Hans Küng und Kardinal Lehmann stimmen im wesentlichen überein
Die theologischen Leistungen von Hans Küng sind insgesamt als eine Fehlleistung zu betrachten. Von Leo Kardinal Scheffczyk.
(kreuz.net) Inzwischen hat sich das ökumenische Interesse des Schweizer Theologen Hans Küng auch auf
die Weltreligionen ausgedehnt, zu deren gegenseitiger „Transformation“ er rät.
Charakteristisch dafür
ist das Bekenntnis: „Als Christ kann ich dabei der Überzeugung sein, daß ich, wenn ich für mein Leben
und Sterben diesen Jesus als den Christus gewählt habe, seinen Nachfolger Muhammed, insofern er sich
auf den einen Gott und auf Jesus beruft, mitgewählt habe“.
Der von Küng befürwortete Transformismus
der Weltreligionen ist hier bereits vollzogen unter Preisgabe des christlichen Propriums.
Die Kirche
hat diese eindeutige Verfälschung des katholischen Glaubens schon 1971 zurückgewiesen mit der an den
Autor gerichteten Mahnung, solche Lehrmeinungen nicht mehr zu vertreten.
Auch die Deutsche Bischofkonferenz
hat an den Autor in einer Erklärung vom Jahre 1975 den „dringenden Appell“ gerichtet, daß er „die vom
kirchlichen Lehramt mehrfach abgewiesene Position nicht weiter vertritt“.
Die Auseinandersetzung führte
im Jahre 1979 schließlich zu einem Entzug der Lehrerlaubnis des Tübinger Professors – der aber dadurch
nicht an der Predigt und am Vollzug der Eucharistie gehindert ist, was viele Gläubige als widersprüchlich
empfinden.
Der Betroffene aber hat nie einen Widerruf geleistet, sondern die irrigen Thesen seinen Lesern
mit allen Mitteln moderner Propaganda und in monotonen Wiederholungen immer neu eingehämmert, stets unter
Aufbietung aller emotionalen Kräfte gegen die Kirche „wegen ihrer erneuten Erstarrung“, „ihres lernunfähigen
,Lehramts’ und ihrer Unterdrückung der Freiheit“.
Auf die Frage, warum er in einer solchen Kirche bleibe,
antwortete er mit dem Hinweis auf sein „Gefühl“, das ihm „den Sprung vom Boot der Kirchengemeinschaft –
für viele ein Akt der Ehrlichkeit und des Protestes“ – verwehrt und er sich „zuviel für die Einigung
engagiert habe“, allerdings nur für eine Einigung nach dem Ermessen seiner Subjektivität.
Mit dem ungebrochenen
Selbstbewußtsein des Dissidenten, der das Glaubenswidrige seiner Ansichten nicht zu erkennen vermag,
betrat Küng im Jahre 2004 die Arena des Ulmer Katholikentages wie ein Sieger, der keinen eigentlichen
Gegner zu fürchten hatte.
Denn auch Kardinal Lehmann, der es bei dem Diskurs mit der Vornahme einzelner
Ausstellungen an den nun schon etwas verstaubten Thesen Küngs bewenden ließ, bekundete ein weitgehendes
Einverständnis, wenn er sagte: „Ich habe nie einen Zweifel gelassen, daß ich zwar da und dort, aber
nur an einzelnen Punkten, nie im Sinne eines totalen Urteils, etwas anderer Meinung bin als Hans Küng …
Ich habe auch keinen Zweifel gelassen an dem, was er insgesamt theologisch geleistet hat“.
Daß dies
allein schon im Hinblick auf den erfolgten Lehrentzug für den katholischen Glauben eine – anerkennenswerte –
Fehlleistung war, sagte der Kardinal nicht.
Aus: „Vielfalt ohne Einheit. Gläubig ist noch nicht katholisch:
Zum »Höhepunkt« des Ulmer Katholikentages“, publiziert in der katholischen Zeitung ‘Tagespost’ vom
10. Juli 2004
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26 Lesermeinungen
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#26 Aldo Carigiet 11:52:56 | Sonntag, 16. April 2006
Küng steht über dem HL. Vater, Papst Küng war wie Ratzinger in Rom beim Konziel als Peritri dabei.Nur
war er viel schlauer und hat sich danach immer wieder in die Position über den Papst gesetzt. Wenn der
papst sich anpasst, dann ist er gut. Wenn er nicht gehorcht hat er die Zeichen der Zeit nicht erkannt.
D.h. der Papst müsst Küng gehorchen. Zum Glück haben wir die Hierarchie und nicht die Oligarchie mit
Ditatur-Tendenzen. Alle 265 Päpste -obwohl es auch schlechte gab- haben nie gegen Sitten- und Glaubensfragen
verstossen, was man von „Lehrbefugnis-Entzogenen“ Küng nicht sagen kann. Ueberall weiss er Bescheid.
Hätte Küng sein Wissen in der kath. Kirche positiv eingesetzt, wären wir viel mehr gewachsen und könnten
dem Friedensdienst unendlich viel mehr dienen. Die Klassenkämpfe, die er inszeniert ergibt viele Abgesprungene,
die keine Heimat mehr haben und erst noch unglücklich sind.Wollte das Küng wirklich? oder hat die Eigendynamik ,
die sich entwickelte einen anderen Lauf genommen wie bei Luther, Calvin, etc.? Schade um so gescheite
Köpfe die mit der Intelligenz spielen und das Herz und den Menschen , voralllem aber Gott aus dem Herzen-
verlieren. Küng hat aber noch Zeit, sich zu bekehren. Gruss von Aldo Carigiet
An Wolfgang Hallo Wolferl, ich denke mal, daß die Interpretation von Eros durch den Dogmatiker Stickelbroeck
am Seminar in St.Pölten authentisch ist. Das, was damit gemeint ist, paßt einfach nicht zur herkömmlichen
Gotteslehre und wärmt die Irrtümer Günthers wieder auf. Ich mache mich doch gar nicht daran, die „Deus
Caritas est“ selbst zu interpretieren. Ich stütze mich auf eueren Stickelbroeck ab. Soll der nicht wissen,
was Benedikt XVI. meint?
#24 catharina 15:19:12 | Donnerstag, 6. April 2006
Lieber Herr Murx, viele Leser werden Ihnen dankbar sein für den freundlichen Hinweis auf einige wichtige
Dokumente der Kirche. Als Katholiken werden sie das alles mit Ehrfurcht betrachten, werden aber zugleich
auch bemüht sein, es im richtigen Verständnis zu lesen. Zu einem solchen verhilft z.B. ein Blick auf
die Papstgeschichte. Kennt diese nicht manche Inhaber des Stuhles Petri mit einer Lehrvergangenheit, die
zumindest nicht völlig über jeden Zweifel erhaben war? (Und wenn es um andere hohe Kirchenämter geht,
wird es noch leichter sein, solche Vertreter zu finden, nicht wahr?) Auch ist es nötig, die Unterscheidung
zwischen einer festgestellten und einer nicht festgestellten Häresie zu bedenken. Wenn Sie als Privatperson
mit einer gewiß beachtlichen theologischen Bildung und ausgezeichnetem Lebenswandel den Vorwurf der Häresie
erheben, wird man das gewiß zur Kenntnis nehmen. Aber das letzte Wort darüber werden Sie wohl nicht
für sich in Anspruch nehmen, oder? Hoffentlich war das nicht wieder eine „dämliche Moralisiererei“.
Manchmal dürfte dieser aber angesichts so viel herrischem Stolz nicht ganz unberechtigt sein, oder?
#23 wolfgang e. 15:05:55 | Donnerstag, 6. April 2006
Wortklauberei Benedikt XVI verwendet das Wort Eros in Bezug auf Gott, und Herr Karl Murx schließt daraus,
dass der Papst meint, was Herr Murx meint, dass der Papst meint. Vielleicht meint der Papst garnicht,
was Herr Murx meint, dass der Papst meint. Vielleicht ist der Schluss des Herrn Murx genauso kurz gedacht,
wie der Schluss desjenigen, der das Wort „Zeugung“ in Bezug auf Gott Vater und Gott Sohn hört, und dann
fragt, wo die Mutter ist. Dass man mit dieser Methode überall Häresien sieht, ist nicht verwunderlich…
@ Karl Murx Ich denke sie sollten mal versuchen ihr Problem in der Bedeutung der Häresie zu suchen. Wenn
man dieses Wort zu eng fast gibt es fast keinen wahren Glauben und sie werden bei ihren Forschungen innerhalb
der Kirchenlehre auf noch viel mehr Unstimmigkeiten Stoßen. Natürlich darf man ihn auch nicht zu locker
nehmen, denn dann wird der wahre Glaube nicht gewahrt. Jesus hat doch den Aposteln den Geist der Wahrheit
verheißen der sie immer weiter in die Wahrheit einführen soll und er hat das Petrussamt mit binde und
Lösungsgewalt gestiftet. Natürlich sollte man nicht dem Zeitgeist verfallen, aber dennoch hat jede Zeit
unter anderen auch ihre speziellen Probleme die besonders angepackt werden müssen. Das wegfallen des
Antimodernisteneides für die Priester war bestimmt nicht vorteilhaft
#21 Karl Murx 14:36:55 | Donnerstag, 6. April 2006
Was für eine Entwicklung? Erstens, lieber „Sozialkatholisch“, ist diese nicht gegeben. Zweitens hat sich
jemand, der einer Irrlehre beigepflichtet hat, eine Zensur zugezogen, die ihn amtsunfähig macht. Bitte,
auch wenn manche es nicht mehr hören können, man lese die Bulle Pauls IV. und den Can.188 des Kirchenrechtes
von 1917. Ein Häretiker verliert „von selbst und ohne jede weitere Erklärung“ Amt und Würden. Der Kanon
weist auf die §§3 und 6 der Bulle Pauls IV. hin, von der er sagt, sie sei auf ewige Zeiten gültig.
Die Bulle sagt ausdrücklich, daß die Wahl eines Häretikers zum Papst ungültig ist. Das Brechen des
Antimodernisteneides ist bereits ein ausreichender Grund. Wenn sich jemand weigert, die Bulle zu lesen,
so kann ich es nicht für ihn tun. Wer sich der Häresie verdächtig macht, wird vom CIC1917 ebenfalls
definiert. Klar, das neue CIC hat alle solche Zensuren gestrichen, aber es wurde bereits von Nichtpäpsten
eingeführt. Ein neues Recht für eine neue Kirche.
#20 bonifatius 14:19:02 | Donnerstag, 6. April 2006
@Benedikt, der Diplomat Sie haben für Lehmann zu seiner Verteidigung gut gepostet. Ob konservativ oder
liberal (Definition?!), das ist doch egel! Ein Priester muß sich als Priester zeigen, sich danach benehmen
und dazu bekennen.Das spreche ich Lehmann ab. Siehe ihre Bemerkung: „ Außerdem wäre mal interessant
zu erfahren, was Lehmann davon hält, dass Küng das Gehormsamsversprechen der Bischöfe gegenüber dem
Papst mit dem Eid auf den Führer vergleicht.“
Ein par Fragen an Karl Murx Können sie sich nicht vorstellen das die Person Ratzinger sich auch entwickelt?
Muss man an den Limbus glauben? Hat Papst Ratzinger den Limbus verworfen? Glauben sie nicht das Gott die
Gnaden gibt seine Standespflichten zu erfüllen? Glauben sie nicht das er das beim Papst auch tut? Denken
sie nicht das man in Diskussionen seinem gegenüber trotz Meinungsverschiedenheit mit Anstand begegnen
kann? Glauben sie das sie in all ihren Ansichten absolut fehlerfrei sind?
#18 Karl Murx 13:18:33 | Donnerstag, 6. April 2006
Dämliche Moralisiererei Haben Sie schon einmal die Werke Ratzingers gelesen? Oder macht seine Erhebung
das von ihm geschriebene ungeschehen? Nehmen wir mal ein anderes Thema, den Limbus. Wie steht es damit?
Ratzingers hat in den 80ern offen zugegeben, daß er den Limbus verwirft. Was ist mit der Verwerfung der
Notwendigkeit der Einsetzungsworte für eine gültige Messe? Hält man uns hier zum Narren?
#17 catharina 12:50:49 | Donnerstag, 6. April 2006
Iudicium temerarium „Die Behauptung, daß die Dreifaltigkeit in Gott nicht wesentlich gegeben sei, sondern
nur als äußere Modi (Modalismus) in bezug auf uns, ist Sententia communis von Küng bis Ratzinger.“
Lieber Karl Murx, wissen Sie wohl, was die klassische Moraltheologie ein „iudicium temerarium“, ein „freventliches
Urteil“, nennt? Ich hoffe, sie wollen sich eines solchen nicht schuldig machen. Deshalb rate ich Ihnen,
das, was Sie äußern, vorher genau zu prüfen. Wir müssen einmal Rechenschaft geben dafür. Und wer
dem Vircarius Christi so Schwerwiegendes wie eine Häresie anhängt, der fordert das Gericht Gottes förmlich
heraus. Im Augenblick mag man sich dabei intelligent, kühn und stark vorkommen. Aber wie sieht es angesichts
der Ewigkeit, angesichts des Herrn selbst aus?
#16 Karl Murx 11:54:33 | Donnerstag, 6. April 2006
@Parzifal: erst mal lesen können Der von Ihnen zitierte Satz aus meinem Beitrag wird von mir ja gerade
als Häresie dargestellt. Sie tun so, als würde ich dem beipflichten. Ich konnte aber gar nicht mißverstanden
werden: …aber das Gegenteil ist erst recht vernunftwidrig: Gott bringt kein seiner Selbsterkenntnis
entsprechendes, ewiges WORT hervor. Gott ist stumm. Ich gebe hier doch die Ansicht des Islam wieder.
Islam Es gibt ja nun verschiedene Theorien zur Entstehung des Islam. Bspw. wird die Ansicht vertreten
der Islam sei aus dem Judenchristentum entstanden bzw. massiv von diesem beeinflusst worden. Dafür Anhaltspunkte
zu finden ist ja auch nicht schwer. Einerseits erkennt der Islam Jesus als Prophet an andererseits enthält
er wesentliche Elemente aus dem Judentum wie Beschneidung oder Speisevorschriften. Religionen oder Weltanschauungen
sind darüber hinaus mit Sicherheit nicht von Teufeln oder Göttern gegründet oder beeinflußt. Der Sinn
einer Religion liegt darin anhand eines Mythos oder einer Geschichte die Welt zu erklären und sie heimelig
zu machen. So wie man einen rohen Betonbau tapeziert, Bilder an die Wand hängt und mit Zentralheizung
versieht, so erfindet man sich auch Religionen die das Universum erklären und weniger kalt und unmenschlich
erscheinen lassen sollen. Denselben Mechanismus kann man auch in der heutigen Zeit bei den säkularen
Religionen wie Liberalismus oder Sozialismus feststellen, denen es auch nur darum geht einen Mythos zu
stiften und (scheinbar) feste Haltepunkte im undurchsichtigen Nichts aufzurichten.
#14 wolfgang e. 10:58:37 | Donnerstag, 6. April 2006
Es gibt in dieser Welt nichts menschliches, hinter dem ausnahmslos Luzifer steckt. Diese Macht hat Satan
nicht. Er kann nur vorhandenes verderben. Sogar bei den außerordentlich Dämonischen Kulten in Mexiko
haben die Missionare Anknüpfungspunkte gefunden, auf die sie aufbauen konnten. Und selbst Satanisten
äffen katholische Messen nach. Der Islam anerkennt, das es den Satan gibt, und weiß, dass Satan böse
ist, das würde der Islam nicht tun, wenn er ausschließlich vom Satan stammte. Das Problem des Islam
ist, dass er eine verdorbene und mangelhafte Vorstellung von Gott hat. (Die Frage, ob man Allah als einen
anderen Gott betrachtet, oder als ein stark irriges und mangelhaftes Bild des selben Gottes, ist Geschmacksfrage.
Ab wann wird aus einer falschen Vorstellung ein anderer Gott?) Ich habe das Wort „Liebe“ z.B. im Koran
nicht entdeckt (allerdings auch nur etwa 1/3 gelesen, vielleicht kommt es noch.) Inwieweit Mohammed an
seinem Irrglauben Schuld ist, kann heute wohl nicht mehr wirklich geklärt werden, schließlich stammen
viele seiner Lehren aus christlichen Häresien jener Zeit und jener Gegend. Vielleicht sind im Islam noch
mehr Körnchen Wahrheit enthalten als in Hans Küngs „Einheitsbreitheologie.
Lehmann und Küng Kardinal Lehmann ist – man kann es gar nicht anders sagen – Diplomat durch und durch.
Das ist seine Stärke, aber auch seine Schwäche. Es hat immerhin dazu geführt, dass die DBK, obgleich
die Bischöfe theologisch sehr unterschiedlicher Auffassung sind, nicht gespalten ist. Der Nachteil ist,
dass es Lehmann manchmal einfach an klaren Worten fehlen lässt. Lehmann war damals als Berater durchaus
kein Gegner des Entzuges der Lehrerlaubnis Küngs. Außerdem wäre mal interessant zu erfahren, was Lehmann
davon hält, dass Küng das Gehormsamsversprechen der Bischöfe gegenüber dem Papst mit dem Eid auf den
Führer vergleicht. Ich glaube nicht, dass er diese Auffassung teilt. Lehmann ist sicher ein Liberaler,
aber kein Rebell wie Gaillot oä Der Glaube, dass sich mit einem konservativeren Vorsitzenden im katholischen
Deutschland soviel ändern würde ist mE ohne jede Grundlage. Erstens hat der Vorsitzende auf das Gemeindeleben
nun keinen allzugroßen Einfluss. Zweitens war Lehmanns Vorgänger Höffner viel konservativer als sein
Nachfolger. Resultate? Keine! Von Höffner wurde beispielweise behauptet, er wolle die Königsteiner Beschlüsse
aufheben lassen. 11 Jahre stand er an der Spitze der DBK. Ohne Ergebnis. Es drängt sich doch sehr der
Eindruck auf, dass hier bloß irgendein Sündenbock gesucht werden soll, dder für jede Misere verantworlich
gemacht werden kann. Ein liberaler DBK-Chef kommt da gerade recht. Nun ja – sein Nachfolger wird wohl
ein Konservativer(er) werden, dann wird man sehen.
Der übliche Murks Gott bringt kein seiner Selbsterkenntnis entsprechendes, ewiges WORT hervor. Gott ist
stumm. Das Wort ward Fleisch Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort.
Dasselbe war im Anfang bei Gott.
#11 Karl Murx 10:25:30 | Donnerstag, 6. April 2006
Maltesische Katholiken beten zu Allah? Na ja, „Allah“, maltesisch „Alla“ ist eben nur das Wort für Gott.
Die Malteser, ich war nebenbei 13 mal auf Malta, werden sich freuen Frl. Ilse zu hören. Gott und Gott
ist eben nicht dasselbe, genauso wie Allah und Alla. Wir sind auch glücklich zu vernehmen, daß es doch
vollkommen egal sei, ob Gott dreifaltig einer sei, oder nicht. Wie man darauf kommt, daß Ratzinger ein
anderes Gottesbild habe, als Lehmann und Küng, frage ich mich. Man braucht doch nur lesen, was er geschrieben
hat. Die gebildeteren hier im Forum sollten sich mal mit den Irrlehren vom Ende des 2.Jhr. beschäftigen,
Sabellianismus, Dynamismus, Modalismus und Patripassianismus. Wenn man in „Google.de“ Modalismus + Rahner
eingibt, dann findet man auch jede Menge Einträge, auch von David Berger gegen Rahner. Die Behauptung,
daß die Dreifaltigkeit in Gott nicht wesentlich gegeben sei, sondern nur als äußere Modi (Modalismus)
in bezug auf uns, ist Sententia communis von Küng bis Ratzinger. Der Islam, Zeugen Jehovas und das heutige
Judentum sind vernunftwidrig. Zwar kann aus der reinen Vernunft nicht abgeleitet werden, daß aus der
göttlichen Selbsterkenntnis ein komprehensives WORT zwangsläufig folgen muß, das wissen wir aus der
Offenbarung, aber das Gegenteil ist erst recht vernunftwidrig: Gott bringt kein seiner Selbsterkenntnis
entsprechendes, ewiges WORT hervor. Gott ist stumm.
#10 Botschafter 10:16:10 | Donnerstag, 6. April 2006
Wer ist Allah? Allah ist nicht Gott der Dreifaltige, Gott der Dreifaltige ist nicht Allah! Allah ist ein
Kriegsgott, wie es ihrer in der Vergangenheit schon viele gab. Hinter diesen Göttern versteckt sich ausnahmslos
der Widersacher Gottes, nämlich Luzifer, Satan und seine Dämonen. Wenn die Meute in den Strassen mit
erhobenen Fäusten, begleitet von Gewehrsalven, „Gott ist gross“ schreit, ja sogar Freudenschreie bei
Attentaten ausstösst, kann das nicht unser Gott der Liebe und Verzeihung sein!
#9 Benedikt78 09:30:03 | Donnerstag, 6. April 2006
Islam „Als Christ kann ich dabei der Überzeugung sein, daß ich, wenn ich für mein Leben und Sterben
diesen Jesus als den Christus gewählt habe, seinen Nachfolger Muhammed, insofern er sich auf den einen
Gott und auf Jesus beruft, mitgewählt habe“. Hier liegt des Pudels Kern! Der Islam lehnt die Dreifaltigkeit
ab. Auch lehnt der Islam Jesu Christi als Gottes Sohn ab. Denn Allah hat keinen Sohn! Jesus ist nur Prophet.
Ausserdem ist Jesu Christi laut islamischer Theorie NICHT am Kreuz gestorben, sondern wurde von Allah
in den Himmel erhoben! Nun sollen mir die Deppen Küng und Lehmann mal erklären, wie das mit dem Christentum
verträglich ist. Der Islam leugnet die Essenz unseres Glaubens! Es ist eine anti-christliche Religion!
Wegen den Versen. Man muss zwischen Vor-Medina-Versen und denen nachher unterscheiden. Am Anfang war Mohammed
eher offen gegenüber Christen und Juden, weil er meinte, dass diese von sich aus zum Islam übertreten
würden. Deshalb haben am Anfang seine Anhänger auch in Richtung Jerusalem gebetet und nicht in Richtung
Mekka (Kaaba)!
Lehmann und Küng sind nicht verbindlich Verbindlich sind für katholische Christen Gott sei Dank primär
die Lehrinhalte der katholischen Kirche, deren oberstes Lehramt der Papst in Rom innehat. Mit Benedikt
XVI haben wir jetzt einen der besten Theologen unserer Zeit auf dem Stuhl Petri. Das anerkennen sogar
solche, die nicht katholisch sind. Wer seine Theologie kennt, muss sich nicht mehr um Lehmann oder Küng
streiten. Schade ist nur, dass diese Herren soviel mediale Aufmerksamkeit bekommen und so wenige Christen
sich wirklich mit ihrem Bekenntnis und dessen Inhalt auseinandersetzen. Wäre das der Fall, könnten Küng
und Lehmann einpacken. Denn klar ist: Laut der Bibel kommt nur zu Gott, wer an Christus glaubt.( Zum Vater
kommt nur, wer an mich glaubt, ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben). Das unterscheidet die Christen
grundsätzlich von den anderen monotheistischen Religionen, auch wenn die gleiche Wurzel ( Stammvater
Abraham) vorhanden ist. Das Festhalten an dem, was man für wahr hält, also am christlichen Glauben ist
kein Hindernis für Toleranz anders Gläubigen gegenüber und umgekehrt. Herrn Küngs Theologie geht von
falschen Voraussetzungen und von einem komischen Glaubensverständnis aus. Deswegen kann er nicht mehr
lehren und daher sollte man ihm auch keine allzu grosse Aufmerksamkeit mehr schenken.
@Erstes Gebot So einfach sehe ich das nicht – der Gott des ersten Gebotes ist auf jeden Fall im Judentum
und Christentum derselbe. Auch der Islam bekennt strikt und konsequent, dass es nur einen Gott gibt, der
auch so genannt wird (auf arabisch: Allah). Auch der Islam beruft sich auf das ALte und Neue Testament.
Allah vom Gott des ersten Gebotes einfach zu trennen hieße, es sich viel zu einfach machen. Die Wirklichkeit
ist komplexer, aber da müssten mal einige sehr mutige und vorurteilsfreie Theologen aus allen drei Religionen
ran. Übrigens beten die maltesischen (sehr katholischen!) Christen auch zu Allah, denn auf Malta spricht
man neben Englisch auch einen aus dem arabischen stammenden Dialekt.
Theol. Küng / Kard. Lehmann Jemand muss ja den Weg für den Antchristen bereiten. Koordiniert wird’s
anderswo. Erkennt Ihr endlich den Verrat? Das eine solche Beliebigkeit eine Todsünde gegen das erste
Gebot Gottes ist, dürfte klar sein.
#4 MariaGoretti 22:10:48 | Mittwoch, 5. April 2006
Küng und Lehmann Heiliger Vater, können Sie uns nicht von Lehmann und Küng befreien, darmit die Kirche
in Deutschland vielleicht wieder katholisch bleibt und nicht abstürzt???? Bitte!!!!
fast wie Zwillingsbrüder Jetzt wissen wir, warum die Kath. Kirche in Deutschland langsam aber sicher
zu Bruch geht mit dieser Wischiwaschi-Theologie ihrer Hirten. Allah war nie Gott und Mohamed nie ein sich
in Liebe opfernder Christus.
@Islam In einem Standardwerk von Annemarie Schimmel über den Islam habe ich gelesen, dass Muhammad zu
Anfang seiner Berufung und Predigerzeit fest davon überzeugt war, die christliche Lehre zu verkünden.
Erst später soll er von dieser Vorstellung wieder abgerückt sein. Im Lichte dieser Erkenntnis wäre
eine enorme Entspannung im Verhältnis zum Islam möglich – nur leider wollen davon weder die Majorität
der christlichen Seite noch die islamische Welt etwas wissen. Meine persönliche Meinung ist allerdings
(ohne Experte zu sein), dass der Islam eher ein modifiziertes Judentum ist und diesem näher steht als
dem Christentum. Dieses allerdings ist unleugbar ein Abkömmling des Judentums, damit schließt sich wieder
der Kreis.
Küng steht vollkommen auf dem Boden des Konzils Seine Lehre spiegelt sich in der neuen Bischofsweihe
wieder. Jemand schrieb mir: „Aus den jüngsten Publikationen von Popp und Luxenberg (in „Die dunklen Anfänge“
hg. von Ohlig/Puin) ergibt sich nahezu die Gewißheit, daß der „Islam“ der Omaijaden noch kein „Islam“
im späteren Sinne (mit Prophet Muhammad usw.) war, sondern eine Art antibyzantinisches, antitrinitarisches
Christentum in der Tradition der syrischen Theologie, die besonders auf Jesus als den „Knecht Gottes“
abstellte. So wenig wie „Benedictus qui venit in nomine Domini“ bedeutet „Benedikt, der gekommen ist im
Namen des Herrn“, so wenig darf die älteste „islamische“ Inschrift im Innern (!) des Felsendomes in der
Phrase „muHammadun abd allâhi wa rasûluhu“ als „Muhammad (ist) der Knecht Gottes und sein Gesandter“
verstanden werden, sondern muß als christologische Formulierung: „Gepriesen sei der Knecht Gottes und
sein Gesandter“ verstanden werden, wie ja auch der ganze Rest der Inschrift vorher und nachher von Jesus
spricht.“ Siehe auch die unktionistische Häresie (Keb’ât) in Äthiopien, sowie das unionistische Gegenstück
(Saga-lidj) im 17.Jhr.