Röschenz
Versöhnung heißt auch Klärung
Der Bischof von Basel schrieb gestern einen Brief an die abtrünnige Pfarrgemeinde von Röschenz. Er möchte vom Amtsgeheimnis entbunden werden, um die Sachverhalte im Fall des dortigen suspendierten Priesters darzulegen. Doch der Priester will keine Aufklärung. Von Bischof Kurt Koch.
(kreuz.net, Solothurn) Die Kirchgemeinde Röschenz hat am 28. März 2006 einen Offenen Brief an mich gerichtet und mich aufgefordert, „die Hand zur Versöhnung zu reichen“.

Auch ich wünsche nichts sehnlicher, als endlich diese Auseinandersetzung beenden zu können und zu guten Beziehungen zurückzukehren.

Bevor ich definitiv auf diese Forderung antworten kann, muß ich die Stellungnahme des Landeskirchenrates zu seiner Verfassung abwarten.

Ferner muß ich Sie um Verständnis bitten, daß es so einfach, wie sich der Kirchgemeinderat dies vorstellt, nicht geht.

Ein alter christlicher Grundsatz sagt, daß Versöhnung immer angezeigt ist. Versöhnung ist ein Akt, der nur zwischen Menschen geschehen kann, die einander Unrecht getan haben. Mit dem Unrecht selbst kann es aus christlicher Sicht aber keine Versöhnung geben, wenn nicht neues Unrecht geschehen soll.

Dies bedeutet, daß Versöhnung nur möglich ist, wenn alles, was zur unversöhnten Situation beigetragen hat, auf den Tisch gelegt und bearbeitet werden kann. Denn Versöhnung heißt auch Klärung des Unrechts. Bevor man Unrecht nicht klärt, kann man sich nicht versöhnen.

Im Raum steht noch immer vor allem der vom Kirchgemeinderat Röschenz immer wieder geäußerte massive Vorwurf an mich und meine Mitarbeitenden, wir hätten im Zusammenhang einer Denunziation wegen angeblichen sexuellen Übergriffen „mit moralisch verwerflichem Mobbing“ dem damaligen Pfarradministrator Sabo „seit Jahren das Leben zur Hölle gemacht“. Dies ist unrecht!

Diesen schwerwiegenden Vorwurf, diese ungeheure Verleumdung, darf ich einfach nicht unwidersprochen lassen. Es handelte sich nicht um Mobbing, sondern darum, daß meine Mitarbeiter ihre Verantwortung wahrnehmen mußten.

Warum und wie meine Mitarbeiter diese Verantwortung wahrgenommen haben, muß ich glaubwürdig darlegen können, um diese Verleumdung aus der Welt zu schaffen. Wenn dies nicht gewollt wird, bleibt nur die Möglichkeit, daß Herr Sabo und der Kirchgemeinderat Röschenz selbst diese Verleumdung öffentlich zurücknehmen.

In diesem Zusammenhang habe ich betont, daß ich von Herrn Sabo erwarten muß, daß er mich von meinem Amtsgeheimnis entbindet.

Es geht dabei überhaupt nicht darum, daß ich die Privatsphäre von Herrn Sabo verletzen will. Seine Privatsphäre habe ich immer respektiert und werde es auch weiterhin tun. Es geht ebenfalls nicht – wie Herr Sabo vermutet – darum, daß ich in seiner Vergangenheit bohren will.

Es geht schlicht darum, daß ich die Möglichkeit habe zu erklären, warum und wie wir unsere Verantwortung in der Bistumsleitung so wahrgenommen haben, wie wir sie wahrnehmen mußten, und daß der Vorwurf des Mobbing eine infame Verleumdung ist.

Genau dies wollen aber der Kirchgemeinderat und Herr Sabo verhindern, wiewohl der Kirchgemeinderat seinen Vorwurf des Mobbing offensichtlich einseitig und befangen allein aus der Sicht von Herrn Sabo erhoben hat und die Bistumsleitung diesbezüglich nicht angehört hat, wie sich diese Angelegenheit in ihren Augen verhält.

An diesem Vorwurf vorbei einfach „ohne Bedingungen nach vorne blicken“, wie der Kirchgemeinderat dies fordert, ist billig, ungerecht und ganz gewiß nicht im Geist Jesu Christi.

Ich bitte Sie deshalb, bei Herrn Sabo und dem Kirchgemeinderat einzufordern, daß sie mir eine faire und gerechte Behandlung zukommen lassen.

Als Ihr Hirte und nicht als Ihr Richter wünsche ich Ihnen ein befreiendes Osterfest in der Hoffnung, daß dieses Fest hilft, auch den großen Stein des schwerwiegenden Konflikts zu entfernen.
      
21 Lesermeinungen
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#21   Pater Ralf   23:30:58 | Donnerstag, 30. August 2007
Sabo-tage
Tja da gilt: „ Sabo-Sabo_Sabotage!“>:)
>:)
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#20   maxentius   08:33:02 | Dienstag, 4. April 2006
@ansgar
Sie tun aus meiner Sicht doch genau das was Sie uns vorwerfen: Sie plappern irgendwas nach, das Sie nicht beiweisen können – und werfen Kritikern vor, diese würde alles glauben (was kirchenkritisch ist).
Eine Diskussion wird für Sie ab diesem Zeitpunkt unerträglich, an dem Ihnen jemand wiederspricht. Überprüfen Sie Ihren Diskussionsstil und kommen Sie dann wieder!
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#19   Ansgar   18:30:52 | Montag, 3. April 2006
@ lady
Wirklich putzig. Bendikt hat recht; Sie plappern irgendetwas nach, geben zu, das nicht beweisen zu können – und werfen Kritikern dieser unredlichen Argumentation vor, diese würden alles glauben. Überprüfen Sie bitte Ihren Diskussionstil. Läutern Sie sich. Versuchen Sie, ein intellektuell akzeptables Niveau zu erreichen. Dann dürfen Sie wiederkommen.
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#18   Benedikt   16:03:02 | Montag, 3. April 2006
@ lady
Sie tun genau das gleiche, nur in der umgekehrten Weise. Der Witz ist nur, dass Sie sich dennoch für gescheiter halten. Amüsant.
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#17   lady   15:40:44 | Montag, 3. April 2006
Benedikt
Lieber Maxentius,
wir müssen einsehen, dass es Leute gibt, die blind alles glauben was ihnen die katholische Kirche vorsetzt. Die so verbissen gegen uns normal kritischen Leute sind, dass sie uns am liebsten an Kreuz schlagen würden. Da nützt alles nichts wir kommen auf keinen grünen Zweig und es ist schade für die kostbare Zeit. Aber meine Feststellung ist auch, dass es ihnen oft am Geist fehlt und damit sind sie wieder entschuldigt.Ihnen lieber Maxentius alles Gute.
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#16   Benedikt   12:49:42 | Montag, 3. April 2006
@ maxentius
Reine Spekulation ihrerseits.
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#15   maxentius   08:17:40 | Montag, 3. April 2006
@Benedikt
Und sehr schön für Sie, dass Sie alles blind glauben, was Ihnen die Kirche vorsetzt.
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#14   Benedikt   17:53:39 | Sonntag, 2. April 2006
maxentius, lady…
Schon wieder Leute, die unreflektiert alles glauben, was ihnen über den Vatikan erzählt wird. Je schlüpfriger, desto wahrer. Wie schön wäre es, Sie beide hätten die Aufklärung genossen, deren Anhänger Sie offenbar sind.
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#13   Ansgar   14:15:25 | Sonntag, 2. April 2006
@ maxentius
Das sind doch alles Plattitüden und antikatholische Stereotype. Augustinus’ Zinsnahmeverbot ist schließlich kein verbindliches Dogma. Große Teile der Kirche, etwa die Mendikantenorden, versuchen sich seit Jahrhunderten im Durchhalten der Besitzlosigkeit. Mit mehr und weniger Erfolg. Das ist nicht scheinheilig, sondern frommes Streben, auch wenn es scheitert.
Was die Geheimnisse betrifft: Es gibt Offenbarungen, Visionen etc., deren Veröffentlichung mit Sicherheit Panik auslösen würde. Ich verlange geradezu von den Spezialisten im Vatikan, daß sie die Menschheit davor schützen und erst zu probater Zeit die Wahrheit enthüllen.
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#12   maxentius   12:13:24 | Sonntag, 2. April 2006
@Ansgar
Tja, ob der Vatikan nichts verheimlicht, davon bin ich mir nicht ganz sicher. Und welche Geheimnisse gilt es denn bitte zu schützen?? Genau! Nur solche Dinge, die den Ruf der Kirche in der Öffentlichkeit beschmutzen könnten. Scheinheiligkeit ist der passende Ausdruck.
Auch finde ich es höchst bedenklich, in welchen Geschäften der Vatikan seine Finger hat. Ein gutes Beispiel wären da die eigenen Banken. Hat nicht Augustinus gelehrt, dass Christen keine Zinsen nehmen dürfen?
Tja, man muss sichs anscheinend nur richten wie mans gerade braucht.
JPII hat (Gott sei Dank) durch seine Vergebungsbitten angefangen, diese Scheinheiligkeit aus der Kirche auszutreiben; da hinkt die FSSPX ja geradezu meilenweit hinterher.
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#11   Wolfgang Kugler   11:13:24 | Sonntag, 2. April 2006
WK an asteriskus
So hab ichs auch nicht gemeint, dass der Priester in einer 40-Stunden-Woche seinen Job macht und in seiner Freizeit auf die Pauke hauen darf bzw. im Urlaub „die Sau rauslassen“ darf. Ich bedaure meine unpräzise Ausdrucksweise. Mit Priestergewand ausziehen will ich im Falle Sabo so verstanden werden: Er soll sein Amt endgültig aufgeben, weil er als Priester versagt hat, also vor Gott und den Menschen die Konsequenzen ziehen. Wenn er dann als gescheiterter (also Ex-) Priester seinem Lebenswandel frönt, tut er das wenigstens nicht mehr als Kirchenmann und wirft demzufolge kein schlechtes Licht mehr auf den katholischen Glauben. Dann ist er wirklich der Privatmann Franz und nix anderes mehr. Sabo soll entweder selbst hingehen, wo der Geier wächst oder Rom sollte endlich ähnlich durchgreifen wie im Falle St. Pölten, wo auch ein Saustall ausgemistet worden ist.
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#10   Asteriskus   07:43:56 | Sonntag, 2. April 2006
@wolfgang kugler
Sie schrieben: „Als Privatmann Franz obliegt es ihm selbstverständlich zu tun und zu lassen, was er will …“
Sie irren, so ist das keinesfalls mit dem Priestertum. Priestersein ist kein Job von 8:00-16:00 Uhr, sondern ein Zustand. Über 40 Jahre VK2-Irrtümer verbreiten führt zu solchen Meinungen.
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#9   Rosa von Lima   21:31:11 | Samstag, 1. April 2006
Vergleich Sabo/romtreuer Pfarrer
Es ist einfach himmelschreiend, dass ein Herr Sabo trotz Abberufung durch seinen Bischof frischfröhlich in seiner Pfarrei weiterwirken kann, währenddem ein romtreuer und guter Pfarrer ebenfalls auf Geheiss seines Bischofs seine ihm liebgewordenee Pfarrei verlassen muss. Wo bleibt da die Logik?
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#8   Wolfgang Kugler   21:24:46 | Samstag, 1. April 2006
ach, lady …
Lady, Sie fragen mich: Sie wissen anscheinend sehr gut Bescheid über Sabos-Sexualleben?
Meine Antwort: Klar, denn ich habe ja garkeine Chance, in Unkenntnis darüber zu sein. Sabo selbst posaunt es ja in Interviews laut und deutlich hinaus, wie geil er ist. Wobei er selbst den Eindruck erweckt, dass er es mit Männlein UND Weiblein treibt.
Sie schreiben weiter, lady: Ich gönne jedem Menschen sein Sexualleben …
Ich, wolfgang kugler, stimme Ihnen zu, indem ich bemerke: Ja, ich auch! Ich billige auch Sabo sein Sexualleben zu, aber … er möge doch bitte vorher sein Priestergewand ausziehen! Als Privatmann Franz obliegt es ihm selbstverständlich zu tun und zu lassen, was er will …
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#7   Ansgar   17:28:45 | Samstag, 1. April 2006
@ Maxentius
Ich halte diese Verschleierungsgerüchte für taktische Winkelzüge der Klägerseite, um mehr Zahlungen zu erhalten. Außerdem sind dafür Bistümer, nicht der Vatikan verantwortlich. Die Sperrung von Archivinhalten ist üblich; fragen Sie mal die Alliierten, wann die vollständigen Dokumente z.B. des Hess-Prozesses u.a. ans Licht kommen. Der Vatikan verheimlicht nichts, sondern hat sehr wohl die Aufgabe, Geheimnisse zu bewahren. Rom ist doch keine Leihbibliothek. Enttäuscht sind davon nur jene, die die Kirche mit einer x-beliebigen demokratischen Einrichtung verwechseln.
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#6   maxentius   15:58:06 | Samstag, 1. April 2006
@ansgar
Kirchenpolitik wird meines Wissens im Vatikan gemacht. Zu dieser Politik gehört leider unter anderem auch das Verschleiern und Verschweigen von Missbrauchsfällen, das wissen Sie aber selbst sicherlich auch (zB Nordamerika, Entschädigungszahlungen usw.).
Des weiteren frage ich mich auch manchmal, warum Dokumente aus vatikanischen Archiven erst nach ca. 60 Jahren der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Hat die Kirche etwas zu verheimlichen?? Sollte sie nicht!
Und da wundert es mich nicht, dass die heilige katholische Kirche breite Enttäuschung hervorruft. Sie ist nun mal nicht so heilig wie sie gerne wäre und ihre Glieder kranken an vielen Stellen.
Das hat mit Kirchenhass nichts zu tun.
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#5   Ansgar   14:42:49 | Samstag, 1. April 2006
@ lady
Worauf stützen sich Ihre Vermutungen? Gespeist von Informationen sind Sie ja nicht, weil die „Mauern so dick“ sind. Also doch Dan Brown & Co.
Liebe Lady, überprüfen Sie bitte sich selbst und fragen Sie sich, warum Sie so leicht an einen sittlich verkommenen Vatikan glauben wollen. Vielleicht ist es Kirchenhaß, vielleicht wandeln Ihre Gedanken gerne auf lüsternen Voyeurs-Pfaden, vielleicht stört es Sie einfach, daß es eine Institution gibt, die nicht so verkommen ist wie manch andere – und diesen den Spiegel vorhält.
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#4   lady   14:05:50 | Samstag, 1. April 2006
wolfgang kugler
Doch sind die Mauern sehr sehr dick.Die Tage und Nächte sehr lang und der Papst, Kardinäle und Bischöfe sind alles nur Menschen mit natürlichen Fortpflanzungstrieben, welche manche besser und einige gar nicht im Griff haben.
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#3   wolfgang e.   12:54:00 | Samstag, 1. April 2006
liebste lady
Der Vatikan ist einner der am meisten beobachteten Orte der Welt, dort etwas heimlich zu tun ist ziemlich schwer, und die Medien, die ihre Kameras ständig auf den Vatikan richten, würden sich über jede beobachtete Verfehlung eines Gestlichen des Vatikan mächtig freuen, damit ließe sich prächtig Geld verdienen.
Es gib in der Kirche viel Doppelmoral, aber im Vatikan? Das halte ich doch eher für ein Märchen a la Dan Brown.
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#2   lady   12:35:44 | Samstag, 1. April 2006
wolfgang kugler
Sie wissen anscheinend sehr gut Bescheid über Sabos-Sexualleben?
Was glauben Sie was alles an die Oeffentlichkeit käme würde man das des Vatikans offenlegen. Uns Normalsterblichen täglich neun Stunden hart arbeitenden Menschen würden wohl so manchem die Haare zu Berge stehn. Ich gönne jedem Menschen sein Sexualleben, aber was mir zu schaffen macht ist die scheinheilige Doppelmoral der kath. Kirche!
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#1   Wolfgang Kugler   09:16:33 | Samstag, 1. April 2006
Tja, Herr Sabo …
… jetzt wird es hoffentlich langsam so eng für Sie, wie Sie es verdienen. Röschenzer, steht auf gegen diesen Mann, der sein Wort gebrochen hat, als er das priesterliche Keuschheitsgelübde abgelegt hatte, aber mittlerweile sogar zur Schau stellt, wie sehr er den Sex geniesst. Um nicht zugeben zu müssen, dass er als Gottesmann schlicht und einfach versagt hat, ummäntelt er seinen desolaten geilen Lebensstil mit einer Ideologie und spielt den Verfolgten. Röschenzer, steht auf und lasst Euch nicht weiter von Herrn Sabo für dessen narzistisch anmutendes Selbstdarstellertum instrumentalisieren!
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