Piusbruderschaft
„Stellt sich Bischof Williamson gegen eine Aussöhnung?“
Der Generalobere der Piusbruderschaft sprach kürzlich mit verhaltenem Optimismus von einer Versöhnung mit dem Heiligen Stuhl. Das Interview.
(kreuz.net) Am vergangenen Sonntag publizierte die konservative römische Tageszeitung ‘Il Tempo’ ein Kurzinterview mit dem Generaloberen der Priesterbruderschaft St. Pius X., Mons. Bernard Fellay.

Mons. Fellay, am kommenden 23. März – am Tag, welcher der ersten Kardinalsernennung vorausgeht – wird Benedikt XVI. das Kollegium der Kardinäle treffen. Auf der Tagesordnung stehen angeblich neben der Kurienreform auch die Verhandlungen, die zu einer vollen Gemeinschaft ihrer Bruderschaft mit Rom führen könnten. Wissen Sie etwas davon?

„Ich weiß das, was die Zeitungen schreiben. Ich habe von den Zeitungen erfahren, daß der Papst am kommenden 23. März vielleicht von uns sprechen wird.“

Sie können also nicht sagen, ob der Papst bald entscheiden wird, die Exkommunikationen aufzuheben?

„Nein, aber in Wahrheit haben wir uns nie außerhalb der Katholischen Kirche begeben.“

In welchem Sinn

„Wir leben die Tradition der Kirche. Wir zelebrieren die Messe mit dem alten Ritus und deshalb können wir uns nicht außerhalb der Kirche fühlen, auch darum, weil die Kirche mit ihrer Vergangenheit nicht brechen kann.“

Aber Ihr seid exkommuniziert worden?

„Rom hat nur die Bischöfe exkommuniziert, die von Lefebvre ohne römischen Auftrag geweiht wurden.“

Wann sind Sie dem Papst das letzte Mal begegnet?

„Im vergangenen Sommer in Castel Gandolfo.“

Habt Ihr euch später noch einmal gehört?

„Nein, nie. Jemand hat geschrieben und gesagt, daß ich mit ihm in telefonischem Kontakt sei. Aber das ist falsch.“

Haben Sie bei den Unterredungen im August den Eindruck bekommen, daß der Papst nach vielen Jahren den Riß wieder heilen möchte, der durch die Entscheidung von Lefebvre entstanden ist, ohne einen römischen Auftrag Bischöfe zu weihen?

„Das Problem liegt nicht hier. Die Bischofskonsekrationen, die von Mons. Lefebvre durchgeführt wurden – eine sehr schwerwiegende Maßnahme – war ein Akt, welcher der Situation, in der die Kirche lebte, angemessen war. Die wahre Lösung der Probleme der Bruderschaft mit Rom wird es geben, wenn man sich bemühen wird, die Krise zu überwinden, in der sich die Kirche befindet.“

Wie sehen Sie Ihre Bruderschaft, wenn die Sache mit Rom in Zukunft zu einer definitiven Aussöhnung führen sollte? Könnte sie eine Personalprälatur oder eine Apostolische Administration werden?

„Ich kann Ihnen keine genaue Antwort geben. Es wird die Angelegenheit Roms sein, uns Vorschläge zu unterbreiten.“

Glauben Sie, daß sie heute dem Papst unterstehen?

„Wir anerkennen den Papst, weil er der Stellvertreter Christi ist. In diesem Sinne anerkennen wir die oberste Leitungsgewalt des Papstes.“

Wieviele Male sind Sie Johannes Paul II. begegnet?

„Ein einziges Mal.“

Wann?

„Am 30. Dezember 2000 im Vatikan. Es handelte sich um einen sehr kurzen Besuch, ein Ringkuß und nichts weiter. Er hat mir nichts Besonderes gesagt, außer daß er zufrieden sei, daß sich zwischen Rom und uns ein Dialog eröffnet hat. Wir haben uns in seiner Privatkapelle getroffen.“

Stimmt es, daß Mons. Richard Williamson innerhalb Ihrer Bruderschaft eine Versöhnung mit Rom nicht annehmen will?

„Das würde ich so nicht sagen. Ich würde eher sagen, daß Williamson diesbezüglich pessimistischer ist und ich optimistischer.“
      
48 Lesermeinungen
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#70   virOblationis   16:22:02 | Samstag, 18. März 2006
Staat und Kirche
Offenbar ist der sel. Pius IX. anderer Ansicht. Wenn sein Syllabus die Ansicht verurteilt, der gemäß es nicht dienlich sei, die kath. Religion als einzige Staatsreligion anzuerkennen und alle übrigen Formen der Gottesverehrung auszuschließen (77); die Religionsfreiheit trägt nämlich dazu bei, die Sitten und Herzen der Völker leichter zu verderben und die Pest des Indifferentismus zu verbreiten (s. 79). B. Pius IX. setzt ganz offensichtlich voraus, daß der Staat die kath. Religion als die einzig wahre erkennen kann: Die Kirche ist ja so einzigartig, daß jeder, der sehen will, dies einsieht (s. vier Kennzeichen, Bestätigung durch Wunder). Darum verurteilt der Syllabus auch die Ansicht, der Staat sei von der Kirche zu trennen (55).
Freilich ist die Sorge für den Menschen auf zwei Gewalten verteilt – doch geht es beiden um denselben Menschen, seine zeitliche Wohlfahrt und sein ewiges Heil, so daß sich die Zuständigkeiten überschneiden können, wie Leo XIII. in Immortale Dei feststellt; und er fährt fort: „Deshalb muß (necesse est) zwischen beiden Gewalten eine gewisse Verbindung bestehen, [und] diese wird sicherlich nicht zu Unrecht mit der Verbindung verglichen, durch die Seele und Leib im Menschen verknüpft werden.“
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#68   santa rita   12:10:55 | Samstag, 18. März 2006
@ Höck
B) Jede Religion (als Gemeinschaft von Individuen) hat ein gleiches Recht (vor dem Gesetz)
Der Satz ist unsinnig. Genauso könnte man behaupten, dass eine Gemeinschaft von Individuen, die gesundheitsfördernde Medikamente verbreitet, vor dem Gesetz die gleichen Rechte hat wie eine Gemeinschaft von Individuen, die tödliche Bakterien verbreitet.
Ihr B)-Satz würde nur unter folgender Prämisse greifen:
Der Staat hat keine Möglichkeit der Wahrheitserkenntnis.
Da aber jedes Individuum diese Möglichkeit hat und der Staat sich aus Individuen zusammensetzt, trifft die Voraussetzung nicht zu. Also müssen Sie auch hier wieder verschiedene „Ebenen“ einführen: Der Amtsträger darf auf privater Ebene religiöse Überzeugungen haben. In Ausübung seines öffentlichen Amtes muss er diese Überzeugungen aber verleugnen.
Die Schizophrenie ist die unausweichliche Folge.
Viel Spass beim Klötzchendoktor!
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#66   Marcel   07:23:30 | Samstag, 18. März 2006
Ziffern, Zahlen, Zusammenhänge
Jetzt muß ich wegen Ihnen „noch’n Gedicht“ liefern, wie Heinz Erhardt sagte.
Ein Krieg, besonders ein Bürgerkrieg, beginnt nicht an einem Nachmittag.
Chesterton hat 1935 als Zeitzeuge erlebt, wie die spanischen Sozialisten die Wahlen nicht respektierten, den Bürgerkrieg eröffneten und die Greueltaten der Priestermorde und Kirchenschändungen begannen.
Das ist der Krieg, den manche an einer Zahl aufhängen.
Krieg auch bei uns heute: der Kindermord in den Bäuchen ihrer „Mütter“ ist der lautloseste und grausamste Krieg, den es je gab.
Auch der Zweite Weltkrieg begann vor dem 3. September 1939. Der Himmel sagte es. In Fatima sprach Unsere Liebe Frau 1917, daß ein noch schlimmerer Krieg beginnen werde unter dem Pontifikat Papst Pius XI. Dieser starb am 10. Februar 1939!
Lügt der Himmel oder unsere Zahlendreher?
Ohne Ribbentrop-Vertrag kein Krieg. Unterzeichnet am 23. August 1939, doch entschieden – von Stalin – durch das berüchtigte Rakovsky-Verhöhr am 25. Januar 1938: genau an dem Abend, als der Himmel über Europa und Nordamerika so blutrot war wie von Unserer Lieben Frau als Zeichen für den nächsten großen Krieg definiert. In vielen Städten rückte die Feuerwehr aus, weil sie Brände vermutete.
Nur die ewige Kirche ist im Besitz der Wahrheit.
Als Chesterton am 14. Juni 1936 starb, erhielt er vom Papst den Titel „defensor fidei“ verliehen. Sein Urteil über den Fall Spaniens und die wahren Ursachen des Bürgerkrieges wägen schwerer als das einiger Hemmingway-Konzilskirchler.
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#65   Sirilo   00:25:09 | Samstag, 18. März 2006
Historische Korrektur
Marcel, der sich Besitz aller und jeder Wahrheit wähnt, schreibt, Chesterton habe schon 1935 ein Buch über den Spanischen Bürgerkrieg geschrieben. Das ist schlicht unmöglich, da der Spanische Bürgerkrieg erst am 17.7.1936 begann.
Im übrigen hat mich Marcel gelehrt, daß ein Dialog mit ideologisch so verbohrten Menschen leider nicht möglich ist.
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#64   Gotthard   18:37:21 | Freitag, 17. März 2006
Botschaften
Die Symbiose von Thron und Altar findet hier also durch Maria ihre göttliche Bestätigung.
jetzt weißt Du, warum ich mich mit solchen „Offenbarungen“ nicht aufhalte…
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#63   Marcel   18:29:45 | Freitag, 17. März 2006
Es gibt nur die Kirche – und ihre Feinde
Chesterton schrieb über den Spanien-„Bürger“krieg im 1935 erschienenen „The Well and the Shallows“ unter dem Titel „My Six Conversions: VI. The Case of Spain.“ Er war Zeitzeuge, daß die Sozialisten die Wahlen nicht respektierten, die Sozialisten den Bürgerkrieg eröffneten und die Sozialisten die Greueltaten der Priestermorde und Kirchenschändungen begannen.
Er schrieb: Sie benahmen sich genau wie Mussolini; oder, besser gesagt, sie taten das Allerschlimmste, das man Mussolini je nachgesagt hat: und dies ohne einen Hauch seiner theoretischen Entschuldigungen.
Chesterton erkannte, daß der Liberalismus den Faschismus hochschätzte, solange er nur sozialistisch ist. Diese barbarische Einstellung war ein Zeichen der Zeit, ein Zeichen der Linken – und ist es noch heute, siehe hier.
Doch dieses lenkt nur vom Thema ab. Das da ist, von Chesterton als die Summe aller Politik in kurze Worte gefaßt:
Es gibt keine Faschisten; es gibt keine Sozialisten; es gibt keine Liberalen; es gibt keine Parlamentaristen. Es gibt die eine höchst inspirierende und irritierende Institution der katholischen Kirche in der Welt; und es gibt ihre Feinde.
Damit belasse ich diese unsinnige „Diskussion“ hier auf sich beruhen (natürlich abgesehen von ein paar exzellenten Beiträgen wie von Santa Rita, Virobliationis, Evelin, …) und lese lieber Father Brown.
Auf wiaderluaga.
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#62   santa rita   18:15:53 | Freitag, 17. März 2006
@ Höck
Ich empfehle Ihnen die Lektüre der von der Kirche anerkannten grossen Botschaft von La Salette.
Dort sagt Maria u. a. :
„Die bürgerlichen Regierungen werden alle dasselbe Ziel haben, das da ist, die religiösen Grundsätze abzuschaffen und verschwinden zu lassen, um für den Materialismus, Atheismus, Spiritismus und alle Arten von Lastern Platz zu schaffen.“
Nach Darstellung der apokalyptischen Konsequenzen einer solchen Politik heisst es dann:
„Die neuen Könige werden der rechte Arm der heiligen Kirche sein…“
Die Symbiose von Thron und Altar findet hier also durch Maria ihre göttliche Bestätigung.
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#61   Romulus   18:08:21 | Freitag, 17. März 2006
@ Höck Prima Diskussion @ Kirche von vor 1789
Einer der wenigen, die hier wirklich sauber argumentieren ist Thomas A. Höck. Prima Diskussionsstrang, den sich wirklich jeder Lefebvrist des Forums bookmarken sollte.
Ich unterscheide die Wahrheit der Religion und das Recht im bürgerlichen Staat. Diese beiden Sphären sind unterschieden und auch in einer katholischen Erbmonarchie wären sie nur irrtümlich ununterscheidbar.
Dem ist zuzustimmen. Hierzu ein Beispiel: Die Lefebvristen des Forums verklären die Situation der Kirche von vor 1789, also vor der Franz. Revolution. Tatsächlich aber war die Kirche zu Zeiten des Barock mehr Gefangene der europäischen Adelsgeschlechter, die sie in ihren Verwandschaftsklüngeln und Machtspielchen regelrecht zu ersticken drohten (z.B. Verbot des Jesuitenordens, u. der damit verbundenen Folgen). Die moralische Macht der römischen Kirche begang erst dann zu wachsen, als die weltliche Macht weniger wurde und die Verquickung mit dem Adel auf den Müllhaufen der Geschichte geworfen wurde. Das Pontifikat Pius VI. zeugt tragisch davon.
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#59   santa rita   17:19:12 | Freitag, 17. März 2006
@ Höck
Höck vertritt den materialistischen und naturalistischen Staatsbegriff der Neuzeit, den die stolzen Philosophen der „Aufklärung“ geprägt haben. Man kann ihm das nicht übelnehmen, da diese Auffassung heute überall verbreitet ist und selbst von der kath. Kirche auf dem II Vat. Konzil übernommen wurde.
Bei dem Versuch Wahrheit und Irrtum, Licht und Finsterniss zu vereinigen, ist Höck gezwungen verschiedene „Ebenen“ einzuführen, weil es auf derselben Ebene sofort knallen würde. So unterscheidet er Wahrheit vor Gott und Wahrheit vor dem Gesetz und übersieht doch, dass Gott der oberste Gesetzgeber ist und der irdische Gesetzgeber nur das Recht hat Gesetze zu erlassen, die mit dem Wesen Gottes als absoluter Wahrheit übereinstimmen. Jedes „Recht“ hat seinen letzten Grund in Gott. Der Irrtum, die Lüge und das Böse können daher keine Rechte besitzen, da sie ihnen von Gott verliehen sein müssten, was wiederum dem Wesen Gottes widerspricht. Eine falsche Religion als System von Irrtümern kann daher weder vor Gott noch vor dem irdischen Gesetz Rechte besitzen. Ebenso hat kein Mensch das Recht dem Irrtum anzuhangen, der Lüge zu folgen oder das Böse zu tun. Der Mensch hat nur das Recht auf die Wahrheit und auf die wahre Religion. Auch die Willensfreiheit gibt dem Menschen kein Recht auf Irrtum. Er hat zwar die Möglichkeit das Irrige zu tun oder zu glauben, er hat aber kein Recht dazu, da ein solches Recht letztlich in Gott wurzeln müsste, was aber wie gesehen unmöglich ist.
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#58   Sirilo   16:37:40 | Freitag, 17. März 2006
@Marcel: Bitte keine historischen Verdehungen!
Sie behaupten, Franco hätte zu den Waffen gegriffen, um das Wüten Satans im Spanischen Bürgerkrieg zu beenden. Das stellt die Dinge auf den Kopf, denn der Spanische Bürgerkrieg wurde genau von eben diesem Franco überhaupt ausgelöst (am 17.7.1936), und es ging ihm dabei nicht um die Rettung der spanischen Kirche, sondern um einen Aufstand nationalistischer, autoritärer und militärischer Kreise gegen die rechtmäßige spanische Regierung, der dann die wütende Gegenwehr der Republikaner provozierte.
Was die angerichteten Greuel angeht, standen die Aufständischen hinter den Taten der Republikaner nicht zurück (Guernika!).
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#57   cyrill   16:19:56 | Freitag, 17. März 2006
ABSCHLIEßEND – An alle Leser
Jetzt noch meine große Bitte an Sie, geneigte Leser:
Machen Sie aus diesem kleinen Lesebuch Ihr ganz persönliches Arbeitsbuch. Also nicht „nur mal schnell“ lesen, ins Regal stellen und vergessen, sondern meinen Ratgeber regelmäßig zur Hand nehmen – lesen – und –
anwenden, anwenden, anwenden…
Und weil das Wohlbefinden nicht bei den Füßen aufhört, haben wir im Lauf der Jahre uns nach oben gearbeitet, um Ihnen ein ganzheitliches Rundum-Wohlfühl-Pflegeprogramm in absoluter Qualität anbieten zu können.
Herzlichst Ihr
Dirk Zacharias
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#55   Marcel   15:18:13 | Freitag, 17. März 2006
Nicht-getroffene Nicht-Hunde bellen nicht
an Höck:
Ihr Liberalismus-Extremismus verhindert, das Gesamtbild maßvoll einzuordnen und den Wald vor lauter Bäumen zu erkennen.
Seit dem Erscheinen des „Schwarzbuch des Kommunismus“ wird über den europäischen Stellvertreterkrieg und die Rolle des russischen Kommunismus offen debattiert.
Im spanischen „Bürgerkrieg“, der das Wüten Satans gegen die Kirche Gottes durch genau jene 1789-Revolutionäre war, die Sie heute verteidigen! – wurden von der unheiligen Allianz der Revolutionäre, Kommunisten, Anarchisten usw. 12 Bischöfe umgebracht, 4.184 Priester hingerichtet, 2.365 Mönche exekutiert, 283 Nonnen getötet, zehntausende von Katholiken ermordet und Tausende von Kirchen geschändet. Mit Methoden, die direkt der Hölle entsprangen.
Franco griff zu den Waffen, um das zu beenden. Deswegen hatte unser Papst Pius XII. am 16.4.1939 folgende Botschaft an ganz Spanien gesandt:
„Mit großer Freude wenden wir uns an euch, sehr teure Söhne des katholischen Spanien, um euch unsere väterlichen Glückwünsche auszusprechen für das Geschenk des Friedens und des Sieges“.
Sie bezichtigen Pius XII. auch einer „faschistoiden Gesinnung“, wie Ihre beständige Hetze gegen die vorkonziliaren Päpste der letzten 1958 minus 33 Jahre beweist. Nicht nur Athanasius sah das klar.
mordsbeleidigt, daß man den faschistoiden Charakter
Ihr pathologisches Verwenden der Faschismuskeule in einem katholischen Forum zeigt, daß Sie weder intellektuell noch moralisch intakt sind.
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#53   Evelin   13:41:30 | Freitag, 17. März 2006
Höck und sein Gesinnungsterror, der in Christenverfolgung ausartet
@ VirOblationis: Ganz hervorragend herausgearbeitet! Die Aufspaltung der Welt in Bereiche, in denen Gott herrschen darf und andere, wo er unerwünscht ist, ist auf die falschen Philosophien zurückzuführen, besonders verstärkt seit der Aufklärung.
Das erinnert an die „modernen Katholiken“: Gott ist mir Recht, solange er lieb ist (Christkind; Gott als Quelle der Barmherzigkeit für die Sünder), aber in meinem Schlafzimmer regiere ich. So schauen auch die „katholischen“ Familien aus. An ihren Früchten, der Kinderzahl, leicht zu erkennen (Ausnahmen bestätigen die Regel).
@ Marcel volle Zustimmung!
@ Höck: Wenn Sie den Begriff Massenmörder für sämtliche heutige Politiker, die nicht für die Strafbarkeit der Abtreibung eintreten, verwenden, wäre Ihr Vergleich mit Pinochet zulässig, aber maßlos; sollte ersteres nicht zutreffen, ist zweiteres schlicht falsch. Außer Sie spalten wieder einmal auf in „guten Mord“ und „schlechten Mord“.
Theologisch ist der Mord an einem ungetauften Ungeborenen i.d.R. jedenfalls schlimmer als der an einem getauften Erwachsenen. Letzterer kann noch in der Todesstunde seine Sünden bereuen. Erstere werden von Ihrer Erbsünde nicht befreit.
Was Sie tun, ist nichts anderes als perfider Gesinnungsterror, Denunziation gegen Andersdenkende, unqualifizierte Verleumdung. Zusammengefaßt: Sie sind ein Christenverfolger!
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#52   virOblationis   13:09:32 | Freitag, 17. März 2006
noch einmal: Religionsfreiheit
Wenn man (hinsichtlich der Religionsfreiheit) die „Ebene einer gesellschaftlichen und historischen Notwendigkeit“ von der „Ebene der Metaphysik“ trennt, droht man der lutherischen Irrlehre anheimzufallen (Zwei-Reiche-Lehre). Christus ist aber Herr der gesamten, durch Ihn geschaffenen Wirklichkeit, nicht nur der „metaphysischen Ebene“.
Mit welchem Recht also dürfte man die Wirklichkeit aufspalten und die liberal verstandene Freiheit der Religion nur in einem Teilbereich gelten lassen! – Wenn demnach gilt:
B) Jede Religion (als Gemeinschaft von Individuen) hat ein gleiches Recht (vor dem Gesetz),
dann gilt auch:
A) Jede Religion (als System von Wahrheiten) hat ein gleiches Recht (auf Anerkennung).
Die dagegen angeführte Aufspaltung der Wirklichkeit weist (wie ich schon einmal angemerkt habe) auf den Irrtum des Siger von Brabant zurück (doppelte Wahrheit: philosophisch – theologisch), der von St. Thomas korrigiert wurde und sich von seinem Irrtum abwandte.
Es ist also völlig klar, daß man weder A) akzeptieren, noch B) anerkennen kann.
Was aber die von mir einander gegenübergestellten Zitate betrifft: Wer die (reformatorischen) „Kirchen und Gemeinschaften“ als „Mittel des Heiles“ einschätzt, wird ihnen gern volle Freiheit im Staate gewähren; anders derjenige, der sie vom „Geist des Teufels geleitet“ sieht.
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#50   Marcel   11:28:56 | Freitag, 17. März 2006
Wahrheit (Kirche) und Irrtum (1789) lassen sich nicht vermählen
Evelin: Der Vater von Erzbischof Lefebvre wurde als „Integralist“ bezeichnet, worunter man einfach versteht, dass der Katholizismus in der Gesellschaft eine gestaltende Rolle spielen muß.
Weswegen er als Widerstandkämpfer am Ende vom NS-Regime in ein Konzentrationslager gesteckt und ermordet wurde: von den faschistischen Antikatholiken, die von den Revolutionsfreunden hier mit der Familie Lefebvre – und der ganzen FSSPX – verknüpft werden.
Das ist keine redliche Diskussion – war sie nie, seit die Herren auftauchten und das Forum zu vergiften anfingen –, sondern unterstes Niveau, wie man es von Antifa-Extremisten auf der Straße kennt.
Die feurigen konzilskatholischen Revolutionsfreunde diffamieren beständig jene, die in bester kirchlicher Tradition anti-revolutionär und anti-liberal denken, und stempeln diese zu Quasi-Mitgliedern der Action française, Nazis, Faschisten, usw. ab, oder kürzer: „braune Brühe“.
Das sind Folgen fehlender Moderation, daher nun das moderierte Forum. Wie in der Politik auch schon, „putzen“ die Verbalschläger die weniger Brutalen vom Tisch. Wie überall in allen nichtmoderierten Bereichen im Internet, seit es dieses gab. Das ist „Meinungsfreiheit“.
Stellt sich Höck tatsächlich hinter die französische Revolution mit ihren Völkermorden, Justizmorden, Kriegstreiberei in ganz Europa und der „Religion der Vernunft“ mit Huren am Altar?
So deutlich werden sie das nicht zugeben, aber es ist die Konsequenz der Umarmung von 1789.
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#48   Evelin   10:13:27 | Freitag, 17. März 2006
Höck schöpft aus trüben Quellen
Den Hinweis von Dr. Otterbeck auf die Action francaise als der Mutter des Lefebvrismus bestätigt sich überall, wo man „Lefebvristen unter sich“ erlebt!
Der Vater von Erzbischof Lefebvre wurde als „Integralist“ bezeichnet, worunter man einfach versteht, dass der Katholizismus in der Gesellschaft eine gestaltende Rolle spielen muß.
„Die Ideologie der Action française war nicht nur eine beliebige Anhäufung von Vorurteilen, sondern besaß einen antihumanitären, antiaufklärerischen und konterrevolutionären Fundamentalismus.“
Schlagworte, Propagandavokabeln, die offenkundig eher den Kritisierten als den Kritikern zu Ehre gereichen. „Humanitär“ im Sinne von masonisch-humanozentrisch bei Ablehnung der Offenbarung; „Aufklärung“ = die Menschen gegen die Hl. Kirche aufzuhetzen; „Konterrevolution“: Soll das ein Witz sein? Stellt sich Höck tatsächlich hinter die französische Revolution mit ihren Völkermorden, Justizmorden, Kriegstreiberei in ganz Europa und der „Religion der Vernunft“ mit Huren am Altar?
Dieses Konglomerat aus Nationalismus, Rassismus bzw. Antisemitismus und Führerprinzip sowie eine aus vorgeblicher Ungleichheit abgeleitete Elitekonzeption … machte aus der Action française eine präfaschistische Vorform einer faschistischen Bewegung.“
Die Kritik im Satz davor hat offenkundig mit den Angriffen im nächsten keinen Zusammenhang.
Der Gatte der Evelin
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#46   virOblationis   08:57:19 | Freitag, 17. März 2006
Diskontinuität
Hier ein Beispiel für die „scheinbare(n) Diskontinuität“, die tatsächlich die „wahre Natur und … Identität bewahrt und vertieft“ hat:
Im Römischen Katechismus des Trienter Konzils heißt es im Zusammenhang mit den Kennzeichen der Kirche:
„Aber wie diese eine Kirche … vom Heiligen Geist regiert wird, so sind notwendigerweise alle übrigen, welche sich den Namen ‘Kirche’ anmaßen, … vom Geiste des Teufels geleitet …“ (Cat. rom. I, 10).
Demgegenüber meint Unitatis redintegratio 3:
„… Ebenso sind diese getrennten Kirchen und Gemeinschaften trotz der Mängel, die ihnen nach unserem Glauben anhaften, nicht ohne Bedeutung und Gewicht im Geheimnis des Heiles. Denn der Geist Christi hat sich gewürdigt, sie als Mittel des Heiles zu gebrauchen, (deren Wirksamkeit sich von der der katholischen Kirche anvertrauen Fülle der Gnade und Wahrheit herleitet)…“
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#45   Dr. Otterbeck   07:53:51 | Freitag, 17. März 2006
Raptim transit
Cher Marcel,
am 29.01.1914 hatte sich Pius X. entschieden, die action francaise zu verurteilen. Die Publikation wurde aufgeschoben und war während des Krieges inopportun. Pius XI. beschränkte sich lange auf „väterliche Ermahnungen, die leider vergeblich blieben“ (cf. Carlo Confalonieri, Pius XI aus der Nähe gesehen, 1958, S. 191). „Wir haben dort geendet, wo Pius X. angefangen hatte“, begründete Pius XI am 20.12.1926 seine schließliche Verurteilung der von Charles Maurras und Léon Daudet inspirierten Bewegung. Confalonieri, der Kardinaldekan, der 1978 zwei Päpste beerdigen musste, liefert so den Beweis dafür, dass Ihre C.M.-Bewegung sich nicht auf Pius X. berufen darf. Die „vorkonziliare“ Kirche war nicht der harmonische, triumphale Bau, den Sie sich suggerieren, sondern auch schon „nachkonziliare“ Kirche des I. Vatikanum. Die Tradition verhält sich nicht wie eine Kette von Bauarbeitern, die sich Ziegelsteine zuwerfen, sondern sie ist „el camino“.
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#43   Marcel   21:45:29 | Donnerstag, 16. März 2006
Romulanum II
Romulus schrieb: so ist die Demokratie und die Religionsfreiheit heute in unserer Zeit eine Grundvoraussetzung, um überhaupt in derlei Ländern missionarisch tätig werden zu können.
a) Inwiefern grundlegt ein Staat, der der demokratischen Ideologie und Kultfreiheit und also dem Staats-Atheismus fröhnt, das Missionieren in islamischen Staaten?
„Überspitzt gesagt“: Missioniert es sich besser in Indien, wenn in Deutschland die Kühe lila krank sind?
Doch wohl nicht, denn der gesunden Kühe Milch machte den deutschen müden Missionar munter und also erfolgreicher auch in Indien.
{…} wenn es das Vat. 2 nicht gegeben hätte {…} Dies letzendlich hätte zur Schwächung der Strahlkraft des Evangeliums geführt und hätte die Kirche in eine Defensive gebracht, die alles andere als zuträglich gewesen wäre.
b) Wo, bitteschön, ist die Kirche nicht in der Defensive, sondern in der Offensive? Sagen Sie nicht Medjugorje.
c) Wo sieht man die „Strahlkraft des Evangeliums“? Abgesehen natürlich von den üblichen FSSPX-Kapellen und einigen wenigen anderen mehr?
War es der Double-Thinker des Romulus – Romulus II? –, der just heute genau dies sagte hier auf Kreuznet: „Bis man heute mal ne gute Predigt zu hören kriegt, muss man manchmal ganz schön weit fahren. Es ist definitiv so, dass die meisten Pfarrer ihre Predigt nicht sonderlich gut vorbereiten. Denen ist anderes wichtiger.
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#41   Romulus   20:42:21 | Donnerstag, 16. März 2006
@ Thomas A. Höck
Danke für die klärenden Worte. An verschiedenen Stellen habe ich ja gerade das aufzuzeigen versucht, dass genau dieser Denkfehler in islamischen Staaten verwirklicht ist, siehe Iran, siehe Saudi Arabien. In diesen Ländern gibt es auch eine Religionspolizei und deswegen sind alle nicht islamischen Kulte verboten…
Nimmt man den Tauf- und Missionsbefehl Jesu heute ernst, so ist die Demokratie und die Religionsfreiheit heute in unserer Zeit eine Grundvoraussetzung, um überhaupt in derlei Ländern missionarisch tätig werden zu können.
Übersptitz gesagt, bin ich sogar der Meinung, wenn es das Vat. 2 nicht gegeben hätte, wäre die Katholische Kirche heute weitgehend mit dem sich jeder Modernisierung widersetzenden Islam ähnlich. Mit allen Nachteilen. Dies letzendlich hätte zur Schwächung der Strahlkraft des Evangeliums geführt und hätte die Kirche in eine Defensive gebracht, die alles andere als zuträglich gewesen wäre.
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#39   Romulus   18:15:13 | Donnerstag, 16. März 2006
Kläff mal hier nicht so rum
Sie, lieber Romulus, betreiben hier Hetze und Rufmord, was straflich ist vor dem Sanhedrin (vgl. Evangelium zu ‘Raka’). Wenn Sie meine Beiträge gelesen hätten, wüssten Sie, dass ich wie Pius XII. durchaus die religiöse Toleranz garantiert sehen will.
Jetzt kläff mal hier nicht so rum, wie ein verrückt gewordenes Schoßhündchen.
Ich habe Ihre Beiträge NICHT gelesen, so viel Zeit habe ich nicht und so toll sind die nun auch wieder nicht. Wenn ich fundiertes Wissen will, dann konsultiere ich die entsprechende Literatur selber und warte nicht auf einen selbsternannten Athanasius.
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#37   Athanasius   07:54:29 | Donnerstag, 16. März 2006
Wer ist…
…schon an ein ungültiges Motu-Proprio gebunden. Der Hauptspezialist in dieser Sache, Dario Kardinal Castrillón Hoyos offensichtlich nicht, denn dieser erklärte, daß es sich nie um ein formales Schisma gehandelt habe, und es somit um ein „internes“ Problem der römisch-katholischen Kirche handele.
Aber vielleicht weiss FioreGraz es ja auch besser als dieser Präsident der Kommission „Ecclesia Dei“ selbst.
Alles unter dem Motto: „Was der FSSPX schadet, ist erlaubt. Egal was.“ Damit operieren hier auch bestimmte anderen.
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#36   FioreGraz   07:32:51 | Donnerstag, 16. März 2006
Das verstehe ich net ganz
„Rom hat nur die Bischöfe exkommuniziert, die von Lefebvre ohne römischen Auftrag geweiht wurden.“
Wenn ich dazu nun „Ekklessia Dei“ lese steht dort was ganz anderes
„… Darum stellt dieser Ungehorsam, der eine wirkliche Ablehnung des Römischen Primats in sich schließt, einen schismatischen Akt dar. Da sie diesen Akt trotz des offiziellen Monitums vollzogen, das ihnen durch den Kardinalpräfekten der Kongregation für die Bischöfe am vergangenen 17. Juni übermittelt wurde, sind Msgr. Lefebvre und die Priester Bernard Fellay, Bernard Tissier de Mallerais, Richard Williamson und Alfonso de Galarreta der schweren Strafe der Exkommunikation verfallen, wie die kirchliche Disziplin vorsieht…Vor allem möchten wir unter den vorliegenden Umständen einen zugleich feierlichen und tief empfundenen, väterlichen und brüderlichen Aufruf an all jene richten, die bisher in irgendeiner Weise mit der Bewegung des Erzbischofs Lefebvre in Verbindung standen: daß sie ihre ernste Pflicht erfüllen, mit dem Stellvertreter Christi in der Einheit der katholischen Kirche verbunden zu bleiben und in keiner Weise jene Bewegung weiter zu unterstützen. Alle müssen wissen, daß die formale Zustimmung zu einem Schisma eine schwere Beleidigung Gottes ist und die Exkommunikation mit sich bringt, wie im Kirchenrecht festgesetzt ist.“
LG
Fiore
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#35   r.ruhrgebietler   07:17:00 | Donnerstag, 16. März 2006
Thomas A. Höck
Die Verquickung von Staat und Kirche ist immer von Belang. Atheistische Staaten und Gebilde wie BRD sind völlig von Gott gelöst – wenn auch hier und da einer der Politiker noch den Gottbezug im Amtseid erwähnt. Deutschland ist wg. seiner EU-Mitgleidschaft und völligen Gottlosigkeit zum Untergang verurteilt.
Das ebnet auch den irrgläubigen (islamisten, budhisten etc.) immer wieder Tür und Tor. Wann werden die Katholiken endlich wach?? Eng in der Tradition! Dann sind auch Begriffe wie „Ehre“, „Anstand“ etc. keine banalen Worthülsen sondern, auf Gott fußend, belastbare und verbindliche Aussagen!
Gelobt sei Jesus Christus!
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#33   virOblationis   22:25:22 | Mittwoch, 15. März 2006
1. Kor. 15 (Fortsetzung)
… und hier der Rest:
27 Alles ist [Ihm] unterworfen,
[dann ist] ohne Zweifel [gemeint]:
außer jenem, der Ihm alles unterworfen hat.
[Natürlich wird der Vater nicht der Königsherrschaft des Sohnes unterworfen, sd. Er vollendet sie.]
28 Wenn jenem aber alles unterworfen sein wird,
dann wird sich der Sohn jenem unterwerfen, der Ihm alles unterworfen hat,
damit Gott (sc. der Vater) sei alles in allem.
[Das ist dann sozusagen die Überhöhung der Vollendung.]
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#32   Athanasius   22:17:27 | Mittwoch, 15. März 2006
@Romulus
Hinsichtlich ihrer Staatsdoktrin und der damit verknüpften Feindbilder stehen die hier schreibenden Anhänger der FSSPX den Mullahs im Iran und Saudi Arabien . staatliche Religionspolizei hat sich nur noch keiner getraut auszusprechen, aber latent vorhanden ist er.
Sie, lieber Romulus, betreiben hier Hetze und Rufmord, was straflich ist vor dem Sanhedrin (vgl. Evangelium zu ‘Raka’). Wenn Sie meine Beiträge gelesen hätten, wüssten Sie, dass ich wie Pius XII. durchaus die religiöse Toleranz garantiert sehen will. Der Vergleich mit den unterdrückenden Regierungen des Islams ist also nicht nur unpassend, sondern faktisch falsch und eine Lüge.
Sie haben wohl eine Agenda hier Leute zu verdächtigen? Prima. Aber Christlich ist sowas nicht, geschweige denn katholisch. Rufmord heisst in meinem Pius X.-Katechismus (1910) noch immer eine Todsünde.
Wie Höck, wollen Sie wahrscheinlich nicht akzeptieren, dass es einen Unterschied zwischen Religiöser Toleranz und die prinzipielle „Religionsfreiheit“ gibt.
Nach Quas Primas muss der Staat Jesu Christo ‘Ehre beweisen’ und zwar ‘öffentlich’ (par. 32).
Klagen Sie bei Papst Pius XI. Den haben Sie ja so eben mit Worten wie „Mullah“ und „Ayatollah“ beschimpft.
In medio stat virtus, Romulus. Diese abendländische Weisheit ist bei Ihnen nicht zu finden. Und von katholischer politischer Lehre haben Sie offensichtlich wenig Käse gegessen.
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#31   virOblationis   22:02:50 | Mittwoch, 15. März 2006
1. Kor. 15
Ich habe mich mit dem angeführten Text aus 1. Kor. 15 noch nicht eingehender befaßt, doch auf den ersten Blick scheint er doch sehr klar die Königsherrschaft Christi im Sinne der Tradition zu stützen:
22 … Es werden alle in Christus lebendig gemacht werden.
[Die allg. Auferstehung der Toten.]
23 Ein jeder aber in seiner Ordnung:
Als erster Christus;
dann die, die, wenn Christus [wieder]kommt, zu ihm gehören.
[Die Christen der letzten Generation.]
24 Dann kommt das Ende,
wenn Er das Reich / die Königsherrschaft dem Gott und Vater übergeben wird,
wenn er abgesetzt haben wird jede [englische] Gewalt, Macht und Kraft.
[Erst am jüngsten Tag übergibt der Heiland das Regnum Gott; bis dahin wird Er als König herrschen – wenn auch beeinträchtigt z.B. durch gottfeindliche Engelmächte.]
25 Denn Er (sc. der Heiland) muß herrschen,
bis Er (sc. der Vater) Ihm alle Feinde unter die Füße legt.
[Noch einmal: Es ist sogar notwendig, daß der Heiland bis zum jüngsten Tag als König herrscht. Alle, die dem widerstreben, wird der Vater Ihm schließlich unterwerfen.]
26 Als letzter Feind wird der Tod vernichtet.
Alles nämlich unterwirft Er (sc. der Vater) unter Seine (sc. des Heilands) Füße.
Wenn es aber heißt:

[gekürzt wegen 1500-Zeichen-Limit.]
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#30   Romulus   20:48:08 | Mittwoch, 15. März 2006
Die hier schreibenden FSSPX’ler sind eigentlich Feinde der Tradition
Hinsichtlich ihrer Staatsdoktrin und der damit verknüpften Feindbilder stehen die hier schreibenden Anhänger der FSSPX den Mullahs im Iran und Saudi Arabien näher als der abendländischen Tradition, wie sie sich in den drei Städten Jerusalem-Athen-Rom ausdrücken läßt. Den Gedanken an eine staatliche Religionspolizei hat sich nur noch keiner getraut auszusprechen, aber latent vorhanden ist er.
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#29   Athanasius   19:53:01 | Mittwoch, 15. März 2006
Quas Primas…
…lernt, aber das zitiert der Rechthabenwollende Thomas Höck nicht (weil er seine Niederlage vor Pius IX. nicht zugeben will), dass es ein „Irrtum wäre“ zu behaupten die Herrschaft Christi habe keine Rechte in „gesellschaftlichen Angelegenheiten“.
Sieh unten.
Dies ist alles só klar, und der Verweis auf die online Enzyklika steht unten.
Man soll lesen, wie Pius XI. (auch bekannt von ‘Ubi arcano’, in der er die religio-politische Lehre die von Höck verworfen wird nochmal lehrte) oft auf Leo XIII.s Enzyklikas hinweist, in denen die Religions-„freiheit“ verurteilt wurde.
Pius XI. verbindet das geistliche Reich Christi an die weltliche Anerkennung der Kirche („Reich Jesu Christi“) durch die zeitgenössischen Staaten. Er knüpft dies zusammen, während ein gewisser Höck behauptet, Pius XI. habe nur ein religiöses Kirchenfest mit Messformular in Kraft gesetzt.
Und der Hinweis auf I Kor 15, 25 und die ständige Verknüpfung dieser geistigen Herrschaft mit der Anerkennung der Katholischen Kirche durch den heutigen Staat, sind ja einfach Tatsache. Das kann jeder in Quas Primas lesen. Wer dies leugnet, ist ein Lügner.
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#27   Athanasius   18:39:30 | Mittwoch, 15. März 2006
Zu Hoeckchen
Also bevorzugt er lieber eine Erklaerung einer Pastoraliasynode des Vatikans, ueber Jahrhunderte von paepstlichen Schriften.
Uebrigens meinte ich Fussnote 19 in Quas Primas von Pius XI., und I Kor 15, 25 natuerlich.
Nochmal fuer die Hartnaeckigen Verweigeren: Papst Pius XI. schrieb Quas Primas, nicht ich, der ach so reaktionaerlich boese Athanasius.
Ich kenne so noch eine historische Person, der den hl. Paulus, also einige seiner Briefe, missbrauchte um die katholische dogmatische Lehre zur Rechtfertigung zu unterminieren… Martin L.
Hier Quas Primas (klick). www.catholictradition.org/…cyclicals/primas.htm
Mit Dank an Exeget Hoeck, der wieder in der Ablehnung paepstlicher, verbindlicher, Exegese, gipfelte. Auch noch meine herzlichen Gruesse an De Loisy uebrigens.
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#25   Athanasius   18:12:38 | Mittwoch, 15. März 2006
Der Leser…
…mag hier selber entscheiden, wás Papst Pius XI. in seiner Christkoenigsenzyklika Quas Primas meinte.
§ 32 ‘Herrscher und Prinzen sind also verpflichtet oeffentliche Ehre und Gehorsam Christus gegenueber zu zeigen (…) nicht nur Privatpersonen.’
§ 14 ‘Es waere aber andererseits ein grosses Irrtum zu sagen, dass Christus keine Autoritaet in gesellschaftlichen Angelegenheiten hat.’
Nach Pius XI. und alle Paepste ist zwar das Koenigreich Jesu Christi geistlich und ewig, aber trotzdem zugleich auch weltlich und gueltig fuer jedes Land.
Und was zitiert dieser heilige Pontifex Romanus um die Koenigsherrschaft Christi in der staatlichen Gesellschaft zu ‘beweisen’? Ja, I. Kor 6, 15. (Sieh Fussnote 23 der Enzyklika)
Nun ist es dem hochverehrten individuellen Leser ueberlassen wem sie in exegetischer Hinsicht vertrauen. Seine Heiligkeit Papst Pius XI. oder einem gewissen Schreiberlein Thomas Hoeck…
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#24   Marcel   18:08:13 | Mittwoch, 15. März 2006
Ersatzreligion Demokratie
Unter diesem Titel gibt es im anderen Kreuzforum www.kreuzforum.net/showthread.php?tid=35 schon seit einiger Zeit eine sachte Diskussion, in der es um die Ideologie der Demokratie geht, die unvereinbar mit der kirchlichen überlieferten Lehre ist, wobei letztere dort natürlich ausführlich Raum erhält.
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#22   Athanasius   17:47:42 | Mittwoch, 15. März 2006
an eine Person
Die Lehre der ‘Wandel’ und ‘Evolution’ der katholischen Glaubenslehre ist essentieller Merkmal des Modernismus, wie St. Pius X. in ‘Pascendi dominici gregis’ lernt.
Diese Person Hock macht eine Karikatur, mit der Hilfe der ungluecklichen Aussagen einer Stimme gegen eine moderne Staatsform, aus der staendigen Lehre der vorkonziliaren Paepste, aber versucht nachher zu behaupten, er sei doch mit den vorkonz. Paepsten einverstanden.
Wissen Sie was solche ‘Kontinuitaet’ ist? Das ist reiner Hegelianismus und Thesis (Tradition, Pius IX., Leo XIII.), Antithesis (Liberalismus), Synthesis (Dignitatis Humanae). Katholisch ist das nicht. Falsche Philosophien, davor warnte Pius XII. ausdruecklich in ‘Humani generis’ (1950). Das diametral gegenuebergestellte der ewigen Lehre, soll jetzt auf einmal wahr sein.
Dies ist Irrtum, aber die Irrende wollen es oft nicht zugeben. Irrtum mit ‘katholischer’ Sosse bleibt Irrtum.
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#20   Athanasius   17:40:52 | Mittwoch, 15. März 2006
@FiliusDei
Ich verweigere ab jetzt mit Höck weiter zu diskutieren, weil er quasi-Protestant ist und das Christkönigtum verwirfgt. ‘Oportet’ ist Imperativ, aber nach Höck, brauchen wir uns darum nicht zu kümmern. Etwa wie Luther die Werke aus der Bibel ‘verabschiedete’, in dem er in den Geboten keinen Imperativ mehr sah, sondern lediglich ‘Richtschnuren’.
Wir verstehen einander, und Höck verwirft die politische Lehre der Päpste bis hinauf zu 1963. Lassen wir ihn in seiner Illusion.
Ich habe reichlich illustriert, dass das geistige Königtum Jesu Christi von jedem Christen, also auch vom christlichen Staat anerkannt werden muss.
Höck verwandelt mit seiner neuen Liberalismuslehre das ‘Oportet’ in ein ‘Non licet’. Sogar das ‘licet’, dass sogar die progressiveren Konzilsbischöfe 1965 noch anerkannten, verwirft er jetzt.
Anders gesagt: Die Römisch-katholische Kirche war nach Höck 1932 Jahre (33-1965) im Irrtum und die vorkonziliare Päpste wie der hl. Pius X. hätten eigentlich weder die Bibel noch die Politische Lehre Jesu Christi verstanden.
Hört sich doch irgendwie wie Martin Luther an. Der war übrigens auch Pfarrer, geweihter Priester, der die tridentinische hl. Messe in seinen jungen Jahren las. Wie Jean Cauvin (Calvin) und Menno Simonsz. Wie Hans Küng und weitere Nouvelle-Theologie-aner. Sacerdos in aeternum, aber keine Katholiken für immer.
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#19   FiliusDei   17:28:36 | Mittwoch, 15. März 2006
@T. A. Höck: Päpste gegen die Bibel
Eine beständige päpstliche Lehre gegen die Hl. Bibel ausspielen zu wollen, das geht natürlich nicht:
1 – Der Evangeliumsbericht über die Versuchungen Christi lehrt an erster Stelle, daß sich der Satan in spitzfindiger Weise biblischer Textstellen bedient, um Christus von Seiner göttlichen Mission abzubringen.
2 – Die Reaktion Christi ist, dem Satan eine andere Bibelstelle vorzuhalten.
Es ist eine wichtige Lektion, die der Hl. Geist den Gläubigen durch diese Episode im Leben Christi lehrt:
Der Teufel bedient sich gerne der Schriftstellen, um die Gläubigen vom Herrn und der Kirche abzubringen: Ganze Länder sind im Laufe der Kirchengeschichte dem Protestantismus verfallen!
Würden die protestantischen Sektierer nur diese eine Schriftstelle verstehen!
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#17   Athanasius   17:04:02 | Mittwoch, 15. März 2006
@ Mr Höck
Sie dürfen ruhig zitieren. Ich behaupte ja auch nicht, man könne mit weltlicher Gewalt das Königreich Gottes, oder den Himmel auf Erden, schaffen und herabrufen. Das wäre ja ein New-Age-Gedanke, der heute regiert.
Ich sage nur, dass ein weltliches Reich (egal welcher Staatsform), das geistliche Reich Jesu Christi anerkennen muss. So meinte es Pius XI. und auch Pius IX. Und in der PRINZIPIELLEN Religions-‘freiheit’ ist dies unmöglich, da es damit keine Anerkennung geben kann des wahren Königtums Jesu Christi. Klagen Sie bitte bei Papst Pius IX., Pius XI., St. Pius X., Pius XII., Gregor dem Grossen (I.), und beim Hl. Apostel Paulus, der schrieb:
Oportet illum regnare, donec ponat omnes inimicos sub pedibus eius (1 Cor 15, 25)
Er muss herrschen, bis Er alle seiner Feinde unter seinen Füssen legen wird.
Schreiben Sie bitte Ihre neo-liberal-‘katholischen’ Klagen an San Paulo fuori le Muri oder Tre Fontane, oder lassen Sie eine Posttaube mit Ihrem Ärgenis über diese „politische Sekte“ (also known as Roman Catholic Church) in den Himmel auffliegen. Vielleicht nimmt der hl. Paulus Sie ernst und ändert seine apostolischen Briefe.
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#16   FiliusDei   16:54:39 | Mittwoch, 15. März 2006
@Athanasius
Dem ist nichts hinzuzufügen.
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#15   Athanasius   16:49:22 | Mittwoch, 15. März 2006
Übrigens…
…besteht zwischen Bischöfen der Priesterbruderschaft St. Pius X., wie Gerüchte aus dem Munde von Neokonservativen und Indult-Messe-Traditionalisten läuteten, keinerlei Meinungsverschiedenheit bezüglich des Inhaltes der Verhandlungen mit den derzeitigen Vatikanischen Autoritäten. Nur zur Opportunität.
Für die Römisch-Katholische Kirche machte es keinen Unterschied, da diese besteht in allen rechtgläubigen Mitgliedern dieser einzigen Kirche Jesu-Christi (und sich zum selben Glaubensdogma bekennen), dazu gehörte ja die historischerweise ultra-päpstlich orientierte Priesterbruderschaft St. Pius X. immer, wenn auch nicht alleine sie. Gerade aber bestimmte Hierarchen – auch, und wahrscheinlich vor allem in Rom – wollen seit 1965 offensichtlich zu dieser wahren römischen Kirche nicht gehören, in dem diese etwa öffentlich die leibliche Auferstehung Jesu Christi und etwa dem Dogma Mariä-Himmelfahrt anzweifeln.
Segen wäre die endgültige Restaurierung der hl. römischen Kirche, die ja u.a. von der FSSPX eingeleitet werden muss. Dafür besteht aber so wie es jetzt ausschaut in den kommenden entscheidenenden fünf Jahren, auch im Falle einer FSSPX-APostolische Administration, keine grosse Chance.
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#13   Palma   16:42:25 | Mittwoch, 15. März 2006
Vaticanum II
Mit einem Kuß ist der Menschensohn verraten worden
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#12   Athanasius   16:36:57 | Mittwoch, 15. März 2006
Israel…
Ach so. Gut, Höck, wenn Sie Dr. Otterbeck bevorzugen, ist das Ihr gutes Recht. Aber ärgere mich nicht damit. Ja, ich gehöre ganz gerne zur Sekte vom Sel. Pius IX., Hl. Pius X., ven. Pius XI., und ehrwürdigem Pius XII.
Sie wären als „erleuchteter“ Jude (wir Katholiken sind ja nach 33 A.D. die Neujuden) auch aus dem Königreich Davids emigriert, da das ja ‘ne Theokratie war. Mit Gottes Segen.
Wenn Sie ehrlich wären, hätten Sie längst verstanden, warum ich für Toleranz, aber gegen prinzipielle Religions-‘freiheit’ bin. Christi Königreich ist nicht von dieser Welt, aber dennoch ín dieser Welt und soll in den Staaten verwirklicht werden. Lesen Sie doch ‘Quas primas’ von 1925, mit der Pius XI. dieses Fest einstellte!
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#10   Athanasius   16:06:19 | Mittwoch, 15. März 2006
@Stimme
Nein, auch in den modernen Staaten, und Demokratien, von denen ja etwa die Schweiz die älteste ist, kann der katholische Glaube geschützt und gefördert werden.
Natürlich hat Herr Höck eine falsche Vorstellung, in dem er, trotz der Verurteilungen Pius’ IX., sagt, daß der Staat nicht einmal die katholische Kirche als wahre anerkennen dürfe und nicht einmal fördern dürfe (alles nach seinem ‘Dogma’ von ‘Dignitatis humanae’).
Aber Seine Heiligkeit Papst Leo XIII. hat schon festgestellt, daß die Kirche keine Staatsform ablehnt, und, daß auch in der Demokratie und im modernen Bürgerstaat den katholischen Glauben gefördert und geschützt werden kann. Dies war und ist ja fast 150 Jahre der Fall gewesen in etwa Belgien, in der Republik Irland, in Malta, auf Rhodos und in San Marino. In den katholischen Kantonen der Schweiz hat diese Symbiose von Katholizismus und Volksabstimmung noch längere Geschichte, bis sie von Paul VI. in den 1970er zerstört wurde durch die vatikanische ‘Dignitatis Humanae’ Diplomatie.
Natürlich müssen Sie mein Plädoyer für die Demokratie in dieser Hinsicht, nicht als Ablehnung der Monarchie verstehen!
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#8   Stimme aus dem Tradiland   15:54:11 | Mittwoch, 15. März 2006
@ Höck
Wenn der Staat ein Grundrecht auf Freiheit der Religionsbetätigung („civil right“) formuliert, dann sei dies gleichzusetzen damit, daß die Religion und jedes einzelne Dogma generell („in general“) untergraben werde. Die Religion der Wahrheit Gottes werde durch eine Religion der Menschenfreiheit untermauert und der Mensch setze sich an die Stelle Gottes usw.
Genauso ist es auch: Kristallklar und nachvollziehbar. Jede Wahrheit, jeder Glaube, jede katholische Lehre wird durch die Meinungs- und Religionsfreiheit untergraben, ebenso auch durch andere Freiheiten wie „Gleichheit vor dem Gesetz“.
Der Mensch setzt sich an die Stelle Gottes, wenn er dessen Gebote systematisch mißachtet, wie dies in den modernen Staaten aufgrund ihres Rechtssystems geschieht.
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#6   Stimme aus dem Tradiland   15:46:23 | Mittwoch, 15. März 2006
Angesichts fast jeder Äusserung des Horst Eckner
stellt sich die Frage: Stellt sich Horst Eckner gegen den katholischen Glauben und die katholische Lehre?
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#5   Horst Eckner †   15:45:20 | Mittwoch, 15. März 2006
Angesichts fast jeder Äußerung der FSSPX…
…vor allem betreffend der Verkündigung des 2. Vatikanischen Konzils schlage ich als Überschrift vor:
„Stellt sich die FSSPX gegen eine Aussöhnung?“
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#4   sttn   15:08:55 | Mittwoch, 15. März 2006
Historische Chance…
Ich denke der FSSPX hat eine historische Chance und sollte sie nutzen. Es ist unverkennbar das die katholische Kirche und auch der FSSPX sehr viel gewinnen würden.
Denn die Zukunft des FSSPX wäre gesichert und hätte nun auch wieder mehr Einfluß auf die Weltkirche.
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#3   ottaviani   14:41:21 | Mittwoch, 15. März 2006
Mgr Fellay
sagt ganz klar worunm es geht Rom ist am Zug
Mgr. Williamson zeigt klar die inhaltlichen probleme solange die bedenken von mgr williamson nicht ausgeröumt sind bleibt einfach alles wie es ist im überigen ich sage es nochmals kann der hl. vater ja jederzeit alle wohltaten die für die FSSPX. virgesehen sind den Indultgemeinschaften zukommen lassen was man im bezug auf letzere seit 1988 erlebt hat stellt klar ‘Mgr williamson sieht die Realität sehr klar
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#2   Marcel   14:37:31 | Mittwoch, 15. März 2006
Die Gedanken des scharfsinnigen Bischof Williamson
… hat er auf Angelqueen-Tradlist für den März 2006 www.angelqueen.org/forum/viewtopic.php?t=6247 just dargelegt.
Wie immer hervorragend: Ein Denken so klar wie Quellwasser.
Demnächst gibt es den Text auch in deutsch auf Kreuzforum www.kreuzforum.net/.
Allerdings ist die Überschrift des Kreuznet-Artikels in der Tat unpassend. Mein werter Vorredner hat völlig recht: man versuche bitte nicht, die Bischöfe gegeneinander auszuspielen.
In jeder Führungsriege gibt es diplomatischere und weniger diplomatische Menschen. Auf den Inhalt kommt es an und der ist gleich: Treue zur katholischen Tradition.
Man sieht, daß der bekannte hochwürdige Möchtgern-„Sherlock Holmes“ www.kreuz.net/article.2864.html mit seiner jüngsten „Analyse“ von der „wahren Idendität“ dieses Nachrichtenportals wieder einmal nur heiße Luft produzierte, die auch noch prompt von den armen Erscheinungssüchtigen des „kleineren katholischen Nachrichtendienstes“ weiter aufgepumpt wurde. Das allen mit unseren Kirchensteuergeldern.
Das ist das eigentliche Problem: die Konzilskirche geht elend zugrunde und … die eine Seite der Würdenträger biedert sich den Feinden der Kirche an, während die andere Seite vor allem jene verfolgt, die kompromißlos katholisch bleiben und den blinden Gehorsam als das vorführen, was er ist: unkatholisch.
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#1   Agiafortuni   14:18:59 | Mittwoch, 15. März 2006
Williamson vs. Fellay
Die Piusbruderschaft ist kein Verein von Robotern, sondern lebendiger Persönlichkeiten. Beide Bischöfe sind starke Persönlichkeiten mit einer soliden Verankerung in der katholischen Tradition. Keiner von beiden vertritt einen Minimalkatholizismus. Es ist deshalb verfehlt beide gegeneinander ausspielen zu wollen
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