St. Pölten
„Mit mir fährst du super“
Jesus Christus beauftragte seine Jünger mit der Verkündigung des Glaubens. Der Bischof von St. Pölten hat nun eine weniger fehleranfällige Methode entdeckt: Er ließ Plakate kleben. Ein Kommentar von Werner Weiß, Münster.
(kreuz.net, St. Pölten) Als am 7. Oktober 2004 der Rücktritt des umstrittenen St. Pöltener Bischofs Kurt Krenn bekannt gegeben wurde, ging ein Aufatmen durch die Reihen der österreichischen Oberhirten. Man war sich sicher: Jetzt kann es nur noch aufwärts gehen.

Leider kam es anders – zumal in der Diözese St. Pölten. Die Zahl der Kirchenaustritte hat sich unter dem neuen Bischof Klaus Küng zwar stabilisiert, bewegt sich aber nach wie vor auf Rekordhöhe.

Medienberichten zufolge nähert sich die Diözese immer mehr dem finanziellen Kollaps.

Nicht weniger dramatisch gestaltet sich die Lage in der Seelsorge.

Seit seinem Amtsantritt konnte Mons. Küng noch keinen einzigen Diözesanpriester weihen. Der stetig wachsenden Zahl von verwaisten Pfarreien steht ein fast leeres Priesterseminar gegenüber.

In Anbetracht dieser mißlichen Lage hat Mons. Küng schon vor geraumer Zeit eine „Aufbruchskampagne“ angekündigt. Diese wurde nun jüngst der Öffentlichkeit vorgestellt.

Offensichtlich um die immer weniger werdenden Priester zu entlasten, will man Gottes Botschaft den Menschen künftig durch Plakate nahebringen. Die Kampagne wird in ihrer ersten Phase auf über 500 Werbeflächen im Bereich der Diözese St. Pölten durchgeführt und läuft bis Mitte April.

Es gibt sechs verschiedene Plakatmotive, die jeweils mit „Gott“ unterschrieben sind und Botschaften verkünden wie „Mit mir fährst du super“ oder „Bei mir tankst du wahre Kraft“.

Darüber hinaus werde auf der diözesanen Homepage täglich ein Spruch aus der Bibel veröffentlicht.

„Die Grundidee ist, den Menschen bewußt zu machen, Gott ist immer da“, erklärte Mons. Küng bei der Präsentation der Kampagne.

Deren Kosten belaufen sich nach Auskunft von Projektleiter und Bischofssekretär Hw. Bernhard Augustin auf rund 450.000 Euro. Das Diözesanbudget werde dadurch aber nicht belastet.

Das Projekt wird von verschiedenen privaten Firmen finanziert, darunter an herausragender Stelle die Raiffeisen-Holding. Deren Generaldirektor Erwin Hameseder durfte zusammen mit Mons. Küng das Projekt der Öffentlichkeit präsentieren.

Erst kürzlich war bekannt geworden, daß Mons. Küng der Übernahme des ‘Pressehauses’ – dem bis dahin letzten unabhängigen diözesanen Medienunternehmen in Österreich – durch die Raiffeisen-Holding zugestimmt hatte.

Die Raiffeisen-Holding ist auch an der ‘NEWS GmbH’ beteiligt, in deren Trägerschaft sich unter anderem das Boulevardmagazin ‘Profil’ befindet.

‘Profil’ veröffentlichte im Sommer 2004 einen Artikel über moralische Mißstände im St. Pöltener Priesterseminar, wodurch Mons. Küng zunächst zum Apostolischen Visitator und dann zum Diözesanbischof von St. Pölten aufstieg.
      
50 Lesermeinungen
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#51   Hrodgar   16:33:31 | Donnerstag, 23. März 2006
Oh, ich darf wieder
Nochmals zu Ratzinger:
Dieser Text ist m.E. durch dieselbse theologische Abgehobenheit gekennzeichnet, die die Katholische Kirche so weit von ihren Menshcen entfremdet hat.
Wie wollen Sie das in einem Ritus erfahrbar machen?:
Die wahre Übereignung an Gott (…) besteht (…) in der Vereinigung des Menschen und der Schöpfung mit Gott.
Worauf beruht die Aussage von Ratzinger?
Wie kann er entscheiden, was „das wahre Opfer“ sei?
Wie kann Augustinus das?
Ein Opfer ist eine Kommunikationshandlung. Wenn ich das in dieser Meinung tue, die ich beschrieb, dann ist dies konstituierend für die Existenz und die Wirklichkeit dieses Opfers.
Die kostituierende Handlung eines Sich-Verlieren, das die einzig mögliche Weise des Sich-Findens ist
kann ich mir nicht vorstellen. Wenn Herr Ratzinger das kann, bitte. Dann Opfert er in anderer Meinung als ich. Das ist nicht wahrer oder falscher. Denn es gibt keinen Objektiven Maßstab dafür.
Auch sehe ich in der Ontologie keinen Hinweis auf diese Weise des Seins, die im Bestehen des unmöglichen Dritten beruhen soll.
Ich glaube vielmehr, daß Herr Ratzinger vor lauter Gelehrtheit verlernt hat, seine diesem Text wahrscheinlich zugrundeliegenden edelsten und tiefsten Gefühle der Verehrung auszudrücken.
Dabei ging die tiefe Authentität der im Opfer sich ereignenden Liebe des Menschen zu seinem Gott auf der Strecke.
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#50   Benedikt   15:37:05 | Donnerstag, 23. März 2006
@ Hrodgar
Ein Opfer ist also etwas, das ich ausgieße, damit für mich unnutzbar mache.
Hier befinden Sie sich im Irrtum über den christlichen Opferbegriff. Auf Sie trifft zu, was Joseph Kardinal Ratzinger in „Der Geist der Liturgie“ schreibt: „Aber dies [das Opfer] ist ein Begriff, der von einem wahren Schuttberg von Missverständnissen überlagert ist.“
Weiter führt er aus:
„Die allg. Auffassung geht dahin, Opfer habe etwas mit Zerstörung zu tun. Es bedeute die Übereignung einer dem Menschen irgendwie kostbaren Wirklichkeit an Gott; diese Übereignung setze aber voraus, dass sie dem Gebrauch des Menschen entzogen wird, und das eben könne nur durch ihre Zerstörung geschehen.“ So eine Zerstörung kann aber – so Ratzinger – nicht der Herrlichkeit Gottes dienen. Zit: „Die wahre Übereignung an Gott (…) besteht (…) in der Vereinigung des Menschen und der Schöpfung mit Gott. Gottzugehörigkeit hat nichts mit Zerstöung od. Nichtsein zu tun, wohl aber mit einer Weise des Seins: Sie bedeutet das Heraustreten aus dem Status der Trennung (…) [ein] Sich-Verlieren, das die einzig mögliche Weise des Sich-Findens ist. Deswegen konnte Augustinus sagen, das wahre „Opfer“ sei die civitas Dei, d.h. die zur Liebe gewordene Menschheit (…) Gott alles in Allem – das ist das Ziel der Welt, das ist das Wesen von „Opfer“ und Kult.“ Zitat Ende.
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#49   Sozialkatholisch   14:25:47 | Donnerstag, 23. März 2006
@ Hrodgar
Natürlich biete ich das Opfer meinem Gott an, kennen sie das Bibelgleichnis mit der armen Witwe die nur ein kleines Geldstück geopfert hat welches aber ihr gesamter Bezitz war, es hatte einen hohen Wert vor Gott. Die anderen hatten Materiell viel mehr geopfert aber da es von ihrem Überfluss war hatte es vor Gott nur einen geringen Wert.
Das größte Opfer für uns Katholiken ist natürlich das Gott sich selbst geopfert hat um uns zu erlösen.
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#48   Hrodgar   14:08:40 | Donnerstag, 23. März 2006
Ein Opfer muss man merken
Sozialkatholik
Zunächst einmal Sprachgeschichtlich:
Opfer zu lat: „offerre“ = Anbieten, Antragen zu lat: „ferre, ferro, tuli, latum“ = tragen.
Also ist ein Opfer erst einmal etwas, was ich (einer Gottheit) anbiete.
Im Germanischen: „Blot“ zu „Blotha“ = Ausgießen.
Ein Opfer ist also etwas, das ich ausgieße, damit für mich unnutzbar mache.
Synthese:
Ausgießen, um es (der Gottheit) anzubieten.
Daß es mir weh tun muß, davon ist bis jetzt keine Spur.
Warum opfere ich?
Ein Opfer ist ein Anbieten einer symbolischen Gabe um konkrete Bereitschaft oder Ehrerbietung darzubieten.
Immernochnichts von wehtun.
Ich zeige, im Fall von Bittopfern, „Siehe, Gott, ich bin bereit Einsatz zu bringen! ich lege nicht die Hände in den Schoß! Es ist mir soviel einsatz wert, daß ich xxx dafür gebe.“
Oder es ist ein Dank, der sagt: „Du hast mich so reich beschenkt, daß ich von dem erhaltenen zurückgeben will. Ich will Dir zeigen, daß ich Deine Größe und Ehre anerkenne!“
Immer ist so ein Ritus mit einer Weihe verbunden.
Ich weihe die Gabe (oder einen Thorhammer-Anhänger) und nehme sie damit aus meiner Verfügbarkeit.
Sie ist nun nur noch für diesen Zweck bestimmt: Die Gottheit zu ehren.
Ein Solches Schmuckstück darf ich nur noch zu Ehren der Götter tragen, oder als Opfergabe darbringen.
Ein geweihtes „Ahnengedeck“ an der Fest-Tafel, darf ich nur noch den Göttern Opfern, und wenn es mir selbst noch so gut schmecken würde.
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#47   Filia_Nocte   13:44:03 | Donnerstag, 23. März 2006
Ach, Stimme aus dem Tradiland
Sie haben keine Ahnung vom Christentum. Christus selbst hat gesagt: Denkt Ihr, ich bin gekommen, den Frieden zu bringen? Nein, sagt er, nicht den Frieden, sondern das Schwert.
Ach ja? Nein ich kann nicht irgendwelche Bibelstellen aufzählen wir Psalm x oder so. Warum sollte ich auch? Selbst die Christliche Religion besteht schließlich nicht nur aus auswendiglernen sondern auch aus fühlen.
Aber schießen sie sich nicht mit dem Zitat ins eigene Bein? DU SOLLST NICHT TÖTEN…
Aber vielleicht haben Sie die Gebote ja vergessen uns sie durch Kleinkrämerei auf der Suche nach Streit ersetzt…
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#46   Sozialkatholisch   13:29:04 | Donnerstag, 23. März 2006
@ Hrodgar
Die Nächstenliebe ist wichtig und heilsnotwendig, das gerade Katholiken lieblos sind kann ich nicht sagen, ich finde das die Liebe in den Herzen vieler Menschen kalt wird (leider). Da der Mensch zum über und untertreiben neigt wird er immer entweder die Gottes oder die Nächstenliebe vernachlässigen. Die Gottesliebe besteht u.a. darin Gottes Gebote zu halten die der durch die Erbsünde verletzten Menschennatur entgegengesetzt sind. Ein Opfer muss man merken, z.B. ein Geldopfer wenn ich 2-3 Cent opfere hat das höchstens einen symbolischen Wert, wenn ich 10€ opfere ist das schon eine Kiste Bier wo ich darauf verzichte, oder beim Abstinenzopfer, wenn ich für eine halbe Stunde den Fernseher ausschalte merk ich kaum was, wenn ich ihn 14 Tage abschalte merk ich eine Bereicherung. Ihre Postings werde ich mir heute abend durchlesen. Bis dahin alles Gute
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#45   Hrodgar   12:37:21 | Donnerstag, 23. März 2006
…und wir alle gut…
nein, das habe ich auch nicht herauslesen wollen.
Ich sehe halt nur, daß in dem steten Kampf der Katholiken um ein „übertretungsfreies Leben“ die Schutzziele verloren gehn, man sich zu sicher wähnt wenn man um die einhaltung der Kirchlichen Morallehre und der Gebote kämpft.
Ich denke, die Kath Kirche ist an dieser stelle, wo einstmals im Samariter-Gleichnis der Levit war: Er sieht vor lauter Frömmigkeit nicht mehr den Mitmenschen und das Ziel dieser Frömmigkeit: Den Bruder vor sich.
All das ist überdeckt von Regeln und Gesetzen, deren Befolgung ihn so in Anspruch nimmt, daß er sich gegen den leidenden Mitmenschen aufs schärfste versündigt in dem er ihm wie Sie sagen würden, die Nächstenliebe verweigert. (Wir nennen das Treuebruch)
Daß die Welt von einer Macht der Ordnung geschaffen ist, sehe ich auch so. Und die Bedrohung sind die Mächte des Chaos.
Doch wenn ich gerade die Lieder des GL sehe, finde ich vor allem Kampf um die Einhaltung der Regeln.
Ihre Ansicht zum Opfer würde mich interessieren. Wie verstehen Sie Opfer? Für uns hat, wie man unten lesen kann, ein Opfer nichts mit Leiden zu tun. Ich habe das Paula erklärt. wenn Sie auf „Hrodgar“ klicken kiregen Sie einen guten Einblick. (Soll nur eine Einladung sein, ich will niemanden bekehren!!! Das maße ich mir nicht an)
Lieber Gruß
Hrodgar
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#44   Sozialkatholisch   12:14:18 | Donnerstag, 23. März 2006
@ Hrodgar
Unser Gott, der Schöpfer des Himmels und der Erde, ist ein Gott der Ordnung. Denken sie sich mal an die Ordnung in der Natur, bis ins kleinste Gen oder die Harmonie der Naturkreisläufe, das kann nur unser Gott der Ordnung geschaffen haben.
Wie sie gerade Katholiken unterstellen , sie würden sich zu sicher fühlen verstehe ich nicht. Schauen sie sich doch mal die Lieder (besonders jetzt in der Fastenzeit) im Gotteslob an, wie oft von Opfer und Kampf die Rede ist.
Das mea culpa des Papstes JP 2 sollte nicht bedeuten wir Katholiken sind schlecht und ihr alle seit gut, es sollte bedeuten das auch wir Katholiken uns auch an den Menschen der anderen Religionen schuldig gemacht haben (auch am vorenthalten der Wahrheit).
Was sie als Chaosmächte meinen ist der Herr dieser Welt, der Widersacher Christie, der mit ihnen vielleicht ganz zufrieden ist.
Ich wünsche ihnen auf jedem Fall das sie den Fallstricken des Bösen ausweichen können und die Weisheit den Bösen immer zu erkennen.
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#43   Hrodgar   11:37:36 | Donnerstag, 23. März 2006
@ Sozialkatholisch
Aber in ihrem Irrglauben müssen sie aufpassen nicht Spielball der bösen Mächte zu werden. Am Anfang fühlen sie sich gut, bestätigt und stark, wenn sie dann aufwachen sollten merken sie das sie betrogen wurden.
Ich danke Ihnen für Ihre Auseinandersetzung mit meinen Worten.
In dem oben Zitierten hören Sie sich so an, als hätten Sie solches bereits erlebt. Ist das richtig?
Speilball der bösen Mächte kann man m.E. nur werden, wenn es solche Mächte gibt. Was Sie meinen sind die Mächte des Chaos, die aber nicht Böse sind, sondern aus ihrer Sicht in Ordnung.
Für uns Menschen in Midgard und die Götter sind die schädlich. das ist richtig.
Aber ich glaube, daß gerade die Katholiken in besonderer Gefahr schweben, von diesen Chaosmächten instrumentalisiert zu werden, da sie sich am sichersten wähnen. Der Asentreue ist sich jedoch des steten Kampfes bewußt.
Ich denke, die Geschichte festigt dieses Argument. Denn gerade die Kath Kirche ist über die Jahrhunderte immer und immer wieder in Chaosstiftende Dinge verstrickt worden, was ja auch JP2 in seinem berühmten „mea culpa“ bestätigt und anerkannt hat.
Insofern möchte ich die lieb gemeinte Mahnung gegen die fallstricke des Bösen gerne auch den Katholiken ins Stammbuch schreiben.
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#42   Paula   11:02:54 | Donnerstag, 23. März 2006
@ Stimme aus dem Tradiland
also ich finde, dass eher ihr verhalten zeigt, dass sie keine ahnung vom christentum haben…
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#41   Sozialkatholisch   09:24:18 | Donnerstag, 23. März 2006
@ Hrodgar und andere Heiden
Wenn man die Geschichtsbücher des alten Testamentes liest merkt man das Jahweh ein eifersüchtiger Gott ist. Ich weiß nicht in was für einer Beziehung sie, werter Hrodgar, zu unserem auferstandenen Herrn Jesus Christus standen, ich hoffe nicht in einer innig persönlichen, denn dann würden sie Christus bewusst verleugnen. Von ihren Postings her schätze ich sie als einen friedfertigen Menschen ein und das ist gut. Aber in ihrem Irrglauben müssen sie aufpassen nicht Spielball der bösen Mächte zu werden. Am Anfang fühlen sie sich gut, bestätigt und stark, wenn sie dann aufwachen sollten merken sie das sie betrogen wurden. Jesus Christus ist der Weg, die Wahrheit und das Leben, und wie er werden wir hier auf der Erde nicht nur Honigschlecken haben
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#40   Hrodgar   08:57:07 | Donnerstag, 23. März 2006
@ Paula
Hej Paula,
Ich danke auch sehr für das Vertrauen!
Zu Den Fragen:
1) Die Götter nehmen auch Sie an. Verändern müssen Sie sich nicht vorher, sondern Sie werden sich verändern, einfach aus den Erfahrungen heraus: Hin zu innerer Ruhe, Ausgeglichenheit, Verantwortung.
Das kommt von selbst und ist gut so.
2)Sauer? wieso? Jahwehs krankhafte Eifersucht teilen unsere Götter nicht. Und ich glaube nicht einmal daß Jahweh so ist. Nur seine Bodenmannschaft behauptet das um der eigenen Macht und des Hochmutes wegen.
3)Rache? neee…echt nicht. Jesus selbst bevorzugte Heiden, die ihrerm Inneren folgend den Mitmenschen treu sind vor irgendwelchen Dogmatikern mit ihrer Selbstgerechtigkeit.
4) Welt aus den Fugen…Kenn ich…ein guter Anfang…
Herzlich willkommen in unserer Welt!
Hrodgar
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#39   Paula   08:38:49 | Donnerstag, 23. März 2006
@ Hrodgar
@Hrodgar
sie haben mir gestern wirklich sehr geholfen. ich hätte nie geglaubt, so etwas zu erleben. und ihr glaube ist nicht so, wie soll ich sagen, nicht so streng. wenn ich mir Stimme aus dem Tradiland lese, dann bekomme ich angst. meinen sie, die götter könnten mich annehmen ohne dass ich mich in irgend einer weise verändern muss? ich habe bei ihnen freundlichkeit und toleranz erlebt, wie ich sie eigentlich von christen erwartet hätte. das hat mir in den letzten tagen viel zum nachdenken gebracht.
müssten die götter nicht eigentlich sauer auf mich sein? und haben sie nicht eine art rache gottes erlebt? und meinen sie, dass ich gestern vielleicht, dass ich die götter gestern gespürt habe? ich weiß, es sind viele fragen, aber im moment gerät einfach meine welt aus den fugen. vor ein paar tagen noch, glaubte ich an die liebe gottes, doch was ich vielfach hier lese ist weder im bereich der nächstenliebe noch des friedlichen miteinanders sondern vielmehr der empörung und beschimpfung, des hochmutes gegenüber andere.
Paula
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#38   Stimme aus dem Tradiland   17:34:27 | Mittwoch, 22. März 2006
@ Hrodgar
Ich sage nur, was Sache ist: Euer ja sei ein ja und euer nein ein nein.
Sie können ja auch auswandern – zu den Amazonasindianern oder den Pymäen in Afrika. Zu deren Naturreligionen Sie ja sicherlich passen…:-)
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#37   Hrodgar   16:14:08 | Mittwoch, 22. März 2006
@ Paula
Ich danke der Werten Frau für die Blumen *verneig*.
Nun, ich denke, daß der Anspruch, die einzige Wahrheit zu besitzen, die Seele krank und gierig macht und eigentlich von den Mächten des Chaos ausgeht. Wir können dazu nachher mal etwas in der Edda schmökern. (Meine Frau hat auch schon Meth kaltgestellt…)
@Stimme:
Sie scheinen mir – vielleicht täusche ich mich ja – sehr zur auch gewaltsamen Durchsetzung der von der Kirche als Wahrheit angesehenen Lebensparadigmen zu tendieren.
Aus brüderlicher Fürsorge kann ich nicht umhin, Ihnen nochmals ans Herz zu legen, sich entweder mit den Gepflogenheiten einer pluralen Gesellschaft zu arrangieren oder dies Land zu verlassen. Was Sie im Thema über Popetown losgelassen haben ist fast schon strafrechtlich relevant.
Sie plädieren hier ganz offen für die Abschaffung der Religionsfreiheit, während Sie sich echauffieren, daß Rahman aus genau diesem Grunde (keine Rel.Freiheit) getötet werden soll.
Daß Sie Christ sein dürfen, verdanken Sie dem Recht, daß Sie anderen vorenthalten wollen. Einfach absurd!
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#36   Stimme aus dem Tradiland   15:56:48 | Mittwoch, 22. März 2006
zu den pikierten Damen…
@ Paula: Ich habe Ihre Fragen korrekt beantwortet
@ Filia_nocte: Sie haben keine Ahnung vom Christentum. Christus selbst hat gesagt: Denkt Ihr, ich bin gekommen, den Frieden zu bringen? Nein, sagt er, nicht den Frieden, sondern das Schwert.
Laufend spricht er von seinen Feinden als Lügner, Heuchler, Schlangenbrut usw.
Das Schwert der Wahrheit trennt zwischen wahr und falsch. Dass es wehtun könnte, ist auch klar.
Es gibt keine Liebe ohne Wahrheit. Wer nicht die Wahrheit hat und sagt, kann auch gar nicht lieben. Denn Gott selbst ist die Liebe, niemand sonst.
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#35   Paula   15:31:21 | Mittwoch, 22. März 2006
@ Hrodgar
ich wollte ihnen auf diesem wege noch mal für ihre einladung danken. ich wünschte, ich würde hier mehr leute meiner glaubenrichtung mit ihrem schlag finden.
ich freue mich schon darauf.
Paula
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#34   Filia_Nocte   11:51:09 | Mittwoch, 22. März 2006
@Götzendiener und Paula
Können Sie Ihr Götzendienergespräch bitte an anderem Ort fortsetzen?
Ich bin mir jetztso ziemlich sicher, dass sie von ihrer Religion keine Ahnung haben. In Ihren Beiträgen pöbeln sie nicht nur gegen Hrodgar und mich (was ich im weitesten Sinne ja irgendwie nachvollziehen kann) sondern auch gegen ihre eigenen Glaubensbrüder und Schwestern.
Warum suchen Sie sich nicht ein Pöbelforum aus? Kommt von Ihnen noch mal was Sachliches???
Ach ja, ich verbitte mir auch den Begriff „Götzendienerin“. Meine Götter sind weder Götzen noch sonst was in dieser Richtung!
@Paula
Mach dir nix draus! Es gibt bestimmt auch andere, die nicht so sind. Du bist halt gleich an den Falschen geraten mit deinen Fragen. Kopf hoch!
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#33   Paula   11:28:58 | Mittwoch, 22. März 2006
@ Stimme aus dem Tradiland
entschuldigen sie bitte. ich wollte ihnen wirklich nicht zu nahe treten. ich wollte, ach vergessen sie meine fragen bitte. es war dumm von mir zu glauben hier antworten von anderen zu erhalten…
der pfarrer sagt doch immer nächstenliebe, aber hier spüre ich nix davon. ich werd bei fragen angemacht…
ich hab viele artikel gelesen und mir ist dabei aufgefallen, dass bei Herrn Hrodgar und diese Filia der umgang miteinander ein ganz anderer ist. so sollte es doch eigentlich bei uns christen auch sein, oder???
Filia wird nicht angemacht, weil sie etwas über ihre religion nicht weiß. eher wird es ihr erklärt. ich bin auch mal auf der seite gewesen, wenn ich aber etwas nicht weiß, bekomme ich zuhause und vom pfarrer ärger. ich hatte mal ein problem, dass ich das ave maria nicht aufsagen konnte.
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#32   Stimme aus dem Tradiland   11:11:22 | Mittwoch, 22. März 2006
@ Paula
könnten sie mir als gläubiger christ vielleicht helfen? Ich sitz ziemlich in der zwickmühle. kann man hrodgars worten glauben schenken?
In Glaubensfragen sicherlich nicht. Er ist ein Neuheide.
götzendiener? meinen sie nicht, dass das wort nicht in einem freundlichen forum wie diesem fehl am platz ist?
Von „freundliches Forum“ ist hier keine Spur. Im Gegenteil. „Götzendiener“ ist der Ausdruck, welchen Hl. Schrift, Kirchenväter und die traditionelle kath. Lehre für Heiden verwenden. Besser man drückt sich klar aus und spielt nicht auf „Dialog“!
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#31   Paula   11:01:59 | Mittwoch, 22. März 2006
@Stimme aus dem Tradiland
könnten sie mir als gläubiger christ vielleicht helfen? Ich sitz ziemlich in der zwickmühle. kann man hrodgars worten glauben schenken?
götzendiener? meinen sie nicht, dass das wort nicht in einem freundlichen forum wie diesem fehl am platz ist?
ich würde mich über eine antwort von ihnen sehr freuen.
paula
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#29   Stimme aus dem Tradiland   09:53:45 | Mittwoch, 22. März 2006
@ Filia_Nocte und Hrodgar
Können Sie Ihr Götzendienergespräch bitte an anderem Ort fortsetzen?
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#28   Filia_Nocte   09:37:04 | Mittwoch, 22. März 2006
Guten Morgen Hrodgar
Ich hab leider nicht gefeiert. Ich fühle zwar die Götter, aber mit den Feiertagen und den ganzen Riten kenn ich mich noch überhaupt nicht aus.
Ich bekomm aber bald von meiner Mutter (gläubige Christin) zum Geburtstag das Buch „Das alte Fest“ von Fritz Steinbock. Ich hoffe, ich hab den Autor richtig in Erinnerung.
Ich finde es nur schade, dass ich noch keinen Asatru aus meiner Nähe kenne, mit dem ich feiern kann oder mit dem man sich einfach über die alten Götter unterhalten kann. Von Person zu Person meine ich.
Naja, muss ich mich halt durchboxen!
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#27   Hrodgar   09:23:52 | Mittwoch, 22. März 2006
@ Filia
Hej Filia!
Ich danke für diesen Beitrag! Besser hätte ich es auch nicht ausdrücken können!
Gerade gestern abend habe ich wieder beim Ostara-ritus in meinem Garten das sooooo schön erlebt.
Spätestens wenn das „Donar Weihegott“ erklingt, womit ich einen Platz weihe, ist alles so friedvoll. Selbst der Hund setzte sich hin und wurde still…Unser Kind saß ruhig und ergriffen auf Mamas Arm und folgte mit ihren 5 Monaten dem Geschehen…
Und heute Morgen brannten die Kerzen noch unterm Hollerbusch…
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#26   Filia_Nocte   09:11:22 | Mittwoch, 22. März 2006
@Paula
1. Man hat immer jemanden zum Reden (Pastor).
Wenn ich reden möchte, so kann ich immer mit meinen Göttern reden. Dazu brauche ich keinen „Menschen“ dazwischen.
2. In der Kirche findet man Ruhe
Geh mal in den Wald (aber nicht da, wo die ganzen Nordic Walker rumhängen. Dort findest du das Gleiche, wenn du in dich hinein horchst.
3. Man wird von Gott beschützt
Du bist für deine Taten selber verantwortlich. Und wieso bist du dir so sicher, von ihm beschützt zu werden. Dann dürfen doch keinem etws schlimmes passieren. Ich mein das jetzt nicht als Angriff. Eher als Denkanstoß.
4. Frei von allen bösen nach dem Tod
Wie Hrodgar schon mal schrieb. Was ist VOR dem Tod? Das Leben ist dazu da, um gelebt zu werden.
5. durch die Beichte wird man rein
Aber nur, weil man es dir so gesagt hat. Wieso solltest du JETZT nicht rein sein, wenn du einfach deinem Gewissen folgst?
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#25   Hrodgar   08:10:59 | Mittwoch, 22. März 2006
Monti
Ja, Monti, ich kann Sie gut verstehen.
Darf ich fragen, welcher Gemeinschaft Sie angehören?
Als Heide geht es mir ähnlich: Ich lebe mit meinen Göttern und sie mit mir. Ich ehre sie mit Ritualen, die tief empfundener Hingabe entspringen. Dazu brauche ich kein Buch, in dem steht, wie die Leute das voe x tausend jahren als richtig empfunden haben.
Ich mein, das ist interessant, aber nicht alleine maßgeblich.
Die Ausgewogenheit zwischen Tradition und Aktualität ist sehr wichtig.
…aber wie komme ich jetzt darauf??… Ja, kath. Kirche. Sie wünscht sich halt ein Festhalten an den „Kirchenlehrern“. Daß diese in ihrer Zeit auch nur Menschen waren, die aus Ihrer eigenen Meinung heraus Aktualität geschaffen haben, ist heute vergessen.
So gibt die Kirche ihnen ein Recht, daß sie sich selbst vorenthält. Was resultiert, sind Menschen wie Paula, die dringend der Befreiung bedürfen.
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#24   monti   22:49:52 | Dienstag, 21. März 2006
Glückliche oder arme Paula?
Solche Katholiken wie Paula wünscht sich die hl. Römisch-Katholische Kirche sicherlich von ganzem Herzen.
Wenn sie nur in der Kirche Gott spürt – arme Paula.
Ich dagegen spüre Gott überall, auch im ganz normalen Alltag, nur nicht in der Katholischen Kirche, denn aus der ist meiner Meinung Gott schon lange ausgetreten
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#23   Hrodgar   16:00:26 | Dienstag, 21. März 2006
@ Paula
Na, dann danke ich mal ob der Blumen.
Nur möchte ich in die zweite reihe zurück und hier das Feld den Christen lassen…
Ich denke, ich habe sehr viel von meinen Göttern dargestellt…
Ich werde jetzt Ostara feiern gehen.
Ihnen empfehle ich, sich mal in einen Wlad zu setzen und über all das gesagte nachzudenken…
Firede und Wohlergehen
Hrodgar
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#22   Paula   15:26:13 | Dienstag, 21. März 2006
hrodgar
Naja, auch Pastoren dürfen schlechte Tage haben. Bei uns zum Beispiel, hat der Pfarrer der meine geliebte Oma beisetzen sollte auch nur mürrisch reagiert und nach einem Telefonat den Höhrer aufgeknallt. Auch, wenn es eigentlich nicht sein dürfte.
Ich glaube zwar nicht, dass ich eine „heidin“ werden würde. Immerhin behütet mich gott, oder ist das nichtantworten der hiesigen christen ein vorzeichen? ich weiß es nicht. ich muss erst nachdenken.
das sie vom teufel geschickt wurden, schließe ich mal aus, denn ich glaube nicht, dass der teufel so lieb wäre.
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#21   Hrodgar   15:05:08 | Dienstag, 21. März 2006
@ Male / Bonifatius
Wo sind Sie?
Ich mag nicht immer alleine hier Kirchliche Lehren begründen müssen.
Paula:
Pastor zum Reden? Hab ich anders erlebt. Der Pastor hatte immer nur seine weichgespülten Standardsätze drauf. Geholfen hat mir das nicht.
Ruhe? Im Kirchengebäude, ja…habe ich im Hain…
Glück nach dem Tode?
Wie wärs erst mal mit Leben VOR dem Tode? Was dann kommt, wissen die Götter. Und die kümmern sich darum. Ich kann nur mich bemühen ehrenvoll zu leben. und das bedeutet:
Friede und Wohlergehen!
Das ist das Ziel des Lebens für mich. Frieden haben beinhaltet Freiheit. denn Unfreiheit ist latente Gewalt und somit Latenter Krieg. Wohlergehen bedeutet Wohlergehen für mich UND die anderen. Will sagen: Ich bin nicht weniger bedeutsam als andere und reichtum kann es nicht nur für einzelne geben…haben verpflichtet…
Nun ja, Und so trete ich dann irgendwann vor die Ahnen und die Götter. Und ich höffe, mich nicht schämen zu müssen…
Dazu gäbe es noch viel zu sagen, aber nicht öffentlich…schade, wir sollten uns vielleicht mal sehen…Sie würden dann vieles verstehen…wenn Sie nicht Angst haben, daß Sie auch Heidin werden durch solche Begegnung…
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#20   Paula   14:46:10 | Dienstag, 21. März 2006
5 Gründe
Die Frage war zwar nicht direkt an mich gestellt, aber ich will mal antworten.
1. Man hat immer jemanden zum Reden (Pastor).
2. In der Kirche findet man Ruhe
3. Man wird von Gott beschützt
4. Frei von allen bösen nach dem Tod
5. durch die Beichte wird man rein
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#19   Hrodgar   14:23:52 | Dienstag, 21. März 2006
Maledica
Gut, Sie sehen es so!
Machen Sie ein positives Beispiel:
nennen Sie mir die 5 ersten Punkte, was Sie an dem kath. Glauben „anziehend“ finden!
Ganz einfach direkt und gerade heraus! Ich glaube,das ist besser, als diese Streitereien, oder?
Vielleicht finden sich andere, die Sagen !Wow!, das isses auch für mein Leben!
Und hier gibts genug Leute, die der Kirche fern stehen. Ich zum Beispiel.
Versuchen Sie doch, Mir Ihre Freude und Begeisterung positiv rüberzubringen. Oder Paula, die schwankt ein wenig!
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#18   Maledica   14:18:05 | Dienstag, 21. März 2006
Glaube statt Plakate
Die Bischöfe sollten es mal lieber mit dem katholischen Glauben versuchen, dieser zieht nämlich an!
Aber nur, wenn er nicht von Lehmann und Consorten auf Null nivelliert wird!
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#17   Hrodgar   14:11:24 | Dienstag, 21. März 2006
@ paula
vielleicht hat er recht: Götterdämmerung ist der etwas albseidene Begriff für „Ragnarök“, wenn die Menschen und die Götter ein Letztes großes Aufgebot stellen, um gemeinsam die Mächte des Chaos zu besiegen.
Wir werden alle dabei sterben…und gemeinsam mit den Göttern wiedergeboren um in Asgard die Freuden zu genießen.
Denn der Stamm Yggdrassils wird bleiben und ewig bestehen und aus ihm wird eine neue Welt werden und Die Götter und die Treuen Menschen werden aus Yggdrassil zu neuem Leben werden…
Sie werden so ein Motiv kennen: „Das neue Yerushalaim“ aus der offenbarung des Johannes… (Yerushalaim bedeutet „Stadt des Friedens“)
In der Uroffenbarung ist dieses Wissen in die Menschen hineingelegt und treibt auch in der Bibel sein Früchte.
Liebe Christen, die Bibel zu erklären ist Ihr Thema!
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#16   Paula   14:03:12 | Dienstag, 21. März 2006
Hrodgar
ich fürchte dass sie wohl recht haben. bisher haben nur sie auf meine fragen geantwortet. leider. ich würd gerne wissen wie andere christen darüber denken.
ich bin doch ein werkzeug gottes.
und was meint herr Bonifacius mit götterdämmerung?
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#15   Hrodgar   13:30:05 | Dienstag, 21. März 2006
@ Bonifatius
Falls es Sie interessiert und Sie Paulas Fragen beantworten möchten:
www.kreuz.net/…ticle.2064-page.html
da begann schon mal diese Diskussion…
Vielleicht treffen Sie eher Paulas Bedürfnisse, da Sie ja in der Kirche engagiert sind, und ich schon lange nicht mehr.
Ich habe das Gefühl, daß hier ein Mensch vor der Situation steht, daß die Fragen des Alltags nicht mehr abgedeckt werden von dem Kinderglaube und andererseits Paula sprachlich nicht so frei ist, dies auszudrücken.
Ich denke, es wäre gut, wenn ein Christ hier mitmachen würde.
Lieber Gruß
Hrodgar
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#14   FiliusDei   13:25:52 | Dienstag, 21. März 2006
Nicht ganz so schlecht
Die kirchlichen Plakatcampagnen waren ja bis jetzt fast alle Reinfälle, am schlechtesten die Kleinplakate des „Canisiuswerkes“, um „junge Menschen“ für „Kirchenberufe“ motivieren zu können.
Ich könnte mir vorstellen, daß besonders diese Campagnen des Canisiuswerkes die Interessenten eher abgeschreckt hat.
(In vorkonziliarer Zeit brauchten wir keine Plakatcampagnen und die Seminare quollen trotzdem über!
Ein gutes Beispiel, daß die Millionen Kirchensteuergelder der Bischofskonferenz keine Berufungen wecken können, allein der wahre Glaube und die Gnade Gottes.)
Ebenso in schlechter Erinnerung auch die riesige Plakataktion der Diözese Linz mit verweltlichten Kirchenleuten ohne ihrer Standestrachten.
Die jetzige Campagne aus St. Pölten ist wahrscheinlich nicht die schlechteste, da sie an die beliebten kleinen Spruchplakate erinnert, die früher oft anzutreffen waren.
Allerdings wäre es besser gewesen, echte Bibelzitate zu nehmen, anstatt einige Sprüche im Jugendslang der 90er-Jahre – denn hier spiegelt sich wieder der erfolglose Konzilsgeist wieder.
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#13   Paula   12:53:55 | Dienstag, 21. März 2006
@bonifatius
was meinst du denn dazu? und wieso ballspielchen? ich hab ihn bloß fragen gestellt und er antwortet.
oder hatten sie eine solche diskussion schon?
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#12   Hrodgar   12:48:56 | Dienstag, 21. März 2006
@ Bonifatius
Das ist das erste liebe, was Sie mir sagen: Ich sei Niedlich.
Meine große Tochter sagt das auch manchmal zu mir…
Ja, Paula ist eigenartig, nicht wahr? Klingt irgendwie so lieb naiv und ich habe das Gefühl, daß hier keiner mit ihr reden will…
Vielleicht können Sie ihr ja antworten, das würde mir sehr entgegenkommen, mal eine andere Sicht auf ihre Fragen zu hören. Hier ist schließlich nicht mein Hausforum.
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#11   bonifatius   12:43:15 | Dienstag, 21. März 2006
@Hrodgar: niedlich
Ach @Hrodgar, du bist niedlich: aber noch schnuckeliger sind die Dialoge und Ballispielchen mit Paula. Wohl Götterdämmerung!
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#10   Paula   12:36:17 | Dienstag, 21. März 2006
alles so vertraut?
deine götter spüren sie? überall? ich habe dieses gefühl nur in der kirche, wenn ich. wenn ich etwas gespendet hab oder so. aber immer spüren. das kann ich leider nicht von mir behaupten. ich lebe zwas nach gottes geboten, gehe jede woche zur kirche aber irgendwie hatte ich nie das gefühl, welchen sie beschreiben. nur in der natur. ich dachte bis vor ein paar tagen noch, es gäbe nur gott oder teufel. ich komme aus einem kleinen dorf, wenn sie es wissen möchten.
aber ist nicht das leben dazu da, um gott zu dienen und dann nach dem tode aufzuerstehen?
und sie haben sich beim blitz wirklich nicht erschrocken? war es nicht ein zeichen gottes, wieder in die kirche zu kommen?
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#9   Hrodgar   12:19:46 | Dienstag, 21. März 2006
ja, eben
sehe ich genauso:
wer nicht bei den Göttern sein will, der findet sich in der einsamkeit wieder…wir nennen das niflheim.
ob feuer oder eis…wie auch immer…alleine…einsam…
und aus da stimme ich zu: wer sich den Göttern verschließt, nicht ihren rat hört, der verroht…
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#8   Maledica   12:12:34 | Dienstag, 21. März 2006
Höllenqualen!
Die böse, böse Kirche, die immer mit der Hölle droht.
Wer nicht zu Gott will, den zwingt Gott auch nicht dazu bei ihm sein zu müssen- dies wäre doch wirklich nicht liebevoll!
Wer nicht zu Gott will, der darf halt in der Hölle Platz nehmen- der ewigen Gottesferne.
Wer in ständiger Sünde lebt, der stumpft allmählich für die Reinheit ab und verliert den Blick auf Gott
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#7   Hrodgar   12:06:38 | Dienstag, 21. März 2006
liebe Paula
um ehrlich zu sein:
seit ich mich den Alten Göttern zugewandt habe, geht es mir wesentlich besser und vor allem: Den anderen geht es mit mir besser.
Was ich an Rückmeldungen bekommen habe, strahle ich nun wesentlich mehr Ruhe und Sicherheit und Geborgenheit aus.
Utopisch klingt das alles nicht: Die Götter sind real im Leben spürbar. Und wenn ich mich darauf einlasse, keinen „Schleudersitz aus der Verantwortung“ in Form einer Beichte zu haben, jedoch irgendwann meinen Ahnen Antwort geben zu müssen, dann führt das zu einem wesentlich bewussteren und friedlicheren Leben.
Es ist eine sehr tiefe Bewußtwerdung des Lebens und ein sich einbetten in den Lauf der Natur.
Meine Götter sind immer bei mir, ich kann sie immer erreichen.
Ich habe mich mal über unwetter geärgert, weil ich draussen war. Ich rief „Donar, dann lass doch blitze krachen, regnen tuts eh schon“
In derselben sekunde fuhr ein blitz direkt vor mir herab, gerade soweit, daß er mich nicht verletzte.
Es war der einzige Biltz an dem ganzen wochenende. Er hätte mich treffen müssen, ich war höher als der Einschlagspunkt und hatte ein schwert gen himmel gereckt.
Donar wollte mir einfach nur zeigen, daß er da ist und ich ihn nicht vergageiern soll…er hätte mich töten können, aber ich hatte nicht einmal angst oder mich erschrocken…es war alles so vertraut
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#6   Paula   11:46:58 | Dienstag, 21. März 2006
Hrodgar
wenn man so im nachhinein darüber nachdenkt. gott/götter nicht zu fürchten? nicht angst vor höllenqualen haben. das klingt für mich utopisch. hat gott sie nicht für ihren frevel bestraft????
wenn es der pfarrer sagt, dann muss ich es doch glauben oder wie? gibt es senn bei ihnen keine priesterstrucktur? keiner, der sagt so und so müssen sie das und das tun?ich weiß wirklich nicht, wie ich mir so etwas vorzustellen habe!?
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#5   Hrodgar   11:35:43 | Dienstag, 21. März 2006
@ paula
vielleicht aus diesen Gründen, die wir in dem anderen Thema diskutiert haben.
Vielleicht, weil Menschen tief drinne spüren, daß etwas schieft läuft mit dieser Art der „Verehrung“ eines Gottes, den man „den lieben“ nennt, jedoch „zu fürchten“ lehrt.
Ein Gott, der Höllenqualen androht damit ich ihn liebe erscheint heute vielen sehr widersinnig.
Aber ich glaube, daß es nicht an den Göttern liegt, sondern nur daran, daß die Menschen nur einen davon verehren und den auch noch zum Eifersüchtigen Rachegott stilisieren.
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#4   Stimme aus dem Tradiland   11:18:47 | Dienstag, 21. März 2006
Der Verzicht auf den kircheneigenen Verlag
hat Methode. Auch Bischof Weber von Graz (dort Vorgänger des jetzigen Diözesanbischofs Kapellari) hat ja die Kleine Zeitung dem kirchlichen Zugriff entzogen und in eine eigene Stiftung eingebracht (wobei dort von einer Entschädigung der dadurch beraubten Diözese nichts bekannt geworden ist!).
Ich halte diese Vorgangsweise für treuwidrig gegenüber der Kirche, die damit ihrer effizientesten Mittel für die Öffentlichkeitsarbeit beraubt wird. Allerdings hat auch Bischof Krenn seine diesbezüglichen Möglichkeiten überhaupt nicht genutzt – das sollte man bei der Berichterstattung nicht vergessen.
Damit beherrschen die Freimaurer (die auch Raiffeisen beherrschen) praktisch den gesamten Mediensektor in Österreich! Ist aber auch schon egal…
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#3   Filia_Nocte   11:16:07 | Dienstag, 21. März 2006
Aufhören mit Aufdrängen
„Die Grundidee ist, den Menschen bewußt zu machen, Gott ist immer da“, erklärte Mons. Küng bei der Präsentation der Kampagne.
Oder vielleicht einfach anderen mit dieser Aufdrängerei auf den Keks zu gehen.
Vielleicht sollte die Kirche sich mal von alten Werten teils lösen. Sollen sie die Priester doch heiraten lassen. Dann würden sich sicher mehr entscheiden, Priester zu werden.
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#2   Maledica   10:49:53 | Dienstag, 21. März 2006
Unternehmen Kirche
Solange sich Bischöfe als Manager des Unternehmens Kirche sehen und nicht als wahre Hirten kanns nur weiter berabab gehen.
Für ein Unternehmen wirbt man dann auch mit Plakaten und ist unter den unzähligen Angeboten des Supermarktes Weltanschauung nur eines von vielen!
Anlocken tut das aber keinen, der auf der Suche nach Wahrheit ist.
Kardinal Lehmann verkündet dann auch stolz, das die Zahl der Wiedereintritte zugenommen habe, verschweigt aber die fast konstant gebliebene Zahl der Austritte, welche die Wiedereintritte übertrifft und die Zahl der Sterbefälle während Taufen demgegenüber viel weniger sind.
Für solche sinnlosen Projekte wird dann Geld ausgegeben:
www.mach-dich-auf-und.com/ www.kreuz.net/
Riesenbanner mit dieser Aufschrift werben schon vor unzähligen Kirchen zum Wiedereintritt.
Solche Kampagnen sind lächerlich und keiner nimmt mehr die Kirche ernst, wenn diese es schon nötig hat, solche Kampagnen zu starten.
Die Werbekampagne der Priesterseminar mit einem fußballspielenden jungen Mann und der Aufschrift „Wir brauchen keine frommen Jungs, wir brauchen Priester“ war auch solch ein Eigentor!
Aber Kardinal Lehmann ist ja für seine Glaubensverwässerung bekannt!
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#1   Paula   10:21:57 | Dienstag, 21. März 2006
warum?
ich kann auch nicht verstehen, wie man sich von gottes liebe abwenden kann.
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