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Der Bruder des Papstes im Spital + Neokardinal in Deutschland + Die zweite Runde + Schwere Vorwürfe + Das Hinterletzte
Der Bruder des Papstes im Spital

Deutschland. Der ältere Bruder von Papst Benedikt XVI., Mons. Georg Ratzinger, ist am gestrigen Freitag morgen wegen Herzrhythmusstörungen in eine Regensburger Klinik eingeliefert worden. Nach Auskunft des behandelnden Kardiologen bestehe keine Lebensgefahr. Dem 82jährigen Priester war im vergangenen August in der römischen Gemelli-Klinik ein Herzschrittmacher eingesetzt worden. Nach einem solchen Eingriff seien Probleme, wie sie jetzt bei Mons. Ratzinger auftreten, nicht ungewöhnlich, erklärt der Arzt. Der Geistliche und frühere Domkapellmeister von Regensburg kann möglicherweise bereits am Wochenende wieder nach Hause.

Neokardinal in Deutschland

Deutschland. Der zum Kardinal designierte Bischof von Hong Kong, Mons. Joseph Zen, wird am Sonntag, dem 12. März, im China-Zentrum in St. Augustin bei Bonn erwartet. Am Nachmittag wird Kardinal Zen um 15 Uhr in der Krypta des Steyler Missionspriesterseminars eine Messe in chinesischer Sprache zelebrieren, zu der alle Interessierten eingeladen sind. Das China-Zentrum in Sankt Augustin besteht seit 1988. Es will die Begegnung und den Austausch zwischen den Kulturen und Religionen im Westen und in China fördern.

Die zweite Runde

Deutschland. Sieben Jahre nach dem ersten Ökumenischen Kirchentag in Berlin soll es Mitte Mai 2010 ein zweites ähnliches Treffen dieser Art in München geben. Das gaben der Erzbischof von München, Friedrich Kardinal Wetter, und der evangelische Landesbischof von Bayern, Johannes Friedrich, am Freitag bekannt. Gegenüber den mehr als 200.000 Teilnehmern in Berlin rechnet man in München noch mit 100.000 bis 150.000 Teilnehmern.

Schwere Vorwürfe

USA. Eine US-Amerikanerin erstattete gegen den Präsidenten der US-Bischofskonferenz, Mons.William Skylstad (72), Anzeige wegen sexuellen Mißbrauchs. Die Übergriffe gegen die damals Minderjährige sollen sich angeblich Anfang der 60er Jahre ereignet haben. Doch der Bischof dementierte die Anschuldigung in einer Pressemitteilung seines Bistums Spokane. Er habe das Zölibat nie gebrochen. Die Diözese Spokane im Nordwesten der Vereinigten Staaten ist eine von drei US-Diözesen, die wegen Mißbrauchsklagen vor dem Bankrott stehen.

Das Hinterletzte

Italien. Die italienische EU-Parlamentarierin und Enkelin des ehemaligen Diktators Benito Mussolini († 1945), Alessandra Mussolini (45), trat am Donnerstag abend gemeinsam mit einem geschlechtsoperierten Kastraten bei einer Fernsehdiskussion im italienischen Staatsfernsehen ‘RAI’ auf. Der kastrierte Mann, der sich als Frau verkleidet hatte, vertritt bei den Parlamentswahlen in vier Wochen die extremistische Partei ‘Rifondazione Comunista’. Als der Kastrat die politische Linie von Frau Mussolini angriff, reagierte diese umgehend: „Besser, ein Faschist zu sein als eine Schwuchtel.“
      
15 Lesermeinungen
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#16   Christin   10:28:14 | Dienstag, 14. März 2006
Brunderherz:
Hab gerade gelesen
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#15   Sulpicius   23:46:08 | Montag, 13. März 2006
Radio Vatikan: Ratzinger aus dem Krankenhaus entlassen
Georg Ratzinger, Bruder von Papst Benedikt XVI., ist heute aus dem Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Regensburg entlassen worden.
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#14   Athanasius   23:23:54 | Montag, 13. März 2006
Weiss jemand…
…bereits näheres zur Gesundheit des Monsignore Georg Ratzinger? Hoffentlich kommt er gut durch.
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#12   Beobachterin   20:33:56 | Sonntag, 12. März 2006
Danke an kreuz.net
Vielen Dank an kreuz.net für den Hinweis auf den Besuch des neuen chinesischen Kardinals in St. Augustin. Ich habe die Gelegenheit wahrgenommen, den Kardinal zu sehen und seinen anschließenden Vortrag anzuhören.
Merkwürdig, daß sich das Europaparlement noch im September letzten Jahres „zutiefst besorgt“ zeigte über die wachsende Unterdrückung von Christen in China – hält doch die EU auch nicht gerade sehr viel vom Christentum, man denke nur an das Beispiel Buttiglione oder die Weigerung, einen Gottesbezug in die EU-Verfassung aufzunehmen.
Der Vortrag des neuen Kardinals zeigte keine „wachsende Unterdrückung“ auf, sondern im Gegenteil eine zunehmende Entspannung, wenn auch noch einiges aufzuholen ist: „The changes are coming but slowly.“
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#11   Frl.Ilse   17:21:03 | Sonntag, 12. März 2006
@Find ich auch!
Ich finde auch, dass Faschisten das Hinterletzte sind. Hier hat die Redaktion recht. Schließlich ist uns allen noch präsent, wie das Experiment „Faschismus“ in Europa ausgegangen ist, letzte Woche konnte man sich davon im Fernsehfilm „Dresden“ ein Bild machen. Wie man an Frau Mussolini allerdings leider feststellen muss, ist der Faschismus in den Köpfen einiger noch sehr fest verankert. Das ist äußerst bedauerlich, das heißt, dass die Aufklärung über den Faschismus und seine Folgen noch intensiviert werden muss.
Was ist denn mit dem Begriff „Kastrat“ gemeint? Ein Transsexueller? Wenn ja, dann bitte etwas präziser, liebe Redaktion – sonst ist das ganz schlampige Arbeit.
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#10   Benedikt   12:28:32 | Sonntag, 12. März 2006
Vergleich
Hier irrt die gute Fr. Mussolini. Faschist sein ist auf jeden Fall – vor allem in seiner realen Ausprägung – das hinterletzte. Es ist ja allein schon nahe an der Körperverletzung, wenn man sich den Schwachsinn anhören muss, der von Leute mussolinischen Gelichters anhören muss.
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#9   diakonos   18:10:13 | Samstag, 11. März 2006
Errata corrige!
Es muss in der Überschrift natürlich Mussoliniheißen.
Auf jeden Fall ist es erstaunlich, was es in Italien für Parlamentskandidaten gibt…
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#8   Elendester Sünder   16:34:08 | Samstag, 11. März 2006
Das Hinterletzte
Mit welcher Absicht bringt Kreuz.net solch einen Vergleich?
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#7   diakonos   16:30:40 | Samstag, 11. März 2006
Mussoloni und Luxuria
„Si veste da donna e crede di poter dire quello che vuole. Meglio fascisti che froci“. Con questa battuta, la leader di Alternativa sociale Alessandra Mussolini ha apostrofato la candidata transessuale di Rifondazione comunista Vladimir Luxuria durante la registrazione della trasmissione di Porta a Porta che andrà in onda questa sera.
Secca la replica di Luxuria. „Dopo il culattone di Tremaglia, il frocio della Mussolini. Grazie“, ha detto la candidata di Prc, riferendosi all’insulto rivoltole tempo fa dall’onorevole Mirko Tremaglia di An.
Lo scontro tra la nipote del dittatore fascista Benito Mussolini e Luxuria, si è acceso nel corso della trasmissione, quando si è iniziato a parlare di immigrazione.
(reuters, 09.03.06)
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#6   Sulpicius   13:09:23 | Samstag, 11. März 2006
Was ist an der Terminologie…
… objektiv falsch, liebe Grundlos-Aufreger?
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#5   nachtlaterne71   12:43:05 | Samstag, 11. März 2006
Geschlechtsoperierter Kastrat?
Könnte es sich nicht um einen Transsexuellen gehandelt haben? Warum werden von kreuz.net solche Menschen diffamiert?
Maja
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#4   Johannes Paul I.   12:16:34 | Samstag, 11. März 2006
Terminologie bei kreuz.net ist Allerhinterletztestes
Kraft meiner namentlichen Autorität protestiere ich in aller Form bei der
Redaktion von kreuz.net gegen die immer wieder lieblos menschenverachtende Terminologie. Ich kenne zwar den Fall der Italo-Geschlechtsumwandung nicht konkret, aber es gibt Grenzfälle. Die Formulierung „geschlechtsoperierter Kastrat“ entstammt wohl eindeutig den Köpfen der super-anonymen Redaktion von kreuz.net – und wenn Frau Mussolini wirklich nicht mehr einfällt, als ein abstruser Spruch, dann gehört sie in die Kategorie absolut unwählbarer, weil menschenverachtend formulierender Politikerinnen. Es ist gut, wenn Abtreibung und Homosexualität auch als solche ausgesprochen werden, aber im letzteren Fall verpflichtet uns der Katechismus zu einer sensiblen Sprache, denn ansonsten wird das Verharren in der Verirrung kontraproduktiv vestärkt.
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#3   Eromenos †   12:15:20 | Samstag, 11. März 2006
Das ALLERLETZTE
Typisch hier:
Die Mussolini-Enkelin reagiert nur,
die Geschlechtsangepasste hingegengreift an.
Der Krieg der Worte hier – aus der Feder der Redaktion – stellt alles klar. Die eliminierten Postings (als Antworten auf ständige Beleidigungen) ergänzen den Eindruck!
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#2   Xixax   11:44:06 | Samstag, 11. März 2006
@rote lilith
genau das denke ich mir auch immer, wenn ich einige artikel und diverse beiträge hier lese. zum glück repräsentieren kreuz.net und besucher nicht die gesamte katholische kirche.
als ich las, dass einige sogar mutter theresa kritisieren, weil sie für sie zu wenig „aggressiv missioniert“…, naja, spätestens da weiss man, was man von einigen menschen hier halten soll…
aber das sind eben einzelne meinungen, jede religionsgemeinschaft hat ihre verschiedenen schäfchen, manche erfüllt von liebe, andere voller vorurteile und bitterkeit. mittlerweile nütze ich das forum primär zur unterhaltung, was für menschen/ansichten es doch gibt…eigentlich traurig.
liebe grüsse!
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#1   rote lilith   11:27:38 | Samstag, 11. März 2006
und was genau ist jetzt das hinterletzte?
geht es dabei um die transsexuelle frau oder um die enkelin?
dieser beitrag ist das hinterletzte! sie sprechen von nächstenliebe? und dann treten sie verbal menschen – das ist wirlich das letzte… nein, in einer solchen kirche ist wirklich kein platz für mich… soviel menschenverachtung hab ich noch nie gesehen! ich bin entrüstet und traurig, dass die christliche lehre wo liebe das höchste gut sein soll so beschmutzt wird!!!
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