08:24:34 | Mittwoch, 5. April 2006
Fels im Glauben + Homo-Propaganda zensuriert + Personenwagen hilft Kindern + Neuer Direktor im Studienseminar Traunstein + Niederschmetternd
Fels im GlaubenVatikan. Papst Benedikt XVI. las am Montag abend für seinen direkten Vorgänger ein
Requiem. Das Leben von Johannes Paul II. sei eine vollkommene Hingabe an Gott gewesen, so der Papst in
seiner Predigt: „Der verstorbene Papst, dem Gott zahlreiche menschliche und geistliche Gaben mitgab, ist
im Schmelztiegel von apostolischer Anstrengung und Krankheit immer mehr zu einem Felsen im Glauben geworden.
Wer ihn aus nächster Nähe erleben durfte, konnte seinen Glauben geradezu mit Händen greifen.“
Personenwagen
hilft KindernDeutschland. Knapp ein Jahr, nachdem der 22jährige Benjamin Halbe seinen
Volkswagen Golf –
der früher auf den Namen von Joseph Kardinal Ratzinger eingetragen war – für fast 190.000 Euro versteigert
hatte, gründete er mit dem Erlös eine Stiftung. Sie soll unter dem Namen „Hoffnungsschimmer“ schwerkranken
Kindern und ihren Familien zugutekommen.
Homo-Propaganda zensuriertBahamas. Die Zensurbehörde der
Bahamas hat die Ausstrahlung des
US-Homofilms ‘Brokeback Mountain’ verboten. Der Inselstaat Bahamas ist
Teil der Westindischen Inseln im Nordatlantik. Das zuständige Gremium lehnte den Film ab, weil er extreme
Homosexualität, Nacktheit und Schimpfwörter beinhaltet: „Wir denken, daß der Film für die bahamische
Öffentlichkeit keinen Wert hat.“
Neuer Direktor im Studienseminar TraunsteinDeutschland. Hw. Markus
Moderegger (35), bisher Kaplan in der Pfarrei St. Johann Baptist in Gröbenzell – bei München – wird
ab 1. September neuer Direktor des renommierten Studienseminars St. Michael in Traunstein. Aus ihm sind
viele Priesterberufungen hervorgegangen. Der bisherige Direktor Hw. Thomas Frauenlob wird neu als Mitarbeiter
an der vatikanischen Bildungskongregation tätig werden. Berühmtester Absolvent von St. Michael ist Papst
Benedikt XVI. Auch sein Bruder Georg besuchte das Studienseminar.
Niederschmetternd„Abuna Andraos,
Hilfsbischof der chaldäischen katholischen Kirche in Irak, nennt das Tempo, in dem sich die Anzahl der
Christen in den Gemeinden in Irak vermindert, niederschmetternd. »Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit und
ständige Angst zwingen immer mehr Christen zur Ausreise aus Irak. Die Menschen wollen ihr Land nicht
verlassen, werden jedoch von der sie umgebenden Situation dazu gezwungen«, erklärte er. Wie er weiter
sagte, habe sich die Situation in puncto des Schutzes der Lage und der Rechte der Christen nach den Parlamentswahlen
in Irak im vorigen Dezember kraß verschlechtert. »In Irak wimmelt es von Polizisten, ihre Zahl nimmt
fortwährend zu, besonders in der Umgebung von Bagdad. Aber die Ergebnisse ihrer Tätigkeit sind sehr
mittelmäßig«, betont der Bischof.“
Aus einem Kommentar von Piojr Romanow in der russischen Nachrichtenagentur
‘Novosti’ vom 4. April 2006.
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Christin 23:47:49 | Donnerstag, 6. April 2006