Der kleine Buddha ist weg
In die unbewegten Meditationen eines nepalesischen Burschen ist am letzten Samstag unerwartet Bewegung hineingekommen.
(kreuz.net, Kathmandu) Der 16jährige buddhistische Mönch Ram Bahadur Bomjon ist aus seinem Wald im Süden
Nepals verschwunden.Der Wald befindet sich im Distrikt Bara im Süden der sogenannten Zentralregion von Nepal, ein Land in Südasien zwischen Indien und Tibet.
Zehn Monate hat Ram – offenbar ohne zu essen oder zu trinken – im Strunk eines Feigenbaums meditiert.
Der Junge wird von vielen als Reinkarnation von Gautama Siddhartha betrachtet, der ungefähr 500 vor Christus in Nepal geboren wurde, und nach seiner Erleuchtung als Buddha – Erleuchteter – verehrt wurde.
Ram hat in den vergangenen Monaten Zehntausende von Pilgern und Schaulustigen angezogen.
Er saß unbewegt in seinem Baumstrunk und hielt die Augen geschlossen, die zuletzt von seinen langgewachsenen Haaren verdeckt wurden.
Pilger, die am Samstag morgen um 6.00 in der Frühe vor dem Feigenbaum eintrafen, bemerkten die Abwesenheit des Jungen. Verzweifelt versuchten sie, ihn zu finden.
Die Mönchsgewänder von Ram wurden in der Nähe des Ortes gefunden, wo er bisher meditiert hat.
Die Suche dauerte den ganzen Samstag an. Hunderte von Menschen beteiligten sich daran. Am Samstag vor Sonnenuntergang wollen Augenzeugen den Jungen gesehen haben, wie er südwärts wanderte.
Die Polizei wurde eingeschaltet, zog sich aber nach einer eintägigen Untersuchung wieder zurück, nachdem sie zur Erkenntnis kam, daß ein Verbrechen – zum Beispiel eine Entführung – ausgeschlossen werden konnte.
Als Entführer kamen zum Beispiel kommunistische Rebellen in Fragen, die in der Gegend zahlreich sind und seit etwa zehn Jahren gegen die Regierung kämpfen.
Rams Onkel, der buddhistische Mönch Bed Bahadur Lama, der auch die Wallfahrten zu seinem meditierenden Neffen in die Hand genommen hat, erklärte: „Ich stellte fest, daß wir Menschen sind – der Meditierende aber ein Gott ist. Menschen können ihn nicht finden.“
Ortsbewohner erklärten, daß Ram vor seinem Verschwinden einen schwächeren Eindruck machte.
Es wird vermutet, daß er von den lärmenden Pilgerscharen und dem Wallfahrtsgeschäft vertrieben wurde.
Nach Angaben eines Knabenmönchs, der dem meditierenden Ram zur Seite stand, hat sich dieser auf die Suche nach einem ruhigeren Plätzchen gemacht.
Ram hat sich vorgenommen, insgesamt sechs Jahre lang zu meditieren. Dabei möchte er das sogenannte Bodhi erreichen.
Der Ausdruck stammt aus der sanskritischen Sprache und bezeichnet im Buddhismus die Erleuchtung und vollkommene Reinheit des Geistes.
Wer den Bodhi, die Erleuchtung, erreicht, kann zu einem Buddha – Erleuchteten – werden.
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Samstag, 18. März 2006 13:16
Filia_Nocte: Respekt
ZehnMonate hat Ram – offenbar ohne zu essen oder zu trinken – im Strunk eines Feigenbaums meditiert.
Also ich für meinen Teil finde es bwundernswert, so lange meditieren zu können. Ich wünsche mir für ihn, dass er sein Ziel erreicht.
Also ich für meinen Teil finde es bwundernswert, so lange meditieren zu können. Ich wünsche mir für ihn, dass er sein Ziel erreicht.
Mittwoch, 15. März 2006 13:48
Hrodgar: Von der Redaktion entfernt
Mittwoch, 15. März 2006 13:39
Brandenburgis: Von der Redaktion entfernt
Mittwoch, 15. März 2006 09:10
Hrodgar: @ Ritter
Guten Morgen, der Herr,
Sehr weise gesprochen. Vielleicht wäre es so gekommen, wie Sie sagen. Dann wäre es eine natürliche Sache gewesen. Und auf jeden Fall eine freiwillige. Und dem gemäß ein friedliches Nebeneinander. Aber das war so nicht gewollt. Und das ist einer der gravierenden Punkte, die in meinem Ansehen der Kirche und der Christenheit ihre Glaubwürdigkeit genommen hat.
Aber das muß jeder für sich sehen und entscheiden.
Solange aber noch so große Teile der Kirche bis heute die Verbrechen leugnen, beschönigen oder gar rechtfertigen, solange so viele Katholiken wie hier in diesem Forum sich von Vorurteil zu Vorurteil hangeln und dabei respektlos Schmähreden führen über Dinge, die sie nicht kennen und Götter, die sie nicht hören und Menschen, denen sie nie zugehört haben, solange bleibt für mich diese Religion unglaubwürdig.
Ihr, Herr Ritter, seid einer der wenigen, die es schaffen zu formulieren :„Ich kenne mich mit … nicht so gut aus. Habe bisher immer gedacht daß…“
Das zeugt von der Bereitschaft zuzuhören. Ich danke dafür und Euer Gott wird sich freuen über so einen Mitstreiter.
Sehr weise gesprochen. Vielleicht wäre es so gekommen, wie Sie sagen. Dann wäre es eine natürliche Sache gewesen. Und auf jeden Fall eine freiwillige. Und dem gemäß ein friedliches Nebeneinander. Aber das war so nicht gewollt. Und das ist einer der gravierenden Punkte, die in meinem Ansehen der Kirche und der Christenheit ihre Glaubwürdigkeit genommen hat.
Aber das muß jeder für sich sehen und entscheiden.
Solange aber noch so große Teile der Kirche bis heute die Verbrechen leugnen, beschönigen oder gar rechtfertigen, solange so viele Katholiken wie hier in diesem Forum sich von Vorurteil zu Vorurteil hangeln und dabei respektlos Schmähreden führen über Dinge, die sie nicht kennen und Götter, die sie nicht hören und Menschen, denen sie nie zugehört haben, solange bleibt für mich diese Religion unglaubwürdig.
Ihr, Herr Ritter, seid einer der wenigen, die es schaffen zu formulieren :„Ich kenne mich mit … nicht so gut aus. Habe bisher immer gedacht daß…“
Das zeugt von der Bereitschaft zuzuhören. Ich danke dafür und Euer Gott wird sich freuen über so einen Mitstreiter.
Mittwoch, 15. März 2006 08:03
Kreuzritter: @ Sünden der Kirche
Die Kirche ist zum einen heilig durch und durch zum anderen aber auch eine Gemeinschaft von Sündern. Wegen der sündhaftigkeit ihrer Mitglieder ist viel Unrecht geschehen, auch den germanischen Heiden damals gegenüber. Die Zwangschristianisierung der Sachsen hatte unheilvolle Auswüchse anderen Völkern gegenüber. Man hätte warten sollen, denn mit der Zeit hätten die Sachsen von alleine die Wahrheit erkannt und wären freiwillig in den Schoß der Kirche gekommen.
Dienstag, 14. März 2006 20:44
Hrodgar: @Anastasius
Welche Bücher Sie doch kennen?!?
Also ich lese keine Nazilektüre…aber jedem das seine. Ist ja sicher auch kulturhistorisch interessant, wie Geschichtsklitterung erfolgreich betrieben werden kann.
Herr Anastasius, auf dieser Ebene nicht!
Ich habe einen Eid auf unsere Verfassung geleistet, der mich bindet, für Leute wie Sie mein Leben zu riskiren!
Ich lasse mich nicht in die Nähe von Nazis rücken! Klar soweit?
Also ich lese keine Nazilektüre…aber jedem das seine. Ist ja sicher auch kulturhistorisch interessant, wie Geschichtsklitterung erfolgreich betrieben werden kann.
Herr Anastasius, auf dieser Ebene nicht!
Ich habe einen Eid auf unsere Verfassung geleistet, der mich bindet, für Leute wie Sie mein Leben zu riskiren!
Ich lasse mich nicht in die Nähe von Nazis rücken! Klar soweit?
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