USA
Was treibt die USA von Krieg zu Krieg?
Der Traum jedes Konsumenten: Man bezahlt seine Einkäufe mit Schecks, die aber von den Geschäftsleuten niemals eingelöst werden. So funktioniert die Ökonomie der USA.
(kreuz.net) Bereits im März 2005 veröffentlichte der linksradikale Journalist Jügen Elsässer in der Internet-Zeitschrift ‘Telepolis’einen Artikel zum Thema „Dollar unter Druck“.

Darin weist Elsässer darauf hin, daß die USA die Ökonomie der Welt finanzieren – allerdings nicht mit der eigenen Wirtschaftsleistung, sondern auf Pump.

Die Amerikaner würden das Kapital, das sie von ausländischen Geldgebern leihen, für die Bezahlung von Produkten aus dem Ausland verwenden und damit die weltweite Konjunktur ankurbeln – so Elässer.

Es werde aber immer offensichtlicher, daß die weltweite Dollarflut durch die Wirtschaftsleistung der USA nicht mehr gedeckt sei.

Auf die alte Deutsche Mark umgerechnet habe der US-Dollar seit 1960 zwei Drittel seines Wertes verloren.

Hauptgrund dieser Entwicklung sei die Schwäche der US-Wirtschaft, die zu teuer und schlecht produziere und sich darum auf dem Weltmarkt nicht behaupten könne.

Wie werden die enormen Importe ausländischer Ware finanziert? Indem die Notenbank der Vereinigten Staaten Geldscheine druckt.

Außerdem legen sowohl die US-amerikanische öffentliche Hand als auch Privatunternehmen gutverzinste Schuldtitel und andere Wertpapiere auf, die vom Ausland aufgekauft würden.

Dadurch sei die Auslandverschuldung der USA explodiert.

Auch die nationalsozialistische Wirtschaftspolitik habe auf diesem gleichen Prinzip der Staatsverschuldung und der so finanzierten Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen gefußt.

Dazu seien fiktive Firmen wie die „Deutsche Gesellschaft für öffentliche Arbeiten“ (Öffa) oder die „Metallurgische Forschungsgemeinschaft“ (MeFo) gegründet worden. Auf den Namen dieser Firmen seien Wechsel ausgegeben worden.

Ab 1936 habe das Deutsche Reich keine Haushaltspläne und keine Bilanzen über die Staatsschuld mehr veröffentlicht.

Doch diese Form der nationalsozialistischen Arbeitsplatzbeschaffung sei bekannterweise mit einem weiteren Element verknüpft gewesen: mit der Kriegsvorbereitung.

Der Autobahn-Bau in Deutschland habe nicht nur Millionen beschäftig, sondern auch später die Panzer schneller an die Ostfront rollen lassen.

„Der Krieg stopfte dann die Löcher im Budget: Der Raub von konstantem und variablem Kapital – das heißt: Rohstoffen und Arbeitssklaven – sorgte für die Wertdeckung der aufgeblähten Geldmenge in Nazi-Deutschland.“

„Als am 8. Mai 1945 der grausige Spuk zu Ende war, explodierte die vorher politisch-militärisch zurückgestaute Inflation“ – so Elsässer.

Präsident George W. Bush und sein Notenbankpräsident müßten jetzt dasselbe fürchten wie damals Reichskanzler Adolf Hitler und Reichsbanker Hjalmar Schacht.

Die inflationäre Dollar-Geldblase werde nur solange nicht platzen, als die US-Armee von Sieg zu Sieg eile.

Doch grundsätzlich gelte heute für den US-Dollar und für dollarnominierte Wertpapiere, was für die Reichsmark im Zweiten Weltkrieg wahr gewesen sei:

„Die Anleger glauben den aufgedruckten Wert nur, solange jedermann jederzeit und an jedem Ort mit militärischer Gewalt gezwungen werden kann, die Papierschnipsel in Waren einzutauschen.“

Die Folgerung daraus: Je tiefer die US-Ökonomie in die roten Zahlen rutscht, um so aggressiver muß darum die US-Außenpolitik auftreten.

Jürgen Elsässer (48) ist ständiger Mitarbeiter der linksradikalen Berliner Tageszeitung ‘junge Welt’, deren leitender Redakteur er bis Juni 1997 war.
      
39 Lesermeinungen
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#40   Bokrug †   03:33:44 | Dienstag, 28. August 2007
Geld und Religion: Gustav Ruhland zur christlichen Soziallehre
www.neo-liberalismus.de
www.vergessene-buecher.de
www.mises.org/story/2404
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#39   expedit   19:54:01 | Mittwoch, 7. Juni 2006
Ist der Wert des Geldes eine Fiktion?
Wenn sowohl die GeldMENGE als auch der GeldWERT nicht durch materielle Dinge gedeckt ist …???
Ja, was hat denn dann noch die MENGE oder der WERT für einen „Wert“?
Ist das nicht eine Fiktion?
Ich kann nur hoffen, dass es nicht eine Science Fiction ist! :-D :-] :-[ >:) o.O :-P :-S
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#38   Parzifal   14:28:51 | Montag, 20. März 2006
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#37   richard   19:05:30 | Samstag, 18. März 2006
2.@MK28: Weder noch!
Weder will ich unter der pax americana, noch unter der Scharia leben. Ich will, was ja bis heute noch nicht möglich ist, unter EIGENER frei gewählter VERFASSUNG, leben. Die Muslime hinderten uns, soweit mir bekannt, seit 60 Jahren an diesem Wollen nicht!
Wir werden den Untergang der Dollarherrschaft mit Sicherheit erleben – und es wird für die demokratisch-freiheitsliebenden und denkenden Europäer – und nicht nur für diese – ein schöner und denkwürdiger Tag werden.
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#36   Karl Murx   10:04:48 | Samstag, 18. März 2006
M3 ist tatsächlich überflüssig
Wie auch der Begriff der Geldmenge an sich.
Kein geringerer als Greenspan hatte zugegeben, daß man die „Geldmenge“ gar nicht regeln könne, wenn man gar nicht wisse, was das sei. Näheres dazu kann im Elliottwellen-Forum erfragt werden.
Da wir keinen Goldstandard haben, sondern einen Kreditgeldstandard, entsteht Geld aus Krediten, nicht etwa daraus, daß vorhandenes Nettogeld verliehen wird. Wie ist das möglich? Ganz einfach, der Staat tritt zukünftig erwartete Steuereinnahmen über die Staatsanleihen ab (M2), wobei diese Anleihen infolge von sogenannten Pensionsgeschäften zwischen Geschäftsbanken und Zentralbanken als Sicherheiten hereingenommen werden, um daraufhin gesetzliches Zahlungsmittel zu emittieren. Jeder Euro (von Münzen abgesehen) wird also immer mit Frist und Rückforderung herausgegeben, weswegen es schon bilanztechnisch kein Nettogeld als Geldmenge geben kann. Die Frist steht damit nicht auf dem Geldschein, sondern im Pensionskontrakt. Der einzelne Geldschein verhält sich wie Derivat, genauer gesagt, wie ein Mini-Long-Zertifikat, open end, auf eine Staatsanleihe. Diese Open-End-Zertifikat, Geldschein, hat einen nicht deklarierten Knock-out, der sich aus der Einstufung der Anleihen am Markt ergibt.
Aus der Nichtveröffentlichung von M3 können keine verschwörungstheoretischen Schlüsse gezogen werden.
MfG,
K.M.
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#35   Yersinia   09:06:06 | Samstag, 18. März 2006
@kali: schön, dass du in einer Spaßgesellschaft lebst
mit diesem Begriff lassen sich ganz gut Bücher verkaufen und diverse Kleriker können sich, abgehoben, wie sie sind, ganz gut ihr ganz persönliches Weltbild zurechtzimmern, mit dem sie dann in Predigten hausieren gehen – aber empirisch erfahrbar ist diese „Spaßgesellschaft“ unter lauter ganz durchschnittlich lebenden und sich um Kinder, Wohnung und Arbeit sorgenden Menschen nicht; allerdings: während meines Studiums haben sich die Priesterseminaristen und Ordensleute durch ihr bequemes und wohlversorgtes Leben auch schon immer ein bißchen von den normalen Studiosis abgehoben;
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#34   kali   18:26:06 | Freitag, 17. März 2006
@MK28 der Ernste
Da die Spaßgesellschaft ja mit jedem Tag ernster wird, denke ich daß viele Menschen auch anfangen werden selbständig zu denken. Mit Sicherheit wird es nicht gleich die Mehrheit sein, aber die liegt ja sowiso meist daneben. Es werden aber täglich mehr werden die es bemerken und sich wundern werden, daß selbst wenn die 60 Stundenwoche und die Rente mit 80 eingeführt wird ihnen immer weniger übrigbleibt. Alles was sie und ihre Vorfahren erschaffen haben, wird ihnen nicht mehr gehören. Woran das wohl liegen mag.
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#33   Dr. Christoph Heger   17:59:11 | Freitag, 17. März 2006
@MK28: Ernstnehmen
Wer so argumentiert, soll sich nicht wundern, daß ihn keiner ernst nimmt.
Vor so ungeheurer Argumentationskraft unseres besonders ernstzunehmenden MK18 gehe ich doch glatt in die Knie! Wenn er nicht ernst nimmt, tut es keiner.
MfG
Christoph Heger
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#32   MK28   17:08:17 | Freitag, 17. März 2006
Richard,
das Beruhigende an Ihren Prognosen ist, daß jeder einigermaßen Gebildete weiß, daß sie nicht eintreten werden.
Weder wird die iranische Öl-Börse, wenn sie überhaupt startet, einen Einfluß erringen, der nur ein Hundertstel dessen, was Sie schreiben erreicht. Noch gehen die dänischen Karikaturen auf mehr zurück als auf eine ganz nette Idee des dortigen Chefredakteurs. Und erst recht wird die weltweite Finanzarchitektur kollabieren. M3 wird übrigens auch in Euroland nicht mehr veröffentlicht, ganz einfach, weil die Finanzwissenschaftler erklärt haben, die Zahl sei irrelevant. Es mag sein, daß die Blasen auf den Immobilien- und Aktienmärkten eine Korrektur verdienen und erleben werden – nur das ist business as usual, und kein Anzeichen des Endes der Pax Americana.
Und noch eins: Lieber lebe ich unter der Pax Americana als unter der Scharija.
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#31   richard   16:41:29 | Freitag, 17. März 2006
@MK 28: Kehren wir doch
zur Gegenwart zurück!
Die USA werden mit Verbündeten handeln müssen: 1.) Die Information des Iran zur Schaffung der Ölbörse ab 20.3.2006!!!, die in € abrechnet, erschien erstmals Sommer 2004. Diese Entscheidung markiert das Endedes Dollarmonopols. 2.) Der Dollar wird kaum mehr gebraucht, Bush kann Milliard.wertloses Papier an seine Wähler verschenken. 3.) China hat durch den stellv. Wirtschaftsminister ebenfalls Ausstiegswünsche erkennen lassen. 4.) als Antwort verkündete die US-Notenbank am 10.11.2005, daß sie mit 23.3.2006!!!aufhören wird, die Geldmenge (M3) öffentlich bekanntzugeben. 5.) gleichzeitig wurde von den Kriegs-Planern der psychologische Feldzug eingeleitet, u.a. mit den berüchtigten, kriegsaufhetzenden „Karrikaturen“ einer Regionalzeitung und deren weltweite, gezielte Verbreitung unter den Muslimen. 6.) Auch gleichzeitig wurde, wie im Irak, die Angst vor „der muslimisch-iranischen Atombombe“ von den Nebelwerfertruppen weltweit als Angstpsychose verbreitet – es geht aber ums nackte Geld, den $ und sonst um nichts als die Weltherrschaft (nur zur Abrundung: „England“ (die City) hält den Schlüssel in der Hand: US-Kredite von drei Billionen Dollar, das sind dreimal soviel, wie z.B. Frankreich oder Japan halten). Diese 2 Entscheidungen treiben uns wahrscheinlich sehr
bald der Nagelprobe zu! Ich als Europäer stehe nicht hinter den Finanzoligarchen und heimtückischen Kriegstreibern!
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#30   MK28   15:13:05 | Freitag, 17. März 2006
Schau, Trau, Wem
@ Heger, Kali, Richard etc.:
Also diese Totschlagargumente à la „Deutschland hat den Krieg angefangen“ darf man getrost in das Reich der politisch-korrekten Nachkriegspädagogik verweisen.
(zufällig ein Zitat von Heger)
Wer so argumentiert, soll sich nicht wundern, daß ihn keiner ernst nimmt.
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#29   Karl Murx   08:51:44 | Freitag, 17. März 2006
Leistungsbilanzdefizit
Die USA verleihen netto nicht, sondern sind über ihr Außenhandelsdefizit netto Schuldner. Aber das ist doch ein alter Hut.
Die Zinsen für die Halter von T-Bonds müssen sie nicht über ihre Steueraufkommen eintreiben, sondern können diese, das der Dollar Weltleitwährung ist, über neue Schulden finanzieren. Auch das ist bekannt. Die Externalisierung der Schulden läuft so lange, wie die Exportnationen Deutschland, Japan und China die Absorbierung von US-Titeln finanzieren können.
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#28   Uwe Schmidt   00:34:19 | Freitag, 17. März 2006
Karl Murx
Lieber Herr Murx, darf ich Sie als ausgewiesenen Wirtschaftskenner einmal fragen: LaRouche sagt, dass wenn Teheran angegriffen wird, der Goldpreis auf das Doppelte (also ca. 1000 Dollar pro Unze) ansteigt – und dass das dann das Ende unseres Wirtschaftssystems sei. Stimmt denn das?
Und was ich auch nicht verstehe: die USA verleihen also Geld an die ganze Welt und lassen sich das natürlich ordentlich per Zinsen bezahlen, sagen Sie. Wieso soll denn dadurch die US-Außenverschuldung steigen (wie es hier im Artikel heißt)?
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#27   Karl Murx   18:25:58 | Donnerstag, 16. März 2006
Iranische Ölbörse mit Euro-Preisen
Hallo Forum,
persönlich bin ich skeptisch, ob das eine Gefahr für den Dollar wäre, aber in den Goldseiten www.goldseiten.de/ habe ich diesen interessanten Artikel zum Thema www.heise.de/…ikel/22/22264/1.html gefunden.
Meiner Meinung nach brauchen die Amis den Versuch der Iraner nicht zu fürchten. Warum, f17.parsimony.net/…/messages/348427.htm kann man dieser Diskussion entnehmen.
MfG,
K.M.
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#26   richard   14:27:57 | Donnerstag, 16. März 2006
Man muß ohne Emotionen
wie dies hier festzustellen ist, die Geschichte betrachten. Mehrfach wurden Fragen nach Quellen laut. Ich habe Quellen, u.a. Landkarten: polnische+tschechische. Die polnische Landkarte d. 30iger Jahre hat als Westgrenze Polensdie Elbe. Die tschech. Landkarte weist als Nordgrenze bis kurz vor Berlin, bis Regensburg und im Osten Teile der Ukraine als tschechische Urheimat aus. Viele PC-Genossen der Jetztzeit verkennen, welche Kraft der verwerfliche Panslawismus war, ebenso der aus gleich trüber Quelle stammende Pangermanismus. Der Polizeichef von Prag schrieb auf Befehl 1851 einen nüchternen Bericht an seinen Minister Alexander Bach über den 1. Panslawistenkongreß und die dort erhobenen Forderugnen (u.a.: „Vertreibung aller Deutschen östlich der Linie Stettin/Triest“) und den darauf folgenden Aktivitäten. (Zitat): „…Die fixe Idee dieser Krankheit, das ‘Czechen-Fieber’ besteht darin, daß die Böhmen die wahren Herren und Eigentümer des Landes sind, die Deutschen dagegen nur Eindringlinge, Einwanderer, Kolonisten seien, die sich in allem zu unterwerfen hätten…Wollen sich die Deutschen den Czechen nicht fügen, dann müsse man sie zum Lande hinausjagen, totschlagen.“
100 Jahre später waren diese wahnhaften Forderungen, (finanziert durch Rußlands Geheimdienst) für 18 Mio. Deutsche, davon 2,5 Mio. ermordet, Wahrheit.
Nicht an allem ist Adolf der Letzte schuld, obwohl er an seiner eigenen Blindheit und Dämliochkeit scheiterte.
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#25   Parzifal   14:19:54 | Donnerstag, 16. März 2006
@ Karl Murx: Ist Religion jetzt nicht mehr das Opium des Volkes?
Oder: aus welchem Gulag sind Sie denn entwischt?
Mit Deutschland muss es wirklich bergab gehen,bei dem Mist den man manchmal lesen muss. Helmut Kohl hat also den Holocaust geleugnet? Oh je!
Und Sie wollen jetzt zur Avantgarde des Proletariats gehören? Arme Arbeiterkasse. Wenn das die Elite ist, dann möchte ich den Durchschnitt gar nicht kennen lernen.
Sehr treffend ist aber ihr Pseudonym: Karl Murx. Was sie schreiben ist wirklich Murks!
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#24   Karl Murx   12:29:30 | Donnerstag, 16. März 2006
Noch etwas für die Gutmenschen hier
Hier eine Meinung zum Konflikt ralph-kutza.de/…grund_irankrise.html mit dem Iran.
Das fügt sich gut an zum Thema des Irak.
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#23   kali   12:13:06 | Donnerstag, 16. März 2006
@Brandenburgis
Im Jahre 1939 war Polen alles andere als „scharf“ auf einen Krieg mit Deutschland, im Gegenteil, es war daran interessiert, die gute Zusammenarbeit mit NS-Deutschland fortzusetzen.Wenn dies wirklich so war, warum sind dann bewaffnete Militärtrupps in deutschem Gebiet eingefallen, haben die Dorfbewohner aus den Häusern gejagt und diese angesteckt, Menschen auf dem Acker niedergestochen, oder Männer am Strick hinter dem Pferd bis über die Grenze totgeschleift? Warum hat Polen mitten im „Frieden“ 2 Passagierflugzeuge der Lufthansa auf dem Weg nach Danzig beschossen usw.? Warum hat der polnische Rundfunk einen Tag vor dem Angriff der Wehrmacht folgende Meldung gebracht: „Die poln. Armee ist auf dem Weg nach Berlin und die deutsche Wehrmacht weicht ungeordnet zurück.“ Diese Verbrecherakte konnte sich Polen nur herausnehmen da es einen Blankoscheck der Engländer für einen Vernichtungskrieg gegen die deutsche Wirtschaft bekommen hat. Kein Land der Erde, das sich noch halbwegs wehren kann, wird sich diese Verbrechen auf Dauer gefallen lassen.
@ Parzifal: Bevor man andere mit pc Meinungswissen langweilt, sollte man sich erst einmal informieren. Leider schreibt der Sieger die Geschichte, wie dies sogar Berthold Brecht festgestellt hat.
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#22   Parzifal   11:15:49 | Donnerstag, 16. März 2006
@ Dr. Heger
Das ist ja wieder eine sehr seriöse Stellungnahme.
Frankreich hatte aus irgendeinem Grund keine Lust.
Vielleicht schreiben Sie mal eine historische Abhandlung über diese Erkentnis: „Neueste Theorie: Frankreich hatte aus irgeneinem Grund keine Lust!“. Seit wann macht man Politik nach dem Prinzip von Lust oder Unlust?
Aber ein Genie wie Sie das noch nicht mal Quellen braucht um unqualifizierte Stellungnahmen abzugeben…„Nach Quellen fragen immer die, die nie welche zu Kenntnis nehmen“. Damit können Sie ja eigentlich nur sich gemeint haben. Wie kommen Sie denn zu ihren Kenntnissen, so ganz ohne Quellen? Mit der Glaskugel?
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#21   Dr. Christoph Heger   10:34:49 | Donnerstag, 16. März 2006
@Brandenburgis: Polen und das Deutsche Reich
Es ist richtig, daß Polen und das Deutsche Reich unter national-sozialistischer Herrschaft zeitweise ein halbwegs gutes Verhältnis pflegten – anders als zur Zeit der Weimarer Republik. Der Versuch Polens, Frankreich für einen Schlag gegen das Deutsche Reich zu gewinnen, lag auch vor Hitlers Machtergreifung. Diese Phase war aber spätestens 1938 zu Ende, als Polen verschiedene „Nadelstiche“ ausprobierte. Ich erinnere zum Beispiel an den Entzug der polnischen Staatsbürgerschaft für die im Deutschen Reich lebenden polnischen Juden, die zu einer Kettenreaktion führte, die mit der „Reichskristallnacht“ ein vorläufiges Ende fand. Entscheidend war aber letztlich die Blankovollmacht, die Großbritannien Polen gegenüber dem Deutschen Reich (aber nicht gegenüber der Sowjet-Union!) ausstellte.
MfG
Christoph Heger
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#20   28.IX-28.X   10:07:26 | Donnerstag, 16. März 2006
QBranerb.:
haben Sie damals in der Nähe der polnischen Grenze gelebt, um solches zu schreiben?
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#19   Brandenburgis   09:49:09 | Donnerstag, 16. März 2006
Polen scharf auf WK II?
Polen hat bis Ende 1938 eng mit NS-Deutschland zusammengearbeitet, es gab bilaterale Minderheitenschutzabkommen und anderes, Polen nahm auch aus der Tschechoslowakei auf deutsche Anregung das „OLsa-Gebiet“, ein allerdings kleines Territorium von wie ich meine etwa 100 qkm an sich. Im Jahre 1939 war Polen alles andere als „scharf“ auf einen Krieg mit Deutschland, im Gegenteil, es war daran interessiert, die gute Zusammenarbeit mit NS-Deutschland fortzusetzen, z.B. in einem gemeinsamen Krieg gegen den Erzfeind Sowjetunion. Es war Deutschland, das auf einen feindseligen Kurs gegen Polen umschaltete mit der abwegigen und sinnlosen Forderung einer „Autobahn“ durch den Korridor, einer Autobahn, die man genausogut gemeinsam mit Polen hätte bauen können. Auch Danzig war damals de facto deutsch, grenzte im Osten an Deutschland und prosperierte trotz des polnsichen Hafens in Gdingen (später „Gotenhafen“). Es war dumm, kriminell und sinnlos von Deutschland bzw. der NS-Führung einen Konflikt mit Polen vom Zaun der halbwegs guten Nachbarschaft zu brechen.
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#18   Dr. Christoph Heger   09:35:20 | Donnerstag, 16. März 2006
@Gotthard: Quellen?
Polen soll auch ganz scharf auf eine kriegerische Auseinandersetzung mit Deutschland gewesen sein
bitte mal um Quellen für diese abenteuerliche These…
Nach „Quellen“ rufen hier immer die, die nie bereit sind welche zur Kenntnis zu nehmen.
Daß Polen nach dem ihm von England ausgestellten Blankoscheck es mit Provokationen darauf anlegte, kann man kaum verkennen.
Weniger bekannt ist, daß Polen zu Anfang der 1930er Jahre Frankreich dafür gewinnen wollte, einen gemeinsamen Schlag gegen das damals militärisch völlig hilflose Deutsche Reich zu führen, Frankreich aber aus irgendeinem Grunde keine Lust hatte.
Also diese Totschlagargumente à la „Deutschland hat den Krieg angefangen“ darf man getrost in das Reich der politisch-korrekten Nachkriegspädagogik verweisen.
MfG
Christoph Heger
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#17   Rodolfo Panetta   09:20:22 | Donnerstag, 16. März 2006
Verschuldung der USA
Parzifal verharmlost das Problem. Zeitschriften wie die „Junge Freiheit“ sehen die Dinge tiefer. Das hat nichts mit Verschwörungstheorie zu tun. Ausnahmsweise hat hier auch ein linkes Blatt einmal recht. Rodolfo
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#16   Parzifal   08:55:40 | Donnerstag, 16. März 2006
@Athanasius
Artikel wie diese sind doch alle ähnlich gestrickt. Kennst du einen, kennst du alle.
In Artikeln dieser Art muss nicht extra von den Juden die Rede sein. Der Schreiberling der sowas verantwortet kann sich schon drauf verlassen dass er und seine Leser sich verstehen. Da arbeitet man mit Auslassungen und Seitenhieben. Auf diese Art kann man dem ganzen einen seriösen Anstrich geben und den Vorwurf vermeiden man würde Hetze betreiben. Man sollte solche Artikel, die man wirklich überall finden kann (im radikalislamischen www.muslim-markt.de genau wie auf kreuz.net oder bei der Jungen Freiheit oder der Jungen Welt), mal auf ihre Seriosität abklopfen, da würde unterm Strich nicht viel übrig bleiben. In solchen Artikeln geht es nicht um Argumente (meistens haben die Schreiberlinge von der Materie nicht mal Ahnung), sondern nur darum Assoziationen herzustellen. Sich mal zuzuzwinkern. So von Verschwörungstheoretiker zu Verschwörungstheoretiker.
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#14   Gotthard   22:24:23 | Mittwoch, 15. März 2006
Athanasius’ Liste
Ich habe Israel sowie Syrien und Iran in die Liste staatsterroristischer Länder eingefügt, weil das Land wesentlich terroristisch vorgeht gegen Zivilisten
auf Deine Liste hat die Welt wirklich schon gewartet… dieses Forum auch nicht.
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#13   Yersinia   22:10:45 | Mittwoch, 15. März 2006
seltsame Lersermeinungen, die da so herumgeistern
wobei sich viele Kommentatoren der unseligen Nazizeit darüber einig sind, dass bei einer früheren und massiven militärischen Intervention gegen Hitlerdeutschland der Welt die Verbrechen der Nazis und der Krieg wahrscheinlich erspart geblieben wären; andererseits konnte wohl erst durch Krieg und Untergang mit dem Naziungeist wirklich aufgeräumt werden;
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#12   Athanasius   22:10:11 | Mittwoch, 15. März 2006
Sorry…
@Parzifal: Sie wirken auf mich ein wenig verwirrt. Wer hat hier denn gesagt, dass „die Juden“ alle Kriege begonnen haben? 1939 war es Deutschland, und nicht Israel, das mit dem Krieg anfing. Sie verstehen von allem nichts.
Keiner hier ist Antisemit, hoffe ich doch? (Wenigstens die von Ihnen attacktierte Priesterbruderschaft St. Pius X. nicht, denn diese hat konvertierte jüdische Priester in ihren Reihen, etwa ein Hw. Abrahamowicz, oder früher der Hw. Daniel Oppenheimer.)
@Ilse
Ich habe Israel sowie Syrien und Iran in die Liste staatsterroristischer Länder eingefügt, weil das Land wesentlich terroristisch vorgeht gegen Zivilisten (m. Bulldosern). Die „Demokratie“ ist auch sehr beschränkt und monopolisiert. Aber ich finde das keinen Grund Israel als terroristisch zu bezeichnen. Den Palästinensern hätte man gar keine Demokratie geben müssen, denn sie wählen doch unverantworteterweise.
Ich finde diesen Artikel an sich gut, aber der Anti-Amerikanismus der Linken ist ja auch unsinnig.
Die Reaktionen hier sind oft typisch Multikulti-WK-II.-Frustri-Deutsch. Oder irrealistisch anti-Israel, wie mrnkas Beitrag.
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#11   Gotthard   22:02:01 | Mittwoch, 15. März 2006
Quellen?
Polen soll auch ganz scharf auf eine kriegerische Auseinandersetzung mit Deutschland gewesen sein
bitte mal um Quellen für diese abenteuerliche These…
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#10   Pero   21:55:22 | Mittwoch, 15. März 2006
ach Gotthard,
es ist rührend, wie Sie mit Zähnen und Klauen die nürnberger Nachkriegsordung verteidigen. Die Gegenwart und vielmehr unsere Zukunft ist Ihnen völlig wurscht, Hauptsache Sie pinkeln auf die Vergangenheit.
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#9   mrnka   21:26:41 | Mittwoch, 15. März 2006
Kriegsbeginn
Immerhin hatten Frankreich & England Deutschland den Krieg erklärt; und Polen soll auch ganz scharf auf eine kriegerische Auseinandersetzung mit Deutschland gewesen sein (das steht aber so nicht in den Geschichtsbüchern für Sek I & II). Monate bevor sich Deutschland mit den USA offiziell im Krieg befand, sicherten US-Kriegsschiffe biritische Konvios und hatten den Befehl, Deutsche U-Boote anzugreifen; den deutschen U-Booten hingegen war es strikt verboten, die amerikanischen Zerstörer zu attakieren.
…Aber Deutschland trägt dennoch und selbstverständilich die ganz ganz alleinige Schuld am Ausbruch des II. Weltkieges, alles klar? Schließlich ist Amerika eine reine Friedensmacht, die überall nur Demokratie, Menschenrechte & Wohlstand exportiert, wie neulich n den Irak. Dort herrschen ja unter der selbstlosen Fürsorge der USA harmonische Zustände.
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#8   kali   21:25:47 | Mittwoch, 15. März 2006
@Gotthard
In der Schule haben Sie wahrscheinlich gut aufgepaßt. Vielleicht lernen Sie in Ihrem weiteren Leben ja auch noch etwas hinzu. Wenn Sie sich nicht böswillig dagegen streuben, begreifen Sie dann auch einiges.
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#7   Frl.Ilse   21:17:40 | Mittwoch, 15. März 2006
@Athansius und kali
Zu dem Artikel äußere ich mich nicht, denn von Ökonomie habe uch echt keine Ahnung. Ich weiß nur, dass der US-Konsum völlig auf Pump aufgebaut ist, und mein beschränktes wirtschaftliches Wissen sagt mir da, dass das irgendwie nicht gut sein kann.
Allerdings gehört Israel nicht auf die Liste der staatsterroristischen Länder. Israel ist, trotz aller Schwierigkeiten, immer noch eine Demokratie mit freien Wahlen. Allerdings steht diese Demokratie ganz anderen Herausforderungen gegenüber als wir hier im friedlichen Westen. Die Nachbarn Deutschlands erklären nicht jede Woche öffentlich, dass sie unser Land mit all seinen Einwohnern vernichten wollen und arbeiten auch noch fleißig daran.
Die „Staatsbriefe“ sind keine gute Quelle für welche Informationen auch immer. Sie gehören zu den ganz rechten Publikationen und tauchen regelmäßig in den Verfassungsschutzberichten auf. Da bei den Rechten seit einiger Zeit der Antiamerikanismus ausgebrochen ist (und Saddam Hussein der neue Held ist), verbreiten sie unter all ihrem anderen Unsinn eben auch solche Töne.
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#6   Gotthard   21:04:00 | Mittwoch, 15. März 2006
Geschwätz
Dies war mithin ein Kriegsgrund gegen das Deutsche Reich.
Kreigsgrund gegen Deutschland? Ich lese wohl nicht richtig…!!!!!! Das Deutsche Reich hat den WK II angefangen – und sonst niemand!
Es gab selten in der Geschichte einen solch klaren Anstifter und Starter eines Krieges wie Deutschland 1939…
Alles andere ist dummes Geschwätz…
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#5   kali   20:41:41 | Mittwoch, 15. März 2006
Journallierismus
Von den Dingen, wie Amerika sich die übrige Welt zu Tributzahlern gemacht hat, hat Jürgen Elsässer ja einiges mitbekommen. Was er über die Gründe des Aufstiegs des Nationalsozialismus schreibt ist für einen linksradikalen Journalisten der Berliner Tageszeitung ‘junge Welt’, zwar nicht anders zu erwarten, aber als Volksverdummung und Mittel der Umerziehung zu werten. Die Reichsmark war nach dem Austritt aus dem Goldstandart (dies war nicht unbedingt böser Wille aber das Gold das Deutschland hatte, wurde ihm nach dem 1. Weltkrieg abgenommen) durch die deutsche Arbeitskraft gedeckt. Das Ausland konnte nicht mehr daran Mitverdienen. Dies war mithin ein Kriegsgrund gegen das Deutsche Reich. In Amerika spielt sich mithin etwas ganz anderes ab. Glaubwürdigere Zusammenhänge kann man hier erfahren www.walterhirt.ch/ oder www.staatsbriefe.de/start.htm oder auch hier www.spatzseite.de/
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#4   Parzifal   20:15:14 | Mittwoch, 15. März 2006
Nationalbolschewismus und der rechtskatholische Boulevard
Also langsam verkrafte ich das nicht mehr.
Was ist das wieder für eine Argumentation?
Es stimmt wirklich: in ihrem Hass auf die Juden sind sie sich alle einig. Die Nazis und die Kommunisten, die Katholen und die Bolschewisten. Die Liberalen werden übelst beschimpft, der nationalbolschewistische Mob a la „Junge Welt“ bekommt ein Forum geboten.
Warum gab es den Zweiten Weltkrieg? Weil sich der arme Hitler der es ja so gut mit seinem Volk gemeint hatte, so böse verschuldet hatte. Also musste der arme, unschuldige Mann einen Krieg anfangen. Er konnte ja gar nicht anders. Was nicht gesagt wird, aber bei solchen Artikeln immer im Hintergrund mitschwingt und bei den Lesern vorausgesetzt wird: Wer kontrolliert das Geld und die Finanzen? Na klar! Bingo! Die Juden! Wer war also schuld am Krieg? Klar, die Juden! Wer ist Schuld wenn die arme unschuldige USA von Krieg zu Krieg rennt? Na, die Antwort kann man sich ja denken. Und das nennt sich jetzt katholisch? Ich bin froh dass die Piusbruderschaft exkommuniziert wurde!
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#3   Athanasius   19:44:24 | Mittwoch, 15. März 2006
@Theo Stuss
Sie waren es also, der sich vor Jahren im damals noch jungen Religionsforum als Theo Stuss introduzierten und recht gut die Kongregation der Priesterbruderschaft St. Pius X. vertraten als traditionstreuer Römischer Katholik…
Hat übrigens nichts mit dem Thema zu tun.
Sie sind offensichtlich qualifizierter Ökonomist?
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#2   Karl Murx   19:31:47 | Mittwoch, 15. März 2006
Dollarwirtschaft
Liebe Redaktionsmitglieder,
die Zusammenhänge sind in Wahrheit viel komplexer und Geld entsteht nicht dadurch, daß man Dollarscheine druckt. Die USA exportieren auch keine Dollarscheine, sondern T-Bonds, ihre Staatsanleihen.
Ich habe einmal im Elliottwellen-Forum „Börse & Wirtschaft“ versucht, die Sache kurz auszudrücken, die wir dort jahrelang diskutiert haben. Ich schreibe dort unter dem Synonym Theo Stuss. Mein Beitrag f17.parsimony.net/…/messages/349405.htm wird unterstützt von „Dottore“ alis Dr.Paul C. Martin, dem Begründer der debitistischen Wirtschaftstheorie. Für Wissensdurstige weise ich auf die Archive des Forums hin, aber auch auf die sogenannten Dottore-Sammlungen, die man sieht, wenn man das Menu des Forums per Mausklick einschaltet.
Dottore hat bei Nobelpreisträger Milton Friedman promoviert und war in den 80ern während der Goldhausse als Gold-Paule bekannt. Sein Buch „Der Kapitalismus“ ist eine hochinteressante Beschreibung unserer Wirtschaft, sehr zu empfehlen.
Dottore hat praktisch nachgewiesen, was man als 2. Hauptsatz der „Wirtschaftsthermodynamik“ bezeichnen könnte, es gibt kein Perpetuum Mobile und es kann auch niemals eines geben. Das ist das Ende aller diesseitigen Illusionen.
Abendgrüße,
Karl Murx
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#1   Athanasius   18:34:39 | Mittwoch, 15. März 2006
Nur…
…sind jetzt die heutigen Baenker keine Antisemiten mehr, sondern – sieh Wolfowitz – selber juedischen Ursprungs. Das bedeutet aber an sich nichts.
Uebrigens bereiten auch andere Staaten, wie Putin-Russland sich auf einen moeglichen Krieg wirtschaftlich und militaerisch vor. So gut wie es geht eben. Aber mit alten Atomanlagen und 1980er Raketen schiesst man immerhin bis Paris. Und das ist weiter als die Dicke Bertha.
Wie steht es aber mit der Staatsoekonomie der Terrorstaaten Iran, Rotchina, Nordkorea, Weissrussland, Israel, Syrien und Venezuela?
Ist ja gleich. Das Mittelalter war doch schoener und einfacher. Da gab s keine Inflation. Und ausreichend gruen.
Ueber linke Terrorstaaten und das Mittelalter sprechen die Linksradikalen leider nicht. Und auch die Rechtsradikalen, Neokonservativen und Zionisten schweigen darueber.
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