Der Homo-Propagandafilm ‘Brokeback Mountain’ präsentiert praktizierende Homosexuelle als bedauernswerte Opfer rückständiger religiöser Ignoranten. Von Dr. R. Winfield, Fachmann für Propaganda-Analyse.
(kreuz.net) Der kürzlich mit drei Oscars ausgezeichnete Homo-Film ‘Brokeback Mountain’ behandelt auch
ein Thema, das in unseren Tagen gerne aus dem Hut gezaubert wird: die „religiöse Intoleranz“.
Erinnern
wir uns. Die Hauptfiguren des Homo-Filmes, zwei natur- und freiheitsliebende Homo-Cowboys, sind draussen
auf den Anhöhen nahe bei Gott, während Kirchenleute Typen sind, die Höllenfeuer und Schwefel speien.
Der Film zeigt auch zwei schreckliche Morde, und der Zusammenhang wird dabei nicht übergangen: Es ist
die dargestellte Art religiösen Denkens, die zu solch blutigen Gewalttaten führt.
Die Unterstellung
ist die folgende, und darin besteht die wahre Kraft der Propaganda: Wenn man irgendwie dagegen ist, daß
zwei Männer „sich lieben“, dann muß man dafür sein, sie brutal zu ermorden.
Die wahre Kraft der Propaganda:
Wenn
man irgendwie dagegen ist, daß zwei Männer „sich lieben“, dann muß man dafür sein, sie brutal zu ermorden.
Ist klar wie diese Dinge auf subtile Weise unterstellt werden?
Das funktioniert nach dem gleichen Muster
wie: Wer nicht für die Kinderabtreibung ist, der muß ipso facto für die Ermordung der Abtreiber sein,
welche die Kindertötung vornehmen.
Das ist eine der Vorgangsweisen von Propaganda: die Reduzierung kritischer
Argumente auf laut hinausposaunte Slogans. So wird jede Diskussion aus der Welt geschafft. Dann wird eine
radikale Polarisierung der Meinung von Befürwortern und Gegnern durchgeführt.
Natürlich entspricht das genau der Methode jener, die Propaganda verkaufen und dafür
die hegelianische Dialektik gewählt haben, um dich und mich zu erobern.
Ich habe erwähnt, daß der
Homo-Sex im Film hingestellt wird, als ob er keine negativen Konsequenzen hätte. Man könnte gegen diese
Aussage einwenden: Was ist mit den gewaltsamen Todesfällen? Wie kann man sagen, daß es keine Konsequenzen
gibt?
Denken Sie noch einmal über den Film nach. Die Gewalt ist nicht als Resultat sexueller Handlungen
dargestellt, sondern eher als Ergebnis der Rückständigkeit verdunkelter Ignoranten, deren verurteilende
religiöse Intoleranz diese wundervollen Märtyrer umgebracht hat. Können Sie sehen, wie die Sache hier
angepackt wird?
Der Film predigt viel über den Geschlechtsverkehr. Das menschliche Bedürfnis dafür
wird offensichtlich nur noch von der Notwendigkeit überboten, Sauerstoff einzuatmen.
Die Lügen die
im Film über das Fischen erzählt werden, beweisen, daß Homo-Sex sogar noch wichtiger ist als Essen.
Natürlich hat Homo-Cowboy Jack Twist – der von Jake Gyllenhaal verkörpert wird – nachdem er seines
vitalen Bedürfnisses nach Homo-Sex beraubt wird, keine andere Wahl, als seine Frau und sein Kind zu verlassen,
und mexikanische Homo-Prostituierte aufzusuchen.
Als auch das ihm nicht ermöglicht, genügend „Männerliebe“
zu finden, ist er gezwungen, sein Niveau herunterzuschrauben und eine ehebrecherische Beziehung mit einer
Frau einzugehen, für die er nichts empfindet.
Das ist natürlich alles vollkommen zu rechtfertigen,
da die böse Gesellschaft den zwei Homo-Cowboys den totalen Zugang zueinander versperrt.
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#56 NicoRobin 12:26:30 | Donnerstag, 27. April 2006
dazu kann man nicht viel sagen… einfach nur traurig, der Artikel, und die offensichtliche Ironie dahinter!
Die Kirche selbst sagt, Homosexualität sei eine Sünde – aber Pfarrer dürfen sich an Miniastranten vergehen???????
Die Kirche sagt, dass nur Mann und Frau sich lieben dürfen – ja natürlich, hier zählt das wort LIEBE
nen Dreck! Liebe darf doch ohnehin nur zur Nachwuchszeugung praktiziert werden (ohja, Sex gehört auch
zur Liebe…) in der LIEBE zählt nicht das Geschlecht, es zählt der Charakter und das Wesen! Diese Scheinheiligkeit
ist sowas von offensichtlich und doch wundere ich mich, warum so viele Leute auf das reinfallen! Und was
den Film angeht. Christen regen sich darüber auf, als Schweine dargestellt zu werden? Seht euch doch
an in eurer eingezwängten Einstellung, in der Vorstellung dass ihr alles für ein MONOPOL tut! Ihr Christen
meint, ihr habt das Recht zu sagen was normal ist und was nicht? IHR CHRISTEN habt das Recht eine homosexuelle
Frau zu vergewaltigen, weil ihr Selbstjustiz übt? In was für einer Welt leben wir eigentlich???????????
Nur zum Schluss eins: Wenn Gott Schwule und Lesben nicht gewollt hätte, hätte er dem Menschen NIEMALS
die freie Wahl gelassen sich selbst zu entscheiden! Wenn diverse Menschen nach einer Lüge leben wollen
bitte! Es ist alles auf Kapitalismus und Lügen aufgebaut… seid doch glücklich in eurer kleinen Welt
und Lasst UNS in Ruhe!
#55 Schnattchen 08:38:42 | Dienstag, 25. April 2006
Armmuts Zeugnis Dieser Bericht ist ein Armuts Zeugnis, ich danke ihnen das sie es ausgestellt haben! Ich
finde es unmöglich, was hier geschrieben wird! Kein Wunder das unsere Gesellschaft sozial vor die Hunde
geht, wenn jeder Kritisiert wird der anderst ist, als die Kirche es will! Homosexualitt ist etwas schlimmes,ja?
Aber was die Kirche treibt wird still schweigend toleriert. Und was in einer Ehe zwischen Mann und Frau
abgehen kann, das interessiert nicht. denn es ist ja was Gott will. Wenn Gott wirklich nur die Liebe zwischen
Mann und Frau wünscht, warum akzeptiert er dann Homosexualität? Warum wird nicht jeder Homo gleich von
ihm bestraft, nur weil er anderst ist als Gott es angeblich „wünscht?“ Denken sie darüber einmal ein
bisschen nach, bevor sie ihren nächsten Traurigen und schlechten Bericht schreiben. Schnattchen
#54 Anonym123 22:58:49 | Donnerstag, 6. April 2006
Traurig . Wussten sie dass die ca 75% der homosexuellen Jugendlichen schon mal über Selbstmord nachgedacht
haben, jeder zwölfte einen Suizidversuch hinter sich hat? Grund ist meist eine Depression und das ist
nicht weiter verwunderlich wenn man Angst haben muss die Freunde könnten sich abwenden, die Eltern könnten
einen Verstoßen, einem gesagt wird , man sei nicht normal, widernatürlich, vergifte die Gesellschaft,
sei sündhaft und schlimmen Verbrechern gleigestellt, dürfte nie jemanden lieben, sei zum Aussterben
verurteilt, wenn junge Homosexuelle auf der Straße angespukt und geschlagen werden wenn sie ihren Freund
oder ihre Freundin küssen. Es reicht ja wenn sie aus einem homosexuellen Lokal herauskommen. Das ist
zwar nicht die Regel aber kommt sehr häufig vor. Sind die Depressionen und die hohen Suizidraten dann
noch verwunderlich? Wundert es dann dass sie diesen Stimmen dann irgendwann Glauben schenken ? Ich für
meinen Teil könnte es nicht verantworten sollte ich Texte wie manche Kreuz.net User verfassen oder ein
Verhalten wie manche Menschen auf der Straße zeigen dass Jugendlich dazu bewegen könnte Suizidzu begehen.
Dies gilt nicht nur für Homosexuallität sonder für viele Lebensweisen. Bitte nehmen sie diesen Text
so wie er ist , ziehen sie nicht seine Glaubwürdigkeit wegen eventueller fehlender Quellen oder Rechtschreibfehlern
in ein falsches Licht. Dies wäre dem Thema wirklich nicht angemessen. Hoffentlich regt sie dieser Text
zum nachdenken an.Ich finde es einfach traurig.
#53 deusexmachina 21:23:31 | Donnerstag, 6. April 2006
@Evelin „die immer ganzheitlich eingebettet in einer gegenseitigen ehrlichen Liebe sein soll“ Warum „sollte“?
Es ist schön, wenn beides zusammenkommt, ja, es ist der Idealfall. Das heißt aber nicht, dass grandioser
Sex um des Genusses wegen schlecht wäre, genausowenig, wie eine Liebesbeziehung schlecht sein muss, wenn
es an Sex fehlt (beides KANN sein, MUSS aber nicht). Mit dem Sex ist das wie mit dem Essen: Sie werden
kaum je mit Nschwerk dieselbe innere Befriedigung erzielen wie mit dem Verzehr eines deftigen Wurstbrotes,
wenn so richtig der Hunger zwackt – und? Verachten Sie deswegen grundsätzlich jedes Bonbon? Sex um seiner
selbst willen ist dann schlecht, wenn dadurch einer der Partner ausgenutzt / betrogen wird. Wo das nicht
der Fall ist: Feuer frei und viel Spaß! Wenn Gott gewollt hätte, dass wir es nur im Rahmen der Ehe treiben,
dann hätte er uns so geschaffen, dass wir es nur den entsprechenden Trieb verspüren. Aber das hat er
ja sogar bei denen einzurichten unterlassen, die in Berufung auf seinen vorgeblichen Willen ein Leben
lang diesen gottgegebenen Trieb unterdrücken und verleugnen. Wo genau steht eigentlich in der Bibel:
„Liebet und mehret Euch – außer den Priestern!“?
#52 tillsninchen 20:54:07 | Donnerstag, 6. April 2006
Comments Der kürzlich mit drei Oscars ausgezeichnete Homo-Film ‘Brokeback Mountain’ behandelt auch ein
Thema, das in unseren Tagen gerne aus dem Hut gezaubert wird: die „religiöse Intoleranz“. aus dem Hut
gezaubert? Ô.o Die Lügen die im Film über das Fischen erzählt werden, beweisen, daß Homo-Sex sogar
noch wichtiger ist als Essen. Ihr seid phantastisch! ich könnte stundenlang weiterlesen *süchtig nach
Katho-Propaganda werd* (oh nein! Das macht mich ja genauso süchtig, wie der BBM-Film! Neeeeeeeiiiin! )
Das ist natürlich alles vollkommen zu rechtfertigen, da die böse Gesellschaft den zwei Homo-Cowboys
den totalen Zugang zueinander versperrt. Jjjjjjep, behauptet jemand das Gegenteil? :)
@ Uwe Ganz ehrlich: Ich will Ihnen nicht zu nahe treten, aber – wie alt sind Sie? Sind Sie ernsthaft der
Meinung, daß es Ihnen nichts ausmacht, auf Sex zu verzichten, wenn Ihre Frau die Wechseljahre hinter
sich hat? Ihnen ist bewußt, wann Frauen in die Wechseljahre kommen? Und welche Lebenserwartung Sie heutzutage
haben? Und wie lange sie damit noch leben würden, ohne Ihre Frau körperlich lieben zu „dürfen“? Evelin
hat ja auch schon darauf hingewiesen, daß die Kirche dies nicht VERLANGT. Natürlich können Sie persönlich
da anderer Meinung sein. Ich hoffe, daß das nicht herablassend klingt, aber dann tut mir das leid für
Sie.
Absurd aber die Kirche erlaubt ja heute sogar die Ehe, wo ein Ehepartner unfruchtbar ist. Hilfe!!! Sage
ich da nur! Warum hat Gott uns beim Vollzug des GV dann mit so einzigartigen Gefühlen gewidmet, wenn
man auf diese Verzichten sollte. Für die Produktion der Kinder wäre dieses nicht nötig.
Einswerdung zwischen Mann und Frau ist – logischerweise von der Natur her – auf Fruchtbarkeit angelegt.
Darüber hinaus dient sie der gegenseitigen Beziehung, der Treue. Sie ist ein Vollzug des ehelichen Sakramentes.
Nun ist der Mensch im Gegensatz zum Tier in der Lage, auf den Vollzug der genitalen Sexualität, die immer
ganzheitlich eingebettet in einer gegenseitigen ehrlichen Liebe sein soll, zu verzichten. Im Rahmen der
Natürlichen Empfängnisregelung kann ein Ehepaar aus bestimmten Gründen (muss ich jetzt nicht aufzählen)
auf den GV in der fruchtbaren Zeit verzichten. Allerdings ist ein Ehepaar nicht verpflichtet, in den Wechseljahren
auf ehelichen Verkehr, der oft erst zu dieser Zeit so richtig Erfüllung schenkt, zu verzichten. Das ist
nicht die Lehre der katholischen Kirche und auch nicht von Humanae Vitae.
#48 private-notes 10:24:34 | Donnerstag, 23. März 2006
@ uwe Wieso wäre es besser, wenn ein Ehepaar nach den Wechseljahren auf Sex vezichtet? Für wen wäre
es besser? Und warum? Sex ist – unabhängig von der Preferierung – der ekstasische Weg, Liebe zu zeigen
und zu empfangen. Das ist etwas wundervolles, das Gott allen Menschen mitgegeben hat – damit sie sich
auch aneinander erfreuen können. Wer also glauben Sie zu sein, Menschen vorschreiben zu wollen, bis zu
welchem Alter sie miteinander sexuell verkehren dürfen? Das grenzt ja schon an krankhaften Utilitarismus.
Und das Sakrament der Ehe für Paare, bei denen ein Partner zeugungsunfähig bzw unfruchtbar ist? Konnte
die Kirche je eine Ehe zwischen Mann und Frau ablehnen, weil einer der Partner unfruchtbar war? Also was
hat das dann mit dem Zeitgeist zu tun? Und mit welchem Zeitgeist? Liebe Grüße,
#47 Uwe Schmidt 00:34:00 | Donnerstag, 23. März 2006
Miriam Naja, besser wäre es wohl schon, wenn ein altes Ehepaar nach den Wechseljahren nicht mehr miteinander
schläft, aber die Kirche erlaubt ja heute sogar die Ehe, wo ein Ehepartner unfruchtbar ist. Das ist wohl
ein Geständnis an den Zeitgeist, logisch ist es nicht.
unfruchtbarer Geschlechtsverkehr Wenn man davon ausgeht, daß Gott uns die Sexualität nur rein zur Fortpflanzung
gegeben hat, dann schon. Ich hab allerdings schon in irgendeinem meiner Postings geschrieben, daß auch
christliche Eheberater inzwischen Sexualität als mehr ansehen als als reine „Kinderproduktion“ (ich weiß,
das ist ein Unwort, und meine es nicht so harsch, wie es klingt). Außerdem: Wenn Gefühle im Spiel sind
(in diesem Fall die LIebe zwischen den beiden), kann man mit vernünftigen/ logischen/ „produktiven“ Erwägungen
selten dagegen an. Genau das ist ja das Problem: Beide versuchen, ihre Gefühle füreinander zu kontrollieren
und das zu tun, was „normal und richtig“, produktiv ist. Beide heiraten und kriegen Kinder. Aber: Beide
sind todunglücklich. Von der Perspektive aus ist unfruchtbarer Geschlechtsverkehr meiner Meinung nach
in jedem Fall besser. Eine Frage: Würden Sie einem alten Ehepaar das Recht absprechen, Sex miteinander
zu haben, weil sie zu alt sind, um noch Kinder zu zeugen? Die haben auch unfruchtbaren Geschlechtsverkehr.
Fänden Sie es nicht hart, ihnen einen Teil ihrer Beziehung zueinander wegzunehmen, weil sie nicht mehr
fruchtbar sind?
#45 Institution † 13:13:24 | Mittwoch, 22. März 2006
UWE S., der Phil-oster… Verwechseln Sie da nicht Homosexualität mit Homophilie? Was Thomas Mann betrifft,
wissen wir aus allen Biographien und Selbstzeugnissen, wie gestört der Gute doch war – durch die Weigerung,
zu seiner Sexualität zu stehen. Zehnmal lieber hätte er wohl mit Felix Krull Umgang gepflogen als mit
Madame Mann … die sechs Akte der Selbstverleugnung haben sich ja alle bitter an ihm gerächt: eine gerechte
Strafe!
#44 Uwe Schmidt 02:10:03 | Mittwoch, 22. März 2006
Gallowglas Es gibt aber doch nicht um das Glück, sondern um das Gute, Natürliche, Richtige und Wahre.
Das kann dir jeder noch einigermaßen anständige Philosoph bestätigen. Wir müssen weniger egoistisch
sein und mehr an das Gemeinwohl denken. Thomas Mann war auch homosexuell und hat 6 (!) Kinder zustandegebracht.
Ein leuchtendes Vorbild für die Homosexuellen!
qcarlo-peron ja ich weis das ich mich verschrieben habe und es tut mir auch leid und du hast auch recht
das sicher nicht viele hier die gleiche meinung vertreten wie ich und ich finde es leider schade das die
leute nicht einsehen wollen das homosexualität nicht schlimmes ist und gerade als christ wo doch immer
von der nächsten liebe geprädigt wird ich finde es ist egal wer wen liebt ob jetzt mann mann liebt oder
mann frau liebt ist egal doch für sie ist es leider ein problem
@merci88 Auch wenn Du noch an deiner Rechtschreibung und Grammatik feilen solltest, kann ich dir nur uneingeschränkt
zustimmen. Jedoch wenn ich mich hier so umschaue, dann weiß ich nicht, ob man Stimmen der Vernunft wie
die deinige hier hören möchte. Leider!
homosexuelle könnt ihr nicht endlich mal aufhören über homosexuelle herzuziehen und ihnen das leben
schwer zu machen weil für homosexuelle ist genau wie bei hetrosexuelle die liebe und die gefühle wichtiger
als sex und das kan doch nicht so schlomm sein oder? sie fühlen genauso wie die hetros nur das sie halt
auf das gleiche geschlecht stehen und sich hingezogen fühlen davon was können die dafür das sie schwul
sind man wird schwul geboren ja und es dauert halt bis men draukommt und das bereitet dan viele leute
probleme das sie schwul sind und warum wegen dummen leuten die es nicht akzeptiren können das es schwule
gibt schwule sind eigentlich ganz netten leuten und viele von euch hetros haben schon mit manchen gsprochen
ohne das sie es wussten das er schwul ist
@Uwe … „Aber ist es denn nicht besser, zu heiraten und Kinder in die Welt zu setzen, als unfruchtbaren
Geschlechtsverkehr rein zum Vergnügen zu praktizieren?“ Die Frage stellt sich für Homosexuelle doch
garnicht, und genau das zeigt der Film recht gut … man kann sie möglicherweise dazu zwingen, aber im
Endeffekt zerstört es den Menschen, weil es gänzlich seinem Wesen widerspricht … und zu allem Überfluß
reißt es noch Partner und evtl. Kinder mit … Ich mein, stell dir vor, man würde unsere Fundi-Christen
hier z.B. dazu zwingen 5x am Tag zu Allah zu beten und ihnen jede Art der christlichen Religionsausübung
verbieten, glaubst du, die würden 1. das widerspruchslos mit sich machen lassen und 2. dabei glücklich
sein ? Wenn ich deine Argumentation (Heiraten & Kinder) benutze, wäre das auf alle Fälle besser, als
sie als Christen leben zu lassen, da sie 1. mehr Frauen heiraten und 2. damit auch mehr Kinder zeugen
könnten …
Miriam Aber ist es denn nicht besser, zu heiraten und Kinder in die Welt zu setzen, als unfruchtbaren
Geschlechtsverkehr rein zum Vergnügen zu praktizieren?
Liebe ist Liebe! Moin. Also ich bin schlichtweg entsetzt wie intolterant der Artikel geschrieben ist.
Warum lasst ihr die „Homos“ nicht einfach in Ruhe? Es ist natürlich, dass ein Mann einen Mann liebt (Oder
umgekehrt), und es ist als normal abzustempeln und gleichberechtigt behalndelt zu werden. Es hat es immer
schon gegeben und es ist keine Krankheit die es zu heilen gilt. Außerdem ist es immer schlimm, verlassen
zu werden ob für eine andere Frau oder Mann ist egal. Es tut gleich weh. Hätte es euer Gott nicht gewollt,
dann hätte er doch es beim erschaffen der menschheit weggelassen oder kommt jetzt wieder die übliche
Ausrede, dass der Teufel schuld ist?
Liebe und Sex Angesichts der gegenwärtigen Debatten in Internetforen und der dort geäußerten Meinungen
möchten wir eine der Kernfragen beleuchten. Die Kirche spricht in ihrer Stellungnahme von „praktizierter
Homosexualität“ – und legt damit nahe, Homosexualität sei nichts weiter als eine (verwerfliche) Praxis,
die es nur zu meiden gelte. Wir haben uns von allem Anfang an entschieden gegen dieses Zerrbild unserer
Situation zur Wehr gesetzt. Homosexualität oder, besser (und zutreffender) ausgedrückt, gleichgeschlechtliche
Orientierung ist nicht etwas, was man tut, sondern vielmehr etwas, was man ist.Die irreführende Fokussierung
auf das so genannte Praktizieren lenkt den Blick vom Wesentlichen ab: nämlich davon, dass wir gleichgeschlechtlich
liebende Menschen sind. In der ganzen Tragweite dieses Begriffs. Indem man uns nahe legt, wir bräuchten
ja nur das Praktizieren zu unterlassen hat man die Realität unserer Liebe zu unseren PartnerInnen nicht
zur Kenntnis genommen, um nicht zu sagen, bewusst (weil bequemer?) ignoriert. Wir sind nicht Männer,
die Sex mit Männern wollen. Wir sind nicht Frauen, die Sex mit Frauen haben. Wir sind Männer, die Männer
lieben, wir sind Frauen, die Frauen lieben. Indem man diese essentielle Tatsache beiseite stellt um statt
dessen den Blick ausschließlich auf sexuelle Aktivität zu lenken, hat man unsere Liebe nicht als solche
wahrgenommen und hat unsere Zuneigung zu unserem PartnerInnen ignoriert. (Regenbogen NAK)
Witzig: „Nächstes Mal: Ist ‘Brokeback Mountain’ wirklich ein Film über die Liebe?“ Klingt doch wie so
einer dieser reißerischen Serien aus dem Fernsehen, oder? ;)
@ Uwe Ich finde, daß Du recht hast – jedenfalls teilweise. Daß die Frauen verlassen werden und die Familie
unter der Situation ebenfalls leiden muß, finde ich auch nicht gut. Allerdings ging es im Film eben nicht
nur um „ein paar sexuelle Hochgefühle“, sondern darum, daß sich die beiden darüber hinaus voneinander
angezogen fühlen. Nicht umsonst schreibt die Autorin Anne Proulx in der originalen Kurzgeschichte, daß
die schönste Erinnerung Jacks die ist, als Ennis hinter ihm auftaucht, ihn in den Arm nimmt und einfach
nur hält – ohne erotisches Innuendo. Weil er sich in diesem Moment geborgen gefühlt hat. Also, das sagt
sie nicht explizit, aber das folgere ich persönlich daraus. Der Fehler der beiden war also (meiner Meinung
nach), daß sie überhaupt erst geheiratet haben, obwohl sie wußten, daß sie diese Frauen nicht auf
eine Art liebten, die eine Ehe begründet. Und genau hier setzt eben die Gesellschaftskritik des Films
an: Sie haben beide geheiratet, weil sie wußten, daß die Gesellschaft ihre Liebe für abnormal halten
und ihr keine Chance einräumen würde. Insbesondere Ennis ist mit der Situation emotional ziemlich überfordert
und verfällt deswegen teilweise in einen regelrechten Selbsthaß. Hätte aber die Gesellschaft sie nicht
durch ihre Konventionen gezwungen, auf eine Art zu handeln, die ihnen nicht entsprach, so wäre das ganze
Drama allen (auch den Frauen!) erspart geblieben.
mhm… der film bezieht zwar auch sexualität mit ein, aber nur sekundär. primär geht es um die frage
der wahren liebe: dass enis seine almar heiratet ist nicht nur konsequenz eines gesellschaftlichen hörigkeitsgefühls,
sondern durchaus auch mit seiner definition von liebe vereinbar – zunächst jedenfalls, denn dann trifft
er mit jack einen menschen, den er plötzlich aus seinem innersten heraus liebt – er versteht, was für
ein mensch er ist, wie seine wahren gefühle aussehen. der darauffolgende geschlechstverkehr ist bloß
eruptiver ausdruck dieser erkenntnis, die ihn wie ein schlag trifft und sein weltbild zerstört. Er heiratet
Almar nach der trennung von jack – da jack seine einzige wahre liebe ist und für immer sein wird, kann
er sich in einer zeit des getrenntseins der gesellschaftlichen Konformität beugen. die hochzeit war falsch,
denn enis kann auf Grund der inakzeptanz ihm gegenüber als schwuler, seine rolle in der gesellschaft
nicht finden, geschweige denn definieren…
Brokeback Mountain Ein typischer Artikel für diese Zeitung! Eine Redaktion, die es schlichtweg nicht
ertragen kann, daß nicht JEDERMANN das Leben allein nach ihren Grundsätzen ausrichtet. Es ist begrüßenswert,
daß die Zeit der religiösen Indoktrination des gesellschaftlichen Lebens vorbei ist und der Glaube wieder
zur Privatsache des Einzelnen geworden ist. Denn Glaube ist stets etwas, das im Forum Internum – in den
Gedanken – sich bildet und abspielt. Daher können die aus der Religion kommenden Überzeugungen auch
nicht mit Recht zu allgemeinen Gesetzen erhoben werden. Der Artikel ist ein Inbild der Intolleranz. Und –
nebenbei bemerkt – nicht minder propagandistisch als der Film, dem dies vorgeworfen wird!
Falsche Message, UWE! Auch wieder so einer, der den Film zwar nicht gesehen hat, aber unbedingt markieren
muss… Die Männer-Beziehung war zuerst da, die Frauen kamen erst später dazu! DIE RICHTIGE MESSAGE
IST EINFACH: Schwule sollten erst garnicht versuchen, den Zwängen der Gesellschaft (= Kirche etc.) entsprechen
zu wollen, d.h. eine Frau zu heiraten.
Schlechte message Also ich finde die Botschaft, die durch diese „Produktion“ vermittelt wird, äußerst
unedel: ein Mann lässt Frau und Kinder für ein paar sexuelle Hochgefühle im Stich. Sollten wir als
Menschen nicht unsere Triebe unterdrücken oder wenigstens im Zaum halten, um anderen nicht allzusehr
auf die Füße zu treten? Sagt uns denn nicht Jesus Christus, dass wir unser Leben zu einem aufopfernde
Liebesdienst an den Nächsten machen sollen? Auf dass wir dermaleinst den Siegerkranz im Paradies erlangen?
Ich werde dieses komische christenfeindliche Hollywood jedenfalls boykottieren und überall erzählen,
was da Böses geplant wird.
also bitte… Dass der Film ganz klar ein Propagandafilm ist, ergibt sich klar aus der Kombination Cowboys –
Homosexualität und den drei Oskarn, die der Mist auch noch bekommt. mal ganz davon abgesehen, dass es
jedem Linguisten bei dieser in der Tat gräuslichen Eindeutschung eines englischen Markennamen kalt, nein
eiskalt den Rücken runterläuft, hat da wohl auch jemand absolut keine Ahnung und das gilt ebenso für
alle anderen John-Wayne-Fans etc., die hier im- und eplizit die Aufreissung des Western-Genres kritisieren:
Was Lee macht, ist nichts, was es schon lange nicht geben würde: Der Abgesang des Western begann auf
Seiten des Publikums mit dem grandiosen Scheitern von „Heavens Gate“ und auf Seite der Filmschaffenden
allerspätestens mit Wim Wenders’ „Don’t come knocking“ – jeder Vorwurf gegen Lee, er würde dieses Genre
diffamieren ist absolut lächerlich und eben einfach so Sujet-gebunden, wie die Abstammung der träumerischen
und grüblerischen Julia aus einem wohlhabenden Elternhaus…
#26 deepthought 23:40:00 | Donnerstag, 16. März 2006
Unpassend Brokeback Mountain als Propagandafilm mit schlechtem Einfluss zu bezeichnen ist genauso unpassend
wie z.B. zu behaupten, dass Jungs die als Messdiener in der Kirche dienen wegen des weissen Röckchens
Schwul werden.
Sicherlich kann einem die Familie leid tun, aber der Mann nicht, wenn er nicht erkannt hätte wie er wirklich
fühlt und weiter in einem unerfüllten Leben steckt. Wäre dieses dann nicht wesentlich schlimmer für
die Familie?
#24 patricius 23:12:30 | Donnerstag, 16. März 2006
Alina E. Look- Die Realität Wie wär’s das ganze mal aus der Perspektive der verlassenen Frau/Familie
zu sehen? www.amazon.de/…/303-0877903-1555435 Hier der Lebensbericht einer Frau aus Österreich, die
nach det Geburt ihres 12. Kindes von ihrem Mann verlassen wurde für seine Geschlechtsgenossen und danach
in ein sehr tiefes Loch fiel… Sie ist nicht die sympathischste, aber die Familie kann einem Leid tun…
@ Stimme aus dem Tradiland Stimmt. Allerdings klopfen wir uns allzu gerne selber auf die Schulter, in
unserer aufgeklärten und freiheitsliebenden Demokratie Staat und Kirche zu trennen, im Gegensatz zu z.
B. den „dummen fanatischen Ländern“ des Orients. Deswegen habe ich diesen Hintergrund mal ignoriert,
weil er im Idealfall keine Rolle spielen sollte. Natürlich war das in den 60ern nicht der Fall. Deswegen
kann man den Film natürlich auch als Angriff auf die Religion verstehen. Ich denke aber nicht, daß er
von dem Machern so gemeint war, sondern eher als Gesellschaftskritik. Ich glaube nicht, daß der Film
religiöse Gefühle verletzen oder provozieren sollte, sondern ganz einfach eine Geschichte erzählen
wollte, die, ganz gleich, ob man jetzt der pro- homo oder der contra- homo Fraktion angehört, tragisch
ist. Dem würde, denke ich, (fast) jeder, der den Film gesehen hat, zustimmen.
#21 Gallowglas 20:39:09 | Donnerstag, 16. März 2006
@crosslink Im bayrischen Fernsehen kam grade ein Bericht über zwei homosexuelle Bauern, die seit Jahren
versuchen einen Hof zum gemeinsamen bewirtschaften zu finden und dabei mit der verkorksten Moral der bayr.
Landbevölkerung zu kämpfen haben … Soo weit hergeholt scheint die Story von „Brokeback Mountain“ dann
doch nicht zu sein … weder inhaltlich, noch räumlich …
@tradiland Dass der Film ganz klar ein Propagandafilm ist, ergibt sich klar aus der Kombination Cowboys –
Homosexualität Natürlich: Cowboys sind harte Männer, Revolverhelden und Frauenhelden …wer anderes
verfilmt hat, kann nur bösartige Propaganda im Sinne haben
#19 crosslink † 19:29:38 | Donnerstag, 16. März 2006
Netter Film „Der Homo-Propagandafilm ‘Brokeback Mountain’ präsentiert praktizierende Homosexuelle als
bedauernswerte Opfer rückständiger religiöser Ignoranten.“ Dann beschreibt der Film lobenswerterweise
die traurige Realität – wenn die Diskrimininierung heutzutage auch schon abgenommen hat und die religiösen
Ignoranten immer mehr in die Ecke der verbitterten Konservativ-Freaks gestellt werden. Die Tradi-Katholen
mit ihrer Klemmi-Einstellung sind in breiten Bevölkerungsschichten heute zum Glück eh nur mehr eine
Lachnummer und junge Menschen wenden sich höhnisch ab.
#18 private-notes 19:20:53 | Donnerstag, 16. März 2006
@ liebes tradiland Gekreische? Bisher gab es wenig beleidigende – und zumeist hinterfragenede Beiträge.
Dass Sie natürlich mit bei Reaktionären so beliebten Adjektiven herumwuchten, war ja zu erwarten. Bis
auf Ihren Beitrag waren alle anderen Kommentare bisher sachlich. Wollen Sie sich dem verschließen? Sie
könnten sich den Film ja mal ansehen – allein nur deshalb, um hier mit diskutieren zu können. Denn Sie
wissen zumindest diesbezüglich nicht, worum es geht. Für mich geht es in diesem Film weniger um ausgelebte
Homosexualität sondern um eine verseuchte Gesellschaft, die totschlägt, was sie nicht versteht. Nichts
anderes tun sie auch: Nicht mit dem Beil. Aber mit ihrer Meinung. Freundliche Grüße aus dem liberalen
Land
#17 Eromenos † 18:59:05 | Donnerstag, 16. März 2006
Für Horst Eckner Im US-amerikanischen Original dieses Schmarrens wird darauf verwiesen, man könne über
drrwinfield@mail.com mit Herrn R in Verbindung treten … Er scheint etwas feig zu sein, naja: Propaganda-Kathole!
Wieso hat… …Dr. „R. Winfield“ keinen Vornamen, anhand dessen man ihn z.B. bei einer Internetrecherche
identifizieren und Informationen über ihn bekommen konnte; und was ist ein „Fachmann für Propaganda-Analyse“?
Was weist Herrn/Frau R. Winfield als solchen Fachmann aus, wie hat er sich für diese Bezeichnung qualifiziert?
gesellschaftliche Konventionen Sicherlich sind gesellschaftliche Konventionen religiös geprägt. In der
heutigen Zeit zum Glück nicht mehr so stark wie zu früheren Zeiten, sonst würden Hebammen sicherlich
immernoch auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Aber das liegt daran, dass Gott uns mit einem Verstand gesegnet
hat, der uns die Fähigkeit verleiht auch mal etwas zu hinterfragen/überdenken. Was leider einige hier
nicht beherrschen. Die Aussage „sicherlich Interpretiert er den Film“ richtig, lässt erkennen, dass Sie
selbst den Film anscheinend nicht gesehen haben, also bilden Sie sich doch lieber einmal Ihre eigene Meinung
und brechen mit Ihrem katholischen Muster.
Lautes Gekreische im Homo-Taubenschlag ist unter mir deutlich zu vernehmen. Ich bin mir ziemlich sicher,
dass Dr. Winfield den Film richtig interpretiert. Zu Miriam: Gesellschaftliche Konventionen haben in aller
Regel einen religiösen Hintergrund, auch wenn dies z.B. ein atheistischer oder relativistisch-modernistischer
ist. Indem man die gesellschaftliche Konvention („auf dem Land“, „bei den Cowboys“), dass homosexueller
Lebensstil falsch und unmöglich ist, angreift, greift man ganz eindeutig die dahinter stehende religiöse
Einstellung an, d.h. genau genommen das Christentum. Dass auch andere Religionen gg. die Homosexualität
sind, wird leicht ausgeblendet, denn die spielen bei den Cowboys ja wenig Rolle. Also ist es letztlich
die „böse Kirche“, die den „armen Homo-Cowboys“ das Leben schwer macht. Dass der Film ganz klar ein Propagandafilm
ist, ergibt sich klar aus der Kombination Cowboys – Homosexualität und den drei Oskarn, die der Mist
auch noch bekommt. Ebenso aus der eifrigen Berichterstattung in den Medien. Und nicht das auf kreuz.net
beziehen: Selbiges ist ja das einzige Medium, welches den Film nicht hochjubelt.
Danke… … für die Werbung zu diesem außerordentlichen Film. Dass Sie sich auf dieser Seite wiederum
damit beschäftigen, zeigt mir, was ich immer vermutet habe: Sie fördern indirekt Homosexualität, ob
Sie wollen oder nicht. Gratulation!
Der Wahnsinn geht in die nächste Runde. Ich schließe mich meinen Vorrednern in voller Gänze an. Ich
habe mich auch bereits zur ersten erkenntnisreichen Propaganda-Analyse des Herrn W. geäußert. Daher
hier nur noch eine Anmerkung: Ihre Inhaltsangabe strotzt nur so vor kontextuellen Fehlern, Herr W.! Im
Klartext: Nicht Jack Twist verlässt, so wie sie es formulieren „nachdem er seines vitalen Bedürfnisses
nach Homo-Sex beraubt wird, […] seine Frau und sein Kind […]“ und geht „eine ehebrecherische Beziehung
mit einer Frau ein, für die er nichts empfindet“. Es ist eben nicht die Figur des Jacks, sondern die
des Ennis, die sich aufgrund ihrer ausweglosen Situation scheiden lässt. Eine Situation, die von intoleranten
und ignoranten Menschen generiert wird. Wer eine Sache nur aufgrund reiner Willkür, ohne sachliche und
auch inhaltliche Korrektness („religiöse Intoleranz“ – dass ich nicht lache) zerreißt, der schraubt,
um mit Ihren Worten zu sprechen, das Niveau auf übelste Art herab.
…zweiter Teil… Außerdem zeigt der Film eben sehr gut, daß die Protagonisten keine heiligen Märtyrer
oder so etwas in der Art sind, sondern auch nur ganz normale Menschen, die Fehler machen: Sie belügen
ihre Frauen und verletzen beide dadurch genausosehr wie sich selbst. Sie könnten das jetzt für ein Argument
gegen die Beziehung benutzen. In Wahrheit ist es aber ein Argument gegen Unehrlichkeit. Wären sie ihren
Frauen gegenüber ehrlich gewesen und hätten sie sie nie geheiratet, so wären diese auch nicht verletzt
worden. Zuletzt möchte ich noch anmerken: Ich komme aus sehr religiösen (wenn auch nicht katholischen)
Familienverhältnissen und kann deshalb verstehen, wenn Menschen mit Homosexualität Probleme haben oder
sie für schlicht und ergreifend falsch halten. Dennoch heißt das nicht, daß andere das ebenso sehen.
Genauso, wie Sie nicht gezwungen werden wollen, homosexualität fr richtig zu halten, sollte niemand gezwungen
werden, sie für falsch zu halten. Meines Wissens steht auch nirgends in der Bibel: „Gehet hin und zwingt
die Welt, richtig zu leben.“ Vertreten Sie Ihren Standpunkt, mehr können und sollten Sie auch nicht tun;
aber seien Sie eben nicht „religiös intolerant“ – lassen Sie Menschen stehen.
#6 private-notes 16:34:34 | Donnerstag, 16. März 2006
Der Film muss unseren lieben Rechtskatholen ganz schön schwer aufs Gemüt geschlagen haben, dass sie
sich so fürchterlich darüber echauffieren und sogar einen Propaganda Spezialisten erfinden, der mit
adjektivlastigen, negativ besetzten Begriffen Zusammenhänge konstruiert, die ihn für einen Besuch auf
der Psychocouch qualifizieren. Nun, Argumentation und Intention sowie weihrauchschwangere Niedertracht –
alles wie gehabt auf dieser Seite. Mich freuts, dass so hochqualitative Filme gemacht werden und das Moralkorsett
der konservativen Katholen aufweichen. Der altersschwache Einfluss schwindet dahin und übrig bleibt das
empörte Gekrächze uralter Männer in einsamen Domen. Weiter so. Ihr erfüllt Satans Auftrag ganz hervorragend
Miriam „Es ist die dargestellte Art religiösen Denkens, die zu solch blutigen Gewalttaten führt.“ – Ich
habe keine Ahnung, wie Sie zu dieser Schlußfolgerung kommen. Es ist nicht die dargestellte Art religiösen
Denkens, sondern gesellschaftlicher Konventinen und Normen, die zu den Gewalttaten geführt hatten. In
der Tat geht es in dem Film gar nicht um Religion oder Religiösität. Ich habe auch keine Ahnung, warum
Sie den Begriff religiöse Intoleranz in Anführungszeichen setzen, als gäbe es so etwas nicht. Spätestens
mit dem Karikaturenstreit wissen wir, daß die Toleranzgrenze mancher religiösen Menschen etwa die Pressefreiheit
unterschreitet. Diese Intoleranz gibt es ganz genauso im Christentum (denn ich nehme an, daß Sie das
Setzen der Anführungszeichen auf Ihre eigene Religion beziehen). Des weiteren finde ich es ganz außerordetnlich
scheinheilig, wie Sie die angebliche Propaganda des Films so scharfsinnig „entlarven“, dabei aber selber
propagandistische Mittel verwenden (und zwar, ganz ehrlich gesagt, sowas von plump, wie ich es schon lang
nicht mehr erlebt habe). Wenn Sie ein ganz klein wenig von Logik verstehen, wissen Sie, daß eine Folgerung
von A nach B nicht automatisch auch die Folgerung von B nach A impliziert. Genau das tun Sie aber in Ihrer
Argumentation. Das ist falsch, und nachdem ich Ihnen die Intelligenz unterstelle, das auch zu verstehen,
ist es somit nach meinem Verständnis auch eine Lüge, weil Sie wissentlich falsche Behauptungen von sich
geben.
Warum lügt Dr. Winfield? Dr. R. Winfield behauptet, er sein „Fachmann für Propaganda-Analyse“. Dabei
ist er Physiker (Mikroelektronik, Photonik). Warum spielt er mit falschen Karten?
Herr Dr. R. Winfield, Sie verbreiten Lügen! Ich habe diesen Film gestern gesehen und es ist eindeutig,
dass Religion in diesem Film kein Thema ist. Jeder kann sich selbst davon überzeugen, dass Herr Dr. R.
Winfield hier Lügen verbreitet. Ich bezweifle zudem, dass er den Film überhaupt gesehen hat.
Seit die Menschheit besteht funktioniert Propaganda so, Herr Dr. Winfield. Nichts Neues unter der Sonne:
bei Caesar, bei Justinian I., bei Otto III., bei Napoleon, bei Murx&Lenin ebenso wie bei Adolf&Josef und
jetzt bei Ostküste&Co bzw. deren Propagandaabteilung Hollywood.