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Heute schon gefastet? + Das Konzil war innovativ + Erweiterungen zum Alten Meßbuch + Laptop und Handy + Dreckkübel über die Christen
Heute schon gefastet?

Vatikan. Papst Benedikt XVI. hat beim gestrigen Angelusgebet auf dem Petersplatz dazu aufgerufen, heute und morgen für den Frieden im Irak zu fasten und zu beten. Der Heilige Vater schloß sich damit dem Appell des Oberhaupts der chaldäischen Kirche im Irak, Patriarch Emmanuel Delly, an.

Das Konzil war innovativ

Italien. Der Oberrabbiner von Rom, Riccardo Di Segni, und der Präsident der jüdischen Gemeinde von Rom, Leone Paserman, verfaßten zum ersten Todestag von Papst Johannes Paul II. eine Grußbotschaft. Die Besuche des verstorbenen Papstes in der Synagoge von Rom, an der Jerusalemer Klagemauer und der dortigen Holocaust-Gedenkstätte hätten ebenso wie zahlreiche andere Gesten den Respekt zwischen „beiden Glaubensgemeinschaften“ gefördert: „Dank seines Werks ist die innovative Botschaft des Konzils gegenüber den Juden auf wirksame Weise umgesetzt worden.“

Erweiterungen zum Alten Meßbuch

Frankreich. Französische Benediktiner arbeiten gegenwärtig – angeblich mit dem Einverständnis des Papstes – an einer Neuausgabe des Alten Meßbuchs. Das Gerücht veröffentlichte der australische Weblogger ‘Dominicanus’ am Mittwoch unter Bezugnahme auf eine ungenannte, zuverlässige Quelle. In dem neuen Alten Meßbuch sollen angeblich Heiligentage und Präfationen aus dem reformierten Meßbuch von 1969 ergänzt werden.

Laptop und Handy

„Laptop und Handy haben in meinem Leben alles verändert. Ich bin nicht mehr so örtlich gebunden. Als Pfarrer einer Gemeinde mit über 11.000 Menschen ist es wichtig, daß die Leute die Möglichkeit haben, mit mir in Kontakt zu treten, wenn sie mich brauchen. Es ist wichtig für mich zu wissen, daß ich erreichbar bin. Ich bekomme täglich etwa 50 Telefonanrufe und etwa 200 E-mails. In einer Gemeinschaft dieser Größe bin ich täglich darum bemüht, Prioritäten zu setzen. Ich entscheide, was wichtig ist, was Leben und Tod betrifft, und was bis morgen warten kann. Ich liebe das. Ich empfinde das nicht als eine Belastung. Das ist ein Segen.“

Hw. Charles C. McCourt, Pfarrer von Appalachia in der Diözese Arlington in einem Gespräch mit der US-Tageszeitung ‘The Connection’.

Dreckkübel über die Christen

Deutschland. Ab dem 3. Mai will ein TV-Kanal in Deutschland einen Hetzfilm gegen Papst und Kirche ausstrahlen. Dagegen meldete sich kürzlich auch der Vorsitzende der evangelischen ‘Kirchlichen Sammlung um Bibel und Bekenntnis’ in Bayern, Andreas Späth, zu Wort. Späth teilte den Verantwortlichen des Senders mit, daß er die Herabsetzung der Religion für äußerst geschmacklos halte. Es sei „höchst befremdlich, daß man auf den Islam – wohl wegen seines latenten Gewaltpotentials – bis zur Selbstverleugnung Rücksicht nimmt, während man über Christen permanent Dreckkübel ausgießt – wohlwissend, daß man es sich hier trauen kann“. Späth kündigte einen Boykott der im Umfeld von Popetown werbenden Firmen an.

Der Hetzfilm ‘Papststadt’
Die Kirchenhetze 'Papststadt' versucht gezielt, die Kirche zu beleidigen und lächerlich zu machen.Hauptfigur der Zeichentrickserie ist der in Soutane und Turnschuhe gekleidete Pater Nicolas.Der Papst in 'Popetown' ist ein infantiler Maniker mit exzentrischen Gepflogenheiten.
      
11 Lesermeinungen
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#11   Christin   15:03:11 | Dienstag, 4. April 2006
Laptop und Handy ein Segen für das Überleben in der Welt
Ich bin zutiefst dankbar der Wissenschaft und der Technik dass es auch mir als Frau ohne besondere Bildung in der Welt möglich ist mich zu informieren und meine Gedanken mit Menschen zu teilen die so fern und doch so nah sind!
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#10   methusalix †   18:18:56 | Montag, 3. April 2006
@ alle entrüsteten: Vergessen Sie es!
Die Mohammed-Karikaturen waren und sind nicht justitiabel und dieser Trickfilm wird das auch nicht sein. Sparen Sie Ihre Energie für die wirklich wichtigen Dinge! Beten Sie einen Rosenkranz mehr für die Macher dieses Films. Liebet eure Feinde! Wobei ich mir gar nicht sicher bin, ob es die Väter dieses Films wirklich wert sind, von uns in die erste Reihe unserer Feinde gestellt zu werden. Da gibt es im innerkirchlichen Bereich doch bedeutend grössere Kaliber. Denken Sie an Küng & Co.!
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#9   virOblationis   15:48:46 | Montag, 3. April 2006
zweites Confiteor
Vom Volk wurde – soweit mir bekannt – zumeist nach der Predigt die „offene Schuld“ bekannt. Das zweite Confiteor wird in unserer Kapelle nach wie vor gebetet, und zwar von den Ministranten allein vor der Kommunion.
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#8   zwobbel   15:05:28 | Montag, 3. April 2006
Erweiterungen zum Alten Meßbuch
Hoffentlich wird es dann auch wieder um das zweite vom Volk gebetete Confiteor erweitert um das es vorher gekürzt wurde.
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#7   Fabian   12:16:49 | Montag, 3. April 2006
Wolfgang Kugler
Nicht dafür. :-)
Man könnte seitens des Senders höchstens mit Art. 5 Absatz 3 Grundgesetz, also der künstlerischen Freiheit, argumentieren. Wenn aber tatsächlich StGB § 166 Abs. 2 ziehen sollte, bliebe das GG unberührt. Das GG sichert die künstlerische und wissenschaftliche Freiheit nur bei Einhaltung der Verfassungs-Treue. Die Frage ist wohl die Auslegung der Paragraphen. Das Strafgesetzbuch spricht nämlich von einer „Beschimpfung“ einer Religion bzw. einer hier ansässigen Kirche. Nun wäre die Frage, ob man diese Serie als „Beschimpfung“ auslegen kann.
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#6   Wolfgang Kugler   11:29:41 | Montag, 3. April 2006
Bravo Fabian!
Danke im Namen vieler Katholiken für Ihre hervorragende Initiative! Ein herzliches Vergeltsgott
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#5   Fabian   10:51:30 | Montag, 3. April 2006
Ich lasse das prüfen/ mail an einen Volljuristen:
Zitat:
…Ist das juristisch anfechtbar, wenn die Serie ausgestrahlt wird? Meines Erachtens spielen dabei insbesondere § 166 StGB, Absatz 2 und GG Art. 4 Abs. 2 eine Rolle. Es handelt sich bei der Serie nicht um eine Karrikatur, nicht um eine freie Meinungsäußerung, sondern um eine Verunglimpfung im Rahmen einer fiktiven TV-Serie. Wegen der relativ einheitlichen Verurteilung der Mohammed-Karrikaturen, von Politikern etc. in der Öffentlichkeit, hielte ich es für mehr als fragwürdig, ausgerechnet in dieser Angelegenheit die Sache anders zu bewerten. Nicht nur die Katholische Kirche als Körperschaft, sondern auch ich als Katholik fühle mich durch eine solche Serie beleidigt. Die Serie überspitzt nicht, sondern stellt bewusst falsch dar, und zieht das Wirken der Katholischen Kirche und ihre Tradition ins Lächerliche. Dass die Serie von einem TV-Sender ausgestrahlt wird, der sich explizit an eine junge Zielgruppe richtet, halte ich zudem noch für verantwortungslos. Damit wird Jugendlichen bewusst ein völlig falsches Bild vom Vatikan übermittelt. Der Papst ist Oberhaupt von über 1 Milliarde Katholiken weltweit und somit Oberhaupt der größten Glaubensgemeinschaft der Welt. Wenn wir Jugendliche Zu Toleranz und Wertebewusstsein erziehen wollen, ist dies mit Sicherheit ein destruktiver falscher Weg.Prüfe doch bitte mal, in wie weit das in Deutschland durch wen angreifbar ist.
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#4   wolfgang e.   10:45:51 | Montag, 3. April 2006
Zuverlässig
Das Gerücht veröffentlichte der australische Weblogger ‘Dominicanus’ am Mittwoch unter Bezugnahme auf eine ungenannte, zuverlässige Quelle
Diese Zuverlässigkeit muss man sich auf der Zunge zergehen lasse :-)
Ich habe einen Freund, der hat einen Bruder, der der kennt jemanden, der einen Freund hat , der gesagt hat, dass sein Vater gelesen hat, dass im Internet ein Gerücht steht, ungenannt, aber zuverlässig. :-)))
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#3   Beobachterin   10:23:19 | Montag, 3. April 2006
Nützliche Idioten
Wenn man an die Ausstrahlung dieses Films denkt, braucht man nicht mehr zu fragen, was man unter „nützliche Idioten“ versteht.
Die „Christliche Mitte“ hat eine Unterschriftsaktion gestartet: „Nein zur Gotteslästerung – an die SONY Piictures Releasing GmbH“.
Leider steht nicht dabei, wohin die Christliche Mitte dann die Unterschriftslisten senden wird, dann könnte man sich unmittelbar mit einem individuellen Brief dorthin wenden. Man kann sich ja bei der Christlichen Mitte erkundigen (www.christliche-mitte.de) oder Unterschriftslisten anfordern. Es scheint heutzutage wirklich nicht mehr ohne solche Aktionen zu gehen, und man darf auch ihren Wert nicht unterschätzen.
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#2   stimme der vernunft †   09:47:42 | Montag, 3. April 2006
Oh Schreck!
Ab dem 3. Mai will ein TV-Kanal in Deutschland einen Hetzfilm gegen Papst und Kirche ausstrahlen.
Wird kreuznet jetzt etwa verfilmt? Muss das wirklich sein?
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#1   Wolfgang Kugler   09:45:28 | Montag, 3. April 2006
Massenprotest aus der katholischen Welt!?
Weiss jemand, wo man sich da hinwenden kann? Irgendwelche Produzenten, Intendanten, Sendeanstalten … Den Herrschaften sollte man mal geballt zeigen, dass Christen im allgemeinen und wir Katholiken im speziellen uns nicht zu Deppen machen lassen. Das werden wir uns nicht so einfach bieten lassen.
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