Die gegenwärtigen kirchlichen Mega-Sexskandale sind eine Folge der moralischen Gleichgültigkeit und Passivität der Bischöfe – nicht nur jener des liberalen Lagers. Von Dr. Gerard J. M. van den Aardweg, Psychologe und Fachmann in Fragen der Homosexualität.
(kreuz.net) Von katholischer Seite hätte man sich manchmal gewünscht, daß die riesigen Sexskandale
in den USA eine bloße Aufbauschung der Medien gewesen wären.
Viele konnten sich nicht vorstellen, daß
die Situation so dramatisch ist. Diese Ungläubigkeit mag die Naivität einiger Mitglieder der kirchlichen
Hierarchie erklären.
Für die meisten Bischöfe gibt es aber keine Entschuldigung. Sie zogen es vor,
die Warnsignale zu ignorieren, die zahlreich genug waren.
Einigen Bischöfen war die ganze Angelegenheit
im Grunde wohl auch ziemlich egal.
Diese langjährige Apathie muß im Licht der Tatsache betrachtet werden,
daß eine Mehrheit der westlichen Bischöfe seit langem nicht mehr bereit war, die kirchliche Sexualmoral
in ihrer Integrität anzunehmen, zu verkündigen und ihr konsistente Taten folgen zu lassen.
Wie hätten
sie, die mit der Ausbildung von Priestern und ihrer Überwachung (das Wort Episkopat kommt vom griechischen
Zeitwort ‘episkopein’ – überwachen) betraut waren, das Problem homosexueller Priester und Seminaristen
in den Griff bekommen können, wenn sie die moralische Wahrheit über Ehe und Sexualität im besten Fall
vereinzelt und ohne persönlichen Einsatz vertraten, wenn sie im Kampf gegen die Abtreibung kaum mehr
als eine oft vage und zweideutige verbale Unterstützung lieferten, wenn sie handelten und weiter so handeln,
als ob die Enzyklika ‘Humanae Vitae’ und ‘Evangelium Vitae’ für einen anderen Planeten bestimmt wären?
Dieses Urteil bezieht sich nicht nur auf offen oder halboffen dissidente Bischöfe, sondern auch auf
viele, die es lieben, ihre Rechtgläubigkeit zur Schau zu tragen.
Doch die Enzyklika ‘Humanae Vitae’
von Papst Paul VI. († 1978) forderte jeden einzelnen Bischof auf „eifrig und unaufhörlich mit den Priestern,
euren Mitarbeitern zusammenzuarbeiten“, um die Ehe zu schützen und heilig zu halten.
„Betrachtet diese
Aufgabe als eine eurer wichtigsten Verantwortungen in der gegenwärtigen Zeit“ erklärt Paul VI. in der
Enzyklika ‘Humanae Vitae’ 30 (Kursivsetzung hinzugefügt).
Es geht hier nicht um Randfragen, denn die
Lehre über die Geburtenregelung – ein Eckstein der christlichen Ehe – ist göttlichen Rechts (Humanae
Vitae 20).
Doch viele – besonders westliche Bischöfe, Ordensobere und Moraltheologen – waren nicht wirklich
am „göttlichen Recht“ interessiert, dafür umso mehr am humanistischen Zeitgeist.
Statt die Ehe zu schützen,
die Verhütungsmentalität zu bekämpfen und den Menschen mit allen Mitteln beizustehen, ihr Ehe- und
Sexualleben nach dem Willen Gottes zu formen, ließen sie allen ihren Weg: der Herde, der Leitung der
Priesterseminarien und den Pfarrern.
Vermutlich lehren auch alle rechtgläubigen westeuropäischen Priesterseminarien
den Buchstaben der kirchlichen Ehemoral – freilich ohne sichtbare Überzeugung.
Ein Priester, der in
einem solchen Seminar erzogen wurde und diese Lehre später in seiner Pfarrei konsistent verkündigt,
ist wie ein weißer Rabe.
Für die meisten zukünftigen Priester sind diese Fragen dagegen kein Thema.
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#44 GerdEric 07:37:57 | Donnerstag, 13. April 2006
Lieber Maledica Noch mal: Dann nenne mir doch mal einen katholischen Herrscher, der weder rumhurte, noch
morden liess… mir fällt da spontan der Bischof aus der Zeit der Täufer zu Münster ein. Ansonsten:
Splitter – Balken…
@GerdEric Wer lesen kann, ist klar im Vorteil! Bitte erst lesen, dann denken und dann erst posten!!! Ich
schrieb: Während Morden, Rumhuren etc durch den Sozialismus gleich welcher Couleur gedeckt ist, gab es
in der Geschichte zwar Verfehlungen von einigen Vertretern der Kirche, dies war jedoch niemals im Einklang
mit der katholischen Lehre. Diese handelten dann wider den Glauben, während die politischen Ideologien
Haß, TZerror und Mord als Maxime haben… Wenn die Kirchenvertreter rumgehurt haben, dann haben diese
in dem Augenblick wider die katholische Kirche gelebt. Während Sozen rumhuren, erfüllen diese die sozialistische
Doktrin!
Lieber Maledica Während Morden, Rumhuren etc durch den Sozialismus gleich welcher Couleur gedeckt ist,
gab es in der Geschichte zwar Verfehlungen von einigen Vertretern der Kirche, dies war jedoch niemals
im Einklang mit der katholischen Lehre. Diese handelten dann wider den Glauben, während die politischen
Ideologien Haß, TZerror und Mord als Maxime haben… Dann nenne mir doch mal einen katholischen Herrscher,
der weder rumhurte, noch morden liess… mir fällt da spontan der Bischof aus der Zeit der Täufer zu
Münster ein.
@GerdEric Da Sie wieder die gängigen Klischees bedienen, welche dem Pfaffenspiegel, Spiegel, Völkischen
Beobachter und anderer national- oder international-SOZIALISTISCHER Propaganda entnommen zu sein scheinen,
sollten Sie sich lieber den historischen Tatsachen widmen. Ihre Klischees entbehren jeglicher Diskussionsgrundlage.
Während Morden, Rumhuren etc durch den Sozialismus gleich welcher Couleur gedeckt ist, gab es in der
Geschichte zwar Verfehlungen von einigen Vertretern der Kirche, dies war jedoch niemals im Einklang mit
der katholischen Lehre. Diese handelten dann wider den Glauben, während die politischen Ideologien Haß,
TZerror und Mord als Maxime haben…
@ maledica und? sind dann alle Christen gleich? die Sachsenschlächter? die Lateinamerika „christianisierten“?
die Kreuzzügler? die… und die Piusbrüder, die Opus Dei, die Jesuiten die Evangelen? Die Hugenotten
und deren Mörder? die Katarrer und deren Mörder? die Täufer und deren Mörder?
#39 deusexmachina 15:52:30 | Dienstag, 11. April 2006
@Maledica Spätestens seit der Ermordung Röhms hatte sich das „Sozialistische“ in der NSDAP aber erledigt
und war reine Staffage. Schon vorher war der „Sozialismus“, jedenfalls, soweit es Hitler anbelangte, primär
dazu gedacht, den Wählern Sand in die Augen zu streuen. Hitler hielt eigentlich gar nichts davon, wusste
aber, dass man mit der Vokabel einige Wähler einfangen konnte.
Das geistliche Amt wird von Christus durch die Hand der Apostel empfangen Hrodgar: Gibt es in die Bibel
eine Stelle, an der Jesus Menschen bevollmächtigt und die Bestimmung trifft, daß diese ihrerseits nach
eigenem Dafürhalten weitere Menschen mit göttlicher Vollmacht austatten dürfen … Jetzt bitte, behandeln
Sie diese Frage nicht weiter ausweichend oder mit Implikationen. Sondern ganz selbstverständlich mit
einer klaren Antwort. Und diese wird heißen: Nein, eine Solche Stelle gibt es nicht. Paulus, der durch
Handauflegung Presbyter bestellt hat (vgl. Tit 1,5-9; Apg 14,23) lehrt, dass der auferstandene Herr selbst
es ist, der in der Gemeinde Menschen als Apostel, Propheten, Evangelisten, Hirten und Lehrer einsetzt:
Christus „stieg hinauf zur Höhe und erbeutete Gefangene, er gab den Menschen Geschenke. Wenn er aber
hinaufstieg, was bedeutet dies anderes, als dass er auch zur Erde herabstieg? Derselbe, der herabstieg,
ist auch hinaufgestiegen bis zum höchsten Himmel, um das All zu beherrschen. Und er gab den einen das
Apostelamt, andere setzte er als Propheten ein, andere als Evangelisten, andere als Hirten und Lehrer,
um die Heiligen für die Erfüllung ihres Dienstes zu rüsten, für den Aufbau des Leibes Christi.“ (Eph
4,7-12) Der Auftrag Jesu, alle Menschen zu seinen Jüngern zu machen, sie zu taufen und zu lehren (Mt
28,18-20) beinhaltet, so haben die Apostel es von Anfang an verstanden, die Vollmacht, ihre Sendung per
Handauflegung und Gebet an andere weiterzugeben.
@GerdEric Ismen sind zwar nicht das gleiche, wohl aber Sozialismus, ob er sich National oder International
gibt, spielt keine Rolle! Alles das selbe Pack, die einen rot und die anderen braun angelackt!
@ Maledica Ihnen scheint es aber historisch entgangen zu sein, daß die katholische Kirche weit mehr von
den NationalSOZIALISTEN verfolgt wurde. wo doch viele der Nazis selbst Katholiken waren… Auch unter
den Katholiken (und deren Geistlichkeit) gibt es viele Homosexuelle, trotzdem „verfolgen“ auch die Homosexuelle
(bliebe es bei der Ablehnung der Homosexualität, wäre das etwas anderes), z.B. hier im Forum. (nur weil
ich MUS in SozialisMUS, KommunisMUS, HumanisMUS, AlkoholisMUS, SexisMUS oder KatholizisMUS finde, ist
das alles nicht das gleiche)
News aus Maledicas Misthaufen? Wollen Sie also Opferzahlen gegeneinander aufrechnen – oder sagen, dass –
im Gegensatz zu Ihrer Kirche – Homosexuelle berechtigterweise von den Nazis verfolgt wurden? DANN SAGEN
SIE’s DOCH! Auf www.kreuz.net müssen Sie sich für solche Hetze nicht zu schämen – da haben Sie Zuspruch
aus den rechten Löchern Ihres Vereins! Also: ‘raus aus Ihrem Loch mitsamt weiteren Unverschämtheiten!
@Fello solche NAZI-Stimulantia können Sie vielleicht in Texte einbringen, wo es um RADIO MARIYA geht –
aber bei Homosexuellen ist das gegen jede historisch belegte Wahrheit. Schwule waren Opfer der NAZIS,
also ist ein solcher Vergleich nur in Ihrem Vokabular passend… achten Sie etwas mehr auf die Bilder,
die Sie aus Ihrem Kübel herauszerren… Oh getroffene Hunde bellen bekanntlich! Was ist denn gegen die
historische Wahrheit? Habe ich etwa angezweifelt, daß die Homosexuellen von den NationalSOZIALISTEN verfolgt
wurden, obwohl etliche von diesen selbst schwul waren? Ihnen scheint es aber historisch entgangen zu sein,
daß die katholische Kirche weit mehr von den NationalSOZIALISTEN verfolgt wurde. Ein Propagandamarsch
für abartige perverse Praktiken ist genauso verwerflich wie ein Naziaufmarsch!
@ Sympat: Selbstverständliches. Lieber Herr Sympat. Das Selbstverständlichste in einem Diskurs sollte
doch sein, daß man auf eine Frage eine Passende Antwort gibt oder aber mitteilt, daß man diese zu geben
nicht in der Lage oder nicht Willens ist. Meine Frage lautete: Gibt es in die Bibel eine Stelle, an der
Jesus Menschen bevollmächtigt und die Bestimmung trifft, daß diese ihrerseits nach eigenem Dafürhalten
weitere Menschen mit göttlicher Vollmacht austatten dürfen. Ihre Antwort ist: Ja, Menschen sind in der
Bibel Beschrieben, die andere Berufen haben. (Wörtlich: Natürlich wurde das Apostelamt weitergegeben,
z.B. Matthias erhielt das Amt des Judas (vgl. Apg 1,15-26). Oder was ist mit der Wahl der Sieben, die
von den Zwölf das Amt erhielten: „Sie ließen sie vor die Apostel hintreten und diese beteten und legten
ihnen die Hände auf.“ (Apg 6,6)[…]) Jetzt bitte, Herr Sympath, behandeln Sie diese Frage nicht weiter
ausweichend oder mit Implikationen. Sondern ganz selbstverständlich mit einer klaren Antwort. Und diese
wird heißen: Nein, eine Solche Stelle gibt es nicht. Und bitte, tun Sie nicht so, als hätten nur Sie
eine humanistische Bildung.
@ Sozialkatholisch Jesus verlangt ein inneres vom Herzen her befolgenden der Gebote. Auch das ist im „Alten
Bund“ nicht anders. ( normal müsste ich bei den schreiben dieser Worte knien) Nun, wir „knien“ uns schon
in diese Fragen hinein, weshalb wir in den Augen vieler unserer Mitmenschen hier Zeit vergeuden. allerdings
gehe ich davon aus, dass sich G’TT auch ohne Mensch zu werden, das Leiden der Menschen „erlebt“. Umkehr
zu IHM ist jederzeit möglich, auch ohne ein Kreuzesopfer. man darf aber nicht vergessen das Jesus sich
dem Nikodemus, der Pfarrisäer war, sich in besonderer Weise offenbart hat. und mit welchen Worten hat
er sich den ihm geoffenbart? doch mit hohen jüdischen Worten. herzlichen Gruss GerdEric
Zitate vom V1 „Ich habe nun diese heiligen Blätter geöffnet und – darf ich es offen sagen? – ich habe
nah und fern nichts gefunden, was die Ansicht der Ultramontanen bestätigte. Und noch mehr, zu meinem
großen Erstaunen finde ich in der apostolischen Zeit nicht einmal die Frage über einen Papst, welcher
der Nachfolger des heiligen Petrus und der Stellvertreter Jesu Christi wäre, so wenig als von Muhamed,
welcher damals noch nicht existirte.“ „Der heilige Cyrill, in seinem vierten Buch über die Dreieinigkeit,
sagt: „Ich glaube, daß man unter dem Felsen den unerschütterlichen Glauben der Apostel verstehen muß.“ „
„Daß der Patriarch in Rom von den frühesten Zeit an versuchte, alle Autorität an sich zu ziehen, ist
eine offenbare Thatsache; aber es ist ebenso offenbar, daß er die Oberherrschaft nicht besaß, welche
die Ultramontanen ihm beilegen wollen. Hätte er sie besessen, würden die afrikanischen Bischöfe – voran
Augustin – es gewagt haben, die Berufung auf die Beschlüsse seines Obertribunals zu verbieten?“
Selbstverständliches @Hornist Mangels griechischer Buchstaben habe ich zu Recht „Ekkläsia“ geschrieben,
und nicht die latinisierte From „ecclesia“. @Hrodgar Mir fehlt ja hier allein schon Platz, um alle „Ekkläsia“-Stellen
anzugeben. Such sie einfach selbst: Griechische Konkordanz www.olivetree.com/…bin/EnglishBible.htm Search
in: Greek NT Eingabe: ekklhsia Natürlich wurde das Apostelamt weitergegeben, z.B. Matthias erhielt das
Amt des Judas (vgl. Apg 1,15-26). Oder was ist mit der Wahl der Sieben, die von den Zwölf das Amt erhielten:
„Sie ließen sie vor die Apostel hintreten und diese beteten und legten ihnen die Hände auf.“ (Apg 6,6)
Auch Barnabas und Saulus empfingen ihr Amt durch Handauflegung (vgl. Apg 13,3) Ich kann nicht verstehen,
warum man hier Selbstverständliches erklären muss.
@ Gerd Eric Wenn wir Die Gebote Gottes äußerlich beachten und nicht sündigen bzw, gesündigt haben
können wir vor Gott nach dem alten Bund bestehen. Jesus verlangt ein inneres vom Herzen her befolgenden
der Gebote. Man sollte sogar seine Gedanken so kontrollieren das sie immer auf Gott ausgerichtet sind.
In unserer Welt, besonders der modernen scheinbar unmöglich. Unser Gott hat sich selber dieser Unmöglichkeit
in der Menschwehrdung Christi unterworfen und unsre Nöte und Versuchungen selber auf sich genommen (
normal müsste ich bei den schreiben dieser Worte knien) und uns in seinem Kreuzesopfer wieder die Möglichkeit
zur Versöhnung mit Gott, ihm selbst, gegeben. Die Pfarrisäer haben heutzutage einen schlechten Ruf,
man darf aber nicht vergessen das Jesus sich dem Nikodemus, der Pfarrisäer war, sich in besonderer Weise
offenbart hat. Mahner die uns zu Gott führen sind wahrlich ein Geschenk.
@ Sozialkatholisch Die Pharisäer haben die Gebote damals leider nur äußerlich, gesetzlich befolgt.
Das wird behauptet, doch eigentlich wird ihnen vorgeworfen, dass sie selbst in der Lage sind, alle Gebote
zu befolgen, aber dem einfachen Menschen, dem z.B. die nötige Zeit fehlt, das Gleiche abverlangen. Ebenso
fordern die Pfarriseer, die Einhaltung der Lateinischen Messe, eben starre überkommene Riten, usw. Ich
sehe in den Pharisäern eher Menschen, die als Mahner zu den Menschen gehen, sich wieder G’TT zu zuwenden,
die eben sagen: „Mensch, es ist dir gesagt, was gut ist!“ Und wenn dies auch ein Pfarrer (ohne Überheblichkeit)
tut, dann ist er mir ein anerkannter Pfarriseer
@ sympathischer Sympath 1) Eine Bevollmächtigung zur Ausstellung weiterer Vollmachten ist nicht abzuleiten
Natürlich gab es die – muss ich jetzt alle Bibelstellen zitieren? Siehe nur die Pastoralbriefe, wo die
Einsetzung von Presbytern und Episkopen geschildert wird. Jo, dann zitieren Sie mal. Und zwar zu der Fragestellung:
Hat Jesus bei einer Aussendung die Ausgesandten bevollmächtigt, weitere Aussendungen vorzunehmen? Das
ist hier das Thema. Das „Älteste“ (Presbyter) und „Aufseher“ (Episkopos) ernannt wurden, ist außer frage.
Nur steht nirgends, daß diese die Vollmacht der Zwölf oder der 72 haben. Und es steht nirgends in der
Bibel, daß die Bindegewalt Petri weitergegeben wurde. Und es steht nirgends, daß Jesus jemanden Beauftragt
habe, den „Stuhl Petri“ weiter zu besetzen. Insofern sind alle Päpste ohne biblische Referenz auf ihrem
Thron! Wohl steht aber geschrieben:„Wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt werden“. Wow, der Thron des
Papstes ist sehr hoch (Auch bildlich gesprochen!). Und daß der Papst in all seiner Pracht der diener
aller sei, suche ich vergebens. Somit kann er nach bibel auch nicht der Erste unter den Leutz sein. Jetzt
kann man mir kommen mit „Diener im Geiste“ und so… Nur ist das schon wieder eine Umdeutung, denn in
der Bibel steht davon nichts. Also, Sympath, ich warte auf die Bibelstellen…Wo ist all das legitimiert?
Und bitte keine Kirchenlehrer. Denn deren Tun zweifele ich ja gerade an!
Sympat Darf ich „Du“ sagen? Ist nocht frech gemeint. Du schreibst hier :„ekkläsia“, so steht es da. Ich
weiß nicht, was Du für eine Übersetzung oder Abschrift hast. aber in Deiner Schreibweise sind 3 (DREI)
fehler in einem (!) wort enthalten, sodaß sich ein Leser schwerlich wird überzeugen lassen, daß Du
es just nachgeschlagen hast. Also ich weiß ja nicht, aber ich glaube fast, Hrodgar hat historisch gesehen
Recht mit seinen Aussagen. Ich denke wir Katholiken sollten einfach mal erklären, was wir damit meinen,
was wir sagen. Historisch betrachtet gab es zur Zeit von jesus noch keine kirche und Paulus hat an Gemeinden
seine Briefe geschrieben, die wir heute „freie evangelische Gemeinden“ nennen würden. Denn sie unterstanden
keiner Kirche, Die gab es noch nicht. Sie hatten kein Kanonisches Recht, das Gab es auch nicht. Und sie
lebten egalitär, das steht in der Apostelgeschichte. Ihre „Leiter“ hatten eher zu koordinieren. Und „das
Verbot zu heiraten“ gibt für Paulus als dämonische Irrlehre (1. Tim). Trotzdem schreibt Paulus, er wünschte
alle würden ehelos leben, wenn sie ihrer Triebe aber nicht Herr werden, sollten sie lieber Heiraten als
Unzucht treiben. Hätten die Menschen auf ihn gehört, dann wären wir Christen wirklich ausgestorben.
Sympth: Mt 16,18ff Mag sein daß in der Vulgata „Ecclesia“ steht. Logisch, diese wurde seitens der Ecclesia
im Sinne von „Kirche“ generiert. Der griechische Urtext lautet auf „Herausgerufenen“, was einhellig in
Luther84, Einheitsübersetzung, rev. Elberfelder und Patmos mit „Gemeinde“ übersetzt wird, sich also
auf eine Konkrete Gemeinschaft von Leuten bezieht, nicht auf eine Hierarchische Organisation. (In dieser
Art vgl. die Sendschreiben in Offb. „an die Herausgerufenen zu …“. Nicht „an die Kirchen zu…“. ) Die
Übersetzung mit „Kirche“ würde zur Folge haben, daß in Offb mehrere Kirchen beschrieben sind. Die Bindegewalt
in Mt16,19 wird direkt an Kephas übergeben (lat: Petrus). Somit müßte, wenn ich das auf die Ehe beziehe,
nur eine Ehe, die durch Petrus geschlossen wurde, untrennbar sein. Bestenfalls noch eine, die durch den
jeweiligen Papst geschlossen wurde (falls ich die Bevollmächtigung durch Bevollmächtigte akzeptiere).
Laut CIC spendet aber nicht mal der Priester das Sakrament der Ehe, sondern assistiert. Es spenden sich
die Eheleute gegenseitig. Und diese sind nicht vom Papst oder seinen Bischöfen beauftragt. Also ist die
Ehe garantiert nicht gem der Bindegewalt nach Mt16,19 zu betrachten. So, das waren 1500 zeichen.
Hrogar – nochmal Bibellesen! 1) Eine Bevollmächtigung zur Ausstellung weiterer Vollmachten ist nicht
abzuleiten Natürlich gab es die – muss ich jetzt alle Bibelstellen zitieren? Siehe nur die Pastoralbriefe,
wo die Einsetzung von Presbytern und Episkopen geschildert wird. 2)Das „tu es Petrus…“ wird im nachhinein
so gedeutet… heut abend muß ich mal nachsehen, wie das originale Wort war. „Kirche“, also „ecclesia“
mit sicherheit nicht, denn so etwas gab es noch nicht. Genau das steht da: ekkläsia! Kirche! 3) … der
von Paulus bevorzugten generellen Ehelosigkeit. Unsinn. Paulus hatte nichts gegen die Ehe, aber hob die
Ehelosigkeit als höhere Berufung hervor – das ist nach wie vor katholische Lehre, auch in Vat II. (OT
10) 4) Polygamie … „Episkopos“: Mann einer einzigen Frau. O Mann! Es ging doch um sukzessive Polygamie!
Der Bischof durfte nach dem Tod seiner Frau nicht wiederverheiratet sein. 5) „von Gott verbundenes“ …
Da steht nichts von „Kirchlich getraut unter bestimmten Formvorschriften“. Mensch! Petrus hat doch die
Schlüsselgewalt: „was du auf Erden binden wirst, das wird auch im Himmel gebunden sein, und was du auf
Erden lösen wirst, das wird auch im Himmel gelöst sein.“ (Mt 16,19)
Maledica, was meinen Sie mit dem Vergleich „Genauso wenig wäre er bei einer NPD-Parade mitgelaufen“ –
solche NAZI-Stimulantia können Sie vielleicht in Texte einbringen, wo es um RADIO MARIYA geht – aber
bei Homosexuellen ist das gegen jede historisch belegte Wahrheit. Schwule waren Opfer der NAZIS, also
ist ein solcher Vergleich nur in Ihrem Vokabular passend… achten Sie etwas mehr auf die Bilder, die
Sie aus Ihrem Kübel herauszerren…
Hej WolfgangZunächsteinmal vielen Dank für den wohltuenden Umgangston. Es trifft genau, was Sie gesagt
haben: Warum sollte meine Deutung richtiger sein? Aber warum nicht? Sehen Sie, ich denke, daß, gesetzt
der Fall Sie haben Recht in Sachen „Sohn Gottes“, dann hat Gott durch Jesus sicher sehr vieles bewirkt.
Aber eben vor allem in Richtung „Weg von starren Gesetzen, hin zum Gesetz der Nächstenliebe“. Paulus
hat dann eine theoretische Theologie darüber gebaut. Ich glaube ernsthaft, daß die Kirche nicht das
ist, wofür Jesus starb. Das ist gemessen an den Historischen Fakten über Jesus einfach unwahrscheinlich.
Denn um eine „Gottesorganisation“ mit starrer Hierarchie, geschriebenen Gesetzen und Formvorschriften
für die Gültigkeit religiöser Rituale zu haben. hätte Jesus sich mit den Pharisäern, mehr noch mit
den Saduzäern verbünden müssen, nicht anlegen. Was Jesus sagte war: Zurück zu einer Basisdynamik der
Nächstenliebe. „Splanchizomai“ statt Vorschriften. Dem samariter „drehte es die Eingeweide rum“ (wörtlich),
einen Artgenossen verletzt zu sehen. Der unfromme Häretiker wird zum Vorbild. Angewandte Liebe zum Prinzip.
Ährenabrupfen zur Provokation gegen Orthodoxie und Vorschriftenwahn. Heilungen am Shabbat zur Klarstellung
von Prioritäten. Das ist Euer Jesus. Freiheitsliebend ohne Ende. Und die Erfüllung der Gesetze dem Wesen
nach sieht er oft in der Formalen Übertretung. Sehen Sie. und das alles finde ich bei meinen Göttern.
So wie der Mann aus Samarien…Den Euer Jesus Euch zum vorbild setzt.
lieber Hrodgar Wieso soll jetzt deine Deutung die richtige sein? Auf welches Fundament stützt sich deine
Deutung? Sind deine Deutungen nicht viel verdrehter, als die der Kirche? Glaubst du wirklich, als Nicht-(mehr)-Christ
die Bibel besser zu verstehen als die Kirche? Nehmen wir einmal an, Christus ist wirklich Gott, der die
Menschennatur angenommen hat (Emmanuel = Gott mit uns). Gott macht sich also (nach unserem Glauben) die
Mühe, Mensch zu werden, sich in die Gewalt der Menschen zu begeben, zu leiden, zu sterben, und das alles
nur aus Liebe zu uns. Um uns zu erlösen, um uns zu heilen, um uns zu lehren, um uns ein Beispiel zu geben,
um uns zu Verstehen zu geben, was die Gebote Gottes wirklich bedeuten: dass das Hauptgebot die Liebe ist.
Und das ganze geschieht irgendwo in der Provinz, ganz unbeobachtet von den „wichtigen“ Geschichtsträgern,
in einer Zeit ohne Massenmedien. Verzeih mir, das kann man nicht glauben, ohne an die Kirche zu glauben.
Sollte sich Gott wirklich diese Mühe geben, damit danach alles wieder vergessen wird? Ergäbe das einen
Sinn? Gott vertraut uns Menschen, trotz unserer Schwachheit, viel an, er will nicht als „Deus ex Machina“
gewaltsam auftreten, lieber behutsam und unbemerkt einen Anstoß geben, und dann die Menschen selbst eine
wichtige Rolle spielen lassen, unterstützt durch seine Gnade.
Sakramentenbegriff. Dieser stammt, wie richtig gesagt wurde, erstmals von Augustinus (354-430) also etwa
380 jahre nach dem Mord an Jesus entwickelt. (davon ausgehend daß a. mit 30 seine Arbeit begann). Von
diesem Augutsinus stammt unter anderem dieser Satz: „Das Weib ist ein minderwertiges Wesen, das von Gott
nicht nach seinem Ebenbilde geschaffen wurde. Es entspricht der natürlichen Ordnung, daß die Frauen
den Männern dienen.“ Mit welcher Begründung gilt dieser Satz weniger als der Sakramentsbegriff als konstituierend
für die Kirche? Die Kirche basierd im Wesentlichen auf dem Sakrament als Institut. Der Begriff dazu wurde
380 Jahre nach Jesu Tod gebildet. Die Einsetzung der Kirche in die Nachfolgerschaft soll aber von Jesus
stammen. Nochmal: 29 n.Chr: Jesus spricht Worte, die angeblich die Einsetzung von Sakramenten darstellen.
30 n.Chr: Die Kirche wird bevollmächtigt 400 n.Chr: Die Kirche wird begründet durch Festlegung des Sakramentenbegriffes.
Also normal ist das ja nicht… denn erst einmal müßte der Abstrakte Begriff des Sakramentes als Institut
da sein, damit einer, der die Vollmacht hat, dieses als konkretes Sakrament einsetzen kann. Dann könnte
sich eine Kirche Gründen, die auf diesen Sakramenten basiert. dann (oder zeitgleich) könnte einer diese
Kirche bevollmächtigen Ergo: Diese gesamte Begründungslogik mit der Bibel kann nicht Funktionieren.
und wie unten gezeigt, sollte man die Bibelzitate immer im Zusammenhang mit der Lebenswirklichkeit Jesu
benutzen.
dümmer geht es nicht Stets sind es dieselben Kronzeugen, die für eine mögliche „Lebenserneuerung“ von
Homos angeführt werden: die antifeministische Autorin Christa Meves, deren Arbeiten geradezu mädchenhaft
die Männlichkeit verherrlichen, der Salzburger Weihbischof Andreas Laun und der erfolglose Buchautor
Gerard van den Aardweg. Dieser Heilungsmythos wird das bleiben was er ist: Ein Mythos Bleibt nur mehr
die Frage offen, warum sich kreuz.net dermaßen auf homosexuelle Themen einschießt? Das wissen aber nur
die Betreiber dieser Website selbst (homophobe Homosexuelle?), die sich hinter einem nichtssagenden Impressum
verstecken. Van den Aardweg als Fachmann für Homosexualität (weil er es selbst ist?) darzustellen, spricht
für ausgezeichnete journalistische Qualität. Das ist so dekadent, als würde man Papst Benedikt als
Pizzadienst-Zusteller darstellen…
bibellesen… 1)Die Aussendung der 72 bezieht sich auf direkte Bevollmächtigte. Eine Bevollmächtigung
zur Ausstellung weiterer Vollmachten ist nicht abzuleiten, den Jesus sagte nicht „Geht und sucht Euch
weitere die so handeln sollen in meinem namen wie Ihr“. Lesen Sie mal in der Bibel, es lohnt sich. 2)Das
„tu es Petrus…“ wird im nachhinein so gedeutet… heut abend muß ich mal nachsehen, wie das originale
Wort war. „Kirche“, also „ecclesia“ mit sicherheit nicht, denn so etwas gab es noch nicht. 3) 1korr spricht
vom Heiraten im gegensatz zu der von Paulus bevorzugten generellen Ehelosigkeit. Diese Schlug er in eschatologischer
Naherwartung als ds Bessere vor. Hätten die Christen so gahandelt, wären sie ausgestorben. 4) Das offensichtlich
Polygamie üblich war unter den Christen sieht man u.a. an der Hervorhebung der Forderung an den „Episkopos“:
Mann einer einzigen Frau. Wieso die betonung auf „einzige“ wenn nicht zur abgrenzung gegen „mehrere“.
Und wieso diese Forderung nur an den Episkopos? Andere Lesart: Ungeschieden. würde heissen, die anderen
durften sich scheiden lassen. 5) Die Stelle aus MK besagt daß „von Gott verbundenes“ nicht getrennt werden
darf. Da steht nichts von „Kirchlich getraut unter bestimmten Formvorschriften“. Kann mit gleicher Berechtigung
kann man interpretieren: Eine von Gott gegebene Liebe sollen Menschen nicht verbieten wollen…Beides
sind deutungen. Nur ist meine hermeneutisch sinnvoller, da Jesus gegen Formvorschriften aber für liebe
war.
@Brigitte Bussmann warum sollen Priester nicht bei Paraden mit marschieren, wo es um Homosexuelle geht.
Jesus wäre sicher auch mit marschiert. Denn er stellte sich immer auf die Seite derer, denen Unrecht
geschah. Es vergeht doch fast kein Tag, wo nicht irgend etwas über Homosexuelle hier zu lesen ist. Meistens
auch mit negativem Beigeschmack. Wie verletzend für die, die diese Wie verblendet doch heute Pastoralreferenten
sind! Jesus hätte nicht, sondern er hat! Er hat gelebt und Zeugnis abgegeben! Er hatt Sünde auch klar
definiert. Er liebt den Sünder, aber er haßt die Sünde. Zurschaustellung der Sünde in perversen Paraden
kann nicht gutgeheißen werden! Genausowenig wäre Jesus in einer NPD-Parade mitgelaufen, um für die
ach so „armen“ Nazis zu demonstrieren… …er hat der Sünderin vergeben und er hat gesagt: Sündige
von nun an nicht mehr! Eine Demonstration für die Sünde ist dann wohl eine Verhöhnung Gottes!
In diesem Fall, weil Hrodgar behauptet hat, dass verschiedenes an der Kirche unbiblisch sei. Wenn man
aber in der Bibel nachliest, wird mann merken, dass die Kirche sehr biblisch ist.
Hrodgar: Bibel lesen! „… sich anmaßen „in personam Christie“, also un der Person ihres Gottes zu handeln.
Eine solche unbiblische Anmaßung …“ (Hrodgar) Bitte erst die Bibel lesen, bevor man so etwas behauptet.
Jesus bevollmächtigte die 72 Jünger, in seinem Namen zu verkündigen: „Wer euch hört, der hört mich,
und wer euch ablehnt, der lehnt mich ab; wer aber mich ablehnt, der lehnt den ab, der mich gesandt hat.“
(Lk 10,16) Daher lehrt die Kirche zu Recht, dass die Priester „in persona Christi“ handeln. „Der Sakramentsbegriff
existierte bei Jesus genausowenig wie die Kirche.“ (Hrodgar) Jesus sagte: „Du bist Petrus und auf diesen
Felsen werde ich meine Kirche bauen und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen.“ (Mt
16,18) „Der Begriff der Ehe als Sakrament kam erst viel später und Polygamie war in der Urgemeinde üblich.“
(Hrodgar) Der Sakramentsbegriff kommt erst bei Augustinus vor, aber der Sache nach wurde die Ehe als Sakrament
verstanden: Heiraten solle man „im Herrn“ (1 Kor 7,39). „Üblich“ ist heute auch vieles, auch wenn es
unerlaubt ist, wie damals: „Darum wird der Mann Vater und Mutter verlassen, und die zwei werden ein Fleisch
sein. Sie sind also nicht mehr zwei, sondern eins. Was aber Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht
trennen …“ (Mk 10,7-9)
lieber Hrodgar Deine „Kenntnisse“ über die Anfänge des Christintums sind reine Vermutungen. Die kirchliche
Lehre hat ein wesentlich gesicheteres Fundament als du glaubst. Die Monogamie hatte sich zur Zeit Christi
auch in Israel längst durchgesetzt. Warum sollten die ersten Christen auf einmal Polygam gelebt haben?
Es gibt dafür nicht den geringsten Beleg, nur Legenden aus viel späterer Zeit (Dan Browns Geschichten
sind ganz jungen Ursprungs, großteils aus dem 20. Jh.). Kaum ein Wort Christi gilt als so sicher, wie
die Verwerfung der Scheidung, und Christus selbst begründet das mit Genesis, 1.+2. Kapitel. Auch du wirst
zugeben müssen, dass die 10 Gebote viel grundlegender sind, als die Reinheits- und Speisevorschriften.
Diese Vorschriften waren Teil des Alten Bundes, und waren äußerliche Zeichen, die eigentlich auf die
notwendige innere Reinheit hindeuten sollten. Allzu oft wurden sie nur äußerlich vollzogen, was von
den Propheten und auch von Christus heftig kritisiert wurde. Im Neuen Bund ist nur der äußerliche (sekundäre)
Vollzug der Reinheitsvorschriften aufgehoben, die innere, seelische Reinheit aber keineswegs. Christus
kam, um das Gesetz zu erfüllen (d.h. mit Sinn), nicht um es aufzuheben. Dass Christus die Kirche gründen
wollte, steht in der Bibel, auch ohne Verdrehung. Dass Priester bei der Spendung von Sakramenten „in persona
Christi“ handeln, ist keine Anmaßung, sondern eine Tatsache. Kein Mensch könnte die sakramentale Gnade
von sich aus spenden, denn die stammt von Gott.
Das Grundproblem besteht doch darin, und hier widerhole ich mich, daß gewisse Kreise sich anmaßen „in
personam Christie“, also un der Person ihres Gottes zu handeln. Eine solche unbiblische Anmaßung muß
zwangsläufig in all diese Probleme fürhen, die die Kirche heute hat. Hier beziehen sich Päpste auf
Kirchenlehrer ohne zu hinterfragen, woher diese denn ihrer „Weisheiten“ hatten. Da werden Bibelworte willkürlich
herangezogen, umgedeutet und verdreht um zu „beweisen“, daß Jesus ein Sakrament „eingesetzt“ hätte.
Der Sakramentsbegriff existierte bei Jesus genausowenig wie die Kirche. Jesus wollte das Judentum reformieren,
keine Kirche gründen. Die ganzen Moralgesetze der Kirche sind ein Konglomerat Römischen Rechtes (nach
dem Jesus gekreuzigt werden mußte!), Archaischen Hebräischen Grundsätzen und reger Phantasie früher
„Kirchenlehrer“. Willkürlich werden die 10 Gebote für gültig erklärt derweil man die Reinheitsgebote
nicht beachtet. Die Sexualgebote werden zum teil übernommen, aber nicht konsequent, da die scheidung
nicht möglich ist, wie im jüdischen Original. Der Begriff der Ehe als Sakrament kam erst viel später
und Polygamie war in der Urgemeinde üblich. Die Monogamie stammt woandersher und wurde übernommen, dann
aber mit einer Bibel begründet, die diese nur für den Episkopos verlangte. und das erst, nachdem man
sich entschieden hatte, die briefe des paulus zur bibel zu zählen. Leute, wißt Ihr eigentlich,was Ihr
glaubt?Wie das alles entstand? Und das soll jetzt Heilsnotwendig sein?
@ Brigitte Guten morgen Wo bleibt die Liebe, die Jesus verkündet hat? die findet man hier wohl vergebens,
da diese seite eigentlich nur dazu dient, auf andere herumzuhacken um sich aufgrund dessen besser zu fühlen.
(mit einigen ausnahmen an Usern wie z. b. Sozialkatholisch)
Homosexuelle warum sollen Priester nicht bei Paraden mit marschieren, wo es um Homosexuelle geht. Jesus
wäre sicher auch mit marschiert. Denn er stellte sich immer auf die Seite derer, denen Unrecht geschah.
Es vergeht doch fast kein Tag, wo nicht irgend etwas über Homosexuelle hier zu lesen ist. Meistens auch
mit negativem Beigeschmack. Wie verletzend für die, die diese Links öffnen und selbst homosexuell sind.
Wo bleibt die Liebe, die Jesus verkündet hat?
wieso erlaubt man den priestern nicht einfach zu heiraten. klappt doch bei den evangelisten auch? außerdem
sind selbst priester menschen, die ebenfalls dieses gewisse bedürfnis haben. das kann man doch nicht
einfach wegbeten?
Gotthard: Geschwafel Haben Sie wirklich noch nichts von den Sexskandalen in den USA gelésen, Herr Gotthard?
Hier wurden Schadenersatzsummen fällig, die in Ihrer Gesamtheit ganze Bistümer an den Rand des Konkurses
getrieben haben!
#6 bonifatius 23:12:38 | Donnerstag, 6. April 2006
Danke kreuz.net für diesen Artikel, der wieder eine klare Analyse über den Abfall von Gott zeichnet:
„Doch viele – besonders westliche Bischöfe, Ordensobere und Moraltheologen – waren nicht wirklich am
„göttlichen Recht“ interessiert, dafür umso mehr am humanistischen Zeitgeist.“
Geschwafel Wovon schwafelt denn dieser „Fachmann“? Wo sieht er denn gegenwärtig die „kirchlichen Mega-Sexskandale“?
Da sind mir wohl interessante Informationen entgangen, oder? Im Verbreitungsgebiet der in diesem Portal
benutzten Sprache gibt es sie Gott sei Dank nicht! Und die angrenzenden Sprachgebiete scheinen auch mage-skandalfrei
zu sein … also was soll dieser Fachmann mit seinen Analysen, die keine sind?
Von der Gleichgültigkeit zum Abfall Genau das ist der Punkt: Man vertrat schon noch irgendwie das, was
die Kirche lehrt, aber es fehlte das persönliche Engagement, das durch Opferbereitschaft beseelte Zeugnis.
Und so konnte es passieren, daß schließlich auch das Licht der Wahrheit verschwand. Die entsetzliche
Verblendung, die wir heute erleben, wurde durch die Lauheit vorbereitet.
Guten Abend Gerd Eric Das ist wirklich war vor dem Preis ist der Schweiß gesetzt und ohne Gottes Gnade
ist das halten der Gebote so gut wie ausgeschlossen. Das kaum noch auf die Gebote Gottes achtet ist hier
in Mitteleuropa (wahrscheinlich weltweit) leider Wirklichkeit. Selbst die die, die Gebote halten wollen
werden an allen Ecken und Enden in Versuchung geführt. Wenn wir nicht wie nach Ezechiel unser steigerndes
Herz in ein fleischliches verwandelt wird und Gott seine Gebote in unser Herz schreibt sieht es schlecht
für uns aus. Die Pharisäer haben die Gebote damals leider nur äußerlich, gesetzlich befolgt. Bei den
Pfarriseer, wie sie die schlechten Priester nennen ist meiner Ansicht nach entweder Lauheit, Unglaube
oder falsches vermessen auf Gottes unendlicher Barmherzigkeit der Fall (manchmal sogar bis zu alles drei).
Das Gebet um hl. Familien, hl. Priester und hl. Ordensleute kann Gott sehr vielseitig erhören, eins ist
sicherlich die Tugend des Fleißes.
Lieber Sozialkatholisch Heiligstes Herz Jesu, schenk uns hl. Familien, hl. Priester und hl. Ordensleute.
??? Das richtige Leben nach den Geboten G’TTES ist eine harte „Arbeit“, das fällt nicht vom Himmel. (mag
ja manchem rechtgläubigen Katholiken nachempfinden lassen, weshalb die Pharisäer dunnemals so beliebt
waren… (Wobei mir dieser Vergleich für die Pharisäer ehrabschneident ist, für manche Pfarriseer noch
ein Lob, denn sie lebten noch nach den Geboten G’TTES, wärend die Pfarriseer schon die meisten Gebote
verworfen haben))
Herr erbarme dich unser Da wundert man sich das der Respekt vor geweihten Personen verlorengegangen ist.!
Ich für meinen Teil respektiere schon lange keinen mehr aufgrund seiner Weihe, ich respektiere Menschen
die sich Christus hingeben und sich aufrichtig bemühen durch Christus ein Segen für die Menschheit zu
sein. Heiligstes Herz Jesu, schenk uns hl. Familien, hl. Priester und hl. Ordensleute.