Das Bistum Essen als Vorbild?
Wofür sollen gläubige Christen Kirchensteuern entrichten, wenn den praktizierenden Katholiken und besonders den älteren Kirchgängern, die nicht mehr mobil sind, die Kirchentüren vor der Nase zugesperrt werden? Von V. Lange, Bochum.
(kreuz.net, Essen) Das Bistum Essen soll in Deutschland ein Vorbild werden – nicht etwa wegen eines besonderen
geistlichen oder religiösen Aufschwungs, sondern wegen der Art und Weise, wie dort der Zusammenbruch
verwaltet wird.Im Gefolge dieses Zusammenbruchs gehen jetzt die Kirchensteuereinnahmen noch mehr zurück. Das trifft die Gottesmänner an einer empfindlichen Stelle.
Der rasante Niedergang des christlichen Abendlandes sollte in den Chefetagen eigentlich Anlaß zum Umdenken sein. Ist er aber nicht.
Ein Umdenken – gar eine Umkehr – ist weit und breit nicht in Sicht. Statt dessen ist das Modewort „Umstrukturierung“ der große Renner.
Wo der Heilige Geist fehlt und keine Orientierung auf Christus hin besteht, verliert man sich gerne in äußeren Strukturen und Veränderungen an der Oberfläche, um dem eigentlichen Problem – hier: der Zersetzung/Zerfall des Glaubens – nicht in die Augen schauen zu müssen.
Die Kirche tut das gleiche, verbohrt sich immer noch in einen tödlichen und sterilen Modernismus und scheint zu einer geistigen Erneuerung unfähig.
Personalgründe und ökonomische Überlegungen werden im Bistum Essen für die Neuordnung und Zerschlagung von 259 zum Teil seit mehr als 100 Jahren gewachsenen Gemeinden zu 42 Großpfarreien angegeben.
Dabei gibt man den Eindruck, daß der sogenannte Priestermangel gelegen kommt, um den Pfarrer durch ein Pastoralteam und den Priester durch Laienmitarbeiter zu ersetzen.
Ein beim Arbeitsamt gemeldeter 48jähriger Priester aus Bochum war beim Bischof zum Gespräch. Dort wurde ihm gesagt: „…alles was Du machst ist gut – …mach weiter so…aber ich kann Dich im Bistum Essen nicht beschäftigen. Wir haben kein Geld.“
Ein Hohn und unfaßbar, denn warum werden denn überhaupt noch Priesteramtskandidaten im Priesterseminar ausgebildet – wenn man diese nach erfolgter „Ausbildung“ doch nicht bezahlen kann?
Kann man es der Deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel verübeln, wenn sie die Probleme Deutschlands mit wirtschaftlichen Maßnahmen lösen will, wenn sogar die Gottesmänner gleiches praktizieren?
Für Pastoralteams und Laienmitarbeiter ist allerdings Geld vorhanden. Selbstverständlich auch für die Generalsanierung marodester Kirchen. Die sich in gutem Zustand befindlichen Kirchengebäude werden überwiegend geschlossen – nicht nur in Bochum.
Dieser „Umstrukturierungs-Umbau“ ohne den Geist dessen, dem wir das „noch“ christliche (?) Abendland verdanken können – „nur wirtschaftliche Aspekte zählen! –, soll dann Vorbildfunktion für die anderen Bistümer haben, um das wenige aufzulösen, das noch vorhanden ist.
Die Kirchensteuer gehört schnellstens abgeschafft, damit sich die Spreu vom Weizen trennt.
Wo legitime Laieninitiativen unermüdlich aktiv sind, legt man alle erdenklichen Schwierigkeiten in den Weg. Das prominenteste Beispiel ist die Marienkirche zu Bochum-Mitte die immer noch nicht unter Denkmalschutz steht, trotz ihrer hohen Bedeutung. Gründe liegen in den guten Verbindungen zwischen Stadt und Kirche und der bestehenden Attraktivität des Filetgrundstücks inmitten der City.
Laut Presseberichten hatte sich das Bistum Essen Ende 2005 entschlossen, die Marienkirche zu erhalten. Doch wie soll man solchen Mitteilungen Glauben schenken, wenn Anregungen zu einer sinnvollen Umnutzung des Gotteshaus offensichtlich ignoriert werden.
Sogar der Zugang zum Kirchenraum wird Interessierten – die einen Entwurf mit authentischen Raummaßen erarbeiten woll(t)en – verweigert. Umnutzungsvorschläge, die auch finanzierbar sind, liegen mittlerweile vor.
Ich zitiere den französischen Theologen und Mathematiker Blaise Pascal († 1662):
„Es ist ein Verbrechen, den Frieden zu stören, wo die Wahrheit regiert. Es ist ein Verbrechen, im Frieden zu bleiben, wenn man die Wahrheit zerstört. Die Wahrheit ist demnach die Richtschnur und das letzte Ziel der Dinge.“
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Mittwoch, 10. Mai 2006 10:44
expedit: Die Göttliche Weisheit braucht kein Geld!
Die Göttliche Weisheit kann getrost auf Geld, Gebäude und Funktionäre verzichten!
Im Gegenteil!
Sie kann sich viel freier entfalten, wenn sie nicht durch diese Dinge behindert wird!
Es sind geistige Prinzipien und weder volks- noch betriebswirtschaftliche Erkenntnisse, die das Seelenheil bringen!
Man kann also froh sein und jubeln, wenn endlich die Spreu vom Weizen getrennt wird!
Kein Stein wird auf dem anderen bleiben und das wird auch nicht notwendig sein!
Gebäude kamen und verschwanden wieder!
Über Funktionäre wird man sehr schnell nicht mehr reden!
Und das Geld?
Einfach Kirchensteuern abschaffen!
Was gibt das eine wohltuende Verpuffung!
Warten wir es getrost ab!
Im Gegenteil!
Sie kann sich viel freier entfalten, wenn sie nicht durch diese Dinge behindert wird!
Es sind geistige Prinzipien und weder volks- noch betriebswirtschaftliche Erkenntnisse, die das Seelenheil bringen!
Man kann also froh sein und jubeln, wenn endlich die Spreu vom Weizen getrennt wird!
Kein Stein wird auf dem anderen bleiben und das wird auch nicht notwendig sein!
Gebäude kamen und verschwanden wieder!
Über Funktionäre wird man sehr schnell nicht mehr reden!
Und das Geld?
Einfach Kirchensteuern abschaffen!
Was gibt das eine wohltuende Verpuffung!
Warten wir es getrost ab!
Donnerstag, 23. März 2006 09:13
Isidor: Maledica – „FETTE GEHÄLTER“
Maledica sei gedankt für die Info der fetten Gehälter der Geistlichkeit. Sie haben es erkannt warum
gerade bei uns in Deutschland soviele Schauspieler am Altare stehen – nicht nur Laien!
Ein sicheres Gehalt ist der Grund warum man „Priester“ von Beruf ist. Endlich erkennt man es so langsam.
Ein sicheres Gehalt ist der Grund warum man „Priester“ von Beruf ist. Endlich erkennt man es so langsam.
Dienstag, 21. März 2006 21:58
souffleur: @Maledica
Ich kann Maledica nur zustimmen, es muss etwas vorliegen gegen diesen Priester, wenn er in Essen nicht
eingesetzt wird,
nur weil einer Priester ist, heisst es lange noch nicht, dass er auch in der Pastoral einsetzbar ist, für manche wäre es wirklich wenn sie nicht gewirkt hätten, d können Laien manchmal mehr positives wirken als manche Priester
nur weil einer Priester ist, heisst es lange noch nicht, dass er auch in der Pastoral einsetzbar ist, für manche wäre es wirklich wenn sie nicht gewirkt hätten, d können Laien manchmal mehr positives wirken als manche Priester
Dienstag, 21. März 2006 16:46
Maledica: Prüft die Geister
@Isidor
Weil ich die Geister prüfe, glaube ich auch nicht alles was hier gepostet wird!
Wenn dieser Priester im Bistum Essen inkardiniert ist, bekommt er von dort auch seine Bezüge.
Vielleicht ist er aber auch einer von den Priestern aus anderen Ländern, welche ach so gerne nach Deutschland kommen, weil Priester hier fettes Geld bekommen.
Da wurden hier schon einige in Ihre Heimat zurückgeschickt, weil diese unzufrieden waren weil sie zu wenig Geld bekämen.
Weil ich die Geister prüfe, glaube ich auch nicht alles was hier gepostet wird!
Wenn dieser Priester im Bistum Essen inkardiniert ist, bekommt er von dort auch seine Bezüge.
Vielleicht ist er aber auch einer von den Priestern aus anderen Ländern, welche ach so gerne nach Deutschland kommen, weil Priester hier fettes Geld bekommen.
Da wurden hier schon einige in Ihre Heimat zurückgeschickt, weil diese unzufrieden waren weil sie zu wenig Geld bekämen.
Dienstag, 21. März 2006 10:42
Isidor: ARBEITSLOSER PRIESTER „HARTZIV-Empfänger“ ist seit über 10 Jahren im Bistum Essen beheimatet
Der arbeitslose Priester hat unter anderem mehr als 8 Jahre in einer Bochumer Kirchengemeinde segensreich
gewirkt. Fürsorgepflicht seitens des HH Herrn Bischof Dr. Felix Genn ???
Der arbeitslose Priester (HartzIV) soll weiterhin seitens des Bistums Essen zurück in seine Heimat (er hat die deutsche Staatsbürgerschaft seit Jahren!). Dort droht ihm das Gefängnis und die sich daraus ergebenden „todsicheren“ Folgen! Eine Erlaubnis/Freistellung seitens seines Heimatbischofes in einer anderen Diözese zu wirken, liegt seit mehreren Jahren im Generalvikariat vor.
Geliebte, glaubt nicht jedem Geiste, sondern prüft die Geister, ob sie aus Gott sind; denn viele falsche Propheten sind ausgegangen in die Welt. Daran erkennt ihr den Geist Gottes: Jeder Geist, der Jesus als den im Fleische gekommenen Christus bekennt, ist aus GOTT. Und jeder Geist, der Jesus nicht bekennt, ist NICHT aus GOTT. Und das ist der Geist des Antichrist, von dem ihr gehört habt, dass er kommt. Und jetzt ist er bereits in der Welt. (1Joh4,1-3)
Der arbeitslose Priester (HartzIV) soll weiterhin seitens des Bistums Essen zurück in seine Heimat (er hat die deutsche Staatsbürgerschaft seit Jahren!). Dort droht ihm das Gefängnis und die sich daraus ergebenden „todsicheren“ Folgen! Eine Erlaubnis/Freistellung seitens seines Heimatbischofes in einer anderen Diözese zu wirken, liegt seit mehreren Jahren im Generalvikariat vor.
Geliebte, glaubt nicht jedem Geiste, sondern prüft die Geister, ob sie aus Gott sind; denn viele falsche Propheten sind ausgegangen in die Welt. Daran erkennt ihr den Geist Gottes: Jeder Geist, der Jesus als den im Fleische gekommenen Christus bekennt, ist aus GOTT. Und jeder Geist, der Jesus nicht bekennt, ist NICHT aus GOTT. Und das ist der Geist des Antichrist, von dem ihr gehört habt, dass er kommt. Und jetzt ist er bereits in der Welt. (1Joh4,1-3)
Montag, 20. März 2006 23:57
Bernardin †: arbeitsloser priester
souffleur: wo steht, dass ein bistum für seine Priester Sorge tragen muss??? Es gibt leider zu viele Beispiele, wo ein Bistum keine Sorge trug!
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