08:53:47 | Dienstag, 14. März 2006
Wieder daheim + Kein Grund zum Zahlen? + Gegenseitige Durchdringung + Wie geht’s Deinem Erzeuger A? + Gaskammer in Synagoge
Wieder daheimDeutschland. Mons. Georg Ratzinger (82), der ältere Bruder von Papst Benedikt XVI., hat
am gestrigen Montag die Klinik der Barmherzigen Brüder in Regensburg wieder verlassen. Der ehemalige
Dirigent der Regensburger Domspatzen war am Donnerstag wegen Herz-Rhythmusstörungen ins Krankenhaus eingeliefert
worden. Nach Auskunft der behandelnden Ärzte sei der Zwischenfall ungefährlich und für sein Alter nicht
ungewöhnlich gewesen.
Kein Grund zum Zahlen?Österreich. Im Vorfeld der Österreichischen Bischofskonferenz
kündigte der Bischof von St. Pölten, Mons. Klaus Küng, ein kulanteres Vorgehen beim Einklagen von Kirchensteuer-Rückständen
an. Der Beitrag dürfe kein Anlaß für einen Austritt aus der Kirche sein. Es sei allerdings gerecht,
daß jeder seinem Einkommen entsprechend einen Beitrag leiste. Die Österreichische Bischofskonferenz
tagt seit gestern im Bildungshaus auf dem Sonntagberg. Es befindet sich in der gleichnamigen niederösterreichischen
Gemeinde.
Gegenseitige DurchdringungVatikan. Der päpstliche Zeremonienmeister Erzbischof Piero Marini
hat das Fernsehen zu mehr Respekt vor Papstmessen aufgefordert. Die Medien würden Gefahr laufen, die
päpstliche Liturgie bloß als Zeremonie und Spektakel abzutun, erklärte der Erzbischof laut der ‘Katholischen
Nachrichtenagentur’ am gestrigen Montag bei einem Symposium in St. Georgen bei Frankfurt. Es bedürfe
einer gegenseitigen Durchdringung der audiovisuellen Bildersprache und der Bilder- und Symbolsprache der
Liturgie.
Wie geht’s Deinem Erzeuger A?Spanien. Die spanische Regierung hat einen weiteren Vorstoß
zur Aushöhlung der Familie und zur Förderung von Homo-Konkubinaten gemacht. Laut einer Ankündigung
im staatlichen Amtsblatt wird das Wort „Vater“ in Texten der Verwaltung künftig durch die Bezeichnung
„Erzeuger A“ [„Progenitor“ A] ersetzt. Anstelle von „Mutter“ rückt der Begriff „Erzeuger B“ [„Progenitor
B“]. Die Wortänderungen seien unter Berücksichtigung des neues
Homo-Gesetzes vorgenommen worden.
Gaskammer
in SynagogeDeutschland. Eine Synagoge in der Nähe von Köln soll bis zum 30. April jeden Sonntag –
mit Ausnahme des Ostersonntages – in eine Gaskammer umgewandelt werden. Die Idee stammt von Santiago Sierra,
einem sogenannten Künstler aus Spanien. Sierra leitet die Abgase von sechs Autos über Schläuche in
die Synagoge, sodaß im Raum eine hochgiftige Kohlenmonoxidkonzentration entsteht. Besucher können die
Gaskammer auf eigene Gefahr mit einer Schutzmaske betreten. Die Idee richtet sich „gegen die Banalisierung
der Erinnerung an den Holocaust“. Der Generalsekretär des ‘Zentralrats der Juden in Deutschland’, Stephan
Kramer, kritisierte die Aktion als „Beleidigung der Opfer“.
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#11
Irenäus 13:13:54 | Mittwoch, 15. März 2006
#10
Dr. Otterbeck 07:00:05 | Mittwoch, 15. März 2006
#9
Petrus Radii 01:42:12 | Mittwoch, 15. März 2006
#8
Irenäus 16:49:40 | Dienstag, 14. März 2006
#7
Beobachterin 16:45:45 | Dienstag, 14. März 2006
#6
Dr. Otterbeck 15:02:37 | Dienstag, 14. März 2006
#5
Athanasius 14:08:27 | Dienstag, 14. März 2006
#4
Dr. Otterbeck 13:18:10 | Dienstag, 14. März 2006
#3
Sulpicius 12:30:04 | Dienstag, 14. März 2006
#2
Benedikt 11:18:18 | Dienstag, 14. März 2006
#1
Christin 09:33:09 | Dienstag, 14. März 2006