kreuzmeldungen
Das Schlüsselwort + Mutter erschoß Kind im eigenen Leib + Das Riesenmosaik geht weiter + Noch mehr Rätsel + Frauen und Kinder töten
Das Schlüsselwort

Vatikan. In einem Vorwort für eine Neuauflage des letzten Buches von Johannes Paul II. – „Erinnerung und Identität“ – faßt Papst Benedikt XVI. die Theologie seines Vorgängers zusammen: Das Schlüsselwort des gesamten Denkens von Johannes Paul II. sei die „Erlösung“ gewesen, die in ihrer letzten Konsequenz „Barmherzigkeit“ sei. Bezeichnend sei deswegen auch seine erste Enzyklika ‘Redemptor Hominis’ gewesen. Sie sei eine „Zusammenfassung seiner theologischen und anthropologischen Sicht“.

Mutter erschoß Kind im eigenen Leib

USA. Eine zweifache Mutter (22) aus dem US-Bundesstaat Virginia an der Ostküste tötete ihr drittes, ungeborenes Kind am Tag des voraussichtlichen Geburtstermins mit einem gezielten Schuß durch die Bauchdecke. Das im Mutterleib zu Tode gekommene Mädchen wurde Anfang März begraben. Die reuige und offensichtlich geistig verwirrte Mutter erklärte, wegen ihrer Armut verzweifelt gewesen zu sein. Für den bevorstehenden Prozeß rechnen die Anwälte der Kindsmörderin mit einem Freispruch.

Das Riesenmosaik geht weiter

Deutschland. Am Riesenmosaik von Papst Johannes Paul II. wird weitergearbeitet. Eine erste Version des Werkes, das aus tausenden von Portraitfotos besteht, wurde anläßlich des Kölner Weltjugendtages vollendet. Im Hinblick auf die Seligsprechung des letzten Papstes soll jetzt daran weitergearbeitet werden. Dazu kann jeder via Internet sein digitales Photo auf www.Thank-You-JP2.com hochladen, um dem verstorben Papst so zu danken. Danach erhält man einen individuellen Link, durch den man via Zoom-Technik sein eigenes Bild in der Internetversion des Mosaikbildes wiederfinden kann. Realisiert wird das vermutlich größte Mosaikbild der Welt vom Kölner ‘DomRadio’ mit Unterstützung des Weltjugendtagsbüros.

Noch mehr Rätsel

Nepal. Kürzlich tauchte in Nepal Fotomaterial auf, das den 15jährigen Ram Bahadur Bomjon zeigt. Das berichtete der Nachrichtendienst ‘Independent News Service’ am Dienstag. Ram soll nach Angaben seines Umfeldes zehn Monate lang und ohne jede Nahrungsaufnahme in einem Wald meditiert haben. Dabei lockte er Tausende von Pilgern an. Am 11. März verschwand er über Nacht. Das jüngste Bildmaterial wurde offenbar am vergangenen Sonntag aufgenommen. Auf den Photos ist der langhaarige und gesund aussehende Ram im Kreis seiner Wallfahrtsmanager zu sehen. Nach dem Verschwinden des Jungen sperrten die Behörden ein Bankkonto, das offenbar von Rams Pilgerkomitee eröffnet wurde. Es enthielt umgerechnet über 700.000 Euros.

Frauen und Kinder töten

„Generalleutnant [der israelischen Armee] Dan Halutz kann auf seinen Sieg [bei der Eroberung des palästinensischen Gefängnisses in Jericho] stolz sein. In der Vergangenheit war er wegen seines Ausspruches bekannt geworden: er fühle nur ein leichtes Beben des Flugzeugs, wenn er eine Bombe auf ein Wohnviertel fallen lasse, selbst wenn er dabei Frauen und Kinder töte. Danach schlafe er gut, sagte er.“

Der im nordrhein-westfälischen Beckum unter dem Namen Helmut Ostermann geborene israelische Publizist Uri Avnery (83)
      
2 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#2   bonifatius   14:46:00 | Mittwoch, 22. März 2006
Unheimlich, gabs das nicht schon einmal…
Was sind das für Menschen?, die zum Morden aufrufen oder nach vollbrachter „Tat“ dann noch ruhig schlafen können?!
Redaktion benachrichtigen
#1   Sulpicius   12:52:25 | Mittwoch, 22. März 2006
Zu Uri Avnery
Mordaufruf gegen Aachener Friedenspreisträger
Der Verein Aachener Friedenspreis sorgt sich um Uri Avnery. Der Vorsitzende der rechtsextremen israelischen Partei „Jüdisch-Nationale Front“, Baruch Marsel, hat die gezielte Tötung des Aachener Friedenspreisträgers von 1997 gefordert. Im israelischen Rundfunk hat Marsel die Armee dazu aufgerufen, Avnery umzubringen. Er sei „eine Schlange, die das Land gefährlich weit nach links“ ziehe. Der Verein Aachener Friedenspreis wird sich noch heute an die israelische Botschaft in Berlin und an Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier wenden, um eine Strafverfolgung dieses Mordaufrufs durch die israelische Justiz zu verlangen.
Redaktion benachrichtigen
Weiterlesen:
kreuzmeldungenZiemlich schnell + … kreuzmeldungenEinfach und arbeitsreich + … kreuzmeldungenMehr Respekt + … kreuzmeldungenDie nächste Enzyklika? + … kreuzmeldungenDer Glaube an einen Gott + … kreuzmeldungenRetter und Sammler + … kreuzmeldungenDie Eiligsprechung eilt voran + … kreuzmeldungenWieder daheim + … kreuzmeldungenWeltweit mit dem Papst vernetzt + … kreuzmeldungenWie sich die Zeiten ändern + … kreuzmeldungenDer Bruder des Papstes im Spital + … kreuzmeldungenDer Papst auf Reisen + … kreuzmeldungenGeliebter Papst + … kreuzmeldungen„Wir haben ihn alle verehrt“ + … kreuzmeldungenDie Bischöfe tagen wieder + …
RSS Feed  •  News Ticker  •  Werbebanner  •  Visitenkarte  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net