Krieg
Ein weiterer christlicher Politiker
Auf die Frage, ob er den Irak heute noch einmal angreifen würde, antwortete der britische Premierminister ohne zu zögern „Auf jeden Fall“ – und bemühte dabei sogar den lieben Gott.
(kreuz.net, London) Nach einem Bericht der britischen Tageszeitung ‘Independent’ von Mitte März ist der britische Premierminister Tony Blair immer noch davon überzeugt, mit dem Angriffskrieg auf den Irak das Richtige getan zu haben.

Auf die Frage, ob er den Irak heute noch einmal angreifen würde, antwortete er ohne zu zögern: „Auf jeden Fall.“

Anfang März hatte sich Blair in einem Interview mit dem britischen Sender ITV für seine Entscheidung, britische Soldaten in den Krieg zu schicken, sogar auf Gott berufen.

Auf die Frage, wie er mit seiner Verantwortung für den Irakkrieg lebe, erklärte er, daß in der Politik Entscheidungen zu treffen seien, mit denen man leben müsse:

„Wenn man mit Glauben an solche Dinge herangeht, erkennt man, daß die Beurteilung durch andere Menschen geschieht. Und wenn man an Gott glaubt, dann wird diese Beurteilung auch von Gott vorgenommen“ – erklärte Blair.

Vor dem Angriff auf den Irak war Blair von seinen Beratern angewiesen worden, seine religiösen Ansichten möglichst für sich zu behalten, um nicht in die gotteskriegerischen Töne von US-Präsident George Bush zu fallen.

Zu Beginn des Krieges wollte Blair seine damalige Kriegsrede noch mit den Worten „God bless you“ – Gott segne euch – beenden.

Doch die Rede endete mit einem trockenen „Thank you“. Blairs ehemaliger Propagandachef Alastair Campbell soll vorher gesagt haben: „We don’t do God“ – Wir lassen das mit Gott.

Im Interview Anfangs März ließ sich Blair ebenfalls nicht weit auf die religiösen Äste hinaus.

Bei Entscheidungen über Leben oder Tod sei anhand des Gewissens zu entscheiden. Aber dann müsse man die getroffene Wahl „dem Urteil überlassen, das die Geschichte fällen wird“.

Damit brachte er sein religiös fundiertes Gewissen direkt mit der Weltgeschichte in Zusammenhang.

Ob er bei solchen Entscheidungen auch zu Gott bete, hakte der Interviewer nach. Hier entzog sich Blair einer Antwort: „Ich möchte mich aus diesem Thema lieber raushalten.“

Seine Politik könne man im Hinblick auf „die Werte und die Philosophie“ als christlich begreifen.

Blair meinte auch, daß die Religion politische Entscheidungen beeinflusse. Wenn man einen religiösen Glauben besitze, dann würde sich dieser auch auf die Politik auswirken, „aber es ist vermutlich besser die Diskussion darüber nicht zu weit zu führen“.

Vor dem Irakkrieg gab es sogar fromme Gerüchte, wonach sich Bush und Blair damals zum gemeinsamen Gebet getroffen hätten.

Die Meldung wurde allerdings nie bestätigt.
      
33 Lesermeinungen
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#33   Evelynn van der Meer   22:40:25 | Dienstag, 9. August 2011
Aber Du hast doch wohl nicht mit Annarita in London die gewaltigen Demonstrationen angezettelt!?
.
Zuzutrauen wäre es Euch :-)
.
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#32   Soramonas   22:37:25 | Dienstag, 9. August 2011
Das Geheimnis liegt in der Geldmacht der Rothschilds und der Londoner City mit ihren Zionisten und im englischen Handels/NEID!
Denn der britische Freihandel wurde durch den deutschen Protektionismus nach Friedrich List auskonkurriert und ausmanoevriert…!
neo/liberalismus.de
anti/globalisierung.de
Manfred Julius Mueller
Gustav Ruhland
vergessene/buecher.de
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#31   Pero   22:57:32 | Sonntag, 2. April 2006
@Benedikt
Sie liegen richtig: Clemenceau machte diese Aussage vor einer Gruppe junger Offiziere, daß sie sich um ihre militärische Zukunft nicht zu sorgen bräuchten…
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#30   Benedikt   18:07:43 | Sonntag, 2. April 2006
@ Pero
Die Aussage von Clemenceau kann höchstens süffisant gemeint gewesen sein. Schließlich war es Clemenceau, der gegen alle Warnungen auch der Briten und gegen den Willen der Amerikaner dieses Versailler Diktat durchgesetzt hat.
„Made in Germany“ ist ja lustigerweise eine britische Erfindung.
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#29   Pero   21:54:13 | Samstag, 1. April 2006
Der Zweite Weltkrieg
wird uns so lange beschäftigen, so lange die Ursachen nicht bekannt gemacht werden dürfen. Die Geburtsstunde des WKII war der 28.6.1919, das Diktat von Versailles. Die meisten europäischen Politiker waren entsetzt, sogar der Deutschenhasser Clemenceau warnte, daß diese Bestimmungen den Keim des nächsten Krieges bergen. Ich bin der Meinung, daß der Krieg von deutscher Seite nicht verhindert werden hätte können, mit und ohne Hitler. England pflegte 400 Jahre lang die verhängnisvolle „Balance of power“, bekämpfte oder bedrohte JEDE Macht, die England an seinem Status hinderte. Neville Henderson schrieb an Außenminister Halifax am 9.3.39:„Deutschland ist ein mächtiges, großes Land, 80 Millionen fleißige und disziplinierte Deutsche werden immer ein lästiger Faktor in der europäischen Politik und Wirtschaft sein“.
Seit 1871 benahm sich Deutschland tatsächlich unverschämt: Es machte dem britischen Wirtschaftsmonopol den Garaus!
„MADE IN GERMANY“, das war der Grund, wofür England zweimal in einem Jahrhundert gegen Deutschland in den Krieg zog. Nicht wegen Wilhelm oder Adolf.
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#28   richard   23:04:42 | Freitag, 31. März 2006
@ benedikt: Wenn man von der
auch von den Briten und Amis (die Sowjets nicht) unterzeichneten „Haager Landkriegsordnung“ ausgeht, haben Churchill&Co eiskalt millionenfachen Massenmord an Zivilisten als Instrument der Kriegführung aus der Luft seit 1928 eingeplant. Da gab es noch kein NS-Deutschland. Sie waren somit bewußte u. vorsätzliche Massenmörder u.Verantwortliche für den grauenhaften Tod u. Sterben ganzer deutscher Städte, besonders Dresdens. Das ist eine Tatsache. Die andere Wahrheit, da gebe ich Ihnen Recht, ist die, daß der „GRÖFAZ“ in völliger Blödheit, Dämlichkeit, Ahnungslosigkeit usw. nicht einmal im Ansatz die Bedrohung u.militärisch-industrielle Kraft, vor allem der 2 Hauptgegner, erkannt hat oder auch nur erkennen wollte. Als Guderian nach einem Besuch eines Sowjet-Panzerwerkes Mitte 30iger erzählte, daß die dort 40 Panzer täglich bauen, wurde ihm das vom Gröfaz nicht geglaubt. Sie bauten jedoch ihn Wahrheit bereits viele hunderte pro Tag. Bei Kriegsbeginn waren es 20.000 modernste Kampfpanzer. Und über die Leistungsfähigkeit der Amis hatte der Mann in der Reichskanzlei gar keine Vorstellung – und so etwas nannte sich „Führer“. Ja, er war auch dadurch Verantwortlicher für den Tod der eigenen Leute, an der Front und in der Heimat, keine Frage. Mein Vater machte durch diese unfaßbare Ahnungs- u. Sorglosigkeit mit gebündelten Handgranaten(!), bei -35 Gradin Sommerbekleidung Jagd auf die massenweise durch die Front gebrochenen Sowjetpanzer.
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#27   Benedikt   14:25:47 | Freitag, 31. März 2006
@ richard
Letzter Satz stimmt teilweise.
Sicher, er hat die Städte nicht selber bombadiert. Als Kriegsbeginner, Staatsvchef, Oberbefehlshaber trägt er jedoch dennoch die Verantwortung dafür. Wer eine Schlägerei beginnt, in dessen Verlauf jemand verletzt wird, der trägt hierfür auch die Verantwortung, wenn er selbst nicht die Verletzung direkt verursacht hat.
Die Fehlentscheidungen beim Schutz der Städte, wie etwa die unsinnige Einstufung der Me262 als Jagdbomber trägt Hitler ganz allein. Für meine Begriffe ist ein Staatsoberhaupt immer für den Schutz seiner Bevölkerung zuständig. Dass die Briten 1945 über ganz Deutschland bis nach Dresden fliegen konnten ist somit eine Vernachlässigung dieser Pflicht. Die Pflicht wiegt schwerer als die Schuld der Briten, denn Angriffe auf das Territorium gehörten damals zur Kriegsführung dazu, was die dt. Führung auch wusste und selbst durchgeführt hat. Sich über Angriffe des Gegners zu beschweren ist daher nur ein Herausreden aus der eigenen Verantwortung. Dies schließt natürlich nicht aus, dass man sich später kritisch mit den Bombardements der Briten auseinandersetzt und bezüglich der Strategie und Vorgehensweise gehöre ich durchaus zu den Kritikern der Briten. Mit Hilfe dieser Auseinandersetzung die Verantwortung der eigenen Führung kleinzureden halte ich jedoch auch für falsch und unvollständig.
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#26   Brandenburgis   10:31:59 | Freitag, 31. März 2006
@mk28
Leider hat Pero recht. Es gibt keine so schwer zu durchschauende und so schlecht erforschte Geschichte wie die des weiland Dritten Reiches, incl. Vorgeschichte. Ein redlicher Forscher müße sich ZUMINDEST die Mühe machen, den erheblichen Erkenntnisfortschritt des Revisionismus zu berücksichtigen. Einen solchen Forscher werden Sie aber weltweit nicht finden, weil niemand Lust hat, seine Existenz zerstören und sich als Kriminellen behandeln zu lassen. Es ist recht frech, da von „gut erforscht“ zu sprechen. Leider wirkt der hl. Stuhl an der Mystifizierung in erheblichem Maße mit und es würde mich nicht wundern, wenn er seine eigenen Dokumentationen längst den Siegermächten ausgeliefert hätte.
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#25   Pero   21:02:47 | Mittwoch, 29. März 2006
@MK28
„Es gibt kaum eine so gut untersuchte Periode wie das III. Reich“
Das stimmt zumindest für die alliierten Bemühungen, alle greifbaren deutschen Archive zu beschlagnahmen; die deutsche Führung in Schauprozessen pauschal zu kriminalisieren und bis zum heutigen Tag die repressive Gewalt der Sieger auszuüben.
Von der Bedingungslosen Kapitulation bis zur Frankfurter Schule: eine weltweit einzigartige Erfolgsgeschichte!
In D. ist die Vergangenheitsbewältigung zu Routine und gesellschaftlicher Konvention erstarrt: eine unter „Alibi-Zwang“ stehende Gesellschaft die keine Zivilcourage mehr kennt. Zwanghaft sucht der konditionierte Deutsche in jeder Lebenslage das Gegenteil von dem zu tun, was Hitler getan hat. Diese Soll-Vorstellung blockiert sachgerechtes Denken und Handeln, und schwächt den Wirklichkeitssinn.
Dieses Phänomen ist pathologisch erklärbar:
Der Herdentrieb zwingt zum instinkiven Mitlaufen. Man fühlt sich von positiven Reizen angezogen und von negativen abgestoßen. Positiv heißt hier: „Du bist gut, dafür wirst du auch gelobt“. Wer stellt sich denn schon gern ins böse Eck? Wenn man dazu noch seit frühester Kindheit mit pawlovschen Effekten dressiert wird, fällt es schwächlichen Persönlichkeiten oft schwer, eine Meinung zu vertreten die das Gruppenempfinden stört.
MK28: Ich werde Ihnen keinen historischen Nachhilfeunterricht mehr erteilen. Vielleicht kommen Sie noch von selbst darauf, daß Sie den „falschen Propheten“ trauen. (Matth. 7.15,16)
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#24   richard   20:34:12 | Mittwoch, 29. März 2006
@benedikt: Volle Zustimmung
zu Ihren Anmerkungen. Letzter Satz stimmt teilweise.
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#23   Benedikt   18:23:53 | Mittwoch, 29. März 2006
@ richard
1936: entstehende Luftwaffe plant keine Langstreckenbomber,
Das war eine der größeren Idiotien des Idioten Hitler. Ohne Langstreckenbomber war England nicht klein zu halten, aber der Naivling glaubte ja noch bis zum 3.9.39, dass GB und F nicht in den Krieg eingreifen würden. Soviel Dummheit ist nicht auszuhalten. Als Kriegsbeginner trägt er die Hauptverantwortung an der Zerstörung der deutschen Städte.
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#22   richard   18:08:23 | Mittwoch, 29. März 2006
Ja!!!! „Fakten und Wahrheit“:
Vorerst „Haager Landkriegsordn.“: Art.25: „Es ist untersagt, unverteidigte Städte, Dörfer, Wohnstätten oder Gebäude, mit welchen Mitteln es auch immer sei, anzugreifen oder zu beschießen“.
1918 (Ende des WK I): Rüstungsm. Churchill legt Plan vor, Berlin mit 1000 Bombern anzugreifen. 1920: Gen.Douet (Ital.) vertritt in „Luftherrschaft“ Plan, Terror aus d.Luft gegen Zivilisten einzusetzen. 1928: Der Plan Douets wird v. Chef R.A.F., Trenchard, zustimmend aufgegriffen. 1929(!!!): Bildung d. brit. Nachrichtennnetzes, um Informationen über „bombardierenswerte Ziele in Deutschland“ zu sammeln. 1932: England beginnt,4-mot. Langstreckenbomberfür einen strategischen Luftkrieg zu bauen. 1933: die USA ziehen sofort nach. 14.7.36: Aufstellung d. Bomber Commands. 1936: entstehende Luftwaffe plant keine Langstreckenbomber, baut taktische Waffenf. Gefechtsfeld. 1.9.39: Erste Bomben auf Cux- u. Wilhelmshaven. Anfang 40: Briten bombard. Insel Sylt. 10.5.40 Churchill Chef: kündigt Eröffnung d. strateg. Luft-Terrors gegen dt. Zivilobjekte an. 11.5.40: Brit. Nacht-Bombardierung der Wohnungen v. Mönchengladbach. 14./15.11.1940: Erstm. dt. Angriff auf Zentrum der brit. Rüstung in Coventry als Vergeltung der Bombard. Münchens. 14.2.42: Lord Cherwell (Lindemann): totale Flächenb. dt.Wohnungen als 1.rangiges Ziel: ab 50% Zerstörung fest. Ca. 1,5 Mio. dt.Zivilisten ermordet, ca 350.000 allein in Dresden in 2 Tagen.
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#21   MK28   09:21:16 | Mittwoch, 29. März 2006
Pero, Richard: Auch wenn es Ihnen nicht paßt: Wahrheit bleibt Wahrheit
Pero, Ihr Zitat von Harry Elmer Barnes sagt viel über Barnes, aber wenig über die Kriegsursache aus. Hitler hat im Münchner Abkommen alles bekommen, was er wollte. Er hat es durch seinen Einmarsch in die „Rest-Tschechei“ gebrochen. Damit war Chamberlain gescheitert. Also mußte man H. mit Stärke begegnen. H. hat dann Polen angegriffen – polnische Provokationen hin oder her, er ist eingerückt – ist dann unter Bruch diverser Verträge nach Frankreich einmarschiert (unter Bruch der holl. Neutralität) und hat England mit einem Luftkrieg angegriffen. Erst danach begann Lend & Lease. Selten ist eine Kriegsschuldfrage so einfach zu beantworten wie beim Ausbruch des WK II. Hitler wollte den Krieg.
Es gibt kaum eine so gut untersuchte Periode wie das III. Reich. Die Archive sind eindeutig. Es gibt zudem ausreichend Aktenmaterial aus den Kriegsverbrecherprozessen.
Sie können also schreien wie sie wollen: Fakten bleiben Fakten. Und ich ziehe es vor, als Katholik die Fakten zu reflktieren als mir eine Wunsch-Geschichte zurechtzubasteln. Ich finde wenig so dümmlich wie das beharrliche Leugnen von Tatsachen. Gehen Sie in die Archive, schauen Sie sich zB die Prozeßakten des Auschwitz-Prozesses oder die Aussagen Eichmanns an.
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#20   Pero   19:47:59 | Dienstag, 28. März 2006
@MK28
Jetzt endlich begreife ich. Sie wollen mich bloß zu irgendwelchen Nazi-Sympathiekundgebungen provozieren, aber da liegen Sie bei mir völlig falsch. Ihre infantile Geschichtsbetrachtung resultiert offenbar aus Quellen, die heute nichteinmal mehr deutsche Nachplapperer der alliierten Zensur zu zitieren wagen. Die Urheber Ihrer Quellen sind die gleichen Falschmünzer die uns heute mit den „irakischen Massenvernichtungswaffen“ neurotisieren.
Der US-amerikanische Geschichtsprofessor Harry Elmer Barnes, von der Columbia University in New York, stellte zum neurotischen Selbstbezichtigungswahn der Deutschen fest: »Obwohl eindeutig auf dokumentarischer Grundlage bewiesen worden ist, daß Hitler nicht verantwortlicher – wenn überhaupt verantwortlich – für den Krieg von 1939 gewesen ist, als der Kaiser es 1914 war, stützte man sich nach 1945 in Deutschland auf das Verdikt der deutschen Alleinschuld, das von der Wahrheit genauso weit entfernt liegt wie die Kriegsschuldklausel des Versailler Vertrages. Das Kriegsschuldbewußtsein (nach 1945) stellt einen Fall von geradezu unbegreiflicher Selbstbezichtigungssucht ohnegleichen in der Geschichte der Menschheit dar. Ich jedenfalls kenne kein anderes Beispiel in der Geschichte dafür, daß ein Volk diese nahezu wahnwitzige Sucht zeigt, die dunklen Schatten der Schuld auf sich zu nehmen an einem politischen Verbrechen, das es nicht beging – es sei denn jenes Verbrechen, sich selbst die Schuld am Zweiten Weltkrieg aufzubürden.«
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#19   richard   15:55:41 | Dienstag, 28. März 2006
„Die Wahrheit wird Euch frei machen“
– nach diesem Satz des Hl. Johannes gilt es für mich zu leben.
Lieber MK 28, Ihre verzweifelt-offensiven Bemühungen, wenigstens mit (zionist.) Meinungsmache statt Fakten gegen pero ober Wasser zu bleiben, verdienen mitleidigen Respekt. Ohne damit Adolf den Letzten und dessen grausliches System in Schutz zu nehmen, muß man vorurteilslose Objektivität in der Zeitgeschichte walten lassen. Die Zitate von pero sind sehr eindringlich und mit Quellenangabe belegt. Sie dagegen bringen nur Ihre Stimmung und Meinung, Sie äußern Verständnis über Ch. Freude darüber, daß er seinen heiß gewünschten Kriegsteintritt der USA bekam. Daß Abermillionen durch „Ch. Freude“ weltweit sterben mußten, ist kein Fakt für Sie. Das ist für mich sehr bedrückend.
Ich kann Ihre Beiträge nicht mehr sehr ernst nehmen. Ihre hier zum Ausdruck gebrachte Stimmung und Ihre Lage erinnern mich an den Spruch des leider inzwischen verstorbenen, sehr bekannten katholischen bairisch-österr. Mundartdichters Glechner:
„Geht schô wieda aufwärts, hât da Spâtz gsâgt, oisn Kâtz üba d’Stiagn auffi trâgn hât“. Ich hoffe, Sie verstehen wenigstens den Sinn, lieber MK 28!
MfG
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#18   MK28   09:01:43 | Dienstag, 28. März 2006
Pero: Fakten bleiben Fakten
Daß die USA nicht traurig über den Angriff auf Pearl H. und die dt. Kriegserklärung waren, bestreitet niemand. Nur: Die Japaner griffen an, weil sie Krieg wollten. Die Amerikaner wußten das und haben – aus taktischen Gründen – nicht vorher eingegriffen. Das ändert nichts daran, daß es die Japaner waren, die den ersten Schuß abgaben.
Und daß die Amerikaner den Briten materielle Unterstützung gewährten, ist auch etwas anderes, als Krieg zu erklären und zu führen.
Im übrigen hatten die Amerikaner ja auch allen Grund, den Briten zu helfen: Der deutsche Führer hieß Hitler und war ein gefährlicher Verbrecher, der bereits ganz Kontinentaleur. erobert hatte und dort mit Kriegsverbrechen begann (wieviele poln. Priester – von Juden ganz zu schweigen – sind denn von 1939 bis zu Lend & Lease 1941 umgebracht worden?). 1940 hatte die dt. Luftwaffe einen Bombenkrieg gegen England geflogen, die Italiener griffen den Suezkanal an, später durch Rommel unterstützt, die dt. UBoote beschossen im Nordatlantik die Briten. Im Pazifik eroberten sich die Jap. ein Weltreich. Da sollen die USA ruhig bleiben? Bleiben Sie mal objektiv! Es gab im Kongreß keine Mehrheit für eine aktive (präventive) Kriegserklärung, weshalb man sich mit Waffenhilfe begnügte (geleast, nicht geschenkt wohlgemerkt). Aber daß man es nach einem jap. Angriff und einer dt. Kriegserklärung sich nicht nehmen läßt, zurückzuschlagen – das sollte doch wohl auch bei einer Betrachtung durch die braune Brille nachvollziehbar sein?
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#17   Pero   22:36:07 | Montag, 27. März 2006
@MK28: wer ist Argumenten nicht zugänglich?
Zu Punkt 1:
Am 5.11.1941 schrieb US-Kriegsminister Stimson in sein Tagebuch: „Das Problem war gestellt, die Japaner zum ersten Schuß zu manövrieren, ohne uns selbst einer zu großen Gefahr auszusetzen. Das war eine schwierige Aufgabe“
Der US Generalstäbler Wedemeyer in („Der verwaltete Krieg“) Seite 18:„Wir wissen heute Dank der erschöpfenden Durchforschung der deutschen Geheimarchive während des Nürnberger Prozesses, daß es niemals einen Angriffsplan gegen die USA gegeben hat.“
Die Enzyklopädia Britannica drückt es noch präziser aus:Seit dem „Lend-Lease-Act“ vom März 1941 (die neutralen USA lieferten 50 Zerstörer an England) befanden sich die USA de facto im Krieg mit Deutschland. Gleichzeitig leistete die US-Navy massiven Begleitschutz für die Royal Navy.
Auf Ihre Punkte 2 und 3 kann ich leider mangels klarer, greifbarerer Definitionen nicht eingehen.
Ich habe volles Verständnis für Ihre starren Ansichten. Es fällt oft schwer, seinem Ego gegenüber nachgeben zu können, neue Erkenntnisse nicht in feindseligem Antagonismus zu sehen. Aber Sie tun sich damit nichts Gutes. Nichts ist peinlicher, als von der Geschichte „eingeholt“ zu werden. Wendehälse werden dann oft radikaler als jene, die beizeiten die Geschichte zu akzeptieren bereit waren.
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#16   MK28   15:47:39 | Montag, 27. März 2006
@ Pero, Richard
Auch wenn es sinnlos ist, da Sie Argumenten nicht zugänglich sind:
1. Der „Kriegseintritt“ der USA erfolgte nach einer deutschen Kriegserklärung. Daß sich ein mit Dtl. im Krieg befindliches Land freut, wenn es – zumal dank der Dummheit des Feindes – einen mächtigen Verbündeten erhält, halte ich für völlig unverdächtig.
2. Daß Churchill 1939 entschuldet wurde, weil er 1922 Wasserrechte – illegal? – an Juden vergeben hatte, ist grotesk. Im übrigen: Was folgt daraus? 1922 war die NS-Judenvernichtung nicht im Ansatz zu erkennen. M.a.W.: Nur weil man das zionistische Projekt unterstützte, war man kein Feind Deutschlands, beides hatte nichts miteinander zu tun außer vielleicht, daß Herzls Muttersprache Deutsch war. Und erst recht hatte der Zionismus anno 1922 nichts mit der Wall Street zu tun, außer vielleicht, daß einige Wall-Street-Broker a) Juden und b) pro-zionistisch waren; einige wohlgemerkt, nicht viele.
3. Viel realistischer ist doch folgendes: Chamberlain hatte mit seiner Appeasement-Politik fertig. GB war ernsthaft gefährdet, als nächstes auf Hitlers Liste zu kommen. Man brauchte einen Premierminister, der bereit und willens war, den zu erwartenden Krieg zu führen. Man kam auf Churchill. Er hatte ein Problem: Schulden. Also wurde, unter dem Eindruck der deutschen Bedrohung, das Problem gelöst. Will man 1939/40 einem britischen Juden verübeln, Geld auszugeben, damit GB stark bleibt und nicht mit NS-Dtl kollaboriert? Immerhin ging es für Juden dabei um Leben undTod
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#15   Pero   12:59:59 | Sonntag, 26. März 2006
@Theresia: Was Luhmann noch nicht weiß:
Nach Pearl Harbour und dem Kriegseintritt der USA sagte Churchill:„Das ist es, wovon ich geträumt, wonach ich gestrebt, wofür ich gearbeitet habe- und jetzt ist es soweit.“ (New York Times, 16.2.1942)
Churchill war ein extrem niederträchtiger Charakter. Schon im Burenkrieg schrieb er seiner Mutter, in überschwänglicher Freude, daß die Buren jetzt endlich in großer Zahl getötet werden. 40 Jahre später wünschte er sich in Dresden möglichst viele Deutsche „gebraten“ zu sehen.
In seinen Momoiren („Der 2. Weltkrieg“ 5. Buch, Band 2, S.75) äußerte er sein kompliziertes Verhältnis zur Wahrheit:
„Im Kriege ist die Wahrheit so kostbar, daß sie nie anders als mit einer Leibwache von Lügen auftreten sollte“.
Theresia, Sie haben schon eigenartige Vorstellungen von der Gerechtigkeit.
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#14   richard   11:42:45 | Sonntag, 26. März 2006
@ Liebe Theresia!
Da ich mich um Ehrlichkeit und Wahrheit bemühe, habe ich „dürfte“ geschrieben – eine sehr naheliegendeSchlußfogerung, wenn man Ch. Leben genauer kennt. In einem Leserbrief kann man leider nicht das Wissen vieler Archive unterbringen. Wissen Sie, die Verstrickungen Ch. mit den Zionisten ist so umfangreich dokumentiert, daß dieses „dürfte“ zwingend war. Es genügt in diesem Kontext jedoch zu wissen, daß die kritische Frage von gotthard einen ganz ernsten, beweisbaren Hintergrund hat. Ch. war ein völlig haltloser Säufer, ein zynisch-bestechlicher Charakter, den der, von Ihnen „als Freund“ verniedlichend genannte
Zionist, Sir Strakosch (& Co), eiskalt in dessen selbstverschuldeter Notlage für ihr großes „Spiel“ ausnutzten. Liest man z.B. Ch. Lebenserinnerungen sehr genau, steht eigentlich die Wahrheit drin. Sein resignierendes Bekenntnis, mit Deutschland „das falsche Schwein geschlachtet zu haben“ zeigt, in wessen Händen er tatsächlich war, vergleicht man seine bewundernden Aussagen zum Deutschland in den 30iger Jahren.
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#13   Theresia   23:54:36 | Samstag, 25. März 2006
Richard: 8. Gebot
Der tiefere Grund der Strakoschen „Hilfe“ dürftegewesen sein
Richard folgert immer messerschaft vom Gewünschten zum Tatsächlichen. Ein Freund saniert Churchill. Also muß ein Grund her. Nun sucht man solange, bis man etwas hat, was in Richtung Juden zeigt. Und das gibt man dann als Wahrheit aus, auf die man seine Urteile aufbaut. Richard, wie wäre es mal mit Luhmann: Man kann nicht wissen, was man nicht weiß!
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#12   Pero   19:55:12 | Freitag, 24. März 2006
@Richard
Danke für Ihre interessanten Ermittlungen. Das erhärtet zudem die Tatsache, was für ein niederträchtiger Lump dieser Churchill war. Im hohen Alter mutierte er jedoch zum weisen Geläuterten. Seine Sprüche wie: „wir haben das falsche Schwein geschlachtet“ sind ja sattsam bekannt. Am besten gefällt mir aber jene Erkenntnis: „Wer in der Jugend nicht links war, WAR dumm. Wer aber im Alter noch immer links ist, IST dumm“.
Wetten, daß Gotthard wieder einen zünftigen Witz auf Lager haben wird?
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#11   richard   18:24:59 | Freitag, 24. März 2006
2.@ an gotthard: Ich liefere Ihnen
jetzt nachträglich die gestern versprochene Quellenangabe für die Tatsache, daß Churchill ungemein viele engl. Pfund zur Rettung seines Kopfes, der in der ausweglosen Schuldenschlinge steckte, annahm, zu gewissen politischen Bedingungen (von pero aufgezeigt/angeritzt):
1999 erschien bei Hoffmann&Campe aus der Feder eines großen Verehrers von Churchill, nämlich Christian Graf v. Krockow, die Biographie: „Churchill“. Krockow belegt Churchills finanzielle Situation, die vor allem 1938 äußerst schlimm war. Ch. geliebtes Landhaus „Chartwell“ in der Grafschaft Kent gelegen, stand vor dem Verkauf, Ch. war total pleite. Auf S. 95schildert Krockow, wie plötzlich als Retter Sir Henry Strakosch auftauchte und die Schulden Ch. allesamt beglich
Der tiefere Grund der Strakoschen „Hilfe“ dürfte gewesen sein, daß Ch. 1922, als er Kolonialminister war, alle Wasserrechtedes damaligen Palästina den in großer Zahl ins Land strömenden Zionisten zuschanzteund die Araber damit im wahrsten Sinn des Wortes austrocknete.
Sein Retter Strakosch war glühender Zionist, wie ebenso seine graue Eminenz im Hintergrund, „Lord Cherwell“, geborener Lindemann aus Baden-Baden stammend (Lindemann entwickelte den ausgereiften Plan, mittels Bakterienkrieg aus der Luft Deutschland zur unbewohnbaren Wüste zu machen. Sogar Ch. schreckte aber davor zurück).
Ich hoffe gotthard, Ihnen damit eine ausreichende Antwort geliefert zu haben.
MfG
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#10   MK28   19:02:13 | Donnerstag, 23. März 2006
Bei der Wahrheit bleiben
Auch wenn es einigen schwer fällt: Das Deutsche Reich hat den USA von sich aus nach dem japanischen Angriff auf Pearl Harbour den Krieg erklärt (ja, ich weiß, daß die Amis den jap. Angriff haben kommen sehen, ohne vorher gegenzuschlagen; nur: Angegriffen haben trotzdem die Japaner). Und weiter: England hatte unter Chamberlain itler weitestgehende Zugeständnisse gemacht, um den Frieden zusichern. Nachdem Hitler dennoch das Münchner Abkommen durch seinen Einmarsch in die „Rest-Tschechei“ gebrochen hatte, blieb doch gar keine andere Wahl, als nach dem Angriff auf Polen (nochmals: ich weiß um die polnischen Provokationen in der Zwischenkriegszeit; und dennoch: Dtl. ist in Polen einmarschiert) den Krieg zu erklären. Truppen haben die Briten erst geschickt, als die Wehrmacht in Frankreich und Benelux einmarschiert ist (unter Bruch diverser Verträge). Zu diesem Zeitpunkt befand sich Amerika mit Dtl. nicht im Krieg. Gleichwohl hatte bereits vor dem Kriegsausbruch 1939 das Panzerschiff „Graf Spee“ im Südatlantik agd auf Briten gemacht.
Fazit: Selten läßt sich die Kriegschuldfrage so leicht beantworten wie 1939/40.
Zum Irakkrieg erspare ich mir Argumente, sie würden eh’ nicht gehört. Vielleicht soviel: Nahezu alle FSSPX-Gläubige in den Staaten haben Bush gwählt und sind für den war on terror. Und ein zweites: Ich finde, daß die Welt ohne Saddam Hussein trotz allem ein besserer Ort ist als mit ihm.
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#9   richard   18:55:43 | Donnerstag, 23. März 2006
@ gotthard: „Wieviel Pfund hat
Churchill bekommen?“ Diese von Ihnen gestellte, sehr berechtigte Frage, kann ich derzeit so beantworten (wahrscheinlich morgen, nach Quellensuche weiß ich etwas mehr): Churchill pflegte einen äußerst aufwendigen Lebensstil, viele Weltreisen, 2 vornehme englische Clubs und sein von ihm geliebtes, großes Landhaus. Das kostete viel Geld und er war bis über beide Ohren in den 20er u. 30er Jahren verschuldet. Dann tauchte ein Mann auf (Name folgt) und ab diesem Zeitpunkt hatte Ch. keine Schulden mehr und war Mitglied eines sehr exclusiven 3. Londoner Clubs. Sein grenzenloser, tief menschenverachtender Zynismus ist weltbekannt und braucht hier nicht dargelegt zu werden.
Er schrieb u.a., daß er den 2. WK als „30jährigen Krieg gegen Deutschland, beginnend mit dem Jahre 1914“ betrachte (Bd. I, Seite 204: Schreiben Churchills an Stalin).
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#8   Pero   16:37:47 | Donnerstag, 23. März 2006
@Uwe Schmidt, @Gotthard
Uwe Schmidt,
Sie haben natürlich recht, was die Zusammenarbeit von City London und Wallstreet betrifft. Das ändert jedoch nichts an der Tatsache, daß sich England in der Zwischenkriegszeit massiv verschuldete und sich in amerikanische Abhängigkeit begab. So war es für den US Kriegshetzer Roosevelt ein leichtes Spiel, in Churchill einen willfährigen Kumpanen zu finden. Blind vor Haß auf das Deutsche Reich machte Churchill den Amerikanern Zugeständnisse in finanzieller, politischer und auch territorialer Weise. (Verzicht auf Vormachtstellung in Kolonialfragen). Nicht umsonst gilt Churchill in seriösen englischen Historikerkreisen (…nicht nur David Irving) als der Totengräber des britischen imperiums.
Gotthard,
Sie haben einen ausgeprägten Sinn für skurilen Humor.
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#7   Parzifal   11:22:10 | Donnerstag, 23. März 2006
@ Benedikt78
Haben Sie denn gar keine Angst dass die „muslimischen Horden“ und „Märtyrer“ Sie armen Katholiken zwangsislamisieren werden?
Ali war allerdings kein Prophet sondern der Ehemann der einzigen Tochter Mohammeds, Fatima. Er war Kalif, wurde ermordet und gilt als erster Imam der Shiiten.
Jedenfalls sind Sie doch sonst nicht so zimperlich wenn es um den Islam geht. Haben Sie vielleicht die heimliche Hoffnung dass der Iran Israel „ausradiert“?
Das ist dann wohl wieder mal ein Beispiel für wahre christliche Nächstenliebe!
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#6   Benedikt78   09:20:55 | Donnerstag, 23. März 2006
@ Gotthard
Johannes Paul II.war einer der deutlichsten Kriegsgegner vor 3 Jahren … laut und deutlich, und mit persönlichem Engagement!
Ich habe es kaum für möglich gehalten. Nun ist es aber eingetroffen. Ich bin mit Ihnen einer Meinung!
Nur weil ein paar Politiker von Gott reden und mit Bomben schmeissen, hat das noch lange nichts mit Gott zu tun. Ausserdem sind die evangelikalen Kirchen in Amerika und auch einige Freikirchen in Europa sehr speziell mit dem Umgang mit Israel. Die standen dem Irak-Krieg sehr wohl gesonnen gegenüber, das Saddam Hussein als der grösste Feind und Bedrohung Israels galt.
Es bleibt nur zu hoffen, dass die USA nicht noch den Iran angreifen. Bei den Schiiten bildet das Märtyrertum – nach dem Vorbild ihres Propheten Ali – ein wesentlicher Bestandteil des Glaubens. Dem sind nicht einmal die USA gewachsen…
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#5   Uwe Schmidt   23:58:39 | Mittwoch, 22. März 2006
@pero
Das ist ein weitverbreiteter Irrglaube. In Wahrheit beherrscht die Londoner City (zusammen mit dem britischen Königshaus) die Wall Street – zumindest arbeiten Rockefeller (Morgan Chase) mit ihren britischen Kollegen (Sutherland, Lazard, Rothschild) ganz harmonisch zusammen. Gerhard Schröder hat schon einmal davon gesprochen, dass die „Finanzzentren in London und New York dies nicht zulassen“. Auch die italienischen Banker schauen nicht auf die römische Zentralbank, sondern gleich nach London und New York. Aufschlussreich ist hier www.trilateral.org (die Seite der Rockefellerschen Trilateralen Kommission)
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#4   Gotthard   23:54:18 | Mittwoch, 22. März 2006
@pero
Seitdem Churchill das Britische Weltreich an die Wallstreet verschachert hat,
wieviel Pfund hat er bekommen?
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#3   Pero   22:13:34 | Mittwoch, 22. März 2006
Der Heuchler Blair
ist ja bloß ein Befehlsempfänger von seinem Meister Bush. Seitdem Churchill das Britische Weltreich an die Wallstreet verschachert hat, braucht man sich über die englische Außenpolitik nicht zu wundern.
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#2   Gotthard   19:24:02 | Mittwoch, 22. März 2006
Gegner
Johannes Paul II.war einer der deutlichsten Kriegsgegner vor 3 Jahren … laut und deutlich, und mit persönlichem Engagement!
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#1   Hornist   19:12:10 | Mittwoch, 22. März 2006
Ist dafür Jesus gestorben?
Mord und Bomben mit Jesu heiligem Wort begründen?
Mit seinem Blut die Motoren der Kriegsmaschinerie schmieren?
Ist DAS Christ-Sein heute?
Wo bleibt der Papst mit einer Deutlichen Mahnung an die Bergpredit?
Wo die Christenheit mit deutlichen brüderlichen Ermahnungen?
Ich verstehe das nicht…ich kann es nicht verstehen.
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