Kirchenverkauf
Das nächste Opfer des Kirchensterbens
Die deutschen Dominikaner sind gezwungen, die Gebäude ihrer ehemaligen Hochschule in Walberberg bei Bonn endgültig aufzugeben. Bilder.
(kreuz.net, Bonn) In Deutschland fordert das Kirchensterben ein neues Opfer: das berühmte Dominikanerkloster St. Albert in Walberberg.

Der Ort Walberberg gehört zur Stadt Bornheim und befindet sich 15 Kilometer nordöstlich von Bonn.

Das Kloster der Dominikaner – eine ehemalige Burg – war 1924 vom damals blühenden Orden gekauft und seit 1926 zum Studienhaus der deutschen Provinz aufgebaut worden, das sich schnell einen internationalen Ruf erwarb.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden in Walberberg die „Kölner Leitsätze“ formuliert, welche die Basis für das erste Parteiprogramm der ‘Christlich Demokratischen Union’ darstellten.

Der Niedergang des Klosters begann nach dem Konzil. Schon in den 1970er Jahren wurde die Philosophisch-Theologische Hochschule wegen des massiven Rückgangs der Berufungen und der vielen Austritte aufgegeben.

Der Orden führte das Kloster als Bildungshaus und Tagungsstätte weiter.

Erst im Jahr 2002 wurden 2,3 Millionen Euro in die Modernisierung der Seminarräume und 100.000 Euro in die Renovierung der Kirche investiert.

Dann tauchten im April 2004 plötzlich Gerüchte auf, daß der Orden plane, den Gebäudekomplex abzustoßen. „Alles Quatsch“, antwortete damals Subprior Bernhard Venzke vor dem ‘Bonner General-Anzeiger’.

Eine Schließung würde 30 bis 60 Arbeitsplätze bedrohen, schätzen die erschreckten Walberberger im Gefolge des Gerüchtes.

Doch jetzt ist es definitiv. Am 9. März veröffentlichte Provinzial Hans-Albert Gunk OP eine Presseerklärung, in der er bekanntgab, daß das Provinzkonzil der Dominikanerprovinz Teutonia als Träger des Klosters Walberberg beschlossen hat, das Kloster Walberberg zum 31. Dezember 2007 zu schließen.

„Uns ist bewußt, daß damit eine seit den 1920er Jahren bestehende traditionsreiche und bedeutende dominikanische Präsenz zu Ende geht.“

Bis heute sei Walberberg für viele Menschen eine geistige und geistliche Heimat.

Im Hintergrund der Entscheidung steht der anhaltende Rückgang des kirchlichen Nachwuchses und die mangelnde Auslastung des Hauses.

Aus eigenen Mitteln sei das Kloster Walberberg mit seinen vielfältigen Gebäuden, Einrichtungen und Aufgaben auf Dauer nicht mehr zu tragen.

„Deshalb muß diese Entscheidung zu unserem großen Bedauern getroffen werden.“

Für die Laienmitarbeiter hofft man, sozialverträgliche Lösungen zu finden.
      
18 Lesermeinungen
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#18   Benedikt   15:26:50 | Montag, 13. März 2006
@ Hrodgar
Vielleicht sollten Sie mal daran gehen, die alten Werte der Alten Sitte zu bedenken: Mäßigung
Jemanden wegen einer Philippika gleich mit Freisler gleichzusetzen ist auch nicht unbedingt ein Ausweis für Mäßigung.
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#17   sacerdos helveticus   11:31:19 | Montag, 13. März 2006
Traditionalisten als Volksfreunde
Was den in Frage stehenden Text der Enzyklika „Notre charge apostolique“ von 1910 angeht, so hat der Hl. Piux X. in der Tat den Begriff „Traditionalisten“ verwendet.
Hier das Zitat: „car les vrais amis du peuple ne sont ni révolutionnaires ni novateurs, mais traditionalistes.“
Um zu verstehe, was er damit gemeint hat, müsste man den gesamten Text der Enzyklika analysieren.
Immerhin handelt es sich ja um eine päpstliche Verlautbarung über eine politische Angelegenheit und nicht eine Frage der Glaubenslehre.
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#16   Hrodgar   09:14:47 | Montag, 13. März 2006
@Benedikt / Beobachterin
Nun, Nachdem ich Ihre Schreibweise deswegen kritisierte, weil sie klare Argumentation durch Verunglimpfung andersdenkender ersetze, haben Sie mir die Bestätigung gleich freihaus geliefert.
Gut, Beobachterin, möchten Sie sich noch inhaltlich auseinandersetzen und meine Aussagen inhaltlich kommentieren?
Ich denke, Sie würden ja gerne, mangels Argumentation können Sie nicht.
Von den 4 Punkten meiner Antwort auf Ihren Beitrag haen Sie zielsicher den unwichtigsten herausgekramt, und mir dessen Richtigkeit durch neuerliche Beschimpfungen bestätigt.
Vielleicht sollten Sie mal daran gehen, die alten Werte der Alten Sitte zu bedenken: Mäßigung, Wahrhaftigkeit, Ehrlichkeit, Würde…
Wie mein Vorredner sagte: Vor dem Gekeife eines verhöhnenden Anklägers nimmt sich Stille (oder ruhige Sachlichkeit) deutlich würdiger aus.
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#15   Dr. Otterbeck   12:55:53 | Sonntag, 12. März 2006
Hallo, Benedikt,
wer hat denn diese Titel an F. und H. vergeben? Richterlicher Zynismus ist leider kein Privileg der totalitären Regime. Teile der gegenwärtigen Justiz in Dtld. huldigen einem impliziten Hegelianismus; man müsste allerdings lange forschen, um die ideengeschichtlichen Querverbindungen offenzulegen, die vielleicht zu dem Schluss führen, dass unser deutsches Vaterland keineswegs „säkular“ verfasst ist, sondern seinerseits einer komplexen Zivilreligion den Vorrang vor der Religiosität einräumt. Der „totale Staat“ hat zwar in Dtld. grundgesetzbedingt objektivierte Freiheitsrechte implantiert, doch in dieser demokratischen Gestalt den Totalitätsanspruch nicht aufgegeben. Namhafte Verfassungslehrer wie E.W. Böckenförde kritisieren von diesem Standpunkt aus auch heute noch das kirchliche Selbstverständnis, das mit sich selbst identischer ist (zwischen 1870 und 2005) als angesichts der nur sehr dürftigen zeithistorischen und staatsdoktrinären Kenntnis in Theologie und Kirche hier zur Kenntnis genommen wird. Wesentliche „Traditionalismus“-Probleme wurzeln weniger in der Fehlrezeption des „V 2“ als in der mangelnden Bereitschaft zu einer auch nur kursorischen Kenntnisnahme der Zeitgeschichte seit 1773 (Jesuitenverbot), zumindest seit 1914 (Bürgerkrieg der Monarchien, die diese Staatsidee für alle Zeiten ruiniert haben).
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#14   Benedikt   12:34:53 | Sonntag, 12. März 2006
@ Beobachterin
Roland Freisler war der vorsitzende Richter am Volksgerichtshof, der gleichsam eine Art Revolutionstribunal der Nazis war. Er zeichnete sich durch übelste Beschimüfungen und Tirade gegenüber den Angeklagten aus, um diese zu demütigen und bloßzustellen. Neben dem geifernden Blutrichter wirkte die Stille der Angeklagten, den Galgen vor Augen aber würdiger, als sie es selbst jemals hätten sein können. Freisler wurde nach dem Krieg zusammen mit Heydrich mit dem netten Titel „verachtungswürdigster Charakter, den die Welt gekannt hat“ bedacht.
Fazit: Der Vergleich von Hrodgar ist übelster Schwachsinn.
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#13   Beobachterin   09:14:40 | Sonntag, 12. März 2006
Nazikeulchen?
Ich kenne keinen Herrn Freisler und schon gar nicht seine Argumentation.
Es gibt allerdings Leute, die gewisse Leute (vermute, Freisler war ein Nazi), zu ihren Argumentationsinstrumenten brauchen.
Schäbig, das. Unterstes Niveau, aber heutzutage eben üblich.
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#12   Hrodgar   21:38:16 | Samstag, 11. März 2006
@ Beaobachterin
Werte Frau, sprach ich von „kostenloser Steuereintreibung“? Nein, tat ich nicht!
Wer etwas zu widerlegen sucht, das garnicht gesagt wurde, scheint mir kein weiser Ratgeber zu sein.
Desweiteren:
Die Subventionen für Kirchliche Einrichtungen sind nun einmal Fördergelder, also Mittel, die aus dem allgemeinen Steuer- und Schuldenaufkommen des Staates geleistet werden ohne daß eine Gegenleistung erbracht wird. Den Wegfall dieser Gratisleistungen beklagten Sie doch, oder?
UND:
Alles, was Sie in Ihrer „Antwort“ auf meine Fragen zu liefern haben ist eine Gegendarstellung zu etwas, was ich nicht behauptet habe. Also etwas, das ohne Gegenstand der Betrachtung ist. Und SIE werfen mir „Geschwätz“ vor? Wow! Den Mut muß man erst einmal haben!
Zu beachten:
Die Taktik, einem Gesprächsgegner etwas implizit zu unterschieben, was man widerlegen kann, ihn alsdann zu beschimpfen und seine Argumente mit Worten wie „Gefasel“, „Geschwätz“, „Sermon“ oder Ähnlichem zu umschreiben…diese Taktik kennen wir von Herrn Freisler und ähnlich zweifelhaften Figuren der Weltgeschichte. (Ein gewisser Herodes würde auch da hineinpassen).
Einem Menschen, der einen liebenden Gott verkünden will, steht solches nicht gut zu Gesichte.
Zu guter letzt:
Wer sagt etwas vom Islam? Glauben Sie allerernstens, die katholische Kirde würde / könnte etwas gegen die Islamisierung tun?
Im Karrikaturenstreit haben sich manche Kirchenoffiziellen sogar auf die Seite der Moslems geschlagen! Eine perfekte Abwehr!
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#11   Eromenos †   21:18:58 | Samstag, 11. März 2006
Teufel versus Beelzebub?
Wozu diese Drohung! Potemkinsche Dörfer stürzen durch eigene Schwäche … Geldentzug beschleunigt das nur!
Das Warten sollte sich also lohnen!
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#10   Beobachterin   19:45:33 | Samstag, 11. März 2006
schlaues Geschwätz
Werter Hrodgar: Wie oft haben Sie Ihren Sermon schon an allen möglichen Stellen abgelassen? Wie oft hat man Ihnen schon gesagt, daß der Staat für die Kirche nicht den „Kasseneintreiber“ umsonst spielt, sondern sich diese Tätigkeit vergüten läßt, aber sie schreiben doch immer wieder dasselbe sinnlose Zeug?
Auch Ihnen möchte ich bei allem Unfug, den Sie da aufgetragen haben, ein fröhliches Erwachen im Islam prophezeien. Vielleicht sind Sie jung genug, um das noch zu erleben.
Dann wird es zu spät sein für die Erkenntnis, daß das Christentum eine Perle ist.
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#9   Hrodgar   17:48:50 | Samstag, 11. März 2006
@beobachterin
Werte Frouwe,
Sie stellen mit Bedauern fest, daß dieses EINZELNE KLOSTER „nur“ 40.000Euro aus der Staatskasse, also von den Steuergeldern aller bekommen hat.
Dazu eines: Unser Staat ist säkular. Ich halte jeden einzelnen Cent an Steuergeldern für die Kirche, die Muslimen oder auch für mene Heidnische Glaubensgemeinschaft für schlichtweg veruntreutes Geld.
Solange der Staat für seine hoheitlichen Aufgaben Schulden machen muß, ist es schlicht ein Unding, daß sich religiöse Vereine Spenden ausbedingen.
Auch wenn Ihr Verein den Status der Körperschaft des Öffntl. Rechtes hat, ist dieses eine Ungeheuerlichkeit. Denn diese Zuwendungen zwingen Kirchengegner, die Kirche via Steuerzahlung zu berichern.
Wie lange sollen wir Heiden die Ausbeuterei durch die Kirche noch ertragen? Reicht es nicht, daß der Staat sich zum Kasseneintreiber der Kirche macht, daß Sie sich das Recht rausnehmen, jeden sonntag einen heidenlärm mittels bronzelärmmaschinen zu erzeugen, für den jeder andere Bürger bestraft würde? Reicht es nicht, daß Ihre Pfarrer mit Staatlicher unterstützung ausgebildet werden? Reichen Ihnen nicht dir Privilegien in der Gesetzgebung (z.B. Feiertagsgesetz)???
Das Kirchensterben zeigt, daß das Deutsche Volk langsam die schnauze voll hat und keinen weiteren Bedarf an feudalistischen Privilegien.
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#8   catharina   17:35:43 | Samstag, 11. März 2006
@ Athanasius
Der Heilige Papst Pius X., Motu-Proprio ‘Notre Charge Apostolique’, 1909:
„Denn die wahren Freunde des Volkes und der Kirche sind nicht die Revolutionäre, sondern die Traditionalisten.“
Danke für dieses Zitat. Bis zum Beweis des Gegenteils, also zur Vorlage des authentischen (in diesem Fall wohl französischen) Wortlauts, bin ich davon überzeugt, der hl. Pius X. habe den verfänglichen Ausdruck, der im Zusammenhang mit den unter dem sel. Pius IX lehramtlich verurteilten Thesen eines Augustin Bonnetty steht (11. Juni 1855 per Decretum S. Congregationis Indicis, DS 2811 ss.), nicht benutzt; denn es ist unter den Päpsten eher unüblich, einen Terminus, der unter dem Vorvorgänger seligen Angedenkens negativ belastet war, nun positiv zu belegen.
Was allerdings meine Darlegungen mit antitridentinischer Indoktriniation (?!) sowie mit Progressismus – das soll wohl heißen: Fortschrittsideologie – zu tun haben, das, werter Athanasius, bleibt wohl Ihr Geheimnis.
Herzliche Grüße zum Sonntag der Verklärung unseres Herrn!
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#7   Agiafortuni   12:10:54 | Samstag, 11. März 2006
Athanasius
ich möchte noch hinzufügen: die wahren Feinde des Volkes sind die aus dem Konzil hervorgegangenen Halbgebildeten, die ihm unter dem Decknamen der Menschenfreundlichkeit den übelsten Schwachsinn aufbürden
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#6   Athanasius   11:02:55 | Samstag, 11. März 2006
@catharina
Sie sind wohl so indoktriniert von antitridentinischen Geistern und falscher Theologie, dass Sie kein Moment darüber nachdenken, was Heilige der Katholischen Kirche darüber gesagt haben.
Der Heilige Papst Pius X., Motu-Proprio ‘Notre Charge Apostolique’, 1909:
„Denn die wahren Freunde des Volkes und der Kirche sind nicht die Revolutionäre, sondern die Traditionalisten.“
Also was Sie so eben sagten ist: „weg mit den Freunden der Kirche.“
Ein herzliches Danke schön, dass Sie sich selbst so als Progressist entlarvt haben. Schönen Tag noch.
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#5   catharina   10:45:47 | Samstag, 11. März 2006
Tradition
Aber lieber Tridentinus,
wir wollen doch bei aller Wertschätzung der Tradition wirklich nicht „traditionalistisch“ sein – ebenso wenig, wie wir uns aus Liebe zur Heiligen Schrift „biblizistisch“ oder aus Hochachtung vor dem Papst „papalistisch“ nennen würden, nciht wahr?
Weg mit dem Traditionalismus – damit die Tradition leben kann!
Bezüglich Walberberg: Hätte rechtzeitig ein guter Dominikaner dafür gesorgt, daß es einen an der Tradition ausgerichteten, also traditionellen (nicht aber „traditionalistischen“) Konvent geben würde, so könnte dieser Walberberg bestimmt besiedeln, denn an Nachwuchs würde es nicht fehlen.
Aber leider, Gott sei es geklagt…
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#4   ottaviani   10:43:45 | Samstag, 11. März 2006
ich fordere nicht
die gebäude zu übergeben ich stelle nur fest wieder eine frucht des neuen pfingsten der konzilsgeist schlägt voll durch ganze ordensgemeinschaften sterben
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#3   Tridentinus   10:02:08 | Samstag, 11. März 2006
Übergabe
Wahrscheinlich wird gleich wieder jemand fordern, das Gebäude der Priesterbruderschaft St. Pius X. zu übergeben. Die Diskussionen sind zunehmend wenig lohnend. Und sage ich, obwohl mein User-Pseudonym keineswegs ein Produkt von Ironie ist, es kann aber noch zu einer solchen Akzentverschiebung kommen. Es gibt den Stammtisch-Traditionalismus D. Bergers wirklich. Schade ist trotzdem, wenn er den Begriff verwendet, um im Kontrast dazu weniger traditionalistisch zu erscheinen. So sei der Ruf des Taditionellen ein lästiger Klotz (!) am Bein
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#2   Beobachterin   09:59:13 | Samstag, 11. März 2006
Kloster Walberberg
„Momentan sterben ganze Ordenslandschaften“, sagt der Provinzial Pater Hans-Albert Gunk. Es geht also ein bedeutendes Stück an deutscher Kultur verloren.
Auch haben die Zuschüsse des Landes für die Bildungsarbeit des Klosters zuletzt nur noch rd. 40 000 Euro pro Jahr betragen, etwa die Hälfte der früheren Zuschüsse.
Bildung – insbesondere wenn sie durch die katholische Seite getragen wird – wird offenbar kein großer Wert mehr zugeschrieben hierzulande, während man andererseits zum Beispiel immense Summen aufwendet für die geplanten Ganztagsschulen.
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#1   Agiafortuni   09:23:49 | Samstag, 11. März 2006
Das Ende einer Bildungsstätte
Soll auch dieses Kloster in ein Fittnesszenter umgewandelt werden?
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