Interreligiöser Dialog
Die Lösung ist Hans Küng
Beim interreligiösen Dialog setzt der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Karl Kardinal Lehmann, auf die Erkenntnisse des umstrittenen Schweizer Theologen.
(kreuz.net) In einem Artikel in der ‘Neuen Zürcher Zeitung’ suchte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Karl Kardinal Lehmann, Ende März eine Antwort auf die Frage: Was ist eine gute Religion?

Der Artikel stand unter dem Titel „ Dialog ohne Machtanspruch“.

Der interreligiöse Dialog betreffe nicht nur die Religionen sondern auch den Staat und die Gesellschaft, erklärt der Kardinal zu Beginn.

Die Kirche sei schon lange mit der Frage des Dialogs mit nichtchristlichen Glaubensgemeinschaften konfrontiert, da sie als Weltkirche vor Ort mit anderen Religionen lebe:

„Ein Dialog ist nur dann möglich, wenn man sich – unbeschadet aller Unterschiede – zunächst einmal als Ebenbürtiger unter Ebenbürtigen akzeptiert (»par cum pari loquitur«).“

Für das Gelingen eines solchen Dialogs gebe es einige Kriterien, die heute besonders wichtig seien:

In jeder Religion müsse erkennbar bleiben, daß sie ganz auf Gott bezogen sei. Gott dürfe nicht mit der Absolutsetzung endlicher Dinge verwechselt werden.

Eine Religion, welche die gleiche Würde aller Menschen verletze und die Menschen nach Rasse und Klasse, Herkunft und Stand, Bildung und Reichtum, ja nach der Zugehörigkeit zu einer bestimmten Religion einschätze und absolut setze, gefährde sich selber und wirke zerstörerisch.

Jede Religion müsse auch die richtige Freiheit der Menschen fördern. Religion müsse auch infantile Bevormundung zu überwinden und wahre Freiheit fördern.

Eher zu den Voraussetzungen des Dialogs gehöre die Frage der Religionsfreiheit.

Die moralische Pflicht des Einzelnen, den wahren Glauben zu suchen und anzunehmen, werde durch die Gewährung der Religionsfreiheit keineswegs aufgehoben oder relativiert, sondern lediglich von den Eingriffsmöglichkeiten staatlicher Gewalt geschieden und gegen sie gesichert.

Die Religionen müsse sich ferner bemühen, ein verbindendes Ethos zu fördern, das Konflikte meide und löse sowie Solidarität unter den Menschen schaffe.

In diesem Zusammenhang verweist Kardinal Lehmann auf den ehemaligen Tübinger Theologieprofessor Hans Küng, dem im Jahr 1980 die Lehrerlaubnis entzogen wurde.

Küng habe seit vielen Jahren und mit der Unterstützung einer Stiftung ein solches „Weltethos“ mit fünf zentralen Imperativen zu formulieren versucht:

„Kein Zusammenleben auf unserem Globus ohne ein globales Ethos! – Kein Frieden unter den Nationen ohne Frieden unter den Religionen! – Kein Frieden unter den Religionen ohne Dialog zwischen den Religionen! – Kein Dialog zwischen den Religionen und Kulturen ohne Grundlagenforschung! – Kein globales Ethos ohne Bewußtseinswandel von Religiösen und Nichtreligiösen!“

Man könne in allen kulturellen Verschiedenheiten von diesem „Weltethos“ ausgehen, das Hans Küng in vielen Veröffentlichungen entfaltet hat, erklärt Kardinal Lehmann.

Dabei sei es einfacher, mit einem bilateralen Dialog zu beginnen, bevor mehr als zwei Dialogpartner miteinander sprechen:

„Gerade auch in der örtlichen Nachbarschaft muß dies beginnen, wenn der große Dialog auf die Dauer gelingen und fruchtbar werden soll“ – so der Kardinal.
      
38 Lesermeinungen
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#38   miles immaculatae   12:37:30 | Samstag, 8. April 2006
Logos und Ethos
In seinem Grundlagenwerk vom Geist der Liturgie stellt Benedikt XVI. andere Prinzipien auf, als der Hans-Küng-Verehrer Lehmann. Die weltethische Ausdünnung des Glaubens kritisiert Benedikt unter dem Gesichtspunkt des absoluten Primats des logos vor dem ethos. Im selben Buch findet sich eine Auseinandersetzung mit dem vor allem in den 70iger und 80iger Jahren- der großen Zeit von Hans Küng, dem Erschröcklichen – propagierten Primat der sogenannten Orthopraxie. Das Buch ist von 1999, ähnliche Aussagen Benedikts finden sich in reicher Zahl. Bei meinem Bischof scheint da noch wenig angekommen zu sein.
Manchmal wünsche ich mir so eine Art lutheranische Revolution der Kirche. Sola fide – so verkürzt dieses Programm auch war, es hat der Kirche geholfen, sich aus einem anderen Denkgefängnis zu befreien – dem Ablaßunwesen des 16. Jahrhunderts. Das war auch so eine Art von Orthopraxie, allerdings auf geistlich-spritueller Ebene. Heute meint so mancher, er könne schon mit der Wahl der richtigen Partei das ewige Heil gewinnen.
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#37   Laurentius2   16:22:18 | Mittwoch, 5. April 2006
Rahnerschüler Nr.1 & Rahnerschüler Nr.2
„Lieber Hans, wir haben mehr gemeinsam als uns trennt!“, sagte Herr L. zu Herrn K auf dem letzten Katholikentag (Quelle: DLF-Radiosendung).
Bedarf es noch eines weiteren Kommentares ???
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#36   Benedikt   17:00:16 | Dienstag, 4. April 2006
@ Maledica
Sie setzen bloß die Schar jener fort, die gegen Lehmann zwar jedes mögliche verbale Geschütz auffahren, aber offenbar über seine Theologie nicht genug wissen, um ihn zweifelsfrei der Häresie zu überführen.
Ein Häretiker ist eine Person, welche von der gängigen Lehre abweicht.
Häresie ist zunächst einmal die beharrliche Leugnung oder das beharrliche Zweifeln an einer zu glaubenden Wahrheit (fide divina catholica!), nachdem die Taufe empfangen wurde. Ein einfaches Verstoßen gegen eine niedere Vorschrift reicht für die Häresie nicht aus. Lehmann vertritt hier eine Auffassung, die möglicherweise bei anderen(!) zu einer häretischen Auffassung führen könnte. Die besteht darin, dass man der Meinung sein könnte, dass die notwendige Disposition zum Empfang der Kommunion nicht existiere. Wie aber Lehmann dieses Problem umgeht weiß ich nicht, vielleicht setzen Sie ja da mal an ;-). Falls er es ignoriert, so ist er immer noch kein Häretiker, sondern der Unlogik verfallen. Denn irgendwie muss man sich mit dieser Frage befasst haben, will man zu einem Ergebnis kommen.
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#35   Maledica   15:13:51 | Dienstag, 4. April 2006
@Benedikt
Es soll da auch mal Jemanden gegeben haben, der erst geglaubt hat, als er seine Finger in seine Seitenwunde legen durften.
Ich werde hier nicht alle „Hirten“worte und Ketzereien von Lehmann wiederholen, denn ein Blinder wird darin auch keine Häresien finden.
Diese sind auch durch das BO zu beziehen.
Ein Häretiker ist eine Person, welche von der gängigen Lehre abweicht.
Und dies tut Lehmann mehrfach!
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#34   FioreGraz   14:46:04 | Dienstag, 4. April 2006
Häretiker???
Extra Ecclesiam nulla salus!
In Ihrer Sichtweise ist Häresie hoch 2 und spottet der Tradition.
Dagegen spricht schon allein das gekuschel mit den anderen Religionen, welche angeblich alle denselben Gott anbeten. Daher braucht man ja auch nicht mehr dem Missionsauftrag gerecht werden.
Und Paulus der den Griechen den „unbekannten Gott“ prdigte führt uns Häretiker an.
LG
Fiore
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#33   Benedikt   14:06:07 | Dienstag, 4. April 2006
@ Maledica
Sind Sie noch katholisch?
Die Standardfloskel der Hilflosen.
Wenn ja, dann würden Sie wohl erkennen, daß Lehmann ein Häretiker ist!
Machen Sie sich über meine Erkenntnisse mal keine Gedanken. Beweisen Sie lieber, dass Lehmann ein Häretiker ist. Ich kann das nicht, da ich zu wenig von ihm gelesen habe.
Daher braucht man ja auch nicht mehr dem Missionsauftrag gerecht werden.
Nur ist das keine Aussage Lehmanns, sondern IHRE Interpretation. Wegen Ihrer Interpretationen kann man Lehmann aber nicht zum Häretiker machen.
Die Zulassung von wiederverheiratet Geschiedenen zur Kommunion ist gleichwohl Häresie
Nein, ein disziplinärer Irrtum. Ähnlich wie eine unerlaubte Bischofsweihe. So etwas kann keine Häresie sein, weil es keine Irrlehre ist, es ist nämlich überhaupt keine Lehre, sondern faktisches Handeln. Oder beten Sie irgendwo: Ich glaube an die Unmöglichkeit, Geschiedenen die Kommunion zu reichen? Merkwürdige Gebete haben Sie.
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#32   Maledica   13:22:59 | Dienstag, 4. April 2006
@Benedikt
Sind Sie noch katholisch?
Wenn ja, dann würden Sie wohl erkennen, daß Lehmann ein Häretiker ist!
Extra Ecclesiam nulla salus!
Dagegen spricht schon allein das gekuschel mit den anderen Religionen, welche angeblich alle denselben Gott anbeten. Daher braucht man ja auch nicht mehr dem Missionsauftrag gerecht werden.
Die Zulassung von wiederverheiratet Geschiedenen zur Kommunion ist gleichwohl Häresie, denn wer in schwerer Sünde lebt, dem fehlen die Voraussetzung die Kommunion würdig zu empfangen.
Frauen zu Diakonen weihen zu wollen widerspricht auch klar der Lehre…
und und und
Lehmann ist ein Häretiker, wenngleich er der legitime Bischof auf dem Heiligen Stuhl von Mainz ist- leider!
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#31   Benedikt   10:52:04 | Dienstag, 4. April 2006
@ Maledica
Keiner dieser Lehmann = Häretiker Schreihälse konnte mir jemals darlegen, wo genau Kardinal Lehmann Häresien verbreitet. Unter jedem Artikel hier steht lediglich solches à la „Dieser Mann ist einfach unglaublich“ – „Lehmann – Geh Mann“ usw., nie hat jemand anhand eines Zitats oder eines Aufsatzes schlüssig nachgewiesen, dass Lehmann gegen die Lehre verstoßen hat und worin dieser Verstoß exakt liegt. Auch Sie machen da keine Ausnahme.
Lautes „Häresie!“-Rufen ersetzt keine Beweisführung. Wenn Ihnen Lehmann nicht passt, dann ist das Ihre Sache. Mir gefällt zB sein professoraler Predigtstil nicht besonders, ja und? Deswegen fange ich noch lange nicht an, ihn als Häretiker zu bezeichnen.
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#30   Marcel   10:04:30 | Dienstag, 4. April 2006
Nicht
Dr. Regazzoni schrieb: Daran wird auch der mir durchaus sympathische Benedikt XVI etwas ändern können.
… meinten Sie: „Daran wird auch der mir durchaus sympathische Benedikt XVI nichts ändern können“ ?
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#29   Agiafortuni   09:23:52 | Dienstag, 4. April 2006
Botschafter
Warum verlassen Sie einfach nicht die Konzilskirche mit ihrer entstellten Ekklesiologie und schliessen sich der Péiusbruderschaft an. Die dort gepflegte Liturgie ist einwandfrei und auch für eine mit der katholischen Tradition übereinstimmende Katechetik ist auch gesorgt.
Was sich ein Herr Szabo alles erlaubt spottet jeder Beschreibung und dass ein Küng sich dazu noch die Unverschämtheit leistet, ihm Schützenhilfe zu gewähren zeigt doch auf unmissverständliche Weise, dass die Konzilskirche auf dem sicheren Weg zum vollständigen Zusammenbruch sich befindet. Daran wird auch der mir durchaus sympathische Benedikt XVI etwas ändern können.
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#28   28.IX-28.X   08:40:06 | Dienstag, 4. April 2006
Karierre!
Eins ist klar, Lehmann und Co. sind (wenn schon nicht Logenbrüder) nur Karierristen. Warum schenkt der Papst der Herde nicht solche Bischöfe, wie zB. A.M.Ligouri?
Beten wir dafür!!!
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#27   Botschafter   23:56:06 | Montag, 3. April 2006
an Parzifal & Eckner
Man: Die Glaubenskongregationsollte endlich handeln. Im Bistum St.Gallen, wo ich beheimatet bin, wirkt Bischof Ivo Fürer genau so und ist noch stolz darauf! Das Bistum St.Gallen ist eine „Abbruch-GmbH“. Kirchen werden geschlossen, Pfarreien zusammengelegt, Pastoralteams gebildet. (Zitat Bischof Fürer 3.06 Gommiswald: „Ich hab’s eingeführt und ich bleibe dabei“). Die Priester werden gekündigt, Laien aber eingestellt. Der Glaube verdunstet, Mystik war früher, die Sakramente werden teilweise substituiert oder abgeschafft. Die Nivelierung an die Lutheraner ist bald Realität. Im Religionsunterricht gibt’s vor der Erstkommunion keine Beichte mehr (mein Sohn in Widnau dieses Jahr). Alles wird reduziert auf eine humanitäre Ethik. Das Wort „Gott“ findet sich auch seltener in den Pfarrblättern.
Wenn unsere Hirten nicht mehr an die Eine! kath. und apostolische Kirche und an die Werke, die Gott in der langen Geschichte nachweislich in ihr wirkte, sondern an die Gleichheit aller Religionen glauben, stellen sie alle Glaubenswahrheiten in Frage und sollten zurücktreten oder dann getreten werden, bevor sie dem Unglauben noch mehr Vorschub leisten.
Unsere Bischöfe und Kardinäle haben doch in mindestens einem Fach doktoriert, die sind doch nicht naiv. Darum kann ich nicht anders, als ihrem Handeln volle Absicht zu unterstellen.
Meine Herren, wollen Sie mir nun weiss machen, dass das alles Zufall ist?
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#26   Maledica   18:24:13 | Montag, 3. April 2006
@Benedikt
Ungläubiger Thomas!
Die häretischen Aussagen Kardinal Lehmanns sind hinreichend bekannt.
Dokumentiert durch Aufzeichnungen von Fernsehshows, seine grauenvollen „Hirten“worte, und durch etliche Augenzeugen!
Wer es fassen kann, der fasse es.
Sie werden es sicher auch nicht glauben wenn dieser rote Bischofe die Ketzereien ihnen persönlich ins Angesicht schleudert!
Ach diese Klerikalisten
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#25   Ansgar   17:33:36 | Montag, 3. April 2006
@ Karl Murx
Sie intendieren natürlich, „Papalisten“ würden jeden Papst bejubeln. Doch ist dies nicht der Fall. Wir konservativen Katholiken (in Ihrem Sprachgebrauch „Papalisten“) sind überzeugt, daß der Heilige Geist bei der Wahl des Papstes wirkt. Deshalb wurde eben auch Kard. Ratzinger und nicht Kard. Lehmann gewählt. Sie haben in zahlreichen Beiträgen bewiesen, daß Sie über ein sehr fundiertes theologisches Faschwissen verfügen. Daher können Sie auch beurteilen, daß Ratzinger ein Theologe von Weltrang und das beste Pferd im Vatikan-Stall ist, während Lehmann doch wohl eher ein karrieristischer – Entschuldigung – Hanswurst ist. Ihr Gedankenspiel ist also unsinnig.
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#24   Elendester Sünder   17:27:35 | Montag, 3. April 2006
Neuen Weltordnung
Das mag die private Meinung des Heiligen Vaters sein, die ich persönlich nicht nachvollziehen kann.
Ich denke, daß die Rolle des internationalen, geistlichen Schiedsrichters, die die Kirche im Mittelalter innehatte, heute im Rahmen der Neuen Weltordnung mehr schlecht als recht von der Freimaurerei übernommen worden ist.
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#23   Horst Eckner †   17:15:04 | Montag, 3. April 2006
@Elendester Sünder:
Sogar Joseph Ratzinger fordert die Trennung von Kirche und Staat:
„Die Kirche darf sich nicht selbst zum Staat erheben oder als Machtorgan in ihm oder über ihn wirken wollen. Dann macht sie sich selbst zum Staat und bildet so den absoluten Staat, den sie gerade ausschließen soll. Sie würde durch die Verschmelzung mit dem Staat das Wesen des Staates und ihr eigenes Wesen zerstören.“
Hab ich mir mal notiert, finde die Belegstelle nicht. Ist auf jedenfalls aus „Wahrheit, Werte, Macht“.
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#22   Benedikt   17:11:04 | Montag, 3. April 2006
@ Elendester Sünder
fordert dazu noch die Schaffung einer Welteinheitsreligion.
Ihre Interpretationsgabe ist offenbar unbegrenzt.
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#21   Karl Murx   17:01:35 | Montag, 3. April 2006
Der gute Benedikt XVI. und der böse Lehmann
Hätte man Lehmann kreiiert und er würde sich jetzt Judas I. nennen, so hättet ihr Ratzinger zur Zielscheibe und würdet euch fragen, wann man den in den Ruhestand versetze.
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#20   Elendester Sünder   16:57:02 | Montag, 3. April 2006
Freimaurerische Ziele und Grundsätze
Lehmann hebt mehrmals die sogenannte Religionsfreiheit hervor, die eine abzulehnende strikte Trennung von Staat und Kirche voraussetzt. Er schwärmt von der Globalisierung und fordert dazu noch die Schaffung einer Welteinheitsreligion.
Egal ob er selbst offiziell Logenmitglied ist oder nicht, jedenfalls vertritt er ganz klar freimaurerische Ziele und Grundsätze.
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#19   Ansgar   16:55:04 | Montag, 3. April 2006
@ Horst Eckner
Der Papst könnte Kardinal Lehmann natürlich von seinem Posten entfernen. Aber was würde geschehen, täte er dies (jedenfalls, wenn es auf unelegante Weise geschähe). Benedikt würde damit mehr Schaden anrichten, als wenn er Kardinal Lehmann im Amt läßt.
Dennoch: Man mag die Zitate aus dem Artikel kaum glauben. Wer so daher salbadert, ist doch kein katholischer Bischof! Solche Gedankengänge sind maximal noch bei einem Theologieprofessor zu tolerieren, aber doch nicht bei einem Hirten!
Gibt es nicht noch irgendwo ein freies Amt für den „interreligiösen Dialog“, etwa auf Pitcairn, wohin man diesen Kardinal versetzen könnte?
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#18   Benedikt   16:27:09 | Montag, 3. April 2006
@ Parzival: Zu Beobachter
Viel interessanter als die Frage nach dem „handeln“ ist die, wer mit „man“ gemeint ist…
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#17   Horst Eckner †   16:10:58 | Montag, 3. April 2006
@Botschafter
Kümmern Sie sich mal um Ihren eigenen Job und nicht um den des Papstes. Wenn der Papst meint, Kardinal Lehmann sei ein „Maulwurf“, dann wird er auch entsprechend „handeln“. Wenn er das nicht tut, müssen Sie dieses Urteil des kirchlichen Lehramts im Gehorsam annehmen und nach Ihren eigenen Fehlern suchen, anstatt sich zum Richter über einen Bischof zu machen. Tun Sie das nicht, so müssen Sie sich den Vorwurf gefallen lassen, sich selbst ohne kirchlichen Auftrag zum Richter über den Papst gemacht zu haben („Der Papst bestraft Lehmann nicht, aber ICH weiß es besser als der Papst.“). Also entscheiden Sie sich: Entweder Gehorsam gegenüber dem Papst, oder persönliche Hybris („Ich darf über Kardinal Lehmann anders urteilen als der Papst es tut.“) – dann aber raus mit Ihnen aus der rechtgläubigen katholischen Kirche in Einheit mit dem Bischof von Rom, dem Nachfolger des Petrus.
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#16   Parzifal   16:07:27 | Montag, 3. April 2006
@ Botschafter
Was verstehen Sie denn unter handeln?
Jeder der nicht meiner Meinung ist wird standrechtlich erschossen oder wie?
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#15   Botschafter   16:05:08 | Montag, 3. April 2006
Maske
Lässt Kardinal Lehmann die humanitäre Maske fallen? Für wessen Interessen arbeitet er? – Für die gleichen wie der Theologe Küng? – Oder Kardinal Schönborn?
Hat man endlich die Kraft, die Maulwürfe komplett zu enttarnen und Sie mit Namen zu nennen und dann entsprechend zu handeln?
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#14   MK28   15:54:44 | Montag, 3. April 2006
Kirchenkrise
Parzifal schrieb:
Hans Küng hat zwar keine Lehrerlaubnis, dafür wurde er aber auch nicht exkommuniziert.
Herr Lehmann ist sogar Vorsitzender der BIschofskonferenz und Kardinal.
Und genau daran sieht man die Kirchenkrise.
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#13   Parzifal   15:46:01 | Montag, 3. April 2006
Hans Küng hat zwar keine Lehrerlaubnis,
dafür wurde er aber auch nicht exkommuniziert.
Herr Lehmann ist sogar Vorsitzender der BIschofskonferenz und Kardinal.
Was man auf dieser schismatischen, exkommunizierten Website so lesen muss (besonders auch von Leserseite) ist lustig und traurig zu gleich.
Sie sollten sich mal um ihre exkommunizierte Bruderschaft kümmern bevor sie anderen rechtgläubigen Katholiken erklären wollen was sie zu tun oder zu lassen haben.
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#12   Benedikt   15:40:09 | Montag, 3. April 2006
@ Krzyszek
Ich verstehe nun wirklich nicht, was gegen einen friedlichen Dialog mit den anderen Religionen sprechen soll.
Einfach ist ein solcher Dialog in der Tat nicht. Er kann nur unter Beachtung des Missionsauftrages Jesu geführt werden, spricht er darf kein Dauerzustand sein und muss darauf angelegt sein, Sympathien für die christliche Glaubenslehre zu erwecken.
Ganz schlecht ist ein Dialog, der sich nur mit Hilfe von Anbiederungen unterhalten lässt. Das ist kein ehrlicher Dialog, und dem anderen wird etwas vorgemacht. In einem wirklichen Dialog zwischen Islam und Christentum wäre also als erstes zu klären, wie man damit umgeht, dass die eine Religion oftmals zum Töten der Ungläubigen aufruft und die andere darauf ausgelegt ist, alle Ungläubigen zu missionieren. Das sind Gegensätze, die sich nicht miteinander vereinigen lassen.
Gleichwohl kann man es nachvollziehen, dass man keine erneuten Religionskriege haben will. Unter diesen Gesichtspunkten ist eine Verständigung sicher möglich und wünschenswert.
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#11   Horst Eckner †   15:38:15 | Montag, 3. April 2006
@jaschaudichan
Da hab ich ja richtig was gelernt. Bisher war ich immer der Meinung, ein Argument ließe sich nicht mit Hinweis auf Nationalität und Wuchs dessen, der es vorgebracht hat, widerlegen. Aber das scheint im christlichen Diskurs ja anders zu sein.
Können Sie mir sagen, wer noch alles von vornherein nicht ernst genommen werden muss? Schwedische Nonnen über 1,80 m? Pakistanische Priester mit braunen Augen? Weitsichtige französische Biologie-Professoren? Sicher können Sie mir hier weiterhelfen!
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#10   jaschaudichan †   15:03:35 | Montag, 3. April 2006
Das Bild bringt es zum Ausdruck
(der Artikel in der NZZ auch) Ein fetter pseudointellektueller Deutscher der keine Ahnung vom Christsein hat.
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#9   zwobbel   15:02:49 | Montag, 3. April 2006
an sarah
oh doch!
Der Mann weiß genau was er tut und er weiß auch genau was er sagt!
Warum wohl pflegt er sonst seine logenartigen Kontakte und Treffen mit Maurergesellen?
Irgendjemand bezeichnete den mal als den größten Kirchenfeind in Deutschland.
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#8   Benedikt   15:00:03 | Montag, 3. April 2006
@ Maledica
Bischöfe werden mW vom Staat bezahlt ;-). Die von Ihnen geschilderten Aussagen sind wahrlich keine, die ich unterschreiben würde. Jedoch ist mir schon öfter aufgefallen, dass bei den Aussagen sog. konservativer und sog. liberaler Bischöfe mit Doppelmaß gemessen wird. Ohne die Originale gebe ich daher zu solchen Aussagen nichts Verbindliches mehr ab.
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#7   Maledica   14:53:04 | Montag, 3. April 2006
Holzhammer
@Benedikt
Von wegen Lehmann tritt nicht mit dem Holzhammer auf!
Mit dem Holzhammer gegen die Lehre der Kirche!
Wer in seinem „Hirten“wort verkündet, daß bald Frauen zu Diakonen geweiht werden können und Wiederverheiratet Geschiedene zur Kommunion zugelassen werden, wer in der Jahresabschlußandacht verkündet, daß man das katholische Profil ja nicht zu sehr nach außen zeigen soll, um niemanden auf den Fuß zu treten, wer in der Talkshow einem Selbstmordassistenten beipflichtet, dieser Kardinal benützt den Holzhammer für die Feinde des katholischen Glaubens.
Dieser Bischof ist einfach nicht ernst zu nehmen.
Doch er bekommt zu viel Geld.
Und dies leider auch mit meiner Kirchensteuer!!!
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#6   Sarah   14:52:15 | Montag, 3. April 2006
Die Lösung ist Hans Küng
Kaum zu glauben, so ein Schwachsinn.
Herr, vergib Kardinal Lehmann, denn er weiss nicht, was er da redet.
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#5   Krzyszek   14:49:51 | Montag, 3. April 2006
Mit dem Schwert?
„Da z.B. Petrus, Paulus, Andreas, Matthias, Thomas,…
alle damals existenten Religionen achteten und als ebenbürtige Gesprächspartner schätzten, blieben sie in Jerusalem und eröffneten ein New-Age-Center.“
Sie unternahmen ihre Missionsreisen aber auch nicht mit dem Schwert und zwangen Andersgläubige das Christentum anzunehmen.
Ich verstehe nun wirklich nicht, was gegen einen friedlichen Dialog mit den anderen Religionen sprechen soll.
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#4   Andreas   14:28:17 | Montag, 3. April 2006
Wer an mich glaubt…
…wird das ewige Leben haben.
Zuvor heißt: Geht hin und lehret alle Völker und tauft sie auf den Namen…
Interessant, daß die Apostel eine derartige Dialogbereitschaft à la Lehmann und Küng hatten.
Da z.B. Petrus, Paulus, Andreas, Matthias, Thomas,…
alle damals existenten Religionen achteten und als ebenbürtige Gesprächspartner schätzten, blieben sie in Jerusalem und eröffneten ein New-Age-Center.
Nach Rom, Indien, Griechenland,… fuhren sie nur zu sogenannten: Treffen der Weltreligionen
Dort faßten sie sich gegenseitig an den Händen und jeder betete zu seinem Gott.
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#3   Benedikt   14:17:12 | Montag, 3. April 2006
@ quis ut deus
Hat nicht Jesus gesagt: lässt euch taufen und glaubt an mich?
Hat das der Kardinal Lehmann nie gelesen oder gelernt
also langsam zweifle ich schon…!
Das ist es wohl, was Lehmann als
„moralische Pflicht des Einzelnen, den wahren Glauben zu suchen und anzunehmen“
bezeichnet.
Der Vorwurf, den man Lehmann machen kann ist, dass er es oft an Deutlichkeit fehlen lässt und sich zu sehr mit diesen Dingen beschäftigt. Nun, das sagt noch nicht aus, dass alles falsch ist und für den Holzhammer ist halt auch nicht jeder geboren.
Dan bezieht er sich noch auf Küng unglaublich…seit 1980 keine Lehrerlaubnis was ist das für ein Kardinal…
mir wird schlecht…!
Die Küng’sche Weltethoslehre erscheint mir auch seltsam. Nichts desto trotz ist natürlich nicht JEDE Aussage von Küng automatisch Unsinn, nur weil er keine Lehrerlaubnis mehr hat. Ein bißchen konkreter muss man es mE schon machen.
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#2   virOblationis   14:03:14 | Montag, 3. April 2006
Ausgang des religiösen Dialoges
„Ein Dialog ist nur dann möglich, wenn man sich – unbeschadet aller Unterschiede – zunächst einmal als Ebenbürtiger unter Ebenbürtigen akzeptiert (»par cum pari loquitur«).“
Doch dabei dürfte es nicht bleiben, dies müßte nur der Beginn sein. Wenn es tatsächlich Katholiken (mit unverkürztem Glauben) wären, die den Dialog führen, würde schließlich gerade wieder die Einzigartigkeit des kath. Glaubens notwendig wieder hervortreten. – Wie G. K. Chesterton schreibt (in seinem Buch über Thomas von Aquin): „Die Einsicht, daß wahrhaft religiöse Menschen lernen sollen, einander zu achten, ist wirklich ein sehr großer Fortschritt. Die Achtung aber hat dort Ungleichheit entdeckt, wo die Verachtung nur Gleichmacherei kannte.“
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#1   QUIS UT DEUS   14:02:31 | Montag, 3. April 2006
Hilfe ist er noch Katholisch????????
Hat nicht Jesus gesagt: lässt euch taufen und glaubt an mich?
Hat das der Kardinal Lehmann nie gelesen oder gelernt
also langsam zweifle ich schon…!
Wo hat der studiert?
Ich denke Jesus hat wirklich Blut geschwitzt weil er solche sachen gesehen hat,wie er von den eigenen
verraten wird…HERR verzeihe uns wir sind schwach und blind…!
Dan bezieht er sich noch auf Küng unglaublich…seit 1980 keine Lehrerlaubnis was ist das für ein Kardinal…
mir wird schlecht…!
Muss mich glaub in das Gebet stürzen!
Ich bitte jeden der das liest das er Ihn + den Papst in seine Gebete und Hl. Messen einschliesst!
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