08:10:17 | Mittwoch, 22. März 2006
Das Schlüsselwort + Mutter erschoß Kind im eigenen Leib + Das Riesenmosaik geht weiter + Noch mehr Rätsel + Frauen und Kinder töten
Das SchlüsselwortVatikan. In einem Vorwort für eine Neuauflage des letzten Buches von Johannes Paul
II. – „Erinnerung und Identität“ – faßt Papst Benedikt XVI. die Theologie seines Vorgängers zusammen:
Das Schlüsselwort des gesamten Denkens von Johannes Paul II. sei die „Erlösung“ gewesen, die in ihrer
letzten Konsequenz „Barmherzigkeit“ sei. Bezeichnend sei deswegen auch seine erste Enzyklika ‘Redemptor
Hominis’ gewesen. Sie sei eine „Zusammenfassung seiner theologischen und anthropologischen Sicht“.
Mutter
erschoß Kind im eigenen LeibUSA. Eine zweifache Mutter (22) aus dem US-Bundesstaat Virginia an der
Ostküste tötete ihr drittes, ungeborenes Kind am Tag des voraussichtlichen Geburtstermins mit einem
gezielten Schuß durch die Bauchdecke. Das im Mutterleib zu Tode gekommene Mädchen wurde Anfang März
begraben. Die reuige und offensichtlich geistig verwirrte Mutter erklärte, wegen ihrer Armut verzweifelt
gewesen zu sein. Für den bevorstehenden Prozeß rechnen die Anwälte der Kindsmörderin mit einem Freispruch.
Das Riesenmosaik geht weiterDeutschland. Am Riesenmosaik von Papst Johannes Paul II. wird weitergearbeitet.
Eine erste Version des Werkes, das aus tausenden von Portraitfotos besteht, wurde anläßlich des Kölner
Weltjugendtages vollendet. Im Hinblick auf die Seligsprechung des letzten Papstes soll jetzt daran weitergearbeitet
werden. Dazu kann jeder via Internet sein digitales Photo auf
www.Thank-You-JP2.com hochladen, um dem
verstorben Papst so zu danken. Danach erhält man einen individuellen Link, durch den man via Zoom-Technik
sein eigenes Bild in der Internetversion des Mosaikbildes wiederfinden kann. Realisiert wird das vermutlich
größte Mosaikbild der Welt vom Kölner ‘DomRadio’ mit Unterstützung des Weltjugendtagsbüros.
Noch
mehr RätselNepal. Kürzlich tauchte in Nepal Fotomaterial auf, das den 15jährigen Ram Bahadur Bomjon
zeigt. Das berichtete der Nachrichtendienst ‘Independent News Service’ am Dienstag. Ram soll nach Angaben
seines Umfeldes
zehn Monate lang und ohne jede Nahrungsaufnahme in einem Wald meditiert haben. Dabei lockte
er Tausende von Pilgern an. Am 11. März verschwand er über Nacht. Das jüngste Bildmaterial wurde offenbar
am vergangenen Sonntag aufgenommen. Auf den Photos ist der langhaarige und gesund aussehende Ram im Kreis
seiner Wallfahrtsmanager zu sehen. Nach dem Verschwinden des Jungen sperrten die Behörden ein Bankkonto,
das offenbar von Rams Pilgerkomitee eröffnet wurde. Es enthielt umgerechnet über 700.000 Euros.
Frauen
und Kinder töten„Generalleutnant [der israelischen Armee] Dan Halutz kann auf seinen Sieg [bei der
Eroberung des palästinensischen Gefängnisses in Jericho] stolz sein. In der Vergangenheit war er wegen
seines Ausspruches bekannt geworden: er fühle nur ein leichtes Beben des Flugzeugs, wenn er eine Bombe
auf ein Wohnviertel fallen lasse, selbst wenn er dabei Frauen und Kinder töte. Danach schlafe er gut,
sagte er.“
Der im nordrhein-westfälischen Beckum unter dem Namen Helmut Ostermann geborene israelische
Publizist Uri Avnery (83)
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#2
bonifatius 14:46:00 | Mittwoch, 22. März 2006
#1
Sulpicius 12:52:25 | Mittwoch, 22. März 2006