Die Probleme von Papst Johannes Paul II. mit Radio Vatikan
Erst jetzt wurde bekannt, warum sich in den frühen 80er Jahre bei Radio Vatikan eine Sendepause von einigen Minuten ereignete.
(keuz.net, Vatikan) Im Mai 1981 wurde Papst Johannes Paul II. bei einer Mittwochsaudienz auf dem Petersplatz
vom Türken Mehmet Ali Agca niedergeschossen und wurde notfallmäßig in die Gemelli Klinik eingeliefert.
In den Monaten nach der Rückkehr des Papstes aus dem Spital, beklagte er sich über Schmerzen im Bereich
des Unterleibes.
Das berichtete kürzlich der päpstliche Leibarzt, Dr. Renato Buzzonetti, in einem Buch
mit dem Titel „Lasciatemi Andare“ – „Laßt mich gehen“.
Das 120seitige Werk enthält die Berichte dreier
Zeitzeugen: des Erzbischofs von Krakau und ehemaligen Privatsekretärs von Papst Johannes Paul II., Mons.
Stanislaw Dziwisz, vom päpstlichen Leibarzt Dr. Renato Buzzonetti und von Erzbischof Angelo Comastri,
dem gegenwärtigen Generalvikar des Vatikan.
Wegen der Schmerzen des Papstes beschlossen die Ärzte,
am Papst im Apostolischen Palast eine Ultraschalluntersuchung durchzuführen.
Während des Vorganges
zeigte sich aber, daß elektromagnetische Wellen, die von Radio Vatikan stammten, die Untersuchungen störten.
Darum telefonierte der Apostolische Palast mit dem Radiosender und bat die dortigen Verantwortlichen,
die Radioübertragungen kurzfristig abzuschalten.
Nachdem sich die Radio-Verantwortlichen davon überzeugt
hatten, daß es sich nicht um einen Scherzanruf gehandelt hatte, wurden die Übertragungen für einige
Minuten unterbrochen, sodaß die Ultraschalluntersuchung durchgeführt werden konnten.
Nach der Wiederaufnahme
der Programme begründete der Sender seinen Zuhörern die Unterbrechung mit „technischen Problemen“.
Die italienische Ausgabe des jüngsten Buches über Papst Johannes Paul II. wird der nächsten Ausgabe
des Wochenmagazins ‘Famiglia Cristiana’ beigelegt werden.
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3 Lesermeinungen
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@kurt usar Einer der Väter des Anarchismus, Max Stirner, hat einmal gesagt: „An großen wie an befreundeten
Menschen kümmert uns Alles, selbst das Unbedeutendste, und wer uns Kunde von ihnen bringt, erfreut uns
sicherlich.“
Gefährliche Strahlung durch Radio Vatikan? Interessant dabei ist, dass Radio Vatikan immer abgestritten
hat, dass seine Strahlung gesundheitsgefährlich ist. Im Mai 2005 verurteilte aber „ein italienisches
Gericht … den Intendanten sowie den Geschäftsführer von Radio Vatikan wegen Umweltvergehen zu zehn
Tagen Haft verurteilt. Der Jesuiten-Priester Pasquale Borgomeo und der Roberto Kardinal Tucci wurden dafür
verantwortlich gemacht, dass ein Sendeturm des päpstlichen Rundfunks zu starke elektromagnetische Wellen
ausstrahle und damit gegen italienisches Recht verstoße … Tatsächlich hatte es in der Nähe der Sendeanlagen
von Radio Vatikan bis vor wenigen Jahren auffällige Krebshäufungen gegeben.“ www.tagesschau.de/…32_REF1,00.html[link]