Piusbruderschaft
Paul VI. und sein erstaunliches Werk
Der Bischof von Mainz kommentierte kürzlich die Gespräche des Papstes mit den Kardinälen, die letzte Woche zum Konsistorium nach Rom gekommen waren. Zur Aussöhnung mit der Piusbruderschaft: „Manche möchten offenbar als die großen Versöhner in die Geschichte eingehen.“
(kreuz.net) Am vergangenen Donnerstag diskutierte Papst Benedikt XVI. mit ungefähr 150 Kardinälen, die für das Konsistorium nach Rom gereist waren.

Der Vorsitzende der deutschen Bischofskonferenz, Karl Kardinal Lehmann, sprach am Sonntag mit der deutschen ‘Katholischen Nachrichtenagentur’ über den Inhalt des Gesprächs.

Zur Frage der Aussöhnung mit der Priesterbruderschaft St. Pius X. erklärte Kardinal Lehmann, daß sich zwei unterschiedliche Positionen herauskristallisiert hätten.

Es habe den fast beschwörenden Aufruf gegeben, man solle alles tun, um den Lefebvristen „eine Rückkehr“ zu ermöglichen.

Daneben sei der Einwand gekommen, daß es nicht nur um die Liturgie gehe, sondern auch um die dahinter stehende Theologie, um die Liturgiereform insgesamt und schließlich um die Bewertung des Zweiten Vatikanischen Konzils:

„Ich habe den Eindruck, daß diese warnenden Stimmen, die vor allem von den residierenden Bischöfen betroffener Länder kamen, mehr und mehr wichtig genommen werden.“

Es gebe offenbar eine eigene neue Kommission, die diese Fragen überprüft, vermutet der Kirchenfürst. Das letzte Wort sei noch nicht gesprochen.

Zunächst werde es auch darauf ankommen, wie die vier Bischöfe der Piusbruderschaft – „die ja exkommuniziert sind“ – reagierten. Es gehe um die Frage, ob und wie eine Aufhebung ihrer Exkommunikation möglich sei.

Manche möchten offenbar als die großen Versöhner in die Geschichte eingehen, aber Benedikt XVI. habe reichlich Erfahrung und werde auch hier auf Wahrheit pochen – so der Kardinal.

Er befürchte nicht, daß die Liturgiereform aufgeweicht werden könnte: „Es gab jetzt – wie bereits bei der Weltbischofssynode im Oktober 2005 – viele Stimmen von Bischöfen aus aller Welt, die das Gelingen der Liturgiereform unterstrichen haben.“

Die Hinweise auf Mißbräuche sollten nicht übersehen lassen, daß vieles zu einer lebendigeren Gestaltung des Gottesdienstes beigetragen habe: „Es ist im Ganzen ein erstaunliches Werk, besonders von Papst Paul VI.“

Die Frage, ob die Zusammenlegung des Päpstlichen Rates für den interreligiösen Dialog mit dem Kulturrat eine Skepsis gegenüber dem Gespräch mit dem Islam ausdrücke, verneinte der Kardinal:

„Vielleicht erschien es in der Vergangenheit manchmal so, als ob Kardinal Joseph Ratzinger im Blick auf den Dialog mit den nichtchristlichen Religionen oder auch auf das Treffen von Assisi einen Hauch skeptischer war als Papst Johannes Paul II.“

Wenn man sich aber seine früheren Aufsätze und erst recht seine Ansprachen nach der Papstwahl ansehe, merke man, daß dieser Dialog auch für Benedikt XVI. ein ganz wichtiges Element für die Zukunft von Kirche und Welt sei.

Es gehe dem Papst darum, keine Mißverständnisse entstehen zu lassen und jede Blauäugigkeit zu vermeiden.

Kardinal Lehmann glaubt nicht, daß man daraus einen grundsätzlichen Vorbehalt bezüglich des interreligiösen Gesprächs ablesen dürfe: „Der Papst pflegt diesen Dialog.“

Benedikt XVI. habe schon viele Gesprächspartner und Vertreter des Islam empfangen. Aber er wisse auch, daß die Christen, um dialogfähig zu sein, entschieden und überzeugt sein müßten.
      
62 Lesermeinungen
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#63   No Comment   16:07:50 | Donnerstag, 29. Januar 2009
@Heger
Na, sind jetzt genug Fakten ans Licht gekommen (Williamson u.a.)??
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#62   Benedikt   14:02:42 | Freitag, 31. März 2006
@ r.ruhrgebietler
Gott sei Dank, daß Sie mit Ihrer Darstellung spätestens im Jenseits belehrt werden.
Ach, Sie haben offenbar ganz besondere Beziehungen nach oben. Verzeihen Sie, das wusste ich nicht. Passen Sie bloß auf, dass Ihre Selbstgerechtigkeit Sie nicht auffrisst.
FSSPX – weder schismatisch noch exkommuniziert! Glaube ist mehr als Gehorsam. Auch Juristen irren…
1. Habe ich das nie behauptet, was Sie in Ihrer blinden Maßlosigkeit offenbar nicht erkennen.
2. Hat Glaube auch mit Gehorsam zu tun. Ansonsten läuft man nämlich Gefahr, sich den Glauben selbst zurechtzulegen.
3. Haben Sie immer noch nicht annähernd kapiert, was ich gesagt habe. Die Frage, ob die Exkummikationen ein Irrtum waren sollte gar nicht geklärt werden. Denn Irrtum hin oder her: Die Existenz von Ecclesia Dei ist nunmal eine Tatsache, ob Ihnen das passt oder nicht.
Ich werde für Ihre Bekehrung eine Meßnovene lesen lassen!
Bekehrt werden muss ich nicht, Gebet hat jeder immer nötig, daher vielen Dank!
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#61   Dr. Christoph Heger   09:10:50 | Freitag, 31. März 2006
Das Werk Pauls VI.
… ist erstaunlich;
Ja, sicher. So viel unerhörte Zerstörungen der Marke „selber schuld“ sind wirklich erstaunlich.
kein anderer hätte es so ausgewogen „hingekriegt“.
Wahrscheinlich.
Das ist ja gerade die Rache des bösen Feindes, dass dem Papst der Einheit und des Dialogs „kurz vor Schluss“ dieses Kryptoschisma aufgezwungen wurde;
Die faktischen Schismen angeblich „mit dem Papst verbundener“ Bischöfe, wenn nicht gar ganzer Bischofskonferenzen, waren auch zu Zeiten Pauls VI. nicht mehr „kryptisch“.
… Die Tradi transportieren also einen ideologischen Konflikt der 1970er Jahre in die Zukunft (in dem man sich provokant auf die Ästhetik der 1950er Jahre zurückzog,
Die Hochschätzung der überlieferten Liturgie eine „Ästhetik der 1950er Jahre? Welch ein Unsinn!
Es werden sicherlich noch Fakten ans Licht kommen, die Lefebvre et al. auf eine so schonungslose Weise enthüllen werden, dass es selbst dem frömmsten Tradi die Sprache verschlägt.
Dieses mit dem Licht der natürlichen Vernunft nicht zu erlangende Vorherwissen muß aus den – von der Kirche noch nicht anerkannten – Privatoffenbarungen Dr. Otterbecks stammen.
MfG
Christoph Heger
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#60   Dr. Otterbeck   06:15:53 | Freitag, 31. März 2006
Das Werk
Paul VI. ist erstaunlich; kein anderer hätte es so ausgewogen „hingekriegt“. Das ist ja gerade die Rache des bösen Feindes, dass dem Papst der Einheit und des Dialogs „kurz vor Schluss“ dieses Kryptoschisma aufgezwungen wurde; und das war auch nur im überheizten Klima der 1970er Jahre möglich. Die Tradi transportieren also einen ideologischen Konflikt der 1970er Jahre in die Zukunft (in dem man sich provokant auf die Ästhetik der 1950er Jahre zurückzog, um die Anglikanisierung des Gallikanismus zu konterkarieren).
Es werden sicherlich noch Fakten ans Licht kommen, die Lefebvre et al. auf eine so schonungslose Weise enthüllen werden, dass es selbst dem frömmsten Tradi die Sprache verschlägt.
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#58   r.ruhrgebietler   08:13:44 | Donnerstag, 30. März 2006
@benedikt – viel Erfolg
Benedikt: @ r.ruhrgebietlerMeine persönlichen Ansichten tun hier gar nichts zur Sache. Aufgrund des Dokumentes „Ecclesia Dei“ kann es niemandem zur Last gelegt werden, wenn er behauptet, die vier Bischöfe der FSSPX seien exkommuniziert. Sie selbst können diese Exkommunikation gerne kritisieren oder für ungültig erachten. Aber jemand auf gut Deutsch zum Teufel zu wünschen oder ihm eine niedrige Gesinnung zu unterstellen, weil er ein offiziell gültiges Dekret zitiert geht mE nicht.
–----
Gott sei Dank, daß Sie mit Ihrer Darstellung spätestens im Jenseits belehrt werden.
–----
Beweisen Sie bitte, daß meine Äußerung haltlos ist. Bis dahin wird der Rest der Welt in Unsicherheit sich wiegen. Wie schade.
LOL, ja, dass wäre dann eine ganze neue Bewertung der Beweislast.
–----
Also wollen und können Sie den Beweis nicht erbringen! Schade – viel Erfolg beim Untergang.
FSSPX – weder schismatisch noch exkommuniziert! Glaube ist mehr als Gehorsam. Auch Juristen irren…
Ich werde für Ihre Bekehrung eine Meßnovene lesen lassen!
–----
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#57   Romulus   23:01:53 | Mittwoch, 29. März 2006
@Sedia Klartext
Endlich gibt es einen Weg, die Pius wieder zurückzuholen… die reden nämlich Klartext
Sind Sie sich da so sicher mit dem Klartext, Sedia?
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#56   sedia   22:37:35 | Mittwoch, 29. März 2006
Nur sinnlose Kommentare
sind das, was Lehmann wieder abläßt! Achtet doch mal auf den Inhalt – nichts als bloße Floskeln! Mal so – mal so. Bloß keine Position beziehen. So läuft es in der Bischofskonferenz, so läuft es im Bistum Mainz. Indifferenz ist die Lehrmeisterin dieses Kardinals. Es nutzt der Kirche wenig, wenn sie nur „kann sein, kann aber auch nicht sein“-Kommentare hört. Geistliche Befruchtung und eine Darlegung der katholischen Wahrheit wären allemal angebrachter als ein kläffender „Superkardinal“ mit dem Hang zum Nazißmus! Endlich gibt es einen Weg, die Pius wieder zurückzuholen. Da brennt Lehmann und seinem Gefolge natürlich der Kittel – die reden nämlich Klartext und fallen auf die thetorische Wohlfühltaktik von Lehmann nicht herein wie so viele deutsche Bischöfe und Weihbischöfe von Lehmann’s Gnaden!
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#55   Romulus   20:51:45 | Mittwoch, 29. März 2006
@r.ruhrgebietler Schriften und Kleinschriften
Lesen Sie denn nur Schriften von Rahner, Lehmann und Konsorten?
Ähm, darf ich mal fragen, welche Sie gelesen haben? Bin mal gespannt.
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#54   Benedikt   14:21:35 | Mittwoch, 29. März 2006
@ r.ruhrgebietler
Meine persönlichen Ansichten tun hier gar nichts zur Sache. Aufgrund des Dokumentes „Ecclesia Dei“ kann es niemandem zur Last gelegt werden, wenn er behauptet, die vier Bischöfe der FSSPX seien exkommuniziert. Sie selbst können diese Exkommunikation gerne kritisieren oder für ungültig erachten. Aber jemand auf gut Deutsch zum Teufel zu wünschen oder ihm eine niedrige Gesinnung zu unterstellen, weil er ein offiziell gültiges Dekret zitiert geht mE nicht.
Wohl auf einem Geschenk von H. Lehmann wachgeworden?
Hass ist eher ein schlechter Ratgeber.
Beweisen Sie bitte, daß meine Äußerung haltlos ist. Bis dahin wird der Rest der Welt in Unsicherheit sich wiegen. Wie schade.
LOL, ja, dass wäre dann eine ganze neue Bewertung der Beweislast.
Hier geht es um den Herrn Jesus Christus und nicht um Dummschwätzerei.
Die Bewertung, ob 4 Bischöfe exkommuniziert sind oder nicht hat relativ wenig mit göttlichen Fragen zu tun. Sie sind rein juristisch.
D. meisten Hirten im Weinberg d. Herrn sind auf Abwegen!
Das mag sein, ändert aber nichts. Die Wiedergabe des offiziellen Status Quo in punkto der FSSPX-Bischöfe wird nicht dadurch falsch, dass der Bischof auf Abwegen ist. Kard Lehmann hat sich auf ein offizielles Dokument gestützt. Die Gültigkeit von Ecclesia Dei hängt auch nicht davon ab, was ich lese.
Gelobt sei der Herr Jesus Christus
In Ewigkeit Amen.
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#53   r.ruhrgebietler   14:02:25 | Mittwoch, 29. März 2006
@benedikt
„Ach ja? Von wem? Von Ihnen? Ich muss Sie enttäuschen. Nur wegen Ihrer Auffassung wird kein Kardinal jemals zurücktreten, sorry.“
– re: –
schlau werden darf jeder, auch Sie!

Oder war die letzt Logensitzung mal wieder zu anstrengend??
Oder wurden sie mal wieder von den islamisten gesponsort diese Auffassung in die Presse zu bringen?
„Alles völlig haltlos und somit ein Verstoß gegen das 8. Gebot.“
– re: – so? Wohl auf einem Geschenk von H. Lehmann wachgeworden? Beweisen Sie bitte, daß meine Äußerung haltlos ist. Bis dahin wird der Rest der Welt in Unsicherheit sich wiegen. Wie schade.

retten SIE SEELEN
Hier geht es um formaljuristische Ansichten. Seelenrettung steht auf einem ganz anderen Papier.
-re: –
Hier geht es um den Herrn Jesus Christus und nicht um Dummschwätzerei. Das wird Sie auch nicht von Ihrer Verantwortung befreien.
D. meisten Hirten im Weinberg d. Herrn sind auf Abwegen! Besonders d. Bischöfe. Aber d. wissen Sie doch alles schon, oder nicht? Lesen Sie denn nur Schriften von Rahner, Lehmann und Konsorten? Nun, wenigstens etwas – beweist es doch, daß Sie zumindest des lesens mächtig sind. Allein bei der Wahl der Lektüre scheint noch nicht der rechte Griff getan. Aber gut ding braucht Weile. Da bin ich ganz zuversichtlich! Und wenn’s nicht zu Lebzeit auf Erden sein wird, dann passiert es halt im Jenseits.
Gelobt sei der Herr Jesus Christus im allerheiligsten Altarsakrament!
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#52   Dr. Christoph Heger   12:26:49 | Mittwoch, 29. März 2006
@Dr. Otterbeck: Liturgiereform
Den hl. Pius X. zum Urvater der neuen Messe (und versuchten Vernichtung der alten) zu machen ist ein abenteuerlicher Gedanke. Die leitenden Ideen der Liturgiereform Pauls VI. sind ziemlich das Gegenteil von dem, wofür der antimodernistische Pius X. stand.
Daß die neue Messe „in sich ausgewogen“ sei und „der Hl. Messe eine für die Zukunft tragfähige Gestalt gegeben“ habe ist das Gegenteil dessen, was bisher offensichtlich geworden ist: Nicht nur ist die Hochschätzung der Messe bei den Gläubigen gesunken, sie sind auch in Scharen weggeblieben.
Die religiöse Intensität
Die kann man den Charismatikern überlassen!
hängt weder vom Text noch von der Zelebrationsrichtung ab,
Der Wechsel der Zelebrationsrichtung ist in sich ein außerordentlich verdächtiges Indiz.
… Heute wäre das Mitbeten der Messe möglich,
Früher war es möglich, als man sich nicht durch diese Quasselliturgie beelenden lassen mußte.
hielten sich die Zelebranten an die Texte.
Daß sie das nicht tun ist eine unmittelbare Wirkung der „Reform“.
Also ist Mut zur Treue zum „NOM“ (und verstärkter Lateingebrauch) der Liturgie insgesamt förderlicher als eine Ausweitung der Indultmesse.
Nein, besten Dank! Die Quasselei wird auch lateinisch nicht genießbarer. Und die Fortsetzung des Versuchs, die alte Messe zu vernichten, wäre die Fortsetzung eines in der Kirchengeschichte unerhörten Unrechts.
MfG
Christoph Heger
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#51   Benedikt   11:30:45 | Mittwoch, 29. März 2006
@ Athanasius
Etwa 1950 waren breite Teile des schon innerlich korrumptierten Klerus gegen die Dogmaverkündigung der Assumptio Unserer Lieben Frau.
Das kenne ich anders. Im Gegenteil war es danach Wunsch vieler Bischöfe, Priester und Laien weltweit, dass dies, was die Kirche sowieso schon immer geglaubt hat, dogmatisiert würde. Haben Sie einen Link zu dem Thema? Das würde mich interessieren.
@chancel_screen
Während Jesus das schwere Kreuz trägt, und die Mutterkirche am Boden liegt, vergnügt sich mancher Bischof lieber im Fastnachtsfernsehen
Kardinal Lehmann ist dreimal bei einer Fersehsitzung gewesen. Dort hat er sich weder zum Affen gemacht noch sonstwas. Wem Humor nicht passt, der kann ja zum Puritanismus übetreten.
@ r.ruhrgebietler
hre Auffassung, daß Bischöfe der FSSPX exkomuniziert ist doch bei weitem schon überholt und eindeutig und nachweislich als FALSCH entlarvt worden.
Ach ja? Von wem? Von Ihnen? Ich muss Sie enttäuschen. Nur wegen Ihrer Auffassung wird kein Kardinal jemals zurücktreten, sorry.
Oder war die letzt Logensitzung mal wieder zu anstrengend??
Oder wurden sie mal wieder von den islamisten gesponsort diese Auffassung in die Presse zu bringen?
Alles völlig haltlos und somit ein Verstoß gegen das 8. Gebot.
retten SIE SEELEN
Hier geht es um formaljuristische Ansichten. Seelenrettung steht auf einem ganz anderen Papier.
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#50   monti   09:00:24 | Mittwoch, 29. März 2006
@gotthard
meine Kenntnisse müssen dich nun nicht interessieren … Deine hast du hier auch noch nicht nachgewiesen
Ich muss keine Kenntnisse nachweisen, denn ich bin schliesslich nicht gläubig.
Ich habe mich durch eine befreundete traditionelle Familie allerdings sehr mit deren Anliegen beschäftigt und bin zu dem Schluss gekommen, dass eine Religion, die den Anspruch auf die Wahrheit aufgibt, sich selbst überflüssig macht. Und ich denke, dass der Klerus der heutigen Konzilskirche (und wenn ich recht informiert bin, gehören Sie doch dazu, oder irre ich da?) eine ziemliche Mitschuld daran trägt.
Für das Anliegen der FSSPX habe ich vollstes Verständnis, wenn ich auch selbst nichts damit anfangen kann.
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#49   r.ruhrgebietler   08:38:57 | Mittwoch, 29. März 2006
Es reicht Herr Lehmann – treten Sie endlich zurück
und lassen Sie der hlg. röm. Kirche ihren ewigen Glauben. Ihre Auffassung, daß Bischöfe der FSSPX exkomuniziert ist doch bei weitem schon überholt und eindeutig und nachweislich als FALSCH entlarvt worden. Das sollten Sie doch mitbekommen haben?
Oder war die letzt Logensitzung mal wieder zu anstrengend??
Oder wurden sie mal wieder von den islamisten gesponsort diese Auffassung in die Presse zu bringen?
Was für ein Glück, daß ich nur ein unbedeutendes Lichtlein bin und nicht in der übergroßen Verantwortung für die Seelen wie ein Bischof oder gar Kardinal! Herr Lehman, kehren Sie um – retten SIE SEELEN, was Ihrem Ernennung als Bischof/Kardinal als Auftrag zuförderst ist!
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#48   Dr. Otterbeck   08:19:21 | Mittwoch, 29. März 2006
Schon Pius X.
hatte eine Reform des Missale Romanum angestrebt. Plötzlich gestorben, überreichte man seinem Nachfolger den Entwurf: Benedikt XV. sperrte sich, „Wir machen keine Liturgiereform“. Pius XI. und Pius XII. griffen das Vorhaben auf, die Kommission existierte bis ca. 1960.
Durch das Konzil beflügelt, hat die Reform, die in vielen Punkten von Papst Paul VI. persönlich geprägt wurde (z.B. Entscheidung, den römischen Messkanon weithin unangetastet zu lassen –- Hochgebet I) einen größeren Umfang erhalten. Aber sie ist in sich ausgewogen und hat der Hl. Messe eine für die Zukunft tragfähige Gestalt gegeben, vom Kreuzzeichen zu Beginn (Innovation) bis zum Segen am Schluss.
Die religiöse Intensität hängt weder vom Text noch von der Zelebrationsrichtung ab, sondern vom Gebet aller Beteiligten. Das war vor Beginn der liturgischen Bewegung z.B. das Rosenkranzbeten während der Zelebration. Heute wäre das Mitbeten der Messe möglich, hielten sich die Zelebranten an die Texte.
Mittels der Kreativität distanzieren sich diese aber nicht nur vom Sakralen, sondern auch vom Volk.
Diese doppelte Distanzierung lässt den Zelebranten als Beamten oder Entertainer (je nach Stil) eigenen Rechts erscheinen, dessen Wort aber von den Leuten als nicht sonderlich bemerkenswert beurteilt wird: Gegen den TV-Journalismus kommt man nicht an. Also ist Mut zur Treue zum „NOM“ (und verstärkter Lateingebrauch) der Liturgie insgesamt förderlicher als eine Ausweitung der Indultmesse.
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#47   Gotthard   23:41:55 | Dienstag, 28. März 2006
@monti
meine Kenntnisse müssen dich nun nicht interessieren … Deine hast du hier auch noch nicht nachgewiesen …
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#46   Sarah   23:16:42 | Dienstag, 28. März 2006
Es reicht!
@Mk28
Danke für den guten Beitrag heute. Ich bin derselben Meinung.
Ich glaube auch, dass die Ernennung der beiden deutschen Superkardinäle im Jahre 2001 eine Notlösung war. Es ist wirklich in der Kirche genau wie in der Politik. Das Volk soll für dumm verkauft werden. Die an der ganzen Misere der Kirche Schuldigen schieben den schwarzen Peter stets auf die FSSPX, die nichts Unrechtes getan hat. Irgendwann wird es in der deutschen Kirche sowieso knallen, dann werden wir sehen, welches die Böcke und welches die Schafe sind. Mit der Schismakeule zu drohen, ist schon langsam lächerlich geworden. Ich hoffe sehr, dass alle ernsthaften deutschen Katholiken aufwachen und die Gabe der Unterscheidung der Geister erhalten. Lasst uns darum beten.
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#45   chancel_screen   23:02:31 | Dienstag, 28. März 2006
Episcopus diaboli
„Manche möchten offenbar als die großen Versöhner in die Geschichte eingehen.“
Andere werden aber nur als große Faschingsnarren in die Geschichte eingehen!
Während Jesus das schwere Kreuz trägt, und die Mutterkirche am Boden liegt, vergnügt sich mancher Bischof lieber im Fastnachtsfernsehen, ja direkt im Schoße der Hure Babylon. Schande!
Wenn man die abgedroschenen Phrasen dieses vergreisten Avantgardisten liest („zu einer lebendigeren Gestaltung des Gottesdienstes“), ist man erst recht entschlossen, die FSSPX bei der Zurückeroberung der Kirche zu unterstützen. Seine Tollität sollte lieber beim Karneval bleiben, anstatt Bischöfe von wahrer Größe (FSSPX) zu verunglimpfen. Letztere werden wahrhaft als große Kirchenfürsten in die Geschichte der Kirche eingehen.
Anglia, dos tua, Virgo pia;
Per te est conuersa, Maria.
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#44   monti   22:16:31 | Dienstag, 28. März 2006
Exkommunikation u.anderes
Manchmal frage ich mich, wieviel Wissen Gotthard überhaupt von der Materie hat…
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#43   Gotthard   22:08:16 | Dienstag, 28. März 2006
@athanasius
mein Lieber!
Welche Dogmen habe ich geleugnet?
Ich spotte nicht über die tridentinische Liturgie … ich halte sie schlicht für unzeitgemäß. Wenn Du sooo rücksichtsvoll über die heutige Liturgie schreiben und urteilen würdest, wären wir in der Diskussionskultur einen gewaltigen Schritt weiter.
Von Unfehlbarkeit kirchenrechtlicher Dekrete war nicht die Rede… nur wer den Jurisdiktionsprimat sooooo hoch hält wie Du, der sollte päpstliche Dekrete bestimmt anerkennen. Wird von Dir allerdings nur getan, wenn es in den eigenen engen Horizont passt…
An welcher Stelle habe ich die Unfehlbarkeit geleugnet?
Ich hoffe doch sehr, dass Du auf meine Fragen „erwachsen“ antworten wirst…
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#42   Athanasius   21:19:00 | Dienstag, 28. März 2006
@Gotthard
Was für ein Kind sind denn Sie?
In vielen Ihrer Beiträge leugnen Sie definierte Dogmen oder bespotten die überlieferte Liturgie der Kirche, aber kirchenrechtliche Dekrete sind auf einmal unfehlbar (wo Sie als selbsterklärter Progressist ja gar nicht an die Unfehlbarkeit glauben).
Mit Ihnen lässt sich wohl nicht anständig diskutieren. Auf ein Zitat vom Sekretär des I. Vat. Konzils erwidern Sie einfach nur Ihre eigene Ansicht unter dem Motto ‘Wenn man nur lange genug seine Lügen verbreitet, glauben die Menschen es am Ende doch’.
Ihre Beiträge haben etwas fundamental kindisches. Des ‘Kann nicht sein, was nicht sein darf’.
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#41   Gotthard   21:06:27 | Dienstag, 28. März 2006
Gültig
aber dennoch darf und kann man der Ansicht sein, dass die Exkommunikationen ungültig sind.
in diesem Punkt gibt es keinerlei Auslegungsspielraum …die Exkommunikaitonen sind rechtens und gültig und wirksam …PUNKT!
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#40   Athanasius   19:03:46 | Dienstag, 28. März 2006
@Benedikt
Jawohl, aber dennoch darf und kann man der Ansicht sein, dass die Exkommunikationen ungültig sind. (Und gegen Mgr Lefebvre wurde ja keine Excommunicatio ferendae sententiae ausgesprochen, da hätten Sie wohl recht gehabt.)
Ein Papst muss nicht auf die Meinung der gesamten „Kirche“ schauen um etwas zu lehren oder zu verpflichten. Etwa 1950 waren breite Teile des schon innerlich korrumptierten Klerus gegen die Dogmaverkündigung der Assumptio Unserer Lieben Frau. Jeder Papst hat aber die oberste Gewalt über die ganze Kirche, auch wenn alle Bischöfe gegen seine Beschlüsse sind. Das bedeutet gerade der Jurisdiktionsprimat: der Papst alleine kann ‘ex sese’, ohne die Zustimmung der übrigen Organe und Bischöfe innerhalb der katholischen Kirche, verbindlich sprechen und (ver)urteilen! Ja, ich gebe zu, dass das Verwerfen des II. Vatikanums in diesem Pontifikat unmöglich ist/scheint, aber bei Gott ist ja nichts unmöglich. Denn Er schaut über die heutige Realität hinweg. Und wer sagt, dass die „stabilen“ Umstände die jetzt noch in Rom herrschen in den kommenden Jahren bleiben werden? Keiner weiss das.
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#39   Benedikt   18:54:06 | Dienstag, 28. März 2006
@ Athanasius
Nur weil die Entscheidungen des Papstes als oberster Gesetzesgeber in Sachen der Disziplin und oberster Richter in kirchlichen Angelegenheiten nicht unfehlbar sind heißt das noch lange nicht, dass die FSSPX im Recht ist. Die Entscheidungen des Papstes sind gültig.
Die Nicht-Unfehlbarkeit lässt lediglich die Möglichkeit einer Revision offen, was für die Exkommunikationen denkbar wäre aber für die Entscheidungen des II. Vatikanischen Konzils momentan außerhalb der kirchlichen Realität liegt. Nur wegen den Ansichten einiger Traditionalisten wird kein Papst jemals diese Beschlüsse revidieren. Das wird nur dann geschehen, wenn die Kirche als ganze von diesem oder jenen Konzilsbeschluss abrückt, entweder weil sich die Meinung durchgesetzt hat, dass er ein Fehler war, oder weil er schlicht gegenstandslos geworden ist. Das wäre ein ganz normaler Vorgang. Schon öfter sind Konzilsbeschlüsse de facto unwirksam geworden, wie etwa der des Konzils von Ephesus, der das Singen von Liedern, die nicht dem Psalter entnommen waren verbot.
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#38   AthanasiusII   18:42:12 | Dienstag, 28. März 2006
Die F.S.S.P.X.
versteht den Jurisdiktionsprimat und die Unfehlbarkeit só wie es Seine Heiligkeit Papst Pius IX. selber gemeint hat – nicht wie es Modernisten, Alt-katholiken oder neokonservative Papalisten tun!
Der Papst „hat aber die Gabe der Unfehlbarkeit, nach dem ausdrücklichen Sinne der Worte der Dogma-Erklärung, nur als oberster Lehrer von für das Heil notwendige Wahrheiten die von Gott offenbart wurden, inne, nicht aber als Hohepriester, nicht als oberster Gesetzesgeber in Sachen der Disziplin, nicht als oberster Richter in kirchlichen Angelegenheiten, nicht im Hinblick auf alle andere Fragen, über denen seine höchste Regierungsgewalt in der Kirche sonst ausgebreitet sein mag.“
„Die wahre und die falsche Unfehlbarkeit der Päpste – Eine umstrittene Antwort an Dr. Schulte“, von Bischof Dr. Joseph Fessler, ehem. Bischof von St. Pölten und Sekretär des Hh. Vatikanischen Konzils. 1875, 3. Ausgabe, London. Mit Empfehlung durch S.H. Pius IX. in einem angehängten Brief aus Rom.
Die ‘Exegese’ des Dogma durch den Sekretär des Ersten Vatikanums macht klar, dass die F.S.S.P.X. in ihrer Résistance gegen die „Exkommunikationen“ von 1988, die pastoralen nicht ex-cathedra Aussagen des II. Vatikanums und der nachfolgenden Enzyklikas zum Thema Kirche-Staat und zum Thema Ökumenismus, völlig im Recht ist und dem Dogma der Unfehlbarkeit immer noch höchste Ehre darbringt.
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#37   Athanasius   18:24:04 | Dienstag, 28. März 2006
Confirmatio?
Dann hat man den Bock zum Gärtner gemacht, wenn Pius-Leute für den Jurisdiktionsprimat werben, den sie für sich in wichtigen Teilen ablehnen!!!!!!!
Also Sie, Gotthard, der selber die Unfehlbarkeit des Papstes nicht anerkennen und dem ewigen Rom jede Autorität absprechen in Ihren anderen Beiträgen, wollen dieses Dogma des I. Vatikanums (das von Erzbischof Lefebvre immer ernsthaft verkündet und unterstützt wurde angesichts des Irrtums der „Kollegialität“ die so zu sagen die Macht des Apostolischen Pontifex beschränkt) gegen die Priesterbruderschaft St. Pius X. (1971 von Kardinal Wright als pia unio kanonisch anerkannt) ausspielen? Da lachen ja die Hühner.
Nur versteht die F.S.S.P.X. die Unfehlbarkeit und der Jurisdiktionsprimat des Nachfolgers St. Petri nicht in der falschen Weise wie es viele Halbkonservative, Neo-Modernisten, und sogar einige Sedisvakantisten tun.
Während die übrigen gelähmten Teile der Römisch-katholischen Kirche sich in Indifferentismus dahinlegen, versuchen die mit der FSSPX verbundenden Priester des Ostritus die verbindliche römisch-katholische Lehre zum Filióque, Papsttum usw. den schismatischen-‘Orthodoxen’ Laien und Geistlichen des Ostens beizubringen und sie somit in den Schoss der wahren, der katholischen, Kirche zurückzuführen – so wie es Pp. Pius XI. in ‘Mortalium animos’ (1928) forderte.
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#36   AthanasiusII   18:15:15 | Dienstag, 28. März 2006
(Fortsetzung)
Das sind also die zwei Wölfe, die Kardinal Ratzinger „häretisch“ nannte. Einige Wochen später erzählte uns [der FSSPX] ein Bischof von seinem Abendessen mit dem Papst [JP II.]. Der Papst habe damals gesagt: „Ich habe so viel Kritik über die Ernennung dieser deutschen Kardinäle bekommen, und ich verstehe nicht warum!“
Dies ist kein Gerücht. Der Papst weiss also selber nicht weshalb!???<<<
Bischof Bernard Fellay, 2002, www.sspx.org/…rome_sspx_campos.htm
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#35   Athanasius   18:11:56 | Dienstag, 28. März 2006
Aus der alten Mappe…
Schönes Stückchen aus dem Kampf der bereits vierzig Jahre in Rom haust.
2001. Johannes-Paul II. will trotz persönlicher Abneigung ihrer doktrinärer Positionen die Priesterbruderschaft St. Pius X. „wiedereingliedern“ und regularisieren.
Was erzählt aber Darío Kardinal Castrillón Hoyos Exzellenz Fellay?
>>Unterdessen gab es die Kardinalsernennung im Februar 2001. (…) Wir [Ecône/Menzingen] bekamen einen Besuch von Kardinal Castrillón in jener Woche. Ich [Fellay] hatte bereits von einem [anonymen] Kardinal gehört, dass als Kardinal Ratzinger von der möglichen Ernennung Kaspers zum Kardinalat hörte, er den Papst besuchte und ihm dabei sagte: „Aber Kasper ist doch ein Häretiker!“ Castrillón erklärte mir [bei seinem Besuch] wie der Vatikan verpflichtet gewesen sei einen Kardinal an Deutschland zu geben. Die Ernennungen seien gemacht worden während des erbitterten Kampfes über die Abtreibungs-Beratungsscheine der deutschen Kirche. „Wenn wir keinen deutschen Kardinal ernannt hätten,“ sagte Castrillón, „hätte Deutschland die kirchliche Gemeinschaft mit Rom verlassen. Also erschien es uns besser einen schlechten Mann im Vatikan zu haben den wir kontrollieren konnten als einen weit weg in Deutschland völlig ausser römischer Kontrolle.“ Dies war ein vorsichtiger Hinweis auf Karl Lehmann, der übrigens vier Tage später Kardinal wurde.
(Fortsetzung folgt)
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#34   Gotthard   18:03:22 | Dienstag, 28. März 2006
Primat
missionieren lediglich einige mit der Pius-X.-Bruderschaft verbundenen Priester noch Mission und versuchen die Schismatiker des Ostens für den römisch-katholischen Glauben und die Jurisdiktionsprimat zu gewinnen.
Dann hat man den Bock zum Gärtner gemacht, wenn Pius-Leute für den Jurisdiktionsprimat werben, den sie für sich in wichtigen Teilen ablehnen!!!!!!!
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#33   Andreas   17:06:06 | Dienstag, 28. März 2006
Kein Zurück mehr…
…auf nach vorne!
Zurück schauen Modernisten eh nicht!
Für diese Menschen ist ja das morgen schon Vergangenheit!
Und das ständige Beharren auf:
Schluß, das war’s, es gibt kein Zurück mehr, geschehen ist geschehen!…
Was vor 1962 war ist defacto Vergangenheit!
…all diese Parolen kommen mir so bekannt vor!
Klingt ein bißchen nach:
Gebt nicht auf, wir haben doch erst angefangen, das Schöne kommt noch, unser Ziel ist der Endsieg…
Ich glaube, Gott grinst, wenn er mitkriegt, was wir uns in diesem Forum manchmal leisten!
Kennt jemand die zwei Dogmen der Modernisten?
1) Die Interpretation des VII ist unsere Sache und damit verbindlich, weil wir Kleriker sind.
2) Die Liturgiereform ist bindend, weil sie unsere Sache war, also eine Sache der Kleriker.
Die Modernisten haben jahrzehntelang die authoritäre Struktur Roms angeprangert und bekämpft, wenden sie aber selbst am schärfsten an, um zu überleben!
Interessant, gell?
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#32   Dr. Christoph Heger   16:43:30 | Dienstag, 28. März 2006
Zur Liturgiereform
Selbstverständlich kann es kein Zurück mehr geben!
Selbstverständlich ist das mir zu eindimensional.
MfG
Christoph Heger
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#31   Gotthard   15:35:07 | Dienstag, 28. März 2006
es ist gut so!
Wer die Liturgiereform jetzt immer noch preist und noch immer daran glaubt,
Selbstverständlich kann es kein Zurück mehr geben!
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#30   MK28   15:16:33 | Dienstag, 28. März 2006
Athanasius: Sie sind aber gutgläubig!
Wer die Liturgiereform jetzt immer noch preist und noch immer daran glaubt, hat wohl andere Ziele als die Wiederbelebung des integralen Römisch-katholischen Glaubens.
Lieber Athanasius, seit wann gehört denn die Wiederbelebung des katholischen Glaubens zu den Zielen von Herrn Lehmann? Ich bin mir des Gegenteils sicher: es gibt nichts, was K.L. so wenig will wie eine Wiederherstellung des Glaubens, wie er bis zum Tode Pius XII gelehrt wurde und sich in einigen wenigen Inseln des Glaubens erhalten hat. Sein ganzer Aufstieg, sein ganzes Leben basiert darauf, sich von diesem Glauben gelöst und ihn bekämpft zu haben, um ihn durch einen in sich wiedersprüchlichen, psychologisierenden, konfusen und intellektuell wertlosen neuen „Glauben“ ohne seienden Gott, ohne Erlösung, ohne Auferstehung, ohne Sakramente (im kath. Sinn), ohne Sünde zu ersetzen. Und deshalb ist Lehmann auch gegen eine Regularisierung der FSSPX, denn er weiß, daß dann die ganzen feigen Halbkonservativen dann ihre Hemmungen verlieren, zu wechseln. Und aus dem selben Grund ist er gegen eine Freigabe der Messe, denn er ist schlau genug zu wissen, daß diese Zulauf hätte, der auch auf den NOM ausstraheln würde, und durch eine Restrukturierung des Betens es zu einer Restrukturierung des Glaubens kommen würde; des Glaubens, den K.L. stolz ist, überwunden zu haben.
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#29   Athanasius   14:33:44 | Dienstag, 28. März 2006
Lieber Herr sttn,
Ich denke das wichtigste ist der Wille. Wenn es der FSSPX ehrlich meint und wirklich katholisch bleiben möchte, dann ist es dringed erforderlich das man die Angebote der katholischen Kriche ernst nimt.
Wenn – wie Sie ja zugeben – die 1970 kanonisch errichtete und 1971 vom Vatikan approbierte Priesterbruderschaft St. Pius X. des Hochwürdigsten Herrn Bischof Marcel Lefebvre CSSp FSSPX, ja bereits römisch-katholisch ist, wieso muss man dann „Angebote“ der „katholischen Kirche“ annehmen. Ich verstehe Sie schon, aber die Angebote werden von den römischen Autoritäten gemacht, nicht vom Mystischen Leibe Jesu Christi als ganzes. Denn die FSSPX ist ja römisch-katholisch und es immer geblieben. Das sieht jeder Aussenstehender sogar, nur der radikale Bischof Lehmann nicht.
Und das man eine Lösung finden kann sieht man an den unierten orthodoxen Kirchen in der Katholischen Kirche. Man muß es nur wollen, dann findet sich ein Weg.
Es gibt keine unierte „orthodoxen“ Kirchen, sondern lediglich unierte Katholiken der östlichen Riten. „Orthodox“ steht ja im Sprachgebrach gleich an „Schismatisch“. Übrigens ist gerade die Bekehrung der „Orthodoxen“ aufgegeben durch die Politik der neuen Theologie im Vatikan, und missionieren lediglich einige mit der Pius-X.-Bruderschaft verbundenen Priester noch Mission und versuchen die Schismatiker des Ostens für den römisch-katholischen Glauben und die Jurisdiktionsprimat zu gewinnen.
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#28   sttn   14:22:44 | Dienstag, 28. März 2006
der Wille zählt…
Ich denke das wichtigste ist der Wille. Wenn es der FSSPX ehrlich meint und wirklich katholisch bleiben möchte, dann ist es dringed erforderlich das man die Angebote der katholischen Kriche ernst nimt.
Und das man eine Lösung finden kann sieht man an den unierten orthodoxen Kirchen in der Katholischen Kirche. Man muß es nur wollen, dann findet sich ein Weg.
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#27   Athanasius   14:18:40 | Dienstag, 28. März 2006
Nur zur Erinnerung
Nach dem Kirchenrecht ist die Mitarbeit an einer Abtreibung ausreichend um exkommuniziert zu werden (latae sententiae), was ja u.a. Lehmann vorgeworfen werden kann, da er die Beratungsscheinpolitik unterstützte.
Zudem ist es auch bekannt, dass im Sommer 2001, als Bischof Bernard Fellay F.S.S.P.X. von Johannes-Paul II. empfangen wurde, die Deutsche Bischofskonferenz mit dem „öffentlichen“ Schisma drohte, wenn man die „schismatischen“ Piusbruderschaft regularisieren würde und die Exkommunikation aufheben.
Wer die Liturgiereform jetzt immer noch preist und noch immer daran glaubt, hat wohl andere Ziele als die Wiederbelebung des integralen Römisch-katholischen Glaubens.
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#26   Benedikt   13:59:41 | Dienstag, 28. März 2006
@ Dr. Heger
Vielen Dank für diese Information! Sowas fehlt natürlich in den Standard Biografien der Enzyklopädien (und solcher, die es werden wollen) dieser Welt.
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#25   Dr. Christoph Heger   13:18:37 | Dienstag, 28. März 2006
Karl Theodor von Dalberg
Benedikt hat natürlich Recht, Karl Theodor von Dalberg war Mitglied des Illuminatenordens.
Wie mir aber Prof. Reinhard Lauth, ein hervorragender Kenner der Zeit von Karl Theodor von Dalberg, mitteilte, hat von Dalberg zum Ende seines Lebens bei dem hl. Klemens Maria Hofbauer gebeichtet. An seiner persönlichen Frömmigkeit kann kaum gezweifelt werden.
MfG
Christoph Heger
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#24   Benedikt   13:06:42 | Dienstag, 28. März 2006
@ Ansgar
Och, die Vorgänger Kardinal Lehmanns würden auch nicht Ihren Segen bekommen.
Erzbischof Johann Philipp von Schönborn trat für eine deutsche Nationalkirche ein
Erzbischof Karl Friedrich von Dalberg war ein Illuminat.
Bischof Wilhelm Emmanuel von Ketteler war ein Mitglied der sog. „Minorität“ auf dem I. Vatikanum, die sich gegen eine Dogmatisierung der päpstl. Unfehlbarkeit einsetzte.
Jetzt mag man sagen: Aha, in Mainz war das also schon immer so!, für mich aber ist das nur ein weiterer Beweis, dass in der kath. Kirche nie die Meinungseinheit vorgeherrscht hat, wie das einige Traditionalisten für die vorkonziliare Kirche gerne behaupten. Der Widerstreit zwischen Bischöfen untereinander oder Bischöfen und dem Papst gehört ganz im Gegenteil zum Standard in der Kirche und war zu jeder Zeit existent. Nur in unserer heutigen Zeit, die ideologisch stark aufgeheizt ist wird aus jedem Protestton und _jeder_ Abweichung von Ideal(!) gleich ein Drama gemacht und die Ecke, die damit eigentlich am wenigsten argumentieren dürfte kommt mit Schisma-Vorwürfen.
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#23   Toby   12:50:23 | Dienstag, 28. März 2006
„Kasper ist ein Häretiker!“
Dieses Zitat im Titel stammt vom damaligen … Kardinal Ratzinger.
Hoffentlich hat er das nicht vergessen.
Was Lehmann betrifft: Er hat schon eine seltene Begabung, die Dinge in rabulistischer Manier zu verdrehen.
Lehmann hätte vielleicht besser Politiker als Kirchenmann werden sollen.
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#22   Andreas   12:40:34 | Dienstag, 28. März 2006
mmmhh, Benedikt…
ist mir bekannt!
Die meisten Adligen waren damals im späten 18. Jhr. Illus.
Sogar heute noch.
Der legitime Nachfahre der Dalbergs Salm-Salm ist auch dabei, defintiv!
Allerdings spreche ich von der Zeit 1680-1750!
Da waren Illus noch kein Thema!
Das schöne an den Illus ist ja, daß sie sich selbst abgesägt haben, im späten 18. Jhr.!
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#21   Schüttel   12:18:50 | Dienstag, 28. März 2006
Gelungenes Werk Pauls VI.?
Bischof Lehmann (leider um ein klärendes Schisma zu verhindern auch Kardinal geworden) sollte endlich Martin Mosebach lesen und begreifen. Paul VI. ist der tragische „Zerstörer der römischen Liturgie“!
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#20   Ansgar   12:11:10 | Dienstag, 28. März 2006
Erzkanzler
Wenn man bedenkt, daß der Bischof von Mainz als des Reiches Erzkanzler einst dem Kurkollegium vorstand… Und jetzt Kardinal Lehmann auf dem Posten…
Benedikt78 hat Recht: Der Kardinal wirkt nervös. Ein gutes Lakmuspapier für anstehende Änderungen im konservatriven Sinne! Ich erinnere mich, wie er nach seiner Kardinalserhebung triumphierte, jetzt könne er mit „gewissen Leuten auf Augenhöhe“ reden. Er meinte u.a. Kardinal Ratzinger. Heute dürfte L. sich wünschen, lieber das Maul gehalten zu haben (auf gut määnzerisch).
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#19   Benedikt   12:09:25 | Dienstag, 28. März 2006
@ Benedikt78
Ich zitiere mal Wikipedia:
Er war Mitglied des Illuminatenordens unter dem Namen ‘Crescens’, bzw. ‘Baco di Varulam’, wobei der Zeitpunkt seiner Aufnahme ungeklärt ist und er wurde ‘Präfekt’ der Illuminaten in Erfurt. 1781 war Dalberg Meister vom Stul der Loge ‘Johannes zur brüderlichen Liebe’ in Worms geworden und 1786 ist er Mitbegründer der Loge ‘Karl zu den drei Rädern’ in Erfurt gewesen.
Das können Sie jetzt glauben oder nicht, aber für eine Lüge ist es wohl ein wenig zu detailliert, oder?
Im Zweifelsfall können Sie auch einfach bei google „Dalberg“ und „Illuminat“ eingeben, dann werden Sie feststellen, dass fast die ganze Familie Dalberg Freimaurer oder Illuminaten waren.
Bei Karl Theodor wundert mich das nicht. Der hat ja auch den Mainzer Domschatz einschmelzen lassen.
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#18   Marcel   12:08:41 | Dienstag, 28. März 2006
„Kasper ist ein Häretiker!“ – oder: das wirkliche Schisma
Um es vorwegzunehmen: Der Ausspruch in Anführungszeichen oben stammt nicht von mir, auch wenn ich ihn für eine zutreffende Einschätzung halte.
Dieses Zitat im Titel stammt vom damaligen … Kardinal Ratzinger.
Es adressierte außerdem mehr als „nur“ Herrn Kasper: auch Herr Lehmann war gemeint.
Wie es dazu kam, habe ich hier im Kreuzforum erläutert www.kreuzforum.net/showthread.php?tid=160.
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#17   Benedikt78   11:59:20 | Dienstag, 28. März 2006
@ Benedikt
Woher wissen Sie das? Können Sie mir die Quellen angeben? Würde ich gerne mal nachlesen.
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#16   Benedikt   11:50:03 | Dienstag, 28. März 2006
Christliche Adlige
Karl Theodor von Dalberg war ein Illuminat.
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#15   Benedikt78   11:27:58 | Dienstag, 28. März 2006
Christliche Adlige
Ja, von dem her waren die Zeiten damals besser. Die Kurfürsten hatten die Möglichkeit wohltätig zu sein und viel Gutes zu bewirken. Klar, auch das Gegenteil. Aber diese hatten bald mal Probleme. Dadurch, dass sich die Herschaftsgebiete in viele kleine Bereiche gliederte, konnten die etwas besser gestellten Einwohner einfach auswandern. So konnten auch die grössten Tyrannen nicht über die Strenge schlagen, wenn sie ihre Einwohner behalten wollten.
Heute ist so was undenkbar. Was für Möglichkeiten hat man auch? Als Politiker? Die müssen sich zuerst durch einen Stapel Papier kämpfen und wenn sie da durch sind, hat sich in der Zwischenzeit das Doppelte hinten aufgetürmt… Also im Moment ist es eine Katastrophe!
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#14   MK28   11:26:59 | Dienstag, 28. März 2006
Lehmann ist unglaublich
Spätestens seit seinem skandalösen Gespräch mit Küng, in dem er beteuerte, in den großen Dingen mit Küng eins zu sein, ist mir klar, daß es nie und nimmer schismatisch sein kann, bei der FSSPX zu sein.
[…]
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#13   Andreas   11:25:59 | Dienstag, 28. März 2006
Das ist heute…
…auch nicht anders!
Seuchen, Kriege, Verderben, Abtreibung,…
so isses heute!
Und ein Glaube, der unter einen Tisch paßt!
So klein isser mittlerweile!
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#12   Markus-Antonius †   11:22:49 | Dienstag, 28. März 2006
…genau, Andreas
die gute alte Zeit, als noch die Scheiterhaufen loderten, die Folter zum guten Ton gehörte, die Menschen durch Pest und Cholrea dahingerafft wurden, Andersdenkende und Lebende ganz schnell ihr Leben verloren…etc. etc.
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#11   Andreas   11:15:53 | Dienstag, 28. März 2006
@Sirilo
Ich denke schon, daß es zur Zeit der Kurfürsten einige gab, die christlich waren.
In meiner Gegend herrschten die Freiherren von Dalberg.
Sie gründeten in meinem Heimatort ein Franziskanerkloster, spendeten viel an die Armen und waren sehr sozial-caritativ eingestellt!
Wir trauern ihnen heute noch nach!
Es gab auch andere, ich weiß!
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#10   Sirilo   11:12:49 | Dienstag, 28. März 2006
@Andreas
Wann waren welche Staatsmänner wirklich christlich?
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#9   Andreas   10:57:32 | Dienstag, 28. März 2006
Star Wars…
…in den Hauptrollen:
(jetzt seid Ihr dran!)
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#8   Seminarist   10:50:39 | Dienstag, 28. März 2006
Episkopale Aliens
Die Meinung des Cardinals zur Liturgie und ihrer nachkonziliaren Erneuerung: Wie von einem anderen Stern!
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#7   Andreas   10:49:32 | Dienstag, 28. März 2006
Richtig…
…von der guten, alten Zeit!
Als der Glaube noch stark war, Staatsmänner christlich, Nächstenliebe da war, ein Sozialverständnis, das sich am Christentum orientierte, gläubige Priester, die Kinder noch beigebracht bekamen, was Eucharistie ist,…
und als Mark-Anton noch Kleopatra besuchte!
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#6   Benedikt   10:46:59 | Dienstag, 28. März 2006
@ Andreas
Von einer Lobeshymne auf Assisi sagt der Text nichts und in Mainz hat es mW auch keine derartigen Veranstaltungen gegeben. Von einem „Lebenswerk“ Kardinal Lehmanns kann hier also keine Rede sein.
Im übrigen ist es merkwürdig, dass Sie den Dialog(!) mit anderen Religionen als Modernismus anprangern. Davon steht nichts im Syllabus Errorum. Ein Dialog mit anderen Religionen ist gar kein Problem, solange man von seiner eigenen Auffassung (=der christlichen Religion) überzeugt ist. Und wie man im letzten Satz sehen kann ist auch der Herr Kardinal dieser Meinung.
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#5   Benedikt78   10:45:48 | Dienstag, 28. März 2006
Das ist eigentlich so
Lehmann sagt wirklich nichts! Er wiederholt nur alte, schon längstens bekannte Geschichtchen. Seien wir ehrlich, dafür muss der Vatikan seine Kardinäle nicht einberufen. Da steckt noch was im Busch!
Ich habe auch den Eindruck, dass er auf eine sehr nervöse Art sich selber Mut zureden will. Er erzählt von seinen eigenen Positionen und verbindet sie mit Metaphern, dass diese auch vom Papst geteilt würden. Er ist nervös!
Ich glaube fest daran, dass Gott unseren lieben Vater Benedikt XVI. mit seinem Geist beselt und die Kirche aus dem Jammertal führen wird!
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#4   Ansgar   10:34:32 | Dienstag, 28. März 2006
Seien wir ehrlich…
… eigentlich sagt Kardinal Lehmann – gar nichts.
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#3   Markus-Antonius †   10:29:15 | Dienstag, 28. März 2006
Und manche
sitzen in Ruinen und träumen von der „guten alten Zeit“.
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#2   Andreas   10:16:04 | Dienstag, 28. März 2006
Lehmann…
…beschönigt die Wahrheit!
Der Text ist psychologisch interessant!
Seine Lobeshymne auf Liturgiereform, Paul VI. und Assisi sind logisch, ansonsten würde er sein eigenes Lebenswerk in den Müll hauen!
Klingt mir danach, als wolle er sich selbst Mut zusprechen! Daß er nicht genau weiß, ob es ‘ne Komission gibt, oder nicht,… klärt für mich folgende wichtige Frage:
Wie groß ist das Gewicht Lehmanns im Vatikan?
Wenn der Vatikan alles machen will, um eine Versöhnung zu erreichen, kann ich nur sagen:
Interessant! Denn…
…1) Warum zieht die Exko-Keule nicht?
2) Warum sind derzeit „Aussöhnungen“ mit Moslems,… nicht wieder wichtiger, warum ist eine Aussöhnung mit FSSPX überhaupt so wichtig?
3) Warum ruft man dafür gleich die Kardinäle zusammen?
4) Warum tauchen immer wieder die Punkte „Alte Messe, Liturgiereform“ auf?
5) Warum nimmt man selbst im Vatikan die Exko nicht mehr ernst?
Im Vatikan ist mehr im Gange als wir denken!
Lehmann wirkt irgendwie nervös. Meines Erachtens nach, versucht er ein sinkendes Schiff zu retten.
Mein ehrlicher Eindruck!
Erinnert sich noch jemand an Marinis Interview?
War doch die gleiche Beschönigung und Lobhudelei wie jetzt bei Lehmann!
Außerdem: Lehmann kann Ratzinger nicht ausstehen. Daß er ihn jetzt als Modernisten per se deklariert, ist auf der einen Seite der Versuch, seine eigene Position zu rechtfertigen, auf der anderen einfach nur A…kriecherei!
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#1   Dr. Christoph Heger   10:09:04 | Dienstag, 28. März 2006
„Gelingen der Liturgiereform“
„Es gab jetzt – wie bereits bei der Weltbischofssynode im Oktober 2005 – viele Stimmen von Bischöfen aus aller Welt, die das Gelingen der Liturgiereform unterstrichen haben.“
Manche halten scheint’s ihre Luftschlösser für Festungen, in denen man sich verschanzen kann.
MfG
Christoph Heger
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