Blasphemie
Wo Verhöhnung mit Humor verwechselt wird
Die Deutschen sind weltweit nicht unbedingt für ihren Humor bekannt. Eine Kölner Karnevalsvereinigung machte dabei keine Ausnahme. Bilder.
(kreuz.net, Köln) Die „Kölner Stunksitzung“ ist ein politisch im linken Spektrum angesiedelter Spielzirkus in Köln. Bei dessen Veranstaltungen während des Karnevals versuchen die Schausteller der Stunksitzung, lustig zu sein.

In der diesjährigen Karnevalssession gab es dazu immerhin 48 Versuche. Wo die humoristischen Einfälle nicht reichten,
Kölner Staatsanwaltschaft:
Es liegt kein strafrechtlich relevantes Verhalten vor.
kompensierte man mit religiösem Rassismus und Diffamierung der Kirche.

Deswegen haben die lustigen Stunkmacher Stunk mit der Staatsanwaltschaft bekommen. Mitte Februar nahmen die Behörden in Folge einer Anzeige wegen Verächtlichmachung der Katholischen Kirche die Ermittlungen auf.

Laut einem Bericht des ‘Kölner Stadt-Anzeigers’ erstattete eine Privatperson Anzeige wegen Störung des religiösen Friedens. Das Erzbistum Köln begrüßte die Anzeige.

Kölner Stunksitzung „Ratze und Meise“
Die "Kölner Stunksitzung" - ein politisch im linken Spektrum angesiedelter Spielzirkus in Köln - kompensierte in diesem Jahr mangelnde humoristische Einfälle mit religiösem Rassismus und Diffamierung der Kirche.Die diffamierende Aufführung der Kölner Stunksitzung heißt in Anspielung auf Kardinal Joachim Meisner und Papst Benedikt XVI. "Ratze und Meise".Die bigotte Aufführung spielt in einer Wohngemeinschaft während des Weltjugendtages.

Der sich "Meise" nennende Diffamator kuschelt auch mit einem Plüschkreuz.

In der umstrittenen Szene erscheinen zwei als Bischöfe verkleidete Figuren, die sich der homosexuellen Perversion hingeben und als „Meise“ – Anspielung auf Kardinal Joachim Meisner – und „Ratze“ – Anspielung auf Papst Benedikt XVI. – bezeichnet werden.

Während dieser Verhöhnung liegen die zwei schauspielenden Diffamatoren zum Teil eng umschlungen in einem Bett. Der sich „Meise“ nennende Diffamator kuschelt auch mit einem Plüschkreuz.

Bereits vor der Anzeige entschied sich der ‘Westdeutsche Rundfunk’ die bigotten Szene bei der Ausstrahlung der Sitzung am 25. Februar nicht zu zeigen.

Entgleisungen dieser Art könne man nur dadurch erklären, daß die Stunksitzung durch Diffamierungen öffentliche Reaktionen zu ihren Gunsten erreichen wolle, erklärte ein Sprecher der Erzdiözese Köln.

Jetzt wurde bekannt, daß die Ermittlungen gegen die Verantwortlichen der Kölner Karnevals-Stunksitzung eingestellt wurden.

Nach Justizangaben liegt angeblich kein strafrechtlich relevantes Verhalten vor.
      
35 Lesermeinungen
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#35   Hrodgar   16:44:25 | Mittwoch, 5. April 2006
@Sozialkatholisch
Ja, leider ist es so, daß manche Dinge einfach geleugnet werden um nicht die eigenen Fehler sehen zu müssen.
Der E.Sünder muß sich im Prinzip anlasten lassen, im wesentlichen beigetragen zu haben, die Menschen, z.B. Paula, permanent von der Lieblosigkeit dieser Kirche und ihrer Mitglieder zu überzeugen.
Doch statt des mea culpa kommt ein „kann nicht sein!“
Es ist nun einmal so, dass jeder, der sich ein bestimmtes Ettikett anhängt (z.B. Katholik) als Exponent der betreffenden Gruppe wahrgenommen wird. Ensprechend fällt das, was einzelne Katholiken sagen und tun auf die ganze Kirche zurück, was ja auch richtig ist, ist diese doch die Summe ihrer Mitglieder.
Sie, Herr Sozialkatholik, bilden wohl eine rühmliche Ausnahme. Ähnlich wie der werte Kreuzritter.
Herr Sünder und seinesgleichen werden mit der Erkenntnis leben müssen, der Heiden fünfte Kolonne zu sein, wofür ich diesen natürlich meinen Dank ausspreche.
Paula mit ihren Jungen Jahren wird mir jetzt noch manche Aufgabe sein, bis sie alles erklärt bekommen hat.
Vielleicht kommt sie ja zurück zu Euch. wer weiß…
Liebe Grüße an alle, auch an die, die mich jetzt hassen!
Besonders an die, denn Hass frisst die Seele auf…hört auf damit, denn es macht Euch kaputt…
Euer / Ihr Hrodgar
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#34   Paula   14:13:33 | Mittwoch, 5. April 2006
meine meinung
@Elenster Sünder
Ich heiße paula und bin 22 Jahre jung. Und nein, einen bart habe ich nicht und wieso der name dieter? was soll das? Ich schreib doch auch nicht dass sie detlev heißen und pickel haben…
@Sozialkatholisch
Ich danke ihnen für ihre worte. natürlich bewog mich mehr als nur die meinung anderer und ich wünschte mir wirklich, es würden mehr christen ihrer sorte geben. ich wünsche ihnen alles gute.
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#33   Sozialkatholisch   14:10:57 | Mittwoch, 5. April 2006
@ elendster Sünder
Nein ist mir nicht aufgefallen, wenn es so ist, ist diese Täuschung diabolisch, wenn es nicht so ist, ist es abgrundtief traurig. Die Wahrheit darüber könnte man nur erfahren wenn man Hrodgar und Paula im wirklichen Leben begegnet. Kennen sie die beiden persönlich?
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#32   Elendester Sünder   14:06:15 | Mittwoch, 5. April 2006
Sozialkatholisch,
wenn du dir Paulas Beiträge durchgelesen hast, müßte dir eigentlich aufgegangen sein, daß Paula in Wirklichkeit einen Vollbart hat und Dieter heißt.
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#31   Sozialkatholisch   14:00:53 | Mittwoch, 5. April 2006
@ Paula
Ich habe mir gerade ihre Einträge bei Kreuz.net durchgelesen. sie haben wirklich eine Wandlung durchgemacht. Wenn sie jetzt Heidin sind finde ich das traurig. Ich denke mal das sie an das Kreuzesopfer Jesu Christie geglaubt haben und ihre Sünden und Fehler vor dem verzeihenden und liebenden Gott gebracht haben und die Liebe Gottes erkannt hatten. Man ist doch nicht Christ wegen der anderen Christen! Es wird die Zeit kommen wo ihnen auch einige ihrer neuen Heidengenossen auf den Geist gehen. Dann werden sie wieder Christin? Oder gehen zum Islam? Oder besser gleich gar nichts mehr? Ich hoffe das sie niemals soweit sinken werden das sie Christus bewusst ins Angesicht schlagen (geistig gemeint). Man kann auch in heidnischen Religionen zu Gott kommen, weil Gott sich auch in der Natur offenbart, aber die Gefahr Dämonen auf dem Leim zugehen ist nun mal recht groß. Trotz allen wünsche ich ihnen alles Gute und Frieden der Seele und das bewusste Streben nach der göttlichen Wahrheit.
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#30   Elendester Sünder   13:59:22 | Mittwoch, 5. April 2006
Hrodgar (Paula),
für wie blöd hältst du deine Mitmenschen?
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#29   Paula   13:57:45 | Mittwoch, 5. April 2006
dankeschön
ich dachte am anfang, ich könnte mich hier mit einigen über meine probleme mit meinem glauben unterhalten, aber das einzige, was ich hier erlebe ist hass auf andere, beleidigung, angstmachungen und beschimpfung. es ist hier wie in einem pyranjabecken. und auch nicht das, was ich unter dem wort glauben verstehe. ich wende mich ab. lieber bei meinen verwandten in der hölle als alleine im himmel.
ich habe bei ritualen mit herrn hrodgar die nähe der götter spüren können. ich habe gefühlt, dass das heidentum getragen wird von echter zusammengehörigkeit und zuneigung und solidarität. so wie ich es eigentlich bei christen erwartet hätte. die götter hatten mit dem volke germaniens sehr lange geduld und sie sind nicht sauer oder wütend oder das man sie um verzeihung bitten muss für etwas, was man ist. ich habe mich bei den ritualen und auch sonst geistig zuhause gefühlt und ich bin mir auch nun sicher, dass ich zu den heiden gehöre.
ja, ich bin von nun an eine heidin, die zu den alten göttern betet!
Ich möchte mich auch hier für die hilfe beim Absprung bedanken!!!
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#28   Freitag   01:47:37 | Mittwoch, 5. April 2006
Thema ‘Beschämend’ @ Kreuzritter
Da man hier nicht nacheinander posten darf…vielleicht lesen sie es.
Ich bedanke mich, für den Willen zur Diskussion und der Nachfrage.
Dem Wunsch für eine erholsame Nacht für alle, schließe ich mich an.
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#27   chr-hammer   16:41:59 | Dienstag, 4. April 2006
Selber schuld
Tja ihr seid ja selber schuld, wenn ihr selbst an Karneval keinen Humor habt.
Irgendwie seid ihr schon den Pharisäern sehr nahe.
Jesus hätte euch schon umgepolt.
Der ist nicht so intolerant.
Warum soll nicht auch mal die kath. Kirche aufs Korn genommen werden und nicht nur die Politiker?
Richtig so!
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#26   Evelin   16:21:07 | Dienstag, 4. April 2006
Gebe Josefus recht
Man muss auf der kreuz.net – Seite nicht unbedingt diese Bilder sehen. Ein Hinweis und ein Link für diejenigen, die das sehen wollen, hätte genügt.
Auch wenn manche wieder lästern werden, ich finde es ekelhaft, wenn eine Person eine andere Person desselben Geschlechtes (wenn auch hier gestellt) auf diese Weise küsst.
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#25   FiliusDei   15:10:14 | Dienstag, 4. April 2006
Daten über den Glauben der Deutschen und der Amis
Der Unglaube der Deutschen wurde bereits statistisch erfaßt, wonach die Deutschen eines der ungläubigsten Völker der Welt sind:
Eine große Menge glaubt nicht einmal an Gott, so und so viel nicht an die Existenz des Teufels und an die der Hölle. (Die Zahlen finden sich gelegentlich bei den Pro-Sancta-Ecclesia-Nachrichten.)
Welch religiöses Paradies sind demgegenüber die USA!
(Leider haben dort die Protestanten noch die absolute Mehrheit!)
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#24   GigaShadow †   12:04:00 | Dienstag, 4. April 2006
Noch Gesund ??
…weil der Durschnittsbürger weniger Bezug zu ihnen hat.
Der DurchschnittsBürger , hat auch einen gesunden Glauben ,
bzw. ein Gesundes Verhältnis zwischen
Glauben/Christentum und Realer Wirklicher Welt ,
nicht wie 75 % der Bigotten Schreiberlinge hier .
Die zwischen Fiction und Wirklichkeit
nicht unterscheiden können !!
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#23   deusexmachina   03:09:00 | Dienstag, 4. April 2006
Vollkommen logisch
Da fragen manche, warum denn die armen Katholiken Zielscheibe wären (und nicht die Juden etc.). Wissen Sie das *wirklich* nicht?
Zum einen sind Katholiken hierzulande immer noch vergleichsweise (nominell) zahlenstark, ergo auch unter den Zuschauern zu vermuten. Witze über kleine Splittersekten sind weniger attraktiv, weil der Durschnittsbürger weniger Bezug zu ihnen hat. Wie lustig ist ein Jux über die Mormonen? In Salt Lake City mag das ein Brüller sein; hierzulande gähnt man nur oder zuckt ratlos mit den Schultern.
Tja, und dann sind Katholiken, speziell in der Tradi-Variante, nun einmal zum Brüllen *komisch*. Geben Sie sich ‘mal einen Rück, üben Sie jüdischen Humor, der darin brilliert, über sich selbst lachen zu können. Aber genau diese weitgehende Unfähigkeit macht ja eben die Attraktivität von Witzen über die Kirche aus: Gerade *weil* man sich dort so gerne bierernst und „würdevoll“ gibt, ist es ein Hauptspaß, das durch den Kakao zu ziehen, wie man das mit allem gerne macht, das so eingebildet seriös daherkommt, aber in Wahrheit so sehr menschelt wie alles andere auch.
Zum Vergleich: Es gibt x-tausend Witze über die Bundeswehr (die ja nun eine ernste Sache ist / sein will), aber kaum welche über Zirkusclowns. Warum wohl?
Und jetzt lassen Sie ‘mal die weinerliche Selbstbejammerung á la „wir armen Katholiken!“ sein und freuen sich lieber, dass man darüber überhaupt noch Scherze macht, statt Sie so weitgehend zu ignorieren wie z.B. die Wachturmgesellschaft.
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#22   Freitag   01:10:41 | Dienstag, 4. April 2006
Tja…
unter anderem Namen habe ich mich hier mal fürchterlich über die hier stattfindende Menschenjagd entrüstet. Nicht, dass sie mich nun amüsiert. Mittlerweile ist es nur allzu deutlich, dass hier geschickt Artikel gestreut…ach was rede ich…gesetzt werden, um Aggression und Abneigung aufrecht zu erhalten. Meinungen, die ihren Ekel ausdrücken, sind im Grunde genauso ernst zu nehmen, wie die derer, deren Fähigkeit zu lieben hier ständig mit gröbsten Pöbeleien bedacht werden. Ein gewolltes Konzept? Was wäre, wenn man sich ihm entzieht?
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#21   Josefus   00:01:42 | Dienstag, 4. April 2006
Geschmacklose Bilder
Ich verstehe nicht, wieso kreuz.net so geschmacklose Bilder einem serviert. Ich finde, dies ist überhaupt nicht nötig. Auch die unnötige Verbreitung dieser Bilder ist schamlos und ekelerregend. Die kotzen einen ja richtig an. Entschuldigung für die Ausdrucksweise. Aber ich finde kreuz.net hat dies wirklich nicht nötig.
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#20   Ansgar   23:32:40 | Montag, 3. April 2006
@ Gigashadow
Was ist eine „religiöse Rasse“? Sie haben tatsächlich einen gigantischen Schatten – im Kopf.
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#19   GigaShadow †   23:23:42 | Montag, 3. April 2006
Verkehrte Welt ??
…kompensierte man mit religiösem Rassismus und Diffamierung der Kirche.
Tja , schon sehr seltsam , daß die gegen ihre Eigenen
Schandtaten vorgeht .
Jemand der selbst , Jahrhunderte lang , Rassismus und
Diffamierung anderer , in die Köpfe von KleinGeistigen bzw. Denkfaulen pflanzt , braucht sich wegen so was
nicht aufregen
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#18   FELLO †   19:43:14 | Montag, 3. April 2006
Kontemplativ beunruhigt???
Die eingeforderte Auflage, Homosexuelle beleidigend vorzustellen, wird bei kreuz.net doch längst schon in die Realität umgesetzt … und unsere Beobachterin ist dabei federführend!
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#17   Karl Murx   18:12:43 | Montag, 3. April 2006
@Benedikt:
Hallo Benedikt,
Pius XII. hatte das nicht gestrichen, sondern 1951 ad Experimentum die Reformen der Karwoche gestattet, deren Gebrauch nicht allgemein war. Zu einer Einführung und Promulgation kam es nicht, weil darauf verzichtet hatte, das bereits unterschriebene Dekret „Cum hac nostra aetate“ vom 23.3.1955 in den AAS zu veröffentlichen, noch in die liturgischen Bücher einzurücken. Lediglich das Dekret „Maxima Redemptionis“ vom 19.11.1955 zur Verlegung der Zelebrationszeiten war gemäß Can.9 des CIC1917 veröffentlicht worden. Die allgemeine Einführung hängt also am Missale von 1962 und an Joh.XXIII. und was ich von dem halte, ist wohl klar. Zum ersten Male betete die Kirche in der Liturgie für Revolutionsregierungen, wenn einer behaupten will, es sei die Kirche gewesen, die das verfügt hätte. Frankenchurch wird auch noch für den Antichristen beten lassen.
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#16   wolfgang e.   18:03:51 | Montag, 3. April 2006
an Karl Murx
Sehr genau haben Sie meine Frage auch nicht beantwortet. Wundert mich eigentlich, sonst wissen sie ja auch auf Punkt und Komma über alles bescheid, sogar über Dinge, über die nicht einmal die Kirchenlehrer einig waren, wie denn z.B. gewisse Apokalyptische Texte wie 2Thess.2,3-12 zu deuten sind. Können Sie da nicht auch herauslesen, wie die Sukzession erneuert wird?
Vielleicht sollte man doch dies genauer beachten:
Du bist Petrus, der Fels, und auf diesem Felsen werde ich meine Kirche bauen, und die Pforten der Unterwelt werden sie nicht überwältigen.
Das Papsttum und die Standfestigkeit gegen die Pforten der Unterwelt sind hier eindeutig direkt miteinander verknüpft. Fällt das eine, fällt auch das andere.
Sie stellen sich offenbar irgendwie vor, das Christus erscheint und eine neue Kirche gründet. Davon kann ich aber in den Vorhersagen der Bibel bei bestem Willen nichts finden.
Das Greuel der Verwüstung bemerkbar sind, ist auch nichts neues. Haben Sie Dantes „Göttliche Komödie“ gelesen? Das waren ordentliche Greuel der Verwüstung, die da um 1300 geschahen, und im Gegensatz von heute sogar von den Päpsten (Dante trifft 8 zeitgenössische Päpste in der Hölle, nur einen im Fegefeuer).
Auch damals sahen viele die Zeit erfüllt, das war aber ein Irrtum, uns ist es nicht gegeben, Zeiten und Fristen zu erfahren.
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#15   rotwang   17:50:03 | Montag, 3. April 2006
Liebe Beobachterin:
Vielleicht könnten sich ja die Homosexuellen einmal mit den Mullahs und Hodschas anlegen
Kommen sie mal in der Realität an…
Im Übrigen: Das was hier auf ihrer feinen Nachrichtenseite so alles vom Stapel gelassen wird, ist tausend mal dreister als dieses bisschen daneben gegangene Satire…
In diesem Sinne mögen alle mal an die frische Luft gehen, tief ein- und ausatmen und dann frohgemut ans Werke gehen. Dann sieht man die Dinge auch wieder etwas klarer…
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#14   Beobachterin   17:43:54 | Montag, 3. April 2006
Wie wär’s?
Wenn Homosexuelle in der gleichen hämischen Weise verunglimpft würden, wie es in dieser Stink-Sitzung mit dem Papst und einem Kardinal geschah, dann würden die so Beleidigten den Staatsanwalt einschalten und alle Welt würde entrüstet mit dem Finger auf die Übeltäter zeigen, die sich an solchen Spielchen ergötzen können.
Aber hier war es umgekehrt: Der Papst und die katholische Kirche erdreisten sich immer noch, Ehe, Familie und Kinder als Grundlagen der Gesellschaft für sich zu reklamieren. Da muß man sie dann doch unbedingt lächerlich machen – und kaum einer findet was dabei.
Vielleicht könnten sich ja die Homosexuellen einmal mit den Mullahs und Hodschas anlegen …
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#13   Benedikt   17:18:03 | Montag, 3. April 2006
@ Karl Murx
Ja, das können Sie gerne so sehen. Aber letztendlich liegt das in der Verantwortung des Papstes, was da steht. Und wenn der zufällig anderer Meinung ist, dann hat ein Laie oder untergeordneter Kleriker nicht das Recht, aus so einer Streichung irgendwelche obskuren Motive herzuleiten. Ich könnte mir vorstellen, dass Pius XII. das einfach gestrichen hat, weil das alte Reich damals schon 150 Jahre lang Geschichte war und sich diese Bitte einfach überlebt hatte. Kommt mal wieder ein Kaiser wie damals, lässt sich die Bitte ja leicht wieder einfügen. Das Mitschleppen lauter leerer Worthülsen bringt nicht allzuviel und die damit verbundenen Nostalgien waren dem Papst wohl fremd.
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#12   rotwang   17:11:24 | Montag, 3. April 2006
der Sünder…
…mag mir mal den kausalen zusammenhang zwischen der verhöhnung von mehreren Millionen Toten und Überlebenden erklären und der zugegeben misslungenen Satire über eine Religion (die, so wie sie gegen uns „Schwuchteln“ austeilt, eben auch mit gegenwind rechnen muss)…
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#11   Karl Murx   17:10:03 | Montag, 3. April 2006
@Benedikt
Ja natürlich, „früher“ steht da. Aber ich wollte auch nur sagen, daß man durch das reine Mitschleppen des Textes das Gedächtnis wachgehalten hatte. Statt „früher“, sollte da heute „bald wieder“ stehen.
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#10   Elendester Sünder   17:06:40 | Montag, 3. April 2006
Wieviel Vertrauen darf man der BRD-Justiz noch schenken?
Jeder soll sich einmal selbst fragen, ob die Staatsanwaltschaft auch bei einer entsprechenden Verhöhnung des Holocaust ihre Ermittlungen eingestellt hätte.
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#9   Sirilo   17:01:13 | Montag, 3. April 2006
@Karl Murx
„Der Zorn Gottes steht vor der Tür“ –
solle mer ihn reinlosse?
(Wenn schon von Karnevalssitzungen die Rede ist.)
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#8   Benedikt   16:53:53 | Montag, 3. April 2006
@ Murx
Das römische Kaisertum und das Papsttum sind so aufeinander bezogen, daß bis zu Pius XII. die Karliturgie noch die Gebete für den Kaiser enthalten hatte.
Ja genau, im „Schott“ allerdings mit einem kleinen Vordruck: „An dieser Stelle wurde früher…“
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#7   rotwang   16:48:43 | Montag, 3. April 2006
@Wiesbadener:
stunksitzung gesehen? der witz über muslime stand dem über katholiken in nichts nach…
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#6   domenicus †   16:46:51 | Montag, 3. April 2006
Ein…
…geschmacklicher Fehltritt, den Mohammed-Karikaturen gleich. Als Katholik stehe ich über so einem albernen Schwachsinn.
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#5   Wiesbadener   16:46:27 | Montag, 3. April 2006
Zielscheibe
Es ist zwar richtig, dass Christen auch Spott ertragen müssen, aber dies ist überhaupt nicht das Problem hinter der Darstellung während der Stunksitzung. Wenn Satire angeblich wirklich alles darf (was in Deutschland gerade nicht der Fall ist), dann stellt sich doch die Frage, warum es denn keinen Spott, keine Satire gegen den Islam oder das Judentum gibt. Warum werden in der Stunksitzung denn keine Rabbis, keine Imame verhöhnt?
Sicherlich nicht, weil dies nicht lustig oder dergl. wäre. Nein, es werden grundsätzlich immer diejenigen verspottet, die sich offensichtlich nicht ausreichend wehren können. Und in Deutschland scheint man als Katholik (oder als Christ) ständig zum Abschuss freigegeben zu sein.
Im Übrigen ist eine Satire, die für sich in Anspruch nimmt alles zu dürfen, jedoch nicht alles tut, sondern sich gezielt Grenzen setzt, sei es aus Furcht, sei es aus anderen Gründen, ist keine Satire, sondern eine Farce.
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#4   Karl Murx   16:39:43 | Montag, 3. April 2006
Was soll man groß darüber theoretisieren?
da gibt es Leute, die fragen, wie man denn ohne Papst aus diesem Schlamassel käme, oder wie die Kirche sich selbst einen geben könne. Hier ist das Wirklichkeit geworden, wovon der hl.Paulus in 2Thess.2,3-12 spricht: „erst muß derjenige beseitigt werden, der ihn (den Antichristen) aufhält.“ Es spielt dabei nur eine geringe Rolle, ob da gemäß der Ansicht des hl.Joh.Chrysos. und des hl.Hieronymus der Kaiser gemeint war, oder nach anderen der Papst. Das römische Kaisertum und das Papsttum sind so aufeinander bezogen, daß bis zu Pius XII. die Karliturgie noch die Gebete für den Kaiser enthalten hatte. Es kann dafür nur eine Lösung geben, die von Gott selbst kommen muß. Es herrscht der Greuel der Verwüstung und wer es sieht, der bemerke es wohl. Das hier ist ein Zeichen der Zeit. Der Zorn Gottes steht vor der Tür und dewegen sind auch die Fragen einiger, wie denn die Kirche von selbst wieder zu einem Papst kommen solle, wenn tatsÄchlich Sedivakanz vorläge, absolut überflüssig. Gerade in der größten Not sind Glauben und Hoffnung gefragt. Ich habe keinen Zweifel, daß dem Hochmut von „Ratz und Meise“, wie er in dieser Sendung zum Ausdruck kommt, der Fall folgen wird.
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#3   Benedikt   16:36:10 | Montag, 3. April 2006
Nebenbei…
…sollte bemerkt werden, dass Aschermittwoch lange her ist, die Sache mithin also ein alter Hut ist, den eigentlich schon niemanden mehr interessierte. Ausgestrahlt wurde die Szene auch nicht, na bitte. Passt doch.
@ H. Eckner, Frl. Ilse:
Sie haben natürlich recht, man sollte nicht in Puritanismus verfallen. Man sollte auch noch lachen können. Bei vernünftiger Satire oder Ironie ist mir das auch durchaus möglich, hier aber handelt es sich offensichtlich um billigste Mache, ausgelutscht bis zum dorthinaus. Langweilig. Jene, die sich dazu berufen fühlen, Witze über die Kirche zu machen können offenbar nur mit ihrer Hose denken.
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#2   Horst Eckner †   16:13:13 | Montag, 3. April 2006
@Frl. Ilse
Sehr richtig.
Für Christen geziemt es sich, auch Spott zu ertragen (und darin nach den möglicherweise vorhandenen logoi spermatikoi zu suchen!), und nicht gleich nach dem Richter, Henker oder der Hölle zu rufen.
Leider verträgt sich das nicht mit der Hybris des durchschnittlichen kreuz.net-Autors und -Lesers.
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#1   Frl.Ilse   15:58:32 | Montag, 3. April 2006
@Geschmack
Über Geschmack lässt sich nicht streiten, was dem einen gefällt, ärgert den anderen tierisch.
Die Stunksitzung ist politisches Kabarett, und da sind eben alle mal dran; diesmal auch die Kirche. Sonst trifft es immer die Politiker und die Beamten.
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