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Montag, 27. März 2006 13:29
Moralisches Leichenschauhaus
Der Erzbischof von San Francisco möchte die Homo-Politik der Adoptionsstelle des Erzbistums korrigieren. Doch in deren Keller liegen gleich mehrere Leichen.
William Kardinal Levada nahm am Sonntag seine Titelkirche in Besitz. Bei dieser Gelegenheit trug er eine barocke Kasel.
William Kardinal Levada nahm am Sonntag seine Titelkirche in Besitz. Bei dieser Gelegenheit trug er eine barocke Kasel.
(kreuz.net, San Francisco) Ein hochrangiger Mitarbeiter des Adoptionsdienstes der Erzdiözese San Francisco, Glen Motola, ist ein selbsterklärter Homosexueller. Das berichtete die katholische Nachrichtenhomepage ‘Ignatius Insight’ Ende März.

Die Stadt San Francisco ist die Homo-Hochburg der Vereinigten Staaten. Der Ort befindet sich im US-Bundesstaat Kalifornien im Südwesten des Landes.

Der diözesane Adoptionsvermittler Motola hat mit seinem Homo-Konkubinen vor vier Jahren selber ein kleines Mädchen adoptiert.

Eine nationale Homo-Zeitschrift behauptete im Jahr 2004, daß außer Motola noch mindestens weitere drei Mitarbeiter des erzdiözesanen Adoptionsdienstes selbsterklärte Sodomisten sind.

Motola erklärte vor der Homo-Zeitung, daß es von Seiten der Erzdiözese nie zu Anfragen bezüglich seines widernatürlichen Lebensstiles gekommen sei. Über die Adoption seines Mädchens wurde sogar in der Kirchenzeitung der Erzdiözese berichtet.

Der damalige Erzbischof William Levada ist gegenwärtig der Präfekt der Glaubenskongregation in Rom.

Erst Mitte März verlangte er von seinem Nachfolger, Mons. George Niederauer, daß der Sozialdienst der Erzdiözese keine Kinder mehr in die Hände von Homosexuellen geben dürfe, obwohl der jetzige Kardinal Levada das als Erzbischof von San Francisco selber so praktizierte.

Mons. Niederauer stimmte dennoch zu. Er erklärte, daß sein Erzbistum die Adoptionsprogramme überprüfen und entsprechend modifizieren werde.

Die angekündigte Kursänderung wurde von der Stadtverwaltung von San Francisco umgehend als „haßerfüllt“ und „diskriminierend“ verdammt.

Gleichzeitig hörte man die Drohung, daß dem Adoptionsdienst der Erzdiözese die umgerechnet knapp 5 Millionen Euro städtische und staatliche Fördermittel pro Jahr entzogen werden könnten.

Doch dazu wird es wohl nicht kommen.

Denn der Generaldirektor des kirchlichen Adoptionsdienstes erklärte letzte Woche gleich zweimal, daß das Vermittlungsbüro der Erzdiözese ihre Homo-Politik nicht ändern werde. Schon in der Vergangenheit hatte der gleiche Generaldirektor von „liebenden“ Homo-Haushalten geschwärmt.

Beobachter befürchten, daß der Generaldirektor in der Homo-Frage befangen ist, da sein Sohn – nach Angaben der örtlichen Homo-Presse – ein selbsterklärter Sodomist ist.
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 24 Lesermeinungen:
Dienstag, 28. März 2006 19:56
FELLO †: Private-Notes, da irrst du!
Hier hat doch einer aus dieser Runde selbstgerechter Exegeten vor kurzem erst stolz geantwortet, hätte er „So einen Sohn“, würde er ihn prompt verstoßen…und es gab keinerlei Vorwürfe!
Nein, nein – wohl in stolzer Verklemmung würde man bestreiten, einen Sohn gehabt zu haben.
Interessant, welche Brücken über Religionen hinweg entstehen können: HOMOPHOBIE ist eine davon…
Dienstag, 28. März 2006 15:55
private-notes: @ anasthasius
Es ist mittlerweile bekannt, dass die iranische Regierung durch die Ermordung der beiden Jugendlichen international so unter Druck geriet, dass sie Beweise nachlieferte, die beiden hätten einen Jungen vergewaltigt. Auch weitere „Beweise“ sind ähnlich glaubwürdig. Die Jugendlichen wurden verhaftet, weil sie miteinander zu Gange waren. Sie wurden ein Jahr lang festgehalten und gefoltert. Zur Strafe gehörte öffentliche Auspeitschung und Erhängung. Als sie miteinander zu Gange waren, waren sie 14 und 16 Jahre alt, als sie am Galgen starben, waren sie knapp 16 und 18 Jahre alt. Das ist iranisches Recht, dass von vielen Katholiken als vorbildhaft erachtet wird.
Jeglicher Versuch, diese Mordtat zu relativieren ist im höchsten Maße ekelhaft, unchristlich und grausam. Darüberhinaus selbstgerecht und durch und durch verlogen.

Ich wünsche keinem Vater und keiner Mutter dieser Welt, zusehen zu müssen, wie ihr schluchzender und blutig gepeitschter Sohn vor einer johlenden Menge erhängt wird.
Schande über diese Scheinkatholen, die hier Beifall zollen.
Dienstag, 28. März 2006 15:27
FELLO †: Na, dann lesen Sie weiter
auf KREUZGANG, das doch auf Ihrer Linie liegt: Dort wird gefeiert, weil im Iran praktizierte Homosexualität noch mit der Todesstrafe geahndet wird … und sich einige Ihrer Kollegen hier nix sehnlicher wünschen als das…
Dienstag, 28. März 2006 14:44
Athanasius: @Fello
Sie wirken verwirrt und Ihr Beitrag ist chaotisch.

Die „Jugendlichen“ die im Iran gehängt wurden weil sie den liberalen Medien Westeuropas nach „homosexuell“ wären, waren in Wirklichkeit nicht nur nicht-homosexuelle, sondern an Sabotage im Norden des Iran beteiligt. Das erwies die Untersuchung des Falles durch die niederländische Regierung und ihre Informationsdienste, die doch eher die Homo-Ideologie verbreitet.

Propaganda ist Ihr Beitrag also. Nicht einmal die Kb’s wert auf denen er getypt wurde.
Dienstag, 28. März 2006 13:41
FELLO †: Sünder-Elend?
Ganz sicherlich – aber ausschließlich wegen seines Charakters! Private-Notes und M.Antonius haben schon alles gesagt, was es da zu sagen gibt. Aber dass eine Hetze – pardon: Meinung! – wie diese, wo zur Strafandrohung gegen Homosexuelle aufgerufen wird, hier so einfach stehen bleiben darf, zeigt doch, dass E.S. längst schon sein Faulbett gefunden hat, in dem er sich wälzen kann… Indem er kokett die Todesstrafe ablehnt, stellt er sich den Seinigen bereits zur Diskussion –-- Und die gespielte Naivität zur Situation Schwuler im Iran: die Bilder der gehängten Jugendlichen gingen um die Welt und sind wohl die Freude seiner alten Tage…
Dienstag, 28. März 2006 13:32
Elendester Sünder: Tödliche Falle
Ich bin der Meinung, homosexuelle Unzucht sollte wieder unter Strafe gestellt werden, natürlich nicht unter Todesstrafe. Ich weiß nicht, ob es in Persien wirklich üblich ist, homosexuell Unzüchtige hinzurichten, aber ich weiß, daß es einem Homosexuellen im Westen sehr leicht passieren kann, daß ihm HIV angehängt wird. Ich kenne persönlich einen jungen Mann, dem man im Krankenhaus eine HIV-Infektion unterstellen wollte, weil er eine Lungenentzündung hatte und mit 30 Jahren noch ledig war.

Ich denke, es ist viel besser, man hält Menschen durch Verbote von der Sünde ab, als daß man sie durch Lügen in eine tödliche Falle tapsen läßt.
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