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Samstag, 1. April 2006 10:19
kreuzmeldungen
Geburtshaus verkauft + Steht die Erlaubnis der Alten Messe bevor? + Besonderer Dank an den Papst + Heimat ohne Gesicht + Wundverband
Geburtshaus von Papst Benedikt XIV.
Geburtshaus von Papst Benedikt XIV.
Geburtshaus verkauft

Deutschland. Das Geburtshaus von Papst Benedikt XVI. im bayerischen Marktl am Inn ist verkauft. Neuer Besitzer ist – wie bereits im Dezember angekündigt – eine eigens dafür errichtete Stiftung ‘Geburtshaus Papst Benedikt XVI’. Dies teilten die Ordinariate in München und Passau gestern mit. Zweck der Stiftung ist, im Gebäude den persönlichen und geistlichen Lebensweg von Papst Benedikt XVI. darzustellen. Ein Termin für die Eröffnung ist noch nicht bekannt.

Steht die Erlaubnis der Alten Messe bevor?

Vatikan. Der Heilige Vater könnte nach seinem nächsten Treffen mit den Kurienkardinälen am 7. April die Alte Messe freigeben. Das erklärte Chefredakteur Alejandro Bermudez von der katholischen Nachrichtenagentur ‘Aci prensa’ unter Berufung auf eine vatikanische Quelle. Ein italienischer Weblog behauptete am Freitag sogar, daß das Dokument für die Freigabe der Alten Messe bereits am Donnerstag unterzeichnet worden sei.

Besonderer Dank an den Papst

Italien. Der zum Christentum übergetretene Afghane Abdul Rahman – dem in Italien Asyl gewährt wurde – hat sich beim Papst für dessen Hilfe bedankt. Benedikt XVI. hatte am vergangenen Samstag um die Begnadigung des von der Todesstrafe bedrohten Afghanen gebeten: „Ich danke ganz besonders dem Papst, der sich für mein Leben eingesetzt hat“, erklärte Rahman. Nach Afghanistan werde er nie wieder zurückkehren. Er wolle in Italien bleiben und arbeiten.

Heimat ohne Gesicht

Schweiz. In der von Katholiken gegründeten Universität von Freiburg ist am Donnerstag abend nach längerem Hin und Her mit einem sogenannten Fest der Religionen ein interreligiöser „Raum der Stille“ eröffnet worden. Der bereits im Januar in einem der Neubauten der Universität ökumenisch eingesegnete Raum will Gläubigen aller Religionen „Beheimatung“ ermöglichen. In dem Zimmer gibt es keine religiösen Symbole.

Wundverband

„Da wir von der Sünde verwundet wurden, müssen wir mit der Buße behandelt werden. Aber Buße ohne Fasten ist wertlos. Rechtfertige dich durch Fasten vor Gott.“

Der Heilige Kirchenlehrer und Bischof von Caesarea in Kappadozien, Basil der Große († 379).
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 12 Lesermeinungen:
Freitag, 7. April 2006 15:05
Sulpicius: Weiß jemand dazu:
Steht die Erlaubnis der Alten Messe bevor? 7.April

etwas Neues?
Dienstag, 4. April 2006 18:37
Christin: Geburtshaus verkauft,damit es in ewiger Erinnerung erhalten bleibt
Das Geburtshaus wird immer sein Geburtshaus bleiben.,dort wo seine christlichen(menschlichen) Wurzeln von heimatlicher Mutter ernährt wurden,und vom gestrengen Vater gelenkt zum Verwalter eines größeren ewigen Hauses „Weltkirche“ gerufen und lange herbeigeseht war und durch Fleiß und konsequenten Bemühen ein verbindlicher freundlicher Beistand für alle geworden ist,die lange schon einen Fürsprecher gesucht haben,die die alte Erde wie sie ist,liebt und alle die sich daran erfreuen und ihren Betrag dazu leisten,dass Leben im Alltag gelingen kann nicht gerig achtet!
Danke!Ich hoffe ,ich darf auch dabei sein!
Samstag, 1. April 2006 15:58
Karl Murx: Dr.Barths Vorwürfe gegen das II. Hochgebet des NOM
Auf den Seiten 34 – 35 seines Buches über die „Mär vom antiken Kanon des Hippolyt“ zeigt Dr.Barth, daß die Wendung „er ist dein von Dir unzertrennliches Wort“ abgeändert worden war, in „er ist dein Wort“.

Dr.Barth fragt an dieser Stelle, was diese eindeutig pro-arianische Abkürzung bedeuten soll. Wenn man alle Rezensionen der Traditio Apostolica kennt, sowohl hinsichtlich der Messe, als auch der Bischofsweihe, dann weiß man warum das geschehen ist. Dom Cagin behandelt in seinem Buch „L’Anaphore Apostolique et ses Témoins“, 1919, auf den Seiten 249 – 268 diese Frage. Er zeigt, daß in der Rezension aus Verona, die er allein Hippolyt zuschreibt, in der Redundanz des Ausdrucks eine antignostische Phobie zum Tragen käme. Die Editoren des NOM sind dieser Phobie aus dem Wege gegangen, wie auch im Falle der neuen Bischofsweihe. Denn es ist ja gerade Lehre Steiners, daß Jesus im Jordan die Erleuchtung der „lebenspenden Ruach“ erhalten habe und so zum „Sohn Gottes“ geworden sei. Deshalb kann er ja nicht das vom Vater „untrennbare Wort“ sein. Wie nicht im NOM, so auch nicht in der Bischofsweihe.
Samstag, 1. April 2006 12:02
turk: Bitte um Weblog-Link
Bitte an die anonyme Redaktion: könnten Sie den italienischen Weblog oben verlinken, damit das alle lesen können? Danke.
Samstag, 1. April 2006 11:50
Karl Murx: Man sollte vielleicht auch die Taufe vergessen?
Diese Gesetzeshaarspalterei bei den Sakramenten! Oh, wie furchtbar. Da lobe ich mir doch die Heilsarmee, lauter gute Menschen.
Wenn andere Leser, die zugeben, sie seien keine Dogmatiker, meinen, sie könnten diese Frage ignorieren, ist das kein Argument. Ich frage hier bei Kreuz.net die Dogmatiker, die mir diese Form erklären könnten.

Wodurch wird Jesus zum Messias?
Dadurch, daß IHM die Gnade des Hl.Geistes zuteil wurde (als ungeschaffene Gnade), oder vielmehr, weil diese ungeschaffene Gnade das Esse divinum des Logos ist, welche der menschlichen Natur Jesu direkt, ohne Umweg über einen geschaffenen Seinsakt, die Messianität verleiht?

Ich bitte hierbei den Drei-Kapitel-Streit und die Dekrete von Papst Hadrian I. zu berücksichtigen, aber auch den Antimodernisteneid von Pius X., wenn es um das messianische Bewußtsein Jesu geht. Die Dogmatik von Diekamp wäre eine gute Grundlage der Diskussion, aber auch Scheeben. Ott weniger, weil nicht ausführlich genug.
Samstag, 1. April 2006 11:48
ottaviani: ich glaube an die freigabe
auch erst wenn das dokument publziert ist und keine fußangeln enthält daß die ortsbischöfe es untergraben können
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