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Donnerstag, 16. März 2006 11:08
Der Ritus wurde vollzogen. Das Gotteshaus ist profaniert. Die letzten Kirchenbesucher werden die Abbruchmaschinen sein.
Zurück zum Artikel 8 Lesermeinungen:
Montag, 20. März 2006 13:46
Benedikt: @ Isidor
In den meisten Gemeinde wird das Sakrament nicht mehr angeboten.

Ich kenne keine Gemeinde, in der das so ist, es sei denn, sie ist vakant. In diesem Fall KANN das Sakrament auch gar nicht angeboten werden. Da die Zahl vakanter Pfarreien zugenommen hat, kann durchaus der Eindruck entstehen, dass Busssakrament werde nirgendwo mehr angeboten. Fakt ist aber eher, dass das Angebot kaum einer in Anspruch nimmt. Man kann von einem Pfarrer, deer sieben Pfarreien zu betreuen hat wohl kaum erwarten, dass er jeden Tag 2 Stunden im leeren Beichtstuhl zubringt. Ein Angebot zeitnah zu den Sonntagsmessen reicht da, da wo ich wohn e wird darauf hingewiesen, dass jederzeit ein Termin mit einem Geistlichen gemacht werden kann. Das halte ich bei den Zuständen heute für das Optimum.
Samstag, 18. März 2006 11:23
Isidor: Maimilian und Benedict – Beide beziehen offensichtlich Bistumsgehälter
Danke GOTTHARD – Sie haben die Realität auf den Punkt gebracht. Die Formulierungen der beiden oben genannten drücken die Diktion „Eines“ Bistumangestellten aus, wahrscheinlich in hohem Amte.
Umstrukturierung und BAUFÄLLIGKEIT sind die beiden Schlagworte des Bistums Essen. Die Marienkirche Bochum-Mitte galt auch als baufällig, aber dann mußte Propst Hermann Josef Bittern doch Farbe bekennen anhand eines ihm vorliegenden Gutachtens …„die Kirche befindet sich in gutem bis sehr gutem Zustand…!“

Der Klerus sollte in dieses hl. Fastenzeit besonders oft das hl. Sakrament der Beichte in Anspruch nehmen – aber weiß der Klerus noch was das ist!? In den meisten Gemeinde wird das Sakrament nicht mehr angeboten.
Freitag, 17. März 2006 23:06
Gotthard: neue Organisation
Was zur Zeit im Bistum Essen abläuft, ist ein Armutszeugnis für die deutsche Kirche! Mit Weihbischof Laun kann ich nur sagen: „Die Stärke des Islam ist die Schwäche der Christen“! Wie tief sind wir doch gesunken, dass wir so viele Kirchen aufgeben müssen?
nun jammert man keine Krokodilskränen … eine Kirche aufzugeben ist nichts neues … hat es immer gegeben …genauso wie Kirchenneubauten …
Kirchengebäude sind immer sichtbare Zeichen von Entscheidungen… und von christlichem Leben …
Gab es viele Priester wurden neue Gemeinden gegründet … gab es weniger, wurden sie wieder geschlossen …
gab es viele Christen, wurden neue Kirchen gebaut …gab es weniger, wurden sie wieder geschlossen.
Im 19. Jahrhundert wurden hunderte Kirchen abgerissen, um sie durch Neubauten zu ersetzen … Kirchengebäude-Abriss ist schmerzhaft, aber kein Abbruch des Glaubens.

Die drei in dieser Woche neu ernannten Weihbischöfe mögen mit ihren Titularbistümern mal den Blick auf „Untergang“ und „Abriss“ in der Vergangenheit lenken.
Freitag, 17. März 2006 16:07
Benedikt: @ Isidor
Baufällig vielleicht nicht, aber der Titel „Dom“ ist bei dieser Art der Selbstabschaffung auf Zeit sicher gefährdet…

Der Grund für die vielen baufälligen Kirchen könnte darin liegen, dass ja in den wohlhabenden 70ern dutzende Kirche zT ohne Sinn und Verstand aus dem Boden gestampft wurden. Diese Bauten sind jetzt über 30 Jahre alt und kommen so langsam in die Jahre.
Freitag, 17. März 2006 10:06
Isidor: Johannes-Maria – baufällig !
Ich weiss ne Kirche die noch nicht als baufällig attestiert wurde seitens der Experten im Bistum Essen – der Essener DOM ! …aber das kann sich täglich ändern !
Donnerstag, 16. März 2006 21:45
humanitas: Zugesperrte Kirche
Endlich mal eine freudige Nachricht hier!
Donnerstag, 16. März 2006 19:36
johannes-maria: Baufällig
So langsam bekommt man den Eindruck, dass es im Bistum Essen nur noch baufällige Kirchen gibt! Offensichtlich erwartet das Bistum bei dieser Argumentation den geringsten Widerstand. Mir ist es ein Rätsel wie eine Kirche nach etwa 30 Jahren baufällig sein kann. Aber es gibt ja auch eine Kirche in Bochum (St. Anna), die wirklich sehr marode ist und die unter Denkmalschutz gestellt worden ist. Seltsamerweise ist da sogar plötzlich Geld für die Sanierung vorhanden.
Wie lange will das Bistum die Gläubigen noch für dumm verkaufen?
Ich werde den Verdacht nicht los, dass die Baufälligkeit der Kirchen im Bistum Essen sehr stark vom Wert des Grundstücks auf dem die Kirche steht abhängt!
Donnerstag, 16. März 2006 11:30
Isidor: Baufällig ? – aber Herr Pfarrer Traude das 8.Gebot!
Die Aussagen des Herrn Pfarrer Traude sind mehr als gewagt! Die Kirche ist nicht baufällig. Augenscheinlich gibt es nicht genügend Christen in Somborn die diesen Abrissgeistlichen den Zugang zum Heiligtum versperren. Das hätte sogar schon letzten Sonntag mit einer großen Presseaktion passieren können/müssen.
Die Restchristen sollten diese Kirche selbst finanzieren und einen eigenen guten Geistlichen aus den „Kirchensteuern“ (die sie demnächst nicht mehr an den Staat bezahlen sondern auf ein eigenes Konto einzahlen), anstellen. TIP: Es gibt zumindest einen Geistlichen der bei der Bundesarbeitsagentur in Bochum gemeldet ist und von HartzIV leben muß. Ist wohl zu fromm für’s Bistum (?) aber der Staat würde sich zumindest freuen, wenn er einen „Arbeitslosen“ und sogar auch noch geweihten Priester, weniger hat.
Umstrukturierung von der Arbeitslosigkeit in das Seelsorgeamt!
Ora et CERTA !
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