Wer war der Kardinal in pectore, der von Johannes Paul II. im Oktober 2003 ernannt, aber nie bekanntgemacht wurde? Eine italienische Tageszeitung wußte jüngst eine Antwort auf diese Frage.
(kreuz.net, Piacenza) In seinem letzten Konsistorium am 21. Oktober 2003 ernannte Papst Johannes Paul
II. insgesamt 31 Kardinäle, davon einen in pectore.
Bei einem Kardinal in pectore – „im Herzen“ – handelt
es sich um eine Ernennung, die der Papst zwar vornimmt, aber aus pastoralen, politischen oder anderen
Gründen für sich behält und erst zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht.
Dazu kam es freilich
nicht mehr. Papst Johannes Paul II. nahm den Namen des ernannten Kardinals mit ins Grab. Damit verfiel
die Ernennung.
Doch am Montag wußte die norditalienische Tageszeitung ‘Liberà’ mehr über den geheimnisumwitterten
Kardinal in pectore.
Der damals ernannte Kirchenfürst sei kein anderer als der päpstliche Zeremonienmeister,
Erzbischof Piero Marini (64), gewesen.
Die Tageszeitung wußte auch zu berichten, daß Mons. Marini diesbezügliche
Gerüchte, die gegenwärtig in klerikalen Kreisen der Diözese Piacenza herumgeistern, nicht dementiert
habe.
Erzbischof Marini stammt aus der winzigen Ortschaft Valverde, die zur Diözese Piacenza-Bobbio
gehört. Dort wurde er auch als Priester inkardiniert. Piacenza befindet sich rund 60 Kilometer südöstlich
von Mailand.
Im Jahr 2003 erhielt Mons. Marini den Antonino d’oro, einen Preis, der jährlich vom Kathedralkapitel
von Piacenza für kirchliche Verdienste verliehen wird.
Daß in diesem selben Jahr womöglich eine noch
viel größere Ehrung an ihn erging, soll in Mailand während einer Vorstellung des jüngsten Buches von
Mons. Marini zum Vorschein gekommen sein. Das Buch trägt den Titel „Liturgie und Schönheit. Nobilis
pulchritudo“.
Bei diesem
Frage eines Journalisten:
„Exzellenz, sind Sie der Kardinal in pectore von Johannes
Paul II. gewesen?“
Anlaß wurde Erzbischof Marini die Frage gestellt:
„Exzellenz, sind Sie der Kardinal
in pectore von Johannes Paul II. gewesen?“
Als Reaktion auf die Frage habe Mons. Marini überrascht eingehalten,
sich herumgeschaut und anschließend geschmunzelt, „aber vor allem hat er nicht dementiert“, berichtet
die Tageszeitung ‘Libertà’.
Sein Vehalten sei von den Anwesenden als eine implizite Bestätigung dessen
verstanden worden, was man in klerikalen Kreisen von Piacenza schon lange gemunkelt habe.
Bisher waren
kirchliche Beobachter davon ausgegangen, daß der geheim ernannte Kardinal ein Prälat aus China, Vietnam
oder aus einem anderen Staat war, wo die Religionsfreiheit nicht gewährleistet ist.
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36 Lesermeinungen
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wunderschön es gibt auf diesen Unsinn immer noch Meldungen … wunderschön!!!!!! Auf die Frage, ob ich
zum nächsten Bundespräsidenten vorgeschlagen werde, würde ich auch nur lächeln … und nicht dementieren.
Hier der 2. Teil Entschuldigung, dass es etwas gedauert hat. 1. Kor.: In meiner Bibel stehen die Verse
so, und ergeben dann wohl auch einen anderen Sinn! Sorry, aber ich habe ein alte Bibel weil die meiner
Meinung nach näher an der Urfassung ist. „…sondern was töricht ist VOR DER WELT, das hat Gott erwählt,
dass er die Weisen zu Schanden mache;und was schwach ist VOR DER WELT , das hat Gott erwählt, das er
zu Schanden mache, was stark ist; und das Unedle VOR DER WELT und das Verachtete hat Gott erwählt und
das da nichts ist, dass er zunichte mache, was etwas ist, auf das sich vor ihm kein Fleisch rühme.Von
ihm kommt auch ihr her in Christo Jesu, welcher uns gemacht ist von Gott zur Weisheit und zur Gerechtigkeit
und zur Heiligung und zur Erlösung, auf das (wie geschrieben steht) WER SICH RÜHME, DER RÜHME SICH
DES HERRN!“[fett] 1. Kor. 1,27-31 „so euch die Welt hasst, so wisset, das sie mich vor euch gehasst hat.“
Joh. 15,18 Der Ruhm gebührt allein dem HERRN!!!!!!!!!!!!!!!!! Ohne IHN können wir nichts tun. Joh. 15,5
Doch…können wir, ABER es liegt kein göttlicher Segen darauf und nichts wird uns gelingen!! Möge der
HERR Sie segnen.
Domenicus Genesis: Es hat ja nicht Gott so gehandelt sondern Lot. Und der war ein Mensch und wie gesagt
auch er hatte einen freien Willen von Gott bekommen. NUR…Rechenschafft muss er allein vor Gott dafür
abgeben (wie wir alle). ABER…GOTT sei gelobt und gedankt, dass ER seinen Sohn JESUS CHRISTUS für UNS
durch all die Schmach und Sünde hat gehen lassen, wiewohl er ohne Sünde war (u. blieb) und den Versuchungen
widerstanden hat, was wir NIE könnten!! Und das wir „uns freuen, das unsere Namen im Himmel geschrieben
sind!“ Lukas 10, 20 b s. auch Offenb. 3,5 2. Teil folgt
#34 domenicus † 00:35:21 | Mittwoch, 19. April 2006
… Lest doch das Buch der Bücher und Ihr werdet sehen was GOTT darin alles wunderbares für Euch bereit
hält!!! Solche Dinge? Und das Niedrige in der Welt und das Verachtete hat Gott erwählt: das, was nichts
ist, um das, was etwas ist, zu vernichten, damit kein Mensch sich rühmen kann vor Gott. (Brief an die
Korinther 1, 26-29) oder die Geschichte von Lot, der seine Kinder prostituieren will? Siehe, ich habe
zwei Töchter, die wissen noch von keinem Manne; die will ich herausgeben unter euch, und tut mit ihnen,
was euch gefällt (Genesis 19,8)
Glaubt jemand an GOTTES Wort??? Bin ich denn die Einzige die ohne jeden Zweifel an die Bibel, also GOTTES
Wort glaubt?? Wenn wir diese Buch nicht hätten, wer weiss ob wir überhaupt wüssten das es einen GOTT
gibt und was ER alles für uns getan hat. Warum feiern wir sonst Ostern (Auferstehungsfest)!! Der HERR
Jesus hat für uns zum Vater gebetet:“…Heilige sie in der Wahrheit, dein Wort ist die Wahrheit!!!“ Joh.
17,17 Entweder Ihr akzeptiert sie ganz, mit allen was für Euchpositiv oder negativ ist , oder lasst es.
Denn Gott nimmt Euch auch nicht halb an, sondern ganz oder garnicht. Bei IHM gibt es nur schwarz oder
weiss, keine Grauzone. Entweder JA oder NEIN kein Jein!!! Himmel oder Hölle!! Nur welchen Weg Ihr gehen
wollt, den müsst Ihr für Euch selbst treffen. Schließlich hat GOTT uns den freien Willen gegeben. Lest
doch das Buch der Bücher und Ihr werdet sehen was GOTT darin alles wunderbares für Euch bereit hält!!!
Lest es mit Gebet, dass ER Euch die Dinge offenbart, die Ihr vielleicht noch nicht versteht. Wenn Ihr
das mit ehrlichem Herzen tut, wird der HERR Euch das alles „zeigen“!!! Ich weiss das, hab die Erfahrung
gemacht!!!! Und es ist wunderschön!!!
@Antonia-Maria Wieso erwecke ich den Eindruck, ich glaube nicht an die Auferstehung Christi? Wieso erwecke
ich den Eindruck, ich bekenne Christus nicht als wesensgleich dem Vater? Aber bedenken Sie bitte auch,
dass uns das Hl. Konzil von Chalkedon für immer lehrte, Christus sei „in allem uns gleich außer der
Sünde“ gewesen. Das wirft ein sehr genaues, aber von frömmelnden Traditionalisten und von heidnischen
Gottesvorstellungen unterwanderten Schwindlern komplett ignoriertes Licht darauf, wie z.B. die literarische
Schilderungen Jesu Wunder etc. zu verstehen sind (nämlich als literarische Konstruktion, die von uns
nur mit theol. Aufwand rekonstruiert werden kann; aber NICHT als historische Reportagen über einen David-Copperfield-Gott
auf Erden, der herumläuft und Zaubertricks aufführt). Ihrer Kritik an liturgischen Formen, in denen
Christus nur noch als „humanistisches Vorbild“ dargestellt wird, kann ich in jeglicher Hinsicht nur zustimmen –
allerdings sind diese Formen nicht kanonisch.
Auferstehung Nun, wer meint, die Evangelien wollten keine historischen Tatsachenberichte sein, der hat
sie gar nicht gelesen. Aber wer braucht schon die Bibel, wenn es doch V2 gibt?
Auferstehung „Auferstehung“ und „Auferstehungs-Leib“ Jesu sind Fakten, die naturwissenschaftlich nicht
erklärt werden können, aus dem einfachen Grund, weil die Naturwissenschft nur für Phänomene der Natur
zuständig ist, insofern diese bestimmten Gesetzmässigkeiten unterworfen ist. Fragen, wie sie Gotthard
stellt, sind deshalb völlig sinnlos!
Erklärung Wer kann mir einmal den „Auferstehungs-Leib“ Jesu naturwissenschaftlich erklären? Wer kann
mir bitte einmal erklären, „wohin“ Jesus in den Himmel aufgefahren ist? „Wohin“ jetzt naturwissenschaftlich
gemeint…
@ Horst Eckner Er hat auch die Heiligen auferweckt, so wie er Christus auferweckt hat. Mitnichten! „Um
mit Christus aufzuerstehen, muss man mit Christus sterben; dazu ist es notwendig, „aus dem Leib auszuwandern
und daheim beim Herrn zu sein“ (2 Kor. 5,8). Bei diesem „Aufbrechen“ (Phil 1,23), beim Tod, wird die Seele
vom Leib getrennt. Sie wird am Tag der Auferstehung der Toten wieder mit ihrem Leib vereint werden“ (KKK
1005). Einzige Ausnahme: „… die heilige Jungfrau Maria wurde nach Vollendung des irdischen Lebenslaufs
mit Leib und Seele in die himmlische Herrlichkeit aufgenommen…„(KKK 966). Wenn Auferstehung also heißt
„Jesusmoleküle verschwinden über Nacht“, so handelt es sich um ein naturwissenschaftliches Faktum falsch,
solange es keine naturwissenschaftliche Erklärung dafür gibt! Nicht auszuschliessen ist, dass es für
gewisse Fakten niemals eine naturwissenschaftliche Erklärung geben wird!
@Horst Eckner Herr Eckner Sie erwecken bei mir den Eindruck, dass Sie nicht an die Auferstehung Jesus
Christus glauben. Jesus war kein Heiliger er ist Teil des Dreieinigen Gottes. Leider wird diese Tatsache
heute immer mehr verschleiert, so dass viele Menschen Jesus wirklich nur noch als einen außergewöhnlichen
Heiligen (Humanisten) sehen. Das spiegelt sich auch in vielen Hl. Messen wieder, Gott wird an den Rand
gedrängt und der Mensch in den Mittelpunkt gestellt.
an alle „Es ist aber der Glaube einge gewisse Zuversicht des, das man hofft und ein Nichtzweifeln an dem,
das man nicht sieht.“ Hebr. 11,1 „Selig sind, die nicht sehen und doch glauben!“ Joh. 20,29 Der HERR richte
Eure Herzen zu der und Geduld CHRISTI und seiner Liebe!!!
@ Horst Eckner Wenn ich Sie recht verstehem, wollte das Neue Testament also angeblich keine geschichtlichen
Tatsachen und Ereignisse berichten, sondern vornehmlich nur von irgendeiner nebulösen „Glaubenserfahrung“,
die nicht greifbar ist (und dann soll’s in diesem Fall plötzlich der Hl. Geist gewesen sein). Was tatsächlich
geschehen ist, entzieht sich der Bibel und hat nur wenig Relevanz. Es tut mir leid, aber da streubt sich
einfach mein Verstand. Um mit Georg May zu sprechen: „Die Wirkung auf einen denkenden Menschen kann nur
sein, dass er entweder diese Exegese oder das Christentum für Unfug hält“.
@Toby: Was meinen Sie wohl, warum uns die Auferstehung in jedem Evangelium anders (und in Mk ursprünglich
sogar überhaupt nicht!) erzählt wird? Offenbar ist es doch gar nicht der Anspruch, einen historischen
Bericht zu überliefern, sondern die Glaubensaussage literarisch zu gestalten – ansonsten müsste man
die Evangelien eh in die Tonne kloppen, weil die sich auf der historischen Ebene ja sogar widersprechen.
Und die Frage, woher die Jünger die Auferstehung glaubten: Tja, das nennt man den Heiligen Geist. Der
ist nämlich sehr wohl eine Erkenntnisweise von Wirklichkeit. Nur eben keine (natur-)wissenschaftliche.
Mein Glaube hängt also (nicht materiell, aber formal) an der Glaubwürdigkeit der ersten Zeugen, nicht
aber an einem herumzaubernden Siegfried-und-Roy-Gott, der schwuppdiwupp einen Leichnam verschwinden lässt.
Wäre es so, müsste ich mich von diesem Gott abwenden, weil er selbst nicht glaub-würdig wäre, denn:
Warum sollte ich dann glauben können, dass alle Heiligen von ihm erlöst wurden, während ihre Körper
immer noch existieren, z.T. konserviert oder als Reliquien auf die ganze Welt verstreut? Nun, so ist Gott
aber nicht. Er hat auch die Heiligen auferweckt, so wie er Christus auferweckt hat. Nicht als physikalischen
Trick, sondern als nur dem Heiligen Geist zugängliche Wahrheit.
@ Host Eckner Gott überwindet aus Liebe den Tod Aha. Aber woher sollen das die Jünger gewusst haben?
Auf welcher Grundlage beruht denn der christliche Osterglaube, wenn Jesus nicht auch im physischen Sinne
auferstanden ist? Was meinen Sie, was der Apostel Johannes „sah“, als er zum Grab ging „und glaubte“?
Und die „Erscheinungen“ des Auferstandenen? Und das Essen und Trinken? Kommen Sie mir jetzt bitte nicht
mit „Widerfahrnis“ der Jünger? Worin soll das denn bestehen? Sie hatten wohl plötzlich Migräne bekommen.
Aber warum bloß?!?!?
@Schüttel Das 1. Vatikanum hat strikt unterschieden zwischen Glaubens- und Vernunftgegenständen. Letztere
können nicht geglaubt werden. Wenn Auferstehung also heißt „Jesusmoleküle verschwinden über Nacht“,
so handelt es sich um ein naturwissenschaftliches Faktum, das zu den Vernunftgegenständen gehört – dann
aber DARF es nicht geglaubt werden. Vatikanum 1 hat überhaupt nichts gegen die Realität der Auferstehung
gesagt, sondern festgestellt, dass dieser Glaubenssatz keine naturwiss. fassbare Aussage betrifft. Was
wäre das auch für ein alberner Glaube? Dass Gott vor 2000 Jahren einen Haufen Moleküle hat verschwinden
lassen? Die christliche Glaubensaussage der Auferstehung bezieht sich auf das Gottesverhältnis des Menschen
(Gott überwindet aus Liebe den Tod), das sehr wohl REAL ist, aber – weil der Vernunft nicht zugänglich –
nur im Hl. Geist erfasst und verstanden werden kann. Das Auferstehungsdogma bezieht sich nicht auf irgendwelche
physikalischen Superhelden-Tricks. Wer so denkt, ist – getreu dem 1. Vatikanum – ins Reich der Häresie
zu verweisen. Und dass Helmut Kohl den Papst erpresst haben soll, das ist einfach nur dämlich. Was die
KPdSU nicht schaffte, schaffte der Pensionist Kohl? Im Übrigen bleibt es eine Entscheidung des Papstes,
ob es Ihnen passt oder nicht. Aber das findet man bei Traditionalisten ja oft: Wenn es mir passt, dann
ist der Papst Papst, wenn es mir mal nicht passt, dann ist der Papst halt einem bösen Dämon erlegen.
Hauptsache, ich stehe immer über dem Papst.
@ Makus-Antonius Was ist an Schüttels Rückschlüssen albern? Natürlich stehen hinter gewissen Kardinalsernennungen
kirchenpolitische Implikationen – leider!
Gut informiert Schüttel ist erstaunlich gut informiert. Wahrscheinlich hat er einen eigenen Geheimdienst.
Meine Güte, wie kann man solch alberen Senf in aller Öffentlichkeit ablassen?
@ Gotthard Die Art und Weise, wie die Erenunnung Lehmanns zum Kardinal vonstatten ging, gibt durchaus
Anlass zu kritischen Rückfragen. Warum wurde seine Erennung „nachgeschoben“? Warum wurde er nicht gleich
zusammen mit den anderen Kandidaten ernannt? Die Krierung von Kardinälen ist in erster Linie ein spiritueller,
ja ein liturgischer Akt. Es ist nicht gut, die Auwahl der Kandidaten vordergründig nach (kirchen)politischen
Kriterien vorzunehmen. Im Falle Lehmanns war und ist das ganz offensichtlich.
Erpressung Dass JPII mit der Ernennung Lehmanns zum Kardinal „erpresst“ oder unter Druck gesetzt wurde,
ist doch naheliegend. Schon wieder mal eine Verschwörungs – bzw Erpressungstheorie. Seien wir froh und
dankbar, dass Kardinal Lehmann Vorsitzender der deutschen Bischofskonferenz ist.
Herr Eckner! was hat das Vat. I gegen die Realität der Auferstehungserscheinungen gelehrt? Hören Sie
mit diesem sophistischen Blödsinn auf! Dass JPII mit der Ernennung Lehmanns zum Kardinal „erpresst“ oder
unter Druck gesetzt wurde (es wurde gedroht, der polnischen Kirche kein Geld mehr aus Deutschland zukommen
zu lassen) ist doch naheliegend. Warum wurde Lehmann nicht zusammen mit Kasper und Scheffczyk berufen?
Um die Erpressung zu vertuschen wurde völlig unnötig noch Degenhardt als vierter Deutscher zum Kardinal
ernannt, vielleicht ein Zugeständnis gegenüber dem jetzigen Hl. Vater und damaligen Kardinal Ratzinger.
Hinter der „Erpressung“ standen mit Sicherheit u.a. Helmut Kohl, Lehmanns Beratungsschein-Kumpane, und
der polnische Bischof Alfons Nossol von Oppeln. Außerdem Hans Maier, Wladislaw Bartoszewski und ähnliche
Politiker-Pensionisten, deren Eitelkeit zu bedienen war. Das ist die vatikanische Diplomatie, die „Welt“
in der Kirche, und die „Welt“ freute sich so wie jüngst die Aachener Karnevalisten über ihren „Ordensbruder“.
#16 Laurentius2 18:42:50 | Mittwoch, 29. März 2006
@toby / Auferstehung ist real ! Toby trifft des Pudels Kern. Auch ein Grund, weshalb wahrscheinlich schon
die Presse bestellt war, als das Turiner Grabtuch in Flammen aufgehen sollte, der rätselhafte aber bildhafte –
also besonders für moderne Menschen geeignete – Hinweis auf die Realität der Auferstehung. Der modernistische
Kirchenlehrer Rahner sagte, der Christ der Zukunft könne nur noch ein Mystiker sein. Damit wurde sensationellen
Mystizismen in unserer Kirche Tür und Tor geöffnet, von Medjugorje bis zu fragwürdigen Damen, die auf
Bäumen herumhüpfen … oder sonst NUR im Okkultismus bekannten Bilokationen oder Hellsehereien frönen.
Dabei sagt einer der größten Mystiker überhaupt, der Hl.Johannes vom Kreuz, selbst, daß wir sehr vorsichtig
auch mit der echten Mystik sein sollen, weil hier die Dinge sehr schnell in die falsche Mystik kippen
können ! So tat das auch die „alte Kirche“ (Bischof Zieglbauer), die stets sehr skeptisch blieb, wenn
einer herummirakelte … Heute nun sind wir umzingelt von charismatisch-mystischen Erscheinungsschwärmern
einerseits und dogmenleugnenden Modernisten andererseits. Gott steh seiner Kirche bei: NEIN, wir glauben
an die Auferstehung, weil der Unglaube unvernünftig ist !!!
@ Horst Eckner aber wer sagt, die Auferstehung sei als solche naturwissenschaftlich zu verstehen (Jesuskörper
verschwindet über Nacht), der steht im Widerspruch zu dem, was die katholische Kirche lehrt Dem kann
ich so zustimmen. Sie rennen allerdings offene Türen ein, denn kein ernstzunehmender Katholik hat je
behauptet, die Aufersteheung sei als solche naturwissenschaftlich zu verstehen. Das Problem besteht jedoch
darin, dass man deshalb den realen „materiellen“ Vorgang der Auferstehung nicht einfach leugnen kann,
wie es Kasper, Lehmann und das Gros der deutschsprachigen Universitätstheologie bis heute tun. Man verfährt
nach dem Motto: „Ob das Grab leer war oder nicht, wissen wir nicht. Entscheidend ist jedoch der Glaube.“
So etwa in der erfolgreichen, vom BR produzierten Reihe „2000 Jahre Christentum“. Ja, welcher Glaube denn,
wenn man nix wissen darf??? Und Kasper ist es gerade, der in „Jesus der Christus“ vor einem „zu massiven
Osterglauben“ warnt. Mein Gott, was sind das für Hirngespinste???
@Schüttel Wir können uns über die Begrifflichkeit des „Exegeten“ gerne streiten – aber das ist nur
eine Frage der Terminologie. Die Lehre der Kirche ist die Lehre der Kirche und die ist in diesem Punkt
eindeutig. Siehe DH 3017 und umliegende. Diesen Text zu lesen und zu erläutern ist nicht „Gelehrtenhochmut“,
sondern Pflicht und Auftrag jedes Katholiken. Und dass JP II „erpresst“ worden sei, ist pure Behauptung.
Daraus spricht allenfalls „Frömmelnden-Hochmut“, der alles ablehnt, was ihm nicht in den Kram passt –
selbst wenn es von der höchsten Autorität der Kirche kommt. Dann wird eben uminterpretiert, was das
Zeug hält (und ohne jede Quellengrundlage) – wer aber die Lehre der Kirche lehrt, macht sich des „Gelehrtenhochmuts“
schuldig. Nein, mein Freund, so läuft das Spiel nicht.
@Eckner Exeget Gottes ist Christus oder der Hl. Geist, alles andere ist menschlicher Gelehrtenhochmut,
der die Osterbotschaft „ex-egetisiert“ statt sie mit Geist und Kraft zu bezeugen. Hierin sind Lehmann
und Kasper als Hegel/Schelling-, bzw. Heidegger/Rahner-Schüler wirklich absolute Meister. Johannes Paul
II. wurde erpresst und hat der Erpressung nachgegeben.
#11 Niedermünster 15:42:34 | Mittwoch, 29. März 2006
@Catholicus Gerne gestehe ich Ihnen zu, dass mein Ton scharf und polemisch ist, vielleicht auch verbittert.
Ich denke aber dass Recht darauf zu haben, da ich 27 Jahre JPII Pontifikat ertragen musste. Dieses hat
eben seine Spuren hinterlassen!
@Toby: Aha, die Lektüre der kirchlichen Lehre des 1. Vatikanischen Konzils ist also ein „exegetischer
Winkelzug“? Natürlich setzt der Glaube die Auferstehung voraus (hab ich auch nie anders behauptet), aber
wer sagt, die Auferstehung sei als solche naturwissenschaftlich zu verstehen (Jesuskörper verschwindet
über Nacht), der steht im Widerspruch zu dem, was die katholische Kirche lehrt. Das ist kein exegetischer
Winkelzug, sondern kirchliche Lehre.
Faktum Natürlich setzt der Osterglaube das historische Faktum der Auferstehung voraus. Historisches Faktum
ist einzig und allein der Auferstehungsglaube der Jüngerinnen und Jünger.
@Niedermünster Mir mißfällt der Ton, in dem Sie über den verstorbenen Heiligen Vater Johannes Paul
II. sprechen! Sind Sie der Kritiker von „Über-drüber“, dem über seine Person und Taten ein letztes
Urteil zusteht?
@ Horst Eckner Diese exegetischen Winkelzüge versteht kein vernünftiger Mensch. Natürlich setzt der
Osterglaube das historische Faktum der Auferstehung voraus.
@Schüttel 1. Wer darauf hinweist, dass die Osterbotschaft nicht als ein historisch-materielles Ereignis
(also das plötzliche „Verschwinden aller Jesus-Atome“) zu verstehen ist, ist kein Leugner der Osterbotschaft,
sondern im Gegenteil deren Exeget. Wer das Gegenteil behauptet, ist ein Leugner der Lehre der Kirche –
denn das 1. Vatikanische Konzil lehrt uns eindeutig, dass etwas, das der Vernunft zugänglich ist (also
ein beobachtbares, naturwissenschaftliches Ereignis wie in diesem Fall das Verschwinden der Jesus-Atome),
niemals Gegenstand des Glaubens sein kann. Siehe DH 3017 und umliegende. 2. Wer der Meinung ist, die (kirchlich
eh ungültige) staatliche Wiederheirat müsse nicht, jedenfalls nicht notwendigerweise zum Ausschluss
von der Eucharistie führen, leugnet damit noch lange nicht die Ehelehre der Kirche (die sich sowieso
über zweitausend Jahre ständig geändert hat und vor allem kirchenrechtlich je unterschiedlich gefasst
und sanktioniert wurde). @ Allgemeinheit: Warum geilt sich kreuz.net eigentlich so an Gerüchten auf?
Als nächstes kommt wohl ein Enthüllungsbericht folgender Art: „Krenn ein Nazi? Bei einer zufälligen
Begegnung brüllte ich Mons. Kurt Krenn an: ‘DU NAZISCHWEIN!’ Da lächelte er nur. Er dementierte aber
nicht. Also ist er wohl wirklich ein Nazi.“
Eine lächerliche Gerüchte- und Falschmeldung von kreuz.net. Was soll das? Warum sollte Marini ein Geheimkardinal
„in pectore“ gewesen sein? Wenn ihn Johannes Paul II., der auch Kasper und Lehmann als Leugner der Osterbotschaft
(siehe 30Tage Jahrgang 1992) und der Ehelehre der Kirche (Zulassung wiederverheirateter Geschiedener)
aus diplomatischer Rücksicht offen zu Kardinälen machte, hätte haben wollen, hätte er es getan. Das
Problem Benedikt XVI. ist: wohin mit Marini, der keinerlei pastorale Erfahrungen hat und keinerlei Ambitionen
in dieser Richtung. Er soll bereits eine Diözese in Sizilien abgelehnt haben. „His time is over“. Lassen
wir doch Johannes Paul II. sein Geheimnis! Vielleicht war es ja sein treuer Sekretär, jetzt Kardinal
von Krakau, wenn auch vom polnischen Episkopat nicht besonders geliebt.