Asiatische Religionen
Der kleine Buddha ist weg
In die unbewegten Meditationen eines nepalesischen Burschen ist am letzten Samstag unerwartet Bewegung hineingekommen.
(kreuz.net, Kathmandu) Der 16jährige buddhistische Mönch Ram Bahadur Bomjon ist aus seinem Wald im Süden Nepals verschwunden.

Der Wald befindet sich im Distrikt Bara im Süden der sogenannten Zentralregion von Nepal, ein Land in Südasien zwischen Indien und Tibet.

Zehn Monate hat Ram – offenbar ohne zu essen oder zu trinken – im Strunk eines Feigenbaums meditiert.

Der Junge wird von vielen als Reinkarnation von Gautama Siddhartha betrachtet, der ungefähr 500 vor Christus in Nepal geboren wurde, und nach seiner Erleuchtung als Buddha – Erleuchteter – verehrt wurde.

Ram hat in den vergangenen Monaten Zehntausende von Pilgern und Schaulustigen angezogen.

Er saß unbewegt in seinem Baumstrunk und hielt die Augen geschlossen, die zuletzt von seinen langgewachsenen Haaren verdeckt wurden.

Pilger, die am Samstag morgen um 6.00 in der Frühe vor dem Feigenbaum eintrafen, bemerkten die Abwesenheit des Jungen. Verzweifelt versuchten sie, ihn zu finden.

Die Mönchsgewänder von Ram wurden in der Nähe des Ortes gefunden, wo er bisher meditiert hat.

Die Suche dauerte den ganzen Samstag an. Hunderte von Menschen beteiligten sich daran. Am Samstag vor Sonnenuntergang wollen Augenzeugen den Jungen gesehen haben, wie er südwärts wanderte.

Die Polizei wurde eingeschaltet, zog sich aber nach einer eintägigen Untersuchung wieder zurück, nachdem sie zur Erkenntnis kam, daß ein Verbrechen – zum Beispiel eine Entführung – ausgeschlossen werden konnte.

Als Entführer kamen zum Beispiel kommunistische Rebellen in Fragen, die in der Gegend zahlreich sind und seit etwa zehn Jahren gegen die Regierung kämpfen.

Rams Onkel, der buddhistische Mönch Bed Bahadur Lama, der auch die Wallfahrten zu seinem meditierenden Neffen in die Hand genommen hat, erklärte: „Ich stellte fest, daß wir Menschen sind – der Meditierende aber ein Gott ist. Menschen können ihn nicht finden.“

Ortsbewohner erklärten, daß Ram vor seinem Verschwinden einen schwächeren Eindruck machte.

Es wird vermutet, daß er von den lärmenden Pilgerscharen und dem Wallfahrtsgeschäft vertrieben wurde.

Nach Angaben eines Knabenmönchs, der dem meditierenden Ram zur Seite stand, hat sich dieser auf die Suche nach einem ruhigeren Plätzchen gemacht.

Ram hat sich vorgenommen, insgesamt sechs Jahre lang zu meditieren. Dabei möchte er das sogenannte Bodhi erreichen.

Der Ausdruck stammt aus der sanskritischen Sprache und bezeichnet im Buddhismus die Erleuchtung und vollkommene Reinheit des Geistes.

Wer den Bodhi, die Erleuchtung, erreicht, kann zu einem Buddha – Erleuchteten – werden.
      
30 Lesermeinungen
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#32   Filia_Nocte   13:16:42 | Samstag, 18. März 2006
Respekt
ZehnMonate hat Ram – offenbar ohne zu essen oder zu trinken – im Strunk eines Feigenbaums meditiert.
Also ich für meinen Teil finde es bwundernswert, so lange meditieren zu können. Ich wünsche mir für ihn, dass er sein Ziel erreicht.
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#29   Hrodgar   09:10:36 | Mittwoch, 15. März 2006
@ Ritter
Guten Morgen, der Herr,
Sehr weise gesprochen. Vielleicht wäre es so gekommen, wie Sie sagen. Dann wäre es eine natürliche Sache gewesen. Und auf jeden Fall eine freiwillige. Und dem gemäß ein friedliches Nebeneinander. Aber das war so nicht gewollt. Und das ist einer der gravierenden Punkte, die in meinem Ansehen der Kirche und der Christenheit ihre Glaubwürdigkeit genommen hat.
Aber das muß jeder für sich sehen und entscheiden.
Solange aber noch so große Teile der Kirche bis heute die Verbrechen leugnen, beschönigen oder gar rechtfertigen, solange so viele Katholiken wie hier in diesem Forum sich von Vorurteil zu Vorurteil hangeln und dabei respektlos Schmähreden führen über Dinge, die sie nicht kennen und Götter, die sie nicht hören und Menschen, denen sie nie zugehört haben, solange bleibt für mich diese Religion unglaubwürdig.
Ihr, Herr Ritter, seid einer der wenigen, die es schaffen zu formulieren :„Ich kenne mich mit … nicht so gut aus. Habe bisher immer gedacht daß…“
Das zeugt von der Bereitschaft zuzuhören. Ich danke dafür und Euer Gott wird sich freuen über so einen Mitstreiter.
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#28   Kreuzritter   08:03:39 | Mittwoch, 15. März 2006
@ Sünden der Kirche
Die Kirche ist zum einen heilig durch und durch zum anderen aber auch eine Gemeinschaft von Sündern. Wegen der sündhaftigkeit ihrer Mitglieder ist viel Unrecht geschehen, auch den germanischen Heiden damals gegenüber. Die Zwangschristianisierung der Sachsen hatte unheilvolle Auswüchse anderen Völkern gegenüber. Man hätte warten sollen, denn mit der Zeit hätten die Sachsen von alleine die Wahrheit erkannt und wären freiwillig in den Schoß der Kirche gekommen.
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#27   Hrodgar   20:44:15 | Dienstag, 14. März 2006
@Anastasius
Welche Bücher Sie doch kennen?!?
Also ich lese keine Nazilektüre…aber jedem das seine. Ist ja sicher auch kulturhistorisch interessant, wie Geschichtsklitterung erfolgreich betrieben werden kann.
Herr Anastasius, auf dieser Ebene nicht!
Ich habe einen Eid auf unsere Verfassung geleistet, der mich bindet, für Leute wie Sie mein Leben zu riskiren!
Ich lasse mich nicht in die Nähe von Nazis rücken! Klar soweit?
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#26   Athanasius   20:19:18 | Dienstag, 14. März 2006
@Hrodgar
Es kommt mir vor, als hätten Sie ein wenig zu oft nationalsozialistische Bücher mit Titeln wie „Roms Kreuzzüge gegen Germanien“ gelesen.
Die sächsischen Fürsten übergaben nach der Bekehrung und hl. Taufe von Hartzog Widukind gerne grosse Stücke ihrer Länder an Klöstern. Diese Klöster raubten oft nicht Kulturland, denn das war schon bewohnt; die Mönche, harte Männer starken Glaubens, kultivierten vor allem Märsche, Wälder, Sumpfe, Heideflächen.
Wo ist Ihre Ausgewogenheit?
Und Franken und Alamänner sind doch auch ‘Germanen’, oder?
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#25   Hrodgar   18:37:17 | Dienstag, 14. März 2006
Gestiftet…
ja, und vorher geraubt durch den gütigen Stifter…
Die Gegenleistung war dann wohl die Kaiserkrone an Karl den Sachsenmörder.
„Die Germanischen Fürsten“ wohl eher die Fränkischen Fürsten, die sich vorher das Land geraubt hatten. Rom wußte davon, hat seine ganze moralische Macht ins Spiel gebracht Karl das Versprechen abzunehmen „die Sachsen zu Taufen oder aber zu erschlagen“…jo…klar, daß diese Frankenherrscher die Kirche Stiftungen machten.
Oder welche meinen Sie?
Radbod, den Friesen? Oh ja!
Nochmals mein Buchtip: siehe unten…
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#24   Brandenburgis   16:46:37 | Dienstag, 14. März 2006
@Hrodgar
Das Land, auf dem die Kirche Klöster stiftete wurde ihr geliehen bzw. gestiftet. Warum also hätte sie es „kaufen“ sollen? Die germanischen Fürsten waren hocherfreut über die christliche Mission und über die Orden. Sie statteten sie mit höchsten Privilegien und Rchten aus. Nicht umsonst verpflichteten sich die Mönche zum ewigen Gebet für die Herrscherhäuser. Dieses Gebet hält bis zum heutigen Tage an.
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#23   Hrodgar   16:00:14 | Dienstag, 14. März 2006
häääää?????
= Hessische Frageformel.
Alles um was es geht sind einige historische Fakten,nicht wahr, Ritter?
Mit dem Kreuzritter habe ich keine Probleme…
Aber bei der Gelegenheit:
Strassen und Wege hat der Gute Boni sicher nicht gebaut oder dieses veranlasst. Vielmehr einige Klöster gegründet. Das Land hierzu wurde von der Kirche dabei nicht gekauft. Soviel steht nun einmal fest.
Buchtip: Fischer-Fabian: Die Deutschen Kaiser.
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#22   Athanasius   15:03:21 | Dienstag, 14. März 2006
Also…
…geht doch bitte ein wenig toleranter miteinander um!
Gottes Segen.
Ist ein Licht den Heiden…Hrodgar ;-)
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#21   Hrodgar   14:56:24 | Dienstag, 14. März 2006
verdienst…
… im Sinne der Kirche Sicherlich…ansonsten…na ja.
Eines ist Sicher: Durch die Schandtat des Bonifatius hat sich keinen nennenswerte Zahl bekehrt.
Die „Bekehrung“ sah etwa so aus:
In einem Dekret erließ Karl der Sachsenschlächter folgendes:
Ein Bauer, der einen Heidnischen Ritus durchführt, muß 36 solidi Strafe zahlen…zugunsten der kirche.
36 Solidi, das war die Existenz eines Bauern. Das waren 36 Kühe.
Als „Beweis“ hat es ausgereicht, daß ein Pfarrer den Bauern anzeigt.
Der „Prozess“ oblag der Geistlichkeit, die ja dann auch das Geld / den Hof kassierte.
Die Durchsetzung, also die Drecksarbeit, lag bei den Frankensoldaten.
Klasse, was?
Natürlich ist da keiner mit nem Schwert in der Hand, der einen Heiden zum Taufbecken schubst.
Es wird einfach nur die Existenz genommen…mehr nicht…und schon, schwupps, rennen die alle in die Kirche.
Klar, denn gehste nicht hin, wirste angezeigt wegen nichthalten der sonntagspflicht…ich glaub das waren 10 Solidi Strafe…
Die Quelle hierzu hab ich zu Hause…kann ich jetzt also nicht abdrucken. Aber reiche ich gerne nach.
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#20   Kreuzritter   14:47:01 | Dienstag, 14. März 2006
@ Hrodgar
Ein großer Verdienst des hl. Bonifatius war das errichten einer christlichen Infrastrucktur mit Kirchen Klöstern und Strassen, Wegen dazwischen. Die meißten im Chattenland wurden christen und waren keine Zwangsbekehrten.
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#19   Hrodgar   14:33:55 | Dienstag, 14. März 2006
@ Ritter
Nun ja, das wird gerne so gesagt.
ich dem zeitdokument heißt es nur, daß eun Murren durch die Heiden ging.
Eine Antwort Donars zu erwarten ist nicht so ganz im Stile der Zeit, da ein direktes Eingreifen der Göttern an der Seite der Menschen erst für Ragnarök, also den letzten Kampf gegen die Mächte des Chaos, erwartet wird.
Es war zu jedem Zeitpunnkt klar, daß die Menschen diesen Ort geweiht hatten, es also eine Sache der Menschen war, ihn zu verteidigen…
Ein Heiligtum zu schänden war einfach eine unerhörte Unrechtstat, für die sich Bonifatius auch sicher vor seinen Ahnen und den Hohen Göttern verantworten muß.
Daß die räuber heidnisch gewesen waren ist eigentlich nicht so wichtig. es waren verbrecher! denn Bonifatius stand zu diesem zeitpunkt unter dem gastrecht. also waren sie auch nach unserem recht verbrecher.
daß Hitler auf dem papier katholisch war, hat für mich auch nichts mit seinen Verbrechen zu tun!
Von der angeblichen Massenbekehrung wird viel geredet.
Fakt ist aber, daß diese Mission als gescheitern galt und erneute Missionare in das Gebiet des Chattenlandes entsandt wurden. Wieso denn, wenn sich die leut zu massen bekehrt hätten, wie Willibald schreibt?
Auch eine Analyse der Zeitangaben, in denen Bonifatius das Chattenland bekehrt haben soll, ergibt, daß, wenn er geritten wäre wie ein professioneller Reiterbote, er nur wenige tage gehabt hätte für seine Arbeit. Denn seine Meldungen nach Rom und seine Anwesenheit dort ist genauestens datiert.
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#18   Kreuzritter   14:15:02 | Dienstag, 14. März 2006
@ Hrodgar
Ich kenn mich mit der Vita des hl. Bonifatius nicht so gut aus, doch haben die Heiden nicht eine gewaltige Antwort ihres Gottes erwartet als die Eiche gefällt wurde? Als diese dann ausfiel sind dann viele christlich geworden?
Das der hl. Bonifatius wegen Geld von einer heidnischen Räuberrotte ermordet wurde habe ich auch mal in einer christlichen Vita gelesen.
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#17   Hrodgar   14:07:25 | Dienstag, 14. März 2006
Ja, Ritter
…genau das.
Trotzdem muß fest gehalten werden,
–-- daß die Fällung der Donareiche nur unter militärischer Übermacht des mitgebrachten Schutzheeres gelungen war.
–-- daß diese Fällung ein Unrecht war.
–-- daß seine Ermordung nicht religiös motiviert war, sondern ein schnödes Verbrechen.
Zitat:Bleibt nun noch die Betrachtung des Märtyrerbildes der Vita. Willibald lässt keinen Zweifel daran, dass er den gewaltsamen Tod des Bonifatius als Martyrium für den Glauben wertet, obwohl der Heilige weniger Opfer einer Verfolgung um seines Glaubens willen als vielmehr Opfer der Beutegier einer heidnischen Rotte wurde.
Quelle:
Kehl, Petra. Kult und Nachleben des heiligen Bonifatius im Mittelalter.
Herausgegeben vom Bistum Fulda. Fulda: Parzeller, 1993. Seiten 69-75.
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#16   Kreuzritter   13:40:51 | Dienstag, 14. März 2006
Märtyrer
Es hat eine Zeit in der Kirchengeschichte gegeben wo ein Menschen mit Gewalt das Martyrium gesucht haben. Diese Todessehnsucht war eine zeitliche Fehleinschätzung. Die Bekehrung der Friesen ist dem hl. Bonifatius nicht ganz gelungen. Bei seiner Christianisierung ist er aber humaner gewesen als der Sachsenschlächter Karl der große.
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#15   Hrodgar   13:32:24 | Dienstag, 14. März 2006
Nun Dann…
… möchte ich mal sehen, was die Schweizer Garde tut, wenn ich durch den Vatikan ziehe und dort Kirchen schände…
Ganz ab davon:
Haben Sie die Vita des Bonifatius gelesen?
Er war losgezogen, um das Martyrium zu erleiden. es war sein erklärtes Ziel.
Nicht verwunderlich, war doch sein Gesundheitszustand so jammervoll, daß der Tod ihm eine Erlösung schien.
Als alle Provokation nichts half und niemand ihn erschlagen wollte, taten es dann einige Raubmörder bei Dokkum.
Er starb wegen des Geldes, wohl aber in vollem Vertrauen auf seinen Gott, das muß man ihm lassen.
ich muß mal die entsprechenden Historischen Quellen raussuchen. Haben Sie interesse? Könnte allerdings dauern und es macht mir richtig Arbeit. Also nur wenn Sie wirklich interesse haben.
Lieber Gruß
Hrodgar
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#14   Athanasius   11:41:06 | Dienstag, 14. März 2006
‘Toleranz’…
…der Heiden.
Ist eben wie Gastfreundschaft Stalins. Zuerst mal die Gläser auf Arsenicum kontrollieren.
So religiös-tolerant waren die Mörder des hl. Bonifatii Martyris nicht, als sie den kleinen Schar ‘Kyrie’-singender Diakone und Bischof vollständig ausrotteten in der Nähe des friesisch-niederländischen Dokkum.
754.
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#13   BossCo139   11:29:47 | Dienstag, 14. März 2006
Kleiner Buddha – Vertane Lebenszeit
Der Junge hat echt vor, dem Herrgott sechs Jahre zu stehlen, anstatt etwas vernünftiges anzupacken.
Die Religion der Selbst-Erlösung führt geradewegs in die Hölle. Schade um Leben und Zeit!
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#12   Hrodgar   09:24:26 | Dienstag, 14. März 2006
Wodan
Hallo Herr Dr. Otterbeck,
meinten Sie „Stimme aus dem Tradiland“?
Nun ja, also dessen Einlassungen kann ich mit dem Hohen Allvater Wodan nicht zusammenbringen!
Wodan ist so geduldvoll, so gastfrei…weise und ruhig…
Lesen Sie mal das Grimnismal.
Oder runasöngr, Wodans Runenlied…
Intoleranz oder dogmatisch verdichtete Aussagen kann ich bei dem Hohen nicht finden!
Und wenn ich mit IHM im Ritual stehe, dann finde ich nur feinste, edelste, behutsame Weisheit wieder…
Dereinst mit IHM in SEINEM Heer zu stehen wäre mir eine Große Ehre…Übergroß…
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#11   Dr. Otterbeck   08:48:39 | Dienstag, 14. März 2006
„Man“
hat Jesus Christus entthront, meint Marcel. Ja, wer kann denn das? Den Pantokrator, den Weltenrichter, den wiederkommenden Herrn entthronen? Niemand. „Du hättest keine Macht über mich, wäre sie Dir nicht von oben gegeben“ (I.N.R.I. zu Pilatus am 7.4.30).
Aber ich sehe ein, dass das Traditionalismusproblem auch eine christologische Seite hat. Manches Portrait, das Tradi vom „HErrn“ zeichnen, passt besser auf Wotan, den Führer des Totenheeres als auf den Sohn der Maria aus Nazareth. Der Christkönig ist der Gekreuzigte. Das ungeheure Kreuz das über seinem Volk im 20. Jh. aufgerichtet wurde, lässt viele im Leiden allein, aber manche haben gerade unter diesem Kreuz die Liebe des Höchsten wieder erkannt (etwa: Edith Stein).
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#10   Hrodgar   08:24:07 | Dienstag, 14. März 2006
Göttliche Einladung
Dennoch gilt immer die göttliche Einladung: „Gehet hin und (…) taufet alle im Namen des Vaters, des Sohnes und des Hl. Geistes.“
Tja, bei Aller Zustimmung zu Ihrem Ruf nach Wahrung der Würde.
Der zitierte Satz beinhaltet sehr viel Konfliktpotential. Denn das sehen natürlich nur Christen so.
Ich denke, wenn Mission bei dem „Sieh her, so lebe ich, das glaube ich, ich lade Dich ein, es kennen zu lernen“ bleibt, ist nichts dagegen zu sagen.
Unter dieser Prämisse wurden Missionare selbst dann noch von germanischen Fürsten eingeladen, wenn sie zuvor Krieg gebracht hatten.
Nur, dabei bleibt es ja oft nicht.
Selbst hier im Forum wurde ich als andersgläubiger beschimpft, meine Götter verunglimpft.
(Was leider auch manche Heiden tun…grrrr)
Deswegen bin ich hier! Um gegenseitige Achtung und Verständnis zu wecken. Und um einzuladen, der Opfer fanatischer Gewalt zu gedenken.
Ja, der Pauschal-Persil-Schein, der dem Dalai Lama ausgestellt wird, der ist nicht so richtig. Da stimmen wir überein.
Aber die verklärte Sicht der Kirchlichen Mission eben auch nicht.
Wie gesagt: In Asien wurden die Missionare ZUM TEIL eingeladen, manchmal wieder ausgeladen. Wenn sie sich wie Gäste benehmen, ist das OK.
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#9   Athanasius   18:23:25 | Montag, 13. März 2006
@Hrodgar
Die christlichen Missionare waren nach Asien eingeladen, wenn auch nicht immer. Die Kaiser Chinas luden Priester ein, andere stössten diese später wieder ab. Und bestimmte Vietnamesische Fürsten luden auch Missionare ein. Dennoch gilt immer die göttliche Einladung: „Gehet hin und (…) taufet alle im Namen des Vaters, des Sohnes und des Hl. Geistes.“
Nein, ich bin vielleicht „liberal“, aber ich würde keinen verprügeln, nur weil er eine andere Religion vertritt in „meinem“ Land. Juridisch mag man falschen Religionen entgegentreten, aber die menschliche Würde und der Respekt vor dem Leibe des Nächsten ist inherent christlich. Auch ich muss die leibliche Würde des Nicht-Christen, des Nicht-Katholiken respektieren. Das soll Selbstverständlichkeit sein. Ist es aber nicht bei den „erleuchteten“ ‘Mönchen’ des „göttlichen“ Dalai-Lama. Über die Wichtigkeit der religiösen Toleranz schrieb bereits Kardinal Ottaviani, der doch als „Ultrakonservativer“ gilt.
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#8   Hrodgar   17:58:00 | Montag, 13. März 2006
@ Anastasius
Gegenfrage:
Was haben die Christlichen Missionare im Asiatischen Raum getan? Waren sie eingeladen, dort zu missionieren?
Wenn ich Hier für Wodan missioniere, handele ich mir auch Prügel ein… oder?
zweitens:
Was die Thule-Gesellschaft im Nepal getrieben hat ist eigentlich ganz einfach: Sie haben geistigen Raubbau versucht, was mit der Ermordung einiger Mönche endete.
Nochmals an dieser Stelle: Die Nazis können keine Religion diskreditieren, in dem sie sie mißbraucht haben.
Die haben auch das Christentum misbraucht und den Germanischen Glauben auch…
Wenn wir heute einen Glauben danach beurteilen, ob die Nazis daran „Gefallen gefunden“ haben, geben wir den Nazis im Nachhinein das Recht zu der Beurteilung der jeweiligen Religion.
Das sollte keiner von uns tun…
Tja, und was Sie über die nur angebliche Friedfertigkeit sagen: In vielem stimme ich Ihnen zu: Keiner zeigt die Berge abgeschlagener Kinderarme, die abgeschlagen wurden, weil dem Dalai Lama die Impfung gegen eine Seuche nicht passte…Da ist vieles Ideologie…
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#7   Athanasius   17:25:25 | Montag, 13. März 2006
Das ist…
…wahr:
Die Buddhisten meditieren schon seit einigen Jahrhunderten vor Christi Geburt friedlich vor sich hin.
Wobei man „friedlich“ durchaus relativieren muss, denn der Buddhismus und die Svedis sind sehr antisemitisch, antimonotheistisch (auch gewalttätig), und suizidal geneigt, wie die Agressionstaten buddhistischer Mönche in der asiatischen Welt Christen gegenüber beweisen.
Und bestimmte historischen politischen Gruppen und ihre …-Staffel waren darin spezialisiert diese „Weisheit“ im Himalaya-Gebirge zu „absorbieren“ und in Europa umzusetzen.
Nicht einmal ein „friedlicher“ Ghandi (so ein Ikone der modernen, verwirrten Weltpresse) scheute sich in 1920 davor, Krieger zu werben unter den buddhistischen asiatischen Immigranten Südafrikas.
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#6   Marcel   16:59:31 | Montag, 13. März 2006
A B C
Frl. Ilse, Sie haben mich wieder mißverstanden, aber ich glaube, das ist nicht schlimm.
Wichtig ist: Cum negante principia nequit disputar.
(Aus: „Kleines Latein für Angeber“ :-)
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#5   Frl.Ilse   16:03:01 | Montag, 13. März 2006
@Marcel
Wenn ein buddhistischer Mönch in Nepal sich vornimmt, zu meditieren, kann man das ja nun wahrhaftig nicht der katholischen Kirche, vor oder nach dem 2. Konzil anlasten. Da können alle Päpste zusammen nichts dran tun – aber warum sollten sie auch? Die Buddhisten meditieren schon seit einigen Jahrhunderten vor Christi Geburt friedlich vor sich hin.
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#4   Marcel   15:34:28 | Montag, 13. März 2006
Der kleine Glaube – ist weg
… nur in Portugal wird das Dogma des Glaubens bewahrt werden.
Ergo: alle anderen fallen vom einzigen wahren Glauben ab.
(„Portugal“ nicht nur geographisch.)
In der Tat: das erleben wir. 1965 erfolgte der offizielle Dammbruch, davor schon schleichend.
Den Konzilskatholiken des Forums empfehle ich, den katholischen Religionsunterricht zu inspizieren, der mehrheitlich an ihren Kindern verbrochen wird. Von KatechetINNen, die nicht mehr zur Kirche gehen. Von häretischen Pfarrern. Uam.
Denn dort, am Ende der Kette, sieht man die Wirklichkeit der real existierenden Konzilskirche am besten: wie man die Seelen der Wehrlosesten verdirbt.
„Ich stellte fest, daß {…} der Meditierende aber ein Gott ist.“ Danke für diese ökumenische Klarstellung aus dem Munde eines buddhistischen Mönchs, Rams Onkel.
Dies vor allem im Hinblick auf die kürzliche Diskussion um die unhaltbaren Worte der Mutter Theresa und die Bonmots einiger Konzilskatholiken, die tatsächlich der hl. Schrift widerstehen, mitsamt dem 1965 entfesselten Ökumenismus, dem trojanischen Pferd in der Stadt Gottes.
Man hat Jesus Christus entthront. Es ist nicht gut.
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#3   Sirilo   14:26:50 | Montag, 13. März 2006
„Katholische Nachrichten“
Was ist bitte das Katholische an dieser Nachricht?
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#2   mrnka   14:14:42 | Montag, 13. März 2006
Rückzug
Unser Herr und Heiland hatte sich auch gelegendlich von der Menge entfernt, ja sogar von seinen Jüngern.
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#1   ottaviani   13:35:46 | Montag, 13. März 2006
ich kann mir
gut vorstellen daß der knabe das publikum satt hat
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