11:16:57 | Donnerstag, 13. April 2006
@Athanasius
Es war mir nicht bekannt, dass die Gelder die durch diesen Verkauf frei gekommen sind, den Apostolaten der Priesterbruderschaft St. Pius X.
Die Priesterbruderschaft St. Pius X. ist ja auch irgendwie im Schisma. Also, so mehr oder weniger.
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#14   wiener   08:28:42 | Donnerstag, 13. April 2006
hab mich am frühen morgen doch glatt verlesen …
… den Apostolaten der Priesterbruderschaft St. Pius X…
da hab ich doch glatt apostaten gelesen. ups.
übrigens: das collegium leoninum gehörte nie der diözese aachen, sondern der erzdiözese köln, die es über jahrzehnte den aachener priesteramtskandidaten für einen eher symbolischen mietpreis überlassen hat. das leoninum war ursprünglich das zweite theologenkonvikt für köln, das sich aber schon in vorkonziliarer zeit als zu groß erwiesen hat, weswegen es zu der erwähnten nutzung durch aachen gekommen ist.
es sollte ferner nicht verschwiegen werden, dass das aachener theologenkonvikt selbstverständlich weiter besteht, wenn auch in anderen räumlichkeiten. und dass es in bonn noch zwei andere priester-ausbildungsstätten gibt: das collegium albertinum und das diözesane missionskolleg redemptoris mater.
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#13   Melchisedech   18:06:13 | Mittwoch, 12. April 2006
Collegium Leoninum
Vergleiche den Text bei kreuz.net und die Seite:
/www.leoninum-bonn.de/de
und Du wirst feststellen: hier wurde schlicht der Werbetext abgekupfert.
Vielleicht lädt jemand mal zu einem kreuz.net-meeting dorthin ein :-)
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#12   Gotthard   17:44:49 | Mittwoch, 12. April 2006
Besitz
Meinen Infos nach gehörte dieses Haus nicht der Diözese Aachen. Also konnte durch den Verkauf auch keine Einnahme erziehlt werden.
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#11   Athanasius   17:35:10 | Mittwoch, 12. April 2006
Seelsorge in Aachen?
Es war mir nicht bekannt, dass die Gelder die durch diesen Verkauf frei gekommen sind, den Apostolaten der Priesterbruderschaft St. Pius X., der Synfonia Sacra Aachen, oder der Pro Missa Tridentina, oder der Indultgruppe Aachens zu Gute gekommen sind?
Welcher Seelsorge denn wohl?
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#10   Sulpicius   13:46:41 | Mittwoch, 12. April 2006
Schon verpulvert
Mit der Umnutzung können vielleicht Bereiche der Seelsorge im Bistum Aachen finanziert werden.
Welche Seelsorge? :-) Nun ja, das CL ist verscherbelt worden, und das Geld ist auch schon futsch… Wohin ist es wohl?
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#9   kober   13:39:09 | Mittwoch, 12. April 2006
Maledica: @Angelo „Die Messe aller Zeiten bleibt jedoch ewig jung!
Mein Gott,
gucken Sie doch einfach mal bei alten Liturgiewissenschaftlern nach und überprüfen Sie, wie jung Ihre alte Messe ist.
Ihr Bildungsstand ist in diesen Fragen nicht mehr zu unterschreiten.
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#8   virOblationis   13:35:39 | Mittwoch, 12. April 2006
Schaf-Sein II
…Die Schafe …kennen seine (sc. ihres Herrn) Stimme.
Einem Fremden folgen sie nicht…
(Joh. 10, 4f.)
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#7   kober   13:27:56 | Mittwoch, 12. April 2006
Schaf
Das ist die Crux.
Sie wissen, was richtig ist; und niemand wird Sie aufhalten können. Also doch kein Schaf, sondern ein Hirte.
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#6   Markus-Antonius †   13:23:08 | Mittwoch, 12. April 2006
Ach…
Aurelius, da werden Sie nicht lange warten müssen. Die V2-Gegner haben ihre Raketen sicher schon in Stellung gebracht. ;-)
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#5   virOblationis   13:17:40 | Mittwoch, 12. April 2006
Anmerkung zur Aufforderung zum „Schaf-Sein“
Schaf bin ich gern. Doch trotte ich deshalb noch lange keinem (modernistischen) Wolf hinterher.
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#4   kober   13:14:12 | Mittwoch, 12. April 2006
Maledica: Warum sind wohl die Seminarien so leer???
Ich finde es sehr bedauerlich, dass Sie als Verfasser dieses Kommentars rechte Seelenhirten vermissen. Sie bedauern, dass nicht mehr die richtige Lehre gelehrt wird.
Bitte entschuldigen Sie wenn ich vermute, dass neben allem berechtigen Kritiküben Sie immer wohl der Hirte, aber nie das Schaf sein wollen; und das sollen sie in der Kirche sein – nicht mehr und nicht weniger. Also fügen Sie sich!
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#3   Maledica   13:01:11 | Mittwoch, 12. April 2006
Warum sind wohl die Seminarien so leer???
Wo der katholische Glaube nicht mehr gelehrt sondern geleert wird und alles nicht so eng gesehen wird, dort verlieren die Seminarien stets an Attraktivität und keiner will mehr hin.
Anstatt präventiv zu handeln verscherbeln jetzt die Bistümer ihre „Immobilien“ anstatt diese vorher mit dem katholischen Geist zu füllen!
Es wird an den falschen Stellen gespart. Die Häretiker müßten den Geldhahn zugedreht bekommen…
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#2   Aurelius   12:50:01 | Mittwoch, 12. April 2006
Und wo ist das Problem?
Besser das Leoninum wird so genutzt als gar nicht.
Ich weiß nicht, wieso kreuz.net hier wieder eine Steilvorlage für die üblichen Stammtisch-Tradi-Parolen liefern will.
Bin ja mal gespannt, wer hier als erster die Begriffe „V2“, „Konzilskirche“, „Modernismus“ und „FSSPX“ benutzt.
Huch, ich war’s…
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#1   kober   12:20:07 | Mittwoch, 12. April 2006
Das Hotel Collegium
Warum sollte ein Theologenkonvikt nicht dem Wohlbefinden anderer Leute dienen können? Mit der Umnutzung können vielleicht Bereiche der Seelsorge im Bistum Aachen finanziert werden.
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