Kinderschlachtung
Sozialdemordkraten.
Der Adventsparteitag der österreichischen Sozialdemokraten fordert den totalen Krieg gegen die ungeborenen Kinder. Die Lebensschutzorganisation „Jugend für das Leben“ warnt vor den real existierenden Sozialisten: „Nichts ist einer echt sozialdemokratischen Politik so konträr wie diese plumpe Forderung nach dem Recht des Stärkeren.“
(kreuz.net, Linz) An ihrem Adventsparteitag in Wien haben die österreichischen Sozialdemokraten die Kinderabtreibung bis zur Geburt des Säuglings gefordert. Das verlangt ein einstimmiger Beschluß der SPÖ am 38. Parteitag.

Kritiker sprechen jetzt von „Sozialdemordkraten“.

Die Sozialdemokraten wollen die Abtreibung aus dem Strafgesetzbuch herausstreichen und Schwangerschaften rechtlich wie eine Krankheit regeln.

Zum Beschluß der SPÖ hat die österreichische Lebensschutzorganisation „Jugend für das Leben“ in einer Presseaussendung von heute Stellung genommen: „Eine Streichung aus dem Strafgesetzbuch würde bedeuten, daß auch gesunde Kinder legal bis zur Geburt abgetrieben werden könnten, die Schwangerschaft würde in die Kategorie ‘Krankheit’ eingestuft“, so die Presseaussendung.

Stolz erklärte die „Frauensprecherin der Sozialistischen Jugend“ , Stefanie Vasold, in einer Pressestellungnahme, daß die Forderung von den Sozialisten einstimmig angenommen worden sei. Der Antrag sei von den Bundesparteifrauen auf dem Parteitag eingebracht worden.

Die SPÖ fordert außerdem einstimmig, Abtreibungen müßten österreichweit kostenlos durchgeführt werden. Zur Kostenlosigkeit der Kinderabtreibung meint „Jugend für das Leben“ mit Anspielung auf die Salzburger Landeshauptfrau Burgstaller, welche im nächsten Januar die Abtreibung in ihrem Landeskrankenhaus durchdrücken möchte:

„Meinen Burgstaller und ihre Parteifreunde etwa, sie könnten ‘wohltätige’ Ärzte werben, die das allgemein verhaßte Abtreibungsgeschäft ohne Bezahlung verrichten? Oder verfolgen sie eher die Absicht, Abtreibungen vom Konto des Steuerzahlers abzubuchen?“

Diktatorisch übergangen würde die Bevölkerungsmehrheit, deren Gewissen das Töten von Kindern sowohl vor als auch nach der Geburt absolut verbiete. Man würde die Bürger zur Mitverantwortung zwingen für Handlungen, die sie als zutiefst menschenverachtend und widerrechtlich empfänden, so die Presseaussendung von „Jugend für das Leben“.

„Jeder ehrliche Sozialdemokrat würde sich für die Aussagen der Bundes-SPÖ in Grund und Boden schämen. Wo ist hier das ‘soziale’ Bewußtsein und wo ist die ‘Demokratie’? Nichts ist einer echt sozialdemokratischen Politik so konträr wie diese plumpe Forderung nach dem Recht des Stärkeren.“
      
1 Lesermeinung
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#1   Dolfus   17:32:21 | Montag, 13. Dezember 2004
O weh
Zum Himmel schreiende Zustände sind das! In den USA gibt es wenigstens eine breite Bürgerbewegung gegen diese gottesfeindliche Unrechtsgesetzgebung … wieso sind in Europa die Sozialisten die starke Kraft, während die Gegenkräfte den Schlaf des Gerechten schlummern?
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