Jugendkirche
Im Zeichen des Gedächtnisses an das Konzil
Während der letzten Rockmesse in Wien wurden die anwesenden Jugendlichen aufgefordert, sich per SMS für Sozialeinsätze in einem Caritasheim zu verpflichten.
(kreuz.net, Wien) Seit längerem organisiert die Erzdiözese Wien monatliche Rockmessen. Verantwortlich für sie ist die ‘Katholische Jugend’ der Stadt.

Nach Angaben der Organisatoren stehen hinter der Vorbereitung einer solchen Messe rund fünfzig ehrenamtliche Mitarbeiter.

Die jüngste Diskomesse wurde am vorletzten Samstag in der Pfarrkirche von Lainz im westlichen Stadtgebiet zelebriert. Die Kirche wird von Jesuiten betreut und ist in Wien unter dem Namen Konzilsgedächtniskirche bekannt.

An der Rockmesse sollen 800 Jugendliche teilgenommen haben. Das berichtete die Webseite der Erzdiözese Wien. Das Thema des Anlasses war die „befreiende Liebe Gottes“ – „frei!machen“.

Rockmesse in der Konzilsgedächtniskirche
Die 'Katholische Jugend' von Wien organisiert seit längerem monatliche Rockmessen in verschiedenen Pfarreien der Erzdiözese.Für die Vorbereitung einer solchen Diskomesse helfen nach eigenen Angaben rund fünfzig ehrenamtliche Mitarbeiter.Bei den Diskomessen werden spezielle Brothostien verwendet.

Im Oktober letzten Jahres konsekrierte selbst der Wiener Kardinal Christoph Schönborn Brothostien.

Ein Mitglied des Vorbereitungsteams erklärte auf der Webseite der Erzdiözese, daß die Jugendlichen im Leben mit Schwierigkeiten des Alltags konfrontiert seien. Er nannte die Angst vor dem Erwartungsdruck der Freunde, Prüfungsstreß, Süchte und Abhängigkeiten:

„Gerade für diese Jugendlichen will Gott mit seiner befreienden Liebe da sein.“

Es sei auch wichtig, mit den Jugendlichen konkrete Taten zu setzen, erklärte ein anderes Mitglied des Vorbereitungsteams.

Darum wurden die Jugendlichen während der Rockmesse aufgefordert, Zeit für die Betreuung jugendlicher Flüchtlinge zu spenden.

Mittels einer Kurztextnachricht über Mobiltelephon erklärten sie sich während der Messe bereit, eine bestimmte Zeit mit den Bewohnern eines Flüchtlingsheims der Caritas in Wien zu verbringen.

Insgesamt verpflichteten sich die Jugendlichen zu 650 Stunden Sozialarbeit.

Über die mitgesendete Mobiltelefonnummer sollen sie jetzt kontaktiert und eingeteilt werden.

Der Koordinator der Gottesdienstreihe erklärte: „Für die Jugendlichen wird spürbar, daß es da einen Gott gibt, der ihre Lebenswelt kennt und ihnen etwas zu sagen hat.“

Die nächste Diskomesse der finde-kämpfe-folge Reihe findet am Abend des 23. April in der Pfarrkirche Mariahilf statt. Das Thema: „Just trust“ – auf Deutsch: Vertrau einfach.

Mehrere englischsprachige Weblogs veröffentlichten Bilder von der Diskomesse.

Als Kommentar verwies man fast einhellig auf den „sehr passenden Namen des benützten Gotteshauses“.
      
49 Lesermeinungen
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#49   Hrodgar   10:04:24 | Donnerstag, 30. März 2006
@ Filia,
Hej Filia, kein Grund zum Anlegen mit den anderen Nutzern.
Dieser Romulus ist mir wiederholt aufgefallen. Ich glaube er war es, dessen Beiträge widerholt durch die Forenleitung gelöscht wurden, weil sie unsachliche Beschimpfungen enthielten.
Die Angst vor einer Heidenmission scheint hier einigen im Nacken zu sitzen.
Ich denke, es ist zu bemerken, daß wir nicht nur es nicht nötig haben, sondern es auch für falsch halten zu missionieren. Und erst recht im fremden terrain.
Es geht lediglich um das Ausräumen von Misverständnissen, das Beantworten von Fragen derer, die über den Tellerrand hinausblicken wollen und das Werben um ein besseres Miteinander…mehr nicht.
Aber wenn Herr Romulus sich dadurch bereits der Gefahr der Missionierung ausgesetzt fühlt, spricht das vielleicht für seine Unsicherheit in seinem eigenen Glauben.
Wir Heiden haben jedenfalls keine Angst „Umzufallen“, hier, allein under Katholen.
Aber immerhin fühlt sich Herr Romulus hinreichend vertraut mit mir, daß er mich mit „Du“ anredet.
Zur Info, wenn ich Filia mit Du anrede, dann deswegen, weil wir uns mittlerweile auch außerhalb des Forums kennen.
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#48   Filia_Nocte   09:02:18 | Donnerstag, 30. März 2006
@Romulus
Jaja, die böööhsen, böööhsen Heiden mal wieder. Welcher Glaube missioniert hier eigentlich? Welche ist es denn, die Missionare in die entlegensten Ecken der Welt schickt, um die Lehre Christi zu verkünden???
Wir Heiden haben es nicht nötig, zu missionieren!
Ach übrigens, Hrodgar ist ein Mann. Und wieso schreibst du soetwas wie „dunkle Elbin“???
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#47   Romulus   20:44:30 | Mittwoch, 29. März 2006
@Hrodgar
Das gleiche Geplapper habe ich im Parsimony Prophezeiungsforum gelesen, als es das noch gab. Bist du jetzt hier am Missionieren, Dunkle Elbin? Oder bist Du ein Epigone?
An alle vernünftigen Poster: Laßt Euch da nicht auf einen ellenlangen Dialog mit diesem / dieser Neuheid(in) ein, bringt eh nix.
Wird sowieso nix, da der Artikel schon zu weit unten auf der Site ist.
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#46   Hrodgar   09:00:56 | Mittwoch, 29. März 2006
@ Isidor
Hej Isidorus!
An die alten Götter zu gelangen ist nicht weiter schwer:
Man muß einfach nur offen sein. Offen auch für die Frage, warum ich die Schöpfermacht nacheinem importierten Ritus aus einem Wüstenland verehren soll und nicht so, wie unsere Ahnen es so lange taten.
Ich glaube, daß sie die Götter allen Völkern in der jeweils angemessenen Weise zeigen.
Darauf basierend braucht es keine Esoterik und keine mystischen Mega-Initiationen, sondern einfach etwas Feingefühl und den Mut, die eigenen Gefühle und Wahrnehmungen wieder für Wahr zu nehmen.
Den Göttern begegne ich einfach so…sie sind da…
Wissen Sie, warum soll ein Gott, der die Menschen angeblich so sehr liebt, über Jahrtausende geschwiegen haben, sich dann in der Wüste einem kleinen Haufen gezeigt haben und dann wieder sich in Schweigen hüllen?
Warum sollen nur diese Gotteswahrnehmungen „richtig“ sein, und alle anderen von Milliarden anderen Menschen zu anderen Zeiten und in anderen Völkern sind alle „falsch“???
Historisch betrachtet ist Jahweh nicht viel anders als Donar… (siehe: www.erzwiss.uni-hamburg.de/ Personal/Lohmann/Glessmer/rutkowski.rtf)
Ich weiß, das ist auch eine Frage der Deutung. Sie mögen einwenden, daß sei eben das einzigartige des Volkes Israel. Das ist Ihr Glaube.
Friede und Wohlergehen
Hrodgar
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#45   Isidorus Hispalensis   23:10:42 | Dienstag, 28. März 2006
Danke!
@Romulus
Danke für die netten Worte. Ich finde es wichtig, die Dinge möglichst unpolemisch darzulegen, auch wenn man eine gewisse Polemik manchmal leider nicht vermeiden kann. Vielleicht noch ein kleiner Nachtrag: Zum Thema „Kirchenmusik (und Popmusik)“ hatte ich mal in der Leserzeitung einen kleinen Artikel verfasst:Über das Wesen katholischer Kirchenmusik www.kreuz.net/book.1-page.12.html. Wenn Sie etwas mehr Zeit haben und den Artikel noch nicht kennen, können Sie etwas sehr viel gehaltvolleres und fundierteres darüber lesen, bei dem Autor auch kein Wunder, denn es handelt sich um Papst Benedikt persönlich: Liturgie und Kirchenmusik www.sinfonia-sacra.com/ unter Artikel.
@Hrodgar
Sie sind ein Vertreter der alten germanischen Religion, wie ich ihrem Posting entnehme? Wie gelangt man denn zum Glauben an die alten Götter? Auch wenn wir im Glauben getrennt sind, zeigen Sie, dass auch in Ihren religiösen Vorstellungen eine Unterscheidung in Heiliges und Profanes vorgenommen wird, wie auch in vielen anderen Religionen.
Um auf unsere kleine Diskussion von neulich zurückzukommen;-): Auch die Germanenherrscher haben schon früh Spezifika des römischen Kanzleiwesens übernommen und mit diesen die lat. Sprache. Meines Wissens gab es sogar einige Könige, die als lat. Dichter hervorgetreten sind. Also auch in deren Tradition stehen die cultores linguae Latinae.
Herzliche Grüße an Euch beide,
Isidorus Hispalensis.
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#44   Hrodgar   22:25:38 | Dienstag, 28. März 2006
@Isidor
Man muss jungen Menschen die Dome des Mittelalters und die Philosophie Platons erklären, die christlichen Glaubenslehren und die Schönheit Bachscher Musik auslegen, Cicero und Goethe nahebringen. Sonst betrügt man die nächste Generation um ein großes jahrtausendaltes kulturelles und geistiges Erbe.
Wow! Ja, dem stimme ich sogar als Asentreuer zu!
Bis auf die Frage welche Glaubenslehre…na ja…da gehen wir andere Wege.
Ich habe festgestellt, daß ich meine Kinder durchaus an unsere Rituale heranführen kann, daß sie fragen und verstehen wollen…gerade WEIL sie sich deutlich von der unverbindlichkeit der pop-Kultur unterscheiden.
Haben Sie doch einfach den Mut, die Krachgesellschaft vor der Türe zu lassen und dem Sakralen wieder seine Einzigartigkeit zuzugestehen…
Bei uns Heiden klappt das super…
Ist nur so ein freundschaftlicher Tip über den großen Graben hinweg…
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#43   Romulus   22:21:13 | Dienstag, 28. März 2006
@ Isidorus Hispalensis – Sehr interessant
Ihr Posting hier im Forum ist eines der sprachlich am besten formulierten und hat ein wohltuendes Niveau. Sie haben richtig bemerkt, was ich mit meinem Posting meinte. Ich würde dies gern noch etwas näher ausführen. Falls Sie wollen, klicken Sie meine Namen an und posten mir mal privat, da dies den Rahmen hier sprengen würde.
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#42   Isidorus Hispalensis   21:32:29 | Dienstag, 28. März 2006
@Romulus
Mein Adressatenkreis sind schon etwas „ältere Jugendliche“, nämlich Studenten. Es ist dort sicherlich einfacher als an der Schule, weil ein Interesse an diesen Dingen dort oft schon vorhanden ist und durch eine Studienwahl dokumentiert wird. Wir haben z. B. sogar schon darüber gesprochen, dass wir in unsererm Studentenkreis, an dem Altphilologen und Theologen teilnehmen, nicht gemeinsam den Trienter Ordo Missae vergleichend mit dem Ordo von 1970 gemeinsam lesen. Das Interesse an diesen Dingen ist größer als man zunächst gemeinhin vermutet, auch die Faszination großer und würdiger Liturgie auf junge Menschen. Im Moment beschäftigen wir uns mit griechischer Philosophie.
Auf etwas einfacherem Niveau könnte man aber auch Schüler hierfür begeistern. Wenn man es ihnen auf eine freundliche und liebenswürdige Art und Weise vermittelt und ihnen zeigt, dass man diese Dinge für essentiell hält und von deren Relevanz absolut überzeugt ist, müsste man zumindest die Gutwilligen erreichen. Alle kann man ja nie erreichen und begeistern. Wichtig ist es, sowohl den katholischen Glauben als auch die aus diesem heraus entstandene Kultur in ihren zahlreichen Aspekten immer wieder im Religionsunterricht darzulegen. Christlicher Glaube und eine edle, dem Wahren, Schönen, Erhabenen und Heiligen verpflichtete Kultur gehören zusammen.
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#41   Romulus   20:35:33 | Dienstag, 28. März 2006
@ Isidorus Hispalensis Europäische Kultur
Sie haben völlig recht, was sie da schreiben. Ich stimme dem völlig zu. Nur, was meinen Sie würde der, der diesen Lappen auf dem Bild oben um hat, dazu sagen? Ich bin mir noch nicht mal sicher, ob der weiß, was Bachsche Musik ist…
Was ich Sie noch fragen wollte, wie machen Sie das bei den Jugendlichen. Mal so ganz praktisch. Kämpfen Sie auch an vorderster Front?
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#40   Sulpicius   19:33:26 | Dienstag, 28. März 2006
Über die Reinigung der Musik vor ihrem Zugang zur Liturgie
Link www.sinfonia-sacra.de/40328.html
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#39   Isidorus Hispalensis   19:28:43 | Dienstag, 28. März 2006
Christliche und europäische Kultur
Sind junge Menschen heute wirklich nur noch ansprechbar, wenn man sich auf die Ebene der amerikanisierten Viva bzw. MTV-Kultur herabbegibt? Muss man ein niedersprachliches Englisch heranziehen, wie es etwa hier www.jugendkirchen.org/content/view/337/ gemacht wird? Kann man die Jugend nur noch im Stil der Spaß- und Fungeneration erreichen? Sollte die Jugend wirklich so abgestumpft sein? Das wären keine guten Aussichten für die Kultur des Westens allgemein – nicht nur für die der Kirche. Man muss auf der Schule wieder verstärkt jungen Leuten die Wurzeln unser abendländischen Kultur nahebringen, den römisch-griechischen Beitrag wie auch den Christlichen. Man muss jungen Menschen die Dome des Mittelalters und die Philosophie Platons erklären, die christlichen Glaubenslehren und die Schönheit Bachscher Musik auslegen, Cicero und Goethe nahebringen. Sonst betrügt man die nächste Generation um ein großes jahrtausendaltes kulturelles und geistiges Erbe. Junge Menschen müssen wieder mit ästhetischen und geistigen Werten vertraut gemacht werden, die den veräußerlichten und scheinbar so attraktiven Schein der Viva-Welt um ein vielfaches übersteigen. Kein einfaches Unterfangen, und doch ist es machbar, wenn man es wirklich will.
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#38   wienermeinung   19:25:28 | Dienstag, 28. März 2006
@Benedikt
Naja,man muss alles leiten, man kann und darf das nicht frei machen lassen.so manche familienmesse ist wirklich ein verbrechen, aber ich versichere, dass FFF ABSOLUT römisch-katholisch ist!
Naja, ich meine einfach, dass man leute, wenn es liturgisch richtig ist, feiern lassen soll, wie sie wollen!
Aber, schau dir es mal in echt an, du wirst merken, dass da mehr ist als man auf fotos sieht!
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#37   Benedikt   18:01:26 | Dienstag, 28. März 2006
@ wienermeinung
Firmkurse kann ich nicht machen, weil bei mir Hauptwohnort und Studienort auseinanderliegen. Als PGRler hab ich natürlich Einsicht in die Arbeit der Firmkatecheten. Das Konzept wird jetzt seit Jahren überarbeitet und es gibt auch durchaus positive Signale. Im Messbesuch schlägt sich das aber leider nicht nieder. Natürlich, es gab die üblichen Jugendmessen. Aber die Jugendlichen sind auch angehalten, den normalen Gemeindegottessdienst zu besuchen. Beides ist nur schwer zu erreichen. Als Hauptgrund mache ich aus, dass die Jugendlichen von Liturgie überhaupt keine Ahnung haben und sich fortwährend fragen, was das denn alles darstellen soll.
Nun hinzugehen und die Formen anzupassen halte ich für einen Abstieg. Erklären muss man, da führt kein Weg dran vorbei. Dabei sollte man keine falsche Scheu haben, die Dinge klar zu benennen. Nur so kann man Überzeugung ausstrahlen.
Die konkrete Vorbereitung von Jugendmessen wird immer von den Jugendlichen selber übernommen. Ich beteilige mich daran nicht. Es wird darüber im PGR geredet und Meinungen ausgetauscht. Die Ergebnisse haben die Seelsorger als Hauptamtliche und Geweihte ganz alleine zu verantworten. Mehr als beraten kann man da nicht. Allerdings hat der letzte Firmkurs dazu geführt, dass selbst altgediente Verfechter der Jugendmessen skeptisch wurden. Erstaunt bemerkten einige Katecheten, dass man den Jugendlichen vielmehr katholische Spezifika „zumuten“ kann, als sie gedacht hätten.
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#36   wienermeinung   17:47:52 | Dienstag, 28. März 2006
@Benedikt
Gut, dass wir uns einig sind, das Discos schrecklich sind :-)
Bei uns in der Pfarre geht das, in anderen auch:
1. Ich gehe mit der Firmgruppe in eine FFF-Messe
2. Ich helfe in meiner Pfarren bei kleineren Jugendmessen mit.
3. Ich werde aktives Gemeindemitglied und beteilige mich am Pfarrleben
Bei uns gehts, wr aber HÄRTESTE Arbeit…
Wie war das bei euch?
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#35   Ansgar   17:29:16 | Dienstag, 28. März 2006
@ virOblationis
Herzlichen Dank, das ermutigt mich, mit meinen kleinen Kindern auch in die alte Messe zu gehen. Vielleicht ist das – abgesehen von theologischen Gründen – ein ganz neuer Aspekt in der Diskussion um die verstärkte Zulassung der alten Messe: Daß sie für kleine Kinder faszinierender ist und deshalb Familien wieder eher zur Kirche kommen? Auf den Versuch käme es an. Es würde auch jene bestärken, die gegen Jugendmessen argumentieren, weil es dann von Kleinauf nur eine passende Messe für alle gäbe.
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#34   Benedikt   17:14:49 | Dienstag, 28. März 2006
@ wienermeinung
Anscheinend warst du noch nie in einer Disco,
Leider doch ;-). Ist aber nichts für mich, weil man sich da nicht unterhalten kann und die Musik meist grauenvoll ist.
da wird getschechert, geraucht, am klo kopuliert,…nein, das wird bei diesen Gottesdiensten definitiv NICHT gemacht.
Obwohl es der Lebenswirklichkeit der Jugendlichen entspricht? ;-))). Spaß beiseite, dass weiß ich natürlich auch. Es ging mir mehr um das musikalische Arrangement und gewisse Lightshows samt discotypischen Traversen.
Und das mit alten Messen: Lies meine Einträge und schau, wsa ich da gesagt habe (Ziel: sich auch in konservativeren Liturgien zurechtfinden)
Wie wird dieses Ziel durch eine Messe wie die hier geschilderte denn erreicht? Überhaupt: Was ist denn eine konservative Liturgie? Ist das eine Liturgie, die sich nicht durch Plattheiten, Comedy und merkwürdige Rituale (Handys) auszeichnet, oder wie? Ich lasse Ihnen ja gern Ihren Optimismus, aber ich kann ihn leider nicht wirklich teilen.
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#33   wienermeinung   17:07:21 | Dienstag, 28. März 2006
@Benedikt
Anscheinend warst du noch nie in einer Disco, da wird getschechert, geraucht, am klo kopuliert,…nein, das wird bei diesen Gottesdiensten definitiv NICHT gemacht. Und wie gesagt, Einsicht ist in diesem Fall tatsächlich Resignation!
Und das mit alten Messen: Lies meine Einträge und schau, wsa ich da gesagt habe (Ziel: sich auch in konservativeren Liturgien zurechtfinden)
LG
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#32   Benedikt   16:58:52 | Dienstag, 28. März 2006
@ wienermeinung
Dann hast du anscheinend resigniert.
…sprach die Bordkapelle der Titanic, oder wie? Was Sie Resignation nennen kann man auch als Einsicht bezeichnen. Ein Konzept, dass über 30 Jahre hinweg keine nennenswerten Ergebnisse zu Tage gebracht hat kann man getrost ad acta legen. Wieso nicht mal etwas anderes probieren? Klassischere Formen? Es ist doch bekannt, dass die Jugend nach Spiritualität giert, wieso wird das von der Kirche nicht bedient? Wieso gibt es stattdessen Discomessen, wo doch mittlerweile jedes Kleinstadtnest über eine Disco verfügt (oder einen Shuttlebus dorthin)? Dem Wettbewerb mit modernen Vergnügungsbetrieben kann die Kirche niemals standhalten.
die Lebenswirklichkeit der Jugendlichen ignorieren
Das tut auch der, der die spirituelle Ader der Jugendlichen vernachlässigt und stattdessen aus der Kirche eine Disco macht. Disco haben die Jugendlichen schon. Wer nur deswegen kommt, der muss sich Fragen gefallen lassen. Wer wegen der Messe kommt, der ist auf für anderes zu gewinnen. Und HINTERHER kann man gemeinsam in die Disco gehen, da sehe ich kein Problem. Nur trennen muss man das ganze. Aus allem eins zu machen ist nicht zielführend.
Das es Fehler gibt in der Jugendarbeit, keine Frage, dass vielleicht kleine Kinder als ministranten mal nicht liturgisch korrekt vorgehen,
Wäre dies das einzige Problem in der Jugendarbeit, dann würde ich augenblicklich ein Te Deum anstimmen ;-).
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#31   virOblationis   16:57:32 | Dienstag, 28. März 2006
an Ansgar
Ich kann natürlich nur anerkennen, was Sie erlebt haben, doch habe ich mit meiner Tochter eine gegenteilige Erfahrung gemacht. Sie war (bis zum neunten Lebensjahr) von den gewöhnlichen NOM-Messen schon so genervt – insbesondere mißfielen ihr das Händeschütteln beim Friedensgruß und die Kinderversammlung beim Altar – daß es immer schwieriger wurde, sie dorthin noch mitzunehmen. Dann haben wir zur Alten Messe gefunden. Dort sind vergleichbare Probleme in den vergangenen vier Jahren kaum mehr aufgetaucht. Meine Tochter war schon beim ersten Mal vom gesungenen, lateinischen Evangelium so überwältigt, daß sie in Tränen ausbrach. Sie hat von Anfang an einen Zugang zur Alten Messe gefunden, obwohl sie erst jetzt beginnt, Latein zu lernen.
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#30   Gotthard   16:50:58 | Dienstag, 28. März 2006
Direktorium
Natürlich gibt es eine Kinderliturgie …vergleiche das Direktorium für Kindermessen!
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#29   Sulpicius   16:01:57 | Dienstag, 28. März 2006
Es gibt keine…
Jugend- und kinderliturgie…,
es gibt nur die römisch-katholische Liturgie! Ich empfehle zu diesem Thema Klaus Gambers hervorragende Arbeiten!
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#28   wienermeinung   15:51:20 | Dienstag, 28. März 2006
@Benedikt
FFF-Messen, JuMes gibt es schon länger…Dann hast du anscheinend resigniert.
Aber Jugendmessen sind nur kleine Peanuts und da passt ein Kongress rein! Es geht darum, dass Jugendleiter in den Pfarre sind und die Jugendlichen sich dort daheim fühlen. Und ein paar verbitterte Hetzter, die von Erbsünde bei Firmungen reden, die Lebenswirklichkeit der Jugendlichen ignorieren und sie abfällig als Kiddies bezeichnen, die treiben die Leute aus der Kirche.
Ignoranten, die meist nur sich selbst beweihräuchern wollen und alles, was neuer als 1570 ist, verdammen, diese Menschen erschweren uns Jugendleitern überall die Arbeit.
Das es Fehler gibt in der Jugendarbeit, keine Frage, dass vielleicht kleine Kinder als ministranten mal nicht liturgisch korrekt vorgehen, dass Jugendlich auch mal nur wegen der Band, wegen einem Burschen, Mädchen, in die Messe gehen, ja, das gibt es, aber selbst wenn Fehler gemacht werden, dann kann man anders kritisieren als Leute zu dämoniesieren und Doktoren der Theologie der Ketzerei zu bezichtigen.
Diese Leute, die so negativ über Jugend- und kinderliturgie reden hätten irgendwann wohl auch „ans Kreuz mit ihm“ gerufen.
LG
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#27   Filip Jovic   15:37:10 | Dienstag, 28. März 2006
@Ansgar: Wo sich Kinder nicht langweilen
Ansgar: „Sonst gehe ich mit meiner Familie immer nur in strengere NOM- oder Indult-Messen. Dort langweilen sich meine Kinder und müssen bei Laune gehalten werden. Ich stelle das einfach zur Diskussion.“
Im Rahmen der von der Petrusbruderschaft veranstalteten sommerlichen Familienfreizeiten in Steinabad habe ich mehrere Hl. Messen im überlieferten Ritus besucht, in denen sich der Zelebrant mit seiner Predigt direkt an die Kinder wandte. Hier hat es vor allem P. Recktenwald verstanden, die Kinder für das Heilige Geschehen am Altar und für die Lehre der Kirche zu interessieren, ja: zu gewinnen. Genau so etwas sollte es öfters geben. Es bringt so gute Früchte!
Händchenhalten am Altar macht zwar kleine Kinder neugierig, aber die Neugierde gilt dann (meistens) nicht Jesus und seinem Sühneopfer.
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#26   Benedikt   15:35:28 | Dienstag, 28. März 2006
@ wienermeinung
Diesen Stil gibt es in Österreich seit 2003 und er hat schon viel gebracht,
Sie haben erst seit 2003 Messen für Jugendliche? Nun, dann lassen Sie es sich sagen: In Deutschland gibt es das seit über 30 Jahren. Das ist ungefähr der Zeitraum, der zwischen mir und dem nächstjüngeren Messbesucher liegt, um es mal überspitzt zu formulieren. Weil diese Gottesdienste bloße Zelebrationen der Gemeinschaft sind, die den Jugendlichen statt Spiritualität Lärm und statt Sakralität Comedy serviert, kann das auch nichts werden. Andere „Anbieter“ von Spiritualität boomen, die Kirche hat nichts davon, woran liegt’s wohl?
zum Beispiel einen Kongress mit 200 Jugendleiter aus der ED-Wien, ist aber ja wohl „nichts“
Schön für Sie. Was ein Kongress über irgendeinen Erfolg etwa bei der Berufungspastoral aussagt ist mir aber schleierhaft. Auch gibt er keine Auskunft darüber, wie viele Jugendliche später in d. normalen Gemeindemessen gehen. Das ist nämlich der Grundfehler dieses Konzepts: Es versäumt, den Jugendlichen im Glauben erwachsen werden zu lassen. Er lernt nur diesen beschränkten Teil der Kirche kennen, sonst nichts. Ergo interessiert er sich später nicht mehr für die Kirche, weil sie ihm als Älteren dies nicht mehr bieten kann. Aus den gleichen Gründen leidet die Berufung: Denn wie soll sich jemand berufen fühlen, der von der Kirche gar nichts weiß außer ein paar liturg. fragwürdigen Veranstaltungen? Im Prinzip stellt das doch eine Parallelstruktur dar.
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#25   wienermeinung   15:18:14 | Dienstag, 28. März 2006
@Benedikt
Diesen Stil gibt es in Österreich seit 2003 und er hat schon viel gebracht, zum Beispiel einen Kongress mit 200 Jugendleiter aus der ED-Wien, ist aber ja wohl „nichts“
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#24   Benedikt   15:10:12 | Dienstag, 28. März 2006
@ wienermeinung
2. Eine FFF-Messe ist der erste Schritt für viele „Kiddies“ (also Jugendliche), die sich für Gott interessieren. Dann werden sie wieder in Messen gehen, die ihr vermutlich „normal“ nennt (ihr, die sich darüber aufregen) und irgendwann werden aus den „Kiddies“ mündige Christen.
Ja sehen Sie und genau das bezweifle ich. Diesen Stil von Jugendmessen gibt es nun schon ziemlich lange, der Erfolg ist nicht feststellbar.
@ jaschaudichan
Was ist eigentlich VOR 1570? Hat da die Kirche Jahrhunderte lang falsch zelebriert???????
Den römischen Ritus gab es natürlich schon vor 1570. Er wurde nur nicht überall benutzt, es gab eine große Anzahl von anderen Riten. Zur Reformationszeit gab es zunehmend Missbräuche, weswegen das Tridentinum alle Riten, die jünger als 200 Jahre waren abschaffte und die röm. Ritus soweit verbindlich machte.
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#23   wienermeinung   15:05:07 | Dienstag, 28. März 2006
Lieber Athanasius…
…was ist denn los, es ist ja der ganz normale römisch-katholische Ritus!! Nur eben ein bisschen upgedatet!
Und die Kirche biedert sich nicht dem Zeitgeist an, sondern interpretiert ihn. Man muss der Zeit, in der wir leben, auf den Zahn fühlen und das rausnehmen, verändern was gut ist. Alles auf die Musik zu reduzieren wäre in dem Fall unzulässig! Musik ändert sich eben und so wird man in 100 Jahren andere Musik spielen, Hauptsache ist, Gott wird gepriesen!
Letztenendes muss ich die Katholische Kirche weiterentwickeln, denn was sich nicht verändert, steht still und verstaubt!
LG
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#22   Paula   14:57:07 | Dienstag, 28. März 2006
hallo erstmal an alle
eine messe im stil von 1570 wäre sicher etwas außergewöhnliches. vielleicht noch so eine ältere messe nachstellen. zu versuchen, die gläubigen da mit einzubeziehen in sachen kleidung z. b. der priester könnte latain sprechen (hat man damals doch, oder? ich weiß es leider nicht…) halt etwas anderes als die normale messe. ich finde, sie ist sowieso zu unpersöhnlich.
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#21   Athanasius   14:54:23 | Dienstag, 28. März 2006
Ist auch gar keine…
…Diskussion möglich. Denn ich gehe von der römisch-katholischen Theologie der Kirche aus, wie sie immer war, Sie „wienermeinung“ von einem Zeitgeist, der alles dem „modernen Menschen“ anpassen will.
Die traditionelle römische Liturgie ist in Ihren Texten und Haltungen nicht über 2000 Jahre gewachsen, sondern als Kern zu finden in Sakramentarien des 4. Jahrhunderts, während der Kanon sogar bis in die Katakomben zurückgeht.
@Ansgar: Wenn das so ist, dass Ihre Kinder sich langweilen, sollten Sie lieber einmal bei sichselbst nachschauen, ob Ihre Kinder genügend Verständnis davon haben, wás die Hl. Messe ist. Meine Erfahrungen in tridentinischen hl. Messen sind übrigens wesentlich anders. Kleinste Kinder schauen mit Andacht auf den Altar zu und erfordern gar kein „Entertainment“ seitens der Eltern. Übrigens ist die Meinung eines Kindes erzärternd, aber nicht representativ für die Liturgie. Wie gesagt, viele andere Kinder sind von ihrer Natur heraus völlig in Stille versunken in den traditionalistischen Kapellen und Kirchen die ich besuche. Aber diese Eltern nehmen ihre Kinder auch nicht mit zu einer Familien-„Messe“ oder sonstigen relativistischen oder thematischen Gottesdiensten. Für Spass und Entertainment war die Kirche auch nie gemeint. Liebe zur Liturgie muss bei Kindern auch gepflegt werden von den Eltern.
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#20   Sulpicius   14:53:51 | Dienstag, 28. März 2006
@wienermeinung
Die heutige Jugend muß nicht in ihrem (oft nicht selbstverschuldeten) verkommenen Geschmack noch bedient werden, und schon gar nicht bei den heiligen Geheimnissen!!!Nichts ist heute wichtiger, als der Jugend die große Kultur des Abendlandes nahezubringen. Dann wächst auch von selbst der Glaube!
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#19   Gotthard   14:48:38 | Dienstag, 28. März 2006
nichts ungewöhnliches
Aus dem Artikel und aus den Bildern geht nichts hervor, was anstößig sein könnte.
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#18   wienermeinung   14:37:54 | Dienstag, 28. März 2006
@Romulus
Ja, sie ist krank, weil sich immer weniger Leute nach Groer und Krenn in der Kirche aufgehoben fühlen!! Aber mit „Glaube, Hoffnung, Liebe“ (1 Kor) kann man die Kirchen wieder füllen. Aber mich würde es interessiere, aus welcher Richtung du kommst, Romulus, was bewegt dich?
Mich bewegen viele Dinge in der Kirche, wenn sich zum Beispiel alte Frauen mit 2 Krücken zur Kommunion sich quälen, wenn Jugendliche fragen, wo am nächsten Sonntag eine Jugendmesse ist,…
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#17   Romulus   14:32:30 | Dienstag, 28. März 2006
Krank ist das, was sich da abspielt
Die Katholische Kirche in Österreich ist krank, todkrank! Da tun sich Abgründe auf. Den Streichen, die da gespielt werden gehört schnellstens der Riegel vorgeschoben. Diese Bilder sagen mehr als tausend Worte. Was machen die ganzen Typen denn, wenn der Strom ausfällt? Kontrastprogramm: Schauen Sie sich den Film „Die große Stille“ an, dann merken Sie die Unterschiede.
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#16   Ansgar   14:31:43 | Dienstag, 28. März 2006
@ Athanasius
Ich würde Ihnen gerne zustimmen und wienermeinung widersprechen. Doch die letzte Sonntags-„Messe“ machte mich nachdenklich. Eine „Familienmesse“. Ich mußte sie während eines Besuchs bei meiner Schwiegermutter über mich ergehen lassen; sie beinhaltete so ziemlich alle Formverstöße, die man sich denken kann (Schlagzeug-Combo im Altarraum, Ministranten grapschen Leib Christi von Patene, Gemeindehelferin predigt, Gelächter bei Pannen, „California Dreaming“ als letztes Lied etc.). Doch heute sagte mein kleiner Sohn (4) mir: „Den Priester fand ich lieb, weil er uns Kinder an den Altar gerufen hat.“
Sonst gehe ich mit meiner Familie immer nur in strengere NOM- oder Indult-Messen. Dort langweilen sich meine Kinder und müssen bei Laune gehalten werden. Ich stelle das einfach zur Diskussion.
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#15   wienermeinung   14:25:55 | Dienstag, 28. März 2006
@athanasius
1. Die Jugendkirche Wien hat mit einem FFF-Gottesdienst nicht viel gemeinsam.
2. Das, was wir heute als barockes Hochamt bezeichnen, ist gewachsen, seit 2000 Jahren und die Rockmessen sind auch keine Weiterentwicklung, sondern genau dasselbe, nur eben kein Chor und keine Orgel sondern Kantoren und moderne Instrumente, Laienassistenten statt Ministranten und Leinwände statt Gotteslob und Video statt Meditationstext. Was ist daran falsch???
3. Sie müssen diese Art der Jugendliturgie ja nicht heiß lieben, sie sollen verstehen, dass hier alles mit rechten Dingen zugeht!
LG
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#14   Athanasius   14:15:20 | Dienstag, 28. März 2006
@wienermeinung
Ich bin wahrscheinlich wesentlich jünger als Sie, zudem nicht in einer „traditionell Römisch-katholischen“ Familie aufgewachsen. Aber diese Wiener „Jugend“-Kirche ist nicht nur unkatholisch, sondern lediglich eine „feel-good“-Kirche deren Liturgie nicht nur protestantisch, sondern sogar sekulär-antropozentrisch ist.
Übrigens versucht man etwa in den Niederlanden und überall schon vierzig Jahre diese Konzepte, die aber nur Jugendliche von der Kirche verfremden, da sie den Jugendlichen eine Form lächerlichen A-„Katholizismus“ vorschildern.
Was Sie als „barockes Hochamt“ darstellen, ist es was die hl. katholische Kirche überliefert bekommen hat, egal ob in einer barocken Tiroler Pfarrkirche oder auf einem Feldaltar in der afrikanischen Wüste.
Die meisten seriösen Protestanten würden sogar ernsthaft schockiert sein, wenn man diese Wiener „Liturgie“ als protestantisch bewerten sollte. Als katholisch erkannt man sie wohl nie an.
Doch fremd, dass die alte „barocke“ Liturgie Jugendliche sowie Greisen faszinierte und erfüllte. Es war die Liturgie die sowohl einen hl. Ambrosius, einen Pater Maxymilian Kolbe und Mozart inspirierte und zu ihren Taten inspirierte. Die Feel-Good, SMS-Liturgie wird aber so schnell verschwinden wie sie gekommen ist.
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#13   Sulpicius   14:08:46 | Dienstag, 28. März 2006
Was steht denn da…
… für ein Mickey-Mouse-Kaschper am Altar?
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#12   wienermeinung   14:08:45 | Dienstag, 28. März 2006
FFF-Messen
1. FFF-Messen sind heilige Messen und laufen im Rahmen der vorgeschriebenen Liturgie ab!
2. Eine FFF-Messe ist der erste Schritt für viele „Kiddies“ (also Jugendliche), die sich für Gott interessieren. Dann werden sie wieder in Messen gehen, die ihr vermutlich „normal“ nennt (ihr, die sich darüber aufregen) und irgendwann werden aus den „Kiddies“ mündige Christen.
3. Ich weiß ja nicht grundsätzlich, wie alt der Rest der Poster ist, aber in Barocke Hochämter gehen, glaub ich, weniger Jugendliche…also, wen ihr älter seid, muss es nicht sein, dass ihr diese Art der Spiritualität versteht. Ich tue mir ja auch mit z.B.: afrikanischen Messen schwer. Aber in einem der reichsten Länder der Welt, in einer Stadt, die einen der höchsten Lebensstandards hat, da muss man schon außergewöhnliche Wege gehen, um Jugendliche mitzunehmen und, wenn ich glaube, dann führen mich viele, unter anderem dieser, Weg zu Gott.
4. Nur ein kleiner Seitenhieb: Wer sich darüber aufregt, hätte sich vielleicht (!) auch über Leute aufgeregt, die im Barock zu Mozartmessen gingen nur um der Musik Willen; oder vor 2000 Jahren, als einer gemeint hat: „Egal, was du getan hast, was du tust, glaubst du an die Liebe, dann bist du richtig!“
LG
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#11   jaschaudichan †   13:54:07 | Dienstag, 28. März 2006
> filianocte – du Tochter der Nacht
Also ich bin sicher, eine Messe nach dem Ritus von 1570 wäre für die Jugendlichen viel ansprechender.
Was ist eigentlich VOR 1570? Hat da die Kirche Jahrhunderte lang falsch zelebriert???????
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#10   Ansgar   13:43:48 | Dienstag, 28. März 2006
Immerhin…
… hat der Zelebrant als Zeichen des Protests gegen diese Veranstaltung den Gemeindesaal-Vorhang abgerissen und sich um die Schultern gelegt.
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#9   Benedikt   13:14:25 | Dienstag, 28. März 2006
@ Filia Nocte
Warum auch übel nehmen? Sie liefern ja lediglich die Beweise für die hier sowieso schon seit langem geäußerte Meinung, dass solche Auswüchse in Messen dem Kult abträglich sind und die heiligen Riten der Lächerlichkeit preisgeben. Dass Sie keine Christin sind macht das ganze sogar zu einem Beweis erster Klasse, da man wohl von Ihrer Neutralität ausgehen kann.
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#8   Filia_Nocte   13:03:10 | Dienstag, 28. März 2006
Mein erster Gedanke, als ich es las:
ich könnte meine Blotgemeinschaft auf die Bäume flüchten sehen…oder bekäme eines mit der Faust vor den Kopf…hihihihi…grins
Oder du müsstest flüchten wie die Römer vor Obelix ;-)
Kiddies, die selbst in der Kirche ein Handy dabeihaben…
*prust vor lachen*
Oder so:
„Danke für diesen guten Morgen“ als Handyklingelton erklingt. Die Meßdiener und Priester in diesem „Hip Hop“ Schlabberlock. Anstatt Meßwein gibt es ein „isotonisches Molkegetränk“. Anstatt Hostien eine Vitamintablette zum lutzen. Statt Orgel erkling „Isch liebe disch“ (von dieser drei Türcke, mir fällt der Name der Band allerdings nicht mehr ein) als Technoversion aus überall aufgestellten Megaboxen…
Bitte, ihr Christen, nehmt mir den obigen Teil nicht übel.
Aber da kann man sehen, dass viele Jugendliche keinen Sinn mehr für Rituale (seien sie nun christlich oder nicht) mehr haben. Oder einfach nur für Ruhe frei nach dem Motto: Höher ; Schneller ; Weiter…
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#7   Hrodgar   12:34:13 | Dienstag, 28. März 2006
@ Filia Nocte
Hej!
Ich gebe Dir durchaus recht! Voll und ganz!
Wenn ich daran Denke, mit Verzerrer und Lautsprecher zum Opferritus zu erscheinen … die Götter kämen sich vera***t vor und ich könnte meine Blotgemeinschaft auf die Bäume flüchten sehen…oder bekäme eines mit der Faust vor den Kopf…hihihihi…grins…wie tief muß man sinken, sich so anzubiedern????
*kopfschüttel* …
Kennst Du den Begriff „Nottriebe“? Das ist bei Bäumen, die im Sterben begriffen sind ein letztes Aufbäumen um nochmal was zu retten…
So kommen mir diese „Diskomessen“ gerade vor.
Schon zu meiner aktiven Zeit fand ich das albern.
In meiner Studentengemeinde hätte ich das auch nicht durchbekommen…
Aber Du siehst ja, an welche Klientel sich das wendet: Kiddies, die selbst in der Kirche ein Handy dabeihaben… das wäre das Letzte, was ich meinen Göttern an Respektlosigkeit zumuten würde: Ein Handy beim Ritual…
Na ja…
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#6   Benedikt   12:00:46 | Dienstag, 28. März 2006
@ Andreas
Und jetzt will ich keine dogmatischen Belehrungen, denn wie schnell ein NOM ungültig sein kann, darüber gibt es zahllose Publikationen, auch von alteingesessenen Vatikan-Doctores!
Dogmatische Belehrungen sind da auch nicht nötig. Eine NOM Messe ist natürlich genauso schnell ungültig wie einer im alten Ritus. Jedenfalls ist mir auf die Schnelle kein Papier bekannt, dass für die Gültigkeit des NOM andere Voraussetzungen vorsieht.
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#5   Filia_Nocte   11:40:39 | Dienstag, 28. März 2006
Moin!
„God Religion“ würd ich mal sagen. Hoffentlich begegnet der mit dem T-Shirt keinem Satanisten…
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#4   Filip Jovic   11:37:16 | Dienstag, 28. März 2006
Bild 2: Text über durchgestrichenem Kreuz?
Was steht auf dem Hemd oberhalb des mit rotem Querbalken durchgestrichenen, auf dem Kopf stehenden Kreuzes?
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#3   Filia_Nocte   11:32:11 | Dienstag, 28. März 2006
Unvereinbar
Find ich unmöglich. Gut, können jetzt einige auf mir rumhacken, weil ich keine Christin bin. Aber eine Messe aufzuputschen wie eine riesige Party find ich doof. Es hat nichts mehr mit „Gott ehren“ zu tun sondern eher mit einer Party. Für mich ist beides nicht vermischbar. Wenn ich feiern will dann geh ich mit Freunden los, wenn ich meine Götter ehren will, ziehe ich mich in Stille und Ruhe zurück.
Naja, aber wahrscheinlich ist die Kirche nicht anders an die Jugendlichen rangekommen, oder an ihr Geld und ihre Zeit…
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#2   Fabianus   11:31:05 | Dienstag, 28. März 2006
Anbiederei
Die alles ist ein Produkt, dass es den Verantwortlichen nicht mehr gelingt, den Jugendlichen klar zu machen, um was es in der Liturgie wirklich geht. Dass sich Jesus am Kreuz für uns hat abschlachten lassen, ist in einer sich selbst und die Gemeinschaft in Frieden und Brüderlichkeit liebenden Gruppe schwer zu vermitteln. Also müssen andere Akzente gesetzt werden. Meiner Meinung nach begeht jeder Priester, oder wer sich so nennt, Verrat an Jesus, seinem Herrn, wenn er es nicht nur zulässt, sondern auch fördert, dass solche Veranstaltungen stattfinden. Das Opfer in der Liturgie ist eben kein weichgespültes Brotbrechen in der liebenden Gemeinschaft, in der wir Jesus, unseren Bruder, in den Arm nehmen, sondern ein die höchste Demut vor dem allmächtigen Gott forderndes Opfer! Aber man sehe sich nur die vollbärtigen, inzwischen weichgespülten Priester an. Sie sind die Verantwortlichen! Sie müssen zur Rechenschaft gezogen werden!Es ist ein Skandal, dass man das Opfer Christi, der Höhepunkt einer jeden Liturgie, bewusst verzerrt bzw. seinen Charakter gänzlich beseitigt, um sich an die Jugend anzubiedern!
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#1   Andreas   10:56:23 | Dienstag, 28. März 2006
Zum Glück…
…sind diese „Messen“ ungültig!
Ich glaube nämlich kaum, daß einer der Priester dort die Absicht hat, ein Opfer zu vollbringen.
Hier geht es doch um Ringelpieps um den Altar mit anschließendem „Anfassen“.
Lustiges Mahlfeiern eben, oh, Gemeinschaft, wie bist Du schön!
Daher ist garnichts Schlimmes an der Sache!
Ich beschwere mich ja auch nicht, wenn ein Gast bei mir zu Hause mein Brot anfaßt!
Insofern ist der NOM praktisch!
Ruckizucki ist die Messe ungültig.
Und jetzt will ich keine dogmatischen Belehrungen, denn wie schnell ein NOM ungültig sein kann, darüber gibt es zahllose Publikationen, auch von alteingesessenen Vatikan-Doctores!
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