Ernennungen
Im Hintergrund läuft der Endspurt
In Eichstätt wartet man auf einen neuen Bischof. Gegenwärtig sind vor allem zwei Kandidaten im Gespräch. Oder sind es vielleicht vier?
(kreuz.net, Eichstätt) Gerüchte verdichten sich, daß die eiserne Regel, wonach jeweils eines der bayrischen Bistümer von einem Benediktiner geleitet wird, auch dieses Mal eingehalten wird.

Seit dem Weggang von Bischof Walter Mixa nach Augsburg, ist die Diözese Eichstätt unbesetzt. Eichstätt ist das einzige Bistum im deutschen Sprachraum, das eine Katholische Universität besitzt.

Bereits mehrfach hat sich Benedikt XVI. – in seinem Wappen oder bei den päpstlichen Titeln – über alte Traditionen hingeweggesetzt.

Doch im Fall von Eichstätt erwarten viele die Ernennung des Benediktiners und Professors für Kirchenrecht in München, Pater Stephan Haering OSB, zum neuen Bischof.

Auch der Privatsekretär des Papstes, Mons. Georg Gänswein, der am Kanonistischen Institut in München promoviert hat, sei angeblich klar für den Benediktiner aus dem bayerischen Kloster Metten.

Ist es darum ein Zufall, daß Pater Haering im letzten Oktober als direkt vom Papst ernannter Delegierter an der Bischofssynode über die Eucharistie teilnahm?

Diese Perspektiven mögen den Wallfahrtsdirektor von Maria Vesperbild und schallenden Prediger, Mons. Wilhelm Imkamp, nicht besonders freuen. Den promovierten Dogmengeschichtler, der Mitglied der Päpstlichen Theologenakademie in Rom und wissenschaftlicher Berater der Heiligsprechungskongregation ist, kennt der Papst noch aus römischen Tagen.

Doch das Blatt könnte sich noch wenden, da Mons. Imkamp am Aschermittwoch eine überraschende Unterstützung aus dem linken Lager erhielt.

So las man auf den Seiten der Eichstätter Sektion des umstrittenen Vereins ‘Wir sind Kirche’ Informationen über den Monsignore, die sich in katholischen Ohren wie eine Wahlempfehlung anhören.

Der Verein berichtet, daß sich viele Gläubige im Bistum Sorgen machten, daß der Vatikan ihnen einen neuen, „kompromißlos traditionsorientierten Bischof“ vorsetzen werde:

„Im Bistum Eichstätt wächst die Sorge, daß nach der Versetzung des stark traditions- und klerikerzentrierten sowie polarisierenden Bischofs Dr. Walter Mixa ein Mann mit gutem Draht nach Rom zum Nachfolger bestimmt wird, der dem vorkonziliaren Denken noch stärker verbunden ist.“

In einem Wort: Das Gerücht, daß Mons. Dr. Wilhelm Imkamp Nachfolger von Bischof Mixa werden könnte, halte sich hartnäckig.

Die linke Wahlempfehlung fährt weiter:

„Seit 1988 ist Imkamp (Jg. 1951) Wallfahrtsdirektor in Maria Vesperbild im Bistum Augsburg. Dort macht er nicht nur durch wortgewaltige Predigten mit erhobenem Zeigefinger (‘katholischer Klartext’) von der Kanzel auf sich aufmerksam, sondern auch durch Meßfeiern ohne Volksaltar aber mit Mundkommunion und Kommunionpatene.“

Die Gruppe, die sich ‘Wir sind Kirche’ nennt, hat auch einige Presseartikel ausgegraben, aus denen „etwas von der Persönlichkeit dieses Kirchenmannes“ erkennbar werde.

Das erste Beispiel stammt aus der – wie sich ‘Wir sind Kirche’ ausdrückt – „rechtsradikalen“ Wochenzeitung ‘Junge Freiheit’ vom 9. April 2004. Dort werde Monsignore mit folgenden Worten gewürdigt:

„Wer in der Mahlfeier ein Gemeinschaftserlebnis sucht, wer liturgische Selbstdarstellung von Priestern und Laien erleben oder eine aufgeweichte Bibelauslegung hören will, ist in Maria Vesperbild fehl am Platz. Der Gottesdienst wird in Ehrfurcht und Würde gefeiert, wobei der traditionellen Volksfrömmigkeit großer Raum zugestanden wird. Die Predigten von Monsignore Imkamp sind realitätsnah, anschaulich und wortgewaltig. Vor allem aber bringen sie die Lehre der Kirche ungekürzt zum Ausdruck.“

Als nächste Quelle wird der ‘Münchener Merkur’ vom 28. Dezember 2003 zitiert. Dieser erwähne Mons. Imkamps „gewiefte Wallfahrtsvermarktung“ und seine „wortgewaltige und geschickte“ Kanzelsprache:

„So modern und attraktiv die Verpackung, beim Inhalt kennt Monsignore keine Kompromisse. »Katholischer Klartext« heißt sein Programm. So verweist er auf die segensreichen Wirkungen eines Ablasses und empfiehlt immer wieder Beichte und Gebet.“

Damit ist die Werbeeinschaltung des Vereins mit dem Namen ‘Wir sind Kirche’ nicht abgeschlossen.

Als nächster Zeuge wird die linkslastige, von den Schweizer Bischöfen herausgegebene ‘Schweizerische Kirchenzeitung’ bemüht. Dort erschien im Jahr 1999 die Buchbesprechung einer Konziliengeschichte, für die Mons. Imkamp einen Artikel beigesteuert hat.

Der Autor der Rezension ist der Kapuzinerpater Nestor Werlen – nicht unbedingt die erste Adresse für jemanden, der ein gediegenes und solides katholisches Urteil sucht.

Die Beiträge in der Konziliengeschichte zeichneten sich – so Pater Werlen – durch eine seriöse und emotionslose Darlegung der Themen aus.

Doch mit der seriösen und emotionslosen Darlegung ist es in dem Augenblick vorbei, als sich Pater Werlen dem Beitrag von Mons. Imkamps zuwendet:

„Man wäre dankbar, wenn man das auch vom Beitrag von Wilhelm Imkamp über den »Modernismus in Bayern« sagen könnte. Imkamp situiert die heutige Forschung über den Modernismus irgendwo zwischen »unkritischer Lehramtsapologetik« und »simpler Rehabilitationshistoriographie«.

Man darf Imkamp bescheinigen, daß er keineswegs der Versuchung erlegen ist, die Modernisten in Bayern zu »rehabilitieren«. Man hat den Eindruck, er empfinde besondere Lust daran, diesen Theologen vor allem nachzuweisen, daß sie irgendwann einmal geheiratet hätten. Es wäre aber ebenso aussagekräftig, wenn Imkamp sich der Frage gestellt hätte, warum diese von der Kirche nicht immer sehr sanft behandelten Theologen diesen Weg gegangen sind“
 – sorgt sich der Rezensent um seine modernistischen Gesinnungsgenossen.

Anschließend zitiert der Verein ‘Wir-sind-Kirche’ in seinem Werbespot für Mons. Imkamp die in Würzburg erscheinende Zeitung ‘Die Tagespost’.

Diese habe in der Ausgabe vom 24. Dezember 2003 die Predigten mit dem „erhobenen Zeigefinger“ als eine „Intensivkur gegen Kirchenverdrossenheit“ hervorgehoben:

„Imkamps Predigten sind ein theologisch schlüssiges Kontrastprogramm zur Selbstfixiertheit progressiver Theologen, denn sie zielen auf die Prärogative des Herrn im Leben der Gläubigen ab – ein heikles und seltenes Gut im Mutterland der Reformation“.

Dagegen habe sich ‘Die Tagespost’ vom 3. Januar 2006 kritisch zu einer Stellungnahme von Mons. Imkamp zum Religionsunterricht geäußert. Dieser soll gesagt haben:

„Wenn die Schüler nach mehreren tausend Religionsstunden über nichtchristliche Religionen sehr viel wissen, die eigenen sieben Sakramente aber nicht kennen, dann muß man sich fragen, ob nicht ein ernstes Defizit vorliegt.“

‘Die Tagespost’ fährt weiter:

„In einer Stellungnahme erklärte der Leiter der Hauptabteilung Schulischer Religionsunterricht, daß nur Gymnasiasten in 13 Schuljahren auf knapp 1000 Stunden kommen und Imkamp Behauptungen aufstellt, die er nicht belegen kann. Statt sich zu informieren, diffamiert er die Bemühungen tausender, sich mühender ReligionslehrerInnen.“

Nach dieser ausführlichen Studie zur Person von Mons. Imkamp hält sich die Gruppe ‘Wir sind Kirche’ – niemand weiß, wie viele Personen es in Wahrheit sind – befugt, die Schlußfolgerung für die Zukunft des Bistums Eichstätt zu ziehen:

Dieses brauche einen Bischof, der die Zeichen der Zeit von heute und nicht die von vorgestern erkenne.

Nicht starke Worte – Imkamp: „Klartext“ – seien gefragt, sondern „Verständnis suchen, den Menschen zuhören und den Dialog praktizieren, nicht abkanzeln“.

Die Menschen suchten „weiterhin Orientierung an Vorbildern, die von christlichen Tugenden, wie Barmherzigkeit, Bescheidenheit, Glaubwürdigkeit und Wahrhaftigkeit reden und persönlich danach handeln“.

Der Bischof solle im Sinne des Wortes „Diener sein, der Brücken baut und nicht als Herrscher polarisiert.“ Die oft zitierte Glaubenskrise der Kirche sei vor allem eine „Glaubwürdigkeitskrise“.

Wie ein Blick ins Nachbarbistum Regensburg beweise, sei „ein bekannter Dogmatiker mit guten Beziehungen nach Rom nicht deshalb schon als Bischof geeignet, genau so wenig ist es ein Dogmenhistoriker und bekannter Wallfahrtsdirektor mit guten Beziehungen nach Rom“.

Die „personelle Fehlentscheidung im Bistum Regensburg“ habe ‘Wir-sind-Kirche’ zum ungewöhnlichen Schritt veranlaßt, „offen auf ein personelles Gerücht im Hinblick auf die Bischofsnachfolge zu reagieren“.

Es ist unklar, ob das Rennen mit dieser überzeugenden Analyse von ‘Wir sind Kirche’ entschieden ist.

Gut dialektisch könnte nämlich neben Mons. Imkamp und Pater Haering im Eichstätter Hintergrund ein Kompromißkandidat auftauchen.

Ein solcher wäre zum Beispiel der Regens des Eichstätter Priesterseminars, Dr. Josef Gehr, der – wie es heißt – aus vielen Gründen an einer beruflichen Veränderung interessiert sei.

Hw. Gehr besitzt jedenfalls auch Querverbindungen zum Münchner Kanonistischen Institut und genießt die Unterstützung des belgisch-österreichischen Säkularinstitutes ‘Das Werk’, das in der Vorarlberger Ortschaft Thalbach beheimatet ist.

Im Fall, daß diese drei Kandidaten alle durchfallen, könnte sich ein vierter freuen: der gegenwärtig glücklich regierende Diözesanadministrator, Dompropst Johann Limbacher. Ihm könnte ein akademisch geschmückter Weihbischof zur Seite gestellt werden.

Damit wäre sowohl dem pastoralen Anliegen der ländlichen Diözese als auch dem universitären Anspruch des Bischofssitzes Genüge getan.

Die Kandidaten warten gespannt auf die Entscheidung.
      
19 Lesermeinungen
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#21   Sulpicius   15:13:52 | Sonntag, 12. März 2006
Ich empfehle…
… den Kaschperln von wsk die Gründung einer eigenen Freikirche!
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#20   Benedikt   12:47:18 | Sonntag, 12. März 2006
Tja…
„Wir sind Kirche“ = von der Gruppierung am linken Spektrum zum Gegenlehramt.
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#19   rainer müller   11:28:03 | Sonntag, 12. März 2006
Zwei großartige Kandidaten
Die Frage stellt sich, wann die ewig Gestrigen von „Wir sind Kirche“ endlich aufhören das Werk Christi von innen heraus zu torpedieren. Auch ich bin Kirche (kann mich allerdings mit „Wir sind Kirche“ nicht gerade anfreunden) und kann mich mit dem ständigen polarisieren überhaupt nicht anfreunden. Eine zweite W-Frage kommt mir dabei in den Sinn; wann sind denn für die „Wir sind Kirche“ endlich die 70er Jahre vorbei. Aus jeder Bischofsernennenung wird ein Politikum aus dem, wie auch immer gearteten, Hut gezogen; dabei ist der eine Kandidat so, der andere so. Nirgends schreiben diese ewig Vorgestrigen, welche Authentizität, welche Glaubenskraft, welche Einstellung zum Gebet die neuen Kandidaten mitbringen. das macht nämlich den Nachfolger der Apostel aus, nicht etwa politisches Geschick usw. Aus eigener Erfahrung kann ich (bin Kirche) sagen, dass ich beide Kandidaten persönlich kenne und sowohl H.H. Mon. Dr. Wilhelm Imkamp, als auch H.H. P.Prof. Dr. Stephan Haering Männer des Gebets und der Meschenfreundlichkeit schätze, die sich trotz ihrer ausgezeichneten akademischen Arbeit der Probleme aller Menschen annehmen, das Gespräch suchen. Diese und viele weitere ihrer Eigenscheften können nur erreicht werden, wenn man tief in Gott verwurzelt ist und nicht in der Polemik.
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#18   Giovanni   16:43:42 | Samstag, 11. März 2006
Wunschkonzert
Die einen wünschen sich eine preußisch-gotthardsche Nationalkirche mit entsprechenden Bischöfen; Melodie: an unserm MONStrösem Wesen soll die ganze Welt genesen.
Die andern wünschen sich eine gattistisch-evelenistische Piuskirche mit entsprechenden Bischöfen; Meldodie: ecclesia EGO sum.
– ironischer Beitrag von Giovanni Simplicius, der hier im Forum schon in die Papalistenschublade gesteckt worden ist. Weiterhin frohes Fasten! –
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#17   Veronica   14:07:01 | Samstag, 11. März 2006
Maria Vesperbild und Monsignore Imkamp
Bin 18 Jahre jung und kenne Maria Vesperbild seit ich denken kann. Ich fahre immer gerne hin, dort spürt man noch eine echte Frömmigkeit. Außerdem werden jeden 13. die Fatimatage gefeiert. Jeder sollte dort hinfahren, denn da kann man richtig auftanken für den Alltag.
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#16   Kuni   22:54:15 | Freitag, 10. März 2006
Lest einmal dieses aus dem 12. jahrhundert …
www.j-lorber.de/proph/seher/johannes-von-jerusalem.htm
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#15   Bernardin †   22:51:22 | Freitag, 10. März 2006
Dachte ich mir doch…
dass HERR GOTTHARD so und nicht anders reagiert! DEUS CARITAS EST!
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#14   Gotthard   22:33:11 | Freitag, 10. März 2006
oh oh oh
Das Heimatbistum dieses Mons ist nicht böse, dass er außerhalb ist.
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#13   Bernardin †   22:26:56 | Freitag, 10. März 2006
Blicken wir nach FReiburg!
Wie wäre denn ein Blick nack FREIBURG im Brsg.! Der Sekretär von Papst Benedikt XVI. kommt aus dem Erzbistum und dort wirkt seit vielen, vielen Jahren sehr segensreich Herr Weihbischof Dr. Paul Wehrle, früher Professor in Eichstätt! Ein grossartiger Priester, ein hervorragender Prediger, durch und durch Seelsorger, ein Christus-Verliebter!
Schon vor Mixa war er im Gespräch und dieser wirklich GUTE HIRTE wäre mehr als ein Gewinn!
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#12   Maledica   17:15:45 | Freitag, 10. März 2006
Exzellenz Imkamp?
Beten wir dafür!
Dann hätte wieder ein Priester, der auch die katholische Lehre verkündet den Bischofstuhl inne und die Lehmannkirche bekäme einen weiteren Gegenpol!
O ecclesia militans!
Das Ökumenegefasel und Christentum light von Lehmann und co. muß endlich mal in Deutschland ein Ende haben, damit die Kirche auch wieder für die Fernstehenden attraktiv wird. Denn wer keine Konturen zeigt, der bleibt formlos und langweilig.
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#11   ottaviani   15:47:50 | Freitag, 10. März 2006
@Romulus
was macht sie da so sicher?
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#9   Romulus   14:13:21 | Freitag, 10. März 2006
Imkamp
Imkamp wird’s nicht. Basta.
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#8   have a look   12:06:17 | Freitag, 10. März 2006
gänsweins favorite
Richtig ist, dass Papst-Sekretär Gänswein in München studiert hat, wo Prof. Haering lehrt. Vielmehr aber pflegt er enge Beziehungen zu Maria Vesperbild und Msgr.Wilhelm Imkamp – dieser soll sein Primizprediger gewesen sein… Ob er da nicht eher ihn präferiert?
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#7   Stimme aus dem Tradiland   11:45:22 | Freitag, 10. März 2006
@ Toby
Seinen eigenen Ausführungen kann man keine Skepsis zu Fatima entnehmen. Wenn er gegenüber Marienfried skeptisch war, war das wohl gerechtfertigt und hatte nichts mit „strategischen wallfahrtstechnischen“ Überlegungen Hw. Imkamps zu tun:
Volksfrömmigkeit und Wallfahrt – fragmentarische Überlegungen von Wilhelm Imkamp www.maria-vesperbild.de/…olksfroemmigkeit.htm
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#6   Rocky   11:05:49 | Freitag, 10. März 2006
habe ich mit ekklesialen Personalien nichts am Hut
@ Dr. Ottebeck
„ekklesialen Personalien“???
Lieber Herr Dr., hier geht es um „Personen“ und nicht um „Personalien“. Sie meinen wohl die „Lebensbeschreibung kirchlicher Personen“? Nun, die können Sie sich getrost an den Hut stecken, dann sind sie ausser Sichtweite – und Sie können sich über Personen äussern! (Soweit ich das sehe, ging’s im Artikel um Personen… Nur eine gutgemeinte Äusserung).
Übrigens (das sind NICHT Sie, herr Dr.!) würde es mich freuen, wenn man endlich auf einer KATHOLSISCHEN Seite sich anständig benehmen würde, konkret: das Kürzel „V2-Kirche“ ist höchstgradig unanständig und in meinen Augen eine Gtteslästerung gegenüber der göttlichen Vorsehung! Es steht auch Traditionalisten an, einen römsich-katholischen Sprachgebrauch zu pflegen! Dieser Ausdruck schürt Hass – und der kommt SICHER nicth von „OBEN“!
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#5   Ansgar   10:51:51 | Freitag, 10. März 2006
Schlimmer Finger!
Was ist denn dieser Imkamp für einer?
Zitat: „…und empfiehlt immer wieder Beichte und Gebet.“
Ganz unerhört und unmöglich für einen Bischof!
Kann mir mal jemand verraten, wie man als Laie diesen Schwachköpfen von „Wir sind Kirche“ den Kopf waschen kann?
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#3   Toby   10:49:24 | Freitag, 10. März 2006
Msgr. Imkamp
soll auch nicht an die Echtheit der Erscheinungen von Fatima glauben, die immerhin kirchlich anerkannt sind.
Und beim negativen Befund der Vorkommnisse in Marienfried soll er maßgeblich beteiligt gewesen sein; böse Zungen behaupten nicht ganz uneigennützig wegen der „Konkurrenz“ Marienfrieds zu Maria Vesperbild …
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#2   Dr. Otterbeck   10:45:49 | Freitag, 10. März 2006
Zum Glück
habe ich mit ekklesialen Personalien nichts am Hut; für Eichstätt würde mich ein benediktinischer Bischof aber doch freuen.
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#1   Stimme aus dem Tradiland   09:56:55 | Freitag, 10. März 2006
Ich persönlich glaube nicht an die Beförderung
von Msgr. Imkamp, dieser dürfte für die aktuellen V2-Verhältnisse schon zu „konservativ“ sein. Ansonsten würde er ganz gut passen: Kein alter Ritus, aber sonst klare Lehre, das ist die Linie, in welcher die konservativen (halbkonservativen) V2-Fans die einzige Chance der Kirche sehen. So auch der Hl. Vater
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