Die Eiligsprechung eilt voran + Neuer Weihbischof für Trier + Gefährlicher Beruf + Nächtlicher Nackttanz + Die Rache der Abgetriebenen und Verhüteten
Die Eiligsprechung eilt voran
Vatikan. Diese Woche beginnt der Vatikan, ein mögliches Wunder für die
Seligsprechung von Papst Johannes Paul II. zu überprüfen. Es handelt sich um die Heilung einer französischen
Ordensschwester, die an Parkinson litt. Die Nonne – deren Name nicht bekanntgegeben wurde – sei am 2.
Juni des letzten Jahres auf die Fürsprache des verstorbenen Papstes plötzlich gesund geworden.
Neuer
Weihbischof für Trier
Deutschland. Papst Benedikt XVI. hat gestern einen neuen Weihbischof für das
Bistum Trier ernannt. Der 42jährige Stephan Ackermann war bisher Regens des Spätberufenenseminars in
Burg Lantershofen 20 Kilometer südlich von Bonn. Mons. Ackermann studierte Theologie und Philosophie
in Trier und Rom und empfing 1987 in Rom die Priesterweihe. Er wird am 14. Mai im Trierer Dom zum Bischof
geweiht.
Gefährlicher Beruf
Türkei. Zum zweiten Mal in zwei Monaten wurde ein Priester in der südtürkischen
Stadt Mersin angegriffen. Das berichtete der römische Nachrichtendienst ‘Zenit’. Am vergangenen Samstag
morgen betrat ein junger Mann die Pfarrei des Kapuzinerpaters Hanri Leylek und erklärte, mit einem Priester
sprechen zu wollen. Der junge Türke beschimpfte den Geistlichen und bedrohte ihn mit einem 80 cm langen
Messer, das verwendet wird, um Kebab zu schneiden. Dem Kapuziner gelang es, den Angreifer zurückzustossen.
Die Polizei verhaftete am gleichen Abend einen Tatverdächtigen. In der Pfarrei von Mersin leben etwa
700 Katholiken.
Nächtlicher Nackttanz
Österreich. Seit ungefähr einem Jahr bereitet eine 48jährige
Frau in der oberösterreichischen Hauptstadt Linz den Priestern und Polizisten Sorgen. Die Dame, die nach
Angaben der Medien unter religiösem Verfolgungswahn leidet, versteckt sich abends in Kirchen und beginnt
dort in der Dunkelheit nackt zu tanzen. Die Exekutive weiß nicht, wie sie gegen die Frau vorgehen soll,
weil es „eigentlich keinen strafrechtlichen Tatbestand“ gibt. Die Dame war bereits mehrmals in psychiatrischer
Behandlung.
Die Rache der Abgetriebenen und Verhüteten
„Demographiepolitik muß zur Querschnittsaufgabe
aller Politikbereiche werden. Nicht nur die Zukunft der Rentenversicherungen ist entscheidend abhängig
von den Geburtenzahlen, sondern auch das Anspringen der Konjunktur. Die Schwäche der Binnenkonjunktur
bei gleichzeitiger Stärke des Exports rührt zunehmend vom Ausfall einer ganzen Generation von Kindern
her.“
Der familienpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Johannes Singhammer, anläßlich
einer Studie des Berlininstituts zur demographischen Lage der Nation
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14 Lesermeinungen
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#14 FiliusDei 17:01:59 | Donnerstag, 16. März 2006
@Benedikt: „reine Fassade“ unter Pius XII. In gewisser Weise Ja! Die Kirche unter Pius XII. war sicherlich
nicht schlecht, denn sie war nach außen hin wohlbestellt: (1) Die Hierarchen wachten darüber, daß in
allen Kirchen derselbe rechte katholische Glaube gelehrt wurde, und jeder, der um den hl. Glauben bat,
sich gewiß sein konnte, diesen auch zu empfangen. (2) Außerdem wachte die Hierarchie der einzelnen Rituskirchen
darüber, daß in allen ihnen anvertrauten Kirchen der jeweils selbe hl. Ritus in gleicher Weise zelebriert
wurde. Es ist aber mit Sicherheit so, daß der Modernismus seit den Tagen des hl. Pius X. nur „gewaltsam“
niedergehalten wurde (durch strenge Disziplinarmaßnahmen und Überwachungsinstrumente aus der Regierungszeit
St. Pius’ X.) – insofern ist das Bild einer „schönen Fassade“, hinter der es gewaltig brodelte, zu einem
großen Teil ganz sicher ebenfalls zutreffend. Gerade aus diesem Grund wußten die Päpste vor Johannes
XXIII. daß die Lockerung des römischen Zentralismus das Schifflein Petri – die Kirche – einer großen
Gefahr aussetzen würde. Ein Konzil einzuberufen, wurde als Gefahr eingestuft – Pius XII. hatte seine
Konzilspläne aus diesem Grund ad acta gelegt.
@ Filius dei 1. Wie sah die Kirche nach dem Tod Pius’ XII. aus? Nach außen hin heile Fassade im inneren
aber völlig ausgehöhlt. Da muss man sich nur den Artikel von Pfr. Overath über seine Zeit nach der
Liturgiereform bei den Spiritanern ansehen. Die meisten Dinge, an denen die Kirche heute nagt wären sowieso
gekommen: 68er Revolution, Erfindung der Pille usw.
Prozess ist Prozess… …und nicht einmal die heiligen Hierarchen Pius V. und Pius IX. wagten es diesen
Heiligsprechungsprozess fuer Propaganda zu missbrauchen geschweige denn diesen zu aendern um ihren persoenlichen
Zielen zu dienen! Fuenf Jahre sind fuenf Jahre. Emotionen, JP II-We-love-you-Groupie-ismus, und persoenliche
Angriffe, ‘packen’ bei mir nicht.
@ Filius Dei „„Wir wollen doch sachlich diskutieren, Totschlagargumente auf Gefühlsebene, da sollten
Sie besser zu einer Charismatiker- oder Medjugorje-Homepage gehen““ – ist das sachlich?
@Breze: alles „argumenta ad hominum“ Wir wollen doch sachlich diskutieren, Totschlagargumente auf Gefühlsebene,
da sollten Sie besser zu einer Charismatiker- oder Medjugorje-Homepage gehen.
@ Athanasius Sie sind also schlauer als der Papst? Es scheint hier einige zu geben, die davon überzeugt
sind, die einzig und alleinige Wahrheit gepachtet zu haben… traurig, traurig… Von welchen Sakrilegien
sprechen Sie überhaupt? Wer hat Ihnen das eingetrichtert? Finden Sie sich, und einige Ihrer „Mit-Tradis“
nicht etwas zu überheblich, wer gibt Ihnen das recht, über Menschen zu urteilen? Ich traue mich wetten,
dass Sie von JPII keine Ahnung haben und nur das nachleiern, was auf einigen abstrusen Webseiten zu lesen
ist… Das ist echt billig!
Die Früchte des Pontifikates 1978-2005 Einen guten Baum erkennt man an den guten Früchten, lehrte bereits
unser göttlicher Heiland. Tatsächlich wird es Aufgabe eines objektiven Kanonisationsprozesses sein (eigentlich
egal, daß er jetzt eben schon sofort nach dem Ableben dieses Hl. Vaters begonnen hat), wo die guten Früchte
und wo die schlechten Früchte sind, die dieser Höchste Pontifex Seiner Kirche hinterlassen hat. 1. Wie
sah die Kirche nach dem Tod Pius’ XII. aus? 2. Wie nach dem Tod des sel. Johannes XXIII.? 3. Wie nach
dem Tode Pauls VI.? 4. Wie nach dem Tode Johannes Pauls II.? Paul VI. war sich des katastrophalen Zustands
der Kirche ab einem bestimmten Zeitpunkt Seiner Regierung wohlbewußt; Er erwog gar Seinen Rücktritt.
Es wird die Aufgabe zu sein, festzustellen, was der Hl. Vater Johannes Paul II. unternommen hat, um die
Ihm anvertraute leidende Kirche Jesu Christi wieder gesunden zu lassen, damit die Seelen nicht in die
Hölle hinabstürzen und ewig verloren gehen – wie die hl. Jungfrau von Fátima 1917 bitter beklagte;
Sie ließ den Seherkindern um des Heiles der Seelen willen gar die schreckliche Höllenvision schauen.
Viele Katholiken meinen, daß sie nicht zu Johannes Paul II. beten sollten, sondern für ihn. Ob er gerade
im Himmel, im Fegefeuer oder aber – horribile dictu – in der Hölle ist, das weiß zur Zeit der Himmel
allein. Ich selbst bete für Ihn.
Ah so komisch… Ich bin die Diskussion eigentlich ziemlich leid, ich will nur eines sagen: Papst Benedikt
XVI wird schon wissen, warum er die 5 Jahres Regel zur Seligsprechung von Johannes Paul II. ausser Kraft
gesetzt hat… Geben Sie auf, weil Sie nicht gewinnen können. Benedikt XVI. will durch einen Prozess
der Kanonisierung von Johannes-Paul II. für sich und die Welt eine Bestätigung, dass die Sakrilegien
etwa in Assisi 1986 bis zum Ende des JoPa II-Pontifikats, vor Gott keinen Wert hatten und dass die progressistische
Gesamtorientierung der Kirche, der JP II trotz Beibehaltens sexueller Normen kein Ende gesetzt hat, auch
‘so schlimm nicht sein kann’. Der katholische Kirche würde eine Eiligsprechung von JP II. aber unheimlich
schaden, vor allem bei seriöseren Katholiken und Aussenstehern, die sich nicht in einem neo-protestantisch-charismatischen
Kreise von Medjugorje-Verbeitern oder Opus Dei-Mitgliedern begeben haben.
@ Filius dei Ich bin die Diskussion eigentlich ziemlich leid, ich will nur eines sagen: Papst Benedikt
XVI wird schon wissen, warum er die 5 Jahres Regel zur Seligsprechung von Johannes Paul II. ausser Kraft
gesetzt hat…
Die Rache… Wo bleibt die Lobby der Verhüter, Abtreiber und aufgeklärten Sexlüstlingen? Diese werden
sich noch wundern, wie wenig für sie vom Kuchen des Wellnesswohlstandes in ihrem Rentenalter übrigbleibt!
#3 Beobachterin 12:49:59 | Mittwoch, 15. März 2006
Therapie Eigentlich ist das nächtliche Tanzen in der Kirche nicht schlimm. Wenn die Frau dabei nichts
kaputt macht, nicht lärmt, sich morgens artig wieder anzieht und verschwindet – ein harmloses Vergnügen.
Wenn man aber will, könnte man der Frau das nächtliche Nackttanzen ganz einfach austreiben, indem man
zwei Tage lang die Kirche nicht mehr aufsperrt und sie dann erst herausläßt. Bei Bedarf kann man die
Frist verlängern. Damit jetzt nicht ein Aufschrei unserer Gutmenschen erfolgt: Man kann ihr ja ausreichend
Wasser und Brot hineinstellen.
Ein Fall für einen Exorzismus Die Exekutive weiß nicht, wie sie gegen die Frau vorgehen soll, weil es
„eigentlich keinen strafrechtlichen Tatbestand“ gibt. Die Dame war bereits mehrmals in psychiatrischer
Behandlung. Dieses Verhalten ist nicht einfach wahnsinnig, sondern daemonisch inspiriert. Mit Exorzismen
ist die Exekutive natürlich überfordert…
Johannes-Paul-II.-Beatifikation Der Grund, weshalb das Kirchenrecht vorschreibt, erst fünf Jahre nach
dem Tod ein Kanonisationsverfahren zu eröffnen, ist gerade der, daß man etwas Objektivität einem Katholiken
gegenüber gewinnt, den das Volk oder eine Interessensgruppe zur Ehre der Altäre erheben möchte. Gerade
die sicherlich beeindruckende Persönlichkeit Johannes Pauls II. ist hier ein gutes Beispiel für eine
solche Situation. Gerade bei einem nicht unumstrittenen Papst – quer durch alle Lager –, wäre der Hl.
Vater Benedikt gut beraten gewesen, daß Kirchenrecht nicht außer Kraft zu setzen. Was diese mögliche
Beatifikation betrifft, so möge der Wille des Hl. Geistes geschehen. Allerdings wäre es sehr wünschenswert,
daß der Hl. Vater nach einer Seligsprechung Johannes Pauls II. gleichzeitig dessen Verwirrung stiftende
Äußerungen verurteilen würde, damit der Häresie von der Gleichwertigkeit der falschen Religionen durch
einen Kult um einen sel. Johannes Paul II. kein Vorschub geleistet wird – denn diese Gefahr besteht: die
Gefahr durch eine Vereinnahmung durch Modernisten und Relativisten.