Politik
Jetzt hat ihn die politische Euthanasie selber erwischt
Gestern hat der Hamburger Bürgermeister seinen umstrittenen Justizsenator Roger Kusch gefeuert. Zum Glück.
(kreuz.net, Münster) Die ‘Christdemokraten für das Leben’ begrüßen die Entscheidung des Regierenden Bürgermeisters der Freien Hansestadt Hamburg, Ole von Beust, seinen Justizsenator Dr. Roger Kusch aus seinem Amt zu entlassen.

„Von Beust hat ausdrücklich daraufhin verwiesen, daß die Entlassung nicht nur wegen der sogenannten Protokollaffäre erfolgte“, so Leo Lennartz, Bundesvorstandsmitglied der ‘Christdemokraten für das Leben’.

„Einer der weiteren Gründe dürfte sein, daß Kusch sein Amt dazu benutzt hat, Ansichten in der Öffentlichkeit zu propagieren, die keineswegs denen des Hamburger Senats und auf jeden Fall nicht den Auffassungen seiner Partei, der CDU, entsprechen.

Damit hat er dem von ihm bekleideten Amt wie seiner Partei einen nicht unerheblichen Schaden zugefügt.

Mit seiner Forderung nach Freigabe der Tötung auf Verlangen hat Kusch nicht nur die Grenzen der Selbstbestimmung überschritten. Er hat darüber hinaus bei kranken, behinderten und alten Menschen die Angst um ihr Leben und die Furcht vor einer inhumanen Behandlung verstärkt.“

Die Christdemokraten für das Leben betonen, daß der uneingeschränkte Schutz des Menschen von seinem Beginn bis zu seinem natürlichen Tod erste Aufgabe jeden Staates ist.

Die ‘Christdemokraten für das Leben’ bilden eine Lebensschutzinitiative innerhalb der CDU/CSU.
      
2 Lesermeinungen
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#2   Benedikt78   08:28:15 | Mittwoch, 29. März 2006
Freundschaft?
Bei solchen Freunden braucht man keine Feinde!
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#1   Beobachterin   22:29:27 | Dienstag, 28. März 2006
Nepotismus
Er kenne Kusch, einen Freund aus Studientagen, seit 25 Jahren und habe ihm in Hamburg eine Wohnung vermietet, sagte von Beust vor drei Jahren; an allen anderen Gerüchten sei nichts dran.
Leider erfahren wir hier nicht, ob dies auch das Ende einer wunderbaren Freundschaft ist …
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