08:47:38 | Donnerstag, 30. März 2006
Ein neuer Pileolus? + Alkoholverbot beim Papstbesuch + Gezielte Mädchenschlachtung + Geschmacklos + Gegen die Kirche ist den Braunen und Roten jedes Mittel recht
Ein neuer Pileolus?Vatikan. Bei der gestrigen Generalaudienz erklärte Papst Benedikt XVI., daß Christen
Vergebung und Versöhnung stiften müßten. Sie dürften den weltweiten Konflikten nicht tatenlos zusehen.
Zur Generalaudienz waren rund 40.000 Menschen auf dem Petersplatz erschienen. Unter ihnen befanden sich
mehr als hundert Mitglieder der römischen Stadtpolizei. Sie überreichten dem Papst den typisch weißen
Helm der italienischen Verkehrshüter.
Alkoholverbot beim PapstbesuchPolen. Während des Papstbesuches
in Polen Ende Mai wird in den Geschäften von Krakau und Warschau kein Alkohol erhältlich sein. Dies
berichtete der Radiosender ‘Polskie Radio’. Benedikt XVI. wird von 25-28. Mai von Warschau nach Wadowice –
dem Geburtsort von Papst Johannes Paul II. – sowie nach Tschenstochau, Auschwitz und Krakau reisen. Ein
ähnliches Alkoholverbot existierte bereits bei den Heimatreisen von Johannes Paul II.
Gezielte Mädchenschlachtung
Indien. Ein indisches Gericht hat einen Abtreiber wegen der gezielten Tötung von Mädchen zu zwei Jahren
Kerker verurteilt. Ein verdecktes Ermittlungsteam konnte beweisen, daß der Verbrecher die zu tötenden
Menschen vor ihrer Ermordung mittels Ultraschall auf ihr Geschlecht überprüfte. Andernfalls wären die
Tötungen in Ordnung gewesen. Bei der Gefängnisstrafe handelt es sich um die erste bekannt gewordene
Verurteilung nach einem neuen Gesetz, das geschlechtsspezifische Kinderabtreibungen verbietet.
Geschmacklos
Slowakei. Eine Hausfrau aus Zilina in der Nordslowakei fand kürzlich in einem frisch aufgeschnittenen
Brotlaib ein Kondom. Dies berichtete das österreichische Boulevardblatt ‘Kronenzeitung’. Die Bäckerei,
aus der das Brot stammte, erklärte, daß es sich wohl um den geschmacklosen Scherz eines Mitarbeiters
gehandelt habe.
Gegen die Kirche ist den Braunen und Roten jedes Mittel recht„Doch Werner Kaltefleiter
ist überzeugt: »Anders wäre es [bei den
anfänglichen Beschmutzungsversuchen der Person des neugewählten
Papstes Benedikt XVI.] trotz der fehlenden Belege gelaufen, wenn 2005 die Desinformanten und Hetzpropagandisten
in Ost-Berlin noch am Werk gewesen wären. Sie hätten mit größter Wahrscheinlichkeit belastende Dokumente
produziert und in die westliche Öffentlichkeit geschleust, wie sie es wiederholt gegen Politiker und
Kleriker getan haben.« Bis heute habe sich beispielsweise nicht genau klären lassen, aus welcher östlichen
Quelle die Hetze gegen Pius XII. und dessen Friedensdiplomatie gespeist worden sei. »Im Kampf gegen die
katholische Kirche ist den kommunistischen Geheimdiensten jedes Mittel recht gewesen, genauso wie sie
vor ihnen die braunen Machthaber eingesetzt haben.« Ihr gemeinsames Ziel, nämlich die Kirche zu vernichten,
hätten beide niemals aus den Augen verloren.“
Das ‘Wiesbadener Tagblatt’ am 16. März über das Buch
„Spionage im Vatikan – die Päpste im Visier der Geheimdienste“. Das Buch von Werner Kaltefleiter und
Hanspeter Oschwald wird am 11. April im Münchner Pattloch-Verlag erscheinen.
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#3
Christin 20:03:36 | Dienstag, 4. April 2006
#2
Benedikt 13:40:14 | Freitag, 31. März 2006
#1
Beobachterin 10:29:37 | Donnerstag, 30. März 2006