Johannes Paul II.
Geheimnis gelüftet
Wer war der Kardinal in pectore, der von Johannes Paul II. im Oktober 2003 ernannt, aber nie bekanntgemacht wurde? Eine italienische Tageszeitung wußte jüngst eine Antwort auf diese Frage.
(kreuz.net, Piacenza) In seinem letzten Konsistorium am 21. Oktober 2003 ernannte Papst Johannes Paul II. insgesamt 31 Kardinäle, davon einen in pectore.

Bei einem Kardinal in pectore – „im Herzen“ – handelt es sich um eine Ernennung, die der Papst zwar vornimmt, aber aus pastoralen, politischen oder anderen Gründen für sich behält und erst zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht.

Dazu kam es freilich nicht mehr. Papst Johannes Paul II. nahm den Namen des ernannten Kardinals mit ins Grab. Damit verfiel die Ernennung.

Doch am Montag wußte die norditalienische Tageszeitung ‘Liberà’ mehr über den geheimnisumwitterten Kardinal in pectore.

Der damals ernannte Kirchenfürst sei kein anderer als der päpstliche Zeremonienmeister, Erzbischof Piero Marini (64), gewesen.

Die Tageszeitung wußte auch zu berichten, daß Mons. Marini diesbezügliche Gerüchte, die gegenwärtig in klerikalen Kreisen der Diözese Piacenza herumgeistern, nicht dementiert habe.

Erzbischof Marini stammt aus der winzigen Ortschaft Valverde, die zur Diözese Piacenza-Bobbio gehört. Dort wurde er auch als Priester inkardiniert. Piacenza befindet sich rund 60 Kilometer südöstlich von Mailand.

Im Jahr 2003 erhielt Mons. Marini den Antonino d’oro, einen Preis, der jährlich vom Kathedralkapitel von Piacenza für kirchliche Verdienste verliehen wird.

Daß in diesem selben Jahr womöglich eine noch viel größere Ehrung an ihn erging, soll in Mailand während einer Vorstellung des jüngsten Buches von Mons. Marini zum Vorschein gekommen sein. Das Buch trägt den Titel „Liturgie und Schönheit. Nobilis pulchritudo“.

Bei diesem
Frage eines Journalisten:
„Exzellenz, sind Sie der Kardinal in pectore von Johannes Paul II. gewesen?“
Anlaß wurde Erzbischof Marini die Frage gestellt:

„Exzellenz, sind Sie der Kardinal in pectore von Johannes Paul II. gewesen?“

Als Reaktion auf die Frage habe Mons. Marini überrascht eingehalten, sich herumgeschaut und anschließend geschmunzelt, „aber vor allem hat er nicht dementiert“, berichtet die Tageszeitung ‘Libertà’.

Sein Vehalten sei von den Anwesenden als eine implizite Bestätigung dessen verstanden worden, was man in klerikalen Kreisen von Piacenza schon lange gemunkelt habe.

Bisher waren kirchliche Beobachter davon ausgegangen, daß der geheim ernannte Kardinal ein Prälat aus China, Vietnam oder aus einem anderen Staat war, wo die Religionsfreiheit nicht gewährleistet ist.
      
36 Lesermeinungen
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#37   Gotthard   22:45:07 | Mittwoch, 26. April 2006
wunderschön
es gibt auf diesen Unsinn immer noch Meldungen … wunderschön!!!!!!
Auf die Frage, ob ich zum nächsten Bundespräsidenten vorgeschlagen werde, würde ich auch nur lächeln … und nicht dementieren.
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#36   Annette   22:32:12 | Mittwoch, 26. April 2006
Hier der 2. Teil
Entschuldigung, dass es etwas gedauert hat.
1. Kor.:
In meiner Bibel stehen die Verse so, und ergeben dann wohl auch einen anderen Sinn! Sorry, aber ich habe ein alte Bibel weil die meiner Meinung nach näher an der Urfassung ist. „…sondern was töricht ist VOR DER WELT, das hat Gott erwählt, dass er die Weisen zu Schanden mache;und was schwach ist VOR DER WELT , das hat Gott erwählt, das er zu Schanden mache, was stark ist; und das Unedle VOR DER WELT und das Verachtete hat Gott erwählt und das da nichts ist, dass er zunichte mache, was etwas ist, auf das sich vor ihm kein Fleisch rühme.Von ihm kommt auch ihr her in Christo Jesu, welcher uns gemacht ist von Gott zur Weisheit und zur Gerechtigkeit und zur Heiligung und zur Erlösung, auf das (wie geschrieben steht) WER SICH RÜHME, DER RÜHME SICH DES HERRN!“[fett] 1. Kor. 1,27-31
„so euch die Welt hasst, so wisset, das sie mich vor euch gehasst hat.“ Joh. 15,18 Der Ruhm gebührt allein dem HERRN!!!!!!!!!!!!!!!!!
Ohne IHN können wir nichts tun. Joh. 15,5
Doch…können wir, ABER es liegt kein göttlicher Segen darauf und nichts wird uns gelingen!!
Möge der HERR Sie segnen.
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#35   Annette   19:06:30 | Mittwoch, 19. April 2006
Domenicus
Genesis:
Es hat ja nicht Gott so gehandelt sondern Lot.
Und der war ein Mensch und wie gesagt
auch er hatte einen freien Willen von Gott bekommen.
NUR…Rechenschafft muss er allein vor Gott dafür abgeben (wie wir alle). ABER…GOTT sei gelobt und gedankt, dass ER seinen Sohn JESUS CHRISTUS für UNS durch all die Schmach und Sünde hat gehen lassen, wiewohl er ohne Sünde war (u. blieb) und den Versuchungen widerstanden hat, was wir NIE könnten!!
Und das wir „uns freuen, das unsere Namen im Himmel geschrieben sind!“ Lukas 10, 20 b s. auch Offenb. 3,5
2. Teil folgt
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#34   domenicus †   00:35:21 | Mittwoch, 19. April 2006

Lest doch das Buch der Bücher und Ihr werdet sehen was GOTT darin alles wunderbares für Euch bereit hält!!!
Solche Dinge?
Und das Niedrige in der Welt und das Verachtete hat Gott erwählt: das, was nichts ist, um das, was etwas ist, zu vernichten, damit kein Mensch sich rühmen kann vor Gott.
(Brief an die Korinther 1, 26-29)
oder die Geschichte von Lot, der seine Kinder prostituieren will?
Siehe, ich habe zwei Töchter, die wissen noch von keinem Manne; die will ich herausgeben unter euch, und tut mit ihnen, was euch gefällt
(Genesis 19,8)
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#33   Annette   23:48:46 | Dienstag, 18. April 2006
Glaubt jemand an GOTTES Wort???
Bin ich denn die Einzige die ohne jeden Zweifel an die Bibel, also GOTTES Wort glaubt??
Wenn wir diese Buch nicht hätten, wer weiss ob wir überhaupt wüssten das es einen GOTT gibt und was ER alles für uns getan hat. Warum feiern wir sonst Ostern (Auferstehungsfest)!!
Der HERR Jesus hat für uns zum Vater
gebetet:“…Heilige sie in der Wahrheit, dein Wort ist die Wahrheit!!!“ Joh. 17,17
Entweder Ihr akzeptiert sie ganz, mit allen was für Euchpositiv oder negativ ist , oder lasst es. Denn Gott nimmt Euch auch nicht halb an, sondern ganz oder garnicht. Bei IHM gibt es nur schwarz oder weiss, keine Grauzone. Entweder JA oder NEIN kein Jein!!! Himmel oder Hölle!!
Nur welchen Weg Ihr gehen wollt, den müsst Ihr für Euch selbst treffen. Schließlich hat GOTT uns den freien Willen gegeben.
Lest doch das Buch der Bücher und Ihr werdet sehen was GOTT darin alles wunderbares für Euch bereit hält!!! Lest es mit Gebet, dass ER Euch die Dinge offenbart, die Ihr vielleicht noch nicht versteht. Wenn Ihr das mit ehrlichem Herzen tut, wird der HERR Euch das alles „zeigen“!!! Ich weiss das, hab die Erfahrung gemacht!!!! Und es ist wunderschön!!!
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#32   Horst Eckner †   22:11:40 | Samstag, 8. April 2006
@Antonia-Maria
Wieso erwecke ich den Eindruck, ich glaube nicht an die Auferstehung Christi? Wieso erwecke ich den Eindruck, ich bekenne Christus nicht als wesensgleich dem Vater?
Aber bedenken Sie bitte auch, dass uns das Hl. Konzil von Chalkedon für immer lehrte, Christus sei „in allem uns gleich außer der Sünde“ gewesen. Das wirft ein sehr genaues, aber von frömmelnden Traditionalisten und von heidnischen Gottesvorstellungen unterwanderten Schwindlern komplett ignoriertes Licht darauf, wie z.B. die literarische Schilderungen Jesu Wunder etc. zu verstehen sind (nämlich als literarische Konstruktion, die von uns nur mit theol. Aufwand rekonstruiert werden kann; aber NICHT als historische Reportagen über einen David-Copperfield-Gott auf Erden, der herumläuft und Zaubertricks aufführt).
Ihrer Kritik an liturgischen Formen, in denen Christus nur noch als „humanistisches Vorbild“ dargestellt wird, kann ich in jeglicher Hinsicht nur zustimmen – allerdings sind diese Formen nicht kanonisch.
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#31   Irenäus   23:07:18 | Dienstag, 4. April 2006
Auferstehung
Nun, wer meint, die Evangelien wollten keine historischen Tatsachenberichte sein, der hat sie gar nicht gelesen.
Aber wer braucht schon die Bibel, wenn es doch V2 gibt?
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#30   Leo   22:01:06 | Dienstag, 4. April 2006
Auferstehung
„Auferstehung“ und „Auferstehungs-Leib“ Jesu
sind Fakten, die naturwissenschaftlich nicht erklärt werden können, aus dem einfachen Grund, weil die Naturwissenschft nur für Phänomene der Natur zuständig ist, insofern diese bestimmten Gesetzmässigkeiten unterworfen ist. Fragen, wie sie Gotthard stellt, sind deshalb völlig sinnlos!
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#29   Gotthard   21:05:02 | Dienstag, 4. April 2006
Erklärung
Wer kann mir einmal den „Auferstehungs-Leib“ Jesu naturwissenschaftlich erklären?
Wer kann mir bitte einmal erklären, „wohin“ Jesus in den Himmel aufgefahren ist? „Wohin“ jetzt naturwissenschaftlich gemeint…
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#28   Leo   20:52:42 | Dienstag, 4. April 2006
@ Horst Eckner
Er hat auch die Heiligen auferweckt, so wie er Christus auferweckt hat.
Mitnichten! „Um mit Christus aufzuerstehen, muss man mit Christus sterben; dazu ist es notwendig, „aus dem Leib auszuwandern und daheim beim Herrn zu sein“ (2 Kor. 5,8). Bei diesem „Aufbrechen“ (Phil 1,23), beim Tod, wird die Seele vom Leib getrennt. Sie wird am Tag der Auferstehung der Toten wieder mit ihrem Leib vereint werden“ (KKK 1005).
Einzige Ausnahme: „… die heilige Jungfrau Maria wurde nach Vollendung des irdischen Lebenslaufs mit Leib und Seele in die himmlische Herrlichkeit aufgenommen…„(KKK 966).
Wenn Auferstehung also heißt „Jesusmoleküle verschwinden über Nacht“, so handelt es sich um ein naturwissenschaftliches Faktum
falsch, solange es keine naturwissenschaftliche Erklärung dafür gibt! Nicht auszuschliessen ist, dass es für gewisse Fakten niemals eine naturwissenschaftliche Erklärung geben wird!
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#27   Antonia-Maria   18:28:50 | Samstag, 1. April 2006
@Horst Eckner
Herr Eckner Sie erwecken bei mir den Eindruck, dass Sie nicht an die Auferstehung Jesus Christus glauben.
Jesus war kein Heiliger er ist Teil des Dreieinigen Gottes.
Leider wird diese Tatsache heute immer mehr verschleiert, so dass viele Menschen Jesus wirklich nur noch als einen außergewöhnlichen Heiligen (Humanisten) sehen. Das spiegelt sich auch in vielen Hl. Messen wieder, Gott wird an den Rand gedrängt und der Mensch in den Mittelpunkt gestellt.
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#26   Annette   18:25:36 | Donnerstag, 30. März 2006
an alle
„Es ist aber der Glaube einge gewisse Zuversicht des, das man hofft und ein Nichtzweifeln an dem, das man nicht sieht.“ Hebr. 11,1
„Selig sind, die nicht sehen und doch glauben!“ Joh. 20,29
Der HERR richte Eure Herzen zu der und Geduld CHRISTI und seiner Liebe!!!
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#25   Toby   18:15:57 | Donnerstag, 30. März 2006
@ Horst Eckner
Wenn ich Sie recht verstehem, wollte das Neue Testament also angeblich keine geschichtlichen Tatsachen und Ereignisse berichten, sondern vornehmlich nur von irgendeiner nebulösen „Glaubenserfahrung“, die nicht greifbar ist (und dann soll’s in diesem Fall plötzlich der Hl. Geist gewesen sein). Was tatsächlich geschehen ist, entzieht sich der Bibel und hat nur wenig Relevanz. Es tut mir leid, aber da streubt sich einfach mein Verstand. Um mit Georg May zu sprechen: „Die Wirkung auf einen denkenden Menschen kann nur sein, dass er entweder diese Exegese oder das Christentum für Unfug hält“.
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#24   Horst Eckner †   17:50:33 | Donnerstag, 30. März 2006
@Toby:
Was meinen Sie wohl, warum uns die Auferstehung in jedem Evangelium anders (und in Mk ursprünglich sogar überhaupt nicht!) erzählt wird? Offenbar ist es doch gar nicht der Anspruch, einen historischen Bericht zu überliefern, sondern die Glaubensaussage literarisch zu gestalten – ansonsten müsste man die Evangelien eh in die Tonne kloppen, weil die sich auf der historischen Ebene ja sogar widersprechen.
Und die Frage, woher die Jünger die Auferstehung glaubten: Tja, das nennt man den Heiligen Geist. Der ist nämlich sehr wohl eine Erkenntnisweise von Wirklichkeit. Nur eben keine (natur-)wissenschaftliche.
Mein Glaube hängt also (nicht materiell, aber formal) an der Glaubwürdigkeit der ersten Zeugen, nicht aber an einem herumzaubernden Siegfried-und-Roy-Gott, der schwuppdiwupp einen Leichnam verschwinden lässt. Wäre es so, müsste ich mich von diesem Gott abwenden, weil er selbst nicht glaub-würdig wäre, denn: Warum sollte ich dann glauben können, dass alle Heiligen von ihm erlöst wurden, während ihre Körper immer noch existieren, z.T. konserviert oder als Reliquien auf die ganze Welt verstreut? Nun, so ist Gott aber nicht. Er hat auch die Heiligen auferweckt, so wie er Christus auferweckt hat. Nicht als physikalischen Trick, sondern als nur dem Heiligen Geist zugängliche Wahrheit.
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#23   Toby   17:40:50 | Donnerstag, 30. März 2006
@ Host Eckner
Gott überwindet aus Liebe den Tod
Aha. Aber woher sollen das die Jünger gewusst haben?
Auf welcher Grundlage beruht denn der christliche Osterglaube, wenn Jesus nicht auch im physischen Sinne auferstanden ist?
Was meinen Sie, was der Apostel Johannes „sah“, als er zum Grab ging „und glaubte“?
Und die „Erscheinungen“ des Auferstandenen? Und das Essen und Trinken?
Kommen Sie mir jetzt bitte nicht mit „Widerfahrnis“ der Jünger? Worin soll das denn bestehen? Sie hatten wohl plötzlich Migräne bekommen. Aber warum bloß?!?!?
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#22   Horst Eckner †   17:06:13 | Donnerstag, 30. März 2006
@Schüttel
Das 1. Vatikanum hat strikt unterschieden zwischen Glaubens- und Vernunftgegenständen. Letztere können nicht geglaubt werden. Wenn Auferstehung also heißt „Jesusmoleküle verschwinden über Nacht“, so handelt es sich um ein naturwissenschaftliches Faktum, das zu den Vernunftgegenständen gehört – dann aber DARF es nicht geglaubt werden. Vatikanum 1 hat überhaupt nichts gegen die Realität der Auferstehung gesagt, sondern festgestellt, dass dieser Glaubenssatz keine naturwiss. fassbare Aussage betrifft. Was wäre das auch für ein alberner Glaube? Dass Gott vor 2000 Jahren einen Haufen Moleküle hat verschwinden lassen? Die christliche Glaubensaussage der Auferstehung bezieht sich auf das Gottesverhältnis des Menschen (Gott überwindet aus Liebe den Tod), das sehr wohl REAL ist, aber – weil der Vernunft nicht zugänglich – nur im Hl. Geist erfasst und verstanden werden kann. Das Auferstehungsdogma bezieht sich nicht auf irgendwelche physikalischen Superhelden-Tricks. Wer so denkt, ist – getreu dem 1. Vatikanum – ins Reich der Häresie zu verweisen.
Und dass Helmut Kohl den Papst erpresst haben soll, das ist einfach nur dämlich. Was die KPdSU nicht schaffte, schaffte der Pensionist Kohl? Im Übrigen bleibt es eine Entscheidung des Papstes, ob es Ihnen passt oder nicht. Aber das findet man bei Traditionalisten ja oft: Wenn es mir passt, dann ist der Papst Papst, wenn es mir mal nicht passt, dann ist der Papst halt einem bösen Dämon erlegen. Hauptsache, ich stehe immer über dem Papst.
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#21   Toby   10:45:40 | Donnerstag, 30. März 2006
@ Makus-Antonius
Was ist an Schüttels Rückschlüssen albern? Natürlich stehen hinter gewissen Kardinalsernennungen kirchenpolitische Implikationen – leider!
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#20   Markus-Antonius †   10:30:39 | Donnerstag, 30. März 2006
Gut informiert
Schüttel ist erstaunlich gut informiert. Wahrscheinlich hat er einen eigenen Geheimdienst. Meine Güte, wie kann man solch alberen Senf in aller Öffentlichkeit ablassen?
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#19   Toby   08:03:27 | Donnerstag, 30. März 2006
@ Gotthard
Die Art und Weise, wie die Erenunnung Lehmanns zum Kardinal vonstatten ging, gibt durchaus Anlass zu kritischen Rückfragen. Warum wurde seine Erennung „nachgeschoben“? Warum wurde er nicht gleich zusammen mit den anderen Kandidaten ernannt?
Die Krierung von Kardinälen ist in erster Linie ein spiritueller, ja ein liturgischer Akt. Es ist nicht gut, die Auwahl der Kandidaten vordergründig nach (kirchen)politischen Kriterien vorzunehmen. Im Falle Lehmanns war und ist das ganz offensichtlich.
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#18   Gotthard   22:03:55 | Mittwoch, 29. März 2006
Erpressung
Dass JPII mit der Ernennung Lehmanns zum Kardinal „erpresst“ oder unter Druck gesetzt wurde, ist doch naheliegend.
Schon wieder mal eine Verschwörungs – bzw Erpressungstheorie.
Seien wir froh und dankbar, dass Kardinal Lehmann Vorsitzender der deutschen Bischofskonferenz ist.
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#17   Schüttel   21:41:25 | Mittwoch, 29. März 2006
Herr Eckner!
was hat das Vat. I gegen die Realität der Auferstehungserscheinungen gelehrt? Hören Sie mit diesem sophistischen Blödsinn auf! Dass JPII mit der Ernennung Lehmanns zum Kardinal „erpresst“ oder unter Druck gesetzt wurde (es wurde gedroht, der polnischen Kirche kein Geld mehr aus Deutschland zukommen zu lassen) ist doch naheliegend. Warum wurde Lehmann nicht zusammen mit Kasper und Scheffczyk berufen? Um die Erpressung zu vertuschen wurde völlig unnötig noch Degenhardt als vierter Deutscher zum Kardinal ernannt, vielleicht ein Zugeständnis gegenüber dem jetzigen Hl. Vater und damaligen Kardinal Ratzinger. Hinter der „Erpressung“ standen mit Sicherheit u.a. Helmut Kohl, Lehmanns Beratungsschein-Kumpane, und der polnische Bischof Alfons Nossol von Oppeln. Außerdem Hans Maier, Wladislaw Bartoszewski und ähnliche Politiker-Pensionisten, deren Eitelkeit zu bedienen war. Das ist die vatikanische Diplomatie, die „Welt“ in der Kirche, und die „Welt“ freute sich so wie jüngst die Aachener Karnevalisten über ihren „Ordensbruder“.
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#16   Laurentius2   18:42:50 | Mittwoch, 29. März 2006
@toby / Auferstehung ist real !
Toby trifft des Pudels Kern.
Auch ein Grund, weshalb wahrscheinlich schon die Presse bestellt war, als das Turiner Grabtuch in Flammen aufgehen sollte, der rätselhafte aber bildhafte – also besonders für moderne Menschen geeignete – Hinweis auf die Realität der Auferstehung.
Der modernistische Kirchenlehrer Rahner sagte, der Christ der Zukunft könne nur noch ein Mystiker sein.
Damit wurde sensationellen Mystizismen in unserer Kirche Tür und Tor geöffnet, von Medjugorje bis zu fragwürdigen Damen, die auf Bäumen herumhüpfen … oder sonst NUR im Okkultismus bekannten Bilokationen oder Hellsehereien frönen. Dabei sagt einer der größten Mystiker überhaupt, der Hl.Johannes vom Kreuz, selbst, daß wir sehr vorsichtig auch mit der echten Mystik sein sollen, weil hier die Dinge sehr schnell in die falsche
Mystik kippen können ! So tat das auch die „alte Kirche“ (Bischof Zieglbauer), die stets sehr skeptisch blieb, wenn einer herummirakelte …
Heute nun sind wir umzingelt von charismatisch-mystischen Erscheinungsschwärmern einerseits und dogmenleugnenden Modernisten andererseits. Gott steh seiner Kirche bei:
NEIN, wir glauben an die Auferstehung, weil der Unglaube unvernünftig ist !!!
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#15   Breze   18:29:39 | Mittwoch, 29. März 2006
@ Niedermünster
Oh, Sie Ärmster, was hat Sie denn so gequält?
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#14   Toby   18:06:21 | Mittwoch, 29. März 2006
@ Horst Eckner
aber wer sagt, die Auferstehung sei als solche naturwissenschaftlich zu verstehen (Jesuskörper verschwindet über Nacht), der steht im Widerspruch zu dem, was die katholische Kirche lehrt
Dem kann ich so zustimmen. Sie rennen allerdings offene Türen ein, denn kein ernstzunehmender Katholik hat je behauptet, die Aufersteheung sei als solche naturwissenschaftlich zu verstehen.
Das Problem besteht jedoch darin, dass man deshalb den realen „materiellen“ Vorgang der Auferstehung nicht einfach leugnen kann, wie es Kasper, Lehmann und das Gros der deutschsprachigen Universitätstheologie bis heute tun. Man verfährt nach dem Motto: „Ob das Grab leer war oder nicht, wissen wir nicht. Entscheidend ist jedoch der Glaube.“ So etwa in der erfolgreichen, vom BR produzierten Reihe „2000 Jahre Christentum“.
Ja, welcher Glaube denn, wenn man nix wissen darf???
Und Kasper ist es gerade, der in „Jesus der Christus“ vor einem „zu massiven Osterglauben“ warnt.
Mein Gott, was sind das für Hirngespinste???
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#13   Horst Eckner †   17:04:37 | Mittwoch, 29. März 2006
@Schüttel
Wir können uns über die Begrifflichkeit des „Exegeten“ gerne streiten – aber das ist nur eine Frage der Terminologie. Die Lehre der Kirche ist die Lehre der Kirche und die ist in diesem Punkt eindeutig. Siehe DH 3017 und umliegende. Diesen Text zu lesen und zu erläutern ist nicht „Gelehrtenhochmut“, sondern Pflicht und Auftrag jedes Katholiken.
Und dass JP II „erpresst“ worden sei, ist pure Behauptung. Daraus spricht allenfalls „Frömmelnden-Hochmut“, der alles ablehnt, was ihm nicht in den Kram passt – selbst wenn es von der höchsten Autorität der Kirche kommt. Dann wird eben uminterpretiert, was das Zeug hält (und ohne jede Quellengrundlage) – wer aber die Lehre der Kirche lehrt, macht sich des „Gelehrtenhochmuts“ schuldig. Nein, mein Freund, so läuft das Spiel nicht.
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#12   Schüttel   16:44:34 | Mittwoch, 29. März 2006
@Eckner
Exeget Gottes ist Christus oder der Hl. Geist, alles andere ist menschlicher Gelehrtenhochmut, der die Osterbotschaft „ex-egetisiert“ statt sie mit Geist und Kraft zu bezeugen. Hierin sind Lehmann und Kasper als Hegel/Schelling-, bzw. Heidegger/Rahner-Schüler wirklich absolute Meister. Johannes Paul II. wurde erpresst und hat der Erpressung nachgegeben.
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#11   Niedermünster   15:42:34 | Mittwoch, 29. März 2006
@Catholicus
Gerne gestehe ich Ihnen zu, dass mein Ton scharf und polemisch ist, vielleicht auch verbittert. Ich denke aber dass Recht darauf zu haben, da ich 27 Jahre JPII Pontifikat ertragen musste. Dieses hat eben seine Spuren hinterlassen!
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#10   Horst Eckner †   14:06:49 | Mittwoch, 29. März 2006
@Toby:
Aha, die Lektüre der kirchlichen Lehre des 1. Vatikanischen Konzils ist also ein „exegetischer Winkelzug“? Natürlich setzt der Glaube die Auferstehung voraus (hab ich auch nie anders behauptet), aber wer sagt, die Auferstehung sei als solche naturwissenschaftlich zu verstehen (Jesuskörper verschwindet über Nacht), der steht im Widerspruch zu dem, was die katholische Kirche lehrt. Das ist kein exegetischer Winkelzug, sondern kirchliche Lehre.
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#9   Gotthard   14:03:06 | Mittwoch, 29. März 2006
Faktum
Natürlich setzt der Osterglaube das historische Faktum der Auferstehung voraus.
Historisches Faktum ist einzig und allein der Auferstehungsglaube der Jüngerinnen und Jünger.
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#8   Catholicus   13:58:03 | Mittwoch, 29. März 2006
@Niedermünster
Mir mißfällt der Ton, in dem Sie über den verstorbenen Heiligen Vater Johannes Paul II. sprechen! Sind Sie der Kritiker von „Über-drüber“, dem über seine Person und Taten ein letztes Urteil zusteht?
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#7   Toby   13:53:39 | Mittwoch, 29. März 2006
@ Horst Eckner
Diese exegetischen Winkelzüge versteht kein vernünftiger Mensch. Natürlich setzt der Osterglaube das historische Faktum der Auferstehung voraus.
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#5   Horst Eckner †   11:42:27 | Mittwoch, 29. März 2006
@Schüttel
1. Wer darauf hinweist, dass die Osterbotschaft nicht als ein historisch-materielles Ereignis (also das plötzliche „Verschwinden aller Jesus-Atome“) zu verstehen ist, ist kein Leugner der Osterbotschaft, sondern im Gegenteil deren Exeget. Wer das Gegenteil behauptet, ist ein Leugner der Lehre der Kirche – denn das 1. Vatikanische Konzil lehrt uns eindeutig, dass etwas, das der Vernunft zugänglich ist (also ein beobachtbares, naturwissenschaftliches Ereignis wie in diesem Fall das Verschwinden der Jesus-Atome), niemals Gegenstand des Glaubens sein kann. Siehe DH 3017 und umliegende.
2. Wer der Meinung ist, die (kirchlich eh ungültige) staatliche Wiederheirat müsse nicht, jedenfalls nicht notwendigerweise zum Ausschluss von der Eucharistie führen, leugnet damit noch lange nicht die Ehelehre der Kirche (die sich sowieso über zweitausend Jahre ständig geändert hat und vor allem kirchenrechtlich je unterschiedlich gefasst und sanktioniert wurde).
@ Allgemeinheit:
Warum geilt sich kreuz.net eigentlich so an Gerüchten auf? Als nächstes kommt wohl ein Enthüllungsbericht folgender Art: „Krenn ein Nazi? Bei einer zufälligen Begegnung brüllte ich Mons. Kurt Krenn an: ‘DU NAZISCHWEIN!’ Da lächelte er nur. Er dementierte aber nicht. Also ist er wohl wirklich ein Nazi.“
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#4   Schüttel   11:22:36 | Mittwoch, 29. März 2006
Eine lächerliche Gerüchte- und
Falschmeldung von kreuz.net. Was soll das? Warum sollte Marini ein Geheimkardinal „in pectore“ gewesen sein? Wenn ihn Johannes Paul II., der auch Kasper und Lehmann als Leugner der Osterbotschaft (siehe 30Tage Jahrgang 1992) und der Ehelehre der Kirche (Zulassung wiederverheirateter Geschiedener) aus diplomatischer Rücksicht offen zu Kardinälen machte, hätte haben wollen, hätte er es getan. Das Problem Benedikt XVI. ist: wohin mit Marini, der keinerlei pastorale Erfahrungen hat und keinerlei Ambitionen in dieser Richtung. Er soll bereits eine Diözese in Sizilien abgelehnt haben. „His time is over“. Lassen wir doch Johannes Paul II. sein Geheimnis! Vielleicht war es ja sein treuer Sekretär, jetzt Kardinal von Krakau, wenn auch vom polnischen Episkopat nicht besonders geliebt.
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#3   ottaviani   11:13:22 | Mittwoch, 29. März 2006
ach der oberministrant
wenn dem so war danken wir gott daß er es nicht wurde
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#2   Benedikt   10:40:20 | Mittwoch, 29. März 2006
Wer’s glaubt
Einer der lustigsten Tricks der Medien ist es, einfach alles, was nicht explizit dementiert wird als Wahrheit darzustellen.
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#1   jaschaudichan †   10:27:15 | Mittwoch, 29. März 2006
Na Gott sei Dank
jetzt kann ich endlich wieder ruhig schlafen.
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