kreuzmeldungen
Geburtshaus verkauft + Steht die Erlaubnis der Alten Messe bevor? + Besonderer Dank an den Papst + Heimat ohne Gesicht + Wundverband
Geburtshaus verkauft

Deutschland. Das Geburtshaus von Papst Benedikt XVI. im bayerischen Marktl am Inn ist verkauft. Neuer Besitzer ist – wie bereits im Dezember angekündigt – eine eigens dafür errichtete Stiftung ‘Geburtshaus Papst Benedikt XVI’. Dies teilten die Ordinariate in München und Passau gestern mit. Zweck der Stiftung ist, im Gebäude den persönlichen und geistlichen Lebensweg von Papst Benedikt XVI. darzustellen. Ein Termin für die Eröffnung ist noch nicht bekannt.

Steht die Erlaubnis der Alten Messe bevor?

Vatikan. Der Heilige Vater könnte nach seinem nächsten Treffen mit den Kurienkardinälen am 7. April die Alte Messe freigeben. Das erklärte Chefredakteur Alejandro Bermudez von der katholischen Nachrichtenagentur ‘Aci prensa’ unter Berufung auf eine vatikanische Quelle. Ein italienischer Weblog behauptete am Freitag sogar, daß das Dokument für die Freigabe der Alten Messe bereits am Donnerstag unterzeichnet worden sei.

Besonderer Dank an den Papst

Italien. Der zum Christentum übergetretene Afghane Abdul Rahman – dem in Italien Asyl gewährt wurde – hat sich beim Papst für dessen Hilfe bedankt. Benedikt XVI. hatte am vergangenen Samstag um die Begnadigung des von der Todesstrafe bedrohten Afghanen gebeten: „Ich danke ganz besonders dem Papst, der sich für mein Leben eingesetzt hat“, erklärte Rahman. Nach Afghanistan werde er nie wieder zurückkehren. Er wolle in Italien bleiben und arbeiten.

Heimat ohne Gesicht

Schweiz. In der von Katholiken gegründeten Universität von Freiburg ist am Donnerstag abend nach längerem Hin und Her mit einem sogenannten Fest der Religionen ein interreligiöser „Raum der Stille“ eröffnet worden. Der bereits im Januar in einem der Neubauten der Universität ökumenisch eingesegnete Raum will Gläubigen aller Religionen „Beheimatung“ ermöglichen. In dem Zimmer gibt es keine religiösen Symbole.

Wundverband

„Da wir von der Sünde verwundet wurden, müssen wir mit der Buße behandelt werden. Aber Buße ohne Fasten ist wertlos. Rechtfertige dich durch Fasten vor Gott.“

Der Heilige Kirchenlehrer und Bischof von Caesarea in Kappadozien, Basil der Große († 379).
      
12 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#12   Sulpicius   15:05:24 | Freitag, 7. April 2006
Weiß jemand dazu:
Steht die Erlaubnis der Alten Messe bevor? 7.April
etwas Neues?
Redaktion benachrichtigen
#11   Christin   18:37:49 | Dienstag, 4. April 2006
Geburtshaus verkauft,damit es in ewiger Erinnerung erhalten bleibt
Das Geburtshaus wird immer sein Geburtshaus bleiben.,dort wo seine christlichen(menschlichen) Wurzeln von heimatlicher Mutter ernährt wurden,und vom gestrengen Vater gelenkt zum Verwalter eines größeren ewigen Hauses „Weltkirche“ gerufen und lange herbeigeseht war und durch Fleiß und konsequenten Bemühen ein verbindlicher freundlicher Beistand für alle geworden ist,die lange schon einen Fürsprecher gesucht haben,die die alte Erde wie sie ist,liebt und alle die sich daran erfreuen und ihren Betrag dazu leisten,dass Leben im Alltag gelingen kann nicht gerig achtet!
Danke!Ich hoffe ,ich darf auch dabei sein!
Redaktion benachrichtigen
#10   Karl Murx   15:58:43 | Samstag, 1. April 2006
Dr.Barths Vorwürfe gegen das II. Hochgebet des NOM
Auf den Seiten 34 – 35 seines Buches über die „Mär vom antiken Kanon des Hippolyt“ zeigt Dr.Barth, daß die Wendung „er ist dein von Dir unzertrennliches Wort“ abgeändert worden war, in „er ist dein Wort“.
Dr.Barth fragt an dieser Stelle, was diese eindeutig pro-arianische Abkürzung bedeuten soll. Wenn man alle Rezensionen der Traditio Apostolica kennt, sowohl hinsichtlich der Messe, als auch der Bischofsweihe, dann weiß man warum das geschehen ist. Dom Cagin behandelt in seinem Buch „L’Anaphore Apostolique et ses Témoins“, 1919, auf den Seiten 249 – 268 diese Frage. Er zeigt, daß in der Rezension aus Verona, die er allein Hippolyt zuschreibt, in der Redundanz des Ausdrucks eine antignostische Phobie zum Tragen käme. Die Editoren des NOM sind dieser Phobie aus dem Wege gegangen, wie auch im Falle der neuen Bischofsweihe. Denn es ist ja gerade Lehre Steiners, daß Jesus im Jordan die Erleuchtung der „lebenspenden Ruach“ erhalten habe und so zum „Sohn Gottes“ geworden sei. Deshalb kann er ja nicht das vom Vater „untrennbare Wort“ sein. Wie nicht im NOM, so auch nicht in der Bischofsweihe.
Redaktion benachrichtigen
#9   turk   12:02:23 | Samstag, 1. April 2006
Bitte um Weblog-Link
Bitte an die anonyme Redaktion: könnten Sie den italienischen Weblog oben verlinken, damit das alle lesen können? Danke.
Redaktion benachrichtigen
#8   Karl Murx   11:50:15 | Samstag, 1. April 2006
Man sollte vielleicht auch die Taufe vergessen?
Diese Gesetzeshaarspalterei bei den Sakramenten! Oh, wie furchtbar. Da lobe ich mir doch die Heilsarmee, lauter gute Menschen.
Wenn andere Leser, die zugeben, sie seien keine Dogmatiker, meinen, sie könnten diese Frage ignorieren, ist das kein Argument. Ich frage hier bei Kreuz.net die Dogmatiker, die mir diese Form erklären könnten.
Wodurch wird Jesus zum Messias?
Dadurch, daß IHM die Gnade des Hl.Geistes zuteil wurde (als ungeschaffene Gnade), oder vielmehr, weil diese ungeschaffene Gnade das Esse divinum des Logos ist, welche der menschlichen Natur Jesu direkt, ohne Umweg über einen geschaffenen Seinsakt, die Messianität verleiht?
Ich bitte hierbei den Drei-Kapitel-Streit und die Dekrete von Papst Hadrian I. zu berücksichtigen, aber auch den Antimodernisteneid von Pius X., wenn es um das messianische Bewußtsein Jesu geht. Die Dogmatik von Diekamp wäre eine gute Grundlage der Diskussion, aber auch Scheeben. Ott weniger, weil nicht ausführlich genug.
Redaktion benachrichtigen
#7   ottaviani   11:48:43 | Samstag, 1. April 2006
ich glaube an die freigabe
auch erst wenn das dokument publziert ist und keine fußangeln enthält daß die ortsbischöfe es untergraben können
Redaktion benachrichtigen
#6   Andreas   11:09:03 | Samstag, 1. April 2006
Lieber Karl…
…welche Formel hat denn Jesus Christus bei den Aposteln benutzt, beziehungsweise, welche Formel benutzten denn die Apostel?
Es heißt nur: sie legten ihnen die Hände auf.
Das Gesetzesgejammer und Haargespalte der Sedisvakantisten ist auch schon mehrmals in anderer Form verurteilt worden.
Sogar von IHM selbst, in bezug auf die Pharisäer und Schriftgelehrten!3
Redaktion benachrichtigen
#5   Kreuzritter   11:01:06 | Samstag, 1. April 2006
@ Karl Murx
Ich bin leider kein Dogmatiker und kann nur aus meinem persönlichen Empfinden darüber urteilen. Der Fels Petri wird bestehen bleiben, was aber nicht heißt das die Brandung ihn umspült und sogar manchmal über ihn hinwegfegt. Die Priesterweihen anzweifeln kommt für mich nicht in Frage. Bei einer Freigabe der tridentinischen Messe wird natürlich nicht alles gleich paradiesisch werden und viele fromme, junge Priester müssen den alten Ritus erst wieder lernen… Verunstaltete tridentinische Messen wird es dann leider auch geben.
Redaktion benachrichtigen
#4   Karl Murx   10:52:29 | Samstag, 1. April 2006
Wer soll denn die überlieferte Messe zelebrieren?
Ich darf an dieser Stelle fragen, ob es Sinn macht, wenn offensichtlich ungeweihte die Rubriken persolvieren?
Vielleicht kann ja jemand die Gültigkeit und Orthodoxie der neuen Form der Bischofsweihe klar erweisen. Insbesondere wäre wünschenswert eine Erörterung der Form, welche die Verurteilung der Drei Kapitel im Jahre 553 berücksichtigt, demgemäß der Sohn Gottes nicht dadurch Messias ist, daß er die Gnade des Hl.Geistes empfangen hatte. Die Verurteilung der Anwendung des Terminus des „Gottesknechtes“ auf die Person des Erlösers ist durch Papst Hadrian I. ebenfalls verworfen. In dieser Weise wird der Terminus aber in einigen Quellen der Traditio Apostolica Hippolyts benutzt, wie auch durch „Dominum et Vivificantem“. Diese Sprachregelung scheint ja Sententia communis bei Lécuyer, Dom Botte, Max Thurian, Karl und Hugo Rahner zu sein.
Die Jünger David Bergers zerreissen das zwar in der Luft und lassen von Rahner nichts übrig, nur die praktische Anwendung auf die neue Bischofsweihe fällt ihnen nicht ein. Die neue Form sagt klar, Gott der Vater habe seinem Sohn den Spiritis principalis gegeben. Aus der italienischen Übersetzung, die man sich von der Internetseite des Vatikan laden kann, geht klar hervor, daß vom Hl.Geist die Rede ist. Die neue Form zerstäort also das trinitarische Dogma hinsichtlich des Filioque und auch die hypostatische Union.
Redaktion benachrichtigen
#3   Credo   10:39:21 | Samstag, 1. April 2006
@ Freigabe
Abwarten!
Seit Beginn des Pontifikats hört man ja laufend irgendwelche angeblichen Termine zur Freigabe!
Ich glaub es erst, wenn der Vatikan die Freigabe offiziell bestätigt!
Aber stimmt schon, es wäre zu schön – beten wir dafür
Redaktion benachrichtigen
#2   Andreas   10:33:46 | Samstag, 1. April 2006
Die wahre Erneuerung…
…würde somit eingeleitet!
Redaktion benachrichtigen
#1   Kreuzritter   10:26:55 | Samstag, 1. April 2006
Steht die Erlaubnis der Alten Messe bevor?
Das wäre zu schön um wahr zu sein!
Vieleicht nimmt aber die Gloria Olivae ihre Gestallt an.
Redaktion benachrichtigen
Weiterlesen:
kreuzmeldungenNicht diskutierbar + … kreuzmeldungenEin neuer Pileolus? + … kreuzmeldungenDer Papst will nach China + … kreuzmeldungenMehr Kardinalversammlungen + … kreuzmeldungenWorte des Vorgängers + … kreuzmeldungenHochzeitsringe + … kreuzmeldungenDie falsche Titelkirche + … kreuzmeldungenDie Kardinäle in Rom + … kreuzmeldungen„Gott mit dir, du Land der Bayern“ + … kreuzmeldungenDas Schlüsselwort + … kreuzmeldungenZiemlich schnell + … kreuzmeldungenEinfach und arbeitsreich + … kreuzmeldungenMehr Respekt + … kreuzmeldungenDie nächste Enzyklika? + … kreuzmeldungenDer Glaube an einen Gott + …
RSS Feed  •  News Ticker  •  Werbebanner  •  Visitenkarte  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net