Unermüdlicher Prophet + Doch verrückt? + Ein verheirateter Priester + Neuer Noah + Toter Untergrundbischof
Unermüdlicher Prophet
Vatikan. Zusammen mit etwa 8.000 weiteren Anwesenden schaute Papst Benedikt XVI.
am Donnerstag in der großen vatikanischen Audienzhalle die Vorab-Premiere des neuen Films „Karol: Ein
Papst, der Mensch geblieben ist“. In seiner anschließenden Ansprache lobte Benedikt XVI. seinen Vorgänger
Papst Johannes Paul II. als unermüdlichen Propheten der Hoffnung und des Friedens.
Doch verrückt?
Afghanistan. Der in Afghanistan als Christ verfolgte Abdul Rahman leidet nach Angaben seiner Familie und
der deutschen Behörden unter psychischen Störungen. Das berichtet das Wochenmagazin ‘Spiegel’. Rahman
sei im Februar 2000 illegal nach Deutschland eingereist und habe im bayrischen Passau einen später abgelehnten
Asylantrag gestellt. Auf seine Befrager habe er einen äußerst „wirren Eindruck“ gemacht. Sein Bruder
bestätigte laut dem Magazin, daß Rahman seit den frühen 90er Jahren psychische Krisen durchmachte.
Er leide unter Wahnvorstellungen, besonders unter Verfolgungswahn. Rahman sei auch gegen seine Familie
und Verwandten gewalttätig gewesen. Bereits 1991 hätten ihm pakistanische Ärzte „krankhafte Eifersucht“
und Wahrnehmungsstörungen bescheinigt. Inzwischen hält sich der Afghane in Italien auf.
Ein verheirateter
Priester
USA. Die Diözese von Wilmington im US-Bundesstaat Delaware – an der Ostküste – weihte gestern
einen verheirateten Priester. Diakon Leonard Klein (60) ist Vater von drei erwachsenen Kindern und war
bisher lutherischer Pastor. Er lebt mit seiner Frau Christa, mit der er seit 36 Jahren verheiratet ist,
und einer Tochter. In den USA gibt es rund hundert Priester, die als konvertierte protestantische Kultdiener
das Privileg in Anspruch genommen haben, als Verheiratete geweiht zu werden. Hw. Klein erklärte, daß
solche Weihen nicht als Experimente der Kirche mit der Priesterheirat verstanden werden sollten.
Neuer
Noah
Niederlande. Der Niederländer Johan Huiber (47) baut gegenwärtig an einer Replik der Arche Noah.
Dies berichtete der ‘Britische Rundfunk’. Herr Huiber möchte mit seinem schwimmenden Ausstellungsstück
ab Herbst im Binnenwasser der Niederlande das Interesse für die Religion wecken. Sein Holzschiff ist
fünfmal so klein wie die im Buch Genesis beschriebene Arche. Es soll verschiedene Jungtieren – Pferde,
Lämmer, Hühner und Hasen – beheimaten. Die Kosten für den Bau belaufen sich auf umgerechnet knapp 1
Million Euro.
Toter Bischof
China. Erst jetzt wurde bekannt, daß der chinesische Bekennerbischof Mons.
Petrus Fan Wen-xing am 28. Februar 85jährig starb. Seine letzten Worte waren: Gott segne uns. Der Bischof
stammte aus einem Ort 250 Kilometer südlich von Peking. Bereits mit 29 Jahren wurde er Generalvikar seiner
Diözese in der Provinz Hebei. Während der Kulturrevolution arbeitete er als Arzt in einem Spital und
wurde später zur Arbeit in einer Salzmine verurteilt. 1981 wurde er zum Bischof von Jingxian ernannt.
Er eröffnete ein Schwesternhaus, ein Kleines Seminar und verschiedene Kirchen. Sein Nachfolger Bischof
Matthias Chen Xikly erlitt im Jahr 2002 einen Hirnschlag und ist seitdem im Koma. Nach dem Tod von Bischof
Fan hielten Gläubige und Priester bis zur Beerdigung eine ununterbrochene Gebetswache vor seinem Sarg.
Der tote Bischof wurde am 4. März beigesetzt.
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27 Lesermeinungen
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#32 Brandenburgis 14:36:00 | Mittwoch, 5. April 2006
@viroblationis Die Errichtung eines österreichischen Kaisertums durch Kaiser Franz II. war zweifellos
auch Rechtsbruch. Die Brandenburger Hohenzollern hatten 100 Jahre zuvor sorgfältig darauf geachtet, daß
sie ihr Königtum außerhalb der Reichsgrenzen aufrichten (Preußen, das spätere Ostpreußen), Franz
hingegen errichtete ein österreichisches Kaisertum innerhalb der Reichsgrenzen und ist letztlich ebenso
zu beurteilen wie die Fürsten des Rheinbundes. Rechtsbruch war auch die Niederlegung der römischen Kaiser-
und Königskrone, dazu war er nicht befugt und objektiv auch gar nicht in der Lage. Keinesfalls konnte
dieser Akt eine affirmativ rechtliche Wirkung entfalten. Daß dem Kaiser „nichts weiter übrig blieb“
leuchtet mir nach wie vor nicht ein. Auch die Notwendigkeit eines österreichischen Kaisertums kann mir
bei aller Sympathie nicht einleuchten. Besser hätte er wohl seine Kronlande wie Ungarn und Kroatien ins
Römische Reich inkorporiert. Warum ist das eigentlich nie geschehen? Allerdings hatten die Ottonen bereits
Ungarn und Polen ans Reich angeschlossen.
Ich hoffe es werden nicht bald alles Christen für verrückt erklärt,die nicht fehlerfrei sind: Es braucht
nicht viel,um jemand als „verrückt“abzustempeln um auszugrenzen zu können und von der Gemeinschaft auszuschließen,das
war schon zu Jesus-Zeiten so.Da haben wir einen starken Fürsprecher im Himmel,Jesus und die Heiligen
auch Papst Johannes Paul II. ist so jemand,der ein starker Beistand ist,und der zu uns hält,wie Mann
und Sohn,egal wie angehende Antichristen über uns denken!
@ Stimme aus dem Tradiland Denn genau dadurch hätte Napoleon die Chance gehabt, sich zum Kaiser des Hl.
Röm. Reiches zu krönen. Was er offenkundig nicht vorhatte. Zumindest eine gewisse Parallele wollte er
aber doch schon, oder? Anders lässt sich die Anwesenheit des Papstes (wenn auch faktisch als Zuschauer)
mE nicht erklären. Napoleon wollte wohl den Eindruck erwecken, in eine größere Tradtion einzutreten.
Zu den Adelsgeschlechtern stimme ich zu. Ich auch. Tatjana Gsell & Co. will ich nicht unbedingt als „katholische“
Fürstin haben.
@ VirOblationis Danke für Ihr Posting! …blieb Kaiser Franz II. (1792 – 1806), der bereits zwei Jahre
zuvor den Titel „Kaiser von Österreich“ (Franz I., 1804 – 1835) angenommen hatte, nichts weiter übrig,
als die Krone des Reiches niederzulegen. Die eigenmächtige Annahme des Kaisertitels durch Kaiser Franz
II. war ebenfalls eine Gewalttat gegen das Reich, deren Notwendigkeit m.A. nicht beweisbar ist. Ich bestreite,
dass die Niederlegung der Krone nötig war. Denn genau dadurch hätte Napoleon die Chance gehabt, sich
zum Kaiser des Hl. Röm. Reiches zu krönen. Was er offenkundig nicht vorhatte. In irgendeiner Form muß
das Röm. Reich (zweigeteilt?) fortexistieren, wenn die daniel. Prophezeiungen recht haben. Sofern es
aber jemals wieder öff. erscheint, sollten die Fürsten (bzw. ihre Nachkommen), die das Hl. Röm. Reich
zugrunde gerichtet haben, … keinerlei Vollmacht mehr erhalten. Da das Hl. Reich durch die Hl. Kirche
eingesetzt wurde, kann es nicht einseitig für beendet erklärt werden. Im übrigen auch nicht ohne Beschluß
der zuständigen Reichsorgane (Reichstag insb.). Der Wr. Kongreß hatte schlicht keine Kompetenz für
seine Beschlüsse – deren Annahme und Durchsetzung war ein revolutionärer Akt, der mit der franz. Revolution
vergleichbar ist, auch wenn es gesitteter ablief. Auch der Übergang gewisser Prärogativen der Krone
auf das Kaiserreich Österreich belegt m. Auffassung nach nichts Gegenteiliges. Zu den Adelsgeschlechtern
stimme ich zu.
Hl. Röm. Reich Natürlich stand Napoleon I. hinter dem Regensburger Reichsdeputationshauptschluß. Seinem
Kaisertum stand dasjenige des Hl. Röm. Reiches natürlich im Wege. Zu Hilfe kam ihm der durch die Aufklärung
geschwächte Katholizismus der Fürsten (vorangegangene Säkularisierungen!). Meiner Meinung nach haben
die Fürsten, die mit Napoleon paktierten, das Reich – auf Kosten der bis dahin reichsunmittelbaren Reichsgrafen,
Reichsritter und Reichsstädte – verraten; Napoleon hat sie mit Titeln und Territorien belohnt. Als 1806
sechzehn Fürsten Süd- und Mitteldeutschlands ihren Austritt aus dem Reich erklärten und sich zum Rheinbund
zusammengeschlossen Napoleon I. unterstellten, da blieb Kaiser Franz II. (1792 – 1806), der bereits zwei
Jahre zuvor den Titel „Kaiser von Österreich“ (Franz I., 1804 – 1835) angenommen hatte, nichts weiter
übrig, als die Krone des Reiches niederzulegen. In irgendeiner Form muß das Röm. Reich (zweigeteilt?)
fortexistieren, wenn die daniel. Prophezeiungen recht haben. Sofern es aber jemals wieder öffentlich
erscheint, sollten die Fürsten (bzw. ihre Nachkommen), die das Hl. Röm. Reich zugrunde gerichtet haben,
meiner Meinung nach keinerlei Vollmacht mehr erhalten.
@ Stimme aus dem Tradiland aufklärerisch/freimaurerisch inspirierten Monarchentums Woher stammt Ihre
Überzeugung, dass das heute anders wäre? Gucken Sie sich doch die Fürstenhäuser an! In einem früheren
Beitrag habe ich ja schon geschrieben, dass Sie vermutlich einem Ideal verhaftet sind. Ich halte dieses
Ideal eben nur unter Jesus Christus als unserem wahren König für erreichbar. In unseren Jammertälern
wird es nie zu finden sein. Weil es 1803 ff Gewalttaten gegen den Reichsgedanken gab, kann man nicht 1000
Jahre verwerfen Das gab es doch alles schon vorher: Der Mainzer Erzbischof verlor das Krönungsrecht,
weil er sich weigerte die mit Konrad II. nahe verwandte und dennoch verheiratete Gisela v Schwaben zu
krönen. Der Kölner Erzbischof war linientreuer und behielt das Krönungsrecht bis 1806. Über die Kaiser
Friedrich II. und Heinrich IV. muss man auch kein Wort verlieren… Eine solche Haltbarkeit müssen die
Demokratien erst beweisen Da haben Sie allerdings Recht. Und Churchill wird sicher auch Recht behalten.
Und welches Gesetz hat die Not? Gerade von einem kath. Fürsten würde ich mir da etwas erhoffen. der
erste Monarch ausgewählt durch den Papst Was während des alten Reiches praktisch nie unumstritten war.
Aufklärerisch beeinflußte Monarchen widerlegen nicht das Hl. Reich! @ Benedikt: … Fürsten munter
bei den geistigen Territorien bedient… Diese Gewalttaten waren nicht die Frucht katholischen Monarchentums,
sondern jene aufklärerisch/freimaurerisch inspirierten Monarchentums. Das Reich existierte von 800 –
1806 (nach meiner Auffassung noch heute). Weil es 1803 ff Gewalttaten gegen den Reichsgedanken gab, kann
man nicht 1000 Jahre verwerfen. Eine solche Haltbarkeit müssen die Demokratien erst beweisen – und welche
Gewalttaten gibt es in letzteren – wie schon des öfteren erörtert? …damaligen Regenten in der Notlage
keinen Pfifferling auf die Rechte der Kirche … Ich wehre mich gegen die Bestimmheitsform, weil viele
kleine katholische Fürsten ebenfalls unter die Räder kamen. Und welches Gesetz hat die Not? Ihnen ging
es lediglich um ihre Macht und ihre Pfründen. Ihr katholisch-sein war ein bloßes Feigenblatt, …bei
jeder günstigen Gelegeheit in machiavellistischer Manier verrieten Sie reden von den freimaurerisch inspirierten
Monarchen. Diese widerlegen nicht 1.000 Jahre katholischen Fürstentums. Und selbst wenn man das alte
Reich wiederhaben wollte, wer sollte das denn tragen? Ich weiß es auch nicht. Mir geht es zunächst um
die Wiederlebung des Reichsgedankens. Sollte dies – gegen alle Wahrscheinlichkeit – Früchte tragen, dann
wird das nötige Personal – und zwar der erste Monarch ausgewählt durch den Papst – zu Verfügung stehen.
@ Stimme aus dem Tradiland Dieser erfolgte durch Gewalteinwirkung – Napoleon Bonaparte Wen interessiert
das? Fakt ist, dass sich die Fürsten munter bei den geistigen Territorien bedient haben. Wegen mir können
Sie sagen, dass sie zu dieser Bedienung gezwungen wurden. Das ist diesen Leuten sicher unglaublich schwer
gefallen. Und sind die Bischöfe heute nicht viel staatsnäher und opportunistischer (ein Beispiel Beratungsschein –
ein anderes: Königsteiner Erklärung) als jeder x-beliebige katholische Monarch? Wenn Sie mal bei den
heutigen Bischöfen genauso differenzieren würden und genauso nach Gründen für ihr Handeln suchen würden,
wie Sie das bei den alten tun, dann kämen Sie sicher auch nicht umhin, den heutigen Episkopat anders
zu bewerten. Fakt ist, dass die damaligen Regenten in der Notlage keinen Pfifferling auf die Rechte der
Kirche gegeben haben. Ihnen ging es lediglich um ihre Macht und ihre Pfründen. Ihr katholisch-sein war
ein bloßes Feigenblatt, eine Religion, die sie zwar lebten, aber bei jeder günstigen Gelegeheit in machiavellistischer
Manier verrieten. Und selbst wenn man das alte Reich wiederhaben wollte, wer sollte das denn tragen? Die
Fürstenhäuser befinden sich doch in einem Jammertal und prostituieren sich all die weil auf den Klatschseiten
dieser Welt.
@ Benedikt (kursiv) Reichsdeputationshauptschluss … Dieser erfolgte durch Gewalteinwirkung – Napoleon
Bonaparte – von außen, kann also den katholischen Fürsten nicht angelastet werden. Viele von Ihnen,
darunter die vielen exemten Fürstbistümer, waren ja selbst Opfer dieses Vorganges. …Das Reich …spätere
Wiederherstellung hat offenbar niemand gewollt… Niemand ist sicherlich falsch, da bräuchte man nur
die Haltung der Reichsstädte, der selbst. Bistümer und Abteien sowie auch von anderen untergegangenen
Fürstentümern befragen (d.h. archivarisch nachforschen). Tatsächlich ist die Nichtwiederherstellung
der eigentliche Skandal. Denn er zementierte einen Teil dessen, was über die Kriege Napoleons erzwungen
wurde. Bayern, das falsche „Königreich“ hat ungefähr 7 selbst. Bistümer inhaliert, Preußen wenigstens
5 (und zahllose andere Territorien. Bayern und Preußen haben sich mehr als verdoppelt 1803-1815. Da sich
die beiden – die eigentlichen Totengräber des Reiches (dazu auch einige andere wie die Fürsten von Baden
und Würtemberg) einig waren, war Österreich wohl gezwungen, gute Miene zum bösen Spiel zu machen. Dass
sich Bayern und Preußen einig waren, kann man daraus ersehen, dass die preuß. Grafschaften Ansbach und
Bayreuth zu Bayern kamen. Und sind die Bischöfe heute nicht viel staatsnäher und opportunistischer (ein
Beispiel Beratungsschein – ein anderes: Königsteiner Erklärung) als jeder x-beliebige katholische Monarch?
@ Gatte Preußen war also ein katholischer Thron? Ach, wieso beginnen Sie denn den Reichsdeputationshauptschluss
bei § 3 zu lesen? Fangen Sie doch mit § 1 an! Er beginnt mit: „Sr. Majestät dem Kaiser, Könige von
Ungarn und Böhmen, Erzherzoge von Oesterreich,“ – da haben Sie Ihren katholischen Thron. Das Übel liegt
ja gerade in der Nichtwiederherstellung des Hl. Röm. Reiches Das gab es doch 1803 noch. Das Reich hat
sich sozusagen selbst abgewickelt, mit freundlicher Untestützung Napoleons. Eine spätere Wiederherstellung
hat offenbar niemand gewollt, auch nicht das katholische Österreich. Die V2-Kirche dient im Abtreibungs-Homo-Götzendienststaat
freudig Christus, dem König. Es ist Aufgabe der Kirche, die Menschen und damit die Gesellschaft von ihrer
Botschaft zu überzeugen. Im gleichen Maße, wie ihr das gelingt, werden auch Abtreibung, Euthanasie &
Co. kein Problem mehr sein. Bei dieser Aufgabe braucht die Kirche keine Allianz mit einem Thronherrn,
der sie möglicherweise aus politischer Opportunität ausbremst, wie das im alten Reich nicht nur einmal
der Fall war. Die Freiheit vom Staat ist die Chance der Kirche. Zumal ein Oktroy von oben sowieso keine
langanhaltende Wirkung erzeugen kann. Überzeugen muss man. Zudem ist die Notwendigkeit einer Staat-Kirche
Beziehung im Missionsauftrag Jesun nicht enthalten, kann also mithin nicht so integral sein, wie Sie das
hier darstellen.
kursive Fortsetzung Die katholischen Throne haben sich ab 1803 an den Ländereien der Kirche bereichert
Preußen war also ein katholischer Thron? Und die freimaurerische Unterwanderung, die man völlig irrig
„Restauration“ nannte, ist nicht durchschaut? Das Übel liegt ja gerade in der Nichtwiederherstellung
des Hl. Röm. Reiches – diese Nichtwiederherstellung war ja der größte realpolitische Sieg der franz.
Revolution! Von diesen Fesseln konnte die Kirche nur die Trennung von Kirche und Staat befreien. Die V2-Kirche
dient im Abtreibungs-Homo-Götzendienststaat freudig Christus, dem König. Fürwahr: Die Fesseln sind
zerbrochen – vor allem jene der Wahrheit!
@ Brandenburgis während die herrschenden demokratischen Gegenmodelle unmittelbar ins Verderben hinein
führen. Und der frühere katholische Staat war der Beförderer des Protestantismus. Die Säkularisierung
hat er auch selber vorgenommen. Das scheint Ihnen aber alles egal zu sein. Hauptsache, da hupft wieder
einer herum, der sagt, er sei von Gottes Gnaden König. Benedikts Geplappere ist unerheblich Überaus
richtig. Etwas, was wir gemeinsam haben . da er bestenfalls 1/4-Katholik ist, die Materie also unmöglich
überschauen kann. Wieder richtig. Das kann nämlich nur einer…Brandenburgis himself. Wie alle 1/4-Katholiken
und wie der gesamte V2-Klerus incl. Papst glaubt Benedikt an den Waffenstillstand mit Satan, Vor allem
glaube ich, dass diese Frage damit gar nichts zu tun hat. Die Vorteile des „katholischen Staates“ können
offenbar weder von Ihnen noch vom Gatten der Evelin nachgewiesen werden. Offenbar geht es nur darum, wieder
ein wenig Hofhaltung und bunte Uniformen in Deutschland sehen zu wollen. Ich ziehe einen Katholizismus
vor, der aus sich heraus überzeugend ist, und eine Kirche, die gemäß ihrer Lehre und nicht aus Opportunismus
gegenüber dem Reichsfürsten handelt. Das ist wirkliche Selbstständigkeit und Freiheit. Und dann kann
sich auch der Widersacher warm anziehen.
Katholischer Staat Der katholische Staat wurd wieder kommen, besser und gerechter als je zuvor! Daß er
nach dem weltweiten Zerstörungswerk der V2-Mafia heute als „Traum“ erscheint, hat nichts zu sagen, sein
Vorzug ist die Wahrheit und sein Vorzug ist, daß er konstruktiv ist, während die herrschenden demokratischen
Gegenmodelle unmittelbar ins Verderben hinein führen. Benedikts Geplappere ist unerheblich, da er bestenfalls
1/4-Katholik ist, die Materie also unmöglich überschauen kann. Wie alle 1/4-Katholiken und wie der gesamte
V2-Klerus incl. Papst glaubt Benedikt an den Waffenstillstand mit Satan, so etwas gibt es aber nicht.
Dieser Kampf wird geführt und gewonnen werden – ist Gott für uns, wer will wider uns sein?
@ kursiv D.h.: Lassen wir überhaupt den ganzen Katholizismus, der ja doch weltfremd ist. Das ist die
Botschaft der Freimaurer Ach, Katholizismus ist nur möglich, wenn es katholische Staaten gibt? Scheint
wieder eine Ihrer Privatlehren zu sein . Im katholischen Heiligen Römischen Reich war Katholizismus in
einigen Kleinstaaten auf einmal nicht mehr möglich. Ein paar Fürsten hatten entschieden, dass dort ab
sofort nur noch protestantische Lehren verbeitet werden dürfen. Ja was denn? Sie oben. Massenmord hat
es damals auch schon gegeben. Der Mensch war immer schon des Menschen Wolf. Im übrigen wäre zu hinterfragen,
was Benedikt hier alles als katholisch bezeichnet. Wegen mir „pro-forma-katholische Reichsfürsten“. Um
die Glaubenstreue der tausenden von Fürsten zu überprüfen fehlt mir wirklich die Zeit. Wenn es nicht
100%ig umzusetzen Warum denn so alarmistisch? Der Beweis, das den Fürsten die Umsetzung besser gelungen
ist bleiben Sie doch schuldig! Bis er wiederkommt, dürfen mit Benedikts Einverständnis die Freimaurer
regieren Gähn, wirklich. Katholiken in der Regierung sind etwas sehr begrüssenswertes. Es geht hier
um die sog „katholischen Staaten“ in denen die Kirche meist nur Marionette und Feigenblatt der Fürsten
war. Augsburger Religionsfriede: Währe mit Trennung von Thron und Altar nie notwendig gewesen!
Für Thron und Altar Diese Träumereien vom katholischen Staat sind nur lustig. D.h.: Lassen wir überhaupt
den ganzen Katholizismus, der ja doch weltfremd ist. Das ist die Botschaft der Freimaurer. … Staaten
mit katholischen Regierungsfürsten so alles ereignet hat Ja was denn? Euthanasie, Abtreibung, Massenmord,
Völkermord, Auflösung jeglicher sittlicher Ordnung? Gibt es keine Unterschiede? Im übrigen wäre zu
hinterfragen, was Benedikt hier alles als katholisch bezeichnet. … Idealstaat entworfen… Also überlassen
wir die Herrschaft gleich dem Satan, der ja ohnedies Fürst dieser Welt ist. Wenn es nicht 100%ig umzusetzen,
gleich ganz weg mit der katholischen Gesellschafts- und Soziallehre! Das Königsamt kann nur von dem ausgeübt
werden, der ohne Schwäche und Fehl ist, nämlich dem Herrn selber. Bis er wiederkommt, dürfen mit Benedikts
Einverständnis die Freimaurer regieren. Wenn es keinen sündenfreien Katholiken gibt – besser gar keinen
Katholiken in der Regierung. Die katholischen Throne … Augsburger Religionsfriede … Sie sind schuldig,
weil sie den Krieg, den ihre Nachfahren 100 Jahre später verloren, nicht geführt haben. Es leben also –
so Benedikts mutmaßl. Logik – die Kreuzzüge! Mir soll es Recht sein… Der Gatte der Evelin
@Thomas A. Höck: „Religion sensu proprio“? Von Religion sprechen Sie aber gleichwohl nicht sensu proprio.
„Religion sensu proprio“, so daß die Holocaust-Religion keine Religion „sensu proprio“ wäre, ist überhaupt
nicht zu definieren. Oder um es auf den Islam anzuwenden: Wieso ist der Islam eine Religion? Wäre er
nicht viel treffender als eine politische Bewegung mit dem Ziel weltweiter Machtergreifung zu bezeichnen
(und zwar eine klar grundgesetzwidrige politische Bewegung). MfG Christoph Heger MfG Christoph Heger
Träumereien Diese Träumereien vom katholischen Staat sind nur lustig. In völliger Ignorierung dessen,
was sich in alten Staaten mit katholischen Regierungsfürsten so alles ereignet hat wird hier das Bild
von einem Idealstaat entworfen, der so niemals existiert hat und aufgrund der Schwäche der Menschen auch
niemals existieren kann. Das Königsamt kann nur von dem ausgeübt werden, der ohne Schwäche und Fehl
ist, nämlich dem Herrn selber. Die Verbindung von Thron und Altar hat nur dazu geführt, dass die Kirche
spätestens seit dem Staufer Friedrich II., als das Mittel der Kirchenstrafe endgültig stumpf wurde,
von der Gunst der Herrscher abhängig war und sich diesen notfalls beugen musste. Logisch: Um Einfluss
zu haben, muss man sich mit dem Staatslenker verbünden – um Einfluss zu behalten muss man ihm notfalls
folgen, auch wenn das nicht in die Lehre passt. Die Authentizität bleibt dabei auf der Strecke. Die katholischen
Throne haben Dinge wie den Augsburger Religionsfriede mitbeschlossen und dabei kaltlächelnd halb Deutschland
den Protestanten überlassen. Die katholischen Throne haben sich ab 1803 an den Ländereien der Kirche
bereichert – das man die Kirche einfach so als Entschädigung für die Linksrheiner enteignet hat sagt
einiges über ihre Stellung aus. Solche Throne braucht niemand. Von diesen Fesseln konnte die Kirche nur
die Trennung von Kirche und Staat befreien. Eine Aufgabe des Wahrheitsanspruches ist damit überhaupt
nicht verbindbar, im Gegenteil.
@Thomas A. Höck: Religionsfreiheit He: Sollte die Privilegierung des Islams, der die Auslöschung des
Glaubens an die stellvertretende Sühne Jesus Christi zum Ziel hat, nichts mit der Wahrung der Rechte
Gottes zu tun haben? Hö: Wenn die Religionsfreiheit keine Privilegierung einer Religion vorsieht, dann
schließt das auch die Nichtprivilegierung des Islam ein! Nun, es waren Sie, Herr Höck, der von Privilegierung
sprach: „Die Privilegierung einer Religionsgemeinschaft vor anderen hat nichts mit der Wahrung der „Rechte
Gottes“ zu tun, …“ Vielleicht einfach eine mißliche Ausdrucksweise. Aber natürlich hat auch die bloße
Gleichgültigkeit gegenüber einem solchen Ziel einer Religionsgemeinschaft etwas mit der Wahrung der
„Rechte Gottes“ zu tun. Das Verbot der Holocaustleugnung als „Religion“ zu bezeichnen, weil um ihn herum
ein „Kult“ betrieben werde, gehört zwar zu Ihren thematischen Obsessionen, es darf aber nicht verkannt
werden, daß „Religion“, „Kult“ und „Katechese“ hier in einem metaphorischen Sinne verwendet wird. Was
heißt hier metaphorisch? Selbstverständlich hat die Holocaustreligion mittlerweile den Rang einer mit
Inquisition geschützten Staatsreligion erlangt – und das nicht nur in Deutschland. Vielmehr verlangt
auch die UNO ein weltweites (kultisches) Begängnis des „Holocausttages“ und eine weltweite Holocaust-Katechese.
Die Leute sitzen ja auch nicht metaphorisch, sondern real im Gefängnis. MfG Christoph Heger
Träume Die Königsherrschaft Christi bedarf der katholischen Erbmonarchie. Thron und Altar gehören untrennbar
zusammen. dann träume mal weiter … hat allerdings nichts mit dem christlichen Glauben zu tun.
„Religionsfreiheit“ Sie haben recht mit Ihrer Parallelisierung der FSSPX mit dem Islamismus! Wer im Zusammenhang
von „Religionsfreiheit“ von „Islamismus“ redet, zeigt, daß er vom Islam nichts versteht. Wenn Athanasius
schreibt prinzipielle Religionsfreiheit bedeute: „Die staatliche Gleichschaltung von Wahrheit und Irrtum“,
so verkennt er …, daß der moderne Staat keine „Wahrheiten“ gleichstellt, sondern lediglich Individuen
in der Ausübung fundamentaler „Rechte“! Davon kann keine Rede sein. Der „moderne Staat“ kennt mit der
Holocaust-Religion eine staatlich verordnete Wahrheit, für die er öffentliche Kulte und eine Schulkatechese
betreibt. Die Individuen, die diese staatliche Wahrheit leugnen, stellt er nicht anderen gleich, sondern
unterwirft sie seiner Inquisition (bis zu fünf Jahren Gefängnis!). Die Privilegierung einer Religionsgemeinschaft
vor anderen hat nichts mit der Wahrung der „Rechte Gottes“ zu tun, So? Sollte die Privilegierung des Islams,
der die Auslöschung des Glaubens an die stellvertretende Sühne Jesus Christi zum Ziel hat, nichts mit
der Wahrung der Rechte Gottes zu tun haben? so als verdanke er seine Wirksamkeit und Allmacht den Beschlüssen
politischer Konvente. Nicht Gott benötigt die Wahrung seiner Rechte, sondern die Menschen. Die staatliche
Neutralität in religiösen Wahrheitsfragen … gibt es schlechterdings nicht. MfG Christoph Heger
Thron und Altar Richtig, Adelheid. Obwohl es mich einigermaßen wundert, daß Afghanistan offensichtlich
immer noch ein islamischer Gottesstaat ist, darf man es der islamischen Justiz nicht verübeln, daß sie
aus ihrem Irrglauben heraus gegen vermeintliche Glaubensfrevler vorgeht. Es sollte in Afghanistan nicht
darum gehen, die „Religionsfreiheit“ einzuführen. In der Geschichte bedurfte das Christentum einzig und
allein der Blutzeugen, um irgendwo neue Staatsreligion zu werden. Sogenannte Religionsfreiheit setzt die
Trennung von Staat und Kirche voraus. Da die Interessen eines säkularen Staates und die der Kirche gemeinhin
divergieren, haben Gläubige in staatlich kontrollierten Bereichen, das sind im freimaurerischen Europa
und Nordamerika fast alle Bereiche, kaum Aufstiegsmöglichkeiten. Dies konnte man jüngst im Fall Buttiglione
sehen. So kommt es unweigerlich zu einem breiten Massenabfall von der Kirche. Den meisten Menschen liegt
ein bequemes Leben nun mal einfach näher. Die Königsherrschaft Christi bedarf der katholischen Erbmonarchie.
Thron und Altar gehören untrennbar zusammen.
Doch verrückt? Wichtig ist, daß wir vorsichtig im Hören über Äußerungen des angeblich früheren
und heutigen psychischen Zustand eines zum Christentum übergetretenen Muslim sind. Er ist eine Schande
für seine Familie und hat somit den Tod verdient. Es war seine eigene Familie, die ihn vor den Richter
brachte! In dieser Situation wäre ich auch psychisch labil. Adelheid
Schüttel ist also dumm, arrogant, lügnerisch – was noch, Athanasius, du Erzverleumder und ahnungsloser
Schwätzer? Wie will FSSPX angesichts des Islam weiter gegen die inhaltlich unbestimmte Religionsfreiheit
wettern? Sollen die Moslems also so weitermachen wie in Afghanistan? Soll jeder zum Christentum Bekehrte
gleich Märtyrer werden? Christoph Heger ist nicht besser. Getroffene Hunde bellen gern, das zeigte schon
die alberne Reaktion auf das Berger-Interview, das sogar der „Una voce“ zur Niveausenkung ihres Blattes
diente. Das „rückwärtsgewandt“ nehmen wir dann also gerne zurück und schreiben stattdessen: häretisch
@Schüttel: Wieder einmal „Religionsfreiheit“! Vielleicht erkennen die FSSPX-Kritiker der Religionsfreiheit,
in welche Nachbarschaft sie sich mit ihrer rückwärtsgewandten Position begeben. 1. Gedankliche Positionen
sind entweder richtig oder falsch, „rückwärtsgewandte Position“ ist blabla. Wer „fortschrittlich“ zu
denken vermeint, hat wahrscheinlich noch nie gedacht. 2. Auf die logische Leere des Unbegriffs „Prinzip
der Religionsfreiheit“ habe ich schon in meinem Beitrag „Vulgärtraditionalismus“ – Verunglimpfung des
Glaubenssinnes www.kreuz.net/article.2922.html hingewiesen. Ich verweise auch auf die ihm nachfolgende
Diskussion. MfG Christoph Heger
Arroganz und Lüge Vielleicht erkennen die FSSPX-Kritiker der Religionsfreiheit, in welche Nachbarschaft
sie sich mit ihrer rückwärtsgewandten Position begeben. Was Sie hier von sich geben ist Rufmord, denn
die Kritik an „Dignitatis Humanae“ der FSSPX stellt sich gegen die moralische, prinzipielle Religionsfreiheit.
Erzbischof Lefebvre und Kardinal Ottaviani hatten selber ein Schema mit dem Namen „De tolerantia religiosa“
erstellt, in dem sie zur prinzipiellen religiösen Toleranz aufriefen und darin erläuterten weshalb man
Toleranz üben sollte. Ihre Hetzworte gegen die FSSPX zeugt von böser Absicht und lügnerischer Haltung.
Erzbischof Lefebvre war Verteidiger der religiösen Toleranz, wie Pius XII. Die staatliche Gleichschaltung
von Wahrheit und Irrtum, dás war gegen die Lehre der Päpste. Denn wenn Sie Kritik an die prinzipielle
(liberalistische) Religionsfreiheit vergleichen mit islamischem Terror, werfen Sie das im Grunde nicht
der FSSPX vor, sondern Gregor XVI., Pius IX., Leo XIII., St. Pius X., Benedikt XV., Pius XI. und Pius
XII. die alle die prinzipielle „libertas“ in Sachen „Wahl der Religion“ nicht anerkannten. Aber differenzierte
Aussagen sind wohl nicht Ihre Spezialität. Ihr Beitrag zeugt von unheimlicher Dummheit und Unkenntnisse.
Ob Abdul Rahman psychisch krank ist, ist völlig unerheblich! Der Skandal besteht in der Verweigerung
der Religionsfreiheit durch islamische Staaten. Solange der Islam keine Religionsfreiheit auch für seine
eigenen Angehörigen gewährt, wird niemals Friede und kulturelle Normalität einkehren. Vielleicht erkennen
die FSSPX-Kritiker der Religionsfreiheit, in welche Nachbarschaft sie sich mit ihrer rückwärtsgewandten
Position begeben.
Apropos Todestag von Johannes Paul II. Habe gerade heute am Passionssonntag eine Postkarte erwerben können
mit dem Bildnis der „grossen Glocke ‘Pummerin’, gegossen aus türkischen Kanonen im Jahre 1711. – Gewicht
19.800 kg.“ Von fachlicher Seite wurde mir gesagt, diese Ansichtskarte dürfte aus dem Zeitraum nach der
Jahrhundertwende bis spätestens 1920 stammen. – Ich erwähne das deshalb, weil am 12. April letzten Jahres
in Wien besonders an diesem Tage des Absturzes dieser Glocke genau vor 60 Jahren infolge der Wirren des
II. Weltkrieges erinnert wurde, und in St. Peter in Rom nach der Hl. Messe an diesem Tag die Kardinäle
die neue Grabstätte des vor kurzem verstorbenen Papstes aufsuchten. – Und bekanntlich wurde auch beim
Weltjugendtag in Köln eine Glocke auf den Namen von Johannes Paul II. „getauft“.