Politik
Die Niedertracht des linken und liberalen Religionshasses steht hier zur Debatte
„Im Maße, in dem das Christentum verdrängt wird, geraten wir zusehends in die Lüge, die Häßlichkeit und die Unmenschlichkeit.“ Interview mit dem katholischen österreichischen Politiker Ewald Stadler.
(kreuz.net, Wien) Mag. Ewald Stadler (45) ist verheiratet und Vater von sechs Kindern. Er gehört der Freiheitlichen Partei an: von 1989 bis 1994 im Landtag Vorarlbergs, von 1994 bis 1999 im Österreichischen Nationalrat und von 1999-2001 in der Landesregierung Niederösterreichs.

Seit 2001 ist er Mitglied der Wiener Volksanwaltschaft, welche die Interessen der Bürger vor dem Staat vertritt. Der Katholik Stadler zählt gegenwärtig zu den interessantesten und am wenigsten angepaßten Politikern Österreichs.

Jörg Haider, der damalige Vorsitzende der Freiheitlichen Partei, hat sie, offenbar abwertend, als „konservativen Katholiken“ bezeichnet. Hat ein Katholik diese Partei wirklich nötig?

„Ein schöner Beginn für ein politisches Gespräch. Wahrscheinlich ist die ‘Freiheitliche Partei Österreichs’ (FPÖ) derzeit die beste Wahl für einen überzeugten Katholiken.

Alle Parteien in Österreich unterlagen in den letzten dreißig Jahren massiven Veränderungen.

Die alte ‘Österreichische Volkspartei’ (ÖVP) zum Beispiel, war, als mein Großonkel Konrad Eberle noch ÖVP-Abgeordneter war, damals die katholische und staatstragende Partei schlechthin.

Das hat sich aber völlig geändert und hat mit der Partei eines Wolfgang Schüssel gar nichts mehr zu tun.

Die ÖVP der Gegenwart hat ihre Wurzeln in dem Maß abgeschnitten, wie sich auch die „Grünen“ von ihren seinerzeit ja ziemlich konservativen Anfängen distanziert haben. Die Sozialisten sind von einer Arbeiterpartei zu einer Interessensvertretung des Großkapitals geworden.

Auch die Freiheitlichen haben massive Transformationsprozesse durchgemacht. Das hat einerseits immer wieder in weitreichende Anpassungen der Partei an die herrschenden Machtzentren geführt, denken wir an die FPÖ unter Norbert Steger, Heide Schmidt oder Susanne Riess-Passer.

Es hat andererseits aber – das macht die FPÖ zu etwas Besonderem – zum Erstarken eines Flügels patriotischer und konservativer Kräfte geführt, die mehrmals schon innerparteilich das Ruder herumreißen konnten.

Sie sprechen von Jörg Haider im Jahr 1986?

Selbstverständlich. Damals war Haider eine Hoffnung und eine Möglichkeit, aus dem Alptraum der sozialistischen Republik des Postenschachers der Funktionäre, der politischen Skandale, der linken Mißwirtschaft und der totalitären staatlichen Bevormundung herauszukommen.

Doch leider ist der Haider von 2006 in wesentlichen Punkten nicht mehr der Haider von 1986.

Die österreichische politische Wende von 1999/2000 war eine gewaltige Chance, die aber völlig vertan wurde.
Ewald Stadler:
„Ich würde einer abtreibungsgefährdeten Mutter sagen, daß sie mit einer Entscheidung gegen das Kind ihr Leben zerstört und ihr Seelenheil gefährdet“
Haiders Aufgabe wäre gewesen, die Linie von Bundeskanzler Schüssel in allen heiklen Fragen zu kontrollieren und die wirklichen Interessen von Land und Volk durchzusetzen. Beim Kindergeld hat das ja durchaus noch funktioniert.

Doch statt diese Aufgabe konsequent wahrzunehmen, zog sich Haider plötzlich zurück und überließ sich seinen persönlichen Unausgeglichenheiten und Österreich den linksliberalen Technokraten der ÖVP. Das konnte nur schiefgehen.

Den Schaden hat das Land davongetragen. Es ist seit Jahren und noch bis zu den Wahlen der immer irrsinniger werdenden, ungehinderten Politik der Regierung Schüssel ausgeliefert.

Statt einer Wende hat es einen weiteren Linksruck gegeben. Das Land wurde dem ausländischen Kapital ausgeliefert. Dafür sind weder Jörg Haider noch Bundeskanzler Schüssel gewählt worden.

Wie muß man die Rebellion der FPÖ-Parteibasis gegen die damalige Parteiführung im September 2002 in Knittelfeld und ihre Folgen einordnen?

Das war die Immunabwehr einer mehrheitlich immer noch intakten Partei gegen die Zumutung der Selbstaufgabe. Man findet in der Politik immer wieder Interessen finanziell wohldotierter Kreise, die mit den Interessen des Landes nichts zu tun haben.

Daß sich ganze Parteien in den Dienst solcher falscher Interessen stellen, ist eine häufige Verfallserscheinung unserer Demokratie. Leider viel zu selten wird es dagegen ein Knittelfeld geben. In unserem Fall war Knittelfeld die Möglichkeit für einen Neuanfang.

Ewald Stadler gilt als entschiedener Gegner der Abtreibung. Was würde er einer schwangeren Mutter sagen, die ihr Kind töten möchte?

Ich würde ihr sagen, daß sie sich damit keinen Gefallen erweist. Ich würde ihr sagen, daß sie mit einer Entscheidung für das Kind ihr Leben bereichert, mit einer Entscheidung gegen das Kind aber ihr Leben zerstört und ihr Seelenheil gefährdet.

So bitter sich das auch anhören mag, aber es scheint in Österreich eine Mehrheit für die Abtreibung zu geben.

Ja, ja, das sagen uns alle Parteifunktionäre, die nicht den Mut und nicht den Willen haben, an bestehendem Unrecht zu rütteln. Man müßte es zumindest einmal ausprobieren. Aber wir leben ja in einer „Demokratie“, in der man das Volk vorsichtshalber erst gar nicht lange fragt, wie es mehrheitlich wirklich entscheiden würde.

Erinnern wir uns nur an die berühmten Nichtabstimmungen über die EU-Verfassung oder über den EU-Beitritt der Türkei. Da ist die Frage nach der Mehrheit plötzlich uninteressant.

Die Legalisierung der Abtreibung ist eine massive Beschädigung des humanen Fundaments unserer Gesellschaft. Wir müssen davon wieder wegkommen. Das Menschenrecht auf Leben ist ein natürliches und unveräußerliches Recht. Es ist keine Frage einer Wahlfreiheit, der Frauenrechte oder des Mehrheitsentscheides.

Mit solchen Meinungen rennen Sie allerdings gegen liberale Tabus.

Genaue, ich mache das bewußt und mit voller Absicht. Wir dürfen – gerade in der Politik – die Dominanz diverser liberaler und linker Denkverbote nicht mehr akzeptieren.
Ewald Stadler:
„Wir dürfen, gerade in der Politik, die Dominanz diverser liberaler und linker Denkverbote nicht mehr akzeptieren.“
Es wäre viel wichtiger und angebrachter, sich statt der gerade aktuellen liberalen Tabus die Gebote des Dreifaltigen Gottes und die lange österreichische Tradition des Widerstandes gegen linken Unsinn in Erinnerung zu rufen.

Mit dem Spruch „Pummerin [große Glocke des Stephansdoms zu Wien] statt Muezzin“ ist die FPÖ im Herbst in den Wiener Wahlkampf gezogen. Danach hat sich sogar der Erzbischof von Wien vom „fremdenfeindlichen“ Wiener Wahlkampf der FPÖ distanziert.

Zunächst wollen wir den Sprachgebrauch justieren. Die FPÖ ist nicht fremdenfeindlich.

Sie ist immigrationskritisch.
Ewald Stadler:
„Der Erzbischof von Wien ist eine Respektsperson. Trotzdem sollte auch er sich endlich mit der Frage beschäftigen, wohin die derzeitige Völkerwanderung nach Europa führen wird.“
Der Erzbischof von Wien ist eine Respektsperson. Trotzdem sollte auch er sich endlich mit der Frage beschäftigen, wohin die derzeitige Völkerwanderung nach Europa führen wird und was von Österreich bleibt, wenn die nichteuropäische und nichtchristliche Immigration so groß wird, daß die autochthone Bevölkerung in die Minderheit gerät. In Wien sind bereits jetzt nur mehr 49 % der Bevölkerung römisch-katholisch. Das muß doch zu denken geben.

Österreich ist kein Einwanderungsland. Wir wollen uns unsere Heimat nicht wegnehmen lassen. Das ist keine Feindseligkeit gegenüber dem Ausländer. Das ist eine legitime Grenzziehung. Das ist die Betonung unseres Heimatrechtes und der Wille zur Wahrung unserer Identität.

Deswegen sind wir auch gegen ein Minarett in Telfs in Tirol. Wir deuten solchen Bau von Minaretten als fremde Besitzergreifung.
Ewald Stadler:
„Beim dänischen Karikaturenstreit geht es nicht um die vielbeschworene „Verteidigung“ der „Pressefreiheit“, sondern um die Niederträchtigkeit des linken und liberalen Religionshasses.“
Das wollen wir nicht. Ich sage das durchaus mit Respekt gegenüber dem Islam.

Gegenwärtig wird gerade eine angebliche Gewalttätigkeit des Islams breitgetreten.

Aber im Fall der derzeitigen massiven und leider auch tragischen Ausschreitungen ist das letztlich die Reaktion auf die Gewalttätigkeit der liberalen Gesellschaft gegenüber der Religion – gegenüber jeder Religion.

Nicht das begrüßenswert strenge dänische Einwanderungsgesetz oder die jetzt wieder vielfach beschworene „Verteidigung“ der „Pressefreiheit“, hinter der man sich einmal mehr verlogen verschanzt, sondern die Niederträchtigkeit des linken und liberalen Religionshasses steht hier zur Debatte.“

Mozartjubiläum – Mozartland. Gibt es in Österreich auch eine Kultur der Gegenwart?

Österreich befindet sich gegenwärtig in einer kulturellen Katastrophe. Der Diebstahl des Saliera [Salzfaß des italienischen Goldschmieds und Bildhauers Benvenuto Cellini († 1571)] im Mai 2006, die wir durch eine Kombination aus Zufall und Tüchtigkeit der Polizei und gegen alle Wahrscheinlichkeit wieder bekommen haben und die Rückgabe der Gemälde von Gustav Klimt – womit wir um einen zentralen Teil des Österreichischen Kulturerbes ärmer geworden sind – sind Konsequenzen der Verachtung der Regierung Schüssel für die Tradition, die Identität, für die ererbten und eigentlichen kulturellen Bestände des Landes.

Denkmalschutz – zählt nicht mehr. Erhaltung unserer Kulturbestände – uninteressant. Bewahrung der Schönheit unserer Städte und Landschaften – kein Bedarf.

Womit kann man das Ausland bedienen? Was kann man zu Geld machen? Wo können wir Österreich abbauen und Globalisierung einführen? Nur das zählt. Das ist es, was Bundeskanzler Wolfgang Schüssel, der Präsident des österreichischen Nationalrates, Andreas Khol, und die Unterrichtsministerin Elisabeth Gehrer glücklich zu machen scheint.

Es fließen Jahr für Jahr Millionen in den sogenannten Kulturbereich, in ein linksextremes Burgtheater, in die Förderung von sogenannten Künstlern wie Nitsch, Mühl und Consorten, in absurde Projekte schreiend schlechter „Architektur“.

Wir hätten leicht das Geld, um die bislang aus unseren Museen rund 5000 restituierten Kunstobjekte einschließlich sämtlicher Klimts zurückzukaufen. Aber die Regierung Schüssel will nicht.

Die Regierung Schüssel fördert lieber „moderne Kunst“ – also linken Mist, um mich klar auszudrücken. Sie fördert mit viel Geld die Zerstörung musealer und denkmalgeschützter Ensembles, wie die desaströsen Umbauten an der Albertina [Palais Erzherzog Albrecht in der Wiener Innenstadt] belegen.

Wir verarmen hier Tag um Tag. Die Zerstörung des Hofkammerarchivs droht unmittelbar. Seine völlige Räumung wird bereits durchgeführt. Die Zerschlagung des Heeresgeschichtlichen Museums steht vor der Türe – immerhin eines der bedeutendsten militärhistorischen Museen der Welt.

Das ist alles Wahnsinn. Die Verantwortlichen dafür gehören eigentlich vor Gericht.

Ich halte diese Kulturpolitik für ein Verbrechen an Österreich. Eine fundamentale kulturpolitische Wende ist unerläßlich. Wir müssen der kulturellen Brandschatzung und Ausplünderung, der Österreich derzeit ausgesetzt ist, ein Ende bereiten.

Wer Kultur sagt, der sagt auch Kirche. Wo sehen sie die Berührungspunkte zwischen Kirche und Politik?

Ich bin als traditionstreuer Katholik ein treuer Sohn der Kirche, wie ich hoffe. Als Katholik stehe ich den Tendenzen der Entchristlichung, denen Österreich und Europa ausgesetzt ist, ablehnend gegenüber.

Im Gegensatz zu prominenten ÖVP-Politikern der Gegenwart kann ich mit dem Christlichen Abendland sehr viel anfangen. Es ist die Grundlage all dessen, was auf diesem Kontinent an Wahrem, Schönem und Gutem überdauert hat.

Im Maße, in dem das Christentum verdrängt wird, geraten wir zusehends in die Lüge, die Häßlichkeit und die Unmenschlichkeit.
Ewald Stadler:
„Es erfüllt mich mit Sorge, daß der Zerfalls- und Selbstzerstörungsprozeß längst auf die Kirche übergegriffen hat. Sie ist als gesellschaftspolitisches Korrektiv bereits weitgehend ausgefallen.“
Als Katholik ist es meine politische Aufgabe, mich diesem Prozeß der Selbstzerstörung unserer Gesellschaft entgegenzustellen.

Als am Gemeinwohl orientierten Politiker erfüllt es mich mit Sorge, daß der Zerfalls- und Selbstzerstörungsprozeß längst auf die Kirche übergegriffen hat. Sie ist als gesellschaftspolitisches Korrektiv bereits weitgehend ausgefallen.

Die Kirche ist ein potentieller politischer Faktor. Als solcher wird sie von der Linken auch wahrgenommen und mittlerweile instrumentalisiert. In Österreich sollte sich die Kirche aus diesem Abhängigkeitsverhältnis – das eine Konsequenz der Ära von Kardinal König ist – befreien und wieder eine unabhängige Kraft werden. Zu unser aller Nutzen.

Eine unabhängige Kirche würde gewisse Fehlentwicklungen ausgleichen, für die es in einer säkularisierten Gesellschaft keine Korrektur mehr gibt. Für diesen Mißstand ist Frankreich derzeit ein gutes Beispiel. Darum ist der französische Staatsatheismus auch keine brauchbare Grundlage für ein Vereintes Europa.

Die Kirche muß zu ihrer Tradition, das heißt, zu sich selber zurückfinden. Das ist der einzige Weg aus der Krise. Weg vom zeitgenössischen Kuschelkatholizismus, vom Anthropozentrismus, von der liturgischen Beliebigkeit und zurück zur Klarheit der Verkündigung, der Erhabenheit der Göttlichen Liturgie und der Ausrichtung auf Gott.

Die große Preisfrage: Wird Ihre Partei – die FPÖ – diese Ideen auch nach gewonnenen Wahlen umsetzen wollen?

Der FPÖ bietet sich die Möglichkeit einer ganz klaren Positionierung, was unter Haider so leider nicht ging. Eine Positionierung, die alte freiheitliche Anliegen mit konservativen Standpunkten und einem entschiedenen sozialen Engagement verbindet.

Diese Positionierung müßte sich gegen den Raubbau der Globalisierung ebenso stellen wie gegen die Vernichtung der historischen und kulturellen Identität des Landes, der Zerstörung der bäuerlichen Strukturen, den Abbau der sozialen Standards.

Es lassen sich sachpolitisch Allianzen schließen. Zum Beispiel mit der Kirche und der Gewerkschaft für die Erhaltung des Sonntages. Mit den Katholiken für die Verteidigung und Förderung der Familie, der Zurückdrängung staatlichen Zugriffs auf die Erziehung und der Verhinderung der Einführung der zwangsweisen Ganztagsschule. Mit den Tirolern gegen den Transitwahnsinn. Mit den Bauern um eine Sicherung der ökologischen und qualitativen Standards einer autonomen Versorgung mit Lebensmitteln. Mit allen kulturbewußten Österreichern im Kampf um unser traditionelles kulturelles Erbe. Mit den Naturschützern um die Bewahrung unserer Landschaften und Lebensgrundlagen. Mit den EU-Skeptikern um ein anderes Europa.

Die FPÖ wird gut beraten sein, sich den herkömmlichen und korrumpierten politischen Mechanismen zu verweigern und sich intensiv um die eigentlichen Interessen des Landes zu bemühen. Werden wir auf diesem Weg konsequent voranschreiten, werden die guten Früchte solch einer Politik nicht ausbleiben.

Das Interview erschien in der in Wien herausgegebenen Flugschrift ‘DIE WEISSE ROSE’
      
37 Lesermeinungen
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#39   wiener   11:05:58 | Samstag, 18. März 2006
unfug?
er rief wiederholte male dazu auf, den kirchenbeitrag nicht einzuzahlen (bzw. an andere organisationen oder ein „treuhandkonto“ zu überweisen, was faktisch auf das gleiche herauskommt) und sich dann von der kirche klagen zu lassen. selbiges kann durchaus als indirekter aufruf zum kirchenaustritt gewertet werden – da der kirche die notwendigen mittel vorenthalten werden sollen, zu deren beitrag jeder gläubige verpflichtet ist.
und ich bleibe dabei, dass ich diese agitations-tätigkeiten des herrn volksanwalts für unvereinbar mit seiner politischen funktion halte.
aber unvereinbar ist bei diesem herrn eh einiges: so gehört er – wie schon erwähnt wurde – einer schlagenden studentenverbindung an. selbiges wäre in früheren zeiten (denen herr stadler ja kirchlich eher anhängt) mit der automatischen exkommunikation verbunden gewesen.
und dass eine kampagne wie „pummerin statt muezzin“ nicht nur „immigratonskritisch“, sondern primitiv ausländerfeindlich – und sicherlich nicht christlich – ist, hat der wiener erzbischof zu recht ausgesprochen. ähnlich wie die agitation gegen ein minarett in tirol – das dortige islamische gotteshaus wird ja für die dort lebenden muslime errichtet und hat mit einwanderung absolut nichts zu tun.
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#38   Dr. Christoph Heger   17:50:35 | Freitag, 17. März 2006
@wiener: Unfug über Stadler
zumindest rufe ich nicht – wie herr stadler – zum kirchenaustritt … auf
Stadler tut nichts dergleichen.
und dazu, seinen kirchenbeitrag lieber einer schismatischen gruppierung zukommen zu lassen,
wiener ist nicht auf der Höhe des derzeitigen Sprachgebrauchs in Rom. Dort redet keiner mehr den Unfug, daß die Priesterbruderschaft St. Pius X. „schismatisch“ sei.
um so der katholischen kirche zu schaden.
Im Gegenteil, Stadler handelt nicht, um der katholischen Kirche zu schaden, sondern um denen Widerstand zu leisten, die ihr tatsächlich schaden.
MfG
Christoph Heger
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#37   wiener   16:47:55 | Freitag, 17. März 2006
@ stimme a.d. tradil.
Die FPÖ ist nicht fremdenfeindlich.
und die erde ist eine scheibe.
… und wiener ein Apostat.
zumindest rufe ich nicht – wie herr stadler – zum kirchenaustritt (der in österreich seit 140 jahren als apostasie eingestuft wird) auf und dazu, seinen kirchenbeitrag lieber einer schismatischen gruppierung zukommen zu lassen, um so der katholischen kirche zu schaden.
was man im übrigen als missbrauch seines öffentlichen amtes verstehen könnte.
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#36   Dr. Christoph Heger   22:42:40 | Donnerstag, 16. März 2006
Lächerlich!
Ich habe die Ehre, den österreichischen Volksanwalt, Herrn Magister Ewald Stadler, persönlich zu kennen, und schätze ihn sehr. Die Ernsthaftigkeit seines katholischen Bekenntnisses zu bezweifeln, wie Cato das versucht hat, ist schlicht lächerlich.
MfG
Christoph Heger
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#35   Chrysostomos   22:02:43 | Donnerstag, 16. März 2006
Göttliche Liturgie
Schön, dass der österreichische Abgeordnete Stadler wortwörtlich von der „Göttlichen Liturgie“ spricht! Weiß er aber auch, dass damit urpsrünglich die Liturgie der Ostkirche (Göttliche Liturgie unseres Hl. Vaters Johannes Chrysostomos – Göttliche Liturgie unseres Hl. Vaters Basilius) gemeint ist? Jedenfalls ist es richtig, die Erhabenheit und vor allem Schönheit der Liturgie hervorzuheben. Dazu bedarf es aber auch eines geänderten Liturgieverständnisses. Der römische (lateinische) Ritus vermochte nie so sehr ein Abbild der Liturgie des Himmels zu werden, da er einseitig die unblutige Erneuerung des Kreuzesopfers in das Zentrum der Hl. Messe gestellt hat. Im Gegensatz dazu die Liturgie der Ostkirche, die die ganze Heilsökonomie im daramtischen Geschehen der Eucharistiefeier darstellt und so das Aufsteigen der Kirche in Himmel feiert.
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#34   maxentius   16:52:02 | Donnerstag, 16. März 2006
@mahner
Da haben Sie recht, nur dass bei Ihnen die Fehlentwicklung erst 1964 begann und bei mir schon viel viel früher.
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#33   mahner   16:33:54 | Donnerstag, 16. März 2006
@ maxentius … dann sind wir eh einer Meinung
…Ich bezweifle auch ziemlich stark, daß sich die kath. Kirche in die falsche Richtung entwickelt (hat). seit so ca. 1964
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#32   Cato   15:53:53 | Donnerstag, 16. März 2006
Zu Ewald Stadler
Man wird nicht umhin können auf gewisse Ambivalenzen in den Ausführungen auf der einen Seite und auf die politisch biographische Verortung des Herr Stadler auf der anderen Seite hinzuweisen. Es mutet schon etwas merkwürdig an, wenn sich Herr Stadler zum einen als „treuer Sohn“ der Kirche bezeichnet und auf der anderen Seite keinen Widerspruch darin sieht, sich in Organisationen zu engagieren, die für ihre antiklerikalen d.h. antikatholischen Traditionen bekannt sind. So gehört er etwa der Universitätssängerschaft Skalden zu Innsbruck an, die zu den national- freiheitlichen und schlagenden Studentenverbindungen zählt, die traditionell antiklerikal eingestellt ist. Daher ist es auch nur folgerichtig, dass sich Herr Stadler in der Logik des österreichischen Verbändestaates in der FPÖ politisch engagiert. Deren nationaler Flügel – nach Abspaltung des LIF und der BZÖ gibt er nur noch diesen – ebenfalls als antikatholisch einzustufen ist. Man werfe nur einen Blick in deren Zentralorgan AULA.
Diese Ambivalenz lässt sich auch in Bezug auf sein Verhältnis zur römisch-katholischen Kirche erkennen. Gerne gibt er sich in der Öffentlichkeit als Sympathisant der Piussbruderschaft zu erkennen und bringt so seine Unterstützung für exkommunizierte Bischöfe zum Ausdruck. Dies hält ihn nicht davon ab, als Komtur (Capo Commenda) des Mercedarier Ritterordens der Kommende Wien in der Hierarchie eines katholischen,und wenn man so will amtskirchlichen Laienordens mitzuwirken.
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#31   maxentius   15:45:17 | Donnerstag, 16. März 2006
@mahner
ich bezweifle lediglich, dass sich die Kirche optimal entwickelt hat bzw. entwickelt.
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#30   mahner   15:30:34 | Donnerstag, 16. März 2006
oooooops lieber maxentius…
jetzt entfernst Du Dich aber ziemlich weit von de katholischen Offenbarungslehre, die auch die Tradition der Kirche miteinbezieht…
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#29   maxentius   14:51:40 | Donnerstag, 16. März 2006
@mahner
Naja, diese theologischen Begründungen sind mir doch sehr suspekt. Es ist doch überliefert, dass die Apostel die Messe (oder das Mahl) in der jeweiligen Landessprache feierten, sie hatten teilweise ja sogar Übersetzer dabei.
Des weiteren finde ich es primitiv, sich immer auf die Tradition zu berufen. Der Mensch bleibt in seiner Geistesentwicklung ja nicht stehen, sondern lernt dazu und ersetzt Besseres durch Schlechteres. Und auch Traditionen haben ihren Anfang. Wieviel aus der Messe leitet sich denn noch direkt von Christus selbst her? Das meiste ist doch von Päpsten und Kirchenlehrern beschlossen worden.
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#28   mahner   13:50:41 | Donnerstag, 16. März 2006
@ maxentius
Auch die liturgische Sprache und die Rchtung der Zelebration läßt sich theologisch schlüssig begründen. Zum Rest: „…man kann der FPPSX viel nachsagen…“, Aber ich kenne auch viele sehr, sehr gute Priester. Allen voran. P.Michael Weigl, P. Schneider, P. Jasny, etc…
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#27   Wolfgang Kugler   12:17:14 | Donnerstag, 16. März 2006
Bravo, Herr Stadler
Nicht weichwerden und nachgeben, auch wenn die linksliberalistischen Ewiggestrigen noch so sehr ihre gesellschafts-, werte- und familienzerstörende Agitation vom Stapel lassen, diese verblendeten Steigbügelhalter der Alt-68er, die nach erfolgreichem „Marsch durch die Instanzen“ beruhigt in Rente gehen können, denn es sind offensichtlich auch künftig genügend Erfüllungsgehilfen da, die ihn weiter gebetsmühlenartig kolportieren, ihren gott- und menschenfeindlichen Humbug.
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#26   maxentius   11:29:21 | Donnerstag, 16. März 2006
@mahner
Ich meine unter Oberflächlichkeiten auch nicht in erster Linie die Paramente. Ich meine auch den Gebrauch der lateinischen Sprache, die „Bet-Richtung“ von Priester und Volk und den unnatürlichen Umgang zwischen Priestern und Gläubigen. Zum letzteren möchte ich sagen, dass ich einige Priester der FSSPX kennengelernt habe und alle haben so etwas Unnahbares, Unnatürliches und Weltfremdes an sich. Da sind die „normalen“ katholischen Priester um sehr vieles besser.
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#25   mahner   10:48:16 | Donnerstag, 16. März 2006
@ maxentius
jetzt kann man der FSSPX Vieles nachsagen, aber daß man sich nur auf Oberflächlichkeiten bezieht, ist definitiv falsch. Denn die Kitikpunkte an Rom betreffen nicht irgendwelche Spitzenalben oder ähnliches, sonder ganz essentielles: Den katholischen Glauben, der „im Geiste des Konzils“ zu einer undefinierbaren pseudoökumenischer- prostestantischer Einheitssuppe wurde. FSSPX wünscht sich nicht mehr und nicht weniger, daß der Glaube wieder römisch katholisch verkündet wird. Dazu gehört in logischer Konsequenz auch die Messe. – und das sind keine Oberflächlichkeiten.
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#24   maxentius   10:10:02 | Donnerstag, 16. März 2006
Ewald Stadler, ein tief religiöser Katholik,…
Ja, das ist er. Ein tief religiöser Anhänger einer Gruppe, der es nur auf dumme Oberflächlichkeiten ankommt. Von wahrer christlicher Nächstenliebe ist Herr Stadler weit entfernt.
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#23   mahner   09:47:02 | Donnerstag, 16. März 2006
@ crosslink
…War gerade auf Ihrer Seite. Auch Ihre anderen Wortmeldungen triefen von Haß und Bösartigkeit. Falls man jemanden über seine Feinde definieren kann – so wie im Fall crosslink – Stadler – dann muß Ewald Stadler ja ein Muster eines Katholiken sein. Von Ihnen angegeifert zu werden ist schon fast eine Ehre…
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#22   28.IX-28.X   09:45:20 | Donnerstag, 16. März 2006
FPÖ + solche Politiker
auch für Deutschland!!! Beten wir dafür!
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#21   crosslink †   22:33:35 | Mittwoch, 15. März 2006
Stadler hau ab
Es hat ja gerade noch gefehlt, dass dem Rechtspopulisten Stadler auf dieser Seite hier ein Artikel gewidmet wird. Passt exakt hierher. Kann man nur hoffen, dass seine 6 Kinder nicht dieselbe ideologische Richtung einschlagen wie er.
Klar dass dieser kotzgrindige hohlköpfige „Wärmsten der Warmen“-Spruch hier auftaucht.
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#20   richard   22:05:49 | Mittwoch, 15. März 2006
Ich kenne Ewald Stadler
persönlich sehr gut, ohne der FPÖ aber anzugehören. Ich bezeuge hier, daß Stadler ein tief religiöser Mensch ist und nach seinen christlichen Wertmaßstäben versucht, auch in einer nicht immer sehr christlichen FPÖ, in der leider wirklich noch viele Blender, Blödmänner und krasse Opportunisten ihr Dasein seit dem unseligen „Türken-Jörgl“ fristen, seine Grundsätze durchzusetzen: Anständigkeit, Unbestechlichkeit, Sauberkeit, Treue, Ehrbegriff, REDLICHKEIT (wer kennt noch dieses Wort bzw. dessen Inhalt?), Pflichtbewußtsein, FAMILIE, Kinderliebe und Vaterlands- wie Heimatliebe. Er verbindet das positive Nationale mit dem Christentum, was absolut kein Widerspruch ist. Weiters, weil es hier gefragt wurde: Er ist DER Anwalt der arbeitenden Menschen und fühlt sich persönlich von jedwedem sozialen Unrecht tief betroffen. Ich kann dies alles hier sagen, weil ich es gesehen, gehört und erlebt habe. Zum Abschluß: gäbe es mehr Menschen dieser Qualität in Österreich und der BRD bzw. in Europa, hätten wir sehr viel weniger Sorgen jeder Art.
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#19   Benedikt   21:26:07 | Mittwoch, 15. März 2006
@ Stimme
Stadler: Die FPÖ ist nicht fremdenfeindlich.
Wiener: und die erde ist eine scheibe.
Stimme:… und wiener ein Apostat.
Ah, seit wann ist es nochmal Dogma, dass die FPÖ nicht fremdenfeindlich ist?
Wenn, wie Sie weiter unten schreiben, die FPÖ als ganze nicht christlich sei, aber in ihrem Parteiprogramm etwas von wehrhaften Christen schreibe, dann sollten Sie sich vielleicht einmal fragen, ob da nicht schon wieder eine Partei ist, die das Christentum bloß für Stimmenfang instrumentalisiert. Die Äußerungen der FPÖ sind jedenfalls mit der christlichen Lehre unvereinbar.
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#18   Pero   21:10:38 | Mittwoch, 15. März 2006
Dank an die Redaktion
für das wahrhaft aufrüttelnde Interview. Stadler ist ein sehr nüchterner bodenständiger Mensch, der noch imstande ist, politische Zusammenhänge vorurteilsfrei zu erkennen.
Er analysiert in knappen, klaren Worten nichts anderes als den Untergang des Abendlandes. Natürlich ist seine Analyse Gift für alle Globalisierer, Großkonzerne, Megaspekulanten, EUrophoriker, ewiggestrige Antifaschisten und deren zahlreiche verblendeten Helfershelfer in der katholischen Kirche.
Meine Frage an die, in diesem Forum so hartnäckig auftretenden „Widerständler“ gegen den Überlebenswillen des christlichen Abendlandes:
1. Erkennt ihr die Bedrohung nicht?
2. Was sind Eure Vorschläge um dem Abendland eine Überlebenschance einzuräumen?
3. Oder gibt es diese Bedrohung etwa gar nicht?
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#17   Athanasius   19:25:48 | Mittwoch, 15. März 2006
Sehr gut…
Sozial, patriotisch, katholisch, sittlich, tolerant und realistisch in Bezug auf die Immigrationsprobleme in Europa.
Österreich ist in jener Hinsicht vielleicht noch zu „retten“. Bei Euch ist noch gerade kein zweites französisches Ghetto-Inferno wie vor ein Paar Monaten.
Grossartiger Politiker. Alle österreichischen Katholiken sollten künftig bei den Bundestags- und Landtagswahlen daran denken: Stadler, Ewald, FPÖ.
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#16   Seminarist   17:02:37 | Mittwoch, 15. März 2006
FPÖ entlarvt humorvoll Sodomistenideologie
„Wir brauchen eine Politik für die Ärmsten der Armen, nicht für die Wärmsten der Warmen.“
Dieser humorvolle Spruch ist nur für jene Sodomisten fremdenfeindlich, für die Gottes Schöpfung und die Naturordnung fremd sind.
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#15   Stimme aus dem Tradiland   16:02:52 | Mittwoch, 15. März 2006
@ wiener
Die FPÖ ist nicht fremdenfeindlich.
und die erde ist eine scheibe.
… und wiener ein Apostat.
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#14   wiener   16:00:06 | Mittwoch, 15. März 2006
stadler …
Die FPÖ ist nicht fremdenfeindlich.
und die erde ist eine scheibe.
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#13   FiliusDei   14:59:51 | Mittwoch, 15. März 2006
Ein großer Katholik unseres Volkes
Das katholische Österreich kann stolz sein, eine Persönlichkeit wie Volksanwalt Mag. Ewald-Johann Stadler hervorgebracht zu haben –
er ist weder Opportunist, noch nimmt er sich ein Blatt vor dem Mund, um sich bei der herrschenden Postenschacher-Elite des Landes anzubiedern.
Wir können annehmen, daß er deswegen bei einigen Freiheitlichen als FPÖ-Clubobmann im Nationalrat nicht gerne gesehen war.
Der sprichwörtliche „kleine Mann“ weiß den Einsatz dieses Volksanwaltes sehr zu schätzen, insbesonders auch sein Kampf gegen die Hitler’sche Kirchensteuer.
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#12   bonifatius   13:27:07 | Mittwoch, 15. März 2006
Wahrheit schmerzt
Für Gotthard, Fiore Graz, M.Casey, Eckner et aliter ist dieses Interview Gift für ihre linksliberale Religion. Herrn Stadler sei Dank für diese klaren Worte. Ein Rufer in der Wüste.
P.s @ M.Casey. Daß in mancher Familie schwarze Schafe blöken ist nicht zu verhindern.
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#11   Stimme aus dem Tradiland   13:24:37 | Mittwoch, 15. März 2006
@ Midshipman
Keine Frage, diese Äusserung des Wr. FPÖ-Landtagsabgeordneten ist zu verurteilen. Leider gibt es auch bei der ÖVP durchaus solche Äusserungen. Nur gibt es dort keinen Stadler…:-)
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#10   Midshipman Casey   12:58:02 | Mittwoch, 15. März 2006
Zitat aus der Rathauskorrespondenz
Sitzung vom 29.4.2005 (Diskussion Wegweiserecht vor Abtreibungskliniken:
LAbg. Dr. Herbert Madejski (FPÖ) betonte, dass er stolz darauf sei, dass es in Österreich seit 30 Jahren per Gesetz die „Wahlfreiheit“ für Frauen gebe. Bedauerte aber, dass es nicht bundesweit möglich sei, in Spitälern einen Schwangerschaftsabbruch vorzunehmen. Das Thema sei sehr sensibel, es gehe nicht darum, zu urteilen, ob etwas schlecht oder nicht schlecht sei, sondern dass Frauen in ihren Rechten zu entscheiden nicht beschnitten würden.
Madejski ist nach der Parteispaltung bei der FPÖ verblieben und sitzt auch für diese im neuen Wiener Landtag.
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#9   Stimme aus dem Tradiland   11:35:53 | Mittwoch, 15. März 2006
Die FPÖ ist als ganze keine christliche Partei
kennt aber in ihrem Parteiprogramm aber immerhin den Begriff des „wehrhaften Christentums“. Dieses Parteiprogramm wurde maßgeblich von Ewald Stadler mitgestaltet und ist die inhaltliche Vorgabe für die FPÖ-Politik.
Vergleiche der FPÖ mit der NSDAP sind beleidigend und stellen eine strafbare Verleumdung dar (dies zu einem unten stehenden Posting).
Solche Äusserungen von Ewald Stadler habe ich noch nie von einem ÖVP-Politiker gehört. Die ÖVP ist vollständig masonisch unterwandert bis in den höchsten Führungszirkel. Für die FPÖ trifft das nicht zu bzw. nicht mehr, seit die Regierungsmitglieder der FPÖ und Haider zum BZÖ übergetreten sind.
Wenigstens diese Umstände sollte man Ewald Stadler zugute halten!
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#8   Horst Eckner †   10:51:09 | Mittwoch, 15. März 2006
Hihi, wie süß…
…Ex-Haider-Jünger Ewald Stadler als Vorbild an Wahrheit, Schönheit und Menschlichkeit! Netter Versuch…
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#7   Midshipman Casey   10:45:26 | Mittwoch, 15. März 2006
Vorsicht
E.S. ist ein politischer Scharlatan. Eine katholisch-konservative Stimme ist bei der FPÖ genauso gut bzw. schlecht aufgehoben wie bei der ÖVP. Nach der Wahl werden Stadler & Co. ganz anders tönen.
Oder wie sagte doch kürzlich ein FPÖ-Landtagsabgeordneter: „Ich bin solz darauf, daß Österreich ein Land ist, in dem eine Frau einfachen Zugang zu einem Schwangeschaftsabbruch hat.“
Sieht ganz so aus, als sollte das Ewaldle zuerst seine eigene Partei missionieren bevor er Österreich rettet.
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#6   Gotthard   10:37:45 | Mittwoch, 15. März 2006
Wahlkampf?
Was soll denn diese Wahlwerbung für eine mehr als bedenkliche Partei?
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#4   Beobachterin   09:19:10 | Mittwoch, 15. März 2006
Anerkennung und Unterstützung
Der Name der Flugschrift scheint mir bezeichnend. „Die Weiße Rose“ war auch damals der Widerstand, welcher verfolgt wurde. Aber ein Vergleich verbietet sich – wir (und die Österreicher) haben es immer noch gut. Wir dürfen noch Flugblätter verteilen.
Herr Stadler hat Anerkennung und Unterstützung verdient.
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#3   FioreGraz   08:55:55 | Mittwoch, 15. März 2006
Lügenbaron, Falscher Prophet
Zunächst wollen wir den Sprachgebrauch justieren. Die FPÖ ist nicht fremdenfeindlich.
Das ich nicht lache:
„Willst du den Koran, dann les ihn doch daham“;
„Pummerin statt Muezzin“;
„Politik für die Ärmsten der Armen statt für die Wärmsten der Warmen“;
„Heimreise statt Einreise“
„Na, dann setzen wir sie (Ausländer) doch einfach in Eurofighter. Da stürzt wenigstens jeder Zweite ab“
„Mit Strache könnt ihr Rache üben.“
Oder enine Rechenaufgabe was vertraut klingt
„Pensionisten bekommen 300 oder 400 Euro. Aber jeder
Asylant kassiert 1000Euro.“
etc.
Glaubt ihr wirklich so eine Partei ist wählbar, ist das kleiner übel, nein so eine Partei ist ein Werkzeug des Antichristen.
Wer die Rasse, oder das Volk, oder den Staat, oder die Staatsform, die Träger der Staatsgewalt oder andere Grundwerte menschlicher Gemeinschaftsgestaltung – die innerhalb der irdischen Ordnung einen wesentlichen und ehrengebietenden Platz behaupten – aus dieser ihrer irdischen Wertskala herauslöst, sie zur höchsten Norm aller, auch der religiösen Werte macht und sie mit Götzenkult vergöttert, der verkehrt und fälscht die gottgeschaffene und gottbefohlene Ordnung der Dinge. Ein solcher ist weit von wahrem Gottesglauben und einer solchem Glauben entsprechenden Lebensauffassung entfernt. (Mit brennder Sorge Pius XI.)
LG
Fiore
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#1   Schnakel   08:27:59 | Mittwoch, 15. März 2006
Weitgehende Zustimmung!
Im großen und ganzen kann man Stadler nur zustimmen.
Hinsichtlich seiner Kritik an Frankreich, die durchaus berechtigt ist, möchte ich aber doch auch daran erinnen, daß gerade dort die Wahnsinnsverfassung der EU abgelehnt wurde! Haben also auch ihre guten Seiten, die Franzosen!
Was mich noch besonders interessieren würde ist, wie stehen Stadler und die FPÖ zu den Arbeitnehmern? Die kommen in diesem Interview eigentlich gar nicht vor!
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Es wurden 2 Lesermeinungen von der Redaktion entfernt
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