08:46:07 | Dienstag, 4. April 2006
Was die Krankheit von Johannes Paul II. offenbarte + Indirekte Kritik? + 94jähriger Jesuit darf die Alte Messe nicht mehr lesen + Teure Geschichte + Tauwetter?
Was die Krankheit von Johannes Paul II. offenbarteVatikan. Bei der Gebetsvigil für Johannes Paul II.
am Sonntag abend auf dem Petersplatz sprach Papst Benedikt XVI. vor den Pilgern auch über die Todeskrankheit
des verstorbenen Papstes: „Seine mit Mut getragene Krankheit hat alle für den menschlichen Schmerz aufmerksamer
gemacht.“ Dieses Leiden habe gezeigt, daß der Wert des Menschen nicht nur auf seiner Wirksamkeit und
Erscheinung beruhe, sondern auf der Person, die von Gott geschaffen und geliebt sei.
Indirekte Kritik?
Vatikan. Der ehemalige Präsident des ‘Päpstlichen Rates für den interreligiösen Dialog’, Erzbischof
Michael Fitzgerald, der von Papst Benedikt XVI. kürzlich in die
ägyptische Wüste geschickt wurde, erklärte
am 29. März in Rom nach Angaben von ‘CWNews’, daß der interreligiöse Dialog mehr als ein Aspekt der
kulturellen Diskussionen sei. Erst am 11. März hatte Benedikt XVI. den ‘Päpstlichen Rat für den interreligiösen
Dialog’ dem Kurienkardinal Paul Poupard – dem Präsidenten für den Päpstlichen Kulturrat –
unterstellt.
94jähriger Jesuit darf die Alte Messe nicht mehr lesenUSA. Ein 94jähriger Jesuitenpater aus Kalifornien
im Westen der USA darf die Alte Messe nicht länger in einer von der kirchlichen Hierarchie unabhängigen
Kapelle lesen. Das befahl sein Superior unter Androhung einer Suspendierung. Der 94jährige Jesuit missionierte
zeitlebens in China und kehrte erst vor einigen Jahren wieder zur Alten Messe zurück. Bis vor kurzem
zelebrierte er einmal wöchentlich in der unabhängigen Kapelle.
Teure GeschichteVereinigte Staaten.
Im Jahr 2005 haben die Diözesen, byzantinisch-katholischen Eparchien und Ordensgemeinschaften in den
USA im Zusammenhang mit dem sexuellen Mißbrauch Minderjähriger durch kirchliche Mitarbeiter umgerechnet
394 Millionen Euro ausgezahlt. Die Hälfte der Summe wurde von Versicherungen gedeckt. Im Jahr 2004 betrug
der Schaden 133 Millionen Euro. Die Zahl neuer Beschuldigungen fiel um 28% auf 783 Fälle. Das geht aus
einem Bericht der US-Bischofskonferenz von Ende März hervor. Seit dem Jahr 1950 hat der sexuelle Mißbrauch –
der vor allem die homosexuelle Unzucht an halbwüchsigen Burschen betrifft – die Kirche über 1.1 Milliarden
Euro gekostet.
Tauwetter?China. Erstmals hat ein hoher chinesischer Regierungsbeamter Kontakte zwischen
Peking und dem Vatikan zugegeben. Der Direktor der staatlichen Behörde für Religionsangelegenheiten,
Ye Xiaowen, erklärte vor der chinesischen Tageszeitung ‘China Daily’, daß diese Kontakte seit einiger
Zeit bestünden. Allerdings sei
ein Ergebnis aus diesen Gesprächen nicht abzusehen.
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#6
Laurentius2 16:02:03 | Mittwoch, 5. April 2006
#5
Fabian 14:50:44 | Dienstag, 4. April 2006
#4
Horst Eckner † 13:11:37 | Dienstag, 4. April 2006
#3
wolfgang e. 11:15:28 | Dienstag, 4. April 2006
#2
Benedikt 11:07:37 | Dienstag, 4. April 2006
#1
Horst Eckner † 10:35:46 | Dienstag, 4. April 2006