Medien
Ein neuer Mitarbeiter bei Radio Vatikan
Ein deutscher Dominikaner, der im Mediengeschäft kein Unbekannter ist, wird in Kürze nach Rom ziehen, um beim Radio des Papstes tätig zu werden.
(kreuz.net, Worms) Der medienbekannte Pater Max Cappabianca OP (34) wird ab morgen, den 1. April, für zwei Jahre bei der deutschsprachigen Abteilung von Radio Vatikan tätig sein.

Das berichtete der regionale Onlinedienst der Tageszeitungen der Rhein Main Presse ‘Main-Rheiner.de’ am Dienstag.

Pater Cappabianca gehört zum kleinen Dominikanerkonvent in Worms. Die Stadt Worms befindet sich 50 Kilometer südlich von Frankfurt/Main im Bundesland Rheinland-Pfalz.

Der nach Rom berufene Dominikaner gehörte zu den Kommentatoren, die den letztjährigen Papstbesuch nach Köln für das Fernsehen begleitet haben.

Er ist auch für seine ungewöhnlichen Fastenbetrachtungen bekannt.

Nach Angaben des ‘Main-Rheiner’ freut sich der Pater auf seine neue Wirkungsstätte : „Im Vatikan sind nicht nur konservativ Denkende, hier gibt es auch Fortschritt und moderne Auffassungen des Glaubens“.
Pater Cappabianca:
„Im Vatikan sind nicht nur konservativ Denkende, hier gibt es auch Fortschritt und moderne Auffassungen des Glaubens“


Er freue sich auch, mit vielen Menschen in Kontakt zu kommen und den „Promis aus Politik und Kirche“ zu begegnen.

Die deutschsprachige Sektion von Radio Vatikan produziert drei mal täglich eine Viertelstunde Sendungen mit Informationen aus dem Vatikan und der Weltkirche.

In der Vergangenheit hat Pater Cappabianca private Fernsehsender mit katholischen Beiträgen versorgt.

Die Chance von Radio Vatikan sieht er darin, nicht mehr so auf die Einschaltquoten schauen zu müssen und die Möglichkeit zu haben, in seinen Beiträgen etwas mehr in die Tiefe zu gehen.

Ganz wird der Dominikaner seine Zelte in Worms nicht abbrechen: „Ich gebe hier mein Zimmer nicht auf“.

In Rom wird er im Konvent der Päpstlichen Universität St. Thomas von Aquin leben. Sie wird vom Orden der Dominikaner geführt und ist unter dem Namen ‘Angelicum’ bekannt.

Am Angelicum will sich Pater Cappabianca neben der Radioarbeit auch theologischen oder philosophischen Studien widmen.
      
14 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#14   wolfgang e.   13:49:01 | Samstag, 1. April 2006
Gotthard, Andreas
Die Kirche glaubt an eine Leibliche Auferstehung Christi in Raum und Zeit (da Raum, Zeit und Leib zusammengehören).
Deine Fakten stimmen, allerdings muss man ergänzen: Jesus hat seine Jünger aufgefordert, ihn zu berühren (ob sie es taten, steht nicht da, auch nicht, dass sie es nicht taten.) Wieso sollte er sie auffordern, wenn man ihn nicht berühren könnte.
Um zu beweisen, dass er kein Geist ist, verlangte er etwas zu essen und aß mit ihnen, am See Genezareth hat er, laut Johannes, sogar selbst den Fisch gebraten.
Paulus meint eindeutig eine leibliche Auferstehung Christi.
Natürlich hat das nichts mit Naturwissenschaft zu tun, denn Naturwissenschaft kann über alles göttliche nichts sagen, da es zu ihrer notwendigen Methode gehört, Gott außer Acht zu lassen.
Wenn man aber gläubig anerkennt, das es Gott gibt (was der Vernunft nicht widerspricht), und wenn man glaubt, dass Christus tatsächlich der menschgewordene Gott ist (was die Vernunft ziemlich überteigt, ihr aber auch nicht widerspricht), warum soll ich dann die leibliche Auferstehung nicht anerkennen?
Die Vernunft ist also auch nicht nur ein Aufklärungsschlachtruf, sondern etwas, das von Gott in die menschliche Person hineingelegt wurde. Das Problem der Aufklärung ist, dass die Vernunft an die Stelle Gottes gesetzt wurde, zur Göttin erhoben wurde und dadurch aus der rechten Ordnung geriet.
Als „Strafe“ dafür kam die Vernunft letztlich der modernen Philosophie fast völlig abhanden durch Kants Vernunftkritik.
Redaktion benachrichtigen
#13   Andreas   09:10:26 | Samstag, 1. April 2006
Vernunft…
…ist ein Schlachtruf des 18. Jhr., erfunden von den Freimaurern.
Redaktion benachrichtigen
#12   Gotthard   22:36:14 | Freitag, 31. März 2006
Schlachtruf des 19. Jahrhunderts
Fakt ist, daß der Leichnam weg war und ein lebendiger Körper dem Thomas zum Anfassen gegeben wurde!
Fakt ist, dass der Leichnam nicht mehr gefunden wurde …
Fakt ist, dass die Jünger hinter verriegelten und verrammelten Türen und Fenstern saßen … und der Auferstandene ihnen „erschien“… und wieder verschwand.
Fakt ist, dass der Auferstandene dem Thomas anbot, ihn zu berühren, wie er gefordert hatte… DOCH dazu kam es nicht mehr.
Fakt ist, dass die Jünger immer wieder meinten, ein Geist erschiene ihnen … auch wenn er mit ihnen sprach und aß und trank …
Fakt ist, dass die Jünger den Aufestandenen nicht erkannten auf dem Weg nach Emmaus… und erst beim Brotbrechen ihnen „die Augen“ aufgingen … doch dann war ER entschwunden…
Jesus ist auferstanden und lebt! …
Doch ich wage nicht zu sagen, WIE!
Wie er zum Vater heimkehrte… „eine Wolke entzog ihn ihren Blicken…“ Ende der „Erscheinungen“ … nicht jedoch einer „Fahrt in die Höhe…“
der nächste Kampfplatz zwischen den so gern postulierten Konfessionen „Katholiken“ und „Modernisten“.
Wie soll ein Naturwissenschaftler glauben können? Verantwortlich vor seiner Vernunft?
Modernismus ist für mich kein Schimpfwort … DAS ist ein Schlachtruf des 19. Jahrhunderts, der sich überholt hat.
Redaktion benachrichtigen
#11   Andreas   22:08:45 | Freitag, 31. März 2006
Ach, …
…wenn wir die Relativitätstheorie bedienen wollen, um die Auferstehung zu erklären, muß ich sagen, daß die liberalistische Theologie mit ihrem alles philosophisch erklärenden Zwang noch realittäsfremder ist, als das, was wir an Aberglauben im Mittelalter hatten!
Da die Auferstehung selbst wohl ein göttliches Geheimnis ist, wissen wir nicht, wie sie stattfand, sonst könnten wir uns sicherlich bemühen, sie reproduzierend bei unseren lieben Verschiedenen anzuwenden.
Fakt ist, daß der Leichnam weg war und ein lebendiger Körper dem Thomas zum Anfassen gegeben wurde!
Also etwas, was wir sehen und ertasten können, demnach in unserer Welt, die Raum und Zeit besitzt, haftend.
Der selbe auferstandene, fühlbare, realexistierende Leichnam, der verdammt nochmal auch sprechen und laufen konnte, war in Emmaus urplötzlich verschwunden!
Also etwas, was unseren Gesetzen von Raum und Zeit widerspricht!
Fakt ist auch: Modernisten glauben nicht an die gleiche Auferstehung, an die Katholiken glauben!
Deswegen sind für sie auch alle Verstorbenen schon auferstanden!
Der Mensch hat Leib und Seele.
Um die Seele geht es nach dem Tod!
Um den Leib am Jüngsten Tag!
Eschatologie ist eben nicht gleich Eschatologie!
Um der leiblichen Auferstehung, also der physischen mehr Nachdruck zu verleihen, hat die Kirche folgenden Vers „erfunden“:
Christus ist auferstanden, er ist wahrhaft auferstanden!
Wahrhaft, nicht bildlich!
Gruß,
Andreas
Redaktion benachrichtigen
#10   Gotthard   21:49:07 | Freitag, 31. März 2006
@andreas
Geschah die Auferstehung in Raum und Zeit oder jenseits von Raum und Zeit?
Redaktion benachrichtigen
#9   Andreas   21:22:52 | Freitag, 31. März 2006
Lieber Herr Eckner…
…gehören Sie etwa zur gleichen Fraktion, zu der auch mein Schulpfarrer einmal gehörte, der offensichtlich nebenbei noch homosexuell war und mit einem „Priesterkollegen“ zusammenwohnte’.
Dieser Mann fragte mich einmal:
„Glaubst Du etwa wirklich daran, daß Jesus so auferstanden ist, wie es in den Evangelien steht? Die Bibel ist doch keine Sammlung historischer Begebenheiten!“
Ich antwortete: „Sie Häretiker! Aber glücklicherweise haben Sie sich mit dieser Aussage nicht nur selbst disqualifiziert sondern auch noch exkommuniziert!“
Ach, nebenbei: Ich weiß, die Berichte über die Wunder und Heilungen sind nur Metaphern.
Und letztlich ist auch das Abendmahl nur ein Zeichen der Gemeinschaft.
Wenn Jesus nicht physisch auferstanden ist, was isser bitte dann?
Geistig auferstanden?
Dann waren die Jünger wohl nach der Kreuzigung durchgeknallt und hatten Haluzinationen und die Juden recht!
Was sagte nur Maria Magdalena, Jesu Geliebte, und die anderen Geschwister samt der Mutter Miriam?
Sie gingen nach Qumran und schrieben Romane, die Konsalik später fand!
Ich frage mich wirklich, warum Jesus sich kreuzigen ließ, wenn doch so viele immer noch „beratungsresistent“ sind!!!
Redaktion benachrichtigen
#8   Horst Eckner †   13:41:34 | Freitag, 31. März 2006
@Toby:
Ach nun wiederholen Sie doch nicht schon wieder diese häretische Polemik. Ich meine DIE Auferstehung, zu der ich mich im Credo bekenne. (Nur dass die nicht naturwissenschaftlich zu verstehen ist.) Die Evangelien sagen darüber ALLES, was man wissen muss (nur dass es sich dabei eben im literarische Konstrukte handelt, nicht um historische Reportagen, auch wenn Ihr häretischer Geist das gerne so hätte).
Aber wieso sollte das Requiem denn „Seelenmesse“ genannt werden? Glauben Sie etwa nicht auf die Auferstehung des Fleisches, sondern nur an die der Seele?
Und natürlich bete ich für die Verstorbenen. In jedem Hochgebet sowieso, und privat auch. Aber was hat das nun wieder damit zu tun, dass das Requiem Ausdruck des Auferstehungsglaubens ist und daher die Bezeichnung „Auferstehungsamt“ zumindest mal nicht per se falsch? Mehr habe ich doch gar nicht behauptet.
Redaktion benachrichtigen
#7   chancel_screen   13:37:55 | Freitag, 31. März 2006
@fridolin Warum wohl??
z. B. weil die „abgespaltene Gesellschaft“ (irgendwann) wieder in voller Kommunion wäre. Immerhin werden die „Abgespaltenen“ von anderen Medien ständig um Stellungnahmen gebeten.
Redaktion benachrichtigen
#6   Toby   13:36:53 | Freitag, 31. März 2006
@ Horst Eckner
Welche Auferstehung? Was meinen Sie nun wieder damit? Ich denke, die Evangelien können darüber nichts sagen???
Nach der immer noch gültigen Lehre der Kirche über die letzten Dinge gibt es neben der Möglichkeit ewiger Seligkeit bei Gott – die zu erlangen wir alle hoffen dürfen – leider auch die Möglichkeit ewiger Gottesferne, auch Verdammnis genannt. Einen Persilschein für den Himmel lehrt die Kirche nicht. Die Feier der Seelenmesse, des Requiems, ist Ausdruck unserer Hoffnung auf die ewige Seligkeit. Beten wir deshalb für die Verstorbenen.
Redaktion benachrichtigen
#5   fridolin   13:31:55 | Freitag, 31. März 2006
@ chancel_screen
Warum sollte Radio Vatikan ein Interview mit einem Bischof einer abgespaltenen Gemeinschaft machen????
Redaktion benachrichtigen
#4   Horst Eckner †   13:24:01 | Freitag, 31. März 2006
Aha…
es gibt anstelle eines Requiems ein „Auferstehungsamt“
Würden wir nicht an die Auferstehung glauben, würden wir ja wohl kein Requiem feiern… Also wo ist das Problem, wenn man das Requiem als Auferstehungsamt bezeichnet und damit den österlichen Charakter hervorhebt?
sogar eine Frau zieht ein mit einem „Altardeckchen“ bekleidet
Wenn es eine Albe war: die ist das Gewand aller Getauften.
Wenn es Talar und Rochett war: die sind nicht Männern reserviert.
25 Gäste sind anwesend und die Kommunionhelferin teilt aus
Ja, offenbar hatte sie den Auftrag dazu. Oder meinten Sie, dass 25 weitere Priester anwesend waren? Wenn ja, warum nennen Sie die dann „Gäste“? Was waren die übrigen Leute, die an dem Gottesdienst teilgenommen haben? Keine Gäste am Tisch des Herrn?
lles im Bistum Essen unter der Leitung des allseits geschätzten Bischofs Dr. Felix Genn
Und dem dürfen Sie sich anvertrauen, denn er steht in der Nachfolge der allseits geschätzten Apostel.
Redaktion benachrichtigen
#3   chancel_screen   13:06:10 | Freitag, 31. März 2006
Radio Apostase: 175 Mhz
… und ich dachte, alles, was im Program von Radio Apostase nicht vom Papa höchstselbst verkündet wird, heutzutage unbedingt von einer Frau verlesen werden muss. Pater Wischi-Waschi wird wohl der Quotenmann im Team der funkenden Diplom-Katholiken sein. Man freut sich jetzt schon auf das erste Interview mit einem FSSPX-Bischof!!
Anglia, dos tua, Virgo pia;
Per te est conuersa, Maria.
Redaktion benachrichtigen
#2   Isidor   12:31:51 | Freitag, 31. März 2006
Danke für die Wahrheit – Bonaventura
Ja, so sieht die interne Zerstörung unserer hl. r.-k. Kirche aus. Schauspieler sind allerorten am Altar – es gibt anstelle eines Requiems ein „Auferstehungsamt“ – sogar eine Frau zieht ein mit einem „Altardeckchen“ bekleidet – 25 Gäste sind anwesend und die Kommunionhelferin teilt aus- alles im Bistum Essen unter der Leitung des allseits geschätzten Bischofs Dr. Felix Genn !
Danke Bonaventura, Sie haben den Pater gut beschrieben – auch ein Häretiker !
Haben wir ja schließlich genügend davon – den größten in Mainz!
Redaktion benachrichtigen
#1   Bonaventura   10:19:50 | Freitag, 31. März 2006
Man kann nur hoffen…
das Pater Cappabianca in Rom gehörig seiner Redseligkeit beraubt wird und sein den Glauben verderbendes Geschwätz abgestellt wird.
Er sollte im Angelicum schön brav den Heiligen Thomas studieren und bei Radio Vatikan den Rosenkranz beten.
Und nicht mit seinen eigenartigen „Betrachtungen“ die Leute und insbesondere die Jugend verderben.
Moderne Auffassung vom Glauben erhofft sich der Pater, ich wünsche Ihm von ganzem Herzen die Schulung im wahren Glauben
Redaktion benachrichtigen
Weiterlesen:
MedienDer Scheiterhaufen der Medien MedienDie Hintergründe MedienAnzeige gegen Unbekannte MedienDer Streit um Maria MedienPodcast-Priester im Vatikan MedienMehr Dreck für die Kirche Medien‘Der 13.’ bekommt Geld vom Staat MedienKreuzzug gegen Radio Maryja? MedienWeihnachten beim Schweizer Fernsehen MedienDer polnische Primas attackiert Radio Maria MedienGespie(ge)lte Logik MedienVISA hält seine Kunden für primitive Lustmolche MedienUmkämpftes Revier Medien‘kath.net’ und seine Leser MedienBischof Krenn ist der Teufel
RSS Feed  •  News Ticker  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net