Gomorrhismus
Ehrung aus der falschen Ecke
Kürzlich wurde der Kardinal von Bahía von einer extremistischen Homo-Gruppe ausgezeichnet. Die Gruppe hatte sich im Jahr 2003 an einer Kampagne für den Glaubensabfall beteiligt.
(kreuz.net, Brasilia) Mitte März erhielt der Erzbischof von São Salvador da Bahia und Präsident der Brasilianischen Bischofskonferenz, Geraldo Majella Kardinal Agnelo, den ‘Troféu Triângulo Rosa’ – die Trophäe Rosa Dreieck.

Das berichtete die spanische Online-Zeitung ‘ReligiónDigital’. Der Bundesstaat Bahía befindet sich im Osten von Brasilien am Atlantik.

Das ‘Rosa Dreieck’ ist eine Auszeichnung, die jedes Jahr von der stadtbekannten Homo-Vereinigung ‘Grupo Gay de Bahia’ vergeben wird. Der ‘Grupo Gay’ ist eine der größten Homo-Organisationen des Landes.

Die Übergabe des Preises fand zum 16. Mal statt.

Preisträger kann werden, wer sich in den Augen der Homo-Ideologen um angebliche Rechte von Homosexuellen verdient gemacht hat. Diese Verdienste hat sich der Kardinal offenbar mit einer Erklärung aus dem Jahr 2005 erworben.

Darin hatte Kardinal Agnelo gesagt, daß die Forderung der Homosexuellen legitim sei, in einer Gesellschaft zu leben, wo „ihre Verschiedenheiten“ ohne Diskriminierung oder Verfolgung „respektiert“ würden.

Die Preisverleihung an den Kardinal soll nach den Worten des Präsidenten des ‘Grupo Gay’ dazu dienen, die Kommunikation mit der Kirche und die Schaffung einer Pastoral, die ausschließlich den sogenannten Homosexuellen gewidmet sei, zu fördern.

Dieses Jahr sei es für den ‘Grupo Gay’ schwierig gewesen, die Empfänger der Trophäe auszuwählen, weil inzwischen so viele die Homosexualität unterstützten:

„Das beweist, daß sich die Gesellschaft entwickelt“, erklärt der Präsident des ‘Grupo’, ohne die Richtung dieser Entwicklung zu benennen.

Neben dem Kardinal wurden unter anderen auch der kommunistische Präsident der brasilianischen Abgeordnetenkammer, Aldo Rebelo, und ein Ex-Guerillero und Abgeordneter einer Umweltpartei geehrt.

Die zwei haben sich nach Meinung der Homo-Gruppe um das nationale Regierungsprojekt „Brasilien ohne Homophobie“ verdient gemacht.

Kürzlich behauptete die „Grupo Gay de Bahia“ – offensichtlich im Ernst-, daß es in Brasilien „ungefähr 17 Millionen Homosexuelle“ gebe.

Vor drei Jahren startete die Gruppe mit anderen brasilianischen Homo-Organisationen eine Kampagne zum Abfall vom katholischen Glauben. Damit wollten die Homo-Ideologen gegen die Haltung der Kirche zum Homo-Konkubinat protestieren.

Brasilien ist weltweit das Land mit der größten Katholikenzahl.

Die brasilianische Apostasie-Kampagne wurde nach dem Vorbild radikaler spanischer Homo-Organisationen durchgeführt.
      
7 Lesermeinungen
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#7   Zur Kenntnisnahme   15:58:05 | Dienstag, 28. März 2006
Was würde kreuz.net tun…
wenn morgen auf der ganzen Welt verkündet wird, dass es einen Preis eine Homo-Gruppe bekommen hat (wenn auch nur zum Scherz)? Ich glaube kaum, dass sich der Kardinal darum beworben hat oder sich darüber besonders freut.
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#6   Benedikt   14:58:04 | Dienstag, 28. März 2006
@ Volkmar
Ah schau an, das finden Sie also liberal? Nun, das entspricht ziemlich genau dem, was das Katechismus der Katholischen Kirche sagt. Hauptverantwortlicher: Joseph Kardinal Ratzinger. Bedenken Sie dies doch einfach mal bei Ihrer nächsten Breitseite gegen die Kirche und fangen Sie mit dem Differenzieren an ;-).
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#5   Athanasius   14:24:53 | Dienstag, 28. März 2006
Lob der Welt…
Annahme dieses Preises reicht aus um die Auffassung des brasilianischen Erzbischofs fest zu stellen.
Natürlich erfolgt aus dem Vatikan keine Strafe und Androhung. Die gibt es nur im Falle politischer verschiedenen Ansichten (also Reagan-Allianz, als JP II. endlich den Befreiungstheologen ein endgültiges Halt bot, aber nicht den dialektistischen, materialistischen und neo-modernistischen Theologen an den Universitäten und Seminaren Roms und ganz Westeuropas).
Und exkommuniziert wird man nur, wenn man den Römisch-katholischen Glauben in ‘vorkonziliarer’ Form schützt und fördert.
Darf ich auch daran erinnern, dass die Infiltrierung des Klerus und auch der höchsten Hierarchie durch Homosexualisten fast vollständig ist. Nicht einmal die kleine Konferenz im Vatikan die sich beriet über juridische und politische Massnahmen gegen Homo-Ehe, wurde vom Heiligen Stuhl unterstützt. Lediglich eine Hand voll rechtgläubiger Priester war da, mit Politikern aus u.a. Malta, Andorra und osteuropäischen Ländern.
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#4   Tridentinus   14:12:42 | Dienstag, 28. März 2006
Warum
nimmt ein Kardinal eine solche Auszeichnung an? Und warum hat es keine Konsequenzen seitens des Papstes für den Kardinal persönlich, wenn er es tut? Was er gesagt hat, könnte man durchaus tolerieren, denn in gewissem Umfang gibt es keine Alternative, auch wenn solche Toleranz keine Akzeptanz sein kann und darf.
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#3   Volkmar   13:57:16 | Dienstag, 28. März 2006

Darin hatte Kardinal Agnelo gesagt, daß die Forderung der Homosexuellen legitim sei, in einer Gesellschaft zu leben, wo „ihre Verschiedenheiten“ ohne Diskriminierung oder Verfolgung „respektiert“ würden.
Hört sich wirklich super an! Und was spricht da jetzt dagegen? -ist doch ne liberale Haltung!…
… ach so… wahrscheinlich zu liberal! Er hätte sagen sollen:

Darin hatte Kardinal Agnelo gesagt, daß die Forderung der Homosexuellen UNVERSCHÄMT sei, in einer Gesellschaft zu leben, wo „ihre Verschiedenheiten“ ohne Diskriminierung oder Verfolgung „respektiert“ würden. Homosexuelle gehören gedemütigt und verfolgt! (auf den Scheiterhaufen,…) –-> das ist doch wirklich krank, oder?!
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#2   Andreas   13:56:16 | Dienstag, 28. März 2006
Jeder…
so, wie er’s verdient!
Ich dachte immer, wenn die Welt einen haßt, sei das ein Zeichen dafür, daß man IHN unterstützt?
„Ihr werdet verfolgt und…“
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#1   jaschaudichan †   13:46:49 | Dienstag, 28. März 2006
Also ich hätte wirklich gedacht
der auf dem rechten Bild sei der Kardinal. So aufgetakelt wie die immer herumstolzieren.
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