Ein weiterer christlicher Politiker
Auf die Frage, ob er den Irak heute noch einmal angreifen würde, antwortete der britische Premierminister ohne zu zögern „Auf jeden Fall“ – und bemühte dabei sogar den lieben Gott.

Auf die Frage, ob er den Irak heute noch einmal angreifen würde, antwortete er ohne zu zögern: „Auf jeden Fall.“
Anfang März hatte sich Blair in einem Interview mit dem britischen Sender ITV für seine Entscheidung, britische Soldaten in den Krieg zu schicken, sogar auf Gott berufen.

„Wenn man mit Glauben an solche Dinge herangeht, erkennt man, daß die Beurteilung durch andere Menschen geschieht. Und wenn man an Gott glaubt, dann wird diese Beurteilung auch von Gott vorgenommen“ – erklärte Blair.
Vor dem Angriff auf den Irak war Blair von seinen Beratern angewiesen worden, seine religiösen Ansichten möglichst für sich zu behalten, um nicht in die gotteskriegerischen Töne von US-Präsident George Bush zu fallen.
Zu Beginn des Krieges wollte Blair seine damalige Kriegsrede noch mit den Worten „God bless you“ – Gott segne euch – beenden.
Doch die Rede endete mit einem trockenen „Thank you“. Blairs ehemaliger Propagandachef Alastair Campbell soll vorher gesagt haben: „We don’t do God“ – Wir lassen das mit Gott.
Im Interview Anfangs März ließ sich Blair ebenfalls nicht weit auf die religiösen Äste hinaus.
Bei Entscheidungen über Leben oder Tod sei anhand des Gewissens zu entscheiden. Aber dann müsse man die getroffene Wahl „dem Urteil überlassen, das die Geschichte fällen wird“.
Damit brachte er sein religiös fundiertes Gewissen direkt mit der Weltgeschichte in Zusammenhang.
Ob er bei solchen Entscheidungen auch zu Gott bete, hakte der Interviewer nach. Hier entzog sich Blair einer Antwort: „Ich möchte mich aus diesem Thema lieber raushalten.“
Seine Politik könne man im Hinblick auf „die Werte und die Philosophie“ als christlich begreifen.
Blair meinte auch, daß die Religion politische Entscheidungen beeinflusse. Wenn man einen religiösen Glauben besitze, dann würde sich dieser auch auf die Politik auswirken, „aber es ist vermutlich besser die Diskussion darüber nicht zu weit zu führen“.
Vor dem Irakkrieg gab es sogar fromme Gerüchte, wonach sich Bush und Blair damals zum gemeinsamen Gebet getroffen hätten.
Die Meldung wurde allerdings nie bestätigt.
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Sonntag, 2. April 2006 22:57
Pero: @Benedikt
Sie liegen richtig: Clemenceau machte diese Aussage vor einer Gruppe junger Offiziere, daß sie sich um ihre militärische Zukunft nicht zu sorgen bräuchten…
Sonntag, 2. April 2006 18:07
Benedikt: @ Pero
Die Aussage von Clemenceau kann höchstens süffisant gemeint gewesen sein. Schließlich war es Clemenceau,
der gegen alle Warnungen auch der Briten und gegen den Willen der Amerikaner dieses Versailler Diktat
durchgesetzt hat.
„Made in Germany“ ist ja lustigerweise eine britische Erfindung.
„Made in Germany“ ist ja lustigerweise eine britische Erfindung.
Samstag, 1. April 2006 21:54
Pero: Der Zweite Weltkrieg
wird uns so lange beschäftigen, so lange die Ursachen nicht bekannt gemacht werden dürfen. Die Geburtsstunde
des WKII war der 28.6.1919, das Diktat von Versailles. Die meisten europäischen Politiker waren entsetzt,
sogar der Deutschenhasser Clemenceau warnte, daß diese Bestimmungen den Keim des nächsten Krieges bergen.
Ich bin der Meinung, daß der Krieg von deutscher Seite nicht verhindert werden hätte können, mit und
ohne Hitler. England pflegte 400 Jahre lang die verhängnisvolle „Balance of power“, bekämpfte oder bedrohte
JEDE Macht, die England an seinem Status hinderte. Neville Henderson schrieb an Außenminister Halifax
am 9.3.39:„Deutschland ist ein mächtiges, großes Land, 80 Millionen fleißige und disziplinierte Deutsche
werden immer ein lästiger Faktor in der europäischen Politik und Wirtschaft sein“.
Seit 1871 benahm sich Deutschland tatsächlich unverschämt: Es machte dem britischen Wirtschaftsmonopol den Garaus!
„MADE IN GERMANY“, das war der Grund, wofür England zweimal in einem Jahrhundert gegen Deutschland in den Krieg zog. Nicht wegen Wilhelm oder Adolf.
Seit 1871 benahm sich Deutschland tatsächlich unverschämt: Es machte dem britischen Wirtschaftsmonopol den Garaus!
„MADE IN GERMANY“, das war der Grund, wofür England zweimal in einem Jahrhundert gegen Deutschland in den Krieg zog. Nicht wegen Wilhelm oder Adolf.
Freitag, 31. März 2006 23:04
richard: @ benedikt: Wenn man von der
auch von den Briten und Amis (die Sowjets nicht) unterzeichneten „Haager Landkriegsordnung“ ausgeht, haben Churchill&Co eiskalt millionenfachen Massenmord an Zivilisten als Instrument der Kriegführung aus der Luft seit 1928 eingeplant. Da gab es noch kein NS-Deutschland. Sie waren somit bewußte u. vorsätzliche Massenmörder u.Verantwortliche für den grauenhaften Tod u. Sterben ganzer deutscher Städte, besonders Dresdens. Das ist eine Tatsache. Die andere Wahrheit, da gebe ich Ihnen Recht, ist die, daß der „GRÖFAZ“ in völliger Blödheit, Dämlichkeit, Ahnungslosigkeit usw. nicht einmal im Ansatz die Bedrohung u.militärisch-industrielle Kraft, vor allem der 2 Hauptgegner, erkannt hat oder auch nur erkennen wollte. Als Guderian nach einem Besuch eines Sowjet-Panzerwerkes Mitte 30iger erzählte, daß die dort 40 Panzer täglich bauen, wurde ihm das vom Gröfaz nicht geglaubt. Sie bauten jedoch ihn Wahrheit bereits viele hunderte pro Tag. Bei Kriegsbeginn waren es 20.000 modernste Kampfpanzer. Und über die Leistungsfähigkeit der Amis hatte der Mann in der Reichskanzlei gar keine Vorstellung – und so etwas nannte sich „Führer“. Ja, er war auch dadurch Verantwortlicher für den Tod der eigenen Leute, an der Front und in der Heimat, keine Frage. Mein Vater machte durch diese unfaßbare Ahnungs- u. Sorglosigkeit mit gebündelten Handgranaten(!), bei -35 Gradin Sommerbekleidung Jagd auf die massenweise durch die Front gebrochenen Sowjetpanzer.
Freitag, 31. März 2006 14:25
Benedikt: @ richard
Letzter Satz stimmt teilweise.
Sicher, er hat die Städte nicht selber bombadiert. Als Kriegsbeginner, Staatsvchef, Oberbefehlshaber trägt er jedoch dennoch die Verantwortung dafür. Wer eine Schlägerei beginnt, in dessen Verlauf jemand verletzt wird, der trägt hierfür auch die Verantwortung, wenn er selbst nicht die Verletzung direkt verursacht hat.
Die Fehlentscheidungen beim Schutz der Städte, wie etwa die unsinnige Einstufung der Me262 als Jagdbomber trägt Hitler ganz allein. Für meine Begriffe ist ein Staatsoberhaupt immer für den Schutz seiner Bevölkerung zuständig. Dass die Briten 1945 über ganz Deutschland bis nach Dresden fliegen konnten ist somit eine Vernachlässigung dieser Pflicht. Die Pflicht wiegt schwerer als die Schuld der Briten, denn Angriffe auf das Territorium gehörten damals zur Kriegsführung dazu, was die dt. Führung auch wusste und selbst durchgeführt hat. Sich über Angriffe des Gegners zu beschweren ist daher nur ein Herausreden aus der eigenen Verantwortung. Dies schließt natürlich nicht aus, dass man sich später kritisch mit den Bombardements der Briten auseinandersetzt und bezüglich der Strategie und Vorgehensweise gehöre ich durchaus zu den Kritikern der Briten. Mit Hilfe dieser Auseinandersetzung die Verantwortung der eigenen Führung kleinzureden halte ich jedoch auch für falsch und unvollständig.
Sicher, er hat die Städte nicht selber bombadiert. Als Kriegsbeginner, Staatsvchef, Oberbefehlshaber trägt er jedoch dennoch die Verantwortung dafür. Wer eine Schlägerei beginnt, in dessen Verlauf jemand verletzt wird, der trägt hierfür auch die Verantwortung, wenn er selbst nicht die Verletzung direkt verursacht hat.
Die Fehlentscheidungen beim Schutz der Städte, wie etwa die unsinnige Einstufung der Me262 als Jagdbomber trägt Hitler ganz allein. Für meine Begriffe ist ein Staatsoberhaupt immer für den Schutz seiner Bevölkerung zuständig. Dass die Briten 1945 über ganz Deutschland bis nach Dresden fliegen konnten ist somit eine Vernachlässigung dieser Pflicht. Die Pflicht wiegt schwerer als die Schuld der Briten, denn Angriffe auf das Territorium gehörten damals zur Kriegsführung dazu, was die dt. Führung auch wusste und selbst durchgeführt hat. Sich über Angriffe des Gegners zu beschweren ist daher nur ein Herausreden aus der eigenen Verantwortung. Dies schließt natürlich nicht aus, dass man sich später kritisch mit den Bombardements der Briten auseinandersetzt und bezüglich der Strategie und Vorgehensweise gehöre ich durchaus zu den Kritikern der Briten. Mit Hilfe dieser Auseinandersetzung die Verantwortung der eigenen Führung kleinzureden halte ich jedoch auch für falsch und unvollständig.
Freitag, 31. März 2006 10:31
Brandenburgis: @mk28
Leider hat Pero recht. Es gibt keine so schwer zu durchschauende und so schlecht erforschte Geschichte wie die des weiland Dritten Reiches, incl. Vorgeschichte. Ein redlicher Forscher müße sich ZUMINDEST die Mühe machen, den erheblichen Erkenntnisfortschritt des Revisionismus zu berücksichtigen. Einen solchen Forscher werden Sie aber weltweit nicht finden, weil niemand Lust hat, seine Existenz zerstören und sich als Kriminellen behandeln zu lassen. Es ist recht frech, da von „gut erforscht“ zu sprechen. Leider wirkt der hl. Stuhl an der Mystifizierung in erheblichem Maße mit und es würde mich nicht wundern, wenn er seine eigenen Dokumentationen längst den Siegermächten ausgeliefert hätte.
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