Gomorrhismus
Jeder Homo-Kritiker ist ein potentieller Mörder
Der Homo-Propagandafilm ‘Brokeback Mountain’ präsentiert praktizierende Homosexuelle als bedauernswerte Opfer rückständiger religiöser Ignoranten. Von Dr. R. Winfield, Fachmann für Propaganda-Analyse.
(kreuz.net) Der kürzlich mit drei Oscars ausgezeichnete Homo-Film ‘Brokeback Mountain’ behandelt auch ein Thema, das in unseren Tagen gerne aus dem Hut gezaubert wird: die „religiöse Intoleranz“.

Erinnern wir uns. Die Hauptfiguren des Homo-Filmes, zwei natur- und freiheitsliebende Homo-Cowboys, sind draussen auf den Anhöhen nahe bei Gott, während Kirchenleute Typen sind, die Höllenfeuer und Schwefel speien.

Der Film zeigt auch zwei schreckliche Morde, und der Zusammenhang wird dabei nicht übergangen: Es ist die dargestellte Art religiösen Denkens, die zu solch blutigen Gewalttaten führt.

Die Unterstellung ist die folgende, und darin besteht die wahre Kraft der Propaganda: Wenn man irgendwie dagegen ist, daß zwei Männer „sich lieben“, dann muß man dafür sein, sie brutal zu ermorden.
Die wahre Kraft der Propaganda:
Wenn man irgendwie dagegen ist, daß zwei Männer „sich lieben“, dann muß man dafür sein, sie brutal zu ermorden.


Ist klar wie diese Dinge auf subtile Weise unterstellt werden?

Das funktioniert nach dem gleichen Muster wie: Wer nicht für die Kinderabtreibung ist, der muß ipso facto für die Ermordung der Abtreiber sein, welche die Kindertötung vornehmen.

Das ist eine der Vorgangsweisen von Propaganda: die Reduzierung kritischer Argumente auf laut hinausposaunte Slogans. So wird jede Diskussion aus der Welt geschafft. Dann wird eine radikale Polarisierung der Meinung von Befürwortern und Gegnern durchgeführt.

Der Homo-Propagandafilm ‘Brokeback Mountain’
Die beiden Schafhirten Ennis del Mar (Heath Ledger) und Jack Twist (Jake Gyllenhaal) spielen in 'Brokeback Mountain' zwei Homo-Cowboys.Nach dem Urteil des Propaganda-Analytikers Dr. R. Winfield ist der Streifen "endlos und in den meisten Teilen einfach ermüdend".Hochzeit von Ennis und Alma (Michelle Williams):

Die Gattinnen werden als beständige Nervensägen hingestellt, die mehr irritieren als verstehen.

Natürlich entspricht das genau der Methode jener, die Propaganda verkaufen und dafür die hegelianische Dialektik gewählt haben, um dich und mich zu erobern.

Ich habe erwähnt, daß der Homo-Sex im Film hingestellt wird, als ob er keine negativen Konsequenzen hätte. Man könnte gegen diese Aussage einwenden: Was ist mit den gewaltsamen Todesfällen? Wie kann man sagen, daß es keine Konsequenzen gibt?

Denken Sie noch einmal über den Film nach. Die Gewalt ist nicht als Resultat sexueller Handlungen dargestellt, sondern eher als Ergebnis der Rückständigkeit verdunkelter Ignoranten, deren verurteilende religiöse Intoleranz diese wundervollen Märtyrer umgebracht hat. Können Sie sehen, wie die Sache hier angepackt wird?

Der Film predigt viel über den Geschlechtsverkehr. Das menschliche Bedürfnis dafür wird offensichtlich nur noch von der Notwendigkeit überboten, Sauerstoff einzuatmen.

Die Lügen die im Film über das Fischen erzählt werden, beweisen, daß Homo-Sex sogar noch wichtiger ist als Essen.

Natürlich hat Homo-Cowboy Jack Twist – der von Jake Gyllenhaal verkörpert wird – nachdem er seines vitalen Bedürfnisses nach Homo-Sex beraubt wird, keine andere Wahl, als seine Frau und sein Kind zu verlassen, und mexikanische Homo-Prostituierte aufzusuchen.

Als auch das ihm nicht ermöglicht, genügend „Männerliebe“ zu finden, ist er gezwungen, sein Niveau herunterzuschrauben und eine ehebrecherische Beziehung mit einer Frau einzugehen, für die er nichts empfindet.

Das ist natürlich alles vollkommen zu rechtfertigen, da die böse Gesellschaft den zwei Homo-Cowboys den totalen Zugang zueinander versperrt.
Der Artikel ist Teil der folgenden Reihe:
1. Die Heimtücke des jüngsten Homo-Propagandafilms
2. Jeder Homo-Kritiker ist ein potentieller Mörder
3. Ist ‘Brokeback Mountain’ wirklich ein Film über die Liebe?
      
55 Lesermeinungen
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#57   Sulpicius   12:31:24 | Donnerstag, 27. April 2006
Sag mal, was ist das…
IHR CHRISTEN habt das Recht eine homosexuelle Frau zu vergewaltigen, weil ihr Selbstjustiz übt?
… für ein wirres Posting???
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#56   NicoRobin   12:26:30 | Donnerstag, 27. April 2006
dazu kann man nicht viel sagen…
einfach nur traurig, der Artikel, und die offensichtliche Ironie dahinter!
Die Kirche selbst sagt, Homosexualität sei eine Sünde – aber Pfarrer dürfen sich an Miniastranten vergehen???????
Die Kirche sagt, dass nur Mann und Frau sich lieben dürfen – ja natürlich, hier zählt das wort LIEBE nen Dreck! Liebe darf doch ohnehin nur zur Nachwuchszeugung praktiziert werden (ohja, Sex gehört auch zur Liebe…) in der LIEBE zählt nicht das Geschlecht, es zählt der Charakter und das Wesen!
Diese Scheinheiligkeit ist sowas von offensichtlich und doch wundere ich mich, warum so viele Leute auf das reinfallen!
Und was den Film angeht. Christen regen sich darüber auf, als Schweine dargestellt zu werden? Seht euch doch an in eurer eingezwängten Einstellung, in der Vorstellung dass ihr alles für ein MONOPOL tut!
Ihr Christen meint, ihr habt das Recht zu sagen was normal ist und was nicht? IHR CHRISTEN habt das Recht eine homosexuelle Frau zu vergewaltigen, weil ihr Selbstjustiz übt?
In was für einer Welt leben wir eigentlich???????????
Nur zum Schluss eins: Wenn Gott Schwule und Lesben nicht gewollt hätte, hätte er dem Menschen NIEMALS die freie Wahl gelassen sich selbst zu entscheiden! Wenn diverse Menschen nach einer Lüge leben wollen bitte! Es ist alles auf Kapitalismus und Lügen aufgebaut… seid doch glücklich in eurer kleinen Welt und Lasst UNS in Ruhe!
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#55   Schnattchen   08:38:42 | Dienstag, 25. April 2006
Armmuts Zeugnis
Dieser Bericht ist ein Armuts Zeugnis, ich danke ihnen das sie es ausgestellt haben!
Ich finde es unmöglich, was hier geschrieben wird! Kein Wunder das unsere Gesellschaft sozial vor die Hunde geht, wenn jeder Kritisiert wird der anderst ist, als die Kirche es will!
Homosexualitt ist etwas schlimmes,ja? Aber was die Kirche treibt wird still schweigend toleriert.
Und was in einer Ehe zwischen Mann und Frau abgehen kann, das interessiert nicht. denn es ist ja was Gott will.
Wenn Gott wirklich nur die Liebe zwischen Mann und Frau wünscht, warum akzeptiert er dann Homosexualität? Warum wird nicht jeder Homo gleich von ihm bestraft, nur weil er anderst ist als Gott es angeblich „wünscht?“
Denken sie darüber einmal ein bisschen nach, bevor sie ihren nächsten Traurigen und schlechten Bericht schreiben.
Schnattchen
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#54   Anonym123   22:58:49 | Donnerstag, 6. April 2006
Traurig
. Wussten sie dass die ca 75% der homosexuellen Jugendlichen schon mal über Selbstmord nachgedacht haben, jeder zwölfte einen Suizidversuch hinter sich hat? Grund ist meist eine Depression und das ist nicht weiter verwunderlich wenn man Angst haben muss die Freunde könnten sich abwenden, die Eltern könnten einen Verstoßen, einem gesagt wird , man sei nicht normal, widernatürlich, vergifte die Gesellschaft, sei sündhaft und schlimmen Verbrechern gleigestellt, dürfte nie jemanden lieben, sei zum Aussterben verurteilt, wenn junge Homosexuelle auf der Straße angespukt und geschlagen werden wenn sie ihren Freund oder ihre Freundin küssen. Es reicht ja wenn sie aus einem homosexuellen Lokal herauskommen. Das ist zwar nicht die Regel aber kommt sehr häufig vor. Sind die Depressionen und die hohen Suizidraten dann noch verwunderlich? Wundert es dann dass sie diesen Stimmen dann irgendwann Glauben schenken ? Ich für meinen Teil könnte es nicht verantworten sollte ich Texte wie manche Kreuz.net User verfassen oder ein Verhalten wie manche Menschen auf der Straße zeigen dass Jugendlich dazu bewegen könnte Suizidzu begehen. Dies gilt nicht nur für Homosexuallität sonder für viele Lebensweisen. Bitte nehmen sie diesen Text so wie er ist , ziehen sie nicht seine Glaubwürdigkeit wegen eventueller fehlender Quellen oder Rechtschreibfehlern in ein falsches Licht. Dies wäre dem Thema wirklich nicht angemessen. Hoffentlich regt sie dieser Text zum nachdenken an.Ich finde es einfach traurig.
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#53   deusexmachina   21:23:31 | Donnerstag, 6. April 2006
@Evelin
„die immer ganzheitlich eingebettet in einer gegenseitigen ehrlichen Liebe sein soll“
Warum „sollte“? Es ist schön, wenn beides zusammenkommt, ja, es ist der Idealfall. Das heißt aber nicht, dass grandioser Sex um des Genusses wegen schlecht wäre, genausowenig, wie eine Liebesbeziehung schlecht sein muss, wenn es an Sex fehlt (beides KANN sein, MUSS aber nicht).
Mit dem Sex ist das wie mit dem Essen: Sie werden kaum je mit Nschwerk dieselbe innere Befriedigung erzielen wie mit dem Verzehr eines deftigen Wurstbrotes, wenn so richtig der Hunger zwackt – und? Verachten Sie deswegen grundsätzlich jedes Bonbon?
Sex um seiner selbst willen ist dann schlecht, wenn dadurch einer der Partner ausgenutzt / betrogen wird. Wo das nicht der Fall ist: Feuer frei und viel Spaß! Wenn Gott gewollt hätte, dass wir es nur im Rahmen der Ehe treiben, dann hätte er uns so geschaffen, dass wir es nur den entsprechenden Trieb verspüren. Aber das hat er ja sogar bei denen einzurichten unterlassen, die in Berufung auf seinen vorgeblichen Willen ein Leben lang diesen gottgegebenen Trieb unterdrücken und verleugnen.
Wo genau steht eigentlich in der Bibel: „Liebet und mehret Euch – außer den Priestern!“?
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#52   tillsninchen   20:54:07 | Donnerstag, 6. April 2006
Comments
Der kürzlich mit drei Oscars ausgezeichnete Homo-Film ‘Brokeback Mountain’ behandelt auch ein Thema, das in unseren Tagen gerne aus dem Hut gezaubert wird: die „religiöse Intoleranz“.
aus dem Hut gezaubert? Ô.o
Die Lügen die im Film über das Fischen erzählt werden, beweisen, daß Homo-Sex sogar noch wichtiger ist als Essen.
Ihr seid phantastisch! ich könnte stundenlang weiterlesen *süchtig nach Katho-Propaganda werd* (oh nein! Das macht mich ja genauso süchtig, wie der BBM-Film! Neeeeeeeiiiin! )
Das ist natürlich alles vollkommen zu rechtfertigen, da die böse Gesellschaft den zwei Homo-Cowboys den totalen Zugang zueinander versperrt.
Jjjjjjep, behauptet jemand das Gegenteil? :)
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#51   Miriam   14:59:06 | Donnerstag, 23. März 2006
@ Uwe
Ganz ehrlich: Ich will Ihnen nicht zu nahe treten, aber – wie alt sind Sie?
Sind Sie ernsthaft der Meinung, daß es Ihnen nichts ausmacht, auf Sex zu verzichten, wenn Ihre Frau die Wechseljahre hinter sich hat? Ihnen ist bewußt, wann Frauen in die Wechseljahre kommen? Und welche Lebenserwartung Sie heutzutage haben? Und wie lange sie damit noch leben würden, ohne Ihre Frau körperlich lieben zu „dürfen“?
Evelin hat ja auch schon darauf hingewiesen, daß die Kirche dies nicht VERLANGT. Natürlich können Sie persönlich da anderer Meinung sein. Ich hoffe, daß das nicht herablassend klingt, aber dann tut mir das leid für Sie.
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#50   _EinFan_   14:32:24 | Donnerstag, 23. März 2006
Absurd
aber die Kirche erlaubt ja heute sogar die Ehe, wo ein Ehepartner unfruchtbar ist.
Hilfe!!! Sage ich da nur!
Warum hat Gott uns beim Vollzug des GV dann mit so einzigartigen Gefühlen gewidmet, wenn man auf diese Verzichten sollte. Für die Produktion der Kinder wäre dieses nicht nötig.
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#49   Evelin   12:52:45 | Donnerstag, 23. März 2006
Einswerdung zwischen Mann und Frau
ist – logischerweise von der Natur her – auf Fruchtbarkeit angelegt. Darüber hinaus dient sie der gegenseitigen Beziehung, der Treue. Sie ist ein Vollzug des ehelichen Sakramentes. Nun ist der Mensch im Gegensatz zum Tier in der Lage, auf den Vollzug der genitalen Sexualität, die immer ganzheitlich eingebettet in einer gegenseitigen ehrlichen Liebe sein soll, zu verzichten. Im Rahmen der Natürlichen Empfängnisregelung kann ein Ehepaar aus bestimmten Gründen (muss ich jetzt nicht aufzählen) auf den GV in der fruchtbaren Zeit verzichten.
Allerdings ist ein Ehepaar nicht verpflichtet, in den Wechseljahren auf ehelichen Verkehr, der oft erst zu dieser Zeit so richtig Erfüllung schenkt, zu verzichten. Das ist nicht die Lehre der katholischen Kirche und auch nicht von Humanae Vitae.
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#48   private-notes   10:24:34 | Donnerstag, 23. März 2006
@ uwe
Wieso wäre es besser, wenn ein Ehepaar nach den Wechseljahren auf Sex vezichtet? Für wen wäre es besser? Und warum? Sex ist – unabhängig von der Preferierung – der ekstasische Weg, Liebe zu zeigen und zu empfangen. Das ist etwas wundervolles, das Gott allen Menschen mitgegeben hat – damit sie sich auch aneinander erfreuen können. Wer also glauben Sie zu sein, Menschen vorschreiben zu wollen, bis zu welchem Alter sie miteinander sexuell verkehren dürfen? Das grenzt ja schon an krankhaften Utilitarismus.
Und das Sakrament der Ehe für Paare, bei denen ein Partner zeugungsunfähig bzw unfruchtbar ist? Konnte die Kirche je eine Ehe zwischen Mann und Frau ablehnen, weil einer der Partner unfruchtbar war? Also was hat das dann mit dem Zeitgeist zu tun? Und mit welchem Zeitgeist?
Liebe Grüße,
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#47   Uwe Schmidt   00:34:00 | Donnerstag, 23. März 2006
Miriam
Naja, besser wäre es wohl schon, wenn ein altes Ehepaar nach den Wechseljahren nicht mehr miteinander schläft, aber die Kirche erlaubt ja heute sogar die Ehe, wo ein Ehepartner unfruchtbar ist. Das ist wohl ein Geständnis an den Zeitgeist, logisch ist es nicht.
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#46   Miriam   21:43:14 | Mittwoch, 22. März 2006
unfruchtbarer Geschlechtsverkehr
Wenn man davon ausgeht, daß Gott uns die Sexualität nur rein zur Fortpflanzung gegeben hat, dann schon.
Ich hab allerdings schon in irgendeinem meiner Postings geschrieben, daß auch christliche Eheberater inzwischen Sexualität als mehr ansehen als als reine „Kinderproduktion“ (ich weiß, das ist ein Unwort, und meine es nicht so harsch, wie es klingt).
Außerdem: Wenn Gefühle im Spiel sind (in diesem Fall die LIebe zwischen den beiden), kann man mit vernünftigen/ logischen/ „produktiven“ Erwägungen selten dagegen an. Genau das ist ja das Problem: Beide versuchen, ihre Gefühle füreinander zu kontrollieren und das zu tun, was „normal und richtig“, produktiv ist. Beide heiraten und kriegen Kinder. Aber: Beide sind todunglücklich. Von der Perspektive aus ist unfruchtbarer Geschlechtsverkehr meiner Meinung nach in jedem Fall besser. Eine Frage: Würden Sie einem alten Ehepaar das Recht absprechen, Sex miteinander zu haben, weil sie zu alt sind, um noch Kinder zu zeugen? Die haben auch unfruchtbaren Geschlechtsverkehr. Fänden Sie es nicht hart, ihnen einen Teil ihrer Beziehung zueinander wegzunehmen, weil sie nicht mehr fruchtbar sind?
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#45   Institution †   13:13:24 | Mittwoch, 22. März 2006
UWE S., der Phil-oster…
Verwechseln Sie da nicht Homosexualität mit Homophilie?
Was Thomas Mann betrifft, wissen wir aus allen Biographien und Selbstzeugnissen, wie gestört der Gute doch war – durch die Weigerung, zu seiner Sexualität zu stehen. Zehnmal lieber hätte er wohl mit Felix Krull Umgang gepflogen als mit Madame Mann … die sechs Akte der Selbstverleugnung haben sich ja alle bitter an ihm gerächt: eine gerechte Strafe!
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#44   Uwe Schmidt   02:10:03 | Mittwoch, 22. März 2006
Gallowglas
Es gibt aber doch nicht um das Glück, sondern um das Gute, Natürliche, Richtige und Wahre. Das kann dir jeder noch einigermaßen anständige Philosoph bestätigen. Wir müssen weniger egoistisch sein und mehr an das Gemeinwohl denken. Thomas Mann war auch homosexuell und hat 6 (!) Kinder zustandegebracht. Ein leuchtendes Vorbild für die Homosexuellen!
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#43   merci88   15:18:03 | Dienstag, 21. März 2006
qcarlo-peron
ja ich weis das ich mich verschrieben
habe und es tut mir auch leid
und du hast auch recht das sicher nicht viele hier
die gleiche meinung vertreten wie ich
und ich finde es leider schade
das die leute nicht einsehen wollen
das homosexualität nicht schlimmes ist
und gerade als christ wo doch immer
von der nächsten liebe geprädigt wird
ich finde es ist egal wer wen liebt
ob jetzt mann mann liebt oder mann frau liebt
ist egal doch für sie ist es leider ein problem
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#42   -Agnostiker-   18:44:00 | Montag, 20. März 2006
3. Teil
Wo bleibt eigentlich der dritte Teil dieses…ähm… Ergusses. Das warten macht ein ja schon richtig kribbelig
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#41   carlos_peron   13:36:13 | Montag, 20. März 2006
@merci88
Auch wenn Du noch an deiner Rechtschreibung und Grammatik feilen solltest, kann ich dir nur uneingeschränkt zustimmen. Jedoch wenn ich mich hier so umschaue, dann weiß ich nicht, ob man Stimmen der Vernunft wie die deinige hier hören möchte. Leider!
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#40   merci88   13:33:02 | Montag, 20. März 2006
homosexuelle
könnt ihr nicht endlich mal aufhören über homosexuelle herzuziehen und ihnen das leben schwer zu machen
weil für homosexuelle ist genau wie bei hetrosexuelle
die liebe und die gefühle wichtiger als sex
und das kan doch nicht so schlomm sein oder?
sie fühlen genauso wie die hetros nur das sie halt auf das gleiche geschlecht stehen und sich hingezogen fühlen davon
was können die dafür das sie schwul sind man wird schwul geboren ja und es dauert halt bis men draukommt
und das bereitet dan viele leute probleme das sie schwul sind
und warum wegen dummen leuten die es nicht akzeptiren können das es schwule gibt
schwule sind eigentlich ganz netten leuten und viele von euch hetros haben schon mit manchen gsprochen ohne das sie es wussten das er schwul ist
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#39   Gallowglas   09:00:29 | Montag, 20. März 2006
@Uwe …
„Aber ist es denn nicht besser, zu heiraten und Kinder in die Welt zu setzen, als unfruchtbaren Geschlechtsverkehr rein zum Vergnügen zu praktizieren?“
Die Frage stellt sich für Homosexuelle doch garnicht, und genau das zeigt der Film recht gut … man kann sie möglicherweise dazu zwingen, aber im Endeffekt zerstört es den Menschen, weil es gänzlich seinem Wesen widerspricht … und zu allem Überfluß reißt es noch Partner und evtl. Kinder mit …
Ich mein, stell dir vor, man würde unsere Fundi-Christen hier z.B. dazu zwingen 5x am Tag zu Allah zu beten und ihnen jede Art der christlichen Religionsausübung verbieten, glaubst du, die würden
1. das widerspruchslos mit sich machen lassen und
2. dabei glücklich sein ?
Wenn ich deine Argumentation (Heiraten & Kinder) benutze, wäre das auf alle Fälle besser, als sie als Christen leben zu lassen, da sie 1. mehr Frauen heiraten und 2. damit auch mehr Kinder zeugen könnten …
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#38   Filia_Nocte   08:40:29 | Montag, 20. März 2006
Kinder brauchen Liebe
Was bring es dem Kind, mit Eltern aufzuwachsen die sich nicht lieben sondern nur „zum Zweck“ miteinander leirrt sind?
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#37   Uwe Schmidt   23:35:06 | Sonntag, 19. März 2006
Miriam
Aber ist es denn nicht besser, zu heiraten und Kinder in die Welt zu setzen, als unfruchtbaren Geschlechtsverkehr rein zum Vergnügen zu praktizieren?
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#36   Filia_Nocte   13:28:58 | Samstag, 18. März 2006
Liebe ist Liebe!
Moin.
Also ich bin schlichtweg entsetzt wie intolterant der Artikel geschrieben ist. Warum lasst ihr die „Homos“ nicht einfach in Ruhe?
Es ist natürlich, dass ein Mann einen Mann liebt (Oder umgekehrt), und es ist als normal abzustempeln und gleichberechtigt behalndelt zu werden. Es hat es immer schon gegeben und es ist keine Krankheit die es zu heilen gilt. Außerdem ist es immer schlimm, verlassen zu werden ob für eine andere Frau oder Mann ist egal. Es tut gleich weh.
Hätte es euer Gott nicht gewollt, dann hätte er doch es beim erschaffen der menschheit weggelassen oder kommt jetzt wieder die übliche Ausrede, dass der Teufel schuld ist?
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#35   Gerhard   02:18:42 | Samstag, 18. März 2006
Liebe und Sex
Angesichts der gegenwärtigen Debatten in Internetforen und der dort geäußerten Meinungen möchten wir eine der Kernfragen beleuchten. Die Kirche spricht in ihrer Stellungnahme von „praktizierter Homosexualität“ – und legt damit nahe, Homosexualität sei nichts weiter als eine (verwerfliche) Praxis, die es nur zu meiden gelte. Wir haben uns von allem Anfang an entschieden gegen dieses Zerrbild unserer Situation zur Wehr gesetzt. Homosexualität oder, besser (und zutreffender) ausgedrückt, gleichgeschlechtliche Orientierung ist nicht etwas, was man tut, sondern vielmehr etwas, was man ist.Die irreführende Fokussierung auf das so genannte Praktizieren lenkt den Blick vom Wesentlichen ab: nämlich davon, dass wir gleichgeschlechtlich liebende Menschen sind. In der ganzen Tragweite dieses Begriffs. Indem man uns nahe legt, wir bräuchten ja nur das Praktizieren zu unterlassen hat man die Realität unserer Liebe zu unseren PartnerInnen nicht zur Kenntnis genommen, um nicht zu sagen, bewusst (weil bequemer?) ignoriert. Wir sind nicht Männer, die Sex mit Männern wollen. Wir sind nicht Frauen, die Sex mit Frauen haben. Wir sind Männer, die Männer lieben, wir sind Frauen, die Frauen lieben. Indem man diese essentielle Tatsache beiseite stellt um statt dessen den Blick ausschließlich auf sexuelle Aktivität zu lenken, hat man unsere Liebe nicht als solche wahrgenommen und hat unsere Zuneigung zu unserem PartnerInnen ignoriert. (Regenbogen NAK)
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#34   Miriam   18:25:40 | Freitag, 17. März 2006
Witzig:
„Nächstes Mal: Ist ‘Brokeback Mountain’ wirklich ein Film über die Liebe?“
Klingt doch wie so einer dieser reißerischen Serien aus dem Fernsehen, oder? ;)
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#33   RexRegis   12:46:41 | Freitag, 17. März 2006
meine Güte
Und was würde der Gute erst zu folgendem Film sagen:
www.24-7derfilm.de/
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#32   Miriam   09:42:00 | Freitag, 17. März 2006
@ Uwe
Ich finde, daß Du recht hast – jedenfalls teilweise.
Daß die Frauen verlassen werden und die Familie unter der Situation ebenfalls leiden muß, finde ich auch nicht gut.
Allerdings ging es im Film eben nicht nur um „ein paar sexuelle Hochgefühle“, sondern darum, daß sich die beiden darüber hinaus voneinander angezogen fühlen. Nicht umsonst schreibt die Autorin Anne Proulx in der originalen Kurzgeschichte, daß die schönste Erinnerung Jacks die ist, als Ennis hinter ihm auftaucht, ihn in den Arm nimmt und einfach nur hält – ohne erotisches Innuendo. Weil er sich in diesem Moment geborgen gefühlt hat. Also, das sagt sie nicht explizit, aber das folgere ich persönlich daraus.
Der Fehler der beiden war also (meiner Meinung nach), daß sie überhaupt erst geheiratet haben, obwohl sie wußten, daß sie diese Frauen nicht auf eine Art liebten, die eine Ehe begründet.
Und genau hier setzt eben die Gesellschaftskritik des Films an: Sie haben beide geheiratet, weil sie wußten, daß die Gesellschaft ihre Liebe für abnormal halten und ihr keine Chance einräumen würde. Insbesondere Ennis ist mit der Situation emotional ziemlich überfordert und verfällt deswegen teilweise in einen regelrechten Selbsthaß. Hätte aber die Gesellschaft sie nicht durch ihre Konventionen gezwungen, auf eine Art zu handeln, die ihnen nicht entsprach, so wäre das ganze Drama allen (auch den Frauen!) erspart geblieben.
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#31   rotwang   01:11:22 | Freitag, 17. März 2006
mhm…
der film bezieht zwar auch sexualität mit ein, aber nur sekundär. primär geht es um die frage der wahren liebe: dass enis seine almar heiratet ist nicht nur konsequenz eines gesellschaftlichen hörigkeitsgefühls, sondern durchaus auch mit seiner definition von liebe vereinbar – zunächst jedenfalls, denn dann trifft er mit jack einen menschen, den er plötzlich aus seinem innersten heraus liebt – er versteht, was für ein mensch er ist, wie seine wahren gefühle aussehen. der darauffolgende geschlechstverkehr ist bloß eruptiver ausdruck dieser erkenntnis, die ihn wie ein schlag trifft und sein weltbild zerstört. Er heiratet Almar nach der trennung von jack – da jack seine einzige wahre liebe ist und für immer sein wird, kann er sich in einer zeit des getrenntseins der gesellschaftlichen Konformität beugen. die hochzeit war falsch, denn enis kann auf Grund der inakzeptanz ihm gegenüber als schwuler, seine rolle in der gesellschaft nicht finden, geschweige denn definieren…
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#30   Lohengrin   01:01:54 | Freitag, 17. März 2006
Brokeback Mountain
Ein typischer Artikel für diese Zeitung! Eine Redaktion, die es schlichtweg nicht ertragen kann, daß nicht JEDERMANN das Leben allein nach ihren Grundsätzen ausrichtet. Es ist begrüßenswert, daß die Zeit der religiösen Indoktrination des gesellschaftlichen Lebens vorbei ist und der Glaube wieder zur Privatsache des Einzelnen geworden ist. Denn Glaube ist stets etwas, das im Forum Internum – in den Gedanken – sich bildet und abspielt. Daher können die aus der Religion kommenden Überzeugungen auch nicht mit Recht zu allgemeinen Gesetzen erhoben werden.
Der Artikel ist ein Inbild der Intolleranz. Und – nebenbei bemerkt – nicht minder propagandistisch als der Film, dem dies vorgeworfen wird!
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#29   Eromenos †   00:40:33 | Freitag, 17. März 2006
Falsche Message, UWE!
Auch wieder so einer, der den Film zwar nicht gesehen hat, aber unbedingt markieren muss… Die Männer-Beziehung war zuerst da, die Frauen kamen erst später dazu!
DIE RICHTIGE MESSAGE IST EINFACH: Schwule sollten erst garnicht versuchen, den Zwängen der Gesellschaft (= Kirche etc.) entsprechen zu wollen, d.h. eine Frau zu heiraten.
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#28   Uwe Schmidt   00:19:11 | Freitag, 17. März 2006
Schlechte message
Also ich finde die Botschaft, die durch diese „Produktion“ vermittelt wird, äußerst unedel: ein Mann lässt Frau und Kinder für ein paar sexuelle Hochgefühle im Stich. Sollten wir als Menschen nicht unsere Triebe unterdrücken oder wenigstens im Zaum halten, um anderen nicht allzusehr auf die Füße zu treten? Sagt uns denn nicht Jesus Christus, dass wir unser Leben zu einem aufopfernde Liebesdienst an den Nächsten machen sollen? Auf dass wir dermaleinst den Siegerkranz im Paradies erlangen? Ich werde dieses komische christenfeindliche Hollywood jedenfalls boykottieren und überall erzählen, was da Böses geplant wird.
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#27   rotwang   23:54:21 | Donnerstag, 16. März 2006
also bitte…
Dass der Film ganz klar ein Propagandafilm ist, ergibt sich klar aus der Kombination Cowboys – Homosexualität und den drei Oskarn, die der Mist auch noch bekommt.
mal ganz davon abgesehen, dass es jedem Linguisten bei dieser in der Tat gräuslichen Eindeutschung eines englischen Markennamen kalt, nein eiskalt den Rücken runterläuft, hat da wohl auch jemand absolut keine Ahnung und das gilt ebenso für alle anderen John-Wayne-Fans etc., die hier im- und eplizit die Aufreissung des Western-Genres kritisieren: Was Lee macht, ist nichts, was es schon lange nicht geben würde: Der Abgesang des Western begann auf Seiten des Publikums mit dem grandiosen Scheitern von „Heavens Gate“ und auf Seite der Filmschaffenden allerspätestens mit Wim Wenders’ „Don’t come knocking“ – jeder Vorwurf gegen Lee, er würde dieses Genre diffamieren ist absolut lächerlich und eben einfach so Sujet-gebunden, wie die Abstammung der träumerischen und grüblerischen Julia aus einem wohlhabenden Elternhaus…
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#26   deepthought   23:40:00 | Donnerstag, 16. März 2006
Unpassend
Brokeback Mountain als Propagandafilm mit schlechtem Einfluss zu bezeichnen ist genauso unpassend wie z.B. zu behaupten, dass Jungs die als Messdiener in der Kirche dienen wegen des weissen Röckchens Schwul werden.
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#25   _EinFan_   23:37:00 | Donnerstag, 16. März 2006
Sicherlich
kann einem die Familie leid tun, aber der Mann nicht, wenn er nicht erkannt hätte wie er wirklich fühlt und weiter in einem unerfüllten Leben steckt. Wäre dieses dann nicht wesentlich schlimmer für die Familie?
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#24   patricius   23:12:30 | Donnerstag, 16. März 2006
Alina E. Look- Die Realität
Wie wär’s das ganze mal aus der Perspektive der verlassenen Frau/Familie zu sehen? www.amazon.de/…/303-0877903-1555435
Hier der Lebensbericht einer Frau aus Österreich, die nach det Geburt ihres 12. Kindes von ihrem Mann verlassen wurde für seine Geschlechtsgenossen und danach in ein sehr tiefes Loch fiel…
Sie ist nicht die sympathischste, aber die Familie kann einem Leid tun…
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#23   Beobachterin   23:03:27 | Donnerstag, 16. März 2006
Er würde sich im Grabe umdrehn
Was hätte wohl John Wayne zu diesem Film gesagt …
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#22   Miriam   20:46:32 | Donnerstag, 16. März 2006
@ Stimme aus dem Tradiland
Stimmt.
Allerdings klopfen wir uns allzu gerne selber auf die Schulter, in unserer aufgeklärten und freiheitsliebenden Demokratie Staat und Kirche zu trennen, im Gegensatz zu z. B. den „dummen fanatischen Ländern“ des Orients.
Deswegen habe ich diesen Hintergrund mal ignoriert, weil er im Idealfall keine Rolle spielen sollte.
Natürlich war das in den 60ern nicht der Fall. Deswegen kann man den Film natürlich auch als Angriff auf die Religion verstehen. Ich denke aber nicht, daß er von dem Machern so gemeint war, sondern eher als Gesellschaftskritik. Ich glaube nicht, daß der Film religiöse Gefühle verletzen oder provozieren sollte, sondern ganz einfach eine Geschichte erzählen wollte, die, ganz gleich, ob man jetzt der pro- homo oder der contra- homo Fraktion angehört, tragisch ist. Dem würde, denke ich, (fast) jeder, der den Film gesehen hat, zustimmen.
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#21   Gallowglas   20:39:09 | Donnerstag, 16. März 2006
@crosslink
Im bayrischen Fernsehen kam grade ein Bericht über zwei homosexuelle Bauern, die seit Jahren versuchen einen Hof zum gemeinsamen bewirtschaften zu finden und dabei mit der verkorksten Moral der bayr. Landbevölkerung zu kämpfen haben …
Soo weit hergeholt scheint die Story von „Brokeback Mountain“ dann doch nicht zu sein … weder inhaltlich, noch räumlich …
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#20   Gotthard   20:36:15 | Donnerstag, 16. März 2006
@tradiland
Dass der Film ganz klar ein Propagandafilm ist, ergibt sich klar aus der Kombination Cowboys – Homosexualität
Natürlich: Cowboys sind harte Männer, Revolverhelden und Frauenhelden …wer anderes verfilmt hat, kann nur bösartige Propaganda im Sinne haben
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#19   crosslink †   19:29:38 | Donnerstag, 16. März 2006
Netter Film
„Der Homo-Propagandafilm ‘Brokeback Mountain’ präsentiert praktizierende Homosexuelle als bedauernswerte Opfer rückständiger religiöser Ignoranten.“
Dann beschreibt der Film lobenswerterweise die traurige Realität – wenn die Diskrimininierung heutzutage auch schon abgenommen hat und die religiösen Ignoranten immer mehr in die Ecke der verbitterten Konservativ-Freaks gestellt werden. Die Tradi-Katholen mit ihrer Klemmi-Einstellung sind in breiten Bevölkerungsschichten heute zum Glück eh nur mehr eine Lachnummer und junge Menschen wenden sich höhnisch ab.
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#18   private-notes   19:20:53 | Donnerstag, 16. März 2006
@ liebes tradiland
Gekreische? Bisher gab es wenig beleidigende – und zumeist hinterfragenede Beiträge. Dass Sie natürlich mit bei Reaktionären so beliebten Adjektiven herumwuchten, war ja zu erwarten. Bis auf Ihren Beitrag waren alle anderen Kommentare bisher sachlich. Wollen Sie sich dem verschließen?
Sie könnten sich den Film ja mal ansehen – allein nur deshalb, um hier mit diskutieren zu können. Denn Sie wissen zumindest diesbezüglich nicht, worum es geht.
Für mich geht es in diesem Film weniger um ausgelebte Homosexualität sondern um eine verseuchte Gesellschaft, die totschlägt, was sie nicht versteht. Nichts anderes tun sie auch: Nicht mit dem Beil. Aber mit ihrer Meinung.
Freundliche Grüße aus dem liberalen Land ;-)
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#17   Eromenos †   18:59:05 | Donnerstag, 16. März 2006
Für Horst Eckner
Im US-amerikanischen Original dieses Schmarrens wird darauf verwiesen, man könne über drrwinfield@mail.com mit Herrn R in Verbindung treten …
Er scheint etwas feig zu sein, naja: Propaganda-Kathole!
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#16   timpressum †   18:53:26 | Donnerstag, 16. März 2006
O Gott…
…wieviele Fortsetzungen dieses selbstgeweihten Propagandaministers müssen wir noch ertragen?
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#15   Horst Eckner †   18:38:07 | Donnerstag, 16. März 2006
Wieso hat…
…Dr. „R. Winfield“ keinen Vornamen, anhand dessen man ihn z.B. bei einer Internetrecherche identifizieren und Informationen über ihn bekommen konnte; und was ist ein „Fachmann für Propaganda-Analyse“? Was weist Herrn/Frau R. Winfield als solchen Fachmann aus, wie hat er sich für diese Bezeichnung qualifiziert?
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#14   _EinFan_   18:12:29 | Donnerstag, 16. März 2006
gesellschaftliche Konventionen
Sicherlich sind gesellschaftliche Konventionen religiös geprägt. In der heutigen Zeit zum Glück nicht mehr so stark wie zu früheren Zeiten, sonst würden Hebammen sicherlich immernoch auf dem Scheiterhaufen verbrannt.
Aber das liegt daran, dass Gott uns mit einem Verstand gesegnet hat, der uns die Fähigkeit verleiht auch mal etwas zu hinterfragen/überdenken. Was leider einige hier nicht beherrschen.
Die Aussage „sicherlich Interpretiert er den Film“ richtig, lässt erkennen, dass Sie selbst den Film anscheinend nicht gesehen haben, also bilden Sie sich doch lieber einmal Ihre eigene Meinung und brechen mit Ihrem katholischen Muster.
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#13   maxentius   18:10:22 | Donnerstag, 16. März 2006
@Stimme aus dem Tradiland
Haben Sie diesen Film gesehen?
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#12   Gotthard   17:55:41 | Donnerstag, 16. März 2006
diese „Fach-Analyse“ …
…eines Propaganda-Mannes ist übrigens eine Übersetzung aus dem Amerikanischen …
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#11   Stimme aus dem Tradiland   17:53:48 | Donnerstag, 16. März 2006
Lautes Gekreische im Homo-Taubenschlag
ist unter mir deutlich zu vernehmen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass Dr. Winfield den Film richtig interpretiert. Zu Miriam: Gesellschaftliche Konventionen haben in aller Regel einen religiösen Hintergrund, auch wenn dies z.B. ein atheistischer oder relativistisch-modernistischer ist.
Indem man die gesellschaftliche Konvention („auf dem Land“, „bei den Cowboys“), dass homosexueller Lebensstil falsch und unmöglich ist, angreift, greift man ganz eindeutig die dahinter stehende religiöse Einstellung an, d.h. genau genommen das Christentum.
Dass auch andere Religionen gg. die Homosexualität sind, wird leicht ausgeblendet, denn die spielen bei den Cowboys ja wenig Rolle. Also ist es letztlich die „böse Kirche“, die den „armen Homo-Cowboys“ das Leben schwer macht.
Dass der Film ganz klar ein Propagandafilm ist, ergibt sich klar aus der Kombination Cowboys – Homosexualität und den drei Oskarn, die der Mist auch noch bekommt. Ebenso aus der eifrigen Berichterstattung in den Medien. Und nicht das auf kreuz.net beziehen: Selbiges ist ja das einzige Medium, welches den Film nicht hochjubelt.
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#10   roemkath   17:39:11 | Donnerstag, 16. März 2006
Danke…
… für die Werbung zu diesem außerordentlichen Film. Dass Sie sich auf dieser Seite wiederum damit beschäftigen, zeigt mir, was ich immer vermutet habe: Sie fördern indirekt Homosexualität, ob Sie wollen oder nicht. Gratulation!
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#9   luni   17:17:14 | Donnerstag, 16. März 2006
Der Wahnsinn geht in die nächste Runde.
Ich schließe mich meinen Vorrednern in voller Gänze an. Ich habe mich auch bereits zur ersten erkenntnisreichen Propaganda-Analyse des Herrn W. geäußert. Daher hier nur noch eine Anmerkung: Ihre Inhaltsangabe strotzt nur so vor kontextuellen Fehlern, Herr W.! Im Klartext: Nicht Jack Twist verlässt, so wie sie es formulieren „nachdem er seines vitalen Bedürfnisses nach Homo-Sex beraubt wird, […] seine Frau und sein Kind […]“ und geht „eine ehebrecherische Beziehung mit einer Frau ein, für die er nichts empfindet“. Es ist eben nicht die Figur des Jacks, sondern die des Ennis, die sich aufgrund ihrer ausweglosen Situation scheiden lässt. Eine Situation, die von intoleranten und ignoranten Menschen generiert wird. Wer eine Sache nur aufgrund reiner Willkür, ohne sachliche und auch inhaltliche Korrektness („religiöse Intoleranz“ – dass ich nicht lache) zerreißt, der schraubt, um mit Ihren Worten zu sprechen, das Niveau auf übelste Art herab.
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#8   Miriam   16:37:27 | Donnerstag, 16. März 2006
…zweiter Teil…
Außerdem zeigt der Film eben sehr gut, daß die Protagonisten keine heiligen Märtyrer oder so etwas in der Art sind, sondern auch nur ganz normale Menschen, die Fehler machen: Sie belügen ihre Frauen und verletzen beide dadurch genausosehr wie sich selbst. Sie könnten das jetzt für ein Argument gegen die Beziehung benutzen. In Wahrheit ist es aber ein Argument gegen Unehrlichkeit. Wären sie ihren Frauen gegenüber ehrlich gewesen und hätten sie sie nie geheiratet, so wären diese auch nicht verletzt worden.
Zuletzt möchte ich noch anmerken: Ich komme aus sehr religiösen (wenn auch nicht katholischen) Familienverhältnissen und kann deshalb verstehen, wenn Menschen mit Homosexualität Probleme haben oder sie für schlicht und ergreifend falsch halten. Dennoch heißt das nicht, daß andere das ebenso sehen. Genauso, wie Sie nicht gezwungen werden wollen, homosexualität fr richtig zu halten, sollte niemand gezwungen werden, sie für falsch zu halten. Meines Wissens steht auch nirgends in der Bibel: „Gehet hin und zwingt die Welt, richtig zu leben.“ Vertreten Sie Ihren Standpunkt, mehr können und sollten Sie auch nicht tun; aber seien Sie eben nicht „religiös intolerant“ – lassen Sie Menschen stehen.
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#6   private-notes   16:34:34 | Donnerstag, 16. März 2006
Der Film
muss unseren lieben Rechtskatholen ganz schön schwer aufs Gemüt geschlagen haben, dass sie sich so fürchterlich darüber echauffieren und sogar einen Propaganda Spezialisten erfinden, der mit adjektivlastigen, negativ besetzten Begriffen Zusammenhänge konstruiert, die ihn für einen Besuch auf der Psychocouch qualifizieren.
Nun, Argumentation und Intention sowie weihrauchschwangere Niedertracht – alles wie gehabt auf dieser Seite.
Mich freuts, dass so hochqualitative Filme gemacht werden und das Moralkorsett der konservativen Katholen aufweichen. Der altersschwache Einfluss schwindet dahin und übrig bleibt das empörte Gekrächze uralter Männer in einsamen Domen. Weiter so. Ihr erfüllt Satans Auftrag ganz hervorragend :-)
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#5   Miriam   16:24:59 | Donnerstag, 16. März 2006
Miriam
„Es ist die dargestellte Art religiösen Denkens, die zu solch blutigen Gewalttaten führt.“
– Ich habe keine Ahnung, wie Sie zu dieser Schlußfolgerung kommen. Es ist nicht die dargestellte Art religiösen Denkens, sondern gesellschaftlicher Konventinen und Normen, die zu den Gewalttaten geführt hatten. In der Tat geht es in dem Film gar nicht um Religion oder Religiösität.
Ich habe auch keine Ahnung, warum Sie den Begriff religiöse Intoleranz in Anführungszeichen setzen, als gäbe es so etwas nicht. Spätestens mit dem Karikaturenstreit wissen wir, daß die Toleranzgrenze mancher religiösen Menschen etwa die Pressefreiheit unterschreitet. Diese Intoleranz gibt es ganz genauso im Christentum (denn ich nehme an, daß Sie das Setzen der Anführungszeichen auf Ihre eigene Religion beziehen).
Des weiteren finde ich es ganz außerordetnlich scheinheilig, wie Sie die angebliche Propaganda des Films so scharfsinnig „entlarven“, dabei aber selber propagandistische Mittel verwenden (und zwar, ganz ehrlich gesagt, sowas von plump, wie ich es schon lang nicht mehr erlebt habe). Wenn Sie ein ganz klein wenig von Logik verstehen, wissen Sie, daß eine Folgerung von A nach B nicht automatisch auch die Folgerung von B nach A impliziert. Genau das tun Sie aber in Ihrer Argumentation. Das ist falsch, und nachdem ich Ihnen die Intelligenz unterstelle, das auch zu verstehen, ist es somit nach meinem Verständnis auch eine Lüge, weil Sie wissentlich falsche Behauptungen von sich geben.
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#3   Sirilo   16:16:43 | Donnerstag, 16. März 2006
Warum lügt Dr. Winfield?
Dr. R. Winfield behauptet, er sein „Fachmann für Propaganda-Analyse“. Dabei ist er Physiker (Mikroelektronik, Photonik). Warum spielt er mit falschen Karten?
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#2   maxentius   15:56:18 | Donnerstag, 16. März 2006
Herr Dr. R. Winfield, Sie verbreiten Lügen!
Ich habe diesen Film gestern gesehen und es ist eindeutig, dass Religion in diesem Film kein Thema ist. Jeder kann sich selbst davon überzeugen, dass Herr Dr. R. Winfield hier Lügen verbreitet. Ich bezweifle zudem, dass er den Film überhaupt gesehen hat.
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#1   richard   15:46:50 | Donnerstag, 16. März 2006
Seit die Menschheit besteht
funktioniert Propaganda so, Herr Dr. Winfield. Nichts Neues unter der Sonne: bei Caesar, bei Justinian I., bei Otto III., bei Napoleon, bei Murx&Lenin ebenso wie bei Adolf&Josef und jetzt bei Ostküste&Co bzw. deren Propagandaabteilung Hollywood.
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