Piusbruderschaft
Darf er oder darf er nicht?
Im letzten Frühjahr ging der Abt von Fontgombault gegen einen Laien vor. Grund: Der Laie besucht die Messe bei der Piusbruderschaft. Doch jetzt wurde der Abt von Rom zurückgepfiffen.
(kreuz.net, Fontgombault) Im Juli 2005 sandte ein französischer Katholik einen Beschwerdebrief an die Päpstliche Kommission ‘Ecclesia Dei’.

Die Kommission ist für die Priester, Gemeinschaften und Gläubigen zuständig, die dem Alten Ritus verbunden sind.

Im Brief des Franzosen ging es um einen persönlichen Zusammenstoß mit dem Abt von Fontgombault.

Fontgombault ist eine blühende Benediktinerabtei 80 km südlich von Tours, die sich seit den 70er Jahren wieder dem Alten Ritus zuwandte und inzwischen zahlreiche Neugründungen durchgeführt hat.

Doch für die mit Rom im Streit liegende Priesterbruderschaft St. Pius X. scheint der Abt von Fontgombault kein Musikgehör zu besitzen.

So lehnte er den Briefschreiber als Mitglied des Stiftungsrates einer Gregorianischen Schola mit der Begründung ab, daß der Betreffende die Heilige Messe bei der Piusbruderschaft besuche.

Der Geschmähte ließ sich das nicht bieten und appellierte kurzerhand an den Päpstlichen Rat für Kultur und die Päpstliche Kommission ‘Ecclesia Dei’.

Die Antwort aus der Kommission ‘Ecclesia Dei’ traf nach der Sommerpause am 5. September 2005 ein. Sie wurde inzwischen im Internet veröffentlicht.

Der auf Französisch verfaßte Brief ist vom langjährigen Sekretär der Kommission, dem luxemburgischen Prälaten Mons. Camille Perl, unterzeichnet.

Im Brief beurteilt Mons. Perl die Tatsache, daß der Appellant regelmäßig die Heilige Messe in einer Kapelle der Priesterbruderschaft St. Pius X. besucht.

Der Sekretär der Kommission erinnerte daran, daß Gläubige, die an den Messen der Priesterbruderschaft St. Pius X. teilnehmen, nicht exkommuniziert seien.

Auch die Priester der Bruderschaft seien nicht exkommuniziert, sondern de facto suspendiert.

Deshalb sei es schwierig, den Ausschluß des Gesuchstellers durch den Abt von Fontgombault mit dem einzigen Motiv zu begründen, daß der Appellant die Messe bei der Piusbruderschaft besuche.

Das gelte um so mehr als man sich gegenwärtig um die „volle Wiedereingliederung“ dieser Bruderschaft in die Gemeinschaft der Kirche bemühe.
      
22 Lesermeinungen
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#24   Benedikt   15:35:08 | Mittwoch, 5. April 2006
@ P. Lingen
Aus dem Text: »Die Exkommunikation der Piusbruderschaft von Marcel Lefebvre – Die „Priesterbruderschaft St. Pius X.“ als schismatische / exkommunizierte Gemeinschaft« folgert Benedikt: „Ich halte mal fest, dass die FSSPX in ihrer Welt nicht exkommuniziert ist.“ Hmmm…
Was kann ich für Ihre Widersprüche? Wenn Sie JPII nicht als Papst anerkennen, dann können Sie nicht davon ausgehen, dass die FSSPX exkommuniziert ist. Genau wie von allem anderen, von dem Sie nicht ausgehen, müssten Sie also Anführungszeichen verwenden.
Sicherlich, wer katholisch ist, wird von „Benedikt“, „Maledica“ etc. heute nicht zwangsläufig freundlicher behandelt als Jesus damals von den Juden
Das notorische Verwendung unpassender Vergleiche hat bei Ihnen wirklich schon pathologische Züge angenommen, wenn ich Ihnen das mal in aller Freundlichkeit sagen darf. Machen Sie sich nix draus.
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#23   Pater Lingen   15:07:09 | Mittwoch, 5. April 2006
Argumente
Aus dem Text: »Die Exkommunikation der Piusbruderschaft von Marcel Lefebvre – Die „Priesterbruderschaft St. Pius X.“ als schismatische / exkommunizierte Gemeinschaft« folgert Benedikt: „Ich halte mal fest, dass die FSSPX in ihrer Welt nicht exkommuniziert ist.“ Hmmm…
Zu Maledicta: Diese streitet meine Priesterweihe ab („Pater“ in Anführungsstrichen) und meint, ich dürfe nicht ernst genommen werden, weil ich psychisch schwer krank sei. Diese beiden Behauptungen beziehen sich auf folgende KzM-Texte:
www.kirchenlehre.com/schmitz.htm
www.kirchenlehre.com/kivi.pdf
Damit Maledictas Äußerungen NICHT als (moralisch) Todsünde und (juristisch) Straftat zu werten sind, muss die Argumentation von Maledicta absolut wasserdicht sein. Jeder mag selbst überprüfen, ob dies der Fall ist.
Immerhin bin ich nicht der erste, dem solche Vorwürfe gemacht werden, s. das Evangelium vom vergangenen Sonntag (Passionssonntag). Die Juden zu Jesus: „Nun erkennen wir, dass du einen bösen Geist hast.“ Und die Juden greifen gegenüber Jesus noch zu weiteren Argumenten: „Da hoben sie Steine auf, um nach ihm zu werfen.“ Blickt man auf die Gerichtsverhandlung Jesu, dann ist Jesus nur ein rechtskräftig verurteilter Schwerkrimineller. Schuldbeweis: Die Aussage der Juden: „Kreuzige Ihn!“
Sicherlich, wer katholisch ist, wird von „Benedikt“, „Maledica“ etc. heute nicht zwangsläufig freundlicher behandelt als Jesus damals von den Juden.
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#21   Benedikt   18:10:19 | Sonntag, 2. April 2006
@ P. Lingen
Was „Benedikt“ etc. hier wieder abgliefert haben, sind nur wieder die typischen Orgien der ignorantia affectata.
Andere würden es einfach als „Frage“ bezeichnen, gut zu erkennen an dem Fragezeichen am Schluss.
Ich halte mal fest, dass die FSSPX in ihrer Welt nicht exkommuniziert ist.
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#20   Pater Lingen   17:46:47 | Freitag, 31. März 2006
Lesen – Denken – Posten
Was „Benedikt“ etc. hier wieder abgliefert haben, sind nur wieder die typischen Orgien der ignorantia affectata.
Hier ein Zitat aus dem verlinkten Lefebvre-Text:
a****
Wir hatten vor der Lefebvre-Truppe bereits im Sedisvakanz-Text gewarnt und bereits in den Leserbriefe vom 28.02.1998 haarklein dargelegt, dass alle, die Wojtyla für den Papst halten, die Piusbruderschaft als exkommunizierte Gemeinschaft betrachten müssen. Der in der Verurteilung Lefebvres erwähnte can. 1364 § 1 lautet:
„Der Apostat, der Häretiker oder der Schismatiker ziehen sich die Exkommunikation als Tatstrafe zu, unbeschadet der Vorscharift des can. 194 § 1, n. 2; ein Kleriker kann außerdem mit den Strafen gemäß can. 1336, § 1, nn. 1,2 und 3 belegt werden.“
Lateinischer Originaltext des can. 1364 § 1:
„Apostata a fide, haereticus vel schismaticus in excommunicationem latae sententiae incurrit, firmo praescripto can. 194 § 1, n. 2; clericus praeterea potest poenis, de quibus in can. 1336, § 1, nn. 1,2 et 3, puniri.“
Weiterhin wird im Verurteilungsschreiben can. 1382 erwähnt:
„Ein Bischof, der jemanden ohne päpstlichen Auftrag zum Bischof weiht, und ebenso, wer von ihm die Weihe empfängt, zieht sich die dem Apostolischen Stuhl vorbehaltene Exkommunikation als Tatstrafe zu.“
****e
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#19   Benedikt   13:49:37 | Freitag, 31. März 2006
@ P. Lingen
Die Exkommunikation wurde von Wojtyla höchstselbst ausgesprochen.
www.kirchenlehre.com/lefebvre.htm
Dagegen ist ein Camille Perl machtlos
Wie kann es sein, dass ausgerechnet Sie diese Exkommunikation anerkennen? Sie sind doch der Meinung, das K. Wojtyla ein Satansdiener und Scheinpapst war, mit welcher Gewalt hätte er also Ihrer Meinung nach exkommunizieren können?
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#18   Athanasius   12:54:13 | Freitag, 31. März 2006
Lügen
Laut Lefebvre himself KÖNNEN Päpste NICHT unfehlbar lehren. Das ist eindeutige Häresie.
Hw. H. R.H. Lingen,
Sie verbreiten hier eine Lüge. Vielleicht fehlt dieses Blatt in Ihrem Katechismus, aber falsche Anklage erheben ist in meinem Katechismus (imprim. 1910) noch immer Todsünde.
Es ist jedem, außer Ihnen, klar, daß Erzbischof Lefebvre meinte, daß die nachkonziliaren Päpste nicht unfehlbar lehren wollten, weil diesen die Wichtigkeit und die Möglichkeit einer unveränderlichen ewig gültigen Aussage völlig abwesend erschien.
Dennoch: mit Ihnen läßt sich weder reden noch diskutieren, denn Sie haben schon alles „festgestellt“ und erscheinen hier nur um Ihre eigene Meinung einem anderen aufzuzwingen, können aber selber nicht reflektorisch auf die eigenen Ansichten besinnen. Ihrer Meinung nach ist die Kirche ja längst sakramental untergegangen, wurde doch bereits seit dem 18. Jh. (Freimaurer-Bischöfe), 1900 und 1929 „ungültige Weihen“ gespendet. Ein chronischer ungesunder Pessimismus. Und Sie haben, trotz ein Paar Diplome aus der Schweiz, den katholischen Glauben und die präzise Bedeutung der päpstlichen Unfehlbarkeit nicht verstanden. Sie lernen ja offensichtlich auch deutlich, daß die Nachfolge St. Petri aufgehört hat und möglicherweise nie mehr reaktiviert wird. Das letzte ist am Ende eigentlich eine Häresie gegen das Dogma des I. Vatikanums, das definiert, daß bis zur ‘consummatio mundi’, bis zum Ende der Welt, St. Petrus Nachfolger haben wird.
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#17   r.ruhrgebietler   08:02:36 | Freitag, 31. März 2006
@pater lingen
wo leben Sie denn?
Gerade noch ist der Bendict XVI dabei mit FSSPX weitere Gespäche zu führen und bei Ihnen ist alles im V-II verstaubt??
Bitte kehren Sie um, bevor es zu spät ist!
pax tecum!
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#16   R.B.Stadler   21:19:35 | Donnerstag, 30. März 2006
Die Piusbrüder sind schismatisch und häretisch
Grüß Gott,
die Diskussion zeigt mal wieder die Unwissenheit in diesem Foum. Wer Schismatisch und häretisch ist, kann nicht innerhalb der katholisch-apostolischen Kirche sein, er schließt sich selbst aus. Das gilt für die Piusbrüder, wie für Papa Rattzi, beide sind auf ihre Art häretisch und schismatisch, wobei die Piusbrüder einen oben drauf setzen und einen Scheinpapst als ihr gültiges Oberhaupt anerkennen. Die sollten lernen den Widersrpuch in den Aussagen von Lefebvre besser zu finden. L. sagt auf der einen Seite, das ein Häretiker nicht Papst werden kann und auf der anderen Seite geht er una cum mit dem Häretiker. Weiterhin spricht er seinem una cum Papa, die Unfehlbarkeit ab und macht sich selbst zum Papst indem er die Entscheidung triftt ob und wann er was tun will. Hier fehlt die Konsequenz, das zu tun was man sagt, wenn die neo-anglikanische Konzilskirche häretisch und schismatisch ist, dann sind es auch deren Scheinpäpste. Wer dies nicht erkennen will, der bleibt halt von Blindheit geschlagen, der soll sich dann Gänse auf den Arm machen, das Zeichen für die Gansblinden.
In Christo,
RBS
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#15   Johannes Auer   18:42:19 | Donnerstag, 30. März 2006
@horst eckner
Mein Gott, wie naiv sind Sie?
Mir geht es nicht darum, dass Frauen nicht unterrichten können, sich nicht um Kranke kümern usw…! Mir geht es darum, dass eine Frau oder ein Mann als Laie nicht Seelsorge im Sinne von Krankenkoummunion und so weiter, Beichte, spenden können, natürlich bewegen Gott geweihte Frauen viel.
Aber ihr Artikel ist so aggressiv, Sie wollen ja gar nicht sehen was ich meine. Mir geht es um eine Kirche die nicht mehr katholisch ist, und das mit dem Kultraum, also bitte, Konzerte mit Gasthauscharakter hat es nie im Kultraum gegeben!
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#13   Pater Lingen   17:46:55 | Donnerstag, 30. März 2006
Die Piusbrüder sind schismatisch und häretisch
Die Exkommunikation wurde von Wojtyla höchstselbst ausgesprochen.
www.kirchenlehre.com/lefebvre.htm
Dagegen ist ein Camille Perl machtlos.
Die Häresie besteht z.B. darin, den Jurisdiktionsprimat und die Unfehlbarkeit des Papstes zu leugnen. Hinsichtlich des Jurisdiktionsprimats bestreitet niemand ernsthaft, dass die Piusbrüder häretisch sind. Zur Unfehlbarkeit:
„Now ‘infallible’ means immutable and irreformable (Principle 6), but, the hallmark of the conciliar Popes, like the Modernists, is a spirit of evolution. To what extent can such minds want irreformably to define or absolutely to impose? They do not and, in fact, ‘they cannot…’ (Lefebvre, Econe, June 12, 1984.)
Laut Lefebvre himself KÖNNEN Päpste NICHT unfehlbar lehren. Das ist eindeutige Häresie.
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#12   Horst Eckner †   17:44:00 | Donnerstag, 30. März 2006
@ J. Auer:
Seit wann muss man ordiniert sein, um Seelsorger sein zu können? Laut can. 517 und 519 können Laien „cura pastoralis“ ausüben (ein Begriff, der sonst dem bischöflichen Dienst vorbehalten ist).
Die Priesterweihe setzt sogar voraus, dass man bereits seelsorgerlich geschult und qualifiziert und auf seine Eignung geprüft ist – sprich: dass man bereits seelsorgerlich tätig war.
Die ganze antike Kirchengeschichte zeigt uns, dass man nicht Bischof/Priester sein musste, um Lehrer oder Seelsorger sein zu können, sondern dass im Gegenteil vorzugsweise diejenigen zu Bischöfen/Priestern bestellt wurden, die sich bereits in Lehre und Seelsorge bewährt hatten.
Um Seelsorge auszuüben, muss man also weder nach kanonischem Recht noch nach dem Wesen der Sache Priester sein. Man muss nicht mal ein Mann sein. Man muss nur geeignet sein. Wenn man AUCH Priester ist, ist das eine wunderbare Sache, weil man dann Seelsorge und Eucharistievorsitz und Sakrament der Versöhnung verbinden kann – aber Seelsorge als solche gibt es auch ohne die letzten beiden.
Also was ist hier zum Lachen? Dass eine Frau Seelsorge ausübt oder dass Sie meinen, dass sei unmöglich?
Und ob Sie es glauben oder nicht: Nach allem, was wir wissen, wurden in antiker Zeit sogar in Kirchen Treffen der Gemeinde, Feierlichkeiten, Unterricht etc. abgehalten. Kirche als reiner Kultraum ist ein sehr viel späteres, vielleicht sinnvolles, aber keineswegs notwendiges Konzept.
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#11   Johannes Auer   16:22:57 | Donnerstag, 30. März 2006
Tue mich manchmal schwer…
Ich komme gerade von einem Besuch aus einem Altersheim. Folgender nüchterner Tatbestand:
Die Kapelle wird zeitgleich als Konzertraum genutzt, das Allerheiligste wird dann in eine Kämmerchen gebracht, wo ein !!Glastabernakel!! steht.
Es begegnete uns eine Frau, die sich als Seelsorgerin des Hauses vorstellte!!!! Ich sagte er, dass Sie das wohl nicht sein könne, da Sie ja hoffentlich keine Priesterin sei. Darauf lachte sie.
Ich bin immer bemüht, der hl. Kirche treu zu sein, ich besuche die Indultmesse um mit dem Heiligen Vater verbunden zu sein. NUR, in der Realität, im praktischen kirchlichen Leben, sind nicht die Lefebvrianer im Schisma sonder die meisten deutschen Diözesen! So ist das! Das sollte man allen Mouvementis ins Stammbuch schreiben.
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#10   Toby   15:30:40 | Donnerstag, 30. März 2006
@ Horst Eckner
Was ein Schisma ist, scheint dem Schreiber nicht bekannt zu sein… Eine andere Meinung zu haben als der Papst ist, sofern es nicht um dogmatische Fragen geht, jedenfalls kein Schisma.
1. Ich sprach nicht von schisma, sondern von schismatischen Strukturen.
2. Es geht nicht darum, eine „andere Meinung“ zu haben als der Papst, sondern um Glaubensinhalte.
Lasst uns doch endlich einmal konkret um die INHALTE des Glaubens und um die innere Verfassung der Kirche etc. disputieren.
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#9   mahner   15:25:27 | Donnerstag, 30. März 2006
@ horst…
Naja … genaugenommen hatte der Erzbischof auch nur eine andere Meinung als der Papst – nur daß ihm in den Allerwertesten getreten wurde – und den Leugnern sämtlicher Dogmen und Glaubensgrundwahrheiten eben nicht.
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#8   Horst Eckner †   14:56:15 | Donnerstag, 30. März 2006
Ja, ja, das Schisma
schismatische Strukturen in der Kirche (z. B. die Priester im sogenannten „Fuldaer Kreis für eine offene Kirche“, die glaubenskritische Initiative „Wir sind Kirche“ oder die katholischen Laien von „Donum vitae“)
Was ein Schisma ist, scheint dem Schreiber nicht bekannt zu sein… Eine andere Meinung zu haben als der Papst ist, sofern es nicht um dogmatische Fragen geht, jedenfalls kein Schisma.
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#7   Toby   14:38:08 | Donnerstag, 30. März 2006
Schismatische Strukturen in der Kirche
@ wolfgang e.
Ein wirklich guter und tiegründiger Beitrag, besten Dank!
Man stürzt sich genüsslich auf die bösen „rechtgläubigen Schismatiker“, während auf der anderen Seite schismatische Strukturen in der Kirche (z. B. die Priester im sogenannten „Fuldaer Kreis für eine offene Kirche“, die glaubenskritische Initiative „Wir sind Kirche“ oder die katholischen Laien von „Donum vitae“) toleriert werden.
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#6   mahner   13:38:34 | Donnerstag, 30. März 2006
@ wolfgang…
Ich halte es für eine schlaue List des Widersachers,…Das ist das Gescheiteste das in letzter Zeit zu diesem Thema gesagt wurde. Gratulation – ich binfast neidig, daß mir das so nicht eingefallen ist.
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#5   wolfgang e.   13:14:28 | Donnerstag, 30. März 2006
waffe schisma
„das zeigt sich sehr deutlich daß die waffe schisma stumpf wird“
Oder es zeigt, dass im Vatikan vernünftige Leute sitzen, die um eine Deeskalation bemüht sind.
Solange die Versöhnung nicht stattgefunden hat, besteht die Gefahr des endgültigen Bruchs leider weiterhin. Da aber auf beiden Seiten gebetet wird, dürfen wir mit Gottes Hilfe auf eine Lösung hoffen.
Immerhin könnt die FSSPX der Kirche einige gute Priester schenken.
Ich halte es für eine schlaue List des Widersachers, dass es ihm gelungen ist, gerade diejenigen aus der Kirche zu drängen, die den Glauben wirklich ernst nehmen und diejenigen in der Kirche verharren zu lassen, die es sich allzu bequem gemacht haben.
Wie groß die Schuld der Piusbruderschaft am bestehenden (teilweisen) Bruch ist, ist schwer zu beurteilen, jedenfalls ist die Schuld der bequemen Modernisten, die sie aus der Kirche vertrieben haben, weitaus größer.
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#4   ottaviani   12:55:47 | Donnerstag, 30. März 2006
unerlaobt oder „unerlaubt“
vom sicht der nachkonziliaren kirche unerlaubt ja aber da ja weder die Priesterbruderschaft noch die gläubigen keine der maßnahmen die seit 1976 ergriffen wurden für ungültig
daher vom traditionalistischen standpunkt als „unerlaubt“
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#3   Horst Eckner †   12:44:10 | Donnerstag, 30. März 2006
de facto
Auch die Priester der Bruderschaft seien nicht exkommuniziert, sondern de facto suspendiert.
Ja, und das nennt man auf gut lefebvristisch: „una cum papa“ :-)
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#2   Gotthard   12:40:21 | Donnerstag, 30. März 2006
unerlaubt
Auch die Priester der Bruderschaft seien nicht exkommuniziert, sondern de facto suspendiert.
damit sind also alle Zelebrationen der Pius-Priester unerlaubt.
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#1   ottaviani   12:34:47 | Donnerstag, 30. März 2006
sehr interessant
das zeigt sich sehr deutlich daß die waffe schisma stumpf wird
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