Jugendkirche
Event-Agenturen mit religiöser Färbung
Die deutschen Bischöfe müssen sich entscheiden, ob sich ihre Jugendpastoral an der Spiritualität des Weltjugendtags orientieren oder zu einem Jugendkirchenrummel abdriften soll. Von Hubert Hecker.
(kreuz.net) Auf der Frühjahrs- Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz in Berlin ist die bisherige, von der Würzbürger Synode bestimmte Ausrichtung der Jugendpastoral ins Wanken geraten.

Zunächst repräsentierte Professor Martin Lechner von der theologischen Hochschule der Salesianer im Bayrischen Benediktbeuern mit seinem Referat auf der Berliner Bischofstagung die bisherige pastorale Angebotstheorie, nach der die Kirche auf die „Sehnsucht der Jugend nach einem sinnerfüllten und richtigen Leben“ ein räumliches und personelles Angebot machen sollte, um die Jugendlichen bei ihrer „eigenen Lebensgestaltung zu unterstützen“.

Dazu seien unbedingt Jugendkirchen erforderlich, in denen mit „neuen Formen katechetischen Wirkens“ und jugendgemäßen „liturgischen Ausdrucksformen“ die Anbiederung an die sogenannte „jugendliche Ästhetik“ angestrebt werden soll.

Jugendkirchen in Deutschland
Aus dem Selbstverständnis der Jugendkirche:

"Die Jugendkirche versteht sich im Sinne einer Oase als Rast- und Stärkungspunkt für Jugendliche auf ihrem Lebens- und Glaubensweg.

Das Besondere dabei: Den Jugendlichen wird nicht irgendein Raum angeboten, sondern ein ganz besonderer Raum: Eine Kirche."Erinnerung an den Eröffnungsgottesdienst der Jugendkirche Wiesbaden Ende Juni 2005:

"Nach verschiedenen Workshops fand der Eröffnungsgottesdienst statt, bei dem die Hochzeit zu KANA das Thema angab. Sechs steinerne Krüge standen bereit, aus denen Jugendliche verschiedene Dinge herausholten, die unser Leben ausmachen und die Gott uns schenkt."Im Advent 2005 öffnete sich die Jugendkirche Wiesbaden für das sogenannte "Adventsprojekt KANA light":

"In den on air-Gottesdiensten und an Mittwochabenden gab es Gelegenheit, sich auf Weihnachten einzustimmen und auf das Jahr 2005 zurückzublicken. Daneben haben mehrere Schulklassen KANA besucht und sich mit der Thematik Licht-Dunkel beschäftigt. Dabei ist im Seitenschiff ein Weg mit verschiedenen Elementen entstanden."

Etwas völlig anderes – mit neuen Worten und Wendungen – war im Referat von Jugendbischof Franz-Josef Hermann Bode (55) sowie in den folgenden Arbeitsgruppen zur Jugendpastoral zu hören, die offenbar von der Spiritualität und Theologie des Weltjugendtages geprägt waren.

Die Jugendpastoral sollte die Sensibilität für Gottes Wirken und Rufen wecken, führte Bischof Bode aus, um dann seine zentrale Forderung anzuschließen: „Die Anbetung muß Kerninhalt der Jugendpastoral sein.“

„Ein wesentliches Ziel der Jugendpastoral ist die persönliche Beziehung zu Jesus Christus“, hieß es in der Arbeitsgruppe 2 und dabei „kommt der sorgsamen Hinführung zu den Sakramenten besonderes Gewicht zu“.

In deutlicher Abgrenzung zu dem Jugendkirchenrummel, bei dem der Kirchenraum entsakralisiert, die Liturgie banalisiert und alle Veranstaltungen eventisiert werden, betonte Arbeitsgruppe 4:

„Jugendliche suchen sakrale Räume, in denen sie das Geheimnis der Gegenwart Gottes erahnen können, die von der Geschichte des Glaubens erzählen, zum Mitfeiern einladen und die Primärsymbole des Glaubens in die Mitte stellen.“

Schließlich forderte Arbeitsgruppe 5 von den für Jugendpastoral Verantwortlichen, den jungen Menschen dazu zu verhelfen, den Ruf Gottes zu hören, an „geistlichen Orten, in Gebetsgruppen und Jugendvespern sowie bei Wallfahrten die eigene Berufung“ zu erkennen.

Das Thema Berufung sollte alle jugendpastoralen Aktivitäten durchdringen und damit „für geistliche Berufungen und kirchliche Dienste fruchtbar“ werden.

Diese Ausrichtung der Jugendpastoral auf eine sakrale und sakramentale Orientierung, auf Gebet und Anbetung, auf Berufung und Begegnung mit Gott, auf eine unbedingte Kirchlichkeit also, bedeutet eine radikale Neuorientierung und insbesondere eine deutliche Absage an die Theorie und Konzeption der deutschen Jugendkirchen.
‘Thesen zur Jugendpastoral’:
„Selbstbestimmung“, „Subjektwerdung“, „Selbstsicherheit“, „Reifungsprozeß“ und „Identitätsbildung“


Für die Jugendkirchen sind alle diese angesprochenen kirchlich-sakramentale Orientierungen nicht einmal marginale Themen. Gebet und Anbetung, der „Kerninhalt der Jugendpastoral“, taucht in keinem Jugendkirchenprogramm auf.

Kniebänke und Tabernakel werden als erste aus den Jugendkirchen herausgeworfen.

Im Mittelpunkt der Jugendkirche steht nicht Gott und seine Verehrung, sondern der Jugendliche, seine Individualität und Subjektwerdung. Der junge Mensch ist das Maß aller Programme; Events und Selbstinszenierung die neue „jugendgemäße“ Liturgie; die sogenannte Selbstverwirklichung das Ziel aller Aktionen.

Die Jugendkirchen fordern und fördern eine jugendpastorale Nabelschau. So heißt es im sechsten „Grundstein“ der Jugendkirche Berlin-Kreuzberg:

„Die Individualität der Jugendlichen bleibt ein letzter Bezugspunkt. Sie nicht nur zu wahren, sondern im Sinne einer Subjektwerdung zu fördern, muß die Grundausrichtung der Jugendkirche sein.“

Im Bistum Limburg wurden im letzten Jahr drei Jugendkirchen installiert.

Die entsprechenden „Basics“ dazu hatte man schon 1999 in den ‘Thesen zur Jugendpastoral’ formuliert: „Selbstbestimmung“, „Subjektwerdung“, „Selbstsicherheit“, „Reifungsprozeß“ und „Identitätsbildung“ heißen die individualisierenden Leitwerte.

Bei diesem Programm mit verblüffender Ähnlichkeit zur Humanistischen Union haben christlich-biblische Worte nur textornamentale Bedeutung. Jede kirchliche Zielsetzung in der Jugendpastoral weisen die Thesenmacher als „Verzweckung“ oder „Geschäftsinteresse“ weit von sich.

Die Jugendkirchen sind eine Spätfolge der Würzburger Synode, letztlich Irrläufer der linksideologischen 68er Bewegung.

Im Synodenbeschluß Nr. 8 „Ziele und Aufgaben kirchlicher Jugendarbeit“ wird ausdrücklich gegen den „Evangelisationsauftrag“ das „Selbstverständnis der Jugend“ an den Anfang der Überlegungen gestellt, deren zentrale Kategorie „Selbstverwirklichung“ ist (Seite 7).

Die Autoren geben offen zu, diesen Begriff aus dem „neomarxistischen oder liberal aufklärerischen System der Pädagogik“ übernommen zu haben (Seite 10).

Schon damals wurde der Leitbegriff „Selbstverwirklichung“ heftig kritisiert als ein Weg zur „Selbsterlösung“ statt Erlösung als vorgängige Gnade und Gabe zu glauben.

Die Modernisten haben sich durchgesetzt, indem sie Jugendpastoral als ein „Angebot“ von Räumen und personellen Ressourcen definierten, durch den der Selbstfindungsprozeß der Jugendlichen begleitet werden sollte.

Genau das sind die Jugendkirchen: Event-Agenturen mit teilweise religiöser Färbung, Angebotsprogramme für modische Jugendkultur, (Kirchen-) Räume für die Selbstinszenierung von Jugendlichen, Ableger der kommerziellen Jugendindustrie.

Damit wird allerdings eine kirchliche Parallelgesellschaft aufgebaut, die mit der katholischen Kirche in Form und Inhalt kaum noch etwas zu tun hat. Insofern ist das Label ‘Jugendkirche’ ein Etikettenschwindel.

Die deutschen Bischöfe müssen sich entscheiden, ob die Jugendpastoral an der Spiritualität des Weltjugendtags orientiert werden soll oder zu dem Jugendkirchenrummel abdriftet. Ein Dazwischen gibt es nicht.
      
24 Lesermeinungen
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#24   Benedikt   16:47:12 | Dienstag, 21. März 2006
@ carlos peron
Copyright ist ein Begriff hauptsächlich aus dem angloamerikanischen Rechtskreis. Das deutsche und auch das österreichische Urheberrecht ist davon verschieden. Die Bilder sind auch ohne das © immer und überall automatisch geschützt (so mittlerweile auch in den USA). Seine Verwendung dient heute nur noch dem Quellennachweis.
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#23   carlos_peron   16:36:35 | Dienstag, 21. März 2006
@Benedikt:
Natürlich nicht. Etwas namens „Copyright“ gibt es in Österreich gar nicht.
??
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#22   Benedikt   16:23:22 | Dienstag, 21. März 2006
@ wiener
– das copyright der bilder liegt nicht bei der katholischen jugend österreich
Natürlich nicht. Etwas namens „Copyright“ gibt es in Österreich gar nicht.
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#21   Maledica   14:23:51 | Dienstag, 21. März 2006
Schönreden
Ja im Schönreden sind die Jugend“kirchen“aktivisten Meister.
Da haben diese von DDR mit AgitProp gut gelernt.
Deshalb die Filmauswahl?
Also um gute Filme zu sehen brauch ich bestimmt keine Jugend“kirche“, da geh ich ins Kino, die sind wenigstens mit nem wirklich coolen Soundsystem ausgerüstet.
Aber wie wärs mal mit nem christlichen Filmprogramm.
Die Jugend“kirche“ mag vioelleicht eine bessere Sozialpädagogikstation sein, aber katholisch mit Sicherheit nicht.
Wenn nur dieser Etikettenschwindel und das verprassen der Kirchensteuergelder nicht wär und die Allen vorlügen dies sei katholisch…
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#20   wiener   13:37:12 | Dienstag, 21. März 2006
zu den anwürfen
@ benedikt78:
was die einzelnen filme angeht: „good bye lenin“ thematisiert die frage nach wahrheit und lüge und das problem, ob man aus liebe und rücksichtnahme lügen darf oder vielleicht sogar muss – am beispiel einer familie in der wendezeit der ddr (daher der titel – es geht hier in keiner weise um w.i. lenin …); „mr. ibrahim und die blumen des koran“ ist mit sicherheit kein propagandafilm für den islam, sondern ein sehr guter, poetischer film über das erwachsenwerden einse jungen im paris der 50er jahre (u.a. mit omar sharif – ein sehr sehenswerter, ernster und humorvoller film); „dogma“ spielt mit vorurteilen, biblisch-christlichen versatzstücken, ist eine satire rund um (v.a. amerikanische) frömmigkeitsformen …
@ maledica:
ja, die jugendkirche wien bezeichnet die hl. messe tatsächlich als gottesdienst.
eine entgegnung auf die übrigen unsäglichkeiten erspare ich mir und dir.
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#19   Maledica   13:11:25 | Dienstag, 21. März 2006
Gottesdienste???
Warum lügen Sie in der Jugend“kirche“ die Menschen eigentlich an, daß Sie Gottesdienste anbieten.
Schreiben Sie doch besser zutreffend Menschendienst!
Denn diese Hampelspektakel drehen sich selbst doch immer nur im Kreis um sich selbst wo sich jeder selbstverwirklichen will und Gott aufs Abstellgleis gedrängt wird.
Die anderen Angebote sind dann auch alles andere als vom christlichen Geiste durchdrungen.
Dieser Etikettenschwindel ist eine Unverschämtheit.
Wo katholisch draufsteht muß auch katholisch drinnensein.
Das Angebot ist aber noch nicht einmal christlich!
Und dieser Mist wird auch noch mit Kirchensteuergeldern finanziert!
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#18   Isidorus Hispalensis   12:12:33 | Dienstag, 21. März 2006
Danke für die Antwort!
@Wiener
Da ich selber nicht aus Wien komme, dachte ich, ich könne einen offenkundigen Teilnehmer um Auskunft bitten. Natürlich gibt es Auswahlmöglichkeiten, z. B. beim Bussakt. Nach erfolgter Auswahl ist dann aber dem Messbuch zu folgen. Meine Frage bezog sich mehr auf die liturgischen Texte wie die drei Orationen oder das Hochgebet. Werden diese aus dem Messbuch in unveränderter Form genommen oder werden hier nicht approbierte, frei formulierte Texte verwendet, was im übrigen ein generelles Problem der heutigen Liturgie ist. Aus eigener Erfahrung weiß ich jedoch, dass solche Praxis im besonderen bei sog. Jugendmessen beliebt ist, was ich jedoch nicht vorschnell auf die Jugendkirche Wien beziehen möchte. Nach CIC 1983 can. 845 §2 ist dies jedoch verboten: „Bei der Feier der Sakramente sind die von der zuständigen Autorität gebilligten liturgischen Bücher getreu zu beachten; deshalb darf niemand dabei eigenmächtig etwas hinzufügen, weglassen oder ändern“. Daher meine „inquisitorische“ Frage.
P.S.: Der römische Kanon wird aber sicherlich niemals verwendet, oder doch;-)
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#17   Maledica   10:02:29 | Dienstag, 21. März 2006
Pünktlich zur WM ein Eigentor nach dem anderen!
Ich sagte ja bereits, die Jugendkirche stellt sich mit ihrer eigenen Propagandaseite selbst ins Aus.
Wer was anderes behauptet ist ein Lügner
Argumente fehlen, genauso wie der christliche Inhalt der Jugend“kirche“
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#16   Benedikt78   09:58:02 | Dienstag, 21. März 2006
Wiener Geist
Ich glaube die beiden – Wiener und Geist – verdienen ihren Lohn mit der Jugendkirche. Sonst würden sie sich nicht so ausfällig gegenüber kritischen Meldungen verhalten.
Gut, ich habe gerade gerade die Seite der Jugendkirche angeschaut. Schon noch interessant, was zum Beispiel unter „cinema meets church“ angeboten wird:
3.11.05 Good bye Lenin (er war so ein guter Christ, man muss ihn einfach in der Kirche darstellen!)
9.12.05 Dogma (Christliches Dogma? Was war der Inhalt?)
16.2.06 Monsieur Ibrahim und die Blumes des Koran (sehr schön. Genau das braucht die Kirche. Ein Propagandafilm, der den Islam beschönigt. Vielleicht sollte man den mal den verfolgten Christen in den islamischen Ländern zeigen.)
Hier noch die ‘Thesen zur Jugendpastoral’:
„Selbstbestimmung“, „Subjektwerdung“, „Selbstsicherheit“, „Reifungsprozeß“ und „Identitätsbildung“
Zusammenfassen: Ich, ich, ich! Wo ist Gott?
Wie sollen sich die Kinder – oder Kids? – zu kritischen Zeitgenossen entwickeln, wenn man ihnen solch lauwarmes Gewäsch vermittelt? Entschuldigt den Ausdruck.
Nun bin ich auf die Angriffe des Wiener Geistes gespannt. Ich harre der Dinge, die da kommen mögen.
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#15   Maledica   09:24:32 | Dienstag, 21. März 2006
Lügner?
O ja man bezeichnet einfach jemanden als Lügner, wenn die Argumente versagen!
Schaut selbst auf die Seite der Jugend“kirche“ und ihr werdet erkennen, daß dies nichts mehr mit Kirche zu tun hat!
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#14   wiener   08:26:32 | Dienstag, 21. März 2006
@ hisidorus
… die Texte des Messbuchs ohne Änderungen oder Zutaten durch den Zelebranten vorgetragen werden …
es dürfte ihnen bekannt sein, dass es im messbuch eine hierarchie der texte gibt. manche sind als vorschläge gedacht („der Priester wendet sich an die gemeinde mit etwa diesen worten …“), andere sind austauschbar, wieder andere sind nicht veränderbar.
daher muss die inquisitorische frage in dieser form natürlich mit „nein“ beantwortet werden: denn es werden nicht (alle) texte des messbuchs unverändert oder ohne zutat vorgetragen.
im übrigen sollten derartige fragen bitte direkt an die zuständigen zelebranten gestellt werden und nicht in einem anonym agierenden „forum“.
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#13   Isidorus Hispalensis   21:59:48 | Montag, 20. März 2006
Frage
@Wiener
Eine ernstgemeinte Frage: Wenn ich die Beiträge der Anhänger der Wiener Jugendkirche richtig verstehe, wird die Hl. Messe in völliger Übereinstimmung mit der liturgischen Gesetzgebung der Kirche vollzogen. Also richtet sich der Zelebrant streng nach der deutschen Ausgabe des römischen Messbuchs, so dass einerseits keine „erfundenen“ Orationen und Hochgebete verwendet werden, sondern nur von Rom für den liturgischen Gebrauch approbierte Texte, und andererseits die Texte des Messbuchs ohne Änderungen oder Zutaten durch den Zelebranten vorgetragen werden?
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#12   Geist   20:35:28 | Montag, 20. März 2006
@Maledica
BITTE BLEIB BEI DER WAHRHEIT UND VERBREITE NICHT SO EINEN UNSINN BZW. SOLCHE LÜGEN.
Dass du dir dabei nicht blöd vorkommst bzw. du dich dabei nicht schämst, was du für Lügen verbreitest? Anscheinend aber nicht.
Wie du schon aber richtig gesagt hast Diskussion bringt nix.
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#11   wiener   18:26:26 | Montag, 20. März 2006
und jetzt zur wahrheit
auf der wiener jugendkirchen-hp stehen hinweise und einladungen zu
– gottesdiensten
– fastenprojekt
– jugendgebeten
– kino-abenden

ist „maledica“ vielleicht doch mit „lügner/in“ zu übersetzen?
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#10   Maledica   17:22:42 | Montag, 20. März 2006
Propagandaseite
[link]www.jugendkirche.at/[link]
Na wenn das keine Propagandaseite ist!
Propaganda für coole Events, für krasse Partys, für hippen Sound, für spacige Effekte.
Aber bestimmt keine Seite für den katholischen Glauben!
Oder hab ich da trotz Lupe etwas übersehen…
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#9   wiener   17:00:04 | Montag, 20. März 2006
@ schandmaul
die jugendkirche wien betreibt keine propaganda-seite.
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#8   Maledica   16:52:49 | Montag, 20. März 2006
Jugendkirche
@Crosslink
Sie scheinen Anarchist zu sein, für diese ist auch jede Regel ein Gefängnis!
Wahre Freiheit ist jedoch keine Freiheit von jeglicher Moral, die macht nämlich nur gefangen von egozentrischen Gedanken!
Wenn Sie eine Weichei-Religion suchen, bitte gehen Sie in den Supermarkt und basteln sich ihren eigenen Jesus, oder gehn zur Lehmannkirche, dort ist alles erlaubt, was gefällt und man braucht sich nicht anzustrengen!
So billig ist das wahre Christentum nicht!
Der katholische Glaube ist anspruchsvoll und man muß auch etwas tun dafür!
Die vom konziliaren Geist geschändete Kirche verkauft ein Christentum-light weit unter Wert zum Spottpreis hin zum Ausverkauf.
Doch was man nachgeschmissen bekommt, nimmt halt auch keiner ernst!
@Geist
Die Bilder welche schon öfters hier, auf der Medjugorje-Fan-Homepage vulgo kath.net und auf der eigenen Propagandaseite der Jugend“kirche“ zu finden sind
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#7   crosslink †   15:58:26 | Montag, 20. März 2006
spirituell
@maledica:
„Dann wird die Kirche wieder glaubwürdig und die Menschen kommen wieder und zwar die Menschen, welche für Spiritualität empfänglich sind…“
Die für Spiritualität wirklich empfänglichen Menschen suchen vermutlich ihre Erfüllung in anderen Religionen wie dem Buddhismus oder Hinduismus bzw. bleiben dem Christentum verhaftet, wobei sie die engen Fesseln des Katholizismus ablegen. Meiner Meinung nach ist eine echte spirituelle Entwicklung nur möglich, wenn man sich aus dem Korsett der antiquierten, lebens- und lustfeindlichen Vorschriften der kath. Kirche befreit hat. Kann man in einem Gefängnis spirituell reifen?? Die Regeln der kath. Kirche sind einfach zu dumm, als dass sie von „Gott“ (oder wie immer man eine eventuell existente höhere Macht bezeichnen mag) stammen könnten.
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#6   Hacki   15:55:54 | Montag, 20. März 2006
Event-Agenture, Einschaltquoten-Mentalität etc.
Diese Geschichten erinnern mich an die Leute von Babylon. In der Vulgata kann man im 11. Kapitel Genesis nachlesen. Dort verkünden sie im Zusammenhang mit dem Turmbau: „…et celebremus nomen nostrum!“ (lasst uns uns selber feiern). In der „Einheitsübersetzung kommt dieser Sachverhalt nicht so klar heraus. Die Folgen sind bekannt.
Die echte Katastrophe aber ist, daß unsere Bischöfe voll auf diese nachkonziliare antropozentrische Religion abfahren.
In diesem Zusammenhang kann man jedem das von Kard. Ratzinger hochgelobte Buch von Paul Hacker, „Das Ich im Glauben Martin Luthers – vom Ursprung der anthropozentrischen Religion“ empfehlen.
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#5   Geist   15:43:48 | Montag, 20. März 2006
maledica
In einem Punkt stimmen wir völlig überein und zwar, indem dass sich die Diskussion nichts bringt, aber ansonsten kann ich dir nur sagen sprich nicht über Sachen von denen du anscheinend keine Ahnung hast.
Wenn du etwas sagst, dann sag mir bitte was deine Quellen sind, woher du deine Infos hast – Du schreibst z.B: Die Bilder sprechen aber deutlich zu dessen Meinung -Wo bitte ist das der Fall?
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#4   wiener   15:37:15 | Montag, 20. März 2006
maledica …
kann man deinen nick-name treffend mit „schandmaul“ übersetzen?
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#3   Maledica   15:28:22 | Montag, 20. März 2006
Jugendkirchen
Eine Diskussion bringt nix!
Die Jugendkirchenfanatiker sind von ihrem Konzept überzeugt und die Bischöfe finden so etwas auch cool und lassen sich von einmaligem Besuch von Hunderten Jugendlichen blenden.
Jegliche Diskussion ist überflüssig, daß zeigt schon allein die Einstellung des verantwortlichen Kirchenzerstörers, dem Jugend“pfarrer“ welcher für Wien verantwortlich ist und im kath.net unter gregorius seine Meinung kundtut und jegliche Entsakralisierung abstreitet. Die Bilder der Jugend“kirche“ sprechen aber deutlich konträr zu dessen Meinung!
Über wahrheit läßt sich nun mal nicht mit den Mitteln der Demokratur abstimmen!
Geldhahn zudrehen und solche Zerstörer, die sich nicht zur katholischen Tradition bekennen wollen, absägen ist die einzige Lösung!
Denn wo katholisch draufsteht muß auch katholisch drinnen stehen.
Dann wird die Kirche wieder glaubwürdig und die Menschen kommen wieder und zwar die Menschen, welche für Spiritualität empfänglich sind und nicht nur mit unverbindlichen Events ihre Freizeit gestalten wollen
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#2   wiener   15:11:39 | Montag, 20. März 2006
schlecht recherchiert
– das copyright der bilder liegt nicht bei der katholischen jugend österreich
– die bilder zum artikel haben mit jugendkirchen nichts zu tun
– die „recherche“ ist mangelhaft: ich weiß von keiner jugendkirche, in der der tabernakel „weggeräumt“ wurde
– das programm der jugendkirchen enthält selbstverständlich die elemente des gebetes, der anbetung, der sakramente. wer anderes behauptet, hat schlecht recherchiert oder lügt.
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#1   Karl Murx   14:54:37 | Montag, 20. März 2006
Eine Kommunion einer Turbomesse frei nach Kard. Kasper
Die Kommunion mit Selbstspendung www.youtube.com/watch?v=X3EYMimNAOQ&… könnte so aussehen.
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