Der Erzbischof von Toledo und designierte Kardinal drückt sich nicht um einen verständliche Beurteilung der gegenwärtigen politischen Situation in Spanien.
(kreuz.net) Der Erzbischof von Toledo, Mons. Antonio Cañizares, ist in Spanien wegen seiner Gesichtszüge
und theologischen Einstellungen auch als „Kleiner Ratzinger“ bekannt.
Anfang März benützte der designierte
Kardinal in einem Interview mit der spanischen Tageszeitung ‘La Razón’ deutliche Worte.
Gegenwärtig
sei in Spanien ein nihilistischer, laizistischer, neomarxistischer und relativistischer Prozeß im Gange,
erklärte der Prälat.
Im Land würden die Fundamente für einen „revolutionären Prozeß“ gelegt. Es
mache den Anschein, daß sich diese Anstrengungen zur Zeit sogar noch verschärfen würden.
Das Ziel
dieses Prozesses sei ein totaler Umbau und Umsturz dessen, „was bisher und historisch die Grundlagen unserer
Gesellschaft gewesen ist.“
Als Beispiel nennt der Erzbischof das Schulgesetz, das in Spanien unter dem
Kürzel ‘Logse’ – Gesetz zur Neuordnung des Schulsystems – bekannt ist.
Diese Reformen hätten zum Zusammenbruch
der Schulen geführt und seien unfähig, eine normale Erziehung der Kinder zu garantieren.
Das neue Gesetz
enthalte verkürzte und ungenügende anthropologische und pädagogische Konzepte.
Es reflektiere ein
kulturelles Projekt einer „vom Staat geleiteten laizistischen und neutralen Schule“, die im Dienst einer
Kulturrevolution stehe, mit der man nicht einverstanden sein könne.
Mons. Cañizares unterstrich, daß
seine Ernennung zum Kardinal eine Unterstützung der Spanischen Bischofskonferenz darstelle und daß er
sich durch sie „gestärkt und bestätigt“ fühle.
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@ Brandenburgis Als Westfale hab ich einen dicken Kopf, der kann so manchen Stein vertragen (notfalls
hab ich ja noch nen Sicherheitshelm vonne Arbeit). Die Osterbeichte wird ich machen, denn ich hab sie
wie immer nötig. Zum nicht mehr sündigen möge Gott barmherzig sein und mir diese Gnade schenken.
@ Brandenburgis Ich persönlich muss mich als Leiharbeiter verdingen und jeden morgen für ein Appel und
ein Ei zur Arbeit gehen. Überstunden werden einen Aufgezwungen und ich habe es schon oft gehört: „Sie
als Leiharbeiter könnten sofort gehen (wenn ich in meiner Allmacht als von Gottes Gnaden festangestellter
Manager das will)“, dann sehe ich die allerheiligsten Manager mit ihrem harten 14 Stundentag wovon zweidrittel
aus hochwichtigen Gesprächen mit Keksfressen und Kaffeetrinken besteht, den Rest stolzieren sie durch
die Hallen und das man ihnen nicht zujubeln muss ist auch alles. Dann hört man nebenbei in den Medien
das die Zahl der Milliardäre in Deutschland noch steigt, dann kann man fast nur noch eines sagen: „Vive
la France“
@Sozialkatholisch Es sind auschließlich die Gewerkschaften, die um den GÖtzen „Euro“ herumtanzen. Alle
anderen müssen sich notgedrungen beim Arbeits- und Sozialamt brav anstellen, ohne auch nur die geringste
Chance des „Tanzens“ um irgend etwas herum.
@ Brandenburgis Da bin ich anderer Meinung, ohne Gewerkschaften würde der Arbeiter noch mehr ausgebeutet.
Natürlich sind nicht alle Manager vollgefressen und unsozial, aber der Anteil unter ihnen die sich gnadenlos
auf Kosten der Arbeiter bereichen ist sehr groß. Ohne Führungspersonal geht es nicht, zugegeben, aber
den Arbeitern die Willkür der Führungsriege aussetzen sorgt für soziale Unruhen. Wenn alle Manager
ein soziales Herz hätten und für das Wohl ihrer Arbeiter mehr oder weniger selbstlos sorgen würden
bräuchten wir keine Gewerkschaften. Aber der Tanz um das goldene Kalb bzw. das anbeten des Neogötzen
Euro wird immer schlimmer. Gewerkschaftsparasiten sind genauso unsozial wie Ausbeuterparasiten.
#29 Brandenburgis 15:06:02 | Mittwoch, 5. April 2006
@Sozialkatholisch Ich denke, daß die Gewerkschaften eher zur Ver4elendung beitragen. Eine gerechte Wirtschaftsordnung
kommt bestens ohne sie aus, da sie meist mit der organisierten Kriminalität verbunden sind (oft identisch)
und den Arbeitsmarkt durch Monopolisierung zerstören, d.h. dazu beitragen, daß ganze Schichten verelenden.
Jesus hat zeit seines Lebens hart gearbeitet und von seiner Hände arbeit gelebt, als Mitbesitzer eines
Kleinbetriebes. Daß Manager „vollgefressen“ sind streite ich ab, ich kenne etliche und die Arbeiten hart
zum Wohle ihrer Belegschaft. Das Verstaatlichen von Großbetrieben ist so dumm, daß nicht einmal Hitler
auf diese Idee kam. Gewinnmaximierung kann nur funktionieren, wenn auch die Arbeiter ihren verdienten
Anteil bekommen, – in de BRD sind es wohl vor allem die Gewerkschaftsparasiten (Monatseinkommen ohne jede
Arbeit ca. € 15.000) die das allgemeine Elend bauen.
@Brand: weißt eh, es gibt die sogenannte „schöne Armut“ also unverschuldet in Not und trotzdem anstädnig
und ordentlich (kommt selten vor); dann die reale Armut – persönliche und sozial bedingte Einflüße
in einem Konglomerat; und dann noch die lächerliche Armut – das ist jene der Kleriker: solcher einer
kann arm sein, wie er will – existentielle Not und Armut ohne freie Entscheidung sind Mönchen und Co
zuallermeist fremd; was die Großkonzerne angeht: erst durch die Vernichtung des ländlichen Lebens in
den armen Ländern des Südens kommt es zum Anwachsen der Slums bei den Städten und zu den großen Migrationsbewegungen
in den Westen – aber jeder, wie er glaubt; ich befaß mich auch schon einige Jahrzehnte mit Entwiclungszusammenarbeit
und -politik;
Grauskonzerne Wenn die großen Firmen als Gegenkraft nicht die Gewerkschaft hätten sähe es für den
Arbeiter schlecht aus. Die Herren Manager horten ihr Geld als wenn sie es mit ins Jenseits nehmen könnten.
Ehe geht ein Kamel durch das Öhr der Nadel, als das ein reicher in den Himmel kommt. Jesus im Stall zu
Bethlehem geboren, als Kleinkind als Asylant in Ägypten gewesen hat bestimmt vollstes Verständnis für
die vollgefressenen fetten Manager. Großkonzerne gehören meiner Meinung nach verstaatlicht um den Ackermännern
und Co das Handwerk zu legen. Es gibt Länder wo die Großkonzerne wegen der gottlosen Gewinnmaximierung
so sparen das es auf die Kosten der Arbeiter geht. Aber keine Angst bei uns sind wir auch auf dem besten
Weg dahin.
Großkonzerne Mönche sind arm, weil sie die Früchte ihrer Arbeit freiwilllig teilen. Wer arbeiten kann
und das auch tut, kann niemals arm sein, weil er durch seine Arbeit am Reichtum, den immerhin Gott spendet,
teilhat. Die segensreiche Wirkung von Großkonzernen kann man durch Augenschein beurteilen, da braucht
man kein Hochschulstudium. In vielen Ländern der Welt haben nur diejenigen zu essen, die bei Großkonzernen
oder anderen Arbeitgebern arbeiten, das ist fakt.
„„Besitzlosen“ sind im allgemeinen an Arbeit nicht interessiert“ hast das schon diversen Mönchen gesagt?
(nb ist es schlicht Blödsinn, armen Menschen aller Länder „Arbeitsunwilligkeit“ zu unterstellen; genau
das würdest in vielen Ländern gar nicht überleben) – und die Sache mit den Großkonzernen ist ja nicht
einseitig und schon gar nicht vereinfachend zu betrachten – außer, du wärest unendlich naiv (was man
aus deiner Wortmeldung durchaus folgern könnte);
@Sozialkatholisch Die „Besitzlosen“ sind im allgemeinen an Arbeit nicht interessiert, sonst würden sie
ja etwas besitzen, die Früchte ihrer Arbeit nämlich. PDS zähle ich selbstverständlich dazu, ebenfalls
grins. @Yersinia Da ich die Welt kenne, sage ich: Wohl den Ländern, wo Großkonzerne wirken und Wohlstand
und Arbeitsplätze schaffen, im Nebenprodukt politische Freiheit dazu. Leider ist unsere heutige politische
Kultur sehr marktfeindlich, es würde allen besser gehen, wenn die Märkte freier wären.
@bonifaz: na, ich hoffe, du bist zufrieden @brandenburgis: was ist mit den ausgebeuteten und ruinierten
Ländern, die von Großkonzernen heimgesucht wurden und werden? was mit der heute dominanten „Kultur“,
alles und jedes dem Konsum und dem „Götzen Markt“ zu unterwerfen?
@ Brandenburgis Hat es eine Bewandtnis das sie in ihrer Aufzählung die PDS vergessen haben *grins*? Nein
ich bin auch für Privateigentum, weil man auch Verantwortung für seine Sachen übernehmen muss, aber
Eigentum darf nicht zum Ausnutzen der Besitzlosen führen. Ihre Ansicht über die politischen Parteien
teile ich, denn im Grunde sind sie alle gleich, egoistisch, machgeil und verlogen.
@Sozialkatholisch Gottlos wäre es zweifellos, wenn Sie dem Sozialismus huldigen würden, das heißt z.B.durch
Mißbrauch des Staates Dritten etwas wegnehmen etc. Gottlos ist es auch SPD, CDU, FDP, Volkspartei, die
Grünen oder ähnliches zu wählen
@ Brandenburgis Ich weiß nicht ob meine Ideen gottlos sind (hoffentlich nicht so doll), aber als Katholik
bin ich doch auch meinem Gewissen verpflichtet. Alles verkaufe, die absolute Caritas, wäre natürlich
das Ideal, aber so weit bin ich noch nicht (arbeite aber daran ). Nächstenliebe kann man nicht genug
haben und uns allen (fast) mangelt es daran. Die Lehre unseres Heilandes z.B. Bergpredigt finde ich stellenweise
sehr sozial und ist die absolute Erfüllung der 10 Gebote.
Nächstenliebe Gehen Sie hinaus und geben Sie das, was SIE besitzen den Armen. Widmen Sie ihr Leben der
Nächstenliebe. Dann folgen Sie der Lehre des Heilands, des hl. Petrus und der Kirche. Lassen Sie ab von
ihren gottlosen Ideen!
@ Brandenburgis Alle gottlosen Regime, Ideologien sind der Kirche entgegengesetzt. Den gottlosen Sozialismus
verurteile ich auch, weil durch ihn keine Gerechtigkeit zu erzielen ist. Der hl. Petrus hat schon mal
einen christlichen Sozialismus probiert, wahrscheinlich auch gescheitert. Die absolute Gerechtigkeit oder
das Paradies gar werden wir hier auf der Erde nicht erreichen, aber für die Armen und Notleidenden sollen
wir ein Herz haben. Mit den Leuten die sie aus der Herde Christie ausgrenzen wäre ich vorsichtig, denn
wer zu seinem Bruder gottloser Narr sagt sei dem Feuer der Hölle verfallen
Sozialistische Umverteilung Die sozialistische Umverteilung hat bereits ganze Kontinente und Kulturen
verwüstet und für immer zerstört. Dies können Sie überall sehen, wo Sozialisten, Sozialdemokraten
und Kommunisten je herrschten, egal ob „demokratisch“ oder „diktatorisch“. Der Sozialismus dieser Art
ist zudem von der Kirche kategorisch verurteilt worden, d.h. er ist mit der Zugehörigkeit zur Katholischen
Kirche absolut unvereinbar. Linkskatholiken sind also keine Katholiken, sondern falsche Brüder, mit denen
der Herr geboten hat, keinen Umgang zu pflegen, ja nicht einmal zu sprechen.
@Bonifatius Ich denke doch das das sozialistische umverteilen dem einen oder anderen armen, hoffnungslosen
Menschen schon geholfen hat. Wenn man in unserer heutigen fast gottlosen Welt die Herren Manager machen
lassen würde wie wollen würde der Hunger die Arbeiter zur Arbeit treiben. Haben sie schon gewusst das
die Zahl der Milliardäre in Deutschland noch steigt? Das sie 45 Stunden gearbeitet haben ehrt sie, aber
kennen sie das auch, das trotz Sparsamkeit am Ende des Monats nichts mehr übrigbleibt? Für mich ist
der gottlose Kapitalismus schlimmer als der gottlose Sozialismus, denn die moralischen Defizite des Sozialismus
finde ich mittlerweile genauso gut im Kapitalismus. Übrigens war der Tanz ums goldene Kalb in unserem
Land noch nie so schlimm wie heute.
Antworten @Sozialkatholisch: Beten sie deshlb darum, daß nicht zu viele den Mammon zum Goldenen Kalb
werden lassen. Aber denken sie auch daran, daß das sozialistisch gerechte (sozialkatholische?) Verteilen
der Armut noch niemanden geholfen und meistens in Elend und Unfreiheit geendet hat. @Yersinia: Übrigens
habe ich durch körperliche und geistige Arbeit jahrzehntelang nicht unter 45 Stunden Wochenarbeitszeit
im In – und Ausland meinen Lebensunterhalt verdient. Nun zufrieden?
@bonifaz: vielen Dank für die Belehrung, wär mir nicht in den Sinn gekommen, ganz ehrlich; allerdings
muß ich grosso modo doch eher dem @sozialkatholisch recht geben; übrigens: wie und womit verdienst du
deinen Lebensunterhalt?
@Ansgar Das weiß ich aus den Erzählungen eines Deutschen, der sich schon vor dem Bürgerkrieg in Spanien
niedergelassen und eine Spanierin geheiratet hatte, sowie einer Spanierin, die einen deutschen Freund
von mir heiratete; überdies aus den Briefen katalanischer Brieffreunde und auch aus diversen Reisebeschreibungen,
u.a. in der Autobiographie von Giacomo Casanova, der seine Beobachtungen (aus den Jahren 1767/68) so zusammenfaßt:
„Übrigens besteht die spanische Religiosität weniger in innerer wahrer Frömmigkeit als in der Ausübung
äußerlichen Kults.“ (Da Casanova Theologie studiert und die niederen Weihen empfangen hatte, darf er
wohl als Fachmann angesehen werden.)
@ Sirilo Naja, ich war nur in den 90ern des letzten Jahrhunderts da, wäre aber gespannt, mehr über Ihre
Beobachtungen aus den anderen Jahrhunderten zu erfahren, o Senex serenissimus Sirilo!
@Ansgar „In den spanischen Messen wedeln alte Frauen hektisch mit Fächern. Die Priester leiern, die Glocken
sind gesprungen, es wird umhergegangen. In vielen Kathedralen steht aus irgendeiner Epoche liturgischer
Umnachtung mitten im Schiff eine Art Heiliges Grab, das den Blick auf den Hochaltar versperrt.“ Das war
aber in Spanien schon immer so, schon in vergangenen Jahrhunderten. (In der Zeit vor der Republik besuchten
übrigen nur 20 % der Bevölkerung die Sonntagsmesse.)
@ Bonifatius 2.Stunde: Die Gewinne streichen sich nur 5% der Leute ein, für 95% Armut + soziale Unruhen
irgentwann. Bei allem Verständnis, wenn zuviele anfangen gnadenlos den Mamon anzubeten kommt nur schlechtes
bei raus
@ mk28 Das ist mir auch aufgefallen. In den spanischen Messen wedeln alte Frauen hektisch mit Fächern.
Die Priester leiern, die Glocken sind gesprungen, es wird umhergegangen. In vielen Kathedralen steht aus
irgendeiner Epoche liturgischer Umnachtung mitten im Schiff eine Art Heiliges Grab, das den Blick auf
den Hochaltar versperrt. Andererseits: Welch eine tief gelebte Volksfrömmigkeit in Prozessionen, durch
Bruderschaften, in der Karwoche, in der allgegenwärtigen Marienverehrung. In Spanien lebt der Katholizismus
mehr im Volk als in der Amtskirche.
@binfatius: ja, er soll sich um Kohl und sonstiges Gemüse kümmern – interessant, wie du die Sache im
ersten Satz verdrehst – und im zweiten gleich nochmal und zugleich doch die relevante Seite des Themas
ansprichst; ob du die derzeitige spanische Regierung als „neomarxistisch“ bezeichnest, sei deinem Geschmäckchen
überlassen; wenn der Bischof allerdings „gesellschaftliche Zustände“ anspricht, dann erklärt er sich
damit auch für diese zuständig – und damit auch für die Bedingungen, unter denen in Spanien zB Gemüse
produziert, Golfplätze angelegt, Menschen beschäftigt und Gewinn gemacht wird;
#3 bonifatius 19:37:40 | Donnerstag, 23. März 2006
@Yersinia, oh mei, was es nicht alles in ihrem schlauen Köpfchen gibt?! Ein Priester soll sich plötzlich
um Wirsing, Spinat, Gurken und Golfplätze kümmern. Ja, liebe Yersinia, dachte, daß die Neomarxisten
in Spanien am Ruder sind. Diese gestalten doch den Umgang mit Flüchtlingen und wären deshalb ihre ihnen
bekannten Ansprechpartner.
Spanien ist ein Trauerspiel Der geistige Niedergang Spaniens ist ein Trauerspiel. Die Republik wollte
die Kirche vernichten, was zum Bürgerkrieg führte und durch den Sieg Francos verhindert werden konnte.
Es kam zum Aufblühen des Glaubens, nachdem in den rep. Gebieten teilweise 90 Prozent des Diözesanklerus
und alle Bischöfe bestialisch ermordet wurden. Nirgendwo im 20. Jhd hat die Kirche einen derartigen Blutzoll
geleistet. Kaum war das Konzil um, hat die Mehrheit einer Synode einen Beschluß gefaßt, in dem sich
die Kirche für ihre Parteilichkeit im Bürgerkrieg entschuldigt. Nur wegen eines 2/3-Mehrheitserfordernisses
wurde er nicht ausgefertigt, aber das Symbol war da. Absoluter Wahnsinn! Die Kirche hat sich selbst erledigt,
wer mal in Spanien in die Messe geht, weiß, wovon ich spreche. So lustlos wie da wird der NOM selbst
in Dtl nicht gelesen. Nun vollenden die Sozialisten das, woran sie von Franco gehindert wurde: die vollständige
Vernichtung der katholischen Wurzeln Spaniens. Nur, daß keiner mehr da ist, der dagegen zu den Waffen
greift. Der Vorsitzende der Bischofskonferenz ist ein Freund des Premiers und von Karl Lehmann. Der Erzbischof
von Toledo und der von Madrid stehen in der Minderheit, an Aktionen gegen die Regierung beteiligen sich
die Bischöfe von der Küste zB nicht. Der einzige Lichtblick ist, daß es dem OD gelungen ist, an einigen
Schaltstellen Leute zu postieren. Von da aus könnte noch einmal die Wende gelingen. Aber zuvor muß die
Kirche wieder zu sich finden.
„ein nihilistischer, laizistischer, neomarxistischer und relativistischer Prozeß „ was es nicht alles
gibt – und das, obwohl sich diese (unterstellten) Welt- und Seinsanschauungen bei Lichte betrachtet durchaus
gegenseitig ausschließen – was sagt der Herr Erzbischof eigentlich zur spanischen Gemüseproduktion?
zur wundersamen Golfplatzvermehrung? zum Umgang Spaniens mit Flüchtlingen?