13:36:14 | Dienstag, 28. März 2006
Kürzlich wurde der Kardinal von Bahía von einer extremistischen Homo-Gruppe ausgezeichnet. Die Gruppe hatte sich im Jahr 2003 an einer Kampagne für den Glaubensabfall beteiligt.
(kreuz.net, Brasilia) Mitte März erhielt der Erzbischof von São Salvador da Bahia und Präsident der
Brasilianischen Bischofskonferenz, Geraldo Majella Kardinal Agnelo, den ‘Troféu Triângulo Rosa’ – die
Trophäe Rosa Dreieck.
Das berichtete die spanische Online-Zeitung ‘ReligiónDigital’. Der Bundesstaat
Bahía befindet sich im Osten von Brasilien am Atlantik.
Das ‘Rosa Dreieck’ ist eine Auszeichnung, die
jedes Jahr von der stadtbekannten Homo-Vereinigung
‘Grupo Gay de Bahia’ vergeben wird. Der ‘Grupo Gay’
ist eine der größten Homo-Organisationen des Landes.
Die Übergabe des Preises fand zum 16. Mal statt.
Preisträger kann werden, wer sich in den Augen der Homo-Ideologen um angebliche Rechte von Homosexuellen
verdient gemacht hat. Diese Verdienste hat sich der Kardinal offenbar mit einer Erklärung aus dem Jahr
2005 erworben.
Darin hatte Kardinal Agnelo gesagt, daß die Forderung der Homosexuellen legitim sei,
in einer Gesellschaft zu leben, wo „ihre Verschiedenheiten“ ohne Diskriminierung oder Verfolgung „respektiert“
würden.
Die Preisverleihung an den Kardinal soll nach den Worten des Präsidenten des ‘Grupo Gay’ dazu
dienen, die Kommunikation mit der Kirche und die Schaffung einer Pastoral, die ausschließlich den sogenannten
Homosexuellen gewidmet sei, zu fördern.
Dieses Jahr sei es für den ‘Grupo Gay’ schwierig gewesen, die
Empfänger der Trophäe auszuwählen, weil inzwischen so viele die Homosexualität unterstützten:
„Das
beweist, daß sich die Gesellschaft entwickelt“, erklärt der Präsident des ‘Grupo’, ohne die Richtung
dieser Entwicklung zu benennen.
Neben dem Kardinal wurden unter anderen auch der kommunistische Präsident
der brasilianischen Abgeordnetenkammer, Aldo Rebelo, und ein Ex-Guerillero und Abgeordneter einer Umweltpartei
geehrt.
Die zwei haben sich nach Meinung der Homo-Gruppe um das nationale Regierungsprojekt „Brasilien
ohne Homophobie“ verdient gemacht.
Kürzlich behauptete die „Grupo Gay de Bahia“ – offensichtlich im
Ernst-, daß es in Brasilien „ungefähr 17 Millionen Homosexuelle“ gebe.
Vor drei Jahren startete die
Gruppe mit anderen brasilianischen Homo-Organisationen eine Kampagne zum Abfall vom katholischen Glauben.
Damit wollten die Homo-Ideologen gegen die Haltung der Kirche zum Homo-Konkubinat protestieren.
Brasilien
ist weltweit das Land mit der größten Katholikenzahl.
Die brasilianische Apostasie-Kampagne wurde nach
dem Vorbild radikaler spanischer Homo-Organisationen durchgeführt.
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
#7
Zur Kenntnisnahme 15:58:05 | Dienstag, 28. März 2006
#6
Benedikt 14:58:04 | Dienstag, 28. März 2006
#5
Athanasius 14:24:53 | Dienstag, 28. März 2006
#4
Tridentinus 14:12:42 | Dienstag, 28. März 2006
#3
Volkmar 13:57:16 | Dienstag, 28. März 2006
#2
Andreas 13:56:16 | Dienstag, 28. März 2006
#1
jaschaudichan † 13:46:49 | Dienstag, 28. März 2006