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Sonntag, 2. April 2006 08:41
Unermüdlicher Prophet + Doch verrückt? + Ein verheirateter Priester + Neuer Noah + Toter Untergrundbischof
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Mittwoch, 5. April 2006 14:36
Brandenburgis: @viroblationis
Die Errichtung eines österreichischen Kaisertums durch Kaiser Franz II. war zweifellos auch Rechtsbruch. Die Brandenburger Hohenzollern hatten 100 Jahre zuvor sorgfältig darauf geachtet, daß sie ihr Königtum außerhalb der Reichsgrenzen aufrichten (Preußen, das spätere Ostpreußen), Franz hingegen errichtete ein österreichisches Kaisertum innerhalb der Reichsgrenzen und ist letztlich ebenso zu beurteilen wie die Fürsten des Rheinbundes. Rechtsbruch war auch die Niederlegung der römischen Kaiser- und Königskrone, dazu war er nicht befugt und objektiv auch gar nicht in der Lage. Keinesfalls konnte dieser Akt eine affirmativ rechtliche Wirkung entfalten.
Daß dem Kaiser „nichts weiter übrig blieb“ leuchtet mir nach wie vor nicht ein. Auch die Notwendigkeit eines österreichischen Kaisertums kann mir bei aller Sympathie nicht einleuchten. Besser hätte er wohl seine Kronlande wie Ungarn und Kroatien ins Römische Reich inkorporiert. Warum ist das eigentlich nie geschehen? Allerdings hatten die Ottonen bereits Ungarn und Polen ans Reich angeschlossen.
Dienstag, 4. April 2006 18:48
Christin: Ich hoffe es werden nicht bald alles Christen für verrückt erklärt,die nicht fehlerfrei sind:
Es braucht nicht viel,um jemand als „verrückt“abzustempeln um auszugrenzen zu können und von der Gemeinschaft auszuschließen,das war schon zu Jesus-Zeiten so.Da haben wir einen starken Fürsprecher im Himmel,Jesus und die Heiligen auch Papst Johannes Paul II. ist so jemand,der ein starker Beistand ist,und der zu uns hält,wie Mann und Sohn,egal wie angehende Antichristen über uns denken!
Montag, 3. April 2006 16:30
Benedikt: @ Stimme aus dem Tradiland
Denn genau dadurch hätte Napoleon die Chance gehabt, sich zum Kaiser des Hl. Röm. Reiches zu krönen. Was er offenkundig nicht vorhatte.

Zumindest eine gewisse Parallele wollte er aber doch schon, oder? Anders lässt sich die Anwesenheit des Papstes (wenn auch faktisch als Zuschauer) mE nicht erklären. Napoleon wollte wohl den Eindruck erwecken, in eine größere Tradtion einzutreten.

Zu den Adelsgeschlechtern stimme ich zu.

Ich auch. Tatjana Gsell & Co. will ich nicht unbedingt als „katholische“ Fürstin haben.
Montag, 3. April 2006 16:26
Stimme aus dem Tradiland: @ VirOblationis
Danke für Ihr Posting!

…blieb Kaiser Franz II. (1792 – 1806), der bereits zwei Jahre zuvor den Titel „Kaiser von Österreich“ (Franz I., 1804 – 1835) angenommen hatte, nichts weiter übrig, als die Krone des Reiches niederzulegen.

Die eigenmächtige Annahme des Kaisertitels durch Kaiser Franz II. war ebenfalls eine Gewalttat gegen das Reich, deren Notwendigkeit m.A. nicht beweisbar ist.

Ich bestreite, dass die Niederlegung der Krone nötig war. Denn genau dadurch hätte Napoleon die Chance gehabt, sich zum Kaiser des Hl. Röm. Reiches zu krönen. Was er offenkundig nicht vorhatte.

In irgendeiner Form muß das Röm. Reich (zweigeteilt?) fortexistieren, wenn die daniel. Prophezeiungen recht haben. Sofern es aber jemals wieder öff. erscheint, sollten die Fürsten (bzw. ihre Nachkommen), die das Hl. Röm. Reich zugrunde gerichtet haben, … keinerlei Vollmacht mehr erhalten.

Da das Hl. Reich durch die Hl. Kirche eingesetzt wurde, kann es nicht einseitig für beendet erklärt werden. Im übrigen auch nicht ohne Beschluß der zuständigen Reichsorgane (Reichstag insb.). Der Wr. Kongreß hatte schlicht keine Kompetenz für seine Beschlüsse – deren Annahme und Durchsetzung war ein revolutionärer Akt, der mit der franz. Revolution vergleichbar ist, auch wenn es gesitteter ablief.

Auch der Übergang gewisser Prärogativen der Krone auf das Kaiserreich Österreich belegt m. Auffassung nach nichts Gegenteiliges. Zu den Adelsgeschlechtern stimme ich zu.
Montag, 3. April 2006 16:07
virOblationis: Hl. Röm. Reich
Natürlich stand Napoleon I. hinter dem Regensburger Reichsdeputationshauptschluß. Seinem Kaisertum stand dasjenige des Hl. Röm. Reiches natürlich im Wege. Zu Hilfe kam ihm der durch die Aufklärung geschwächte Katholizismus der Fürsten (vorangegangene Säkularisierungen!).

Meiner Meinung nach haben die Fürsten, die mit Napoleon paktierten, das Reich – auf Kosten der bis dahin reichsunmittelbaren Reichsgrafen, Reichsritter und Reichsstädte – verraten; Napoleon hat sie mit Titeln und Territorien belohnt.

Als 1806 sechzehn Fürsten Süd- und Mitteldeutschlands ihren Austritt aus dem Reich erklärten und sich zum Rheinbund zusammengeschlossen Napoleon I. unterstellten, da blieb Kaiser Franz II. (1792 – 1806), der bereits zwei Jahre zuvor den Titel „Kaiser von Österreich“ (Franz I., 1804 – 1835) angenommen hatte, nichts weiter übrig, als die Krone des Reiches niederzulegen.

In irgendeiner Form muß das Röm. Reich (zweigeteilt?) fortexistieren, wenn die daniel. Prophezeiungen recht haben. Sofern es aber jemals wieder öffentlich erscheint, sollten die Fürsten (bzw. ihre Nachkommen), die das Hl. Röm. Reich zugrunde gerichtet haben, meiner Meinung nach keinerlei Vollmacht mehr erhalten.
Montag, 3. April 2006 16:00
Benedikt: @ Stimme aus dem Tradiland
aufklärerisch/freimaurerisch inspirierten Monarchentums

Woher stammt Ihre Überzeugung, dass das heute anders wäre? Gucken Sie sich doch die Fürstenhäuser an! In einem früheren Beitrag habe ich ja schon geschrieben, dass Sie vermutlich einem Ideal verhaftet sind. Ich halte dieses Ideal eben nur unter Jesus Christus als unserem wahren König für erreichbar. In unseren Jammertälern wird es nie zu finden sein.

Weil es 1803 ff Gewalttaten gegen den Reichsgedanken gab, kann man nicht 1000 Jahre verwerfen

Das gab es doch alles schon vorher: Der Mainzer Erzbischof verlor das Krönungsrecht, weil er sich weigerte die mit Konrad II. nahe verwandte und dennoch verheiratete Gisela v Schwaben zu krönen. Der Kölner Erzbischof war linientreuer und behielt das Krönungsrecht bis 1806. Über die Kaiser Friedrich II. und Heinrich IV. muss man auch kein Wort verlieren…

Eine solche Haltbarkeit müssen die Demokratien erst beweisen

Da haben Sie allerdings Recht. Und Churchill wird sicher auch Recht behalten.

Und welches Gesetz hat die Not?

Gerade von einem kath. Fürsten würde ich mir da etwas erhoffen.

der erste Monarch ausgewählt durch den Papst

Was während des alten Reiches praktisch nie unumstritten war.
Montag, 3. April 2006 15:48
Stimme aus dem Tradiland: Aufklärerisch beeinflußte Monarchen widerlegen nicht das Hl. Reich!
@ Benedikt: … Fürsten munter bei den geistigen Territorien bedient…

Diese Gewalttaten waren nicht die Frucht katholischen Monarchentums, sondern jene aufklärerisch/freimaurerisch inspirierten Monarchentums. Das Reich existierte von 800 – 1806 (nach meiner Auffassung noch heute).

Weil es 1803 ff Gewalttaten gegen den Reichsgedanken gab, kann man nicht 1000 Jahre verwerfen. Eine solche Haltbarkeit müssen die Demokratien erst beweisen – und welche Gewalttaten gibt es in letzteren – wie schon des öfteren erörtert?

…damaligen Regenten in der Notlage keinen Pfifferling auf die Rechte der Kirche …

Ich wehre mich gegen die Bestimmheitsform, weil viele kleine katholische Fürsten ebenfalls unter die Räder kamen. Und welches Gesetz hat die Not?

Ihnen ging es lediglich um ihre Macht und ihre Pfründen. Ihr katholisch-sein war ein bloßes Feigenblatt, …bei jeder günstigen Gelegeheit in machiavellistischer Manier verrieten

Sie reden von den freimaurerisch inspirierten Monarchen. Diese widerlegen nicht 1.000 Jahre katholischen Fürstentums.

Und selbst wenn man das alte Reich wiederhaben wollte, wer sollte das denn tragen?

Ich weiß es auch nicht. Mir geht es zunächst um die Wiederlebung des Reichsgedankens. Sollte dies – gegen alle Wahrscheinlichkeit – Früchte tragen, dann wird das nötige Personal – und zwar der erste Monarch ausgewählt durch den Papst – zu Verfügung stehen.
Montag, 3. April 2006 15:21
Benedikt: @ Stimme aus dem Tradiland
Dieser erfolgte durch Gewalteinwirkung – Napoleon Bonaparte

Wen interessiert das? Fakt ist, dass sich die Fürsten munter bei den geistigen Territorien bedient haben. Wegen mir können Sie sagen, dass sie zu dieser Bedienung gezwungen wurden. Das ist diesen Leuten sicher unglaublich schwer gefallen.

Und sind die Bischöfe heute nicht viel staatsnäher und opportunistischer (ein Beispiel Beratungsschein – ein anderes: Königsteiner Erklärung) als jeder x-beliebige katholische Monarch?

Wenn Sie mal bei den heutigen Bischöfen genauso differenzieren würden und genauso nach Gründen für ihr Handeln suchen würden, wie Sie das bei den alten tun, dann kämen Sie sicher auch nicht umhin, den heutigen Episkopat anders zu bewerten.

Fakt ist, dass die damaligen Regenten in der Notlage keinen Pfifferling auf die Rechte der Kirche gegeben haben. Ihnen ging es lediglich um ihre Macht und ihre Pfründen. Ihr katholisch-sein war ein bloßes Feigenblatt, eine Religion, die sie zwar lebten, aber bei jeder günstigen Gelegeheit in machiavellistischer Manier verrieten. Und selbst wenn man das alte Reich wiederhaben wollte, wer sollte das denn tragen? Die Fürstenhäuser befinden sich doch in einem Jammertal und prostituieren sich all die weil auf den Klatschseiten dieser Welt.
Montag, 3. April 2006 14:50
Stimme aus dem Tradiland: @ Benedikt (kursiv)
Reichsdeputationshauptschluss …

Dieser erfolgte durch Gewalteinwirkung – Napoleon Bonaparte – von außen, kann also den katholischen Fürsten nicht angelastet werden. Viele von Ihnen, darunter die vielen exemten Fürstbistümer, waren ja selbst Opfer dieses Vorganges.

…Das Reich …spätere Wiederherstellung hat offenbar niemand gewollt…

Niemand ist sicherlich falsch, da bräuchte man nur die Haltung der Reichsstädte, der selbst. Bistümer und Abteien sowie auch von anderen untergegangenen Fürstentümern befragen (d.h. archivarisch nachforschen).

Tatsächlich ist die Nichtwiederherstellung der eigentliche Skandal. Denn er zementierte einen Teil dessen, was über die Kriege Napoleons erzwungen wurde. Bayern, das falsche „Königreich“ hat ungefähr 7 selbst. Bistümer inhaliert, Preußen wenigstens 5 (und zahllose andere Territorien.

Bayern und Preußen haben sich mehr als verdoppelt 1803-1815. Da sich die beiden – die eigentlichen Totengräber des Reiches (dazu auch einige andere wie die Fürsten von Baden und Würtemberg) einig waren, war Österreich wohl gezwungen, gute Miene zum bösen Spiel zu machen.

Dass sich Bayern und Preußen einig waren, kann man daraus ersehen, dass die preuß. Grafschaften Ansbach und Bayreuth zu Bayern kamen.

Und sind die Bischöfe heute nicht viel staatsnäher und opportunistischer (ein Beispiel Beratungsschein – ein anderes: Königsteiner Erklärung) als jeder x-beliebige katholische Monarch?
Montag, 3. April 2006 13:07
Benedikt: @ Gatte
Preußen war also ein katholischer Thron?

Ach, wieso beginnen Sie denn den Reichsdeputationshauptschluss bei § 3 zu lesen? Fangen Sie doch mit § 1 an! Er beginnt mit: „Sr. Majestät dem Kaiser, Könige von Ungarn und Böhmen, Erzherzoge von Oesterreich,“ – da haben Sie Ihren katholischen Thron.

Das Übel liegt ja gerade in der Nichtwiederherstellung des Hl. Röm. Reiches

Das gab es doch 1803 noch. Das Reich hat sich sozusagen selbst abgewickelt, mit freundlicher Untestützung Napoleons. Eine spätere Wiederherstellung hat offenbar niemand gewollt, auch nicht das katholische Österreich.

Die V2-Kirche dient im Abtreibungs-Homo-Götzendienststaat freudig Christus, dem König.

Es ist Aufgabe der Kirche, die Menschen und damit die Gesellschaft von ihrer Botschaft zu überzeugen. Im gleichen Maße, wie ihr das gelingt, werden auch Abtreibung, Euthanasie & Co. kein Problem mehr sein. Bei dieser Aufgabe braucht die Kirche keine Allianz mit einem Thronherrn, der sie möglicherweise aus politischer Opportunität ausbremst, wie das im alten Reich nicht nur einmal der Fall war. Die Freiheit vom Staat ist die Chance der Kirche. Zumal ein Oktroy von oben sowieso keine langanhaltende Wirkung erzeugen kann. Überzeugen muss man. Zudem ist die Notwendigkeit einer Staat-Kirche Beziehung im Missionsauftrag Jesun nicht enthalten, kann also mithin nicht so integral sein, wie Sie das hier darstellen.
Sonntag, 2. April 2006 23:01
_xyz_: Benedikt, Evelin
Die V2-Kirche dient im Abtreibungs-Homo-Götzendienststaat freudig Christus, dem König. Fürwahr: Die Fesseln sind zerbrochen – vor allem jene der Wahrheit!

Evelin will aus Besitz von „Wahrheit“ heraus „Fesseln“ anlegen dürfen! Sehen Sie, Benedikt, da wären wir wieder beim Ausgangspunkt unserer Debatte: dem Konvertiten in Afghanistan, dem die „Wahrheit“ die Konversion in den Irrtum – bei Todesdrohung – verbieten zu dürfen glaubt.

Evelin hat an anderer Stelle die Vertreibung der Juden aus Spanien durch die allerkatholischsten Majestäten und (legalistisch) Ketzerverbrennungen gerechtfertigt. So sieht das aus, wenn Lefebvristen sich für die päpstliche „Toleranz“ stark machen. Brandenburgis bringt Franco und Pinochet seine Weihrauchopfer dar und bedauert lediglich, daß die Kirche sie nicht ausreichend unterstützt habe usw.

„Die Wahrheit ist nicht tödlich“ hat Balthasar Hubmaier gelehrt. Dieser war durch die Bibel von der Erwachsenentaufe überzeugt worden und befand sich damit im Widerspruch sowohl zum Katholizismus wie auch zu den reformatoischen Kirchen. Von beiden verfolgt, fiel dieser Mann schließlich 1528 den Katholiken in die Hände. Er hielt auch der Folter stand und wich nicht von seiner Gewissensüberzeugung ab; das kostete ihn das Leben: die Inhaber der katholischen Wahrheit verbrannten ihn! Seine Frau (!) wurde drei Tage später von der katholischen „Wahrheit“ zu Wien in der Donau ertränkt.
Sonntag, 2. April 2006 21:00
Evelin: kursive Fortsetzung
Die katholischen Throne haben sich ab 1803 an den Ländereien der Kirche bereichert

Preußen war also ein katholischer Thron? Und die freimaurerische Unterwanderung, die man völlig irrig „Restauration“ nannte, ist nicht durchschaut? Das Übel liegt ja gerade in der Nichtwiederherstellung des Hl. Röm. Reiches – diese Nichtwiederherstellung war ja der größte realpolitische Sieg der franz. Revolution!

Von diesen Fesseln konnte die Kirche nur die Trennung von Kirche und Staat befreien.

Die V2-Kirche dient im Abtreibungs-Homo-Götzendienststaat freudig Christus, dem König. Fürwahr: Die Fesseln sind zerbrochen – vor allem jene der Wahrheit!
Sonntag, 2. April 2006 18:50
Benedikt: @ Brandenburgis
während die herrschenden demokratischen Gegenmodelle unmittelbar ins Verderben hinein führen.

Und der frühere katholische Staat war der Beförderer des Protestantismus. Die Säkularisierung hat er auch selber vorgenommen. Das scheint Ihnen aber alles egal zu sein. Hauptsache, da hupft wieder einer herum, der sagt, er sei von Gottes Gnaden König.

Benedikts Geplappere ist unerheblich

Überaus richtig. Etwas, was wir gemeinsam haben .

da er bestenfalls 1/4-Katholik ist, die Materie also unmöglich überschauen kann.

Wieder richtig. Das kann nämlich nur einer…Brandenburgis himself.

Wie alle 1/4-Katholiken und wie der gesamte V2-Klerus incl. Papst glaubt Benedikt an den Waffenstillstand mit Satan,

Vor allem glaube ich, dass diese Frage damit gar nichts zu tun hat. Die Vorteile des „katholischen Staates“ können offenbar weder von Ihnen noch vom Gatten der Evelin nachgewiesen werden. Offenbar geht es nur darum, wieder ein wenig Hofhaltung und bunte Uniformen in Deutschland sehen zu wollen. Ich ziehe einen Katholizismus vor, der aus sich heraus überzeugend ist, und eine Kirche, die gemäß ihrer Lehre und nicht aus Opportunismus gegenüber dem Reichsfürsten handelt. Das ist wirkliche Selbstständigkeit und Freiheit. Und dann kann sich auch der Widersacher warm anziehen.
Sonntag, 2. April 2006 18:39
Brandenburgis: Katholischer Staat
Der katholische Staat wurd wieder kommen, besser und gerechter als je zuvor! Daß er nach dem weltweiten Zerstörungswerk der V2-Mafia heute als „Traum“ erscheint, hat nichts zu sagen, sein Vorzug ist die Wahrheit und sein Vorzug ist, daß er konstruktiv ist, während die herrschenden demokratischen Gegenmodelle unmittelbar ins Verderben hinein führen.
Benedikts Geplappere ist unerheblich, da er bestenfalls 1/4-Katholik ist, die Materie also unmöglich überschauen kann. Wie alle 1/4-Katholiken und wie der gesamte V2-Klerus incl. Papst glaubt Benedikt an den Waffenstillstand mit Satan, so etwas gibt es aber nicht. Dieser Kampf wird geführt und gewonnen werden – ist Gott für uns, wer will wider uns sein?
Sonntag, 2. April 2006 18:35
Benedikt: @ kursiv
D.h.: Lassen wir überhaupt den ganzen Katholizismus, der ja doch weltfremd ist. Das ist die Botschaft der Freimaurer

Ach, Katholizismus ist nur möglich, wenn es katholische Staaten gibt? Scheint wieder eine Ihrer Privatlehren zu sein . Im katholischen Heiligen Römischen Reich war Katholizismus in einigen Kleinstaaten auf einmal nicht mehr möglich. Ein paar Fürsten hatten entschieden, dass dort ab sofort nur noch protestantische Lehren verbeitet werden dürfen.

Ja was denn?

Sie oben. Massenmord hat es damals auch schon gegeben. Der Mensch war immer schon des Menschen Wolf.

Im übrigen wäre zu hinterfragen, was Benedikt hier alles als katholisch bezeichnet.

Wegen mir „pro-forma-katholische Reichsfürsten“. Um die Glaubenstreue der tausenden von Fürsten zu überprüfen fehlt mir wirklich die Zeit.

Wenn es nicht 100%ig umzusetzen

Warum denn so alarmistisch? Der Beweis, das den Fürsten die Umsetzung besser gelungen ist bleiben Sie doch schuldig!

Bis er wiederkommt, dürfen mit Benedikts Einverständnis die Freimaurer regieren

Gähn, wirklich. Katholiken in der Regierung sind etwas sehr begrüssenswertes. Es geht hier um die sog „katholischen Staaten“ in denen die Kirche meist nur Marionette und Feigenblatt der Fürsten war.

Augsburger Religionsfriede: Währe mit Trennung von Thron und Altar nie notwendig gewesen!
Sonntag, 2. April 2006 18:17
Evelin: Für Thron und Altar
Diese Träumereien vom katholischen Staat sind nur lustig.

D.h.: Lassen wir überhaupt den ganzen Katholizismus, der ja doch weltfremd ist. Das ist die Botschaft der Freimaurer.

… Staaten mit katholischen Regierungsfürsten so alles ereignet hat

Ja was denn? Euthanasie, Abtreibung, Massenmord, Völkermord, Auflösung jeglicher sittlicher Ordnung? Gibt es keine Unterschiede? Im übrigen wäre zu hinterfragen, was Benedikt hier alles als katholisch bezeichnet.

… Idealstaat entworfen…

Also überlassen wir die Herrschaft gleich dem Satan, der ja ohnedies Fürst dieser Welt ist. Wenn es nicht 100%ig umzusetzen, gleich ganz weg mit der katholischen Gesellschafts- und Soziallehre!

Das Königsamt kann nur von dem ausgeübt werden, der ohne Schwäche und Fehl ist, nämlich dem Herrn selber.

Bis er wiederkommt, dürfen mit Benedikts Einverständnis die Freimaurer regieren. Wenn es keinen sündenfreien Katholiken gibt – besser gar keinen Katholiken in der Regierung.

Die katholischen Throne … Augsburger Religionsfriede …

Sie sind schuldig, weil sie den Krieg, den ihre Nachfahren 100 Jahre später verloren, nicht geführt haben. Es leben also – so Benedikts mutmaßl. Logik – die Kreuzzüge! Mir soll es Recht sein…

Der Gatte der Evelin
Sonntag, 2. April 2006 17:52
Dr. Christoph Heger: @Thomas A. Höck: „Religion sensu proprio“?
Von Religion sprechen Sie aber gleichwohl nicht sensu proprio.

„Religion sensu proprio“, so daß die Holocaust-Religion keine Religion „sensu proprio“ wäre, ist überhaupt nicht zu definieren.

Oder um es auf den Islam anzuwenden: Wieso ist der Islam eine Religion? Wäre er nicht viel treffender als eine politische Bewegung mit dem Ziel weltweiter Machtergreifung zu bezeichnen (und zwar eine klar grundgesetzwidrige politische Bewegung).

MfG
Christoph Heger

MfG
Christoph Heger
Sonntag, 2. April 2006 17:44
Benedikt: Träumereien
Diese Träumereien vom katholischen Staat sind nur lustig. In völliger Ignorierung dessen, was sich in alten Staaten mit katholischen Regierungsfürsten so alles ereignet hat wird hier das Bild von einem Idealstaat entworfen, der so niemals existiert hat und aufgrund der Schwäche der Menschen auch niemals existieren kann. Das Königsamt kann nur von dem ausgeübt werden, der ohne Schwäche und Fehl ist, nämlich dem Herrn selber.

Die Verbindung von Thron und Altar hat nur dazu geführt, dass die Kirche spätestens seit dem Staufer Friedrich II., als das Mittel der Kirchenstrafe endgültig stumpf wurde, von der Gunst der Herrscher abhängig war und sich diesen notfalls beugen musste. Logisch: Um Einfluss zu haben, muss man sich mit dem Staatslenker verbünden – um Einfluss zu behalten muss man ihm notfalls folgen, auch wenn das nicht in die Lehre passt. Die Authentizität bleibt dabei auf der Strecke.

Die katholischen Throne haben Dinge wie den Augsburger Religionsfriede mitbeschlossen und dabei kaltlächelnd halb Deutschland den Protestanten überlassen. Die katholischen Throne haben sich ab 1803 an den Ländereien der Kirche bereichert – das man die Kirche einfach so als Entschädigung für die Linksrheiner enteignet hat sagt einiges über ihre Stellung aus. Solche Throne braucht niemand.
Von diesen Fesseln konnte die Kirche nur die Trennung von Kirche und Staat befreien. Eine Aufgabe des Wahrheitsanspruches ist damit überhaupt nicht verbindbar, im Gegenteil.
Sonntag, 2. April 2006 17:42
_xyz_: Dr. Heger
„Die Privilegierung einer Religionsgemeinschaft vor anderen hat nichts mit der Wahrung der „Rechte Gottes“ zu tun, …“

Der Satz nimmt Bezug auf die Redeweise von FSSPX-Anhängern, Gott verlöre durch die Religionsfreiheit seine „Rechte“, was m.E. grober Unfug ist!

Ihr Argument gegen das Strafrecht in der Entscheidung historischer Wahrheitsfragen bezieht seinen Reiz daraus, daß Sie eine solche Behandlungsweise mit der Inquisition gleichsetzen und rückschließen, daß die staatlich sanktionierte Wahrheit also „religiösen“ Charakter habe. Von Religion sprechen Sie aber gleichwohl nicht sensu proprio.
Sonntag, 2. April 2006 17:28
Dr. Christoph Heger: @Thomas A. Höck: Religionsfreiheit
He: Sollte die Privilegierung des Islams, der die Auslöschung des Glaubens an die stellvertretende Sühne Jesus Christi zum Ziel hat, nichts mit der Wahrung der Rechte Gottes zu tun haben?

Hö: Wenn die Religionsfreiheit keine Privilegierung einer Religion vorsieht, dann schließt das auch die Nichtprivilegierung des Islam ein!


Nun, es waren Sie, Herr Höck, der von Privilegierung sprach:

„Die Privilegierung einer Religionsgemeinschaft vor anderen hat nichts mit der Wahrung der „Rechte Gottes“ zu tun, …“

Vielleicht einfach eine mißliche Ausdrucksweise.

Aber natürlich hat auch die bloße Gleichgültigkeit gegenüber einem solchen Ziel einer Religionsgemeinschaft etwas mit der Wahrung der „Rechte Gottes“ zu tun.

Das Verbot der Holocaustleugnung als „Religion“ zu bezeichnen, weil um ihn herum ein „Kult“ betrieben werde, gehört zwar zu Ihren thematischen Obsessionen, es darf aber nicht verkannt werden, daß „Religion“, „Kult“ und „Katechese“ hier in einem metaphorischen Sinne verwendet wird.

Was heißt hier metaphorisch? Selbstverständlich hat die Holocaustreligion mittlerweile den Rang einer mit Inquisition geschützten Staatsreligion erlangt – und das nicht nur in Deutschland. Vielmehr verlangt auch die UNO ein weltweites (kultisches) Begängnis des „Holocausttages“ und eine weltweite Holocaust-Katechese. Die Leute sitzen ja auch nicht metaphorisch, sondern real im Gefängnis.

MfG
Christoph Heger
Sonntag, 2. April 2006 16:54
_xyz_: Dr. Heger
Sollte die Privilegierung des Islams, der die Auslöschung des Glaubens an die stellvertretende Sühne Jesus Christi zum Ziel hat, nichts mit der Wahrung der Rechte Gottes zu tun haben?

Wenn die Religionsfreiheit keine Privilegierung einer Religion vorsieht, dann schließt das auch die Nichtprivilegierung des Islam ein!
Das Verbot der Holocaustleugnung als „Religion“ zu bezeichnen, weil um ihn herum ein „Kult“ betrieben werde, gehört zwar zu Ihren thematischen Obsessionen, es darf aber nicht verkannt werden, daß „Religion“, „Kult“ und „Katechese“ hier in einem metaphorischen Sinne verwendet wird. Bei der Frage, ob die Anerkennung einer historischen Wahrheit das Strafrecht benötige, sehen Sie mich auf Ihrer Seite! Religiöse Wahrheiten dagegen bleiben vom Staat im Kern unbeurteilt und können deswegen auch nicht Gegenstand einer Privilegierung durch den Staat werden. Daher sind Sie im Irrtum:
Es gibtdie staatliche Neutralität in religiösen Wahrheitsfragen. Gäbe es sie nicht, müßten wir sie erkämpfen! (Und sind Sie nicht ein solcher Kämpfer in Ihrem Kampf um die Nichtbevormundung in historischen Wahrheitsfragen?)
Sonntag, 2. April 2006 16:30
Gotthard: Träume
Die Königsherrschaft Christi bedarf der katholischen Erbmonarchie. Thron und Altar gehören untrennbar zusammen.

dann träume mal weiter … hat allerdings nichts mit dem christlichen Glauben zu tun.
Sonntag, 2. April 2006 16:07
Dr. Christoph Heger: „Religionsfreiheit“
Sie haben recht mit Ihrer Parallelisierung der FSSPX mit dem Islamismus!

Wer im Zusammenhang von „Religionsfreiheit“ von „Islamismus“ redet, zeigt, daß er vom Islam nichts versteht.

Wenn Athanasius schreibt prinzipielle Religionsfreiheit bedeute: „Die staatliche Gleichschaltung von Wahrheit und Irrtum“, so verkennt er …, daß der moderne Staat keine „Wahrheiten“ gleichstellt, sondern lediglich Individuen in der Ausübung fundamentaler „Rechte“!

Davon kann keine Rede sein. Der „moderne Staat“ kennt mit der Holocaust-Religion eine staatlich verordnete Wahrheit, für die er öffentliche Kulte und eine Schulkatechese betreibt. Die Individuen, die diese staatliche Wahrheit leugnen, stellt er nicht anderen gleich, sondern unterwirft sie seiner Inquisition (bis zu fünf Jahren Gefängnis!).

Die Privilegierung einer Religionsgemeinschaft vor anderen hat nichts mit der Wahrung der „Rechte Gottes“ zu tun,

So? Sollte die Privilegierung des Islams, der die Auslöschung des Glaubens an die stellvertretende Sühne Jesus Christi zum Ziel hat, nichts mit der Wahrung der Rechte Gottes zu tun haben?

so als verdanke er seine Wirksamkeit und Allmacht den Beschlüssen politischer Konvente.

Nicht Gott benötigt die Wahrung seiner Rechte, sondern die Menschen.

Die staatliche Neutralität in religiösen Wahrheitsfragen

… gibt es schlechterdings nicht.

MfG
Christoph Heger
Sonntag, 2. April 2006 15:57
Elendester Sünder: Thron und Altar
Richtig, Adelheid. Obwohl es mich einigermaßen wundert, daß Afghanistan offensichtlich immer noch ein islamischer Gottesstaat ist, darf man es der islamischen Justiz nicht verübeln, daß sie aus ihrem Irrglauben heraus gegen vermeintliche Glaubensfrevler vorgeht.

Es sollte in Afghanistan nicht darum gehen, die „Religionsfreiheit“ einzuführen. In der Geschichte bedurfte das Christentum einzig und allein der Blutzeugen, um irgendwo neue Staatsreligion zu werden.

Sogenannte Religionsfreiheit setzt die Trennung von Staat und Kirche voraus. Da die Interessen eines säkularen Staates und die der Kirche gemeinhin divergieren, haben Gläubige in staatlich kontrollierten Bereichen, das sind im freimaurerischen Europa und Nordamerika fast alle Bereiche, kaum Aufstiegsmöglichkeiten. Dies konnte man jüngst im Fall Buttiglione sehen. So kommt es unweigerlich zu einem breiten Massenabfall von der Kirche. Den meisten Menschen liegt ein bequemes Leben nun mal einfach näher.

Die Königsherrschaft Christi bedarf der katholischen Erbmonarchie. Thron und Altar gehören untrennbar zusammen.
Sonntag, 2. April 2006 15:10
Adelheid: Doch verrückt?
Wichtig ist, daß wir vorsichtig im Hören über Äußerungen des angeblich früheren und heutigen psychischen Zustand eines zum Christentum übergetretenen Muslim sind. Er ist eine Schande für seine Familie und hat somit den Tod verdient. Es war seine eigene Familie, die ihn vor den Richter brachte! In dieser Situation wäre ich auch psychisch labil.
Adelheid
Sonntag, 2. April 2006 14:55
Bernado: Von der Redaktion entfernt
Sonntag, 2. April 2006 14:32
_xyz_: Religionsfreiheit
Lieber Herr Schüttel,
Sie haben recht mit Ihrer Parallelisierung der FSSPX mit dem Islamismus! Die angebliche Toleranz derjenigen, die eine Bevorrechtung der Katholisches Religion durch den Staat fordern, schließt „Kultverbote“ und andere Formen von Intoleranz ein, sie verdient also den Namen nicht und dient als begriffliche Mogelpackung für naive Gemüter. Wenn Athanasius schreibt prinzipielle Religionsfreiheit bedeute:
„Die staatliche Gleichschaltung von Wahrheit und Irrtum“,
so verkennt er willentlich (also böswillig!), daß der moderne Staat keine „Wahrheiten“ gleichstellt, sondern lediglich Individuen in der Ausübung fundamentaler „Rechte“! Die Privilegierung einer Religionsgemeinschaft vor anderen hat nichts mit der Wahrung der „Rechte Gottes“ zu tun, so als verdanke er seine Wirksamkeit und Allmacht den Beschlüssen politischer Konvente. Die staatliche Neutralität in religiösen Wahrheitsfragen hat nichts mit Atheismus und Indifferentismus zu tun, so wenig wie die Herrschaft des Christkönigs der katholischen Erbmonarchie bedarf.
Grüße: Th.A.H.
Sonntag, 2. April 2006 13:44
Schüttel: Schüttel ist also
dumm, arrogant, lügnerisch – was noch, Athanasius, du Erzverleumder und ahnungsloser Schwätzer? Wie will FSSPX angesichts des Islam weiter gegen die inhaltlich unbestimmte Religionsfreiheit wettern? Sollen die Moslems also so weitermachen wie in Afghanistan? Soll jeder zum Christentum Bekehrte gleich Märtyrer werden?

Christoph Heger ist nicht besser. Getroffene Hunde bellen gern, das zeigte schon die alberne Reaktion auf das Berger-Interview, das sogar der „Una voce“ zur Niveausenkung ihres Blattes diente. Das „rückwärtsgewandt“ nehmen wir dann also gerne zurück und schreiben stattdessen: häretisch
Sonntag, 2. April 2006 13:26
Dr. Christoph Heger: @Schüttel: Wieder einmal „Religionsfreiheit“!
Vielleicht erkennen die FSSPX-Kritiker der Religionsfreiheit, in welche Nachbarschaft sie sich mit ihrer rückwärtsgewandten Position begeben.

1. Gedankliche Positionen sind entweder richtig oder falsch, „rückwärtsgewandte Position“ ist blabla. Wer „fortschrittlich“ zu denken vermeint, hat wahrscheinlich noch nie gedacht.

2. Auf die logische Leere des Unbegriffs „Prinzip der Religionsfreiheit“ habe ich schon in meinem Beitrag „Vulgärtraditionalismus“ – Verunglimpfung des Glaubenssinnes hingewiesen. Ich verweise auch auf die ihm nachfolgende Diskussion.

MfG
Christoph Heger
Sonntag, 2. April 2006 13:13
Athanasius: Arroganz und Lüge
Vielleicht erkennen die FSSPX-Kritiker der Religionsfreiheit, in welche Nachbarschaft sie sich mit ihrer rückwärtsgewandten Position begeben.

Was Sie hier von sich geben ist Rufmord, denn die Kritik an „Dignitatis Humanae“ der FSSPX stellt sich gegen die moralische, prinzipielle Religionsfreiheit. Erzbischof Lefebvre und Kardinal Ottaviani hatten selber ein Schema mit dem Namen „De tolerantia religiosa“ erstellt, in dem sie zur prinzipiellen religiösen Toleranz aufriefen und darin erläuterten weshalb man Toleranz üben sollte. Ihre Hetzworte gegen die FSSPX zeugt von böser Absicht und lügnerischer Haltung. Erzbischof Lefebvre war Verteidiger der religiösen Toleranz, wie Pius XII. Die staatliche Gleichschaltung von Wahrheit und Irrtum, dás war gegen die Lehre der Päpste. Denn wenn Sie Kritik an die prinzipielle (liberalistische) Religionsfreiheit vergleichen mit islamischem Terror, werfen Sie das im Grunde nicht der FSSPX vor, sondern Gregor XVI., Pius IX., Leo XIII., St. Pius X., Benedikt XV., Pius XI. und Pius XII. die alle die prinzipielle „libertas“ in Sachen „Wahl der Religion“ nicht anerkannten. Aber differenzierte Aussagen sind wohl nicht Ihre Spezialität. Ihr Beitrag zeugt von unheimlicher Dummheit und Unkenntnisse.
Sonntag, 2. April 2006 11:38
Schüttel: Ob Abdul Rahman psychisch krank ist, ist
völlig unerheblich! Der Skandal besteht in der Verweigerung der Religionsfreiheit durch islamische Staaten. Solange der Islam keine Religionsfreiheit auch für seine eigenen Angehörigen gewährt, wird niemals Friede und kulturelle Normalität einkehren. Vielleicht erkennen die FSSPX-Kritiker der Religionsfreiheit, in welche Nachbarschaft sie sich mit ihrer rückwärtsgewandten Position begeben.
Sonntag, 2. April 2006 11:06
Giovanni: Apropos Todestag von Johannes Paul II.
Habe gerade heute am Passionssonntag eine Postkarte erwerben können mit dem Bildnis der „grossen Glocke ‘Pummerin’, gegossen aus türkischen Kanonen im Jahre 1711. – Gewicht 19.800 kg.“
Von fachlicher Seite wurde mir gesagt, diese Ansichtskarte dürfte aus dem Zeitraum nach der Jahrhundertwende bis spätestens 1920 stammen. – Ich erwähne das deshalb, weil am 12. April letzten Jahres in Wien besonders an diesem Tage des Absturzes dieser Glocke genau vor 60 Jahren infolge der Wirren des II. Weltkrieges erinnert wurde, und in St. Peter in Rom nach der Hl. Messe an diesem Tag die Kardinäle die neue Grabstätte des vor kurzem verstorbenen Papstes aufsuchten. – Und bekanntlich wurde auch beim Weltjugendtag in Köln eine Glocke auf den Namen von Johannes Paul II. „getauft“.
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