15:45:39 | Mittwoch, 31. Mai 2006
Bei einer Zirkusmesse kleideten sich der US-Bischof und seine Konzelebranten in lustige Kaseln, die mit Löwen, Tigern, Clowns und anderen Motiven verziert waren.
(kreuz.net, Sarasota) Alle Jahre wieder findet in der Pfarrei St. Martha in der Ortschaft Sarasota ein
Zirkusgottesdienst statt. Sarasota befindet sich im US-Bundesstaat Florida im Südosten der Vereinigten
Staaten.
Der zuständige Bischof von Venice, Mons. John Nevins (74), hat die Pfarrei St. Martha zur offiziellen
Zirkuskirche seiner Diözese ernannt. Venice befindet sich rund 30 Kilometer südlich von Sarasota.
Der
Bischof wählte gerade diese Kirche, weil sie in den 1940er Jahren mit Geldern errichtet wurde, die aus
Vorstellungen von Zirkusartisten stammten.
Die jüngste Zirkusmesse wurde am 25. Januar diesen Jahres
zelebriert. Sie bildete den Abschluß eines Treffens aller in den USA tätigen Zirkuskapläne.
Es handelt
sich dabei um insgesamt etwa dreißig reisende Priester und Ordensleute, die sich um die Seelen jener
Katholiken kümmern, die in knapp vierzig Zirkus-Unternehmen der Vereinigten Staaten arbeiten.
Die Zirkuskapläne
sind in einer Vereinigung auf der Ebene der US-Bischofskonferenz zusammengeschlossen.
Die Kirchenzeitung
‘The Florida Catholic’ sprach mit einigen von ihnen.
Einer der Kapläne erklärte, daß der Zirkus ein
Segment der Gesellschaft sei, das bei den Menschen mit vielen Vorurteilen zu kämpfen habe. Die Kirche
werde in der Welt der Gaukler aber respektiert: „Wir zeigen diesen Leuten, daß sich die Kirche um sie
sorgt und daß sie keine Bürger zweiter Klasse sind.“
Bei dem Januar-Treffen der Zirkuskapläne erschien
auch der Bischof von Saint Cloud, Mons. John Kinney (68). Saint Cloud befindet sich im US-Bundesstaat
Minnesota im Nordosten der USA.
Bischof Kinney bezeichnete den Seelsorgedienst an den Zirkusartisten
als einzigartig. Er wolle durch seine Anwesenheit beim Treffen die Unterstützung der US-Bischöfe für
die Zirkuskapläne symbolisieren.
Bei der Messe am 15. Januar trugen der Bischof und seine Konzelebranten
bunte Meßgewänder mit Symbolen, die aus der Welt des Zirkus stammten. Auf den Meßgewändern waren allerlei
Tiere, Clowns und andere Zirkuskünstler zu sehen.
„Es war ein großartiger Morgen“, erklärte ein Gläubiger
nach der Messe. Es sei ein erhebendes Gefühl der Gemeinschaft und der Familie entstanden.
Ein Pfarreimitglied
von St. Martha erzählte, den Zirkusmessen bereits seit zehn Jahren beizuwohnen: „Es ist immer sehr bunt
und bewegend.“ Es sei besonders für die Zirkusgesellschaft schön, alljährlich in der Kirche St. Martha
zu beten.
Die Clownmessen sind ursprünglich eine
Erfindung der Anglikaner. Es handelt sich dabei um
normale Gottesdienste, die sich der Formen und Kostüme von Zirkusschaustellern bedienen.
Seit einigen
Jahren beginnt diese Form des Gottesdienstes, auch in Europa Fuß zu fassen.
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Benedikt 17:45:37 | Sonntag, 4. Juni 2006
#22
Sulpicius 18:32:09 | Freitag, 2. Juni 2006
#21
aphrodite † 22:08:39 | Donnerstag, 1. Juni 2006
#20
DDL 19:32:26 | Donnerstag, 1. Juni 2006
#19
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Gotthard 18:07:42 | Donnerstag, 1. Juni 2006
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Benedikt 17:10:34 | Donnerstag, 1. Juni 2006
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thaumaturgos 11:40:01 | Donnerstag, 1. Juni 2006
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DDL 01:17:36 | Donnerstag, 1. Juni 2006
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timpressum † 00:24:18 | Donnerstag, 1. Juni 2006
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Petrus Radii 19:38:40 | Mittwoch, 31. Mai 2006
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Breze 18:53:35 | Mittwoch, 31. Mai 2006
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Benedikt 17:00:26 | Mittwoch, 31. Mai 2006
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Frl.Ilse 16:53:39 | Mittwoch, 31. Mai 2006
#4
Benedikt 16:42:23 | Mittwoch, 31. Mai 2006
#3
Karl Murx 16:29:03 | Mittwoch, 31. Mai 2006
#2
Angelo 16:13:18 | Mittwoch, 31. Mai 2006
#1
aphrodite † 16:09:32 | Mittwoch, 31. Mai 2006