Theologie
Besitzen Tiere eine Seele?
Das Ableben eines geliebten Hundes kann eine tiefe Traurigkeit und bei alten und einsamen Tierbesitzern sogar den Tod hervorrufen. Von Hw. Dr. theol. Adolf Fugel.
(kreuz.net) Unsere Welt ist gegenüber der Tierwelt, die in den letzten Jahrzehnten arg dezimiert wurde, empfindlich geworden. Das ist berechtigt.

Einige Tierschützer gehen allerdings über eine berechtigte Sorge wesentlich hinaus. So gibt es ein esoterisches Gedankengut, das dem Tier nach dem Bild des Menschen sogar eine unsterbliche Seele zusprechen möchte.

Die Frage, was die menschliche Seele ist und ob eine ähnliche Seele dem Tier zugesprochen werden kann – oder ob man nicht einfach das Leben als solches mit „Seele“ verwechselt – muß geklärt werden.

Immer öfter wird daher gefragt: Haben Tiere eine Seele?

Die biblischen Berichte unterscheiden zwischen der höheren Schöpfung des Menschen und der Schöpfung der Tiere, die das Weltall füllen.

Als Gott bei der Schöpfung die ersten Menschen anhauchte, blies er „den Lebensatem in die Nase des Menschen“. Die Nase ist das eigentliche Atmungsorgan, so wie der Mund zur Nahrungsaufnahme dient.

In diesem Augenblick gab Gott dem Menschen etwas von sich – das Ureigenste –, das aus dem Innern Gottes herauskommt. Gott ist reiner Geist und nichts anderes. Darum kann die Mitteilung seines „Atems“ nur eines enthalten: den göttlichen Geist.

Bei einer näheren Betrachtung des Textes wird klar, daß die Genesis einen Unterschied zwischen „dem Menschen aus dem Ackerboden“ – also der Körperlichkeit – und dem Geist macht, der dem Menschen gegeben wurde.

Körper und Geist gehören wesenhaft zum Menschsein. Das eine kann nicht ohne das andere existieren.

Während der Geist als reine Existenz ohne Körper ein Engel wäre, ist der Körper ohne den Geist Ackerboden. Als „Ackerboden“ kann man auch die Existenz der lebenden, nicht mit dem Hauch Gottes versehenen Lebewesen verstehen.

Die Materie übernimmt lebenswichtige, vom Menschen nicht gesteuerte, unbewußte, so genannte naturhafte oder triebgebundene Funktionen, wie Herzschlag, Lungenfunktion, Verdauung. Diese Funktionen hat der Mensch mit allen Tieren gemeinsam.

Worin unterscheiden sich aber Mensch und Tier? Durch den Geist, das heißt, durch seinen Willen und seine Vernunft. Darum ist der Mensch in der Lage zu denken und zu lernen.

Dagegen bleiben die Tiere auf der Stufe des triebhaften, unbewußten, sich stets wiederholenden Lebens.

Es fehlt den Tieren der Geist. Gäbe es bei den Tieren einen Geist, müßte beispielsweise die kleine Antilope nicht bereits zwanzig Minuten nach ihrer Geburt bereits vor dem Löwen flüchten. Nein. Ihre Mutter hätte sich schon vor der Geburt eine Strategie zum Schutz ihres Neugeborenen ausgedacht.

Ausdenken – das ist ein typisches Tun des geistbegabten Menschen. Denken heißt: Rückschau halten, erinnern – reagieren – für die Zukunft planen können. Das können Tiere nicht.

Wenn Tiere für den Winter Vorrat besorgen, ist das nichts weiteres als ein Überlebenstrieb. Selbst der stärkste aller Triebe – der Arterhaltungstrieb – ist nicht geplant, sondern in Zeit und Auswahl von der Eigenart der einzelnen Tiergruppen abhängig.

Wenn Tiere ein anderes Tier umbringen, um zu überleben, empfinden sie keine Gewissensbisse. Dagegen können Gewissensbisse den Menschen in den Wahnsinn treiben.

Die Antwort auf unsere anfangs gestellte Frage kann darum nur lauten: Nein. Tiere besitzen keine Seele nach der Art des Menschen. Von ihren Instinkten und Trieben gelenkt, verspüren sie zwar sehr wohl Schmerz und können Freude zeigen. Wir geben dem alten Sprichwort recht: „Quäle nie ein Tier aus Scherz, denn es fühlt wie du den Schmerz!“

Wer im Menschen den Unterschied zwischen Geist – Leben – Seele beachtet, der kann dem Tier wohl Leben – sogar eine Seele – zusprechen, ebenso allen Pflanzen, Bakterien, Insekten usw. Doch diese Seele ist im Vergleich zur menschlichen Seele grundsätzlich verschieden.

Der Heilige Thomas von Aquin hat darum die vegetative Seele der Pflanzen, die sensitive Seele der Tiere und die unsterbliche Vernunftseele des Menschen unterschieden.

Darum kann es weder ein Jenseits für Tiere geben noch dürfen einem Tier menschliche Eigenschaften zugesprochen werden.

Vor dem Schöpfer sind wir allerdings zu einem verantwortungsvollen Umgang mit den Tieren verpflichtet.
      
29 Lesermeinungen
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#29   Albert Ord   16:36:54 | Freitag, 9. Dezember 2011
Man kann das daran erkennen, weil nur die Seele des Menschen frei ist zu bestimmen, was sie machen kann und will, oder natürlich auch nicht machen will.
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#28   Colombe de la paix   14:50:06 | Freitag, 9. Dezember 2011
warum nur die Seele des Menschen? wo steht das ? :'( :'( :'( :'( :'( :'( :'( :'( :'( :'(
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#27   Albert Ord   14:48:37 | Freitag, 9. Dezember 2011
Natürlich haben Tiere und auch Pflanzen eine Seele, nämlich eine Seele als Urprinzip des Lebens, aber die Menschenseele ist mehr, sie ist unsterblich.
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#26   Colombe de la paix   14:45:43 | Freitag, 9. Dezember 2011
Warum soll nur der Mensch eine Seele haben ?
Haben Marsmenschen Keine ? :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D
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#25   Steffi   14:33:09 | Freitag, 9. Dezember 2011
Meine Jasmin ein wellensittich starb heute an einen Virus und musste quallvoll viele stunden leiden,sogar die lezten atemzüge waren ein leiden das man sich schlimmer nicht vorstellen kann.Ich habe alles getan leider ohne erfolg,nun frage Ich mich wo war Gott er ist doch so barmherzig dann lässt er dieses masslose leiden zu…? tolle barmherzigkeit …!!.Sorry Gott oder nicht dafür verdient er sich noch die richtige meinung dazu,aber dan von verantwortung gegenüber den tieren reden… wen das seine barmherzigkeit ist dan nein danke.ER hat dich die macht warum trotzdem dieses masslose leiden sorry das kann nicht normal sein.
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#24   Kosmonaut   04:20:41 | Mittwoch, 17. Februar 2010
Tiere haben keine unsterbliche Seele???
Wir geben dem alten Sprichwort recht: „Quäle nie ein Tier aus Scherz, denn es fühlt wie du den Schmerz!“
Aus Scherz soll man also Tiere nicht quälen, was? Aber zwecks eigennutziger Ausbeutung der Tiere darf man das schon? :-O Was für ein heuchlerischer Zynismus!!!
Ich finde es sehr traurig, dass ausgerechnet die Kirche, welche doch den Auftrag habe sollte, sich für die Bewahrung und den Schutz der Schöpfung einzusetzen (oder etwa nicht???), derartig zynisches Gedankengut übernimmt und verbreitet!
Verehrte Theologen, bitte verbiegt nicht die Bibel für irgendwelche eigennützige Zwecke, Gott lässt nicht mit sich spotten! Habt ihr nie gelesen, was in der Bibel zum Thema Mensch-Tier geschrieben steht? Dann lest doch mal Prediger 3,18…20: „Ich habe begriffen, dass Gott die Menschen prüft. Sie sollen erkennen: Nichts unterscheidet sie von den Tieren. Denn auf Mensch und Tier wartet das gleiche Schicksal: Beiden gab Gott das Leben, und beide müssen sterben. Der Mensch hat dem Tier nichts voraus, denn auch er ist vergänglich. Sie alle gehen an denselben Ort – aus dem Staub der Erde sind sie entstanden, und zum Staub der Erde kehren sie zurück.“
Und noch etwas: Angenommen es würde tatsächlich stimmen, was ihr da behauptet und die Tiere hätten – im Gegensatz zum Menschen – keine unsterbliche Seele. Müssten wir uns dann nicht erst recht um die Tiere sorgen und sie vor Quälereien schützen, da sie ja nur dieses eine Leben haben? Schon mal darüber nachgedacht???????
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#23   jehudiel   17:13:08 | Dienstag, 7. Juli 2009
Der Autor hat wohl folgendes nicht gelesen:
Verantwortung wahrnehmen für die Schöpfung
Gemeinsame Erklärung des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland und der Deutschen Bischofskonferenz, 2. Aufl., 1985
(…)
Die menschliche Hauptaufgabe besteht darin) den Boden zu bearbeiten (Genesis 2,6; 3,23), was hebräisch so ausgedrückt wird, daß Adam der Adama zu „dienen“ hat. Adam benennt in göttlichem Auftrag die Tiere und ordnet sie damit seinem Lebenskreis ein. So erkennt die Schöpfungsgeschichte das Tier als beseeltes Lebewesen an (Genesis 2,17-19).
(…)
Zugleich aber wird die Bundestreue Gottes erneut zugesagt (Genesis 8,21-9,7) und das dem Menschen entfremdete Tier einbezogen in den Gottesbund (Genesis 9,8f).
(…)
55) Der verdiente Fluch über die ganze Kreatur und Gottes dennoch anhaltende Treue werden auch im Neuen Testament vorausgesetzt, wie am deutlichsten der Römerbrief (Römer 8,19-22) belegt: Denn die ganze Schöpfung wartet sehnsüchtig auf das Offenbarwerden der Söhne Gottes. Die Schöpfung ist der Vergänglichkeit unterworfen, nicht aus eigenem Willen, sondern durch den, der sie unterworfen hat; aber zugleich gab er ihr Hoffnung: Auch die Schöpfung soll von der Sklaverei und Verlorenheit befreit werden zur Freiheit und Herrlichkeit der Kinder Gottes. Denn wir wissen, daß die gesamte Schöpfung bis zum heutigen Tag seufzt und in Geburtswehen liegt.“
Steht noch mehr gute Argumentation in der Schrift.
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#22   DeniseMarie   14:07:16 | Sonntag, 19. April 2009
also wenn menschen eine seele haben, …
… dann haben Tiere erst rechteine. Sie benehmen sich viel „menschlicher“ als Menschen.
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#21   less   13:26:41 | Montag, 1. September 2008
Die Suche nach der Seele
Ich frage mich, ob man es sich leisten kann, heutzutage noch so arrogant und chauvinistisch der Tierwelt gegenüber zu sein. Es gibt genügend Beispiele von Tieren, die durchaus fähig sind, Strategien zur Problemlösung zu entwickeln und diese dann in praktischen Situationen anzuwenden. Nicht aus irgendeinem Überlebenstrieb heraus, sondern um für sich selbst einen Vorteil zu erlangen, was – mit Verlaub – auch für die meisten Menschen nicht anders ist.
Manche Tiere können sich auch selbst von ihrer Umwelt abgrenzen, wissen, dass sie nur ein Teil von einem großen Ganzen sind. Wenn es Seelen gibt, stellt sich die Frage nach der Definition. Der Atem Gottes ist es nach meiner Meinung auf keinen Fall. Seele ist für mich eher mit Bewusstsein, Emotionen, auch Problemlösungsstrategien in Einklang zu bringen. Somit ist die Frage, wo die Seele aufhört, wo das bloße exstieren anfängt. Was wir sind lässt sich nicht erklären durch eine nebulöse Substanz, die uns angeblich durch Gott eingehaucht wurde, sondern durch eine Sammlung von Instinkten, Erfahrungen, Emotionen, die den Menschen, oder eben auch das Tier ausmachen.
>:)
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#20   ratzo   09:34:14 | Montag, 10. April 2006
Was ist denn ein Mensch?
Ausdenken – das ist ein typisches Tun des geistbegabten Menschen. Denken heißt: Rückschau halten, erinnern – reagieren – für die Zukunft planen können. Das können Tiere nicht.
Babys können das auch nicht, speziell Neugeborene.
Sind Babys und Neugeborene also keine Menschen?
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#19   Hrodgar   14:14:19 | Donnerstag, 30. März 2006
Hunde und andere Sippenmitglieder
Mein Hund hat durch geschlossene Türen bemerkt, daß meine Tochter nicht mehr Atmet und hat regelrecht um Hilfe geschrieen! Das war kein Bellen oder Anschlagen…das war pures Entsetzen.
Weil es sooooo schnell ging und er soooo deutlich war konnte ich meine Kleine mit einigen Beatmungsstößen zurückholen.
Jemand der so treu ist, der so sensibel ist, der mitten im Schlaf so wach für seine Sippe ist, von dem darf keiner sagen, er sei „seelenlos“…
Na ja, und Th.v Aquin glänzte ja auch mit solchen „biologischen Erkenntnissen“:
„Der wesentliche Wert der Frau liegt in ihrer Gebärfähigkeit und in ihrem hauswirtschaftlichen Nutzen.“
„Das Weib verhält sich zum Mann wie das Unvollkommene und Defekte (imperfectum, deficiens) zum Vollkommenen (perfectum).“
„Ein männlicher Fötus wird nach 40 Tagen, ein weiblicher nach 80 Tagen ein Mensch. Mädchen entstehen durch schadhaften Samen oder feuchte Winde.“
der perfekte Ratgeber
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#18   Frl.Ilse   16:58:07 | Mittwoch, 29. März 2006
@Theologen und Biologen
Vielleicht sollte man zu diesem Thema eher die Biologen und Verhaltensforscher zitieren als Thomas von Aquin – die haben von tieren einfach mehr Ahnung. Es weiß ja sowieso keiner, was die Seele eigentlich ausmacht. Man weiß allerdings, dass viele Tiere lernen können, kommunizieren (allerdings ohne Sprache), sich in komplexen sozialen Gruppen organisieren (Wölfe versorgen alte und kranke Meutenmitglieder mit Futter!), Tiere fühlen. Sie können können Menschen klarmachen, was sie wollen und fühlen, sie trauern. Meine Katze kann einfache folgerichtige Gedankengänge tun und danach handeln, nach dem Motto: Was muss ich bei diesem Menschen tun, damit der mir noch mal Futter gibt, obwohl der andre Mensch das vorhin erst getan hat? Meine Katze träumt, also hat sie auf jeden Fall ein Bewußtsein. Das ist eine ganze Menge, was Tiere können, und in jedem Fall mehr, um nur zu überleben. Also spricht doch nichts gegen die Vermutung, dass auch Tiere als lebende Wesen eine Seele haben. Wir wissen ohnehin nicht genau, woraus dieses bestehen könnte.
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#17   Athanasius   18:57:16 | Dienstag, 28. März 2006
Schön…
Bereits der hl. Thomas von Aquin schrieb ja von der ‘anima naturalis’ und der ‘ratio naturalis’ die Tiere besitzen. In dem Sinne muss man auch die Tierfreundlichkeit des hl. Franziskus von Assisi verstehen. Das ist etwas, was auch erklärt wie Tierfreundlichkeit dennoch mit der Konsum von Fleisch zusammengehen kann. Gegenüber der rationi naturali sind wir keinen höheren Respekt verantwortlich als gegenüber Menschen, sondern einen geringeren.
Übrigens haben die katholischen Theologen und Kirchenlehrer auch immer dabei unterschieden zwischen den Lebewesen mit höherer Intelligenz (Hunde, Katzen, Vögel) und den Pflanzen und anderen Organismen.
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#16   Filia_Nocte   13:40:25 | Dienstag, 28. März 2006
Tiere fühlen
Aber Tiere fühlen nun mal. Es ist nicht selten der Fall, dass ein Tier um seinen Besitzer trauert indem es nichts mehr frisst z. B.
Das zeugt von Gefühlen, die das Tier empfindet und alles was fühlt, hat auch eine Seele. Wie alles Leben hier auf Erden.
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#15   Babar   13:09:59 | Dienstag, 28. März 2006
Intelligenz und Seele
Als Biologe muss ich dem Autor in einem Punkt widersprechen, denn geplantes, zuvor überlegtes Handeln ist nicht nur typisch für Menschen, es kann sowohl bei Menschenaffen, als auch bei „niedereren“ Säugern, im Ansatz schon bei Reptilien, nachgewiesen werden. Schimpansen, die die Taubstummensprache erlent hatten, konnten sogar eindeutig abstrakt zwischen „ich“, „du“ und anderen Individuen unterscheiden. Dies als ein Argument für eine unsterbliche Seele der Tiere zu werten, wäre aber wohl genau so falsch, wie das Fehlen solcher Leistungen als Beweis für das Fehlen einer Seele gelten zu lassen. Ich denke schon, dass die Erlösung die gesamte Schöpfung betrifft, glaube aber nicht an eine dem Menschen vergleichbare Seele beim Tier. Gott schuf den Menschen – getrennt von den Tieren – als sein Ebenbild und gab dem Menschen die Verantwortung über die Schöpfung. Diese theologische Begründung ist mir wichtiger, als Leistungsvergleiche zwischen Mensch und Tier, deren Ergebnisse oft nur graduell und nicht grundsätzlich verschieden sind.
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#14   Filia_Nocte   13:08:30 | Dienstag, 28. März 2006
Natürlich haben Tiere eine Seele.
Wenn dem nicht so wäre, dann müssten doch alle Tiere derselben Art sich gleich Verhalten.
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#13   Brigitte Bussmann   08:55:06 | Dienstag, 28. März 2006
Haben Tiere eine Seele
Im AT gab es keine Zweifel, dass Tiere auch eine Seele haben. Dies dauerte etwa bis ins MA an, erst dann begannen seitens der Kirche Zweifel aufzukommen.
Aber heute beginnt selbst in kirchlichen Kreisen wieder das Bewußtsein wach zu werden, dass auch Tiere eine Seele haben. Papst Johannes Paul II sagte: Tiere sind beseelte Wesen.
Dass Tiere eine Seele haben sollte aber auch dazu führen, dass Menschen eine konsequentere Lebensweise haben, und sich mehr und mehr der vegetarischen gesünderen Lebensweise zuwenden sollten.
Dass Tiere ein Ewiges Leben haben wird ganz deutlich, wenn vom „neuen Himmel und der neuen Erde“ gesprochen wird, und wenn „das Lämmlein neben dem Löwen liegt.“ Dieses Zeichen ist sicherlich mehr, als ein Zeichen des Friedens in der „Neuen Welt.“
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#12   Gerhard   08:41:49 | Dienstag, 28. März 2006
Warten auf die neue Erde
Wir warten auf einen neuen Himmel und auf eine neue Erde, in der es keinen Hass und keine Gewalt mehr geben wird und in der auch Mensch und Tier in Frieden miteinander leben werden! Es erinnert mich an das Paradies, wenn ich erlebe, welch unbedingtes Vertrauensverhältnis es jetzt schon zwischen Mensch und Tier geben kann – frei von Angst und Argwohn! In der „neuen“ Welt, die wir zu erleben hoffen, wird keine Angst voreinander mehr herrschen, und Mensch und Tier werden einträchtig miteinander leben. – Es ist schwierig, darüber zu streiten, ob auch Tiere eine „Seele“ haben. Wir wissen ja nicht einmal die menschliche „Seele“ genau zu definieren. Ich bin aber davon überzeugt, dass Tiere ganz genauso zur großen Schöpfung Gottes gehören wie die Menschen.
„Wer im Menschen den Unterschied zwischen Geist – Leben – Seele beachtet, der kann dem Tier wohl Leben – sogar eine Seele – zusprechen, ebenso allen Pflanzen, Bakterien, Insekten usw. Doch diese Seele ist im Vergleich zur menschlichen Seele grundsätzlich verschieden“, meint Dr. Fugel. Diesen „Kompromiss“ kann ich wohl mittragen, da er zum Ausdruck bringt, dass eine Seele da ist – wenn vielleicht auch anders als beim Menschen!
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#11   Christin   04:28:23 | Dienstag, 28. März 2006
Ich glaub,dass Tiere eine Seele haben weil…
…Ich hab glaube ich auch eine Seele!Auch wenn ich nicht wirklich auf den Hund gekommen bin und nicht mal für die Katze interessannt bin mehr als elektronisch aufgeladene Maus.
Soll nur ein Spass sein!
Aber Tiere haben schon ein gutes Recht zu leben,mit oder ohne Seele.
Wann hat jemand eine Seele,wenn er geschätzt wird und von Menschen angesehen ist?
Bei meinen Hühner und Katzen,und Vögel erkennt man ihre Seele in den dankbaren Augen wenn sie gefüttert werden.
Vielleicht haben Tiere sogar mehr Seele als wir Menschen,wo wir doch meinen wir wären die Krone der Schöpfung!
Auch wer treu arbeitet wie ein Tier,dem darf die Seele nicht abgesprochen werden.Tiere leben und sind nicht abhängig von Worten,sondern vom dem was der Tisch der Natur hervorbringt!
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#10   Johannes von Damaskus   23:55:24 | Montag, 27. März 2006
Tiere preisen auch den Schöpfer
Ich will nur daran erinnern, dass Tiere durch ihr Dasein bereits den Schöpfer preisen. Erinnern wir uns nur mit welchem Feingefühl die Heiligen z.B. der hl. Franz von Assisi und der hl. Philipp Neri, die Tiere behandelt haben.
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#9   GerdEric   23:48:45 | Montag, 27. März 2006
die Seele ist der Atem G’TTES
und nur der Mensch (einige),
bilden sich ein,
nach dem Tod als Menschen weiter zu leben,
wie immer…
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#8   monti   22:12:25 | Montag, 27. März 2006
@Sirilio
Dem kann ich nur zustimmen!
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#7   Sirilo   21:43:59 | Montag, 27. März 2006
Ein Himmel ohne Tiere…
…ist kein Paradies (hat ein kluger Mensch gesagt).
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#6   Satansbraten   20:33:31 | Montag, 27. März 2006
Stimmt nicht so ganz
Nachgewiesen ist auch, dass Menschenaffen (vor allem die Mütter) um ihre verstorbenen Nachkommen trauern. Das hat wenig mit Instinkten zu tun. „Nun wird oft gefragt: »Haben Tiere eine Seele?« – Ja, ganz gewiss! Aber haben auch alle Menschen eine? Wenn ich an Stierkampf und Schlageisen denke, möchte ich daran zweifeln.“ – Antal Festetics
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#5   Romulus   20:33:19 | Montag, 27. März 2006
Menschen und andere Raubtiere
Wenn Tiere ein anderes Tier umbringen, um zu überleben, empfinden sie keine Gewissensbisse. Dagegen können Gewissensbisse den Menschen in den Wahnsinn treiben.
Das größte Raubtier ist und bleibt der Mensch, wenn er nicht nach dem Ebenbilde Gottes strebt. Punkt. Ende.
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#4   Detlef Rose   20:32:46 | Montag, 27. März 2006
Gut und notwendig, aber zu theologisch
Eine für die heutige Zeit notwendige Standortbeschreibung, die in der Sache, also theologisch, sicher richtig ist. Ob man den „Menschen von heute“ allerdings derart theologisch kommen kann, muß bezweifelt werden. Vielleicht kann mans den „Kindern unserer Zeit“ ein bißchen mehr „vulgärtheologisch“ plausibel machen? DAR
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#3   Sirilo   20:01:32 | Montag, 27. März 2006
Lamm Gottes
Und wie steht es mit dem Lamm Gottes? (Das zur Hochzeit des Lammes lädt…)
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#2   Horst Eckner †   19:56:47 | Montag, 27. März 2006
Ps 36,7
„Für Menschen und Tiere wirkst du Heil“.
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#1   Karl Murx   19:10:57 | Montag, 27. März 2006
Stimmt im wesentlichen
Man sollte aber nicht nur sagen, dass Tiere allein Triebe und Instinkte haben, denn selbst der hl.Thomas spricht von der Vis aestimativa der Tiere,der Schätzkraft, welche konkrete Sachverhalte erkennen kann, jedoch nicht zur verallgemeinernden Abstraktion des Sachverhaltes gelangt. Alles bleibt im Hier und Jetzt, weil sich das Tier eben nicht von der Situation lösen kann, in der es sich befindet. Die Seele des Tieres kann somit aus der konkreten Anschauung nicht zumWesen der Sache gelangen, denn seine Seele dient ausschliesslich dem Leib, aus dem generiert worden ist, ohne unvollständige Teilsubstanz zu sein.
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