Der Kölner Kardinal erklärte kürzlich, daß die Seligsprechung von Johannes Paul II. – wie in der frühen Kirche – bereits durch die Gläubigen vorgenommen worden sei: „Deswegen sage auch ich: Santo subito!“
(kreuz.net, Vatikan) Der Erzbischof von Köln, Joachim Kardinal Meisner, hofft auf eine schnelle Heiligsprechung
des heute vor einem Jahr verstorbenen Papstes Johannes Paul II.
Das erklärte der Kirchenfürst vor der
Kölner Wochenzeitung ‘Sonntag-Express’. Kardinal Meisner ist selber Zeuge im Seligsprechungsprozeß und
hat hierzu bereits 120 Seiten verfaßt.
Selig- und Heiligsprechungen nehme „eigentlich“ das Volk Gottes
vor, sagte der Kirchenfürst. Das sei in der frühen Kirche so üblich gewesen.
Der Kardinal betonte,
daß jeden Tag 25.000 Menschen das Grab des verstorbenen Papstes in Rom besuchen: „Deswegen sage auch
ich: Santo subito! – wie es die vielen Transparente bei der Beerdigung zeigten.“
Kardinal Meisner freute sich, daß Benedikt
XVI. den Kurs seines Vorgängers fortführt. Johannes Paul II. sei Philosoph gewesen, Benedikt XVI. durch
und durch Theologe.
Der jetzige Papst setze wie sein Vorgänger ganz auf die Wahrheit:
„Wir Kardinäle
staunen alle, daß es weitergeht. Und nicht schlechter. Wir sind der Meinung, daß Benedikt XVI. und Johannes
Paul II. – die 25 Jahre so eng zusammengearbeitet haben – wie Zwillingsbrüder mit anderen Akzenten sind.“
In der heutigen Predigt im Kölner Dom würdigte Kardinal Meisner den verstorbenen Papst als einzigartigen
Brückenbauer zwischen Himmel und Erde.
Wer Johannes Paul II. begegnet sei, habe einen Hauch von Ewigkeit
gespürt.
In seinem fast 27jährigen Pontifikat sei er zur Säule der Wahrheit für die Welt geworden.
Johannes Paul II. habe eine starke Anziehungskraft auf junge Leute ausgeübt und sei für sie in der Verwirrung
der Zeit zum Anker geworden.
Der polnische Teil des Seligsprechungsprozesses von Papst Johannes Paul
II. unter Vorsitz von Bischof Tadeusz Pieronek ging am Samstag in Krakau zu Ende. Die gestrige 29. und
letzte Sitzung des Tribunals wurde wie die erste öffentlich abgehalten.
Die Zahl der gehörten Zeugen
und der Inhalt der Aussagen wurden nicht bekanntgegeben.
Der Postulator des Seligsprechungsprozesses,
Hw. Slawomir Oder, erklärte vor ‘Radio Vatikan’, daß es zu gewagt wäre, über einen Abschluß der Causa
zu spekulieren: „Die Zahl der Zeugen ist sehr hoch, und wir müssen ihre Einvernahme mit dem Zeitplan
des Tribunals abstimmen.“
Das erlaube zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine Voraussagen.
Neben dem Tribunal
für Zeugenbefragungen wird eine historische Kommission das Leben und Pontifikat des verstorbenen Papstes
dokumentieren.
Den dritten Strang des Verfahrens bildet die Untersuchung eines möglichen Wunders.
Medizinische
Sachverständige sind bereits nach Frankreich gereist, um die mögliche Heilung einer französischen Ordensfrau
von Parkinson zu prüfen.
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83 Lesermeinungen
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@ Fabian Meine Mutter erzählte mir, sie habe als Kind alle Gebete und Gesänge auf lateinisch auswendig
gekonnt, sie aber inhaltlich nicht verstanden. Das kann aber doch nicht Sinn und Zweck einer Messe sein –
dass der Gläubige nichts versteht, oder? Nein, das ist tatsächlich nicht der Sinn. Allerdings sind auch
dort nur die Gebete in der Messe auf Latein, weil das eben die Kultsprache ist. Das Gebet der Gläubigen
kann natürlich auch auf deutsch erfolgen und tut es in der Regel auch. Damit die Gläubigen auch der
Liturgie folgen können (wurde früher für überflüssig erachtet – die Hauptsache war der Gnadenstrom
durch die Messe) sind im Rahmen der liturgischen Bewegung Übersetzungen wie der Schott aufgekommen. Nicht
zuletzt wegen der Messe haben natürlich auch viele begonnen, sich für das Latein zu interessieren. Gerade
heute, wo viel mehr Mädchen höhere Schulen besuchen als früher wäre es leicht möglich gewesen, einer
breiteren Masse das Latein zugänglich zu machen – und genau jetzt ist das überflüssig geworden.
Fundsache – 2. Nachtrag Jetzt bin ich dem Zufallsfund (War Pius IX. Freimaurer?) etwas weiter nachgegangen
und zu dem Schluss gekommen, dass es sich bei der Behauptung, dieser Papst sei in jungen Jahren einer
Loge beigetreten, offensichtlich um einen „urban myth“ bzw. eine von italienischen bzw. französischen
Freimaurern erfundene Geschichte handelt. Ausführlich wird diese Frage (allerdings in Englisch) hier
untersucht: us.geocities.com/…shjm45/thurston.html
#81 Kreuzritter 20:00:29 | Dienstag, 4. April 2006
@ Fabian Als mehr oder weniger gläubiger Katholik werden sie in ihrer Loge nie richtig Karriere machen,
sie werden als williges Werkzeug kleingehalten und nie in die tieferen Geheimnisse der Loge eingeweiht.
Denken sie daran, man kann nicht zwei Herren gleichzeitig dienen. Ich hoffe sie werden zu gegebenen Zeitpunkt
noch wissen welchen Herren sie vertauen können.
Br. Fabian, glaubst du wirklich, du kannst die Privilegien, die dir die Loge bietet, in Anspruch nehmen,
ein religiös indifferentes Genußleben führen und anschließend in den Himmel tänzeln, ohne daß dir
die Rechnung präsentiert wird. Du weißt selbst genau, daß sogar hochrangige katholische Kleriker Logenmitglieder
sind, und du hast bestimmt schon gehört oder selbst miterlebt, was da so alles abgeht. Dinge, bei denen
jedem gläubigen Katholiken die Haare zu Berge stehen.
Fundsache – Nachtrag Im Nachhinein sind mir Zweifel an der Zuverlässigkeit der Quelle meiner Fundsache
gekommen, denn Pius IX. wurde nicht 1873, sondern 1846 zum Papst gewählt. Da er 1827 zum Erzbischof von
Spoleto und 1832 zum Bischof von Imola ernannt wurde, ist es auch fraglich ob er überhaupt jemals in
Uruguay war. Aber vielleicht kann jemand darauf antworten, der eine ausführliche Biographie dieses Papstes
zu Hand hat.
@ Benedikt In der Tat ist es so, dass feierliche Rituale eine Wirkung erzielen, die z.B. in einem protest.
Gottesdienst nicht erreicht werden. In einer feierlichen Liturgie, ob nun tridentinischer Ritus oder ein
mit der Papstmesse vergleichbarer Ritus – der Teilnehmende nimmt Botschaften auf einer anderen Bewusstseinsebene
war. Botschaften, die man nicht unbedingt in Worte fassen kann. Man erlebt das Ritual. In einem FM-Ritual
passiert Ähnliches, wobei gesagt werden muss, dass FM-Rituale reine Symbolik beinhalten und keine Wandlungen,
etwa im Sinne der Eucharistie, der Taufe o.ä. In den rituellen Handlungen werden Botschaften vermittelt,
die ein Bruder erst mit der Zeit lernt. Primär geht es aber um das ganz persönliche Erlebnis eines Rituals.
Und da liegt auch das einzig wahre Geheimnis der Freimaurerei. Jeder Bruder erlebt das Ritual individuell.
Der Ablauf ist so exakt vorgegeben, wie etwa der Ablauf einer Heiligen Messe – auch wenn das eine mit
dem anderen nichts zu tun hat. Denn wir feiern keinen Gottesdienst, wir arbeiten jeder an seinem „rauhen
Stein“. Ich habe neulich erstmals den tridentinischen Ritus erlebt. Mir sagt diese Liturdieform sehr zu.
Allerdings bin ich der latainischen Sprache nicht so mächtig. Meine Mutter erzählte mir, sie habe als
Kind alle Gebete und Gesänge auf lateinisch auswendig gekonnt, sie aber inhaltlich nicht verstanden.
Das kann aber doch nicht Sinn und Zweck einer Messe sein – dass der Gläubige nichts versteht, oder?
@ Ansgar Besonders interessant ist Punkt 3: In unserer nüchternen Zeit suchen manche Menschen in den
Symbolen und Riten der Freimaurerei eine gewisse Erfüllung sonst unbefriedigter Bedürfnisse. Übersetzt
heißt das: Weil man in der Kirche an einigen Orten dazu übergegangen ist, die Liturgie zu banalisieren,
die Sakralität zu verachten und die Spiritualität zu vergessen, sind leider einige Gläubige zu den
Freimaurern gewechselt. Konsequenzen: Keine. Bis heute nicht, nur das man heute mehr an die Freikirchen
verliert.
Sirilo Das ist ja mal hoch interessant – ein Freimaurer-Papst. Wenn man jetzt noch berücksichtigt, dass
der Freimaurerorden im 18. Jahrhundert von einem Dominikaner gegründet wurde…
Eine Fundsache „Der nachweislich erste Freimaurer, der Papst werden konnte, war Pius IX…Nachdem Giovanni
Ferretti Mastai in das Priestertum aufgenommen wurde, ernannte man ihn zum Sonderbotschafter des Papstes
in Uruguay. Dort trat er in verschiedenen Freimaurerlogen auf. Als er jedoch im Jahre 1873 zum Papst gewählt
wurde, kritisierte er die Freimaurerei öffentlich in einer Epistel und sagte, daß sie vom Teufel abstamme.“
Robin de Ruiter www.luebeck-kunterbunt/Buch/Zitate.pdf
Ansgar Aber gerne doch. Hier auf einen „Pius-Jünger“ zu stoßen, ist ja ungefähr so sicher wie im Wald
mit verbundenen Augen gegen einen Baum zu laufen. Aber manchmal geschieht eben Wundersames. 1983 entfällt
im neuen Kirchengesetzbuch die Erwähnung der Freimaurerei als ‘verbotene Gesellschaft’. Gleichzeitig
erklärt die Glaubenskongregation, der inzwischen Kardinal Ratzinger vorsitzt, dass ein Schreiben vom
19. Juli 1974, weiterhin Gültigkeit hat. Dieses Schreiben stellt die Exkommunikation von Katholiken fest,
die sich freimaurerischen Vereinigungen anschließen. Hingegen wurde am 25. Januar 1983 durch Papst Johannes
Paul II. der neue CIC, der sog. codex iuris canonici verifiziert, der am 27. November 1983 Rechtskraft
erlangte. Dieser verzichtet u.a. auf jegliche Exkommunikation der Freimaurer aller Obödienzen.
@ Meister Fabian Vielen Dank für den Exkurs und dafür, daß Sie mich nicht weiter als Pius-Jünger verunglimpfen.
Aber lesen Sie mal das (aus der der Freimaurerfeindschaft unverdächtigen Wikipedia): „Wie jedoch der
damalige Kardinal Joseph Ratzinger (nun Papst Benedikt XVI.) am 26. November 1983 in seiner Funktion als
Präfekt der Glaubenskongregation feststellte, begebe sich ein Katholik, der zum Freimaurer wird, in den
Stand der schweren Sünde (was im katholischen Kirchenrecht einer selbst vorgenommenen Exkommunizierung
nahezu gleich kommt), da die grundsätzliche Unvereinbarkeit von Freimaurerei und katholischer Kirche
auch im neuen Codex Iuris Canonici weiterbestehe, ohne expressis verbis ausgesprochen zu sein.“
Ansgar Ihre unermessliche Güte beflügelt mich! Dass die mittelalterlichen Dombaumeister im 18. Jhd.
bereits ruhten, ändert nichts daran, dass die heutige FM sich aus dieser Tradition entwickelt hat. In
Ritual und Symbolik beziehen wir uns deutlich auf das Maurerhandwerk – ebenso in der Bezeichnung unserer
Grade. Einen Meister v. Stuhl gibt es vor allem in der Großloge der Alten Freien und angenommenden Maurer
von Deutschland. Ich gehöre zur Großen Landesloge der Freimaurer von Deutschland. Die Lehart der AFuaM
mag relativistisch sein, da sie alle Religionen als gleichwertig erachtet. Da ich nicht dieser Meinung
bin, gehöre ich dem Orden an. Uns geht es aber insges. nicht um theol. Fragen (wie ich ebenfalls anmerkte).
Uns geht es darum, Ehrenhaftigkeit und Menschenliebe zu trainieren. Etwaige Unterwanderung oder Machenschaften
stünden diametral zu unserem Anliegen. Wir erleben brüderl. Gemeinschaft und besinnen uns auf die Gemeinsamkeiten,
nicht auf die Unterschiede. Ist das shizophren? In gewisser Weise betrachte ich die FM für mich als Vertiefung
des Firmsakramentes. Die Botschaft der Firmung ist, dass der Heilige Geist den Heranwachsenden: Orientierung
schenkt in der Sinnsuche, Selbstbewusstsein und Stärke bringt, für die Entwicklung ihrer Persönlichkeit,
zu einem ehrfürchtigen und vertrauensvollen Menschen- und Gottesbild führt. Das u. NICHTS anderes ist
unser Anliegen. In der FM üben wir, diese Botschaft im Leben umzusetzen. Nur wollen wir nicht den Heiligen
Geist ersetzen.
Lieber Ansgar, dieser urplötzliche Tod Johannes Paul I. nach einem 33-Tage-Pontifikat erscheint schon
etwas mysteriös. Der Gestapo-Chef Heinrich Müller soll nach dem Krieg gesagt haben: Meine Erfahrung
hat gezeigt, daß man nicht das Militär rausschicken muß, damit sie die Menschen auf der Straße erschießen.
Mir ging es immer mehr um die öffentliche Ordnung. Wenn es dann doch nötig war, einen Verräter, der
an prominenter Stelle saß, zu entfernen, so genügte ein Herzinfarkt, ein Autounfall oder ein Selbstmord.
Ein Herzinfarkt ist am besten. Ich hatte unter mir einen Arzt, der sich schon darüber beschwerte, daß
sein Daumen von den vielen Injektionen ganz taub geworden sei. Schlicht und einfach ein sauberer Herzinfarkt,
der kein Aufsehen erregt. Autounfälle waren eine unsaubere Sache und Selbstmorde bedurften der sorgfältigen
Vorbereitung. So habe ich mich auf Herzinfarkte verlegt. Denken Sie nur daran, wie schwierig es ist, einen
70jährigen Behinderten in die Berge zu locken und ihn dann einen Steilhang hinunterzustoßen. Es gibt
immer Zeugen und unbequeme Verwandte, die sich fragen, was Onkel Hans mit seinem Rollstuhl auf dem Watzmann
zu suchen hatte. Wer würde aber Fragen stellen, wenn Onkel Hans nach einem Herzinfarkt tot im Bett aufgefunden
würde?
@ Fabian Sie schrieben: „Bloß nicht mal die Freimaurer fragen, das sind ja Sünder.“ Ein Sünder bin
ich selbst. Wie wir vermutlich alle. Sie, Fabian, sind ebenfalls einer und sollten meine wohlformulierten
und erbaulichen Beiträge aufmerksamer lesen! Sie schrieben: „Sie berufen sich auf Päpste, gehören aber
gleichzeitig in den Kreis derer, die vatikanische Konzile nicht anerkennen und vermutl. auch nicht authorisierte
Messriten besuchen.“ Nana, woher haben Sie das denn? Eine Einflüsterung des Meisters vom Stuhl? Jedenfalls
Unsinn. Genau wie jener mit den Dombaumeistern. Die Freimaurerei entstand als libertinistisches, aufklärerisches
und antikatholisches Konstrukt im Barock und entfaltete ihren Einfluß seit der zweiten Hälfte des 18.
Jahrhunderts. Die mittelalterlichen Dombaumeister ruhten da schon seit Jahrhunderten in ihren wohlverdienten
Gruften. Ich habe aber keine Lust, hier ein Ihnen verständliches Volkshochschulprivatissimum zu geben.
Antworten Sie lieber auf die Frage über den Grund Ihres schizophrenen Lebensentwurfs! Dann werde ich
Sie gütigst weiter belehren.
Ansgar Merken Sie eigentlich, wie Sie sich hier selbst demaskieren? Sie gehen auf Argumente nicht ein
und betiteln sie einfach als Lüge. Sie berufen sich auf Päpste, gehören aber gleichzeitig in den Kreis
derer, die vatikanische Konzile nicht anerkennen und vermutl. auch nicht authorisierte Messriten besuchen.
Man kann sich seine Informationen natürlich auch – wie Sie – völlig dilletantisch aus „erlesenen“ Quellen
saugen. Bloß nicht mal die Freimaurer fragen, das sind ja Sünder. Lieber alles besser wissen, als diejenigen
die FM betreiben. Wenn Sie die Herkunft der FM durch die Steinmetzbruderschaften und Dombaumeister als
Märchen bezeichnen, dann bin ich mal auf Ihre geschichtlichen Erklärungen gespannt. Und kommen Sie nicht
mit antikatholischem Geheimbund, ich will Fakten zur Historie der hören und nicht so ein ideologisch
verblendetes Wischiwaschi! Aber wie ich Sie hier kennen lerne, können Sie das gar nicht. Weil Ihnen Nächstenliebe,
Toleranz und aufgeklärtes Denken Fremdbegriffe sind. Sie sind inhaltlich so überzeugend wie der Altkanzler:
„Das ist jetzt aber so und basta“. Wie ein kleines Kind.
@ Elendester Sünder Die Analyse finden Sie nicht schlecht? Was ist mit Ihnen los, Sünder? Den Quatsch
könnte Dan Brown geschwurbelt haben: Opus Dei ein „Geheimorden“, dem Benedikt XVI. angehört, Johannes
Paul I. ermordet, Erzbischof Marcinkus ein Mafioso… usw. Tatsache bleibt, daß die Freimaurerei in nuce
antikatholisch ist. So von Päpsten und Heiligen festgestellt. Das „Kirchensteinmetzherkunfts-Märchen“
ist eine romantische Herkunftslegende, bei Sekten und Geheimbünden nicht unüblich.
Ansgar und Dr. Heger Die FM ist angetreten als Anti-Programm zum Katholizismus. Nö. Die FM hat sich aus
den alten Steinmetz-Bruderschaften der Dombaumeister entwickelt. Anti-Kathol. hat es im 18. Jh. nur in
Italien von vereinzelten Logen gegeben. Es gibt ja auch Katholiken, die das VII nicht anerkennen. Deshalb
ist nicht gleich die ges. Kirche ungehorsam. Wir kannten auch schon mal Menschen, die die Vernichtung
von Juden „anders sahen“. Dumme Polemik. Ich lehne Abtreibung in jeder Hinsicht ab, das entspricht meiner
Auffassung Humanität. Es kann sein, dass Männer, die die Abtreibung befürworteten, auch Freimaurer
waren. Weil einige Traditionalisten Lefebvre toll finden, findet ihn nicht die gesamte Kirche toll. Weil
die FSSPX den alten Ritus wieder haben will, will das nicht autom. jeder Katholik. Aus Gott wird der „Baumeister…“
Wir nennen Gott trotzdem auch Gott. das Kreuz wird zum Dreieck, Falsch. Das Dreieck ist seit je her ein
Symbol für den Schöpfer. Dieses Dreieck finden Sie auch in unzähligen, uralten (kath.) Kirchen. alle
kath. Doxologien werden vermieden. Maria, Papsttum Da wir nicht die kath. Kirche sind und nicht jeder
Bruder Katholik, huldigen wir auch nicht der Mutter Gottes oder dem Papst. Das kann jeder Br. in der Kirche
tun, so er kath. ist (ich tue es). Streitdiskussionen über theol. Fragen sind bei uns tabu. Wir befassen
uns damit, Menschenliebe zu trainieren und nicht die Kirche zu ersetzen.
@ Fabian Die Freimaurerei ist angetreten als Anti-Programm zum Katholizismus. Sie selbst schreiben ja,
daß Dogmen bei den FM keine Rolle spielen. Für einen Katholiken spielen sie aber eine Rolle. Schon deshalb
kann man nicht gleichzeitig Katholik und FM sein. Dazu kommt die begriffliche Umwertung seitens der Freimaurer.
Aus Gott wird der „Baumeister…“, das Kreuz wird zum Dreieck, alle katholischen Doxologien werden vermieden.
Maria, Papsttum, monastische Tradition, Allerheiligstes etc. wurde und wird aggressiv abgelehnt! Seien
Sie nicht naiv! Kein Katholik kann Freimaurer sein; es gibt auch keinerlei Grund dazu. Die humanitären
Ziele der FM sind von der Kirche längst erreicht und um Lichtjahre überboten! Also: Reue, Beichte, Buße,
Fabian.
Freimaurer und Abtreibungsgesetzgebung Fabian: Was die Abtreibung betrifft: Da bin ich strikt gegen und
betrachte das so wie sie. Das ist nett, aber folgenlos, denn: Mag sein, dass es Brüder mit anderer Auffassung
gibt. Das sei Ihnen frei gestellt. Jeder wird Menschen kennen, die das anders sehen. Wir kannten auch
schon mal Menschen, die die Vernichtung von Juden „anders sahen“. Abtreibung ist aber kein Dogma Die Abtreibung
als Tötung eines Menschen zu verhindern ist allgemeine Menschenpflicht. Hier kehrt sich der Anschein
von Freiheitlichkeit („kein Dogma“) gegen den eigenen Humanitätsanspruch. oder keine „Entscheidung“ „der
Freimaurerei“. Selbstverständlich hat die Freimaurerei als solche die Abtreibungsgesetzgebung maßgeblich
vorangetrieben. Es ist in Frankreich unbestritten, daß die Loi Veil vom Grand Orient konzipiert und durchgesetzt
worden ist. Die Freimaurerei munkelt zwar viel im Dunkeln, aber einiges kommt doch ans Licht. MfG Christoph
Heger
#62 deusexmachina 10:41:29 | Dienstag, 4. April 2006
@28.IX-28.X 1. bestreite ich, das Sie auch nur die geringste Kompetenz dazu zeigen, beurteilen zu können,
ob jemand „weit von den Freimaurern“ ist oder nicht. Sie haben weder von den Freimaurern noch von mir
auch nur den Hauch einer Kenntnis, blähen aber die Backen, als ob Sie uns geradezu erfunden hätten.
2. Angenommen, es gäbe nur diesen einen, dreifaltigen Gott, dann sind Ihre Meinungen von ihm so relevant
wie die jedes anderen. Zwar gibt es immer wieder Einzelne und Institutionen, die *behaupten*, mehr als
nur eine „Meinung“ zu haben, allerdings ist niemand davon in der Lage, auch nur den geringsten Beleg für
diesen Anspruch vorzubringen. Das beinhaltet auch die katholische Kirche in toto und den Papst im Speziellen.
3. Das Tötungsverbot ist nicht deswegen richtig, weil es – angeblich – von Gott kommt, sondern, weil
es vernünftig ist. Deswegen ist es ja auch praktisch universell und religionsunabhängig anerkannt und
offensichtlich nicht der geniale Einfall eines einzelnen Gottes (man sagt, die alten Babylonier hätten
Mörder genauso wenig geschätzt wie die Chinesen der Han-Dynastie). 4. Was Sie nicht zu begreifen scheinen,
ist, dass meinetwegen Gottes Wahrheit über allem steht, nur blöderweise niemand zu Recht behaupten kann,
sie zur Gänze zu kennen. So lange uns das abschließende Mittel fehlt, wahr von falsch zweifelsfrei zu
trennen, täten auch Sie wohl daran, Dinge primär mit der Vernunft zu beurteilen. Könnte ja doch sein,
dass Ihr persönliches Gottesbild nicht ganz perfekt ist?
@ all Interessant, dass ausgerechnet diejenigen mir erklären was nicht gut katholisch ist, die sich mit
dem Vatikan am wenigsten einig sind. Sie erkennen das zweite Vaticanum nicht an, sie verehren einen Erzbischof,
der eigenmächtig Bischöfe „geweiht“ hat und eine Priesterbruderschaft, die den tridentinischen Ritus
ohne Erlaubnis des Heiligen Stuhls zelebriert. Was hier bez. der Freimaurerei geschrieben wird, ist nach
wie vor Unsinn. Die reine Lehre der Kirche ist übrigens auch das VII, aber offensichtlich finden sich
die „Rosinenpicker“ ganz woanders. Aus gut zugänglichen Quellen, nämlich der Seite www.freimaurerorden.de,
entnehmen Sie dass wir sehr wohl christlichen Charakters sind. Übrigens kann auch jemand ein christliches
Verständnis haben, ohne sich an eine Konfession binden zu wollen. Das verbieten wir niemandem. Wären
wir eine Sekte, würden wir kaum zulassen dass jemand kath. oder ev. ist. Was die Abtreibung betrifft:
Da bin ich strikt gegen und betrachte das so wie sie. Mag sein, dass es Brüder mit anderer Auffassung
gibt. Das sei Ihnen frei gestellt. Jeder wir Menschen kennen, die das anders sehen. Abtreibung ist aber
kein Dogma oder keine „Entscheidung“ „der Freimaurerei“. Dies zu befürworten ist immer die Entscheidung
eines individuellen Menschen.
deusmaurer Ob sie Maurer sind oder nicht, so weit davon sind ihre Äußerungen nicht. Es gibt nur einen
Dreifaltige Gott und seine Wahrheit und keine MILIARDEN von Wahrheiten. Höchstens Meineungen, (meine
eingeschlossen). Danach MU? sich jeder Mensch richten. Was wäre, wenn jemand einfach ein paar Menschen
erschießt, weil er der Meinung ist, es macht ihm Spaß? Nein. Gott sagt, du sollst nicht töten; und
das ist WAHR. Die Wahrheit Gottes, seine Gebote stehen ÜBER der MILIARDEN Meinungen!!!
#59 deusexmachina 10:16:22 | Dienstag, 4. April 2006
@28.IX-28.X: Sie legen gerade falsch Zeugnis ab wider Ihren Nächsten (also mich): 1. bezeichnen Sie mich
unrichtig als „Maurer“, der ich nicht bin (ich hatte auch nichts dergleichen angedeutet). 2. unterstellen
Sie eine Gleichsetzung, obschon ich ausdrücklich von „Schnittmenge“ gesprochen hatte, die es nachweislich
sowohl historisch gab (Stichwort „Deutsche Christen“) als auch hier bei kreuz.net zu finden ist (Herr
Brandenburgis kommt da schon recht nahe, aber ein paar andere sind schlimmer). 3. behaupten Sie: „Für
die FM. ist Katholizismus und NSDAP gleich.“, was ausgemachter Unsinn ist, wie auch Sie sehr genau wissen.
Ach ja, und dann sagen Sie noch: „Denn es gibt keine Freimaurer- Wahrheit, nur Gotteswarheit!“ Das ist
ja alles ganz prima, wenn da nur nicht das klitzekleine Problem wäre, dass Gevattern wie Sie – aus der
hohlen Hand heraus, wohlgemerkt – meinen, diese Gotteswahrheit zu 100% zu kennen und jeden (jeden der
MILLIARDEN anderen!), der anderer Auffassung ist, als dummen Trottel darstellen. Das bedeutet in der Praxis,
Sie nehmen sich selbst als göttlichen Maßstab wahr, und alles, was dem nicht entspricht, ist „unchristlich“.
Kann es noch eine größere Steigerung der Hybris geben? Was meinen Sie, wie hätte Jesus wohl Ihre Art
der Herangehensweise beurteilt?
@deusmaurer Für die FM. ist Katholizismus und NSDAP gleich. Natürlich. Man muß doch irgendwie „Totenkopf
und Knochen“ auf die Schnelle jemanden anderen unterschoeben. Freimaurertaktik. Hier schreibt übrigens
ihnen niemand vor, was sie zu denken, zu tun und unterlassen haben. Nur einer macht das und das nicht
nur hier, sondern überall; und das ist Gott selbst. Denn es gibt keine Freimaurer- Wahrheit, nur Gotteswarheit!
#57 deusexmachina 09:11:33 | Dienstag, 4. April 2006
Jaja, die bösen Freimaurer Erzberger wurde allerdings nicht von Freimaurern, sondern von radikalem Gelichter
aus der rechten Ecke umgebracht – also genau jener Klientel, deren Sympathisanthen auch auf kreuz.net
gerne in dieselben Kerben hauen wie die Erzkatholiken hier, sofern sich da nicht ohnehin Schnittmengen
finden (was angesichts der bevorzugten Themenkreise nicht Wunder nimmt). Zudem werden Sie nun einmal damit
leben müssen, dass sich andere Denk- und Glaubensrichtungen nicht an Ihre Defintion von „Jesu Lehre“
gebunden fühlen. Das braucht Sie nicht weiter zu stören, schließlich wollen Sie ja kein Freimaurer
werden. Woher Sie aber die Chuzpe nehmen, anderen vorschreiben zu wollen, was sie für richtig zu halten
haben, ist mir unerklärlich. Eines ist jedenfalls sicher: Selbst, wenn Sie wollten, würde man Sie mit
einem derart ausgeprägten Chauvinismus schwerlich bei Freimaurers unterkommen lassen.
@Fabian: Freimaurerei … nur etwa 1500 Zeichen zur Verfügung …, wird es schwierig Eben. Man kann sich
aus gut zugänglichen Quellen über den antichristlichen Charakter der Freimaurerei unterrichten. Große
Landesloge der Freimaurer von Deutschland, … Jeder Aufzunehmende muss sich zur reinen Lehre Jesu Christi
bekennen, wie sie in der Heiligen Schrift … steht. Die „reine Lehre Jesu Christi“ nach dem Geschmack
der Freimaurer. …, deshalb sind wir auch in sog. Johannis-Logen gegliedert und nicht in zahllose „Teil-
Zweig- und Sonstwas-Organsisationen“. Das ist Unsinn. Im Gegenteil! Das ist die Masche, aber auch Crux
solcher im Dunkeln wirkender Organisationen. Uns interessiert es nicht, ob ein Bruder katholisch, evangelisch
oder gar nicht getauft ist. Wichtig ist, dass er sich zur Lehre Christi bekennt. Ich wußte nicht, daß
es zur Lehre Christi gehört, es sei ihm gleichgültig, ob jemand getauft ist. Ihre „soliden“ Kenntnisse,
…, hätte ich gern mal gewusst. Siehe oben! Vielleicht kommen Sie mal an Matthias Erzberger, Aus dem
Weltkrieg, 1922 (?) und dort das Kapitel über die Freimaurerei. … Uns verbindet … das Streben nach
Toleranz, Barmherzigkeit und Nächstenliebe. Ist es Ihnen nicht bekannt, daß die Freigabe des Massenverbrechens
der Abtreibung im wesentlichen von der Freimaurerei durchgeboxt wurde? Nächstenliebe? Daß ich nicht
lache! MfG Christoph Heger
#55 deusexmachina 08:09:14 | Dienstag, 4. April 2006
@Andreas Korrigieren Sie mich, falls ich irren sollte, aber… versuchen Sie als Nichtfreimaurer gerade
einem Freimaurer zu erklären, was Freimaurer sind? Und ist Ihnen das so gar nicht peinlich, irgendwie?
Davon abgesehen: Die Protestanten haben das „Rosinenpicken“ nicht erfunden – wenn Sie ‘mal einen Blick
auf den Prozess der Kanonisierung in den ersten Jahrhunderten unserer Zeitrechnung werfen wollen – da
haben Sie massenhaft davon. Wovon die Protestanten allerdings bewusst weg wollten, dass ist der ganze
dogmatische Kladderadatsch drumherum, der nur unter größten Mühen (wenn denn überhaupt) „irgendwie“
auf die Schrift zurückzuführen ist. Wenn Sie so wollen: Der Protestantismus verhält sich in Sachen
„Lehre“ zum Katholizismus wie unser hiesiges, recht abstraktes, Rechtssystem zum organisch wachsenden
„case law“, wie man es in Großbritannien kennt. Beides hat, wohlgemerkt, seine Vorzüge bzw. Nachteile.
Der Katholizismus protzt mit ungeschlagener Tradition, hat dafür aber das massive Problem, dass er keine
jemals dogmatisch verankerte Lehre zurücknehmen kann. Der Protestantismus ist aufgeklärter / flexibler,
aber ihm fehlt die tiefe Verwurzelung. Traditionalisten legen naturgemäß mehr Wert auf Letzeres, werden
dafür aber mit kaum überwindbaren, logischen Widersprüchen konfrontiert.
Da hammer’s doch! Reine Lehre Christi, Johannisevangelium… 1) Ein Katholik bzw. ein Christ, der in voller
Gemeinschaft mit der Kirche Jesu Christi stehen möchte, akzeptiert nicht nur die Lehre Jesu sondern auch
die Lehre der Kirche, weil diese dafür zuständig ist, für die „reine Lehre“. (Ob das heute immer so
gegeben ist nach VII iss’ mal eine andere Sache…) 2) Er akzeptiert neben allen vier Evangelien auch
alle anderen Schriften des NT. Das was Du, lieber Fabian, hier beschreibst, ist das Rosinenpicken der
Protestanten, die mit sola scriptura auch nur das Anerkennen, was ihnen genehm ist. Wer legt denn bei
Euch Dreiecksbrüdern die „reine Lehre Christi“ aus? Bzw., wer bestimmt, was rein ist und was nicht? Glaube
mir, entweder bist Du in den unteren Graden und einer 0-8-15-Loge, oder die streust uns absichtlich Sand
in die Augen. Die Freimaurerei und bes. die Großlogen lenken das politische Schicksal Europas seit der
Revolution in Frankreich. Ihre Ziele sind das, was sie damals schrien: Gleichheit, Freiheit, Brüderlichkeit.
Wie man das erreicht, haben sie ja zwischen 1789 und 1792 zugenüge gezeigt. Das erste was damals ausgemerzt
wurde, war alles Katholische! Sogar den Kalender und die Zeitrechnung haben sie geändert, um anzudeuten,
daß die Ära Christi vorbei sei.
Erklärung Da ich hier nur etwa 1500 Zeichen zur Verfügung habe, wird es schwierig dieses komplexe Thema
aufzudröseln. Die Große Landesloge der Freimaurer von Deutschland, wird auch Freimaurerorden genannt.
Jeder Aufzunehmende muss sich zur reinen Lehre Jesu Christi bekennen, wie sie in der Heiligen Schrift
geschrieben steht. Das bezieht sich vor allem auf das Johannis-Evangelium, deshalb sind wir auch in sog.
Johannis-Logen geglkiedert und nicht in zahllose „Teil- Zweig- und Sonstwas-Organsisationen“. Das ist
Unsinn. Uns interessiert es nicht, ob ein Bruder katholisch, evangelisch oder gar nicht getauft ist. Wichtig
ist, dass er sich zur Lehre Chrisdti bekennt. Die Konfession spielt für uns keine Rolle, da wir lediglich
bemüht sind uns mit dem Diesseits zu beschäftigen. Hierzu gerne ein Lionk mit zahlreichen Beiträgen
zur Ethik der Freimaurer etc.: www.freimaurerorden.de Ihre „soliden“ Kenntnisse, Herr Dr. Heger, hätte
ich gerne mal gewusst. Es gibt verschiedene Großlogen mit versch. Lehrarten d. Freimaurerei. Uns verbindet
aber alle das Streben nach Toleranz, Barmherzigkeit und Nächstenliebe. Was daran unchristlich ist, muss
mir mal jemand erklären. So und nun werde ich wohl wieder auf eine Antwort warten müssen, da verm. kein
Platz mehr da ist. Im Tradi-Forum ginge das vielleicht, aber das Einloggen funktioniert ja nicht.
@ Gotthard Man sollte das Phänomen der Freimaurerei wirklich nicht zum Popanz aufblasen; das ist es nicht
wert. Dennoch – katholisch und Freimaurer – das geht einfach nicht. Per definitionem nicht. Da hat Dr.
Heger Recht.
Irrelevanz Über die historische Freimaurerei und deren Tendenz, sich hinter unendliche Zweig-, Tarn-
und Unterorganisationen zu verstecken, habe ich einige solide Kenntnisse. bevor diese Kenntnisse hier
nicht in allen Einzelheiten und in aller Breite dargelegt werden, sind sie völlig irrelevant…
@Fabian Lieber Fabian, ich kenne den Klub nicht, dem Sie angehören, kann es aber bestenfalls nur als
Kuriosität empfinden, daß er sich „christliche Freimaurerei“ nennt. Über die historische Freimaurerei
und deren Tendenz, sich hinter unendliche Zweig-, Tarn- und Unterorganisationen zu verstecken, habe ich
einige solide Kenntnisse. Und die reichen aus, mit völliger Klarheit zu sagen, daß die historische und
eigentliche Freimaurerei – wie wir sie etwa in dem Grand Orient in Frankreich vor uns haben – ein Todfeind
der christlichen; vor allem der katholischen Religion ist. Da darf man sich keiner Täuschung hingeben.
MfG Christoph Heger
@ Fabian Was sind Sie? Sind Sie nebenbei auch noch buddhistischer Hindu? Oder jüdischer Moslem? Oder
rechtshändiger Linkshänder? Bei aller Liebe: Wie Freimaurerei und katholischer Glaube zusammenpassen
sollen – vor allem: Was da der Sinn sein soll –, das müssen Sie mir erklären.
Dr. Heger Sehr geehrter Herr Dr. Heger, ich gehöre dem christlichen Freimaurerorden an und unsere Lehrart
basiert voll und ganz auf den Inhalten der Heiligen Schrift. Ich lasse mir auch nicht vorwerfen, ein nicht
„braver“ oder gar schlechter Kathoplik zu sein. Die Unstimmigkeiten zwischen Kirche und Freimaurerei stammen
aus den Dreißiger Jahren des 18. Jahrhunderts und sind mittlerweile überholt. Historisch betrachtet
haben beide Seiten Fehler gemacht. Teile der Freimaurerei haben in Italien gegen den Katholizismus gekämpft
und der Heilige Stuhl hat nicht differenziert. Im CIC ist die Freimaurerei nicht mehr als verbotene Gesellschaft
manifestiert. Wir überlassen jedem Bruder seine Auslegung des christlichen Bekenntnisses. Meines ist
das Katholische und ich hatte bisher nicht das Gefühl, dass mir das jemand nehmen will. Es gab und gibt
auch keine „Weltverschwörung der Freimaurer“ oder was uns noch so angedichtet wird. MfG Fabian
@ Ansgar, @ Stimme aus dem Tradiland @ Ansgar… …wie wahr, wie wahr, was Sie da schreiben… Die Häme
und der Hass sind derselbe, sekundär aus welcher Ecke sie kommen, die Niveaulosigkeit teilen sich einige
Vertreter der Tradis und Schwule… @ Stimme aus dem Tradiland „„Er ist dafür verantwortlich, dass keine
sorgfältige Katechese mehr z.B. in Hinblick auf die Keuschheit vor der Ehe erfolgte.““ Kann ich persönlich
widerlegen, wie gesagt, habe dutzende Katechesen von JPII eben über dieses Thema selbst gehört… „„Besonders
die im Glauben. Denn was bringt nach langer Abwesenheit von der Kirche die Charismatisiererei, die sämtliche
noch einigermaßen katholische Jugendbewegungen in der V2-Kirche beherrscht. Die Botschaft „verlaß die
auf Deine Gefühle“, keine griffige Kost, um davon zu leben.““ Von welchen Jugendorganisationen sprechen
Sie? Bitte um Besipiele… Und noch einmal, wie kommen Sie dazu, JPII zu unterstellen, er hätte die Kirche
irregeführt? Für mich sprechen die Fakten dagegen! „"… und die Reduzierung der 10 Gebote auf das 6.
Denn alle anderen wurden unter seinem Pontifikat paralysiert.““ Auch hier widerspreche ich vehement…
Ich weiss nicht, ist es Ignoranz oder Hochmut, sind Sie einfach nur schlecht informiert? Ich kann einige
Homilien JPII’s aufzählen, und verweise mit Nachdruck auf die Homilien auf seiner Polenreise im Juni
1991…
@Fabian:Traditionalisten Ohne den Traditionalisten zu nahe treten zu wollen. Aber einige von ihnen neigen
dazu, in vermessener Weise immer alles besser zu wissen Wie man gleich sieht, wissen sie natürlich nie
irgendetwas besser. …, ja sie bezichtigen andere als Ungläubige und die Freimaurerei der Häresie.
Furchtbar! Die Tradis behaupten doch ernsthaft, daß es Ungläubige gibt – ja sogar, daß die Freimaurer
Häretiker sind. Dabei wissen wir doch alle, daß die Freimaurer immer schon und besonders heute ganz
kreuzbrave und rechtgläubige Katholiken sind! Wie schön, daß uns Fabian aufklärt: Die Freimaurerei
versteht sich weder als Konkurrenz zur Kirche, noch als eine Art Glaubensgemeinschaft. Sonst würden wir
am Ende immer noch den Verurteilungen von weniger klugen Päpsten als dem gerade verblichenen Glauben
schenken. Toleranz und Beliebigkeit müssen keine untrennbaren Begrifflichkeiten sein, Und ich Unaufgeklärter
hatte immer geglaubt, die Toleranz zum Beispiel der Päpste gegen die Juden im Kirchenstaat sei ein Indiz
für deren Beliebigkeit gewesen! das muss man einfach mal so akzeptieren wollen. Ja, eben! Ich sehe es
endlich ein und gelobe Besserung. MfG Christoph Heger
Wer Papstbilder verbrennt… … ist zerebral benachteiligt. Und entfernt sich vom katholischen Glauben.
Wirklich, die Extreme berühren sich. Macht man sich den Spaß und schaut mal auf Homo-Internetseiten,
findet man Johannes Paul als „polnische Flugente“ u.a. verunglimpft. Von Tradi-Seite ist er ein Häretiker
und Freimaurer. Irgendwie beruhigt mich das: Der Narrensaum läuft um den heiligen Teppich. Wichtig ist,
was in der Mitte des Teppichs steht, z.B. Johannes Paul II.
Traditionalisten Ohne den Traditionalisten zu nahe treten zu wollen. Aber einige von ihnen neigen dazu,
in vermessener Weise immer alles besser zu wissen und glauben die reine Wahrheit gefunden zu haben. Sie
wissen es besser als der Papst, als das gesamte Kardinalskollegium, ja sie bezichtigen andere als Ungläubige
und die Freimaurerei der Häresie. Das ist nicht nur vermessen, sondern gerade angesichts der Freimaurerei,
sind diese Vorwürfe nichts anderes als ein hohes Maß an faktischem Unwissen. Die Freimaurerei versteht
sich weder als Konkurrenz zur Kirche, noch als eine Art Glaubensgemeinschaft. Toleranz und Beliebigkeit
müssen keine untrennbaren Begrifflichkeiten sein, das muss man einfach mal so akzeptieren wollen.
@ Breze …wie Sie dazu kommen JPII vorzuwerfen, er hätte keine bzw. falsche Katechesen gehalten? Er
ist dafür verantwortlich, dass keine sorgfältige Katechese mehr z.B. in Hinblick auf die Keuschheit
vor der Ehe erfolgte. Er ist dafür verantwortlich, das zehntausende Priester durch den NOM zu Apostaten
wurden. Davon für Jahrzehnte der letzte von mir geschätze katholische Priester, der Kaplan meiner Volksschulzeit.
Er hätte nach Paul VI. sofort die Notbremse ziehen müssen. Es geht in dem Punkt nicht um seine eigenen
Aussagen, sondern um seine Personalauswahl, die dies auf unterer Ebene nicht mehr ermöglichte und die
Reduzierung der 10 Gebote auf das 6. Denn alle anderen wurden unter seinem Pontifikat paralysiert. Von
welchen Irrwegen sprechen Sie, an denen JPII schuld sein soll? Besonders die im Glauben. Denn was bringt
nach langer Abwesenheit von der Kirche die Charismatisiererei, die sämtliche noch einigermaßen katholische
Jugendbewegungen in der V2-Kirche beherrscht. Die Botschaft „verlaß die auf Deine Gefühle“, keine griffige
Kost, um davon zu leben. …ich denke kaum, dass Gott so doof ist, seine Kirche für so lange Zeit einem
unfähigen, häretischen Papst zu überlassen… Gott hat sogar zugelassen, dass sein Erstlingsgeschöpf
unter den Menschen, Adam, in die Sünde fiel. Er hat zugelassen, dass sein eigener Sohn gekreuzigt wurde.
Er läßt noch immer zu, dass die Welt vom „Fürsten dieser Welt“ regiert wird.
@ Stimme aus dem Tradiland Danke, für Ihren sachliche und faire Antwort… Nur eine Bitte, erklären
Sie mir, wie Sie dazu kommen JPII vorzuwerfen, er hätte keine bzw. falsche Katechesen gehalten? Ich kann
mich an deren einige erinnern, zum grossen Teil selbst gehört, und was an ihnen falsch gewesen sein soll,
kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen… Von welchen Irrwegen sprechen Sie, an denen JPII schuld
sein soll? Ich denke kaum, dass er mich auf den falschen Weg gebracht hat, und empfinde es fast als persönliche
Beleidigung, ihn der Irrlehre zu bezichtigen… Er war über 26 Jahre lang Papst, und ich denke kaum,
dass Gott so doof ist (was die „katholischen“ Ultras ihm nolens volens unterstellen), seine Kirche für
so lange Zeit einem unfähigen, häretischen Papst zu überlassen…
Breze & Fabian Man muß die Standesgnaden des Stellvertreters Christi von den Ansichten und Einstellungen
JoPaII. auseinanderhalten. Im ersteren Falle hat er einen Beitrag geleistet, dass meine Gattin Jahre,
bevor wir uns kennenlernten, konvertierte. Im zweiteren Falle hat er durch den von ihm mitbewirkten –
zu verantwortenden – falschen Religionsunterricht, Ordensniedergang (darunter einer Schule, die ich besuchte),
NOM, falsche und fehlende Katechese, Charismatismus udgl. Jahrzehnte meines Lebens mitzuverantworten,
in denen ich Irrwege ging. Und nicht nur ich, sondern Millionen, von denen nur ein Bruchteil wieder zurückfand.
@ jaschaudichan, @fabian Brüllaffen… guter Vergleich, jaschaudichan… Fabian, ich denke, Sie fahren
zum ersten Mal nach Rom? Ich bin mir sicher, es wird Sie tief beeindrucken!!!! Ja, wir hier in Bayern
leben sozusagen wie die Made im Speck, nicht nur weil unsere Bistümer reich sind, sondern weil hier noch
ein einigermassen wohlgesonnnenes Klima der katholischen Kirche gegenüber herrscht… Berlin ist dagegen
tiefste Diaspora, ich war einige Male in Berlin, irgendwie fand ich diese Stadt deprimierend… Grüsse
aus München
Das heißt auf gut Deutsch: In Zukunft entscheiden ein paar Brüllaffen wer in der Kirche Heilig ist und
wer nicht? Seltsam. Denn gerade das ausführliche Prüfungsverfahren hat seinen guten Grund.
@ Breze Ja, als Selbständiger kann ich mir das mal erlauben noch wach zu sein. Schön, dass die Gräber
immer zu besichtigen sind, ich dachte ich hätte da mal was anderes gelesen. Der Petersdom im Ganzen muss
ja schon höchgst beeidnruckend sein, wenn ich mir allein die Bilder ansehe. Na Mensch, in München können
Sie ja richtig zufrieden sein. Bei uns gibt es Finanz-Probleme des Erzbistums, Zusammenlegungen von Gemeinde-Verwaltungen
und und und… Aber ich habe bisher noch keine leeren Kirchen vorgefunden. Die verhätlnismäßig wenigen
Katholiken in Berlin sind doch kirchentreuer als ich anfangs dachte. So, nun geht es aber ins Bett, ich
muss mich morgen auf einen Geschäftsremin vorbereiten und das nicht erst am Mittag. Ihnen eine gute
Nacht und Gottes Segen! Herzliche Grüße, Fabian
@ fabian Auch noch wach? Liebe Grüsse aus München… Ich freue mich sehr auf meine Reise nach Rom, es
wird anders sein ohne ihn (ich fahre zum 18. Mal nach Rom), aber Gottes Vorsehung hat uns einen deutschen
Papst geschenkt, wunderbar!!! Die Papstgräber sind täglich geöffnet, man muss sich nicht anmelden,
nur etwas Geduld mitbringen… Aber in den langen Warteschlangen habe ich schon viele Freunde gefunden,
man knüpft schnell Kontakte mit Menschen aus aller Welt…
@ Breze Ihre Vorfreude spüre ich förmlich! Na, ich „nerve“ hier auch schon meine Umgebung mit der Vorfreude
auf Rom. Es hat eben nicht jeder so viel Verständnis dafür, aber es ist ja auch nicht jeder katholisch.
) Schön, dass Ihre Pilgerreise so erbaulich war! Das Grtab des Papstes besuchen, wie ich heute las, ja
„nur“ 25.000 Menschen täglich. Das sind für Sie ja jetzt Peanuts. Ist die Krypta denn eigentlich täglich
geöffnet und ohne Voranmeldung zu besuchen? Ich bin sehr gespannt auf unsere Reise und da wir nicht nur
den Vatikan, sondern in erster Linie ganz Rom besuchen, werden bei mir sicherlich noch viele Pilgerreisen
folgen. Ich wünsche Ihnen sehr, dass Sie im Mai etwas vom Segen unseres großen Papstes mit nehmen! Beste
Grüße aus Berlin, Fabian
@ Fabian Hmmm… Wir haben es riskiert, spontan nach Rom zu fahren, obwohl es hiess, es wird alles gesperrt
wegen der vielen Menschen… Gott war sehr barmherzig, ich musste nur vier (!) Stunden warten und zwar
am Tag, gefroren habe ich also auch nicht… Wir sind sogar, wie durch ein Wunder noch auf dem Petersplatz
angekommen, um bei der Beisetzungsfeier dabeizusein… Ich sage Wunder, weil es angesichts der Massen
schier unmöglich war… Ich werde diesen Tag nie vergessen, es war… …unbeschreiblich, Trauer, Freude,
Dankbarkeit… alles zusammen, Ich werde im Mai nach Rom fahren und endlich, endlich sein Grab besuchen…
… wie gesagt, ich verdanke ihm unendlich viel…
@ Breze Danke für Ihr Lob! Nun ja, nach einiger Zeit des Mitlesens habe ich mich jetzt auch mal „aktiviert“.
Vorurteile sind hier ab und an zu lesen, das ist wohl wahr. Schade, dass ich den Papst nie getroffen habe,
aber nächstes Jahr im Sommer geht es nach Rom und ich werde mich auf den Petersplatz quetschen. Dass
Sie bei der Beisetzungsfeier dabei waren, finde ich großartig!! Aber jetzt sagen Sie nicht, Sie haben
stundenlang in der Kälte gestanden, um ovn seinem Leichnam Abschied zu nehmen!?‘Nicht dass Sie mich missverstehen –
ich habe großen Respekt davor, aber die Menschen müssen doch körperlich bald gelitten haben? Gruß
Fabian
@ Fabian Ich werde mir Ihren Tip zu Herzen nehmen… ) Ich bin sozusagen mit JPII aufgewachsen, ich bin
ihm dutzende Mal begegnet und ich kann beieibe nicht nachvollziehen, wie man ihm gegenüber solchen Hass
empfinden kann… Ich denke hier paart sich Ignoranz mit einer religiös verbrämten Idiologie… Ich
spiele oft mit dem Gedanken, diese Website aus meiner Favoritenliste zu löschen, aber Postings wie der
Ihre halten mich davon ab… Für mich ist JPII ein Heiliger, 80 % meines Lebens wären ohne ihn anders
verlaufen, ihm verdanke ich meinen Glauben an Jesus Christus und meine Liebe zu Kirche!!! Mir war geschenkt
bei seiner Beerdigung dabeizusein, sind diese 4 Millionen, die sich damals in Rom versammelten, denn alles
Verblendete??? Wohl kaum!!!!!
@ Breze Hallo Breze, da muss ich mich wohl in aller Form bei Ihnen entschuldigen! Ich habe Sie wohl deutlich
missverstanden! Tut mir leid. Beim zweiten Lesen habe ich auch Ihren Doppelpunkt gesehen. Am besten kennzeichnen
Sie ein Zitat künftig als solches, dann kommt es nicht so schnell zu Missverständnissen. Ihre Haltung
gegenüber Papst Johannes Paul II. teile ich in vollen Zügen. Ich erinnere mich noch genau, wie mir bei
seinem Tod die Tränen liefen. Mit 32 Jahren kannte ich ja gar keinen anderen Papst. Ebenso ergriffen
war ich nach dem Konklave, als die Glocke vom Petersdom einen Nachfolger bekannt gab. Beste Grüße Fabian
Danke Fabian und Gabriel Eure Zeilen hier zu lesen tut echt gut!!!! DANKE!!!!! Ich habe heute für ihn
gebetet, den ganzen Tag, und ich danke Gott auf den Knien, dass er mir in der Person von Johannes Paul
II. einen wahren Zeugen seiner Liebe geschenkt hat…
@ Gabriel Das ist mir allerdings auch aufgefallen. Hier wird generll ganz gerne mal die Axt heraus geholt.
Von christlicher Nächstenliebe oder Sachlichkeit ist da nicht viel zu spüren. Geschweigedenn vom Respekt
Verstorbenen gegenüber. Gruß Fabian
Der Todestag von Papst Johannes PauI II. …wurde hier in erschreckender Weise auch dazu genutzt, um in
ziemlich heftiger Weise über ihn herzuziehen. Man muß ja in manchen Dingen nicht mit ihm einer Meinung
gewesen sein, aber gibt uns das das Recht, daß man in solcher Weise über ihn herfällt? Das ist keine
Meinungsverschiedenheit mehr, aus vielen Zeilen sprechen regelrechter Haß und Hochmut. Ich finde das
traurig. Hat von denen, die sich hier über den Stellvertreter Christi erheben, heute, an seinem Sterbetag,
auch jemand für ihn gebetet? „Nach meinem Tod bitte ich um Gebet und Heilige Messen.“ liest man in seinem
Testament. Ob man nun immer einer Meinung mit ihm war oder nicht: Tun wir ihm diesen Liebesdienst. Das
wäre, in meinen Augen, vielleicht die angemessenere Weise, sich seines Lebens und Wirkens zu erinnern.
Die Muttergottes, die er von Herzen liebte, wird ihm sicher alle nötigen Gnaden erwirkt haben, um in
den Himmel zu kommen: Er trug im Tode ihr Skapulier vom Berge Karmel. Totus Tuus.
@ Breze und Marcel @Breze Muss man Ihre Bemerkungen bez. Papst Johannes Paul II. verstehen? Nestbeschmutzer?
Neue Weltreligion? Gotteslästerung? Erläutern Sie Ihre seltsame These doch mal. @ Marcel Da Sie ein
bekennender Fan der Priesterbruderschaft St. Pius X. sind, wundert mich Ihre Bildersammlung nicht. ) So
etwas würde ich hier nie genehmigt bekommen. Ich habe ein gerahmtes, kleines Bild von JP II., ich darf
es nur nicht aufhängen, sonst hängt was schief – nämlich der Haussegen. Bei allem Respekt vor der FSSPX
und ihrem Wunsch nach Durchführung des tridentinischen Ritus – ich hoffe Sie Marcel teilen aber nicht
diese unreflektierten und absurden Verschwörungs-Thesen bez. der Freimaurerei?
„Advocatus diaboli“ Ich lasse mich gern von Sirilo berichtigen, daß es doch einen „advocatus diaboli“
im Seligsprechungsverfahren von PP JP II gibt. Die Information, daß in einer neuen Ordnung solcher Prozesse
ein „advocatus diaboli“ nicht mehr vorgesehen sei, habe ich der Presse entnommen. MfG Christoph Heger
@Evelin mulier non vult. Frau Evelin Danke für dieses Zeugnis der Gerechtigkeit und Liebe! Gottes Segen
für Sie und – trotz aller Differenzen – auch Ihren Gatten.
Inhalt und Form Evelin schrieb: An dem Tag, an dem JoPaII. völlig unverdient und skandalös selig gesprochen
wird, werde ich sein Bild, welches jetzt noch bei uns an der Wand hängt, eigenhändig verbrennen. Da
bin ich froh, daß meine Suche nach einem geeigneten Bilderrahmen für ein JP2-Bild länger andauerte
als meine Papalisten-Phase… Der Bilderrahmen umrahmt inzwischen ein Photo S.E. Erzbischof Marcel Lefebvre,
den Retter der hl. Messe aller Zeiten. Den Wandplatz für ein Papstbild reserviere ich, bis ein passendes
gefunden ist vom hl. Papst Pius X. Die Konzilskirche hat eine Menge verloren… Was wir verloren – what
we have lost www.kreuzforum.net/showthread.php?tid=175
Mir wird übel Mir wird übel, wenn ich das hier lese:Wahrlich: Ein Nestbeschmutzer der Kirche. Seine
Seligsprechung wird ein Skandal, der zum Himmel schreit, ja nicht nur das: Es ist die Huldigung einer
neuen Weltreligion, die mit Christentum nichts mehr gemeinsam hat, eine Gotteslästerung also. speiübel…
Johannes Paul II An dem Tag, an dem JoPaII. völlig unverdient und skandalös selig gesprochen wird, werde
ich sein Bild, welches jetzt noch bei uns an der Wand hängt, eigenhändig verbrennen. mulier non vult.
Frau Evelin
„Advocatus diaboli“ Bei dem Seligsprechungsverfahren, das momentan auf der Ebene des Bistums Rom läuft,
gibt es durchaus einen „Advocatus diaboli“: den Diözesangeistlichen Msgr. Giuseppe d’ Alonzo, der alles
zu sammeln hat, was einer Seligsprechung von Johannes Paul II. entgegensteht.
Die „Pastoral-Brüderlichen“ Hier wieder nur braun-schwarze Currysoße, Das ist dann wohl die Dialogkultur
der Pastoral-Brüderlichen, die sonst den lieben langen Tag von „Dialog“ schwadronieren – mit den Juden,
mit den Muslimen, mit den Kommunisten usw. usw. Nur wenn sie auf Katholiken stoßen, die ihre schöne
neue Nachkonzilswelt kritisch hinterfragen, verläßt sie die neue Milde. Dann gilt, was mir schon in
den frühen 1980er Jahren der langjährige Kölner Hochschulpfarrer Monsignore Prof. Dr. Wilhelm Nyssen
schrieb: „Die Pastoral-Brüderlichen beginnen zu anathematisieren.“ – wobei sie sich deutlich mit dem
antifaschistischen Zaunpfahl Hilfe von links herbeiwinken. MfG Christoph Heger
Der wahre Nestbeschmutzer der Kirche Wahrlich: Ein Nestbeschmutzer der Kirche. Seine Seligsprechung wird
ein Skandal, der zum Himmel schreit, ja nicht nur das: Es ist die Huldigung einer neuen Weltreligion,
die mit Christentum nichts mehr gemeinsam hat, eine Gotteslästerung also. Die Unbelehrbaren, die jetzt
noch immer „santo subito“ schreien, werden sich alle einmal dafür verantworten müssen. An dem Tag, an
dem JoPaII. völlig unverdient und skandalös selig gesprochen wird, werde ich sein Bild, welches jetzt
noch bei uns an der Wand hängt, eigenhändig verbrennen. Der Gatte der Evelin
Päpstliches Küssen Im Laufe seines Pontifikats hat Johannes Paul II. bei seinen Reisen so viel verschiedenen
Flughafenbeton geküßt, daß dadurch der mutmaßliche Kuß des Koran relativiert bzw. der Koran mit Flughafenbeton
gleichgesetzt wird. Vgl. „Über das Küssen der Erde“ von Herbert Rosendorfer.
Sogar aus Anlass DES Jahrestages: Hier wieder nur braun-schwarze Currysoße, mit freundlichen Grüßen??
Selbst dem Hl. Papst Pius ging nicht von morgens bis abends ein fanatisches Mühlrad im Kopf herum („un
moderniste, un moderniste“). Der Realkonflikt währte von 1907 bis 1914. Aus diesen sieben Jahren sog
L’action francaise die Legimitation für ihre Deutung des „Katholizismus“, die Pius X. aber bereits 1914
verurteilte. Der Krieg vereitelte die Publikation des Urteils, das Montini 1975 wiederholt hat; Pius XI.
hat es im Dez. 1926 veröffentlicht. Die Revolte gegen das reale Papsttum (zugunsten eines abstrakten
Prinzips der Romanité) ist das Zeugungsdatum der Fraternité, die in Ecône das Licht der Welt erblickte.
P.S. Die Quellen, die „Dan Brown“ für Sakrileg benutzte, stammen aus der demselben trüben Soßeneimer.
Les extrémes se touchent!
Der Unterschied zwischen einem Sünder und einem Irrlehrer @ Ansgar: Was ist der Unterschied zwischen
einem pers. sündhaften Papst, der die Lehre der Kirche indessen hochhält, und einem persönlich untadeligen
Papst, der Irrlehren begünstigt und verbreitet? Der erste schadet seinem pers. Seelenheil, der zweite
dem Seelenheil von Millionen Gläubigen. Soviel zum Unterschied zwischen den Renaissancepäpsten („ital.
Prinzen“) und JoPaII. Darum ist es ja – so Christus – für einen Irrlehrer besser, mit einem Mühlstein
um den Hals im Meer versenkt zu werden, während er über Sünder derartige Äusserungen nicht tätigt.
Um das einzigartige Werk der Zerstörung noch zu krönen, soll JoPaII. seliggesprochen werden. Weil unten
der Begriff Nestbeschmutzung verwendet wurde. Es gibt in der Geschichte des 20. Jahrhunderts keinen Papst,
der das „Nest der Kirche“ so beschmutzt hat wie der JoPa-Papst. Der die Hl. Schrift und die Kirchenväter
nach Lust und Tollerei zitierte, der unwürdige Priester zu Bischöfen und Cardinälen bestellt, die Verteidiger
des Glaubens aber exkommuniziert hat. Der sich für fremde Sünden entschuldigt hat – die vielfach gar
keine waren oder zumindest keine der Kirche (was sowieso theologischer Schwachsinn ist) – der seine eigenen
Sünden niemals wiedergutgemacht hat. Ein Schauspieler auf Petri Thron. Ein inoffizieller Mitarbeiter
des poln. komm. Geheimdienstes. Ein Gefolgsmann der Bnai Brith. Nicht zufällig ist die spezielle Strafbestimmung
für Freimaurerei aus dem CIC unter seiner Ägide entfernt worden. Der Gatte der Evelin
Nun mal halblang! Es ist weder pietätlos noch „Nestbeschmutzung“, Bedenken gegen eine „Eiligsprechung“
zu haben. Es hatte schon seinen guten Grund, daß es bisher in Heiligsprechungsprozessen Fristen und einen
„advocatus diaboli“ gab. Die Ablenkung auf sittliche Verfehlungen früherer Päpste ist eben nichts als
eine Ablenkung. Es geht nicht um solche Verfehlungen, sondern um die Rechtgläubigkeit in der Lehre des
Papstes. Wer allerdings meint, die sei immer gewährleistet, irrt. MfG Christoph Heger
Nestbeschmutzer In Ermangelung jeder echten Pietät und einer kindlichen Verbundenheit mit dem verstorbenen
Stellvertreter Christi auf Erden, Johannes Paul II., können es manche, die von sich mit einer gewissen
Überheblichkeit beanspruchen, ganz und gar katholisch zu sein, es nicht unterlassen, ausgerechnet am
Gedenktag des Heimgangs von Johannes Paul II. das eigene katholische Nest zu beschmutzen, indem sie das
Andenken des hoffentlich bald seliggesprochenen Papstes verunglimpfen. RIP.
@ Josephus Der Koran-Kuß war in der Tat ein vollkommen unverständliches Zeichen – gerade angesichts
der Zahl von Blutzeugen, auch aktuellen, in muselmanischen Ländern. Werden wir dieses Symbol irgendwann
verstehen? Dennoch: An der Rechtgläubigkeit des Papstes zu zweifeln, ist ein starkes Stück. Jahrhundertelang
war der Stuhl Petri von italienischen Prinzen besetzt. Ich habe noch von keinem Tradi gehört, der sich
an deren religiös zweifelhaftem Verhalten stieße. Demgegenüber war JPII. heiligmäßig.
@Ansgar Angesichts der Größe unserer heiligen Kirche eine kleine Zahl. Unbeachtlich eben. Mit „beachtlich“
meinte ich allerdings nicht eine große Zahl, sondern die Persönlichkeit und den wissenschaftlichen Rang
der Zweifler. MfG Christoph Heger
Bedenken Dieser Papst hat viel Gutes getan, Bekämpfung des Kommunismus, dies ist nicht hoch genug einzuschätzen,
Einsatz für die Lebensrechte, hat aber leider auch äußerst zweifelhafte Zeichen gesetzt, die ihn in
Verdacht bringen, gegen das 1.Gebot verstoßen zu haben. (Gerade dies brachte ihm so viel Sympathie in
den Medien ein, dass sie aus der Weltmenschen-Sicht seine „erzkonservative“ Haltung aufwogen und viele
ihm diese schließlich „verziehen“. Der Zuspruch der „Welt“ scheint mir hier kein gutes Argument für
eine Heiligsprechung.) Ob er dies bewusst tat oder ob er verblendet war durch die moderne Theologie, zu
der er sicher auch einen Beitrag leistete, mag dahingestellt sein und kann ich nicht beurteilen. Als Mensch
war mir der Papst sympathisch, aber ich kann das Nachgeben, z. B. bei der Handkommunion, Einsatz von Meßdienerinnen
(Wo sie erlaubt wurden, sank in wenigen Jahren rapide die Zahl der Meßdiener, in unserer Pfarrei innnerhalb
von 2 Jahren von über 60 auf maximal 20 und stabilisierte sich später auf einem Niveau von 5-8), Bischof
Kamphaus Sondererlaubnis (hier ging es um Menschenleben), „Schein-Exkommunikation“ der Priesterbruderschaft
St. Pius X. nicht nachvollziehen. Aufgestoßen war mir zuletzt besonders das Küssen des Korans. Wusste
er noch was er tat? Es hieß ja immer und wohl zu Recht, er wäre bis zuletzt bei vollem Verstand gewesen.
Ich habe, auch wenn ich hoffe, dass er im Stande der Gnade Gottes gestorben ist und seine Verdienste hoch
anzurechnen sind, Bedenken.
Dr. Heger Den Vorwurf der Leichtfertigkeit können wir einander jetzt ad infinitum um die Ohren hauen.
Tatsache ist: Die Rechtgläubigkeit Johannes Pauls wurde nur von Moslems und Traditionalisten angezweifelt.
Streicht man erstere aus nachvollziehbaren Gründen, bleiben die Traditionalisten. Kardinal Meisner sagte
mir, das seien gut 1 Mio. Angesichts der Größe unserer heiligen Kirche eine kleine Zahl. Unbeachtlich
eben.
Leichtfertigkeit Sie schrieben: „Immerhin hat es nicht unbeachtliche Stimmen gegeben, die an der Rechtgläubigkeit
des verstorbenen Papstes Zweifel hatten.“ Sie irren. Es sind unbeachtliche Stimmen. Das halte ich für
eine Leichtfertigkeit. MfG Christoph Heger
@ Brandenburgis Ich würde doch sehr vorschlagen, dass Sie das selbst übernehmen. Außer Ihnen gibt es
sowieso niemanden, der das könnte. Als dann…Vorwärts mit Gott! Hochachtungsvoll B.
@ Dr. Heger Sie schrieben: „Immerhin hat es nicht unbeachtliche Stimmen gegeben, die an der Rechtgläubigkeit
des verstorbenen Papstes Zweifel hatten.“ Sie irren. Es sind unbeachtliche Stimmen.
Logischeweise… …muß dies so sein, denn: Eine Selig- bzw. Heiligsprechung der VII-Größen unterstreicht
den rechtmäßigen Charakter dieser Synode mit all ihren Folgen, und sie bringt die verbliebenen Katholiken,
die sich alleine über Assisi massig geärgert haben, in böse Zweifel ob ihrer Haltung! Schlauer Schachzug!
Nebenbei: Auch der Teufel kann Wunder wirken! Wobei ich nicht sagen will, daß JPII, ohne im Stand der
Gnade zu sein, von uns gegangen wäre. Wo, wie, was, das weiß nur GOTT. Allerdings diese Hochstilisierung
und dieses Santo subito ist mehr als verdächtig! Warum spricht dann niemand Pius XII. selig?
Zur Heiligsprechung: Vox Populi – Vox Dei Blickt man in die Kirchengeschichte, ist es bis zur Heiligsprechung
des Diözesanpatrons von Augsburg, Bischof Ulrich, im Jahre 995 durchaus Sache des Volkes und seiner Bischöfe
gewesen „seine“ Heiligen zur Ehre der Altäre zu erheben. Er, der hl. Ulrich, war der erste Heilige, den
ein Papst offiziell ins Verzeichnis der Heiligen eintrug. Mir fällt in der letzten Zeit immer verstärkt
auf, daß es Stimmen gibt, die permanent versuchen, alles am Pontifikat des verstorbenen Papstes schlechtzureden.
Ich danke Papst Benedikt XVI. von Herzen für die Eröffnung des Seligsprechungsprozesses!
Santo subito? Seit wann diese Anwandlungen von „demokratischem“ Populismus? Stehen wir vor einer Entwicklung,
nach der „dogmatische Tatsachen“ vom „Volk“ festgelegt werden? Sonst wird doch immer „vox populi“ als
„vox Rindvieh“ angesehen. Jedenfalls wird das Geschäft des „advocatus diaboli“ in den Kanonisierungsverfahren
für überflüssig angesehen. Das wundert einen denn doch. Immerhin hat es nicht unbeachtliche Stimmen
gegeben, die an der Rechtgläubigkeit des verstorbenen Papstes Zweifel hatten. Soll das jetzt alles unter
den Teppich gekehrt werden? MfG Christoph Heger