kreuzmeldungen
„Gott mit dir, du Land der Bayern“ + Nordkorea als Vorreiter + Die Kathedrale bekommt wieder einen Bischof + Offensichtlich verrückt + Der Sinn des Fastens
„Gott mit dir, du Land der Bayern“

Vatikan. Benedikt XVI. zog gestern unter den Klängen der Bayernhymne – „Gott mit dir, du Land der Bayern“ – zur Mittwochsgeneralaudienz auf den Petersplatz ein. Offenbar war eine Musikkapelle aus der Heimat zur Audienz gekommen. In seiner Katechese sagte der Heilige Vater, daß Christus sein Wirken mit der Berufung der Apostel begonnen habe: „Ehe sie ausgesandt werden, müssen die Jünger eine persönliche Beziehung zu Christus aufbauen.“ Die ersten Apostel seien nicht Verkündiger einer Idee, sondern Zeugen einer Person gewesen.

Nordkorea als Vorreiter

Korea. Der nordkoreanische Arzt Ri Kwang-chol erklärte, daß es in seiner Heimat keine behinderten Menschen mehr gebe. Behinderte würden alle gleich nach der Geburt geschlachtet. Dies berichtete die Nachrichtenagentur ‘Reuters’ gestern Mittwoch. Der Mediziner Kwang-chol floh letztes Jahr aus der sozialistischen Volksrepublik Nordkorea in den Süden. In Nordkorea regiert ein kommunistischer Diktator.

Die Kathedrale bekommt wieder einen Bischof

Schweiz. Erstmals seit der Reformation wird ein Bischof in der inzwischen reformierten Kathedrale von Lausanne in der Westschweiz eine Messe feiern. Der Bischof von Lausanne, Genf und Freiburg, Mons. Bernard Genoud, zelebriert am Hochfest Mariä Verkündigung in dem reformierten Tempel ein Pontifikalamt. Seit November 2004 wurden in der reformierten Kathedrale bereits drei Messen gelesen. Besitzer der Kathedrale von Lausanne ist der Kanton Waadt.

Offensichtlich verrückt

Afghanistan. Afghanistan könnte den zum Christentum bekehrten Abdul Rahman – dem die Todesstrafe droht – für psychisch gestört erklären. Der zuständige Staatsanwalt sagte gestern Mittwoch, daß er in den Vernehmungen den Eindruck gewonnen habe, daß Rahman geisteskrank sei. Ein Berater von Staatspräsident Hamid Karzai erklärte, daß unter diesen Umständen die Möglichkeit einer Straffreiheit bestehe: „Wenn sich bei einer ärztlichen Untersuchung herausstellt, daß er geistesgestört ist, hat der Islam kein Recht auf eine Bestrafung.“ Dann müsse der Prozeß eingestellt werden.

Der Sinn des Fastens

„Und da Jesus vierzig Tage und vierzig Nächte gefastet hatte, hungerte ihn. Da trat der Versucher zu ihm und sprach: Bist du Gottes Sohn, dann befiehl, daß diese Steine Brot werden. Er aber antwortete: Es steht geschrieben: »Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeden Wort, das aus dem Mund Gottes geht.“

Aus dem Beginn des 4. Kapitel des Matthäusevangeliums.
      
9 Lesermeinungen
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#9   Christin   03:20:04 | Dienstag, 28. März 2006
Mein Mann ist 3 Tage in Bayern auf Schulung von der Fa.
Freu mich wenn er wieder heimkommt!
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#8   Jörg Guttenberger, Köln   23:56:42 | Montag, 27. März 2006
Brandenburgis: FJS
Was haben Sie gegen Franz Josef Strauß? Bitte, nennen Sie wenigstens einen Fall, zu dem er rechtskräftig verurteilt worden ist, ansonsten handelt es sich um den Straftatbestand der Verläumdung, wenn Sie ihn als Rechtsbrecher bezeichnen. Hinzu kommt noch der Straftatbestand der Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener! Also, bitte weniger drauflos schreiben, Herr Brandenburgis!
Bekanntlich hat FJS sein Land Bayern mit dem Motte „Laptop und Lederhose“ hoch gebracht! Die Bayern haben es ihm mit hohen Wahlergebnissen gedankt! Seit er CSU-Vorsitzender ist, hat seine Partei (ab 1962!) die absolute Mehrheit im bayerischen Landtag. Auch seine Tätigkeit als bayerischer Ministerpräsident (ab 1978) war von beachtlichen Erfolgen gekrönt, woran andere Politiker sich ein Beispiel nehmen sollten!
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#7   Brandenburgis   17:06:37 | Samstag, 25. März 2006
@Sirilo
Ja, das sind dunkle Flecken auf dem Rock des Hauses Wittelsbach. Ich möchte Ihnen da nicht widersprechen, trotzdem herrschte das Haus W. legitim, d.h. als von Gott eingesetzte Obrigkeit. Die Bayern wären also mehr als gut beraten, wenn sie dieser Tatsache eingedenk wären. Mir ist bestens bekannt, daß sie es nicht sind, das bedeutet aber nicht, daß daß göttliche Gesetz verschwinden wird, sondern daß das Bayernvolk verschwinden wird.
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#6   Christin   15:25:50 | Samstag, 25. März 2006
Bundeshymne, ein Stück Heimat mitten in der Welt
…lersleben-bildungswerk.de/…y_nationalhymne.html
web.utanet.at/…ttxt/Bundeshymne.htm
(Österreichische Bundeshymne soll geändert werden)
Österreich hat auch große Töchter:)
www.admin.ch/…eiz/psalm/index.html
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#5   Sirilo   13:51:47 | Samstag, 25. März 2006
@Brandenburgis
Aber das bayerische Königtum wurde nicht von Gott eingesetzt, sondern von Napoleon (zum Dank für die Unterstützung des selbsternannten Kaisers der Franzosen). Und eine der ersten Maßnahmen des Parvenu-Königtums war die Säkularisation: die Auflösung und Ausplünderung der bayerischen Klöster und die Kujonierung der katholischen Kirche. Und überdies die Opferung von 30.000 bayerischen Soldaten in Napoleons Rußlandfeldzug. Später gab es noch den liebestollen Ludwig I. und den psychisch gestörten Ludwig II., der Bayern an das von Preußen dominierte neue Kaiserreich auslieferte (was letztlich dazu führte, daß Bayern in die Kriegsstrudel des 20. Jahrhunderts hineingerissen wurde). Ich glaube, es gibt keinen Grund, weshalb die Bayern heute noch dieser Herrscherfamilie als „von Gott eingesetzt“ gedenken sollten.
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#4   Brandenburgis   12:26:19 | Samstag, 25. März 2006
@Sirilo
Nein, FJS natürlich nicht. ER war es ja, der veranlaßte, daß der „Bayernkönig“ aus der Hymne entfernt wurde. FJS ist natürlich ein Rechtsbrecher und ein illegitimer „Ochlokrat“.
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#3   Christin   12:10:53 | Samstag, 25. März 2006
Gott Segen sei mit uns in der Welt
Gottes Zeit steht in unseren Händen,was wir damit tun bleibt in unserer Verantwortung!
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#2   Sirilo   18:00:34 | Donnerstag, 23. März 2006
@Brandenburgis
Wer war bitte der von Gott eingesetzte Herrscher des Landes Bayern? Etwa FJS?
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#1   Brandenburgis   16:58:37 | Donnerstag, 23. März 2006
Gott mit Dir, du Land der Heuchler
Ich glaube nicht, daß Gott mit einem Lande ist, das den von Gott eingesetzten Herrscher aus seiner „Landeshymne“ mir nichts dir nichts entfernte (FJS)…
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